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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2019

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Di. 21.05.2019
9.00 Uhr
Suizidtrauer angemessen begleiten
Di. 21.05.2019 (24436)
Seminar
24436

Seminar

Der Trauerprozess nach einem Suizid ist meist ein erschwerter Trauerprozess, die Gefühle der Hinterbliebenen sind manchmal heftiger oder einseitiger als in anderen Trauerprozessen, die äußeren Bedingungen sind meist beunruhigender und angsteinflößender als bei anderen Todesursachen. Der Trauerprozess, der nach jedem Verlust und Todesfall notwendig ist, wird so erschwert. Aber - auch ein Mensch, der sich das Leben genommen hat, ist gestorben. Es gilt, seinen Tod zu verarbeiten, sein Leben zu verabschieden und eine Form von innerer Verbundenheit zu finden, die dem ganzen Menschen und nicht nur seinem Sterben gilt.
Ziele:
Abbau von Ängsten und persönlichen Tabus der Begleitenden
Informationsvermittlung zur Todesursache Suizid
Geschärftes Bewusstseins für die möglichen Auswirkungen von vorangegangenen Krisen oder Erkrankungen auf den Trauerprozess
Grundwissen über traumatische Trauer
Anregungen zum Umgang mit Schuldfragen
Zielgruppe: Alle, die therapeutisch, beratend und begleitend mit Suizidhinterbliebenen arbeiten.

Leitung

Leitung:

Chris Paul, Trauerbegleiterin, Fachautorin & Dozentin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di. und Mi., jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr

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Mo. 03.06.2019
19.00 Uhr
Lieber tot als eine Last?
Mo. 03.06.2019 (24161)
Vortrag
24161

Vortrag

Alt und krank und dann auch noch eine Last – das scheint vielen eine unerträgliche Situation.Wenn Pflegebedürftigkeit dargestellt wird als Wahl zwischen Belastung (oder gar: Überforderung) der Angehörigen oder dem Leben in einer Institution, fällt manchen der Freitod als dritte Möglichkeit ein.

Wir brauchen einen anderen, differenzierteren Blick auf Hilfsbedürftigkeit. Einen Diskurs, in dem es nicht nur um Geld und Betreuungsszenarien geht. Ein Klima, in dem Unterstützungsbedarf nicht als Versagen gilt und nicht die Schwächsten automatisch die Pflegearbeit übernehmen.Damit Pflege nicht lediglich als Last gesehen wird, sondern auch als zwischenmenschliche Begegnung, in der Hilfeleistung mit Dankbarkeit zusammentrifft und damit Helfen auch als befriedigend erlebt werden kann.

Schließlich soll unser Blick auch dorthin gelenkt werden, wo Menschen mit Beeinträchtigungen, etwa mit Demenz, Hilfe brauchen, aber oft nicht bekommen, weil die "Versorgung" im Vordergrund steht: in der Aufrechterhaltung ihrer Selbständigkeit bei täglichen Entscheidungen, in der Beziehung zum Umfeld und im Schutz ihrer Würde.

Referierende

Referierende:

Dr. Dipl. Psych. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg;Mitglied des Deutschen Ethikrates

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 25.06.2019
9.00 Uhr
Das Unsichtbare sichtbar machen
Künstlerisch-theatrale Intervention für den (Berufs-)Alltag und den Umgang mit Grenzen
Di. 25.06.2019 (26042)
Sommerakademie
26042

Sommerakademie

Oftmals gibt es Situationen, wo alles wie gelähmt zu sein scheint. Wer vermag etwas zu sagen? Wer getraut sich etwas zu verändern? Kreativität könnte die Kugel ins Rollen bringen. Doch wo und wie kann die Bewegung ansetzen?
"Ich glaube an all die Dinge, die mithilfe des Theaters sichtbar gemacht werden können!" (Augusto Boal, Erfinder des Theaters der Unterdrückten, Theaterautor und Regisseur 1931 - 2009)
Es ist das Anliegen dieser Sommerakademie, kreative und bewegende Ansätze für Interventionen in der Berufspraxis kennen zu lernen. So kann sich der eigene Handlungsrahmen womöglich erweitern, eventuell lähmende Situationen können gelockert werden und in Bewegung kommen. Spontaneität und Intuition soll gefördert werden. Kreative Methoden, Spielen, Lachen, Darstellen sind dabei wichtige Motoren und dienen auch der Selbstfürsorge.
Methoden:
Wahrnehmungs- und Ausdrucksübungen, Statuen-/Bildertheater, Improvisations- und Bewegungstheater, Ansätze aus Clownerie, Erinnerungsarbeit und Dramatherapie

Zielgruppe:
Alle Gesundheitsberufe sowie Mitarbeiter/innen in der ehrenamtlichen Begleitung von Patient/innen und deren Angehörigen; Koordinator/innen von Ehrenamtlichen; Seelsorger/innen, Erzieher/innen, Personalentwickler/innen sowie in der Fort- und Weiterbildung tätige Personen

Leitung

Leitung:

Mag. Barbara Pfaffenwimmer, MSc., Lehrbeauftragte für Theaterpädagogik und Erwachsenenbildung; langjährige Erfahrung mit Forumtheater- und Playbacktheaterprojekten; Psychotherapeutin (Psychodrama) und Supervisorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di. 25.6. & Mi. 26.6. jeweils 9:00 - 17:00 Uhr

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Fr. 30.08.2019
9.00 Uhr
Innenwelten der Demenz verständlich vermitteln
Multiplikatoren-Ausbildung
Fr. 30.08.2019 (27559)
Seminar
27559

Seminar

Das demenz balance-Modell richtet sich an Lehrende, an PraxisanleiterInnen, PflegedienstleiterInnen und Heimleitungen, die sich im Rahmen der Fortbildungs- und Bildungsarbeit mit dem Thema Demenz befassen. Es bietet die Möglichkeit, durch Selbsterfahrung einen Einblick in die Innenwelt von Menschen mit Demenz zu erhalten. Das Ziel der Arbeit mit dem demenz balance-Modell© ist es, die Empathiefähigkeit und Feinfühligkeit für die Situation von Menschen mit Demenz nachhaltig zu erhöhen.

Seminarpaket:
* Detaillierte methodisch-didaktische Anleitung für den Einsatz des demenz balance-Modells©
* Handbuch inklusive Seminarkonzept und Arbeitsmaterialien, um das demenz balance-Modell© selbst durchzuführen
* Zertifikat, verbunden mit der Berechtigung, das demenz balance-Modell©in der Aus-, Fort- und Weiterbildung eigenständig zu nutzen
* Jährliche Einladungen zum Anwendertreffen mit einem inhaltlichen Schwerpunkt – kollegiale Beratung und Erfahrungsaustausch
* Zugang zum geschützten Anwenderbereich
* Protokolle zu Erstellung didaktischer Materialien
* Auswertungsmethodik
* Umgang mit starken Emotionen bei Teilnehmern in der Selbsterfahrung

Ihre Investition:
Das Seminar kostet pro Person 690,00 € plus Mwst.
Der Preis beinhaltet neben dem Seminarpaket auch die Tagungspauschale (Mittagessen und Seminargetränke)

Das haben Ihre Teilnehmer/innen davon:
* Erweiterung der eigenen Handlungskompetenzin der Arbeit mit Menschen mit Demenz
* Die Möglichkeit, Gefühle und Bedürfnisse in den verschiedenen Phasen der Demenz zu erleben
* Ansprechendes und nachhaltig wirksames Arbeitsmaterial

Veranstalter:
Perspektive Demenz - Barbara Klee-Reiter, Köln
in Kooperation mit Kardinal König Haus

Referierende

Referierende:

Barbara Klee-Reiter

Veranstalter

Veranstalter:

Barbara Klee-Reiter

Dauer

Dauer:

Freitag, 30.8., 9.00 bis Samstag, 31.8., 18.00 Uhr

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Mo. 16.09.2019
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 16.09.2019 (25570)
Lehrgang
25570

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken
Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.
Kursinhalte:
Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
Gesprächsführung
Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
Begleitung von An- und Zugehörigen
Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
Trauer und Trauerbegleitung
spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.
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Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2020