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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an Ehrenamtliche und Hauptamtliche in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, der Langzeitpflege und in der Trauerbegleitung, an Engagierte in Sorgenden Gemeinschaften (Caring Communities) und demenzfreundlichen Bezirken und Gemeinden, an Angehörige von schwerkranken und sterbenden Menschen, von Menschen, die andere in ihrer Trauer begleiten, an Angehörige von Menschen mit Demenz sowie an alle, die sich für die Themen Sterben, Tod, Trauer und Demenz und damit verbundene Fragen der Ethik, Kommunikation und der Sorgekultur interessieren.
Uns beschäftigt zudem die Hospizkultur und Palliative Care in Krankenhäusern, Pflegeheimen, in der mobilen Versorgung und überall dort, wo Menschen alt werden, sterben, trauern und sich füreinander sorgen, entwickeln und fördern wollen.

Unsere regelmäßigen Angebote im Bereich Hospiz, Palliative Care, Demenz umfassen u. a. Lehrgänge wie

 

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2023

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Gerne senden wir Ihnen unser Programm auch als gedruckte Broschüre kostenlos zu. Bitte schreiben Sie an sattmann@kardinal-koenig-haus.at

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Mo. 20.02.2023
14.00 Uhr
Demenz – keine Heilung, keine Hoffnung?
Mediale Darstellung zwischen Realismus, Respekt und Resilienz
Mo. 20.02.2023 (35697)
Seminar, Online
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Seminar
Online

Workshop für Journalist*innen und Medienschaffende

Anmeldung: roesler@kardinal-koenig-haus.at

In medialen Berichten über Demenz / Alzheimer dominiert der Forschungsdiskurs. Berichte über vielversprechende, aber noch ferne und gescheiterte Medikamenten-Entwicklungen halten sich dabei in etwa die Waage. So entsteht der Eindruck, man könne gegen Demenz „eh nichts tun“. Ein zweiter Erzählstrang nimmt den Mangel an Betreuungs- und Pflegepersonen und die hohe Belastung im Umgang mit Betroffenen in den Fokus. Eine unheilvolle Kombination, die durch Angst, Stigmatisierung und Verweigerung von Diagnosen und Hilfsangeboten eine Negativspirale bei Einzelpersonen und im System in Gang setzt.

Der Workshop fokussiert auf die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer konstruktiven Berichterstattung. Eine, die Fakten und Handlungsbedarf aufzeigt, ohne zu dämonisieren oder zu romantisieren. Betroffene, Angehörige und Expert*innen aus der Begleitung berichten, welche Rahmenbedingungen und konkreten Unterstützungs- und Therapiemöglichkeiten für ein „gutes Leben mit Demenz“ möglich und hilfreich sind.

Journalist*innen und Schreibende können ihre Fragen einbringen, in Dialog mit Betroffenen und Fachpersonen treten und diskutieren, wie respektvolle und ermutigende Berichte über ein so schwieriges Thema gelingen können. Sie erhalten Tipps zu Ansprechpersonen, hilfreichen Web-Ressourcen und Hintergrundmaterial. Journalist*innen werden über ihre Erfahrungen mit einem ermutigenden Zugang und die Reaktionen darauf berichten.

Referierende

Referierende:

Marianne Buchegger BA
Karin Laschalt

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn BA, MA, Geschäftsführer von PROMENZ, einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Vergesslichkeit.

Moderation

Leitung:

Mag. Petra Rösler

In Kooperation mit

In Kooperation mit:

Verein PROMENZ

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

kostenlos für Journalist*innen und Öffentlichkeits-Arbeiter*innen dank Förderung des Sozialministeriums

Dauer

Dauer:

14.00 bis 16.00 Uhr


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Mo. 20.02.2023
19.00 Uhr
Kommunikation ohne Worte
mit verbal eingeschränkten Menschen
Mo. 20.02.2023 (31947)
Vortrag, Online
31947

Vortrag
Online

Wenn ein Mensch krankheitsbedingt Einschränkungen in Sprachgebrauch und Sprachverständnis entwickelt, wird der Umgang mit ihm zu einer Herausforderung, denn er ist auf dem vertrauten Weg der Kommunikation nicht mehr bzw. nur schwer erreichbar.

Die Sprache des Körpers verstehen zu lernen, führt zu mehr Sicherheit in der Begegnung. Die eigenen nonverbalen Möglichkeiten sicher nutzen zu können, erweitert den Handlungsspielraum. Dadurch kann eine Brücke zum Gegenüber gebaut werden, und es wird leichter, einen für beide Seiten befriedigenden Kontakt aufzubauen und schwierige Situationen zu meistern. Kommunikation ohne Worte ist ein Interaktionskonzept, um nonverbal

* in verschiedenen Situationen einen Kontakt aufzubauen

* Emotionen, Bedürfnisse oder Schmerzen sicher zu erkennen

* Zuwendung und Informationen präzise zu vermitteln

* Vertrauen und Sicherheit zu wecken

* Beziehungen zu fördern und zu gestalten.

Referierende

Referierende:

Dr. Astrid Steinmetz, Diplom Musiktherapeutin, Diplom Sozialpädagogin (FH), Psychotherapie (HPG / Deutschland); Langjährige psychotherapeutische Arbeit mit schwerstkranken, sterbenden und psychisch kranken Menschen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 13,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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Fr. 24.02.2023
15.00 Uhr
Ehrenamtliche Hospiz- und Palliativbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Aufbaukurs
Fr. 24.02.2023 (32811)
Lehrgang
32811

Lehrgang

Die Hospizbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfordert zusätzliche Kompetenzen, welche u. a. das Wissen über die betroffenen Krankheitsgruppen, die unterschiedlichen Entwicklungsstadien und damit verbunden das Verständnis von Krankheit, Sterben und Tod, sowie ein Verständnis für das System Familie und deren psychosoziales Umfeld beinhalten. Diese Weiterbildung richtet sich an Interessierte, die den Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung bereits absolviert haben und ehrenamtlich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und ihre Familien in Zeiten schwerer Krankheit, des Sterbens und der Trauer begleiten wollen.

Referierende

Referierende:

Ricarda Beer MSc, MA, Musiktherapeutin
Erna Gadinger, Physiotherapeutin
Renate Hlauschek MMSc, Geschäftsführende Vorsitzende von MOKI, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege)
Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Mag. Elisabeth Steiner, Koordinatorin Ehrenamt, MOMO
Mag. Antonia Mittelbach, Klinische- und Gesundheitspsychologin, MOMO
Mag.a Uschi Weinhäupl, Klinische- und Gesundheitspsychologin, MOMO
Dr. Martina Kronberger-Vollnhofer, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Palliative Care in der Pädiatrie, Leitung MOMO
Dr. Regina Rath-Wacenovksy, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Palliative Care in der Pädiatrie, MOMO und Kinder- & Jugendarztpraxis im Leuchtturm, 1220 Wien
Henriette Wais, Klinische Sozialarbeit, Palliativkonsiliardienst, Landesklinikum Baden-Mödling
Karin Winge, Ergotherapeutin

Leitung

Leitung:

Mag. Martina Schürz, Trauerbegleiterin, Kontaktstelle Trauer der Caritas der Erzdiözese Wien, Psychotherapeutin i.A.u.S.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 475,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Freitag, 24.2., 15.00 bis Samstag, 25.2., 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

24., 25.3.2023 und 14., 15.4.2023

Download

Download
Lehrgangsfolder Palliativbegleitung bei Kindern

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Mo. 27.02.2023
9.00 Uhr
ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer
Mo. 27.02.2023 (34706)
Seminar
34706

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Die Herkunft des Begriffs Methode geht zurück auf das Griechische me´thodos, was so viel heißt wie "Weg zu etwas hin". Die Methode ist demnach die Art und Weise, wie ein begleitender, beratender Mensch etwas tut, um das mit dem*der Patient*in, Zugehörigen und/oder Trauernden definierte gemeinsame Ziel zu erreichen.

Auch wenn die Haltung der Zuwendung, des Interesses, des Respekts und der Ermutigung als Hauptwirkfaktor zwischenmenschlicher Sterbe- und Trauerbegleitung genannt werden will, ist der Einsatz anderer Methoden – ergänzend zum Zuhören – wünschenswert und sinnhaft. Die Fähigkeit, sich selbst (wieder) bewusst wahrzunehmen, die veränderte Realität zu erkennen, den anflutenden Impulsen von innen oder außen nicht (länger) ausgeliefert zu sein, bedarf der Übung, die – wenn sie erfahrungsbasiert ist – eine deutliche Auswirkung hat. Das Üben trägt auf dem Boden von Wahrnehmen und Erkennen, von Annehmen und gestaltendem Erproben dazu bei, dass der individuelle Mensch (wieder) eigene Steuerungsfähigkeit entwickelt und sich dadurch als selbstwirksam erfährt.


In diesem Seminar werden zahlreiche Methoden vorgestellt und etliche auf ihre Wirkung überprüft.

Leitung

Leitung:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Dr.in Sylvia Brathuhn, Psychoonkologische Beratungs- und Betreuungstätigkeit für Krebskranke und ihre Angehörige, Trauerbegleiterin, Trainerin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 440,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Fachbuch "ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer"

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Montag, 27.2.2023 und Dienstag 28.2.2023, jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr

Mittwoch, 1.3.2023, 9:00 - 16:00


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Do. 02.03.2023
19.00 Uhr
Das Märchen von der TrauerVERarbeitung
Do. 02.03.2023 (35562)
Vortrag
35562

Vortrag

Es ist ein Vortrag, der auf gestalterische Weise einen anderen Blick auf den Gegenstand der Trauer und den Umgang mit ihr öffnet. Dieser Blick geht weit über die geläufige Auffassung einer „zu bewältigenden Trauer“ hinaus. Ein neuer Zugang wird möglich.

Die Inhalte werden neben dem gesprochenen Wort in Form eines Maskenspiels vermittelt – und bekommen eine andere gestalterische Qualität: Dass die Trauer selbst schon den Trost in sich schließt, der die Erinnerung und den bleibenden Wert des*der Verstorbenen in sich bewahrt – etwas, das mit dem von Monika Müller geprägten Ausdruck “untröstlich aber getrost” auf den Punkt gebracht wird.

Referierende

Referierende:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 13,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19:00 bis 21:00 Uhr