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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2019

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Sa. 30.03.2019
9.00 Uhr
Grundlagen der Kommunikation bei Demenz
Einführung in die Validation nach Naomi Feil
Sa. 30.03.2019 (27125)
Seminar
27125

Seminar

Ausgebucht - Wareliste möglich

Validation nach Naomi Feil ist eine Methode, um mit alten mangelhaft orientierten und desorientierten Menschen zu kommunizieren und ihr Verhalten besser zu verstehen. Der Begriff Validation bedeutet übersetzt soviel wie "für gültig erklären", "wertschätzen". Validation basiert darauf, den verwirrten alten Menschen in seinen Gefühlen, Äußerungen und Handlungen ernst zu nehmen, nicht zu korrigieren, sondern ihn in seiner Realität zu begleiten. Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundhaltung der Validation, in ihre Theorie (Prinzipien, Phasen der Desorientierung etc.) und ihre Techniken.
Zielgruppe: Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die nach verbesserten Möglichkeiten der Kommunikation mit alten, pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen Ausschau halten.

Leitung

Leitung:

Martina Hunyadi, Validationslehrerin nach Naomi Feil, LIMA-Trainerin, Ergotherapeutin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Mi. 03.04.2019
9.00 Uhr
Herausforderung Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten
Mi. 03.04.2019 (26947)
Seminar
26947

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Menschen mit Lernschwierigkeiten (früher: geistige Behinderung) haben im Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung ein vielfach höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Dies trifft insbesondere auf Menschen mit Down Syndrom zu. Jede/r Dritte in der Altersgruppe 50-60 Jahre wird davon betroffen sein. Die dadurch einhergehenden Verhaltensveränderungen verursachen häufig Konflikte mit Arbeitskolleg/innen oder Mitbewohner/innen. Betreuungskräfte bringen diese Verhaltensänderungen zunächst nicht mit einer Demenzerkrankung in Verbindung und erreichen in ihrer pädagogischen Arbeit häufig die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Das Goethe Zitat: „Man sieht nur, was man weiß“, ist keine leere Formulierung, sondern verweist auf den Umstand, dass uns nur Dinge auffallen können, über die wir Hintergrundwissen besitzen. Dieses Hintergrundwissen zu Ursachen, Symptomen und zur Diagnostik einer Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten wird vermittelt und mit konkreten Einschätzungsinstrumenten ergänzt.

Das Thema Umwelt-Stressoren ist Bestandteil des Basiswissens in der Begleitung von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Die individuelle Umweltkompetenz wird durch eine Demenzerkrankung beeinträchtig und die Reaktionen der Betroffenen sind häufig eine Herausforderung für die Betreuungskräfte. Hier geht es um Umweltanpassung und Aspekte der baulichen Gestaltung.

Das Seminar basiert auf den aktuellen Erkenntnissen und Erfahrungen speziell aus den internationalen Forschungsfeldern und die Inhalte werden praxisnah vermittelt. Die Teilnehmer/-innen erhalten umfangreiche Arbeitsmaterialien für den Einsatz in ihrem Arbeitsfeld.

Zielgruppen
Alle Mitarbeiter/innen aus Wohneinrichtungen oder Werkstätten der Behindertenhilfe

Leitung

Leitung:

Christina Kuhn, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Demenz Support Stuttgart, Studium Empirische Kulturwissenschaft und Pädagogik, examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 09.04.2019
9.00 Uhr
"Hilfreiche Nähe - heilsame Distanz"
Balance finden zwischen Bindung und Abgrenzung
Di. 09.04.2019 (24379)
Seminar
24379

Seminar

Ganz beim anderen zu sein, ohne dabei außer sich zu geraten, ist ein spannender Balance-Akt und eine wichtige Fähigkeit in der Betreuung und Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen. Wie viel Nähe lasse ich zu und biete ich selbst an, wieviel Distanz ist erforderlich, um (ausreichend) innerlich frei und handlungsfähig zu sein im Umgang mit PatientInnen, Angehörigen, KollegInnen? In diesem Seminar widmen wir uns vielfältigen Aspekten der professionellen "Beziehungs-Arbeit". Wir sind lebenslang in Beziehung: zu Bezugspersonen, zum eigenen Leben, zur Welt. Das Lebensende steht für die Lösung von Beziehungen, und gerade hier ist es wichtig, Nähe und Distanz bewusst und einfühlsam zu ermöglichen und zu gestalten. Betreuende, die ihre Grenzen klar genug wahrnehmen und kommunizieren, haben die Möglichkeit, ihren PatientInnen und deren Zugehörigen mit Offenheit zu begegnen und sich selbst vor Überforderung zu schützen. Eine Haltung, die hilfreiche Nähe und heilsame Distanz ermöglicht, lässt sich nicht verordnen. Sie lebt vielmehr vom alltäglichen Einüben und entwickelt sich im aufmerksamen Umgang mit sich und anderen. Hierzu werden auch konkrete Übungshinweise angeboten.

Methodik
Selbsterfahrungselemente & praktische Übungen (aktivierende Klopf-Übung; Ressourcen-orientierte Tranceübung); kurze theoretische Erklärungsmodelle; Filmausschnitt; Musik

Zielgruppe
Professionelle in Pflege- und Sozialberufen, Ärzte/Ärztinnen, Therapeut/innen, Seelsorger/innen, ehrenamtlich Tätige

Leitung

Leitung:

Dr. Barbara Laimböck, Ärztin, Psychotherapeutin
Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care und Demenz in Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mi. 24.04.2019
13.00 Uhr
„Trauma und Palliative Care“
10. Wiener Hospiz- und Palliativtag
Mi. 24.04.2019 (25974)
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Die Begegnung mit traumatisierten Menschen ist im Kontext von Hospiz und Palliative Care keine Seltenheit. Viele schwere Traumata haben mit dem Tod oder mit Todesangst zu tun. Diese existenzbedrohende Angst um unser Leben oder der Tod eines geliebten Menschen gehören für viele zum Schlimmsten, was
passieren kann. Enorme Ereignisse im Krankheitsverlauf sowie im Prozess des Sterbens; Situationen, die gewaltig überfordern, da sie anders verlaufen, als geplant und vorgestellt; nicht zuletzt das Gefühl, in dieser Überforderung allein zu sein mit dem, was überwältigend ist etc. Wenn wir hautnah Ohnmacht und Hilflosigkeit erleben, geraten wir nicht selten in Mitleidenschaft. Wir bekommen es mit der Angst zu tun und fragen, wie kann ich noch hilfreich sein, wenn ich mehr betroffen bin als mir lieb ist? Der 10. Hospiz- und Palliativtag will zu einem vertieften Verständnis und zu einer reflektierten Praxis im Umgang mit traumatisierenden Situationen anregen:
• Was verstehen wir eigentlich unter „Trauma“ – speziell im Kontext von Hospiz und Palliative Care?
• Wie können Traumafolgen in der Sterbebegleitung ausreichend wahrgenommen und einbezogen werden für eine unterstützende Begleitung?
• Worauf ist zu achten, wenn Helfende an Grenzen stoßen, wenn sich eine Wand des Unverständnisses auftut?

Programm:
ab 12.00 Uhr Begegnung und Information
13.00 Uhr Begrüßung
Christian Deutsch Abg. zum Wiener Landtag und Gemeinderat
Waltraud Klasnic Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich
Rudolf Likar Präsident der Österreichischen Palliativgesellschaft
13.30 Uhr Thomas Wochele: Einführung und Orientierung zum Thema Trauma
14.00 Uhr Udo Baer: Kriegserbe in der Seele – Traumafolgen in der Sterbebegleitung
15.00 Uhr Theresa Sellner-Pogány: Wie begegnen uns und wie begegnen wir in unserer hospizlichen Arbeit Menschen, die offenkundig oder vermutlich traumatisiert sind?
15.50 Uhr Einstimmen und vernetztes Singen mit dem HospizChor
16.00 Uhr Silvia Langthaler: Trau dich trauern – was Trauer erschwert und wie wir damit umgehen können
16.30 Uhr Dialogische Gesprächsrunde mit Udo Baer, Silvia Langthaler, Inni Strobl, Thomas Wochele und den Teilnehmenden des WiHoP-Tages
17.45 Uhr Ausklang und offenes Singen mit dem HospizChor
Moderation: Christian Metz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Eintritt frei

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

13.00 bis 18.00 Uhr

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Do. 25.04.2019
9.00 Uhr
Was macht Demenz mit Familien?
Kompetenztag für in Demenzbetreuung und -pflege Tätige
Do. 25.04.2019 (26039)
Seminar
26039

Seminar

Demenz verändert Partnerschaften und Familien nicht erst mit der Diagnose, denn dieser gehen oft schon Streit und Angst voraus. Ein Mitglied der Familie verändert sich - und damit oft die gesamte Dynamik. Die Gefühle, die hier ins Spiel kommen, sind stark und wirksam in alle Richtungen. Liebe, Trauer, Angst, Wut.

An diesem Kompetenztag erkunden Sie mit Dr. Gabriele Frick-Baer und Dr. Udo Baer die beiden Perspektiven der Familienmitglieder und der professionell Begleitenden. Wer sieht was? Wer stellt was in den Mittelpunkt? Und: Was lösen die Unterschiede in diesen Perspektiven aus? Gemeinsam suchen Sie in der Gruppe nach Möglichkeiten zu einem besseren Miteinander im Sinne der gegenseitigen Unterstützung.

Themen dabei können sein:

- Der Diagnose-Schock. Wie die Demenz-Diagnose Familienbeziehungen durcheinander wirbelt und was dann helfen kann
- Wie Familiengefühle die Angehörigenarbeit behindern können und was hilft
- Transgenerative Traumata und Familiengeheimnisse als "Ballast" und die Auswirkungen
- übersehene Gewalt in Familien an alten Menschen
- Beziehungswürdigung

Methoden:
Fachinput, Selbsterfahrung ("Familienregenbogen") und Diskussion in Kleingruppen und Plenum.

Leitung

Leitung:

Dr. Udo Baer, Dr. phil. (Gesundheitswissenschaften), Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Mitbegründer und Wissenschaftlicher Berater der Zukunftswerkstatt therapie kreativ und Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für soziale Innovationen (ISI) sowie des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP), Vorsitzender der Stiftung Würde, Mitinhaber des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB), Autor
Gabriele Frick-Baer, Dr. phil. (Erziehungswissenschaften), Diplom-Pädagogin, Kreative Leib- und Traumatherapeutin, Mitbegründerin und -entwicklerin der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Vorstandsmitglied der Stiftung Würde und wissenschaftliche Leitung der Kreativen Traumahilfe der Stiftung Würde, Ehrenvorsitzende der Assoziation Kreativer Leibtherapeut/innen e.V. (AKL)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 26.04.2019
17.00 Uhr
"Alles wieder gut?"
Den Schmerz überwinden, der zwischen uns steht.
Fr. 26.04.2019 (25895)
Seminar
25895

Seminar

Im Versuch unseren Bedürfnissen nachzukommen bzw. unserem Glaubenssystem gerecht zu werden, setzen wir immer wieder Handlungen, die wir bedauern, weil sie - wie wir gleich oder später im Rückblick erkennen - ganz allgemein ausgedrückt "nicht ok" waren.
Eine Möglichkeit mit so einer "Einsicht" - jenseits von Selbstvorwürfen und Konzepten wie Schuld und Sünde - umzugehen, ist der Prozess der "Wiedergutmachung".Es geht dabei um eine schrittweise Klärung - zunächst nur für uns selbst - aus welchen Glaubenssätzen, Gefühlen und Bedürfnissen heraus wir welche Handlungen gesetzt haben und was uns dabei an offensichtlichen oder vermuteten "negativen" Auswirkungen auf andere bzw. uns selbst leidtut. Wenn das wirklich klar ist, besteht ein möglicher weiterer Schritt darin, den betroffenen Menschen unser Verhalten einzugestehen (sofern dadurch nicht weiterer "Schaden" entsteht), unser aufrichtiges Bedauern zum Ausdruck zu bringen und danach zu fragen, wie wir es wieder gut machen können (persönlich, systemisch und/oder rituell).

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz und Palliative Care in Wien; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement Wien
Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr. 17:00 - 21:00, Sa. 10:00 - 18:00 Uhr

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Di. 07.05.2019
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2019/20
Einführungstag
Di. 07.05.2019 (23783)
Lehrgang
23783

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuungund Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitungihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Psychotherapeut und Supervisor
Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, ärztliche Leitung Mobiles Hospiz der Caritas Wien
Manuela Straub, Diplomierte Pflegefachkraft (Mobiles Hospiz der Caritas der Erzdözese Wien, Schwerpunkt Tageshospiz), zert. Trainerin für Palliative Care (DGP), Coach & Supervisorin (ÖVS), Organisationsberatung, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor E. Frankl
Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Organisationsberater, praktischer Theologe (Dr. theol.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Koordinator der Klinischen Ethikarbeit im St. Josef Krankenhaus, Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.375,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,- nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von Oktober 2019 bis Juni 2020

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Sa. 11.05.2019
9.00 Uhr
Die Innenwelt der Demenz erkunden
mit dem demenz balance Modell
Sa. 11.05.2019 (27314)
Seminar
27314

Seminar

(Wiederholungstermin)

"Mit dem demenz balance-Modell habe ich eindrücklich erlebt, wie mit den Verlusten meine innere Balance verloren ging. Ich habe eine Ahnung davon bekommen, mit welchen Gefühlen ich zu kämpfen hätte, aber auch welche Bedürfnisse dann bei mir im Vordergrund stünden."
Sabine B. nach der Erfahrung mit dem demenz balance-Modell

Das demenz balance-Modell© ist eine Methode, die es möglich macht, mögliche Auswirkungen einer Demenzerkrankung auf das eigene Leben zu erkunden. Ziel ist es, über Selbsterfahrung die Empathie und das Verständnis für die Bedürfnisse und das Verhalten von Menschen mit einer Demenz zu stärken.
Inhalte:
Kurzer Überblick über das Leben mit Demenz: Welche Formen gibt es, wie verlaufen sie? Welche Unterstützung ist nötig und wie kann sie gestaltet werden? Was sind die großen Herausforderungen für Betroffene, Angehörige, Umfeld?
Selbsterfahrung anhand des Modells: tiefes, aber gut begleitetes Eintauchen in das Leben mit zunehmenden Verlusten. Erkunden der Gefühle, Ressourcen, Bedürfnisse in dieser Situation.
Reflexion und Ableiten von Handlungsmöglichkeiten für Begleitende in Familie, Ehrenamt oder Beruf. Entwickeln von konkreten Ideen ebenso wie Formulieren von Grundsätzlichem.
Zielgruppe: Angehörige, ehrenamtlich in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz Tätige, Betreuende z.B. in der Seelsorge, Interessierte am Alltagskontakt, etwa in Dienstleistungsberufen (Apotheken, Arztpraxis…).

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn BA, MA, MA Sozialwirtschaft und Soz. Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP, Sonderausbildung für Lehrtätigkeit § 65b GuKG; Geschäftsführer des Vereins PROMENZ; Lehrgangsleitung Dementia Care; langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und An- und Zugehörigen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 17.05.2019
9.00 Uhr
Alles andere als nur belastend
Angehörigenpflege als Beziehungsgeschehen
Fr. 17.05.2019 (27591)
Seminar
27591

Seminar

Rund 85% Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zuhause von Angehörigen gepflegt, die diese Lebensaufgabe für sich
annehmen und gestalten. Eine Pflegeaufgabe sucht man sich in der Regel nicht aus, sondern reagiert auf Situationen, in denen Sorge und Fürsorge notwendig werden.

Häufig wird Pflege mit Belastung und Überlastung verbunden. Das
ist aber nur ein Aspekt dieser Lebenssituation. Gute Pflege erwächst aus einem Beziehungsgeschehen, aus der Verbundenheit heraus. Pflege als Element der Beziehungsgestaltung reichert mit neuen Erfahrungen an, kann (latente) Loyalität und Liebe in den "Handreichungen" des Alltags lebendig werden lassen. Lebendigkeit entsteht aus dem Empfinden von Sinn und Beziehung. Sie kann so zur Ressource in (auch) belastenden Lebenssituationen werden. Je mehr man in Resonanz ist, umso besser werden Bedürfnisse wahrgenommen. Ohne Resonanz aber wird Pflege zur Technik.

Das Seminar beleuchtet die Motive und Ressourcen für oft langandauernde Angehörigenpflege im Sinn eines Resonanzgeschehens. Davon ausgehend wird
gefragt, wie die Resonanzbeziehung zu sich selbst, zu den zu Pflegenden und der
Community von professionellen Diensten Unterstützung erfahren kann.

Aus dem Inhalt
- Pflege: bereichernde Liebeserfahrung versus entfremdende Belastung
- Pflege als Resonanzgeschehen (im Anschluss an die Resonanztheorie von Hartmut Rosa)
- Pflege als gewachsene Kompetenz der gemeinsamen Geschichte: das Konzept der
personalen relationalen Assistenz
- Von Betroffenen lernen: Diskussion und Interpretation von Erfahrungsberichten
- Die Bedeutung von Resonanzförderung in Beratungsbeziehungen für pflegende
Angehörige

Zielgruppen
ÄrztInnen, PsychologInnen, Pflegepersonal aller Ausbildungsgrade, therapeutische Berufsgruppen, SeelsorgerInnen, Ehrenamtliche, Angehörige, Interessierte

Leitung

Leitung:

Carmen Birkholz, Dr.in phil. Dipl.-Theologin, Palliative-Care Trainerin und Autorin mit Schwerpunkt Menschen mit Demenz und Menschen mit geistiger Beeinträchtigung sowie Spiritualität

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 20.05.2019
19.00 Uhr
Kaleidoskop des Trauerns
Mo. 20.05.2019 (24159)
Vortragskonzert
24159

Vortragskonzert

Trauern ist ein dynamischer Prozess mit wiederkehrenden Themen. Nach einem Verlust geht jeder Mensch seinen individuellen Trauerweg in seinem ganz eigenen Tempo, aber alle Trauenden
bewegen sich auf den selben Themenfeldern. Die Trauerexpertin Chris Paul hat diese Felder „Facetten des Trauerns“ genannt, die wie in einem Kaleidoskop ständig neue Muster bilden. Emotionen sind ein wichtiger Teil aller Trauerwege, deshalb hat sie zur Präsentation des Trauerkaleidoskops eine ganz besondere Form gewählt.
Zwischen die Erläuterungen und Erzählungen aus ihrem Beratungsalltag sind deutsche und englische Lieder gesetzt. Unterstützt vom Kölner Gitarristen Udo Kamjunke singt Chris Paul die Stücke live. Sie berührt die BesucherInnen mit ihrer kraftvollen
warmen Stimme und lässt die Facetten des Trauerns verstehen und erleben: So singen die Beatles in „Let it be“ davon, wie Erinnerungen und Phantasie uns Kraft auf dem Trauerweg geben können. Kelly Clarksons „Because of you“ beschreibt Wut und Anklage, aber auch Sehnsucht. In „Together again“ von Janet Jackson geht es um die Erfahrung, dass die Verstorbenen über uns wachen.

Referierende

Referierende:

Chris Paul, Trauerbegleiterin in Deutschland, Trainerin und Fachautorin, schreibt seit fast 40 Jahren auch eigene Stücke www.chrispaul.de
Udo Kamjunke, freier Gitarrist in verschiedenen Formationen, Musikalienhändler, Musiklehrer und Musikproduzent www.kamjunke.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr