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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2020

a107
va0029506
Do. 05.11.2020
18.00 Uhr
Grenz-Kompetenz
Do. 05.11.2020 (29506)
Seminar
29506

Seminar

In Krisenzeiten können kaum neue Inhalte erlernt werden. Es trägt nur das, was bereits zuvor im Leben angeeignet wurde und sich bereits bewährt hat. Deshalb erscheint es berechtigt, über Leiden nachzudenken und zu reden, bevor wir selbst in extreme persönliche, existentielle Leiden geraten.
In der philosophischen und in anderen Traditionen wurden Übungen entwickelt, das Leben von den Grenzen und Grenzsituationen her zu betrachten. Das hat nicht nur den Sinn, sich auf mögliches Grenzerleben vorzubereiten, sondern auch das Leben im Hier und Jetzt zu bereichern, der Wahrheit und dem Bedeutsamen näher zu kommen, die Dinge und das Leben im "rechten Licht" und den rechten Proportionen sehen zulassen - und nicht zuletzt Andere in Krisen angemessen verstehen zu können.
Im Seminar wollen wir auf diesen Schatz philosophischer Übungen zurückgreifen und für die Sorge für sich und andere in der Palliativarbeit und verwandten Feldern neu fruchtbar machen. Grenz-Kompetenz stärkt persönliche und gemeinschaftliche Ressourcen im Sinne der Salutogenese, führt Sorge-Arbeit an ihren wesentlichen Kern und nährt so die Motivation und den Umgang mit "moral distress".

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Dr. Christian Metz, Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care und Demenz in Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen am Freitag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do., 5.11., 18:00 mit open end, Fr. 6.11., 9:00 - 16:00 Uhr


va0030415
Fr. 13.11.2020
14.00 Uhr
Bevor es knirscht und kracht
Gewalt bei Demenz in der häuslichen Betreuung vermeiden / auch online
Fr. 13.11.2020 (30415)
Seminar auch online
30415

Seminar auch online

Das Leben mit Demenz im familiären Kontext kann alle Beteiligten sehr herausfordern. Es gibt viele Gründe, auch bei bester Absicht die Geduld zu verlieren. Dann ist die Grenze zur Gewalt schmal - verbal, psychisch, manchmal auch körperlich. Es gibt aber auch viele Möglichkeiten, diese Grenze gut im Blick zu haben und rechtzeitig zu stoppen.

An diesem Nachmittag beleuchten wir anhand von konkreten Beispielen, wie man rechtzeitig das Gewaltpotenzial einer Situation erkennt und "aussteigen" kann. Wie durch Selbstsorge Entlastung gelingt und wie Außenstehende hilfreich unterstützen können.

Zielgruppe: Angehörige, Ehrenamtliche, Betreuende aller Berufsgruppen

Referierende

Referierende:

Dr.iur. Michael Halmich LL.M., Jurist mit Schwerpunkt Medizin- und Gesundheitsrecht Wien
Sigrid Knotek DGKS, Wiener Hilfswerk, Hilfe und Pflege daheim

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,-

Dauer

Dauer:

14.00 - 17.30 Uhr


va0029996
Do. 19.11.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 19.11.2020 (29996)
Philosophischer Abend
29996

Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen. - sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.
Das Philosophicum eröffnet einen kleinen, abendlichen Raum für größere Visionen, frei vom Reflex der schnellen Antworten. In Politik und Alltagsroutinen basteln wir allzu oft an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Aber das kann einfach nicht alles sein!

Thema: Selbst bestimmen – wie geht das eigentlich?
Der Respekt vor der Selbstbestimmung („Autonomie“) ist mit gutem Recht Schlüsselbegriff und höchstes Prinzip der modernen Medizinethik. Gleichzeitig stellen sich Fragen: Was setzt Selbstbestimmung voraus? Ist die Autonomie zu individualistisch gedacht? Was sindGrenzen der Selbstbestimmung (als Fähigkeit und als Norm)? Immer wieder – nicht zuletzt in der Sterbehilfe-Diskussion – wird die Selbstbestimmung entweder betont geltend gemacht oder es wird umgekehrt größeres Unbehagen an einer Überfokussierung auf Autonomie artikuliert. Nach einer kurzen Einführung in einige Facetten der medizinethischen Debatte, wollen wir anhand eigener Erfahrungsbeispiele der Teilnehmer*innen versuchen, frische Blicke auf die Frage der Selbstbestimmung und ihre Rolle für ein gutes Leben, gutes Sorgen und eine gerechte Gesellschaft zu werfen.

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stv. Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

freier Beitrag Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus


va0030052
Fr. 27.11.2020
19.00 Uhr
Zärtlichkeit, Dankbarkeit, Freundschaft.
Sanfte Mächte der Zukunft.
Fr. 27.11.2020 (30052)
Dialogabend auch online
30052

Dialogabend auch online

auch online

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. DDr. Isabella Guanzini, Philosophin, Theologin, Professorin für Fundamentaltheologie an der Katholoischen Privatuniversität Linz
Univ.-Prof. Mag.Dr. Andreas Heller M.A., Lehrstuhl für Palliative Care und Organisationsethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029238
Sa. 28.11.2020
9.00 Uhr
Lebensraum Bett
Lebensqualität und Lebendigkeit ermöglichen
Sa. 28.11.2020 (29238)
Seminar
29238

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Bettlägerigkeit verändert das Leben von Pflegebedürftigen.
Das gilt für multimorbide und an Demenz erkrankte Menschen ebenso wie für temporär eingeschränkte Patient*innen.
Für gesunde Menschen ist das Bett ein Ort der Erholung und Entspannung und des Schlafes. Für Pflegende, Ärzt*innen und Therapeut*innen ist das Bett eine Arbeitsfläche.
Für Pflegebedürftige ist das Bett der verbliebene Lebensraum für die ihnen verbleibende Lebenszeit.
Der bettlägerige Mensch hat nur noch rund 1,9 Quadratmeter "Wohnfläche" - das Bett wird zum allumfassenden Lebensraum.

Diese Fortbildung befasst sich mit der Bettlägerigkeit und den damit verbundenen Begleitumständen sowohl von jungen als auch betagten Erkrankten.
Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern? Wie gelingt es, die
Pflegebedürftigen im besten Fall in diese Gestaltung mit einzubeziehen?

Unter den folgenden Gesichtspunkten vermittelt Ihnen das Seminar Inhalte, die zu einem besseren Verständnis helfen und zu neuen Ideen anregen können:

o Der Mensch, der im Bett lebt - Wahrnehmung und Funktionen des menschlichen Daseins
o Was führt zu Bettlägerigkeit - Aus der Sicht eines Patienten vs. aus der Sicht von
Pflegenden, Betreuenden und Therapeutinnen
o Helfen, sich Zeit nehmen, loben und mobilisieren - Kognitive Fähigkeiten fördern, Bewegung schmackhaft machen & Hilfestellungen anbieten
o Geborgenheit im Zimmer ermöglichen - Verlust des "Zuhause-Gefühls"
o Sprechen und berühren - Berührungen ermöglichen und am aktuellen sozialen Geschehen teilhaben lassen
o Beispiele von Möglichkeiten diverser Angebote für Betroffene speziell für den "Bettbereich" (Biografische Elemente)

Zielgruppe:
Alle, die Menschen im eingeschränkten Lebensraum begleiten, betreuen, behandeln: Angehörige, freiwillig Engagierte, "Profis" in Pflege, Therapie und Seelsorge

Referierende

Referierende:

Mag. Gabriele Erlach-Stickler, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege; Studium der Pädagogik und Pflegewissenschaften; Praxisbegleiterin für Basale Stimulation in der Pflege (R), Dozentin für das Mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell für Menschen mit demenziellen Prozessen; staatl. gepr. Heilmasseurin; Ausbildung in Klangschalentherapie.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028196
Mo. 30.11.2020
19.00 Uhr
(Leben und) Sterben am Rande der Gesellschaft
Palliativbegleitung von Randgruppen (HIV-positive Menschen, Obdachlose, Sexarbeiterinnen, LGBTIQ, Flüchtlingen etc.)
Mo. 30.11.2020 (28196)
Vortrag - auch online
28196

Vortrag - auch online

auch online

Referierende

Referierende:

Mag. Alexandra Prinz MSc, DGKP, Studium der Philosophie, Kultur- und Sozialanthropologie,Master-Abschluss in Advanced Nursing Practice, Hospiz- und Palliativausbildung, Berufserfahrung im In- und Ausland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029248
Mi. 02.12.2020
9.00 Uhr
Demenz bei wohnungslosen Menschen
Online-Seminar
Mi. 02.12.2020 (29248)
Seminar online
29248

Seminar online

Ältere wohnungslose Menschen, insbesondere wenn demenzielle Beeinträchtigungen auftreten, stellen besondere Anforderungen an die Betreuung und an unsere Hilfssysteme.
Wohnungslose Menschen über 50 Jahre sind häufig vorgealtert. Sie sind meist alleinstehend und haben wenig bzw. keine familiäre Anbindung. Gesundheitlich sind sie zumeist stark belastet, chronisch krank und multimorbid - körperlich und psychisch. In vielen Fällen besteht eine Suchtproblematik, die zum Korsakow-Syndrom führen kann.
Hilfe wird anfangs aus Scham vielfach nicht angenommen. Widerstand, Aggression, Isolation und Verwahrlosung kommen vor. Herkömmliche Senior*innen- und Pflegeeinrichtungen sehen sich für diese Gruppe vielfach nicht zuständig bzw. erleben sich Mitarbeiter*innen unzureichend qualifiziert und überfordert. Wohnungslose Personen sind meist weniger alt als herkömmliche Bewohner*innen in Einrichtungen und werden daher als "fehlplatziert" empfunden. Ihr Verhalten kann den gängigen Gepflogenheiten entsprechend als abweichend erlebt werden, was zu Konflikten führt.
In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick über diverse Formen der Demenz samt ihren typischen Verläufen und Verhaltensveränderungen. Auf Suchterkrankungen und das Korsakow-Syndrom wird vertiefend eingegangen. In einem nächsten Schritt betrachten wir die psychosozialen Folgen des Lebens mit Demenz, vor allem in frühen Phasen, die durch Verdrängung, Leugnen und Abwehr geprägt sind. Schließlich werden für den besseren Umgang an beispielhaften Situationen deeskalierende, validierende und persönlichkeitsstärkende Reaktionen aus dem Umfeld erarbeitet.

Mit: Petra Schmidt, ÖRK. Michaela Rettenwender, Caritas Wien

Fragestellungen und Beispiele aus dem Arbeitsumfeld der Teilnehmer*innen werden vorab eingeholt. Das Seminar arbeitet mit der Expertise der Teilnehmer*innen und dem Austausch unter ihnen mit vertiefenden Impulsen der Seminarleitung.
Das Seminar wird mit zoom in Form einer Videokonferenz durchgeführt. Die abwechslungsreiche Gestaltung des Seminartages gewährleistet entspanntes Lernen. TN benötigen dazu einen Internetzugang, ein Mikrofon und wenn möglich eine Kamera. Etwa eine Woche vor dem Termin gibt es die Möglichkeit zum "Technik-Check".

Zielgruppe

Zielgruppe:

Personen, die ambulant oder stationär mit älteren, kognitiv veränderten (ehemals) wohnungslosen Menschen befasst sind: In Streetwork, Wohneinrichtungen, Pflegeheimen, Krankenhäusern etc.

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn BA, MA, MA Sozialwirtschaft und Soz. Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP, Sonderausbildung für Lehrtätigkeit § 65b GuKG; langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und An- und Zugehörigen. Geschäftsführer PROMENZ

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,-

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029172
Do. 03.12.2020
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 03.12.2020 (29172)
Seminar
29172

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029997
Do. 03.12.2020
18.00 Uhr
Philosophicum ONLINE
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 03.12.2020 (29997)
Philosophischer Abend
29997

Philosophischer Abend

ONLINE
Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen. - sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.
Das Philosophicum eröffnet einen kleinen, abendlichen Raum für größere Visionen, frei vom Reflex der schnellen Antworten. In Politik und Alltagsroutinen basteln wir allzu oft an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Aber das kann einfach nicht alles sein!

Thema: Was heißt „Mit sich im Reinen sein“?

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stv. Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus


va0029233
Fr. 04.12.2020
9.00 Uhr
Palliativ kompakt: Wissen & Entscheiden
#2: Delir, die unterschätzte Gefahr
Fr. 04.12.2020 (29233)
Seminar
29233

Seminar

Diese Reihe kombiniert Wissensimpulse und ethische Reflexion für Praktiker*innen aus Hospiz, Palliative Care und Langzeitpflege. Im Vordergrund steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit, daher sind die Veranstaltungen für alle Zielgruppen offen.

Teil 2:Delir: vorbeugen, erkennen, behandeln

Palliativ kompakt - Wissen: Das Wichtigste zur Sache!
Zu Fokusthemen wird der aktuelle Wissensstand beleuchtet und diskutiert. Das Wichtigste für die Praxis: theoretische Hintergründe, praktische Möglichkeiten und konkrete Beispiele in einem kompakten Halbtages-Format!

Palliativ kompakt - Entscheiden: Ethischer Reflexionsraum
"Hier komme ich nicht weiter…" Die Nachmittage bieten einen Ort für Menschen im Feld von (palliativer) Sorge, um über Situationen zu sprechen, die tiefer beschäftigen, mit Unsicherheit einhergehen und ethische Gefühle aufwühlen. Die Teilnehmer*innen können Situationen/Geschichten vorstellen oder sich als aktive Zuhörer*innen im Austausch einbringen. Sie lernen Moderationsmöglichkeiten und Leitfäden für das Gespräch kennen. Der Austausch dient außerdem dem gemeinsamen Lernen und der Bestärkung.

Wissen: 9.00 - 12.30 Uhr
Entscheiden: 14.00 - 17.00 Uhr

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche Teile Sie besuchen möchten.

Referierende

Referierende:

OÄ Dr. Sophie Roider-Schur, Fachärztin für Innere Medizin, Onkologie, St. Josef Krankenhaus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Vollpreis enthält Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr