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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Wintersemester 2019/20

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Di. 16.06.2020
9.00 Uhr
Kommunikation ohne Worte
Basistraining
Di. 16.06.2020 (29339)
Seminar
29339

Seminar

Kommunikation ohne Worte – KoW® ist ein wissenschaftlichüberprüftes und effektives personzentriertes Interaktionskonzept und Trainingsprogramm, um nonverbal
*in verschiedenen Situationen einen Kontakt aufzubauen
*Emotionen, Bedürfnisse oder Schmerzen sicher zu erkennen
*Zuwendung und Informationen präzise zu vermitteln
*Vertrauen und Sicherheit zu wecken
*Beziehungen zu fördern und zu gestalten.

KoW findet besonderen Einsatz in der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Betreuung von Menschen mit verminderten sprachlichen Kommunikationsmöglichkeiten.

KoW hat zum Ziel, den nonverbalen Dialogmit diesen aufzubauen bzw. zu erweitern, um einen Raum für gegenseitige, gelingende zwischen­­menschliche Beziehung zu eröffnen. Ein Einsatz in Seelsorge und anderen Begleitkontexten ist ebenfalls wirksam.

Im 2-tägigen KoW®-Basis-Training schulen Sie Ihre kommunikative Intuition. Die Körpersprache des Klienten/Patienten bewusst wahrnehmen zu lernen, erweitert Ihre Möglichkeiten, sein Befinden, seine Bedürfnisse und Gefühle einzuschätzen. Die eigenen nonverbalen Möglichkeiten gezielt und sicher nutzen zu können, erweitert den Handlungsspielraum im Umgang mit dem Klienten/Patienten. Das Wissen um Veränderungen in der Wahrnehmung Ihrer Patienten hilft Ihnen, gewohnte Abläufe zu überdenken.

Fallbesprechungen dienen der individuellen Anwendung des Gelernten und eröffnen neue Möglichkeiten der Interaktion.

Ziel des Basis-Trainings ist, mühelos einen für beide Seiten befriedigenden Kontakt aufzubauen und schwierige Situationen zu meistern.

https://www.kommunikation-ohne-worte.de/termine-2020-wien

Leitung

Leitung:

Astrid Steinmetz, Dr. phil. Dipl.-Musiktherapeutin / Dipl. Sozialpädagogin (FH) Entwicklerin von Kommunikation ohne Worte (R) Berufserfahrungen: + Musik-Psychotherapie im Palliativkontext + Angehörigenarbeit im Palliativkontext + Einzel- und Gruppentherapie mit psychisch kranken Kindern und Erwachsenen

Veranstalter

Veranstalter:

Dr. Astrid Steinmetz Meistersingerstr. 6 14471 Potsdam

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 400,-

Anmeldung

Anmeldung:

https://www.kommunikation-ohne-worte.de/anmeldung

Dauer

Dauer:

16.6. und 17.6.2020, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Mi. 17.06.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Mi. 17.06.2020 (28442)
Philosophischer Abend
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Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir werden diese in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereichen und Lebensphasen stellen.
Deswegen - ganz nach dem Motto Epikurs, wonach weder die Jungen zögern noch die Alten aufhören sollen zu philosophieren - richtet sich das Philosophicum an alle "Geborenen und Sterblichen", die geistige Nahrung, das Hören anderer Perspektiven und philosophisches Gespräch als wesentlichen Baustein für persönliches Glück und soziale Verantwortung sehen.
Wir etablieren das neue Format in zwei Formen:
"Was ist …?"
Richtig "verkostet" sind Begriffe nicht abstrakt - sondern Fenster in die Tiefe wesentlicher Phänomene und Brücken zu den Erfahrungen anderer Menschen und anderer Lebensbereiche. In der sokratischen Tradition werden oft floskelhaft über die Lippen gehende Begriffe untersucht und mit Erfahrungsbeispielen verlebendigt - um anders, neu, differenzierter zu sehen und als Voraussetzung für eine konzentrierte und gemeinschaftlichere Lebenspraxis.

"Wie wollen wir …?"
Gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Pflege lehren uns beispielhaft und beispiellos: Politik und aktuelle Diskurse basteln zu viel an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Das gilt auch in anderen Gesellschaftsbereichen (Ökologie …). Aber das kann einfach nicht alles sein! Im "Wie wollen wir …?"-Format sollen Räume für größere Visionen freigelegt werden, frei vom Reflex der schnellen Antworten. Unsere eigene und die Zukunft unserer Kinder hat das verdient …

Zeit: 18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus
Ort: Bibliothek des Kardinal König Hauses
Moderation: Patrick Schuchter ("Was ist …?"), Petra Rösler / Patrick Schuchter ("Wie wollen wir…?")
Eintritt: "Unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent)
Verpflegung: rein geistig.
Anmeldung: erwünscht (eventuell wird vor dem jeweiligen Termin ein Text zugeschickt).

Für alle, die ein kritisch-kultiviertes Vorabendprogramm suchen.

17.6. Wie wollen wir sterben?

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

"unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent) Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

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Mo. 22.06.2020
9.00 Uhr
Kinder & Jugendliche im Fokus
Pädiatrische Palliative Care und Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Mo. 22.06.2020 (27550)
Sommerakademie
27550

Sommerakademie

Leitung

Leitung:

Dr. Annette Henry MSc, Ärztin für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, langjährige ärztliche Leitung des Interprofessionellen Palliativlehrgangs, Kardinal König Akademie
Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 420,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mo. 22. - Mi. 24.6., jeweils 9:00 - 17:00 Uhr

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Fr. 04.09.2020
10.00 Uhr
Innenwelten der Demenz verständlich vermitteln
Multiplikatoren-Ausbildung
Fr. 04.09.2020 (29309)
Seminar
29309

Seminar

Das demenz balance-Modell richtet sich an Lehrende, an PraxisanleiterInnen, PflegedienstleiterInnen und Heimleitungen, die sich im Rahmen der Fortbildungs- und Bildungsarbeit mit dem Thema Demenz befassen. Es bietet die Möglichkeit, durch Selbsterfahrung einen Einblick in die Innenwelt von Menschen mit Demenz zu erhalten. Das Ziel der Arbeit mit dem demenz balance-Modell© ist es, die Empathiefähigkeit und Feinfühligkeit für die Situation von Menschen mit Demenz nachhaltig zu erhöhen.

Seminarpaket:
* Detaillierte methodisch-didaktische Anleitung für den Einsatz des demenz balance-Modells©
* Handbuch inklusive Seminarkonzept und Arbeitsmaterialien, um das demenz balance-Modell© selbst durchzuführen
* Zertifikat, verbunden mit der Berechtigung, das demenz balance-Modell©in der Aus-, Fort- und Weiterbildung eigenständig zu nutzen
* Jährliche Einladungen zum Anwendertreffen mit einem inhaltlichen Schwerpunkt – kollegiale Beratung und Erfahrungsaustausch
* Zugang zum geschützten Anwenderbereich
* Protokolle zu Erstellung didaktischer Materialien
* Auswertungsmethodik
* Umgang mit starken Emotionen bei Teilnehmern in der Selbsterfahrung

Ihre Investition:
Das Seminar kostet pro Person 690,00 € plus Mwst.
Der Preis beinhaltet neben dem Seminarpaket auch die Tagungspauschale (Mittagessen und Seminargetränke)

Das haben Ihre Teilnehmer/innen davon:
* Erweiterung der eigenen Handlungskompetenzin der Arbeit mit Menschen mit Demenz
* Die Möglichkeit, Gefühle und Bedürfnisse in den verschiedenen Phasen der Demenz zu erleben
* Ansprechendes und nachhaltig wirksames Arbeitsmaterial

Veranstalter:
Perspektive Demenz - Barbara Klee-Reiter, Köln
in Kooperation mit Kardinal König Haus

Leitung

Leitung:

Barbara Klee-Reiter

Veranstalter

Veranstalter:

Barbara Klee-Reiter

Anmeldung

Anmeldung:

mail@perspektive-demenz.de

Dauer

Dauer:

Freitag, 4.9., 10.00 bis Samstag, 5.9., 17.00 Uhr

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Fr. 04.09.2020
16.00 Uhr
Leid kreativ wandeln –
Biografisches Schreiben in Krisenzeiten
Fr. 04.09.2020 (29466)
Workshop
29466

Workshop

Trennungen und Verluste erschüttern den ganzen Menschen, lassen ihn verzweifeln, rauben Orientierungund Sicherheiten, fordern zu tiefgreifenden Auseinandersetzungen heraus und lassen nach Sinn und Perspektive fragen. Derart persönliche Krisen stellen das bisherige Leben auf den Kopf und machen oft sprachlos.
Der persönliche Schreibdialog in der Zwischenwelt es Papiers ermöglicht es nun, existentiellen Eindrücken und schmerzhaften Erfahrungen eine neue Sprache zu geben, um sich heilsam mit Erlittenem auseinander zu setzen. Kreativ-spielerische Zugänge bieten dabei überraschende Formen der Selbstbegegnung, um so manche Geschichte des eigenen Lebens neu und hoffnungsvollzu erzählen.
Arbeitsweise: Neben schreibtheoretischen Grundlagen und deren wissenschaftlichen Einordnung erproben wir gezielte Übungen des Biografischen-Kreativen Schreibens und stellen anhand ausgewählter Praxisbeispiele der Teilnehmenden deren jeweiligen Praxisbezug her.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Literatur
Rechenberg-Winter, P. (2015). Leid kreativ wandeln. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht

Leitung

Leitung:

M.A. Dipl.Päd. Petra Rechenberg-Winter, Approb. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Systemische Familientherapeutin (PTK), Supervisorin (DGSv), Mediatorin (BM), Lehrende für Familientherapie, Supervision und Mediation (DGSF), Poesietherapeutin (DGPB, DGKT),Dozentin für Palliative Care,Fachautorin, Mitherausgeberin der Zeitschrift LEIDFADEN

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 185,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erfoderlich

Dauer

Dauer:

Fr. 4.9. 16:00 - 20:00, Sa. 5.9. 9:00 -17:00 Uhr

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Di. 08.09.2020
9.00 Uhr
Dementia Care Mapping
Di. 08.09.2020 (29311)
Seminar
29311

Seminar

Referierende

Referierende:

Barbara Klee-Reiter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 11.09.2020
9.00 Uhr
Genug ist nie genug. Oder doch?
Therapiebegrenzungen bei chronischen Erkrankungen am Lebensende
Fr. 11.09.2020 (29231)
Seminar
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Seminar

Die vergangenen Jahrzehnte zeichnen sich im Bereich des Gesundheitswesens durch erhebliche Errungenschaften aus, auch bei Krankheitsbildern, die lange Zeit als unheilbar galten. Das gilt für das Gebiet der Tumortherapie ebenso wie für die Transplantationsmedizin oder Herz-Kreislauferkrankungen. Mit den zweifelsohne begrüßenswerten erweiterten Behandlungsoptionen stellen sich zunehmend neue Fragen, denn nicht immer bewirken diese Therapieformen, insbesondere in der letzten Lebenszeit, einen Zugewinn an Lebensqualität.
So entsteht, gerade im Zuge der Entwicklung von Palliative Care, nicht selten eine Polarisierung zwischen den Ärztinnen und Ärzten, die ihren Patienten und Patientinnen die "giftigen Therapien" scheinbar ungerührt verordnen und den im Palliativbereich Arbeitenden, welche den Vorwurf erheben, den Schwerkranken dadurch einen vermeintlich sanfteren Abschied zu erschweren oder gar zu verweigern.
Wir alle möchten leben. Möglichst lange. Schmerzfrei und aktiv. Das ist, auch absolut betrachtet, unmöglich und stellt vielleicht einen der Mythen dar, denen sich Palliative Care auch stellen muss.
Zudem hegen chronisch, lebensbedrohlich erkrankte Patientinnen und Patienten oft eine andere Wahrnehmung als Gesunde, die sich unter anderem durch ein hohes Maß an Ambivalenz auszeichnet. Verbunden mit dem gesellschaftlichen Anspruch nach Autonomie im Leben und Sterben entwickelt sich zwischen allen Beteiligten nicht selten eine ungesunde Barriere, welche die oftmals herausfordernde Kommunikation zwischen Sorgenden und Umsorgten am Lebensende zusätzlich erschwert.
Wie können wir uns als Palliative Care Tätige in diesem Spannungsfeld bewegen?
Wie lässt sich unsere Beobachtung schärfen für den individuellen Weg der Menschen in ihrer letzten Lebensphase?
Wie können wir auf dem Kontinuum zwischen leitliniengerechten Therapieformen und eigenen ethischen Ansprüchen Menschen in ihrer letzten Lebenszeit ganzheitlich begleiten?
Im Seminar werden neben der Vermittlung von inhaltlichen Fakten zum Thema Therapiebegrenzung konkrete Fallbeispiele aufgenommen, die uns miteinander ins Gespräch bringen und voneinander lernen lassen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Interprofessionell, insbesondere Ärzt*innen und Pflegepersonen

Leitung

Leitung:

Dr. Friederike Boissevain MAS, Palliative Care, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie sowie Palliativmedizin, Oberärztin an einem Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in Norddeutschland, Vorsitzende des Hospizvereins Dänischer Wohld - Menschen begleiten e.V. und Geschäftsführerin der Hospiz im Wohld gGmbH, die 2020 ein stationäres Hospiz für schwerkranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene eröffnen wird (https://www.hospiz-im-wohld.de).

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 21.09.2020
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 21.09.2020 (28185)
Lehrgang
28185

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:
* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
* Gesprächsführung
* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
* Trauer und Trauerbegleitung
* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2020

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Mi. 23.09.2020
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Mi. 23.09.2020 (29171)
Seminar
29171

Seminar

Wiederholungstermin

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.
Seminarinhalte:
• Das Trauma der Seele
• Das Einmaleins der Notfallpsychologie
• Die perimortale Trauerbegleitung
• Trösten ist oft Vertrösten
• Die Kraft der Sprachlosigkeit
• Normalisieren und Stabilisieren
• Der Halt im Schuldgefühl
• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter www.martinprein.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 02.10.2020
16.00 Uhr
Erinnerungs- und bindungsbezogene Interventionen in der Begleitung trauernder Menschen
Fr. 02.10.2020 (27245)
Seminar
27245

Seminar

Der Prozess der Trauer ist ein Wechselspiel zwischen dem Loslassenlernen dessen, was verloren wurde wie dem alltäglichen Umgang mit der verstorbenen Person und der Entwicklung dessen, was Hinterbliebene bewahren möchten. Dazu gehören positive Erinnerungen, die innere Präsenz des verstorbenen Menschen oder sein Vermächtnis.
Die Verbundenheit mit dem Verlorenen ist ein großes Bedürfnis der meisten Trauernden. Wenn sie konstruktiv entwickelt werden kann, kann sie sehr stärkend für den weiteren Lebensweg sein. Manches Mal allerdings entstehen auch aus der ungestillten Sehnsucht nach Verbindung stagnierende Trauerprozesse und anhaltende Schuldgedanken.
Das Seminar lädt zu einer erinnerungs- und bindungsbezogenen Sichtweise auf Trauerprozesse ein. Einfache Fragen und Impulse zur Stärkung der anhaltenden Bindung zum Verlorenen werden eingeübt. Dazu gehören auch Methoden der Symbolarbeit.
Wir werden mit Einzelübungen, Paar- und Kleingruppengesprächen sowie kurzen Impulsen durch die Seminarleitung arbeiten. Das Mitbringen von Fallbeispielen aus der praktischen Erfahrung der Teilnehmenden ist ausdrücklich erwünscht.
Zielgruppe des Seminars sind ehren- und hauptamtliche Trauerbegleitende sowie Psychotherapeuten, jeweils auch in Ausbildung.

Leitung

Leitung:

Ulrike Backhaus, Siegburg (D), Dipl.-Sozialpädagogin, Personzentrierte Therapeutin, seit über 30 Jahren Begleitung von schwerkranken, sterbenden und trauernden Menschen, seit 2004 in eigener Praxis, Leitung von Fort- und Weiterbildungen für Trauerbegleitende und Psychotherapeut*innen, Fachautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 185,- inkl.Pausengetränke und Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erfoderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 2.10. 16:00-20:00 Uhr, Sa., 3.10.2020, 9:00-17:00 Uhr