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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Do. 02.04.2020
13.00 Uhr
Autonomes Leben. Amyotrophe Lateralsklerose? Multiple Sklerose? -
Angehörige und Kommunikation - Ressourcen und Verluste
Do. 02.04.2020 (30090)
11. Wiener Hospiz- und Palliative Care Tag
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11. Wiener Hospiz- und Palliative Care Tag

Moderation: Harald Retschitzegger
12:00 Begegnung und Information
13:00 Begrüßung
Sandra Frauenberger – Wien
Waltraud Klasnic – DVHÖ
Gudrun Kreye – OPG
13:30 ALS Forum: Unsere Herausforderungen bei ALS
Physische, Psychische, Mentale - Wie schafft man das?
Brigitte Bach (DGKP), Klaus Brückner (Reha Techniker), Ernestine Hirschl (Angehörige), Heinz Lahrmann (Neurologe), Petra Strohmayer (DGKP), Alexander Urschl (Physiotherapeut), Monika Wild (Pulmologin)
14:45 Pause
15:00 Podiumsdiskussion mit ExpertInnen und Angehörigen
15:45 Palliative Care im Kontext der Begleitung von Menschen mit der Diagnose MS.
Die palliative Haltung als ergänzendes Behandlungskonzept im MS Tageszentrum
Ramona Rosenthal (DGKP)
16:15 Pause
16:30 Offenes Singen mit dem Hospizchor
16:45 Impulse für Hoffnung bei existenziellen Fragestellungen.
Erfahrungen aus den "logophilosophischen" Gesprächsrunden im Tageshospiz der Caritas, Manuela Straub (DGKP)
17:15 Lebensqualität durch Physiotherapie bei ALS
Angelika Schneider (Physiotherapeutin)
17:45 Abschluss und Ausklang
18:00 Ende der Veranstaltung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Eintritt frei

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

13.00 bis 18.00 Uhr


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Do. 16.04.2020
10.00 Uhr
ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer
Methodenvielfalt zur Beratung und Begleitung
Do. 16.04.2020 (27590)
Seminar
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Seminar

Die Herkunft des Begriffs Methode geht zurück auf das Griechische me´thodos, was so viel heißt wie "Weg zu etwas hin". Die Methode ist demnach die Art und Weise, wie ein begleitender, beratender Mensch etwas tut, um mit dem*der Patient*in, Zugehörigen und/oder Trauernden definierte gemeinsame Ziel zu erreichen.
Auch wenn die Haltung der Zuwendung, des Interesses, des Respekts und der Ermutigung als Hauptwirkfaktor zwischenmenschlicher Sterbe- und Trauerbegleitung genannt werden will, ist der Einsatz anderer Methoden – ergänzend zum Zuhören – wünschenswert und sinnhaft. Die Fähigkeit, sich selbst (wieder) bewusst wahrzunehmen, die veränderte Realität zu erkennen, den anflutenden Impulsen von innen oder außen nicht (länger) ausgeliefert zu sein, bedarf der Übung, die – wenn sie erfahrungsbasiert ist – eine deutliche Auswirkung hat. Das Üben trägt auf dem Boden von Wahrnehmen und Erkennen, von Annehmen und gestaltendem Erproben dazu bei, dass der individuelle Mensch (wieder) eigene Steuerungsfähigkeit entwickelt und sich dadurch als selbstwirksam erfährt.
In diesem Seminar werden zahlreiche Methoden vorgestellt und etliche auf ihre Wirkung überprüft.

Leitung

Leitung:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Dr.in Sylvia Brathuhn, Diplom-Pädagogin, Fachreferentin im Bereich existentieller Krisen (Lebensbedrohliche Erkrankungen, Sterben, Tod, Trauer), Fachbuchautorin, Geschäftsführende Herausgeberin von Leidfaden - Fachmagazin für Krise, Leid, Trauer. Bochumer Gesundheitstrainerin, Kommunikationstrainerin, Trainerin für persönlichkeitsorietierte Entwicklung, Trauerbegleiterin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 440,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Fachbuch "ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer"

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

16. bis 18.4.2020, Do. 10:00 - 17:00, Fr. und Sa. 9:00 - 17:


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Do. 16.04.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 16.04.2020 (28440)
Philosophischer Abend
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Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur „letzte“ Fragen sind, sondern die „bleibenden“ Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir werden diese in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereichen und Lebensphasen stellen.
Deswegen – ganz nach dem Motto Epikurs, wonach weder die Jungen zögern noch die Alten aufhören sollen zu philosophieren – richtet sich das Philosophicum an alle „Geborenen und Sterblichen“, die geistige Nahrung, das Hören anderer Perspektiven und philosophisches Gespräch als wesentlichen Baustein für persönliches Glück und soziale Verantwortung sehen.
Wir etablieren das neue Format in zwei Formen:
„Was ist …?“
Richtig „verkostet“ sind Begriffe nicht abstrakt – sondern Fenster in die Tiefe wesentlicher Phänomene und Brücken zu den Erfahrungen anderer Menschen und anderer Lebensbereiche. In der sokratischen Tradition werden oft floskelhaft über die Lippen gehende Begriffe untersucht und mit Erfahrungsbeispielen verlebendigt – um anders, neu, differenzierter zu sehen und als Voraussetzung für eine konzentrierte und gemeinschaftlichere Lebenspraxis.

„Wie wollen wir …?“
Gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Pflege lehren uns beispielhaft und beispiellos: Politik und aktuelle Diskurse basteln zu viel an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Das gilt auch in anderen Gesellschaftsbereichen (Ökologie …). Aber das kann einfach nicht alles sein! Im „Wie wollen wir …?“-Format sollen Räume für größere Visionen freigelegt werden, frei vom Reflex der schnellen Antworten. Unsere eigene und die Zukunft unserer Kinder hat das verdient …

Zeit: 18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus
Ort: Bibliothek des Kardinal König Hauses
Moderation: Patrick Schuchter („Was ist …?“), Petra Rösler / Patrick Schuchter („Wie wollen wir…?“)
Eintritt: „Unfreiwillige Spende“ (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack – Minimum 1 Cent)
Verpflegung: rein geistig.
Anmeldung: erwünscht (eventuell wird vor dem jeweiligen Termin ein Text zugeschickt).

Für alle, die ein kritisch-kultiviertes Vorabendprogramm suchen.
16.4. Wie wollen wir betreut und gepflegt werden?

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

"unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent) Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

14.5., 17.6.2020


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Di. 21.04.2020
9.00 Uhr
Wählen mit kognitiver Einschränkung
Rechtslage und praktische Umsetzung
Di. 21.04.2020 (29505)
Seminar
29505

Seminar

In Österreich haben Personen unabhängig von einer kognitiven Behinderung das Wahlrecht (anders als in vielen anderen EU-Staaten).
Sowohl in der Alten- und Behindertenarbeit bei politischen Wahlen als auch in Ordensgemeinschaften und Klöstern bei ordensinternen Wahlen taucht immer wieder die Frage auf, wie und mit welcher Unterstützung das Wahlrecht von Menschen wahrgenommen werden kann, wenn eine kognitive Einschränkung vorliegt.

Am Vormittag wollen wir behandeln:
- Grundsätze und Besonderheiten des Wahlrechts in Österreich- Das neue Instrument der Erwachsenenvertretung
- Praxisbericht "Selbstvertretung wählen"
- Praxisbericht "Klienten auf Wahlen vorbereiten"
- Praxisbericht Wählen im Orden
- Praxisbericht PROMENZ: Warum ich trotz Demenz ein politischer Mensch bin

Am Nachmittag vertiefen wir die Thematik in getrennten Workshops für Demenzbegleitung und für Ordensgemeinschaften.

Der Tag wird in Kooperation des Bereichs Hospiz, Palliative Care und Demenz und des Bereichs Ordensentwicklung durchgeführt.

Referierende

Referierende:

Albert Brandstätter, Generalsekretär Lebenshilfe Österreich
Stefan Kleiner BSc, DGKP, "Pflege bei Demenz" Fachberatung Pflege; HABIT - Haus der Barmherzigkeit Integrationsteam GmbH
Sr. Mag. Ruth Pucher MC, Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung
Dr. Christoph Konrath MSc (LSE), Jurist und Politikwissenschaftler in der Parlamentsdirektion; Mitglied: www.unsereverfassung.at
Mag. Clemens Fritsch, Notar und Erwachsenenvertreter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Mo. 27.04.2020
9.00 Uhr
Beziehung als Medikament?!
Beziehungsgestaltung als Pflegeaufgabe
Mo. 27.04.2020 (29245)
Seminar
29245

Seminar

Der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick prägte den Satz "Man kann nicht nicht kommunizieren!". In Anlehnung an diesen Satz möchte ich formulieren: "Man kann nicht nicht in Beziehung zueinander treten."Es ist also in diesem Sinne keine Frage, ob wir mit an einer Demenz erkrankten Person in Beziehung treten sollten. Das tun wir in jedem Fall! Die Frage, die sich stellt, ist eher die Frage nach der Qualität der Beziehung. Und dieses Thema ist nicht theoretisch, sondern ausgesprochen praxisrelevant.

Beziehungsarbeit ist der Kern pflegerischer Tätigkeit im Bereich der Pflege von Menschen mit Demenz. Es gibt keine pflegerische Tätigkeit ohne Beziehung. Insofern ist die zu gestaltende Beziehung das Fundament jeglicher psychosozialer aber auch beispielsweise medizinisch/technischer Hilfestellung.

Diese Ansicht hat in den letzten 20 Jahren - vor allem seit den Schriften Tom Kitwoods und Naomi Feils - längst Einzug in eine innovative und kreative Praxis gefunden und ist zuletzt im "Demenzstandard" des Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (2019) zum Stand der Künste in der Pflege Demenzerkrankter erhoben worden.

Welchen Hintergrund hat diese Entwicklung? Welchen Einfluss und welche Verantwortung hat die Organisation auf die Kernelemente pflegerischen Handels? Wie konkretkann Beziehungsgestaltung in der Praxis aussehen und welche Probleme bringt eine solche Vorgehensweise mit sich? Und last but not least:Was in aller Welt bedeutet die Anwendung einer "Verstehenshypothese" oder der "verstehenden Diagnostik" als wesentliches Instrument der geforderten Beziehungsgestaltung für die Praxis? Diesen Fragen werden wir in diesem Seminar praxisbezogen - ohne die Theorie zu vergessen - nachgehen.

Der Internist und Demenzexperte Erich Grond schrieb vor vielen Jahren vom "Menschen als bestes Medikament". In diesem Seminar kümmern wir uns um die Zusammensetzung, die Darreichungsformen sowie um Wirkungen und Nebenwirkungen dieses Medikamentes.

Leitung

Leitung:

Detlef Rüsing, examinierter Altenpfleger, Pflegewissenschaftler und Publizist. Mitgründer "Dialogzentrum Leben im Alter" an der Hochschule Osnabrück

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr