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Kardinal König Haus

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Aktuelles

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We proudly present:

40 Absolvent:innen des Einführungskurses für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung im Kardinal König Haus . Sie stehen bereit für ihr Praktikum in einer der Einrichtungen der abgestuften Hospiz- und Palliativversorgung, das nach den Standards des Dachverband Hospiz Österreich für ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen vorgesehen ist.

Die Teilnehmer*innen setzten sich im Rahmen des Semesterkureses mit eigenen Erfahrungen rund um Sterben, Tod und Trauer auseinander, lernten die hospizliche Haltung und Möglichkeiten der Hospizbegleitung kennen. Als durchgehende Begleiter:innen in zwei Kursgruppen waren Sr. Karin Weiler und Monika Aschauer in der Kurgruppe 107 und Gitti Ronniger und Maria Pöplitsch in der Kursgruppe 108 tätig.
Angesichts vieler Krisen und der täglichen Nachrichten sind 40 Menschen, die sich um achtsame Kommunikation, wertschätzendes Begleiten, Toleranz in der Vielfalt von Bedürfnissen am Lebensende und ein gutes Leben bis zuletzt engagieren, ein Segen und ein Hoffnungszeichen. 

Ein nächster Kurs startet am 9.2.2026 im Kardinal König Haus.

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Erster Lehrgang „Geistliches Gespräch“ erfolgreich abgeschlossen

Gruppenfoto des Lehrgangs Geistliches Gespräch

Im Mai 2025 begann im Kardinal König Haus der erste Lehrgang „Geistliches Gespräch“ mit 18 Teilnehmer*innen – ein Lernweg, um die Grundhaltungen für professionelle Begleitgespräche einzuüben. Anlässe dafür können z.B. Entscheidungen, Lebenswenden, biographische Themen oder die Suche nach Sinn und Orientierung sein.
Nach vier Modulen und einer intensiven gemeinsamen Lernzeit haben wir den Lehrgang am 07.–09. November 2025 feierlich abgeschlossen.
Wir gratulieren den engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern und wünschen ihnen viel Segen für ihr Wirken!
Die Lehrgangsleitung Sr. Christa Huber CJ und Frau Mag.a Michaela E. Lugmaier freuen sich über den gelungenen Weg und die motivierte Lehrgangsgruppe. 
Ein herzliches Dankeschön auch an P. Josef Maureder SJ und allen Kolleg*innen im Haus, die diesen ersten Durchgang möglich gemacht haben!


„Der Lehrgang bietet viel Wissen, Erfahrung und Raum für eigenes Wachstum und Reflexion. Eine absolute Empfehlung!“ A. Bonomo

„Der Lehrgang hat mir viele Impulse für mein seelsorgliches Wirken, meine Beziehungen und mein Leben gegeben.“ H. Wassermann-Dullnig

Weitere Informationen zu unseren Angeboten finden Sie auf unserer Website.

 

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Podcast mit Direktor P. Helmut Schumacher SJ

P. Helmut Schumacher im Garten

Unser Direktor P. Helmut Schumacher SJ war zu Gast im Bezirkspodcast und hat mit Herrn Norbert Netsch über seine Arbeit im Kardinal König Haus gesprochen – darüber, wer wir sind, welche Angebote und Schwerpunkte wir bieten, welche Umbaupläne im Sommer anstehen und warum das KKH ein besonderer Ort ist.
Hören Sie gerne in die aktuelle Folge rein und erfahren Sie mehr über unser Haus.

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Rückblick SchöpfungsZeit 2025

„Ein neuer Umgang mit der Natur braucht einen neuen Menschen.“ (Papst Franziskus) Nach seinem Seminartag „Schöpfungstheologie und Umweltkrise“ stellt uns Prof. Schwienhorst-Schönberger einen lesenswerten Text zur Verfügung. In den Wegen von Meditation und Kontemplation sieht er ein solches Neuwerden und ein Wachsen in innerer Freiheit.

Wir danken ihm für diesen inspirierenden Tag und die regelmäßigen Kontemplations-Wochenenden in unserem Haus (nächstes: 7.–9.11.2025)

Hier folgt sein Text:

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Macht euch die Erde untertan?
Die biblische Schöpfungstheologie im Lichte der Umweltkrise
Ludger Schwienhorst-Schönberger

Die Welt als Heiligtum
Von ihrem Ursprung her ist die Welt ein Heiligtum, ein Tempel. Einer allen antiken Kulturen gemeinsamen Vorstellung zufolge ist der Tempel ein Haus, in dem die Gottheit auf Erden wohnt. Die im Tempel wohnende Gottheit wird gewöhnlich durch eine Statue, eine Gottesstatue, vergegenwärtigt. Neben dem Erstwohnsitz im Himmel haben die Götter gewöhnlich einen Zweitwohnsitz auf Erden.
Im Alten Testament wird der Tempel in Jerusalem „Haus JHWHs“ („Haus des HERRN“) genannt: Auf dem Zion steht das Haus, in dem JHWH, der Gott Israels, wohnt. Das Bilderverbot des Dekalogs verbietet allerdings, den einen und wahren Gott in Form von Bildern oder Statuen darzustellen: „Du sollst dir kein Gottesbild (Kultbild) machen“ (Dtn 5,8). Sehr wahrscheinlich stand im Allerheiligsten des Jerusalemer Tempels keine Gottesstatue. Der aus Keruben gebildete Thron war leer. Auf dem leeren Thron, so die Vorstellung, thronte unsichtbar JHWH: „Der HERR ist König. Es zittern die Völker. Er thront auf den Kerubim. Es wankt die Erde“, heißt es in Psalm 99,1.
Nun gibt es allerdings ein Gottesbild, das Gott selbst gemacht hat. Es ist der Mensch: „Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie“ (Gen 1,27). Das hebräische Wort, das hier mit „Bild“ übersetzt wird, bezeichnet eigentlich eine Statue. Wenn wir diese und weitere Einzelheiten des Textes ernst nehmen, müssen wir sagen: Die Welt ist von ihrem Ursprung her ein Gotteshaus. In diesem Haus wird der Mensch als Statue Gottes, das heißt: als Repräsentant Gottes damit beauftragt, über die Schöpfung zu herrschen. Das Motiv der Herrschaft ist in diesem Zusammenhang eindeutig positiv konnotiert. Denn die Schöpfung ist der aus dem Chaos, dem uranfänglichen Tohuwabohu (Gen 1,2), geschaffene Kosmos. Die chaotischen Elemente Wasser und Finsternis, die Gott nicht beseitigt, sondern in die Grenzen gewiesen hat, können erneut in das Heiligtum eindringen, wenn der Mensch seinem Schöpfungsauftrag nicht gerecht wird. Genau dies geschieht mit der Sintflut.

Der neue Mensch
Wenn Papst Franziskus in seiner Umweltenzyklika Laudato si‘ von der „Sorge um das gemeinsame Haus“ spricht, können wir also noch einen Schritt weitergehen und sagen: Von ihrem Ursprung her ist die Schöpfung ein Gotteshaus, in dem der Mensch als Stellvertreter Gottes durch gerechte Herrschaft die von Gott intendierte Ordnung aufrechterhalten soll. Doch durch die Sünde ist die Gottesstatue gleichsam in den Staub gefallen; sie kann ihrer ursprünglichen Aufgabe nicht mehr gerecht werden. In der Bibel geht es um die Frage: Wie kann die gefallene Statue wieder aufgerichtet, wie kann sie aus ihrer misslichen Lage befreit werden?
Die tiefste Ursache der Umweltkrise ist eine spirituelle Krise. Papst Franziskus spricht in seiner Enzyklika von der „Gewalt des von der Sünde verletzten menschlichen Herzens“ (Nr. 2). Bei allen technischen und wirtschaftlichen Maßnahmen, die zur Überwindung der Umweltkrise erforderlich sind und auf die der Papst in seiner Enzyklika ausführlich eingeht, darf diese tiefer liegende Ursache nicht aus den Augen verloren werden. Hier hat der christliche Glaube Wesentliches beizutragen. Papst Franziskus kritisiert in seiner Enzyklika mehrfach einen „fehlgeleiteten Anthropozentrismus“. Er greift auf Paulus zurück, wenn er schreibt, dass ohne einen neuen Menschen die Krise nicht zu bewältigen ist: „Es wird keine neue Beziehung zur Natur geben ohne einen neuen Menschen. Es gibt keine Ökologie ohne eine angemessene Anthropologie“ (Nr. 118). Dem ist voll und ganz zuzustimmen: „Wenn die ökologische Krise ein Aufbrechen oder ein Sichtbarwerden der ethischen, kulturellen und spirituellen Krise der Moderne bedeutet, können wir nicht beanspruchen, unsere Beziehung zur Natur und zur Umwelt zu heilen, ohne alle grundlegenden Beziehungen des Menschen zu heilen“ (119). Was Papst Franziskus in seiner Enzyklika jedoch nicht sagt: Wie können wir zu einem neuen Menschen werden?

Wie wird der Mensch neu?
Hier können wir mit der Kontemplation einen entscheidenden Schritt weitergehen. Ein Merkmal des gefallenen Menschen ist die Gier. Wir spüren, dass uns etwas fehlt, und wir suchen es auf der uns vertrauten Ebene. Doch selbst wenn alle unsere Bedürfnisse befriedigt sind, es ist nie genug, denn hinter den Bedürfnissen schlummert eine Sehnsucht, die nicht befriedigt, sondern nur gestillt werden kann. Hier nun setzt die Kontemplation ein, indem sie uns hilft, zu Sehenden zu werden. Es geht um eine vertiefte Form der Wahrnehmung. Sie wird uns oft erst im Angesicht einer tödlichen Krise zuteil.
Ein bedeutender Zeuge dieser Einsicht ist Alfred Delp SJ (1907–1945). Vor seiner Hinrichtung am 2. 2. 1945 schrieb er: „Das eine ist mir so klar und spürbar wie selten: Die Welt ist Gottes so voll. Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen. Wir aber sind oft blind. Wir bleiben in den schönen und bösen Stunden hängen und erleben sie nicht durch bis an den Brunnenpunkt, an dem sie aus Gott herausströmen. Das gilt für alles Schöne und auch für das Elend. In allem will Gott Begegnung feiern und fragt und will die anbetende, hingebende Antwort. Die Kunst und der Auftrag ist nur dieser, aus diesen Einsichten und Gnaden dauerndes Bewusstsein und dauernde Haltung zu machen und werden zu lassen. Dann wird das Leben frei in der Freiheit, die wir immer gesucht haben“ (Gesammelte Schriften, Bd. 4: Aus dem Gefängnis, 26). – Auf der Grundlage dieses Textes sind die Teilnehmer des Studientages der Frage nachgegangen: Wie gelingt es uns, in eine Haltung zu finden, aus der heraus unser gestörtes Verhältnis zur Welt, zum Mitmenschen und zu uns selbst geheilt wird? 

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Neue barrierefreie Zimmer

Die Leiterin des Seminarzentrums, Katrin Flamm, zeigt sich begeistert von den neuen, auch barrierefreien Zimmern:
„Ich freue mich sehr, dass wir nun zwei großzügige Doppelzimmer anbieten können, in denen sich unsere Gäste rundum wohlfühlen werden. Besonders gefallen mir die modern gestalteten Bäder – hier haben wir großen Wert auf die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität gelegt.“

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns mit einer Spende dabei unterstützen, die Umbaukosten zu decken.

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10 Jahre „Laudato Si´“ und „ökologische Umkehr“

Zwei Hände halten Erde

In seiner Enzyklika „Laudato Si´“ appellierte der dieses Jahr verstorbene Papst Franziskus an die Menschheit, gemeinsam für den Erhalt der Schöpfung und der Erde Sorge zu tragen. Heuer sind es 10 Jahre seit der Veröffentlichung der Enzyklika – und das Thema bleibt aktueller denn je.

Papst Franziskus stellt den Leser*innen in Ladauto Si‘ die ökologischen und sozialen Krisen unserer Zeit vor Augen. Er mahnt zur umfassenden „ökologischen Umkehr“, welche Umwelt, soziale Wirklichkeit, Wirtschaft und Spiritualität gleichermaßen durchdringt. Seither werden in Politik, Gesellschaft und Kirche Antworten versucht. Es bleibt die oft ohnmächtige Frage: was kann ich tun? Kann ich selbst einen Beitrag zu diesem global not-wendenden Prozess leisten?

Von 3.-4.10.2025 bieten wir mit der Fortbildung „‘Ökologische Umkehr‘ als geistlicher Weg“ einen Rahmen, um mit Hilfe des Exerzitienbuches von Ignatius von Loyola Möglichkeiten zu erkunden und einzuüben. 

Information und Anmeldung zur Fortbildung: „Ökologische Umkehr“ als geistlicher Weg, 3.-4.10.2025

 

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Am 2. September war es endlich soweit!

Lehrgang Palliative Care

Dank hervorragender Vorbereitung, geballter Power, Know-How und Teamgeist startet der 🦋 Palliativschmetterling 🦋 des Universitätslehrgangs Palliative Care, Stufe II, nun auch in Wien.

Wir sind stolz, dass das Kardinal König Haus als starker Kooperations- und Bildungspartner der Paracelsus Medizinische Privatuniversität und HOSPIZ ÖSTERREICHim Osten Österreichs die große Nachfrage an dem Universitätslehrgang abdecken kann.
Die Vorfreude des Leitungsteams und die Erwartungen der Studierenden sind hoch 😁

Danke an das großartige Team - Katharina Ecker , Ajoki Kalo, Nadine Brunner... und an alle guten Geister im Kardinal König Haus, die uns unterstützen!

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Wer ist Papst Leo? Lesung im Café

Caféinnenraum mit Menschen bei Lesung und Buchcover Papst Leo XIV.

Was prägt ihn? Welche Themen zeichnen sich für das neue Pontifikat ab? Welche „Baustellen“ muss der neue Papst in Angriff nehmen? Was haben wir zu erwarten – neben der Ernennung eines neuen Wiener Erzbischofs?

P. Batlogg SJ hat heuer die erste deutschsprachige Biographie von Papst Leo XIV. veröffentlicht.
Am 26. September wird er um 18.00 im Café daskardinal dazu sprechen. Wir laden Sie herzlich ein, daran teilzunehmen. Der Eintritt ist frei – Platzreservierung bitte direkt im Café unter: 01/8047593-650.

 

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SchöpfungsZeit 2025

Logo SchöpfungsZeit

Die Empfehlung Zehn der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung von Sibiu (2007) lautete: „Wir empfehlen, dass der Zeitraum zwischen dem 1. September und 4. Oktober dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der Förderung eines nachhaltigen Lebensstils gewidmet wird, um den Klimawandel aufzuhalten.“
Auch das Kardinal König Haus bietet mehrere Veranstaltungen zur SchöpfungsZeit 2025 an:

27. September
Die biblische Schöpfungstheologie im Lichte der Umweltkrise
9.00 - 16.00 Uhr
Univ.-Prof. em. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger
Anmeldung erforderlich, Teilnahmebeitrag € 80,- (inkl. Mittagessen)
Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien

29. September
Meditative Tänze zur Schöpfungszeit
19.00 Uhr
Sr. Christa Huber CJ
Anmeldung erforderlich, Teilnahmebeitrag € 25,-
Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien

3. - 4. Oktober
Fortbildung: „Ökologische Umkehr" als geistlicher Weg
Anmeldung erforderlich, Teilnahmebeitrag € 165,- (inkl. Unterlagen und Mittagessen am Samstag)
Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien

 

Link zum Programm SchöpfungsZeit 2025

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Zwei neue barrierefreie Zimmer entstehen

Es wird gewerkelt im Kardinal König Haus – Handwerker gehören derzeit fast schon zum Inventar. Der Grund: Es entstehen zwei neue barrierefreie Zimmer mit modernen Bädern und neu gestaltetem Schlafbereich samt neuer Möblierung.

Uns ist wichtig, dass sich Menschen mit Behinderungen bei uns wohlfühlen – und dass sie sich gut selbstständig bewegen können. Barrierefreiheit ist für uns kein Extra, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Wir sind dankbar, dass das Kardinal König Haus bereits für seine gute Barrierefreiheit bekannt ist und von vielen Gruppen und Einzelpersonen genau deshalb geschätzt wird. Mit den beiden neuen Zimmern setzen wir einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Inklusion und Teilhabe.

Denn: Miteinander entsteht dort, wo Barrieren verschwinden.

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...und 1 weiteres Foto.

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Ignatiusfest im Kardinal König Haus

Am 31. Juli, dem Gedenktag des heiligen Ignatius von Loyola, haben wir in der Konzilsgedächtniskirche und im Kardinal König Haus gemeinsam mit vielen Freundinnen und Freunden, Weggefährtinnen und Weggefährten sowie Gästen des Jesuitenordens ein besonderes Fest gefeiert. 

P. Josef Maureder SJ hat in seiner Predigt mit tiefgründigen Gedanken und persönlichen Zugängen eine Brücke vom Geist des Ignatius in unsere Gegenwart geschlagen. Seine Worte haben uns neu bewusst gemacht, wie aktuell die ignatianische Spiritualität auch heute noch ist – sei es in der Frage nach der Unterscheidung von Realität und Wirklichkeit, dem Weg der liebenden Ehrfurcht und den drei Tugenden Demut, Liebe und Geduld.

Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst waren alle zu einer Agape im Kardinal König Haus eingeladen. Bei sommerlicher Atmosphäre wurde erzählt, gelacht, genossen und miteinander geteilt. Es war ein lebendiges Miteinander – getragen von Herzlichkeit, Verbundenheit und Dankbarkeit.

Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Tag jedes Jahr mit so vielen Menschen feiern dürfen, die unserem Haus und dem Jesuitenorden verbunden sind. Diese Gemeinschaft stärkt uns – und sie ermutigt uns, unseren Weg mit Freude weiterzugehen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgefeiert haben!

