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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2021

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Mo. 19.04.2021
19.00 Uhr
Wenn ich nicht mehr entscheiden kann
Mo. 19.04.2021 (28261)
Vortrag online
28261

Vortrag online

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz über ZOOM statt. Sie erhalten nach der Anmeldung einen Link für die Teilnahme.

Aktuelle und kompakte Informationen zu Erwachsenenschutz, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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Mi. 21.04.2021
9.00 Uhr
Vernetzung Demenzberatung online
Früh erkannt - gut begleitet
Mi. 21.04.2021 (31563)
Fachtag
31563

Fachtag

Online-Austauschtreffen für alle, die in der Beratung und Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen tätig sind.

Im Mittelpunkt stehen die "Frühe Erkennung" von Demenz - bzw. die Erfahrungen und Problemstellungen rund um die Diagnose. Ziel ist ein offener Austausch und die Definition eines "ganzheitlichen Begleitungspfades".

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 50,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Do. 22.04.2021
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 22.04.2021 (31763)
Philosophischer Abend online
31763

Philosophischer Abend online

Das Philosophicum findet online via Zoom statt!

Thema: Selbst bestimmen – wie geht das eigentlich?
Der Respekt vor der Selbstbestimmung („Autonomie“) ist mit gutem Recht Schlüsselbegriff und höchstes Prinzip der modernen Medizinethik. Gleichzeitig stellen sich Fragen: Was setzt Selbstbestimmung voraus? Ist die Autonomie zu individualistisch gedacht? Was sindGrenzen der Selbstbestimmung (als Fähigkeit und als Norm)? Immer wieder – nicht zuletzt in der aktuellen Debatte um den assistierten Suizid in Österreich – wird die Selbstbestimmung entweder betont geltend gemacht oder es wird umgekehrt größeres Unbehagen an einer Überfokussierung auf Autonomie artikuliert. Nach einer kurzen Einführung in einige Facetten der medizinethischen Debatte, wollen wir anhand eigener Erfahrungsbeispiele der Teilnehmer*innen versuchen, frische Blicke auf die Frage der Selbstbestimmung und ihre Rolle für ein gutes Leben, gutes Sorgen und eine gerechte Gesellschaft zu werfen.

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.
Das Philosophicum eröffnet einen kleinen, abendlichen Raum für größere Visionen, frei vom Reflex der schnellen Antworten. In Politik und Alltagsroutinen basteln wir allzu oft an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Aber das kann einfach nicht alles sein!

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr oder darüber hinaus

Weitere Termine

Weitere Termine:

22.5.


va0031659
Sa. 24.04.2021
9.00 Uhr
ABGESAGT: Lebenswelt Bett
Lebensqualität und Lebendigkeit ermöglichen
Sa. 24.04.2021 (31659)
Seminar online
31659

Seminar online

ABGESAGT

Für gesunde Menschen ist das Bett ein Ort der Erholung und Entspannung und des Schlafes. Für Pflegende, Ärzt*innen und Therapeut*innen ist das Bett eine Arbeitsfläche.
Für Pflegebedürftige ist das Bett der verbliebene Lebensraum für die ihnen verbleibende Lebenszeit.
Der bettlägerige Mensch hat nur noch rund 1,9 Quadratmeter "Wohnfläche" - das Bett wird zum allumfassenden Lebensraum.

Diese Fortbildung befasst sich mit der Bettlägerigkeit und den damit verbundenen Begleitumständen sowohl von jungen als auch betagten Erkrankten.
Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern? Wie gelingt es, die Pflegebedürftigen im besten Fall in diese Gestaltung mit einzubeziehen?

Zielgruppe:
Alle, die Menschen im eingeschränkten Lebensraum begleiten, betreuen, behandeln: Angehörige, freiwillig Engagierte, "Profis" in Pflege, Therapie und Seelsorge

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- für beide Termine

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

24.4. und 8.5., jeweils 9-12.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

8.5.2021


va0030976
Mo. 03.05.2021
9.00 Uhr
Körperbegegnungen
Mo. 03.05.2021 (30976)
Seminar
30976

Seminar

In der palliativen und hospizlichen Arbeit ist die Begegnung von Menschen – von kranken und sterbenden Menschen mit professionellen und ehrenamtlichen Begleiter*innen - ein zentrales Element.
Begegnungen und Begleitungen sind auch immer körperlicher Art. So treffen auch die Körper dieser Menschen aufeinander – diese Körper mit den individuellen Geschichten und eigenen Bedürfnissen. Diese Körper erfahren auch viele Belastungen. Viele Begleiter*innen erleben, dass der eigene Körper in körperlich und emotional belastenden Situationen mit entsprechenden Zeichen reagiert. Und sie sehen, wie belastet die Körper der schwer kranken und sterbenden Menschen sind. In diesem oft von Defiziten geprägten Systemen entwickelt sich eine eigene Dynamik.
In diesem einzigartigen, ressourcenorientierten Seminar geht es um die körperlichen Bedürfnisse, Ressourcen und Möglichkeiten aller Beteiligten.
Ziele
• Die Teilnehmenden wissen um Ängste, Sorgen und Bedürfnisse körperlicher Art von schwer kranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden haben einen Blick auf körperlichen Ressourcen und Potentiale von schwer kranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden kennen Ängste, Sorgen und Bedürfnisse in Bezug auf den eigenen Körper in der Begleitung mit schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden erkennen Muster, wie der eigene Körper in körperlich, wie auch emotional belastenden Situationen reagiert
• Die Teilnehmenden kennen präventive Strategien im Umgang mit dem eigenen Körper, um langfristig in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen gesund bleiben zu können
Inhalte:
• Fokus Körper: Sorgen, Ängste, Bedürfnisse, Potentiale und Ressourcen von Menschen mit schweren Erkrankungen
• Selbstbefähigung von Patient*innen: Eine wichtige Maßnahme zur eigenen Entlastung
• Gesundbleiben im Kontakt:eigene körperliche Ressourcen, körperliche Gesundheit, Prävention und Psychohygiene
Methoden:
• Theoretische Inputs
• Patient*innenbeispiele
• Diskussionen
• Kleingruppenarbeit
• Und natürlich: viele Körperübungen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 295,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mo., 3.5. & Di., 4.5., jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr