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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2019

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Mi. 23.01.2019
9.00 Uhr
Hypnosystemische Trauertherapie-
Die Arbeit mit komplizierten Trauerverläufen
Mi. 23.01.2019 (24241)
Seminar
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Seminar

Der Trauerprozess ist immer auch ein Beziehungsprozess in der Beziehung zum Verstorbenen. Dabei kommt es aber immer wieder zu komplizierten Trauerverläufen, in denen der Trauer- und Beziehungsprozess zu einem Stillstand kommt und ein gelingendes Leben nach einem schweren Verlust blockiert oder durch somatische und depressive Symptome belastet wird. Hintergründe hierfür liegen oft in ungelösten Konflikten mit dem Verstorbenen oder in traumatischen Umständen beim Tod des geliebten Menschen. Hier ist eine über die Trauerbegleitung hinausgehende therapeutische Arbeit nötig. In diesem Workshop wird dargestellt, wie der Sinn der Trauer- und Beziehungsblockaden zu entschlüsseln ist und wie die Blockaden zu lösen sind. Dann kann die Trauer und die Liebe zum Verstorbenen wieder ins Fließen kommen und damit ins Leben führen.
Zielgruppe: Professionell und ehrenamtlich Tätige in der Trauerbegleitung, Psychotherapeut/innen, Lebens- und Sozialberater/innen

Referierende

Referierende:

Dipl.-Psych.

Leitung

Leitung:

Roland Kachler, Psychol. Psychotherapeut, Mitarbeit an der Landesstelle für Psychologische Beratungsstellen, eigene psychotherapeutische Praxis, Buchautor, www.kachler-roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mi. und Do., jeweils 9:00 - 17:00

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Mi. 23.01.2019
19.00 Uhr
"Meine Trauer kann gehen, weil du bleibst"
Wie die Trauer ihr Ziel findet und die Liebe ins Leben führt
Mi. 23.01.2019 (25101)
Vortrag
25101

Vortrag

Die Liebe zum Verstorbenen darf bleiben und die Trauer kann gehen. Diesen anderen Traueransatz, der die Beziehung zum Verstorbenen ins Zentrum rückt, stellt Roland Kachler vor. Wenn die Trauer ihre zentrale Aufgabe erledigt hat, kann der Trauernde sie gehen lassen. Ihre zentrale Aufgabe ist es, eine neue andere Beziehung zum Verstorbenen zu finden. So findet die Trauer ihr eigentliches Ziel, während die Liebe ins Leben führt. Damit öffnet Roland Kachler noch einmal die bisherige Trauerpsychologie, wie er es schon in seinem bisher viel beachteten Trauerbuch "Meine Trauer wird dich finden" getan hat.

Referierende

Referierende:

Roland Kachler Dipl.-Psych., Psychol. Psychotherapeut, Mitarbeit an der Landesstelle für Psychologische Beratungsstellen, eigene psychotherapeutische Praxis, Buchautor, www.kachler-roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 29.01.2019
19.00 Uhr
Palliative Betreuung von Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen
Di. 29.01.2019 (25987)
Vortrag
25987

Vortrag

Referierende

Referierende:

DI Dr.med. Heinz Lahrmann, Facharzt für Neurologie, Studium für Physikan der Technischen Universität Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Fr. 08.02.2019
14.00 Uhr
In der Gegenwart des Todes öffnet sich das Leben bis auf den Grund
Fr. 08.02.2019 (25436)
Seminar
25436

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Der Tod ist immer gegenwärtig - nur nehmen wir ihn nicht wahr, weil wir so gebannt auf das schauen, was wir das Leben nennen, in der Annahme, es sei alles. Aber es ist nur die Hälfte unserer Wirklichkeit. Der Tod ist die andere Hälfte. Leben und Tod bedingen einander. Sie sind ein Ganzes. Wenn wir den Mut haben, auf Tod und Leben gleichzeitig zu schauen, erkennen wir die schöpferische Kraft des Augenblicks. Dieses Erkennenumzusetzen und zu leben ist ein Weg.
Vielleicht entsteht eine leise Ahnung, wohin dieser Weg führen könnte, wenn wir Themen, die uns beschäftigen, unter der Schirmherrschaft von Leben und Tod gleichzeitig betrachten.
Wir erfahren, wie das Leben sich in viele Farben auffächert und - wenn wir es zulassen - an großer Tiefe gewinnt.

Leitung

Leitung:

Christl Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland undAmerika

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 315,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 14 Uhr mit open end, Sa. 10- 19:30, So. 10 - 14:00

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Mo. 11.02.2019
9.00 Uhr
Angst bei Demenz
unvermeidliches Symptom oder lösbare Herausforderung?
Mo. 11.02.2019 (26945)
Seminar
26945

Seminar

Angst und Demenz sind quasi "unzertrennlich." Der öffentliche Diskurs über Demenz ist von Angst geprägt und aus Umfragen wissen wir, dass die Menschen in Mitteleuropa kaum etwas so fürchten wie eine Demenzerkrankung. In frühen Phasen der Demenz ist der Alltag oft von Angst durch erlebte Fehlleistungen geprägt. Wut, Aggression und Depression sind häufige Auswirkungen dieser Angst. Später wird für manche Erkrankte selbst das vertraute Umfeld fremd, beim Umzug ins Heim ist auch faktisch alles rundum ungewohnt. Die Fremdheit der Umgebung inklusive der Menschen rundum löst ein Gefühl der Angst aus, das nur noch schwer benannt werden kann. Auf die Spitze getrieben wird die Angst wohl bei einer Einweisung ins Krankenhaus.
In der Begleitung von Menschen mit Demenz stellt die Angst immer wieder neue Herausforderungen dar. Ist es überhaupt möglich, in Resonanz zur Angst zu gehen - bleiben wir dann noch handlungsfähig? Wie helfen wir Angehörigen und jungen MitarbeiterInnen, mit den eigenen Ängsten umzugehen?Was passiert, wenn die Angst ignoriert wird? Gibt es "Rezepte" für Standardsituationen? Wann müssen auch mal Medikamente her?
In diesem Seminar widmen wir uns dem Phänomen der Angst aus zwei Perspektiven: Wie gehe ich mit Angst um - wie sehen meine eigenen Prägungen aus? Was bedeutet das für meine Arbeit? Und: Welche Angst-besetzten Situationen ergeben sich im Verlauf einer Demenz häufig und welche Wege stehen uns im Rahmen eines personzentrierten Zugangs in unserem Arbeitsfeld zur Verfügung, um mit den auftretenden Situationen gut umzugehen.

Leitung

Leitung:

Detlef Rüsing, Pflegewissenschaftler (BScN; MScN), Herausgeber der Fachzeitschrift „pflegen: Demenz“ und gefragter Redner mit Lehraufträgen an Hochschulen im In-und Ausland. Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Themenfeld der „Versorgung Demenzerkrankter“ sind der Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis sowie die Durchführung von Studien zur Lebensqualität von Menschen mit Demenz.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr