Aktuelles
a9970We proudly present:

40 Absolvent:innen des Einführungskurses für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung im Kardinal König Haus . Sie stehen bereit für ihr Praktikum in einer der Einrichtungen der abgestuften Hospiz- und Palliativversorgung, das nach den Standards des Dachverband Hospiz Österreich für ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen vorgesehen ist.
Die Teilnehmer*innen setzten sich im Rahmen des Semesterkureses mit eigenen Erfahrungen rund um Sterben, Tod und Trauer auseinander, lernten die hospizliche Haltung und Möglichkeiten der Hospizbegleitung kennen. Als durchgehende Begleiter:innen in zwei Kursgruppen waren Sr. Karin Weiler und Monika Aschauer in der Kurgruppe 107 und Gitti Ronniger und Maria Pöplitsch in der Kursgruppe 108 tätig.
Angesichts vieler Krisen und der täglichen Nachrichten sind 40 Menschen, die sich um achtsame Kommunikation, wertschätzendes Begleiten, Toleranz in der Vielfalt von Bedürfnissen am Lebensende und ein gutes Leben bis zuletzt engagieren, ein Segen und ein Hoffnungszeichen.
Ein nächster Kurs startet am 9.2.2026 im Kardinal König Haus.



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a9867Erster Lehrgang „Geistliches Gespräch“ erfolgreich abgeschlossen

Im Mai 2025 begann im Kardinal König Haus der erste Lehrgang „Geistliches Gespräch“ mit 18 Teilnehmer*innen – ein Lernweg, um die Grundhaltungen für professionelle Begleitgespräche einzuüben. Anlässe dafür können z.B. Entscheidungen, Lebenswenden, biographische Themen oder die Suche nach Sinn und Orientierung sein.
Nach vier Modulen und einer intensiven gemeinsamen Lernzeit haben wir den Lehrgang am 07.–09. November 2025 feierlich abgeschlossen.
Wir gratulieren den engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern und wünschen ihnen viel Segen für ihr Wirken!
Die Lehrgangsleitung Sr. Christa Huber CJ und Frau Mag.a Michaela E. Lugmaier freuen sich über den gelungenen Weg und die motivierte Lehrgangsgruppe.
Ein herzliches Dankeschön auch an P. Josef Maureder SJ und allen Kolleg*innen im Haus, die diesen ersten Durchgang möglich gemacht haben!
„Der Lehrgang bietet viel Wissen, Erfahrung und Raum für eigenes Wachstum und Reflexion. Eine absolute Empfehlung!“ A. Bonomo
„Der Lehrgang hat mir viele Impulse für mein seelsorgliches Wirken, meine Beziehungen und mein Leben gegeben.“ H. Wassermann-Dullnig
Weitere Informationen zu unseren Angeboten finden Sie auf unserer Website.

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a9742Podcast mit Direktor P. Helmut Schumacher SJ

Unser Direktor P. Helmut Schumacher SJ war zu Gast im Bezirkspodcast und hat mit Herrn Norbert Netsch über seine Arbeit im Kardinal König Haus gesprochen – darüber, wer wir sind, welche Angebote und Schwerpunkte wir bieten, welche Umbaupläne im Sommer anstehen und warum das KKH ein besonderer Ort ist.
Hören Sie gerne in die aktuelle Folge rein und erfahren Sie mehr über unser Haus.a9741Rückblick SchöpfungsZeit 2025

„Ein neuer Umgang mit der Natur braucht einen neuen Menschen.“ (Papst Franziskus) Nach seinem Seminartag „Schöpfungstheologie und Umweltkrise“ stellt uns Prof. Schwienhorst-Schönberger einen lesenswerten Text zur Verfügung. In den Wegen von Meditation und Kontemplation sieht er ein solches Neuwerden und ein Wachsen in innerer Freiheit.
Wir danken ihm für diesen inspirierenden Tag und die regelmäßigen Kontemplations-Wochenenden in unserem Haus (nächstes: 7.–9.11.2025).
Hier folgt sein Text:
a9649Macht euch die Erde untertan?
Die biblische Schöpfungstheologie im Lichte der Umweltkrise
Ludger Schwienhorst-SchönbergerDie Welt als Heiligtum
Von ihrem Ursprung her ist die Welt ein Heiligtum, ein Tempel. Einer allen antiken Kulturen gemeinsamen Vorstellung zufolge ist der Tempel ein Haus, in dem die Gottheit auf Erden wohnt. Die im Tempel wohnende Gottheit wird gewöhnlich durch eine Statue, eine Gottesstatue, vergegenwärtigt. Neben dem Erstwohnsitz im Himmel haben die Götter gewöhnlich einen Zweitwohnsitz auf Erden.
Im Alten Testament wird der Tempel in Jerusalem „Haus JHWHs“ („Haus des HERRN“) genannt: Auf dem Zion steht das Haus, in dem JHWH, der Gott Israels, wohnt. Das Bilderverbot des Dekalogs verbietet allerdings, den einen und wahren Gott in Form von Bildern oder Statuen darzustellen: „Du sollst dir kein Gottesbild (Kultbild) machen“ (Dtn 5,8). Sehr wahrscheinlich stand im Allerheiligsten des Jerusalemer Tempels keine Gottesstatue. Der aus Keruben gebildete Thron war leer. Auf dem leeren Thron, so die Vorstellung, thronte unsichtbar JHWH: „Der HERR ist König. Es zittern die Völker. Er thront auf den Kerubim. Es wankt die Erde“, heißt es in Psalm 99,1.
Nun gibt es allerdings ein Gottesbild, das Gott selbst gemacht hat. Es ist der Mensch: „Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie“ (Gen 1,27). Das hebräische Wort, das hier mit „Bild“ übersetzt wird, bezeichnet eigentlich eine Statue. Wenn wir diese und weitere Einzelheiten des Textes ernst nehmen, müssen wir sagen: Die Welt ist von ihrem Ursprung her ein Gotteshaus. In diesem Haus wird der Mensch als Statue Gottes, das heißt: als Repräsentant Gottes damit beauftragt, über die Schöpfung zu herrschen. Das Motiv der Herrschaft ist in diesem Zusammenhang eindeutig positiv konnotiert. Denn die Schöpfung ist der aus dem Chaos, dem uranfänglichen Tohuwabohu (Gen 1,2), geschaffene Kosmos. Die chaotischen Elemente Wasser und Finsternis, die Gott nicht beseitigt, sondern in die Grenzen gewiesen hat, können erneut in das Heiligtum eindringen, wenn der Mensch seinem Schöpfungsauftrag nicht gerecht wird. Genau dies geschieht mit der Sintflut.
Der neue Mensch
Wenn Papst Franziskus in seiner Umweltenzyklika Laudato si‘ von der „Sorge um das gemeinsame Haus“ spricht, können wir also noch einen Schritt weitergehen und sagen: Von ihrem Ursprung her ist die Schöpfung ein Gotteshaus, in dem der Mensch als Stellvertreter Gottes durch gerechte Herrschaft die von Gott intendierte Ordnung aufrechterhalten soll. Doch durch die Sünde ist die Gottesstatue gleichsam in den Staub gefallen; sie kann ihrer ursprünglichen Aufgabe nicht mehr gerecht werden. In der Bibel geht es um die Frage: Wie kann die gefallene Statue wieder aufgerichtet, wie kann sie aus ihrer misslichen Lage befreit werden?
Die tiefste Ursache der Umweltkrise ist eine spirituelle Krise. Papst Franziskus spricht in seiner Enzyklika von der „Gewalt des von der Sünde verletzten menschlichen Herzens“ (Nr. 2). Bei allen technischen und wirtschaftlichen Maßnahmen, die zur Überwindung der Umweltkrise erforderlich sind und auf die der Papst in seiner Enzyklika ausführlich eingeht, darf diese tiefer liegende Ursache nicht aus den Augen verloren werden. Hier hat der christliche Glaube Wesentliches beizutragen. Papst Franziskus kritisiert in seiner Enzyklika mehrfach einen „fehlgeleiteten Anthropozentrismus“. Er greift auf Paulus zurück, wenn er schreibt, dass ohne einen neuen Menschen die Krise nicht zu bewältigen ist: „Es wird keine neue Beziehung zur Natur geben ohne einen neuen Menschen. Es gibt keine Ökologie ohne eine angemessene Anthropologie“ (Nr. 118). Dem ist voll und ganz zuzustimmen: „Wenn die ökologische Krise ein Aufbrechen oder ein Sichtbarwerden der ethischen, kulturellen und spirituellen Krise der Moderne bedeutet, können wir nicht beanspruchen, unsere Beziehung zur Natur und zur Umwelt zu heilen, ohne alle grundlegenden Beziehungen des Menschen zu heilen“ (119). Was Papst Franziskus in seiner Enzyklika jedoch nicht sagt: Wie können wir zu einem neuen Menschen werden?
Wie wird der Mensch neu?
Hier können wir mit der Kontemplation einen entscheidenden Schritt weitergehen. Ein Merkmal des gefallenen Menschen ist die Gier. Wir spüren, dass uns etwas fehlt, und wir suchen es auf der uns vertrauten Ebene. Doch selbst wenn alle unsere Bedürfnisse befriedigt sind, es ist nie genug, denn hinter den Bedürfnissen schlummert eine Sehnsucht, die nicht befriedigt, sondern nur gestillt werden kann. Hier nun setzt die Kontemplation ein, indem sie uns hilft, zu Sehenden zu werden. Es geht um eine vertiefte Form der Wahrnehmung. Sie wird uns oft erst im Angesicht einer tödlichen Krise zuteil.
Ein bedeutender Zeuge dieser Einsicht ist Alfred Delp SJ (1907–1945). Vor seiner Hinrichtung am 2. 2. 1945 schrieb er: „Das eine ist mir so klar und spürbar wie selten: Die Welt ist Gottes so voll. Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen. Wir aber sind oft blind. Wir bleiben in den schönen und bösen Stunden hängen und erleben sie nicht durch bis an den Brunnenpunkt, an dem sie aus Gott herausströmen. Das gilt für alles Schöne und auch für das Elend. In allem will Gott Begegnung feiern und fragt und will die anbetende, hingebende Antwort. Die Kunst und der Auftrag ist nur dieser, aus diesen Einsichten und Gnaden dauerndes Bewusstsein und dauernde Haltung zu machen und werden zu lassen. Dann wird das Leben frei in der Freiheit, die wir immer gesucht haben“ (Gesammelte Schriften, Bd. 4: Aus dem Gefängnis, 26). – Auf der Grundlage dieses Textes sind die Teilnehmer des Studientages der Frage nachgegangen: Wie gelingt es uns, in eine Haltung zu finden, aus der heraus unser gestörtes Verhältnis zur Welt, zum Mitmenschen und zu uns selbst geheilt wird?a9650Neue barrierefreie Zimmer
Die Leiterin des Seminarzentrums, Katrin Flamm, zeigt sich begeistert von den neuen, auch barrierefreien Zimmern:
„Ich freue mich sehr, dass wir nun zwei großzügige Doppelzimmer anbieten können, in denen sich unsere Gäste rundum wohlfühlen werden. Besonders gefallen mir die modern gestalteten Bäder – hier haben wir großen Wert auf die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität gelegt.“
Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns mit einer Spende dabei unterstützen, die Umbaukosten zu decken.

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a959810 Jahre „Laudato Si´“ und „ökologische Umkehr“

In seiner Enzyklika „Laudato Si´“ appellierte der dieses Jahr verstorbene Papst Franziskus an die Menschheit, gemeinsam für den Erhalt der Schöpfung und der Erde Sorge zu tragen. Heuer sind es 10 Jahre seit der Veröffentlichung der Enzyklika – und das Thema bleibt aktueller denn je.
Papst Franziskus stellt den Leser*innen in Ladauto Si‘ die ökologischen und sozialen Krisen unserer Zeit vor Augen. Er mahnt zur umfassenden „ökologischen Umkehr“, welche Umwelt, soziale Wirklichkeit, Wirtschaft und Spiritualität gleichermaßen durchdringt. Seither werden in Politik, Gesellschaft und Kirche Antworten versucht. Es bleibt die oft ohnmächtige Frage: was kann ich tun? Kann ich selbst einen Beitrag zu diesem global not-wendenden Prozess leisten?
Von 3.-4.10.2025 bieten wir mit der Fortbildung „‘Ökologische Umkehr‘ als geistlicher Weg“ einen Rahmen, um mit Hilfe des Exerzitienbuches von Ignatius von Loyola Möglichkeiten zu erkunden und einzuüben.
Information und Anmeldung zur Fortbildung: „Ökologische Umkehr“ als geistlicher Weg, 3.-4.10.2025
a9599Am 2. September war es endlich soweit!

Dank hervorragender Vorbereitung, geballter Power, Know-How und Teamgeist startet der 🦋 Palliativschmetterling 🦋 des Universitätslehrgangs Palliative Care, Stufe II, nun auch in Wien.
Wir sind stolz, dass das Kardinal König Haus als starker Kooperations- und Bildungspartner der Paracelsus Medizinische Privatuniversität und HOSPIZ ÖSTERREICHim Osten Österreichs die große Nachfrage an dem Universitätslehrgang abdecken kann.
Die Vorfreude des Leitungsteams und die Erwartungen der Studierenden sind hoch 😁
Danke an das großartige Team - Katharina Ecker , Ajoki Kalo, Nadine Brunner... und an alle guten Geister im Kardinal König Haus, die uns unterstützen!



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a9592Wer ist Papst Leo? Lesung im Café

Was prägt ihn? Welche Themen zeichnen sich für das neue Pontifikat ab? Welche „Baustellen“ muss der neue Papst in Angriff nehmen? Was haben wir zu erwarten – neben der Ernennung eines neuen Wiener Erzbischofs?
P. Batlogg SJ hat heuer die erste deutschsprachige Biographie von Papst Leo XIV. veröffentlicht.
Am 26. September wird er um 18.00 im Café daskardinal dazu sprechen. Wir laden Sie herzlich ein, daran teilzunehmen. Der Eintritt ist frei – Platzreservierung bitte direkt im Café unter: 01/8047593-650.a9572SchöpfungsZeit 2025

Die Empfehlung Zehn der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung von Sibiu (2007) lautete: „Wir empfehlen, dass der Zeitraum zwischen dem 1. September und 4. Oktober dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der Förderung eines nachhaltigen Lebensstils gewidmet wird, um den Klimawandel aufzuhalten.“
Auch das Kardinal König Haus bietet mehrere Veranstaltungen zur SchöpfungsZeit 2025 an:27. September
Die biblische Schöpfungstheologie im Lichte der Umweltkrise
9.00 - 16.00 Uhr
Univ.-Prof. em. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger
Anmeldung erforderlich, Teilnahmebeitrag € 80,- (inkl. Mittagessen)
Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien29. September
Meditative Tänze zur Schöpfungszeit
19.00 Uhr
Sr. Christa Huber CJ
Anmeldung erforderlich, Teilnahmebeitrag € 25,-
Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien3. - 4. Oktober
Fortbildung: „Ökologische Umkehr" als geistlicher Weg
Anmeldung erforderlich, Teilnahmebeitrag € 165,- (inkl. Unterlagen und Mittagessen am Samstag)
Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wiena9573Zwei neue barrierefreie Zimmer entstehen
Es wird gewerkelt im Kardinal König Haus – Handwerker gehören derzeit fast schon zum Inventar. Der Grund: Es entstehen zwei neue barrierefreie Zimmer mit modernen Bädern und neu gestaltetem Schlafbereich samt neuer Möblierung.
Uns ist wichtig, dass sich Menschen mit Behinderungen bei uns wohlfühlen – und dass sie sich gut selbstständig bewegen können. Barrierefreiheit ist für uns kein Extra, sondern eine Selbstverständlichkeit.
Wir sind dankbar, dass das Kardinal König Haus bereits für seine gute Barrierefreiheit bekannt ist und von vielen Gruppen und Einzelpersonen genau deshalb geschätzt wird. Mit den beiden neuen Zimmern setzen wir einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Inklusion und Teilhabe.
Denn: Miteinander entsteht dort, wo Barrieren verschwinden.











































