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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2021/22

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va0032266
Di. 28.09.2021
19.00 Uhr
Suizidassistenz oder Gastfreundschaft?
Auf dem Weg in eine hospizlich-konviviale Gesellschaft
Di. 28.09.2021 (32266)
Vortrag
32266

Vortrag

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. Mag. Dr. Andreas Heller M.A., Abteilung für Palliative Care und Organisationsethik, Institut für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie, Fakultät für Katholische Theologie an der Karl-Franzens Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, begrenzte Sitzplätze

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028273
Mo. 11.10.2021
19.00 Uhr
Was Sie schon immer über Demenz wissen wollten
Mo. 11.10.2021 (28273)
Vortrag
28273

Vortrag

Von Vergesslichkeit und Alzheimer, Vorsorge und Diagnose,
Training und Therapie. Das Wichtigste im kompakten Überblick.
Anschließend Gesprächsmöglichkeit mit verschiedenen Berater*innen.

Referierende

Referierende:

Univ.-Doz. Dr. Gerald Gatterer

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0032643
Fr. 15.10.2021
14.00 Uhr
Wie helfen bei Demenz …
im Freundeskreis?
Fr. 15.10.2021 (32643)
Vortrag
32643

Vortrag

Wer selbst oder als Angehörige*r von Demenz betroffen ist, leidet oft zusätzlich unter Isolation. Durch Scham und Versagensängste ziehen sich Menschen zurück und sind in einer schwierigen Situation bald ganz auf sich allein gestellt.

Angehörige und Betroffene, die aktiv auf andere zugehen und über die Situation sprechen, erfahren meist: "Niemand sagt nein, alle unterstützen gern nach ihren Möglichkeiten." Aber was tun, wenn man nicht gefragt wird, jedoch im Freundeskreis oder der Nachbarschaft bemerkt, dass Unterstützung gut wäre? Was kann man überhaupt anbieten und wie? Welche guten Beispiele von gelebter Solidarität und Unterstützung gibt es? Und worauf sollte man auch achten, um menschliche und rechtliche Fallen zu vermeiden?

An zwei Diskussionsnachmittagen blicken wir anhand ganz konkreter Beispiele auf die Möglichkeiten, sensibel und wirksam Solidarität zu leben. Sie können eigene anonymisierte Beispiele vorab per Mail oder während der Veranstaltung einbringen.

Referierende

Referierende:

Christina Mittendorfer, Dipl. Psychologische Beraterin, Supervisorin, systemische Strukturaufstellerin. Multiplikatorin: EDUKATION bei Demenz nach S.Engel (D), Demenz-Balance-Modell nach B.Klee-Reiter (D). Koordinatorin bei der Caritas Angehörigenberatung, Leitung von div. Angehörigengruppen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 17.00 uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

26.11.: Wie helfen in der Nachbarschaft?


va0031600
Sa. 16.10.2021
9.00 Uhr
Trauerbegleitung konkret
Sa. 16.10.2021 (31600)
Seminar
31600

Seminar

In diesem Workshop setzen wir uns bewusst mit den Themenkreisen Tod und Trauer auseinander, sich auf das Thema einzulassen, nimmt Angst. Es ermöglicht uns mehr Gestaltungsraum für unser eigenes Leben und das der Menschen, die uns umgeben. So wie Menschen einzigartig sind, ist auch deren Umgang mit Trauer sehr individuell. Daher setzten wir in diesem Workshop nicht auf vorgefertigte Konzepte sondern auf eigene Erfahrung und Austausch in der Gruppe.
Zielgruppe sind Menschen ohne spezielle Vorbildung und Erfahrung in der Begleitung von trauernden Menschen. Persönliche Voraussetzung ist die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den eigenen Verlusterfahrungen.

Leitung

Leitung:

Mag.(FH) Kathrin Unterhofer, DSA, Leiterin Kontaktstelle Trauer der Caritas der Erzdiözese Wien
Mag. Martina Schürz, Trauerbegleiterin, Kontaktstelle Trauer der Caritas der Erzdiözese Wien,Psychotherapeutin i.A. u. S.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030974
Do. 21.10.2021
9.00 Uhr
Kultursensible Begleitung am Lebensende
Do. 21.10.2021 (30974)
Seminar
30974

Seminar

Der Workshop lädt Sie zu einem Perspektivwechsel ein, das für Sie Fremde in Verlustsituationen zu erforschen. Dazu nehmen wir Ihre eigene kulturelle Verankerung in den Blick und schauen, wie diese in Verlustsituationen wirksam wird. Zudem werden Sie Ihr Verständnis für Schwerstkranke, Sterbende und ihre Angehörigen durch Hintergrundwissen ausbauen, z. B. welche Spielregeln beim Sterben, Tod und Trauern in verschiedenen Kulturen relevant sind. Ihre mitgebrachten Fragen und Erfahrungen sind sehr willkommen!

Ziele:
- Die eigene kulturelle, religiöse oder säkulare Verankerung sich bewusst machen, um zu erkennen, was fremd ist.
- Transkulturelle Kompetenz durch eine neugierige Haltung und individuell passende Handlungsmöglichkeiten ausbauen.
- Perspektivwechsel üben und anhand von Fallbeispielen weiterführende Lösungen erarbeiten.

Methoden:
- lebendige, visuell anschauliche Kurzinputs der Referentin
- moderierte zielführende Plenumdiskussionen mit den anderen Teilnehmer*innen
- Einzelreflexionsmethoden
- Teamarbeit unter den Teilnehmenden
- Szenische Darstellungen von herausfordernden Situationen

- Antworten für mitgebrachte Baustellen zum Thema bekommen.
- Wissen bezüglich kultureller und religiöser Konzeptionen von Krankheit und Tod ausbauen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

In der Palliativ- bzw. Hospizversorgung Tätige, insbesondere Koordinator*innen, Pflegekräfte, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Ehrenamtliche

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält im deutschsprachigen Raum Vorträge und gibt Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen. Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung. Sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester und hat eine Fortbildung zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und eine Trauerberatungsweiterbildung absolviert. Ferner hat sie Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin. Mehr: www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032189
Do. 04.11.2021
9.00 Uhr
Kommunikation ohne Worte
Basistraining
Do. 04.11.2021 (32189)
Seminar
32189

Seminar

Kommunikation ohne Worte – KoW® ist ein wissenschaftlich überprüftes und effektives personzentriertes Interaktionskonzept und Trainingsprogramm, um nonverbal
*in verschiedenen Situationen einen Kontakt aufzubauen
*Emotionen, Bedürfnisse oder Schmerzen sicher zu erkennen
*Zuwendung und Informationen präzise zu vermitteln
*Vertrauen und Sicherheit zu wecken
*Beziehungen zu fördern und zu gestalten.

KoW® findet besonderen Einsatz in der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Betreuung von Menschen mit verminderten sprachlichen Kommunikationsmöglichkeiten.

KoW® hat zum Ziel, den nonverbalen Dialogmit diesen aufzubauen bzw. zu erweitern, um einen Raum für gegenseitige, gelingende zwischen­­menschliche Beziehung zu eröffnen. Ein Einsatz in Seelsorge und anderen Begleitkontexten ist ebenfalls hilfreich.

Im 2-tägigen KoW®-Basis-Training schulen Sie Ihre kommunikative Intuition. Die Körpersprache von Patient*innen bewusst wahrnehmen zu lernen, erweitert Ihre Möglichkeiten, sein Befinden, seine Bedürfnisse und Gefühle einzuschätzen. Die eigenen nonverbalen Möglichkeiten gezielt und sicher nutzen zu können, erweitert den Handlungsspielraum. Das Wissen um Veränderungen in der Wahrnehmung Ihrer Patient*innen hilft Ihnen, gewohnte Abläufe zu überdenken.

Fallbesprechungen dienen der individuellen Anwendung des Gelernten und eröffnen neue Möglichkeiten der Interaktion.

Ziel des Basis-Trainings ist, mühelos einen für beide Seiten befriedigenden Kontakt aufzubauen und schwierige Situationen zu meistern.

https://www.kommunikation-ohne-worte.de/termine-2021-wien/

Referierende

Referierende:

Astrid Steinmetz, Dr. phil. Dipl.-Musiktherapeutin / Dipl. Sozialpädagogin (FH) Entwicklerin von Kommunikation ohne Worte (R) Berufserfahrungen: + Musik-Psychotherapie im Palliativkontext + Angehörigenarbeit im Palliativkontext + Einzel- und Gruppentherapie mit psychisch kranken Kindern und Erwachsenen

Veranstalter

Veranstalter:

Dr. Astrid Steinmetz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 400,-

Anmeldung

Anmeldung:

https://www.kommunikation-ohne-worte.de/termine-2021-wien/

Dauer

Dauer:

4.11 und 5.11.2021, jeweils 9-17 Uhr


va0031572
Do. 04.11.2021
9.00 Uhr
Lebensübergänge
Seelisches Gleichgewicht statt Krise
Do. 04.11.2021 (31572)
Seminar
31572

Seminar

Übergänge haben mit der Bindung des menschlichen Lebens an die ZEIT zu tun. Werden und Wachsen, Vergehen und Sterben, Entwicklung und Vergänglichkeit als Grundmomente allen irdischen Lebens kommen in den Übergängen in verdichteter Weise zum Bewusstsein. Übergänge haben häufig Veränderungen zur Folge und können damit in die Krise führen, die eine Neuorientierung erfordert. Übergänge können aber auch mit anderen Belastungen des Lebens kumulieren und einen seelischen Zusammenbruch bewirken. Schwerwiegende Verluste können nicht zuletzt auch Tendenzen zur Vereinsamung mit sich bringen oder diese verstärken.

Das Seminar will das Krisenpotenzial unterschiedlicher Lebensübergänge in den Blick nehmen. Es fragt nach den immanenten Risikofaktoren und möchte Möglichkeiten aufzeigen, dass Betroffene ihr seelisches Gleichgewicht erhalten bzw. wieder finden können. Dies ist nicht nur als individuelle Bewältigungsaufgabe zu verstehen, sondern hängt stark von vergangenen wie aktuellen Beziehungserfahrungen und entsprechenden Beziehungserwartungen ab. Hierbei sind Bindungsmuster und das Bedürfnis nach positiver Beachtung bedeutsam. Das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit ist gerade bei existenziellen Erschütterungen in Krisen und bei einschneidenden Verlusten vorrangig zu beachten. Wenn das Vertrauen ins Leben erschüttert ist, können verlässliche Beziehungserfahrungen ein ermutigendes Gegenmoment darstellen.
Auf der Grundlage der Erfahrungen in den unterschiedlichen Lebens- und Berufswelten der Teilnehmenden und den Impulsen der Referierenden sollen Perspektiven erarbeitet werden, wie Menschen in ihren Lebensübergängen gut begleitet werden können. Dies könnte auch prophylaktisch wirken gegen drohende Vereinsamung.

Referierende

Referierende:

Mag. Dr. Erich Lehner, Psychoanalytiker in freier Praxis; Männer- und Geschlechterforscher.
Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor, Referent für Palliative Care und Hospiz.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031651
Di. 09.11.2021
9.00 Uhr
Gut betreut und doch allein?
Einsamkeit im hohen Alter verstehen und begleiten
Di. 09.11.2021 (31651)
Seminar
31651

Seminar

Im hohen Alter gibt es viele Auslöser für Einsamkeit. Einer davon kann der Wechsel des Wohnorts oder der Betreuungssituation sein.

Pflege und Betreuung können viele Impulse und Angebote setzen, um Einsamkeit zu vermeiden oder zu lindern. Manchmal gilt es vielleicht auch einfach, sie empathisch mitzutragen.

An diesem Tag blicken wir auf vielfältige Formen von Einsamkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Altenarbeit und Seelsorge. Wir erkunden im praxisorientierten Austausch, wie Einsamkeit erkennbar ist, wie sie besprechbar wird, welche Interventionen möglich sind und wo deren Grenzen liegen. Wir blicken hinter unsere Bilder von einsamen alten Menschen und suchen nach Ressourcen, die es zu stärken gilt, nach biografischen Anknüpfungspunkten und nach neuen Ideen und Zugängen für von Alterseinsamkeit Betroffene.

Referierende

Referierende:

Mag. Theresa Stampler, Leiterin des Bereichs Seelsorge und Spiritualität bei der Caritas der Erzdiözese Wien. Theologin, Kunsthistorikerin, Freiwilligenkoordinatorin.
Ajoki Kalo DGKP, Palliativ-Ausbildung, Praxis in den Feldern Hospiz und Wohnungslosigkeit

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032347
Mo. 15.11.2021
19.00 Uhr
Wenn ich nicht mehr entscheiden kann
Erwachsenenschutzgesetz, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung(en)
Mo. 15.11.2021 (32347)
Vortrag
32347

Vortrag

Referierende

Referierende:

Mag. Clemens Fritsch, Notar und Erwachsenenvertreter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0032152
Mi. 17.11.2021
19.00 Uhr
Spiritual Care - Umgang mit der Sehnsucht nach ganzheitlicher Heilung
Mi. 17.11.2021 (32152)
Vortrag
32152

Vortrag

Referierende

Referierende:

Prof. Dr. Eckhard Frick SJ, Hochschule für Philosophie und Forschungsstelle Spiritual Care an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München; interdisziplinäre Forschung und Schriftleitung der Zeitschrift SPIRITUAL CARE

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr