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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2020

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Fr. 22.01.2021
17.00 Uhr
Verzeihen und Vergeben
Schritte zu innerem Frieden
Fr. 22.01.2021 (29820)
Seminar
29820

Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.
Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!
Zielgruppe: Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis - www.seppworks.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 190,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17:00 - 21:00, Sa 10:00 - 18:00 Uhr


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Mo. 25.01.2021
9.00 Uhr
Demenz verstehen - von Kindesbeinen an
Fachtag zur Vermittlung von Wissen und Haltung an Kinder und Jugendliche
Mo. 25.01.2021 (30427)
Fachtag
30427

Fachtag

Untersuchungen zeigen, dass rund ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen im familiären Umfeld Personen mit Demenz begegnet. Die Gespräche darüber fallen den Eltern oft schwer, sie wollen Kinder schonen oder selbst nicht so genau "hinsehen". Dabei sind die jungen Menschen unsicher - einerseits wissen sie nicht, wie sie mit dem veränderten Verhalten umgehen sollen, andererseits haben sie auch Angst, dass den Angehörigen etwas zustößt.
Wenn wir über Inklusion und Teilhabe sprechen, ist es auch wichtig, dass sich alte und junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen vorurteilsfrei begegnen. Die Erfahrung aus Begegnungen - z.B. zwischen Kindergarten und Pflegeheim - sind meist sehr positiv.

Viele Organisationen, Initiativen und Kommunen haben Aktivitäten entwickelt, damit Kinder frühzeitig über Demenz lernen und Jugendliche sich damit vertieft beschäftigen können.
Wir möchten mit dem Fachtag
- Viele solche Aktivitäten vorstellen
- Netzwerke knüpfen und stärken
- Zu neuen Ideen und Kooperationen anregen
- Wenig beachtete oder kritische Faktoren ansprechen
- Ermutigen und bestärken.
Methoden:
- Vorträge / Präsentationen zum schnellen Informieren
- World Café zur Übersicht & zum Vernetzen
- Mini-Workshops zur Vertiefung
Themen:
- Begegnung vor Wissen: Erfahrungen aus gemeinsamen Projekten
- Vermittlung im Kindergarten
- Schulprojekte erfolgreich aufsetzen und organisieren
- Kunstprojekte in der Arbeit mit Jugendlichen
- Demenz im Kinderbuch
- Arbeit mit Filmen, Videos, Websites
- Kinder als Thema und Zielgruppe in Beratungsgesprächen
- Jugendliche als Betreuungspersonen - was wissen wir?
- Über Kinder die Eltern erreichen: Chance oder Irrweg?

Referierende

Referierende:

Marita Gerwin, Dipl. Sozialpädagogin, langjährige Leiterin der Fachstelle Zukunft Alter / Stadt Arnsberg (D), Arbeitsschwerpunkt Dialog der Generationen- Intergenerativer Austausch- Kunst und Kultur u.v.m. (siehe Spezialprospekt)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030208
Di. 26.01.2021
19.00 Uhr
Los.lassen.können
Vergänglichkeit als Einladung zu einem erfüllten Leben
Di. 26.01.2021 (30208)
Vortrag
30208

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Christian Metz, Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care und Demenz in Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0030118
Fr. 05.02.2021
14.00 Uhr
Die anfängliche Gestalt
unser Ursprung undunsere Heimat
Fr. 05.02.2021 (30118)
Seminar
30118

Seminar

Im Zen könnte die Anfängliche Gestalt die Lebensenergie vor der Gestaltwerdung sein, bei Plato die Idee, die unserer sichtbaren Gestalt zu Grunde liegt, im Christentum ist sie unser Ursprung, so wie Gott uns gemeint hat. Worte, Begriffe, aber wissen wir jetzt etwas über sie? Haben wir sie jetzt erfasst …? Mit Hilfe der Systemischen Aufstellungsarbeit wollen wir uns sehr behutsam unserer Anfänglichen Gestalt nähern, wissend, dass wir nur den Schatten der sich der Sprache entziehenden Wirklichkeit erhaschen können. Wir nähern uns im Vertrauen darauf, dass in uns eine Erinnerung an unseren Ursprung lebt, die uns führen wird.
Wem werden wir begegnen, wenn wir uns unserem Ursprung nähern? Wohl nur in den seltensten Fällen der reinen Qualität, viel wahrscheinlicher unseren Projektionen. In Respekt vor den Schleiern, die wir der Anfänglichen Gestalt umgelegt haben, werden wir sie Schritt für Schritt davon befreien. Diese Schleier gehören zu unterschiedlichen Phasen unseres Lebens, aber jetzt ist es Zeit, sie zu lüften und den inneren Weg zu der Qualität, als die wir ursprünglich gemeint sind, frei zu machen. Die Entschleierung unserer ursprünglichen Gestalt allein, kann ein Grund sein, sich ihr zu nähern. Aber es kann auch ein Thema, das uns am Herzen liegt, ein guter Grund sein. Wie verändert sich dieses Thema und wie verändern wir uns dabei, wenn unser Thema in den Wirkkreis der Anfänglichen Gestalt gerät.
Schließlich kann auch eine Krankheit ein guter Grund sein, sich dem eigenen Ursprung zu nähern, in der berechtigten Annahme, dass dort das Wissen um unser Anfängliches Heil-Sein auf uns wartet. Während wir uns an unsere Anfänglichen Gestalt wenden, stehen wir bewusst auf dem Boden unserer gegenwärtigen Realität. Von da aus sind wir im Stande, uns, so gut es im Augenblick geht, für unsere ursprüngliche Wirklichkeit zu öffnen und ihre Stimme zu hören.
Wer von den Teilnehmenden aufstellen möchte, ist gebeten, dies schon bei der Anmeldung bekannt zu geben.
Es werden insgesamt etwa 10 Aufstellungen möglich sein. Teilnehmende ohne eigene Aufstellung haben die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen, indem sie sich als Repräsentant*innen wählen lassen und auf diese Weise auch ein Stück eigenen Weges gehen können. Einerseits sind Sie Teil des aufgestellten Systems und andererseits schwingt in Ihnen oft ein Aspekt der eigenen Geschichte mit. Selbst wenn Sie als Zuschauer*in im Kreis um die Aufstellung sitzen, werden Sie Teil des Ganzen und auch hier wird etwas in Ihnen angerührt, das vielleicht schon lange auf Antwort wartet.

Leitung

Leitung:

Christl Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland und Amerika

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 350,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

Fr., 14 Uhr mit open end, Sa. 10- 19:30, So. 10 - 14:00


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Di. 09.02.2021
18.30 Uhr
Trauer begleiten
Einführungsabend
Di. 09.02.2021 (26050)
Lehrgang
26050

Lehrgang

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum*zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmals Wegbegleiter*innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.
Inhalte:
- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen;
- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorienund Trauermodelle;
- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen;
- Möglichkeiten der Gesprächsführung;
- "Haltung";
- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten;
- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen.
Zielgruppe:
- Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den "Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs" absolviert haben;
- Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Ärzt*innen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger*innen.
Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Brigitte Mayr MAS, DGKP, Koordinatorin Trauer, Leiterin Trauercafe - Mobiles Caritas Hospiz, Erzdiözese Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 590,- inkl. Mittagessen an den Samstagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.30 bis 20.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

19., 20. Februar, 12., 13. März, 16., 17. April, 7., 8. Mai, 11., 12. Juni
jeweils Freitag, 15:30 bis 20:00 Uhr und Samstag, 9:00 bis 18:00 Uhr