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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2020

a107
va0029309
Fr. 04.09.2020
10.00 Uhr
Innenwelten der Demenz verständlich vermitteln
Multiplikator*innen-Ausbildung
Fr. 04.09.2020 (29309)
Seminar
29309

Seminar

Das demenz balance-Modell richtet sich an Lehrende, an Praxisanleiter*innen, Pflegedienstleiter*innen und Heimleitungen, die sich im Rahmen der Fortbildungs- und Bildungsarbeit mit dem Thema Demenz befassen. Es bietet die Möglichkeit, durch Selbsterfahrung einen Einblick in die Innenwelt von Menschen mit Demenz zu erhalten. Das Ziel der Arbeit mit dem demenz balance-Modell© ist es, die Empathiefähigkeit und Feinfühligkeit für die Situation von Menschen mit Demenz nachhaltig zu erhöhen.

Seminarpaket:
* Detaillierte methodisch-didaktische Anleitung für den Einsatz des demenz balance-Modells©
* Handbuch inklusive Seminarkonzept und Arbeitsmaterialien, um das demenz balance-Modell© selbst durchzuführen
* Zertifikat, verbunden mit der Berechtigung, das demenz balance-Modell©in der Aus-, Fort- und Weiterbildung eigenständig zu nutzen
* Jährliche Einladungen zum Anwendertreffen mit einem inhaltlichen Schwerpunkt – kollegiale Beratung und Erfahrungsaustausch
* Zugang zum geschützten Anwenderbereich
* Protokolle zu Erstellung didaktischer Materialien
* Auswertungsmethodik
* Umgang mit starken Emotionen bei Teilnehmer*innen in der Selbsterfahrung

Ihre Investition:
Das Seminar kostet pro Person 690,00 € plus Mwst.
Der Preis beinhaltet neben dem Seminarpaket auch die Tagungspauschale (Mittagessen und Seminargetränke)

Das haben Ihre Teilnehmer/innen davon:
* Erweiterung der eigenen Handlungskompetenzin der Arbeit mit Menschen mit Demenz
* Die Möglichkeit, Gefühle und Bedürfnisse in den verschiedenen Phasen der Demenz zu erleben
* Ansprechendes und nachhaltig wirksames Arbeitsmaterial

Veranstalter:
Perspektive Demenz - Barbara Klee-Reiter, Köln
in Kooperation mit Kardinal König Haus

Leitung

Leitung:

Barbara Klee-Reiter

Veranstalter

Veranstalter:

Barbara Klee-Reiter

Anmeldung

Anmeldung:

mail@perspektive-demenz.de

Dauer

Dauer:

Freitag, 4.9., 10.00 bis Samstag, 5.9., 17.00 Uhr


va0029466
Fr. 04.09.2020
16.00 Uhr
ABGESAGT: Leid kreativ wandeln –
Biografisches Schreiben in Krisenzeiten
Fr. 04.09.2020 (29466)
Workshop
29466

Workshop

ABGESAGT

Trennungen und Verluste erschüttern den ganzen Menschen, lassen ihn verzweifeln, rauben Orientierung und Sicherheiten, fordern zu tiefgreifenden Auseinandersetzungen heraus und lassen nach Sinn und Perspektive fragen. Derart persönliche Krisen stellen das bisherige Leben auf den Kopf und machen oft sprachlos.
Der persönliche Schreibdialog in der Zwischenwelt des Papiers ermöglicht es nun, existentiellen Eindrücken und schmerzhaften Erfahrungen eine neue Sprache zu geben, um sich heilsam mit Erlittenem auseinander zu setzen. Kreativ-spielerische Zugänge bieten dabei überraschende Formen der Selbstbegegnung, um so manche Geschichte des eigenen Lebens neu und hoffnungsvoll zu erzählen.
Arbeitsweise: Neben schreibtheoretischen Grundlagen und deren wissenschaftlichen Einordnung erproben wir gezielte Übungen des Biografischen-Kreativen Schreibens und stellen anhand ausgewählter Praxisbeispiele der Teilnehmenden deren jeweiligen Praxisbezug her.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Literatur
Rechenberg-Winter, P. (2015). Leid kreativ wandeln. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht

Leitung

Leitung:

Dipl.Päd. Petra Rechenberg-Winter MA, Approb. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Systemische Familientherapeutin (PTK), Supervisorin (DGSv), Mediatorin (BM), Lehrende für Familientherapie, Supervision und Mediation (DGSF), Poesietherapeutin (DGPB, DGKT), Dozentin für Palliative Care, Fachautorin, Mitherausgeberin der Zeitschrift LEIDFADEN

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 185,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erfoderlich

Dauer

Dauer:

Fr. 4.9. 16:00 - 20:00, Sa. 5.9. 9:00 - 17:00 Uhr


va0029311
Di. 08.09.2020
9.00 Uhr
Lebensqualität durch Verbundenheit
Den person-zentrierten Ansatz verstehen und danach handeln
Di. 08.09.2020 (29311)
Seminar
29311

Seminar

Wohlbefinden und Lebensqualität sind keine zufälligen Ergebnisse, sondern das Ziel in der Pflege und Betreuung von an Demenz erkrankten Personen. Die Expertise für die Bedürfnisse stammt dabei von den Betroffenen selbst, die Expertise für das Formulieren, Planen und Umsetzen der Ziele von den Pflegepersonen.
Im "person-zentrierten" Ansatz von Tom Kitwood ist die gleichwertige Beziehung von Person zu Person der wesentlichste Aspekt für Wohlbefinden. Befriedigende Beziehungen, Wertschätzung, sich sinnvoll beschäftigen können, das Gefühl von Hoffnung und Vertrauen, sind einige wichtige Faktoren in seinem Zugang.

Als Instrument, um individuelle Bedürfnisse und Lebensqualität aus Sicht der Betroffenen heraus einzuschätzen, hat Tom Kitwood ein Beobachtungsverfahren (DCM, Dementia Care Mapping) entwickelt.
In diesem Seminar stehen das (vertiefende) Kennenlernen des person-zentriertes Ansatzes und ein erster Einblick in das Beobachtungsverfahren DCM im Mittelpunkt.

Als konkrete "Ernte" nehmen Sie viele Ideen mit, wie Sie Wohlbefinden und Person-Sein im (Pflege-)Alltag erhalten und fördern können. Dieser Tag wird Ihre Sicht auf die Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung radikal verändern und Sie mit praktischen und an Ihrem Alltag orientierten Ideen bereichern!

Inhalte & Methoden:
- Die zentralen Aspekte des person-zentrierten Ansatzes nach Tom Kitwood
- Kennenlernen des Beobachtungsinstruments Dementia Care Mapping
- Wohlbefinden bei Menschen mit einer fortgeschrittenen Demenz erkennen, fördern und erhalten, z.B. durch "Bienchendienste"
- Vortrag, Einzel- und Gruppenarbeit zur Praxisreflektion

Referierende

Referierende:

Barbara Klee-Reiter, Langjährige Trainerin „Pflege und Betreuung von demenziell veränderten Menschen“; Dementia Care Mapping DCM Evaluator und Trainerin; Entwicklerin des demenz balance (r) Modells. Aus- und Fortbildungen Arbeitswissenschaft, Systemisches Coaching, Validation (N. Richards), Palliative Care u.v.m.
Marina Meisterhofer

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029231
Fr. 11.09.2020
9.00 Uhr
Abgesagt: Genug ist nie genug. Oder doch?
Therapiebegrenzungen bei chronischen Erkrankungen am Lebensende
Fr. 11.09.2020 (29231)
Seminar
29231

Seminar

Abgesagt

Die vergangenen Jahrzehnte zeichnen sich im Bereich des Gesundheitswesens durch erhebliche Errungenschaften aus, auch bei Krankheitsbildern, die lange Zeit als unheilbar galten. Das gilt für das Gebiet der Tumortherapie ebenso wie für die Transplantationsmedizin oder Herz-Kreislauferkrankungen. Mit den zweifelsohne begrüßenswerten erweiterten Behandlungsoptionen stellen sich zunehmend neue Fragen, denn nicht immer bewirken diese Therapieformen, insbesondere in der letzten Lebenszeit, einen Zugewinn an Lebensqualität.
So entsteht, gerade im Zuge der Entwicklung von Palliative Care, nicht selten eine Polarisierung zwischen den Ärztinnen und Ärzten, die ihren Patienten und Patientinnen die "giftigen Therapien" scheinbar ungerührt verordnen und den im Palliativbereich Arbeitenden, welche den Vorwurf erheben, den Schwerkranken dadurch einen vermeintlich sanfteren Abschied zu erschweren oder gar zu verweigern.
Wir alle möchten leben. Möglichst lange. Schmerzfrei und aktiv. Das ist, auch absolut betrachtet, unmöglich und stellt vielleicht einen der Mythen dar, denen sich Palliative Care auch stellen muss.
Zudem hegen chronisch, lebensbedrohlich erkrankte Patientinnen und Patienten oft eine andere Wahrnehmung als Gesunde, die sich unter anderem durch ein hohes Maß an Ambivalenz auszeichnet. Verbunden mit dem gesellschaftlichen Anspruch nach Autonomie im Leben und Sterben entwickelt sich zwischen allen Beteiligten nicht selten eine ungesunde Barriere, welche die oftmals herausfordernde Kommunikation zwischen Sorgenden und Umsorgten am Lebensende zusätzlich erschwert.
Wie können wir uns als Palliative Care Tätige in diesem Spannungsfeld bewegen?
Wie lässt sich unsere Beobachtung schärfen für den individuellen Weg der Menschen in ihrer letzten Lebensphase?
Wie können wir auf dem Kontinuum zwischen leitliniengerechten Therapieformen und eigenen ethischen Ansprüchen Menschen in ihrer letzten Lebenszeit ganzheitlich begleiten?
Im Seminar werden neben der Vermittlung von inhaltlichen Fakten zum Thema Therapiebegrenzung konkrete Fallbeispiele aufgenommen, die uns miteinander ins Gespräch bringen und voneinander lernen lassen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Interprofessionell, insbesondere Ärzt*innen und Pflegepersonen

Leitung

Leitung:

Dr.in Friederike Boissevain MAS, Palliative Care, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie sowie Palliativmedizin, Oberärztin an einem Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in Norddeutschland, Vorsitzende des Hospizvereins Dänischer Wohld - Menschen begleiten e.V. und Geschäftsführerin der Hospiz im Wohld gGmbH, die 2020 ein stationäres Hospiz für schwerkranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene eröffnen wird (https://www.hospiz-im-wohld.de).

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029239
Sa. 12.09.2020
9.00 Uhr
Inseln der Entspannung im Demenzalltag
Von Verständnis, Abgrenzung und Kompromissen
Sa. 12.09.2020 (29239)
Seminar
29239

Seminar

Menschen mit Demenz zu begleiten, ist eine besondere Herausforderung: mit Höhen und Tiefen, Nähe und Fremde, Geben und Nehmen.

Die Balance zwischen diesen Polen ist nicht immer einfach. Natürlich will man den Menschen mit Demenz gerecht werden, aber dann merkt man, dass sie wie die Rosen nicht nur wunderschöne Blüten besitzen, sondern auch Dornen. Es ist eben nicht anders als in jeder anderen Beziehung.

Der Referent will zeigen, dass eine Begegnung von Mensch zu Mensch auf Augenhöhe möglich ist. Niemand ist dem anderen über- oder unterlegen, weil der eine sich auf seinen Verstand verlassen kann und der andere nicht.

Wenn also beide Partner gleichberechtigt sind, dann gilt das auch für die Bedürfnisse der beiden Partner. Wie handelt man Kompromisse aus, bei denen sich keiner ganz durchsetzen, aber auch keiner sich ganz zurücknehmen muss?

Ein Tag zum Nachdenken, Nachspüren und Finden von "Inseln der Entspannung".

Für An- und Zugehörige, Freiwillige, Pflegepersonen, Seelsorger*innen, Therapeut*innen …

Leitung

Leitung:

Erich Schützendorf, Dipl.-Päd.; Studium Pädagogik, Psychologie, Soziologie Lehrbeauftragter für Soziale Gerontologie; Autor zahlreicher Aufsätze und mehrerer Bücher zu den Themen Älterwerden, Beziehungsarbeit in der Altenpflege und Demenz, u.a.: Anderland; In Ruhe verrückt werden dürfen, Das Recht der Alten auf Eigensinn, Wer pflegt, muss sich pflegen, Das Alter als Nachspeise.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028462
Mo. 14.09.2020
19.00 Uhr
In Ruhe alt werden können
Kritische Anmerkungen zur Normalität
Mo. 14.09.2020 (28462)
Vortrag
28462

Vortrag

"Jung bleiben beim Älterwerden" - so oder so ähnlich lauten die Titel von Ratgebern zum richtigen Altern. Selbstbestimmt, dynamisch, aktiv und fit sollen die Alten sein und möglichst problemlos für ihr Umfeld.

Der Autor Erich Schützendorf beschäftigt sich seit vielen Jahren
mit dem Älterwerden. Er spricht über die Veränderungen im Altersbild und darüber, ob Schattensein noch vorkommen dürfen.
Er, der selbst in die Jahre gekommen ist und einer Generation angehört, die sich auf ein langes Leben einstellen muss, fragt nach neuen, ungewöhnlichen Entwürfen für das dritte und das vierte Lebensalter. Er beleuchtet unsere Vorstellungen von "Normalität" und den Folgen, wenn Menschen sich nicht mehr in die vorgegebenen Muster und Routinen fügen können oder wollen.

Referierende

Referierende:

Dipl.-Päd. Erich Schützendorf, Studium Pädagogik, Psychologie, Soziologie; Autor zahlreicher Aufsätze und mehrerer Bücher zu den Themen Älterwerden, Beziehungsarbeit in der Altenpflege und Demenz.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029994
Do. 17.09.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 17.09.2020 (29994)
Philosophischer Abend
29994

Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.
Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen. - sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.
Das Philosophicum eröffnet einen kleinen, abendlichen Raum für größere Visionen, frei vom Reflex der schnellen Antworten. In Politik und Alltagsroutinen basteln wir allzu oft an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Aber das kann einfach nicht alles sein!
Themen: … werden jeweils 3 Wochen vorher bekannt gegeben und aus den vorangegangenen Philosophischen Abenden entwickelt. Vorschläge der Gäste sind herzlich willkommen!

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stv. Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Freiwilliger Beitrag Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus

Weitere Termine

Weitere Termine:

8.10.2020, 19.11.2020, 3.12.2020, 14.1.2021


va0029465
Fr. 18.09.2020
13.30 Uhr
ABGESAGT:"Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben" - Lebens-Rückblick
mit Prof. Dr. Verena Kast
Fr. 18.09.2020 (29465)
Seminar
29465

Seminar

ABGESAGT

Lebensrückblick, emotional bedeutsame Situationen des Lebens durch vorstellungsbezogenes Erzählen ins Gefühl zu bekommen und in die Sprache zu heben, belebt, fördert die Wertschätzung für das gelebte Leben, hebt das Selbstwertgefühl und die Lebenszufriedenheit.
Es gibt verschiedene Methoden, um diesen Lebensrückblick zu erleichtern. Diese Methoden sollen in der Veranstaltung erprobt werden.
Lebensrückblick kann auch als eine Therapieform für ältere Menschen angewendet werden. Man nützt alle die Methoden, die den Lebensrückblick erleichtern, konzentriert sich aber auf ein Problem, mit dem der/die Ratsuchende "nicht fertig" wird, und arbeitet an diesem Problem, das dann oft auch eingebettet wird in einen größeren Lebensrückblick.
Zielgruppe: Menschen, die sich für den Lebensrückblick interessieren - sowohl persönlich als auch im professionellen / therapeutischen Kontext

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. phil. Verena Kast, Psychologin, Psychotherapeutin, Professorin an der Universität Zürich, Lehranalytikerin des C.G. Jung Instituts, Mitglied der Leitung der Lindauer Psychotherapiewochen, Autorin zahlreicher Bücher

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 415,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr. 13:30 - 18 Uhr, Sa. 9 - 18 Uhr


va0028185
Mo. 21.09.2020
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 21.09.2020 (28185)
Lehrgang
28185

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:
* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
* Gesprächsführung
* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
* Trauer und Trauerbegleitung
* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2021


va0029171
Mi. 23.09.2020
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Mi. 23.09.2020 (29171)
Seminar
29171

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.
Seminarinhalte:
• Das Trauma der Seele
• Das Einmaleins der Notfallpsychologie
• Die perimortale Trauerbegleitung
• Trösten ist oft Vertrösten
• Die Kraft der Sprachlosigkeit
• Normalisieren und Stabilisieren
• Der Halt im Schuldgefühl
• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter www.martinprein.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr