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Gesellschaftsfragen

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Bildungsprogramm

Wir greifen aktuelle Fragen der Gesellschaft und unseres Zusammenlebens auf. Zu den Themen Zivilgesellschaft, soziales Engagement, Migration und Integration, kulturelle und religiöse Diversität bringen wir Menschen zusammen und stärken professionelle sowie persönliche Kompetenzen. Dabei setzen wir auf Dialog, Offenheit und Reflexion. Zeitgemäße Bildungsformate unterstützen das Lernen und die Erweiterung der Handlungsoptionen.

Den Folder zum Bildungsgang Einsamkeit und zum Lehrgang Freiwilligenkoordination können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder Bildungsgang Einsamkeit

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PDF-Datei: Folder Lehrgang Freiwilligenkoordination

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Fr. 09.12.2022
17.00 Uhr
Versöhnt ins neue Jahr
Verzeihen und Vergeben als Weg zu innerem Frieden
Fr. 09.12.2022 (34857)
Seminar
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Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.


Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter im Hospiz am Rennweg der Caritas Socialis, Supervisor, Fachautor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17.00 - 21.00, Sa 10.00 - 18.00 Uhr


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Do. 12.01.2023
18.00 Uhr
Zu jung fürs Thema Sterben?
Junge Menschen für Hospizkultur in Gesellschaft interessieren, stärken, beteiligen
Do. 12.01.2023 (35506)
Diskussionsabend
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Diskussionsabend

Warum gibt es eigentlich so wenige junge Menschen unter 30 Jahren, die in der ehrenamtlichen Hospiz- und Trauerbegleitung tätig sind? Angesichts dieser Frage eröffnete der Malteser Hilfsdienst e. V. mit dem Projekt „Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung” einen deutschlandweiten Experimentierraum mit zwölf Projektstandorten, um junge Menschen für Hospizarbeit zu interessieren und sie mit ihnen zu gestalten. Die Ergebnisse inspirieren!

Klaus Wegleitner und Patrick Schuchter, die das Projekt wissenschaftlich begleitet haben, stellen das dazu erschienene Buch vor, berichten in ihrem Impulsreferat von den „Laboren junger Hospizarbeit“, stellen Thesen zur Zukunft von Hospizarbeit in der Gesellschaft zur Diskussion und kommen mit Karin Weiler und Tanja Raunig als Resonanzgeberinnen ins Gespräch. Anschließend ist viel Zeit für einen moderierten Austausch aller anwesenden Personen.

Das Buch und der Diskussionsabend erzählen von den konkreten Erfahrungen von jungen Menschen in Begleitungen, zu den vielfältigen Aktivitäten, Hospizarbeit in lokalen Communities vernetzt zu gestalten und junge Menschen zu Sterben, Tod und Trauer ins Gespräch zu bringen. Die Labore junger Hospizarbeit lassen existenziell tief blicken und machen die gesellschaftspolitische Bedeutung hospizlicher Haltung und Erfahrungen deutlich. Leitungspersonen und Expert*innen reflektieren, welche Chancen für eine sorgende Gesellschaft in der Transformation des Ehrenamtes in Organisationen des Sozialbereiches insgesamt liegen.

Ein Thema für alle, die Hospizarbeit und Hospizbewegung sowie die Entwicklung von Ehrenamtlichkeit mit jungen Menschen konkret gestalten möchten. Für Verantwortliche in Einrichtungen und Sorge-Netzwerken und solche, die es werden wollen, jeglichen Alters; für alle die sich mit Fragen nach dem guten Leben, dem Tod, dem Sterben und dem Trauern in unserer Gesellschaft auseinandersetzen wollen.

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter, Leitung Bildungsbereich „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Tanja Raunig, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der CS Caritas Socialis
Dr. Klaus Wegleitner, Stv. Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung, Universität Graz und Obmann des Verein Sorgenetz, Wien
Sr. Mag. Karin Weiler CS, Caritas Socialis und Kursleiterin am Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Download

Download
Flyer Diskussionsabend "Zu jung für's Thema Sterben"

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Sa. 21.01.2023
9.00 Uhr
Focusing: Intuition und Körperwissen nutzen
Orientierung im Chaos für Selbstmanagement, Beratung, Lehre und Seelsorge
Sa. 21.01.2023 (35984)
Seminar
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Seminar

Unser Körper weiß mehr als wir glauben. Körperwissen kann gerade in Situationen, die wir als chaotisch oder überfordernd erleben, als innerer Kompass dienen. Zu solchen Situationen haben wir meist ein deutlich wahrnehmbares, vorsprachliches Gespür, einen Felt Sense. Wenn wir dieses Wissen in den „Focus“ nehmen, neugierig und absichtslos, kann es schrittweise Klarheit bringen, worum es uns „wirklich“ geht.

Im Focusing lernen Sie Wege kennen, die zu einem inneren Dialog mit dem Felt Sense führen. Bei einem Online-Intro werden die Hintergründe dieses Ansatzes vorgestellt. Im Seminar entwickeln wir Haltungen und Schritte, die hilfreich sind, um Freiraum im Chaos zu schaffen und mit dem inneren Erleben in Kontakt zu treten. Die Teilnehmenden bekommen Anregungen für den Transfer in den Alltag.

Referierende

Referierende:

Dr.in Sabine Aydt-Haßlinger, Lehrbeauftrage und Trainerin zu den Themen Fremdsein und interkulturelles Lernen, zertifizierte Focusing Begleiterin und Beraterin (DAF), Weiterbildungen in Thinking at the Edge (DAF), Playback Theater und kreativem Schreiben.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke sowie Online-Intro

Dauer

Dauer:

9.00 - 17.00 Uhr Präsenzseminar
Online-Intro: Freitag, 13. Jänner, 18.00 bis 20.00 Uhr


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Fr. 27.01.2023
9.00 Uhr
Lonely Followers
Jugend und Einsamkeit
Fr. 27.01.2023 (34833)
Seminar
34833

Seminar

Einsam obwohl gemeinsam: Im Alltag sehen wir Kinder und Jugendliche oft mit dem allgegenwärtigen Handy in der Hand zusammensitzen – jede*r für sich und trotzdem kommunizieren sie, sind online verbunden. Ab und zu teilen sie die Headphones und tauschen sich in echt über das aus, was sie in der virtuellen Welt beschäftigt.

Jugendliche leben im Übergang und darin verdichtet sich das innere Chaos im Suchen nach dem richtigen Anker, Vorbild und Weg. Die angestrebte Veränderung im ständigen Vergleichen des eigenen Seins und Lebens zwischen Wunsch und Wirklichkeit führt oft in eine Krise. Es sind Entwicklungs- oder Identitätskrisen, die manchmal mit anderen Belastungen des schulischen oder familiären Lebens kumulieren und – nicht zuletzt verstärkt durch die Bedingungen der Pandemie - zu psychischen Problemen von sozialem Rückzug über Depressionen und Essstörungen bis zu Suizidgedanken führen. Oft fühlen sie sich alleingelassen mit den vielen offenen Fragen in der Selbstfindung: nach dem Selbstwert, der Attraktivität, der Akzeptanz durch andere, der eigenen Identität und sexuellen Orientierung, dem sicheren Können und den eigentlichen Interessen…

Das Seminar will nicht nur die Risikofaktoren des Heranwachsens in den Blick nehmen, sondern Ressourcen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Kinder und Jugendliche durch schwierige Phasen begleitet werden können. Es sollen gesellschaftliche Bedingungen wie die zunehmende Zukunftsangst und Perspektivenlosigkeit genauso wie praktische Interventionen zur Stabilisierung und hilfreichen Unterstützung thematisiert werden. Auch die schöpferische Kraft, die aus dem Alleinsein und der Konzentration auf das Innere entstehen kann, darf der Not des Alleingelassen-Werdens und der Leere der Einsamkeit gegenübergestellt werden. Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Ver-Bindung wird als Grundimpuls für gelingende Beziehungen verstanden, die in einer sicheren und zugewandten Umgebung gestärkt und erfahren werden können.

Wie Erwachsene in ihren unterschiedlichen Rollen als Eltern, Pädagog*innen oder professionelle Helfer*innen als verlässliche, Vertrauen und Mut gebende Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche wirken können, wird durch Inputs der Referierenden und im Erfahrungsaustausch praxisorientiert entwickelt. Die Prävention gegen jugendliche Einsamkeit und ihre Folgen steht dabei im Mittelpunkt.

Leitung

Leitung:

Mag. Hedwig Wölfl, Gesundheitspsychologin, Klinische Psychologin, Psychotherapeutin (Analytische Psychologie). Leiterin der Kinderschutzorganisation "die möwe", Erfahrungen als Krankenhauspsychologin, Referentin zu Themen wie Kinderschutz und Kinderrechte, psychische Belastungen im Jugendalter und psychosoziale Interventionsformen
Dipl.Soz.Päd. (FH) Thomas Schön, Psychotherapeut (Integrative Gestalttherapie), Weiterbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Systemischer Coach und Supervisor. Lehrtätigkeit an einem österreichischen Ausbildungsinstitut für Gestalttherapie, diverse Veröffentlichungen zu Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Di. 31.01.2023
18.00 Uhr
Stressbewältigung durch Achtsamkeit - MBSR
Achtsamkeitstraining
Di. 31.01.2023 (34943)
8-Wochenkurs
34943

8-Wochenkurs

Achtsamkeit üben ist eine Einladung zum guten Leben. Wer achtsam ist, kann sich und die Welt offen, akzeptierend, liebevoll und ohne Vor-Urteile wahrnehmen. Spannungen können sich lösen, eingefahrene Verhaltensmuster sichtbar und dadurch veränderbar werden. Achtsamkeit wird so zu einer Quelle der Lebensfreude. Dieser traditionelle MBSR-Kurs (Stressreduktion durch Achtsamkeit) lädt mit geführten Meditationen, einfachen Körperübungen aus dem Yoga und anderen einfachen Übungen zu einer Vertiefung der Lebensqualität ein.

MBSR wurde 1979 von Prof. Jon Kabat-Zinn u.a. an der Universitätsklinik von Massachusetts (USA) entwickelt. MBSR ist eine klinisch evaluierte Methode, die Menschen bei der Bewältigung von Stress, Schmerzen und anderen psycho-physischen Belastungen unterstützt.

MBSR-Kurse eignen sich für Menschen, die

• mit Stress, Belastungen und Schmerz konstruktiv umgehen wollen,

• aktiv an einer Verbesserung ihrer Lebensqualität arbeiten wollen,

• neue Möglichkeiten zum Erhalten oder Wiedergewinnen ihrer Gesundheit erlernen möchten,

• eine sinnvolle Ergänzung zum schulmedizinischen oder psychotherapeutischen Angebot suchen,

• positive neurophysiologische Veränderungen ohne den Einsatz von Medikamenten anstreben,

• Zugänge zu mehr Lebensfreude finden wollen und bewusster leben möchten.

MBSR ist keine Psychotherapie und keine medizinische Behandlung, kann diese jedoch sinnvoll ergänzen.

Der Acht-Wochen-Kurs ist als Präsenzkurs geplant. Wir behalten uns vor, die Veranstaltung (oder einzelne Teile) aufgrund gesetzlicher Vorschriften, die eine Präsenzveranstaltung nicht zulassen, online über Zoom anzubieten. Dafür benötigen Sie einen Computer oder Laptop (mit Ton, Kamera und stabiler Internetverbindung). Allfällige Änderungen werden den Teilnehmenden telefonisch oder an die von ihnen bei der Anmeldung bekannt gegebene E-Mail-Adresse mitgeteilt.

Leitung

Leitung:

Dr. Ursula Baatz, Lehrbeauftragte an der Universität Wien (Philosophie), Wissenschafts- und Religionsjournalistin, Zen-Lehrerin (Escuela Zen "Zendo Betania"/Ana Maria Schlüter Rodés Kiun An), Qi Gong Lehrerin, Ausbildungen in MBSR („Center for Mindfulness“ der University of Massachusetts, USA), IPM (Interpersonal Mindfulness) und MSC (Mindful Self Compassion), Gründungsmitglied von MBSR Austria (mbsr-mbct.at)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 380,- inkl. Mittagessen am Ganztag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Dienstags 7.2., 14.2., 21.2., 28.2., 7.3., 14.3., 21.3.2023 jeweils 18.00 bis 21.00 Uhr, sowie Sonntag, 5.3.2023, 9.00 bis 17.00 Uhr