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Das Kardinal König Haus ist erneut LQW-zertifiziert!

Der Direktor und die Bereichsleiter des Kardinal König Hauses nach der Verleihung des LQW-Qualitätstestats

Wir haben großartige Neuigkeiten zu teilen! Dem Kardinal König Haus wurde erneut das LQW-Zertifikat verliehen! LQW steht für „Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung“ und ist ein sichtbares Zeichen für unsere hohe Bildungsqualität. 
Fast zwei Jahre lang haben wir an diesem Zertifizierungsprozess gearbeitet. Wir haben unsere Strukturen, unsere Kommunikations- und Führungskultur, unsere Prozesse und strategischen Ziele unter die Lupe genommen und intensiv weiterentwickelt.

Das Ergebnis macht uns unglaublich stolz und bestätigt die hohe Qualität, die wir als Bildungs- und Seminarzentrum tagtäglich leisten.
Besonders gefreut hat uns das Feedback der externen Gutachterin:
„Das Kardinal König Haus ist in Österreich bekannt für die besonders hohe Qualität seiner Bildungsarbeit.“
So ein Satz bleibt hängen. Und motiviert. 

Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Weg mit uns gegangen sind, und besonders an unser gesamtes Team, das mitgedacht, mitgearbeitet und mitgetragen hat!

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„Das Leben ist dazwischen“

Gruppenfoto vom Abschluss des Lehrgangs Begleiten bei Demenz

Abschluss des Lehrgangs Begleiten bei Demenz

„Ich bin Wirtschafter, Erbsenzähler, wenn ihr wollt. Für mich gab es am Einführungsabend nur 0 und 1, schwarz-weiß ... Aber jetzt weiß ich, dass es viel mehr dazwischen gibt, zwischen den Polen. Das Leben ist dazwischen“, sagt Martin.
Er hat, gemeinsam mit 17 anderen, am Lehrgang Begleiten bei Demenz teilgenommen. Zwischen Februar und Juni hat die Gruppe zu den Themen Kommunikation, Validation, Sinnfragen und Sinnerleben, Trauer, Palliative Geriatrie und vielen mehr gearbeitet. 
Entstanden ist ein wertvoller Lernraum, in dem gemeinsam gedacht, diskutiert, gelacht – und auch getrauert wurde.
Wir sind stolz auf unsere neuen Absolvent*innen – ihre Offenheit in der Begegnung, ihren Mut zur Entwicklung und ihre Überzeugung, die Bilder der Demenz zu verändern! 
Danke euch – und alles Gute für euren weiteren Weg! 

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Sommer 2025

lernen im Garten

Win – win

Sie suchen eine tolle Location für ein Seminar, einen Workshop, eine Chorwoche … für Sommer 2025?

Wir bieten wunderbare Seminarräume, Gästezimmer, einen weitläufigen Park und köstliche Verpflegung!
Und: Im Juli und August können wir spezielle Konditionen anbieten.

Melden Sie sich gleich heute mit Ihren Wünschen und dem Kennwort „Sommer 2025“ und wir schnüren ein passendes Package!

Mag.a Katrin Flamm
T +43 1 804 75 93-662
flamm@kardinal-koenig-haus.at

 

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Rückblick auf Jesusgebet mit Sr. Rose

Ikone im Meditationsraum

Jesu OM, Jesu… Jesu OM, Jesu…
Ungewohnte Klänge erfüllten den Meditationsraum von Stille in Wien. Drei Tage lang beteten 16 Teilnehmende das Jesusgebet, und sammelten sich durch Singen indischer klassischer Melodien. Sr. Rose Pudukadan aus Kerala in Südindien leitete die Gruppe mit Gesang und praktischen Übungen an und hielt täglich zwei Vorträge zu Geschichte, Praxis und Wirkungen des Jesusgebetes. Unterstützt wurde sie von Sr. Johanna Schulenburg CJ, die den Rahmen gestaltete. Die Gebetseinheiten starteten jeweils mit mehreren Minuten Gesang, der in die Stille mündete. Zwischen den Einheiten gab es zehn Minuten Gehmediation. Am Ende gab Sr. Rose praktische Tipps, die von Sitzen beanspruchten Beine und Füße wieder beweglich zu machen. Am Ende der Tage berichteten die Teilnehmenden u.a. von neu entfachter Sehnsucht nach Jesus und der Erfahrung von innerem Frieden. 

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Neuer Lehrgang „Geistliches Gespräch“ gestartet

Blumenstrauß in Vase am Boden in der Mitte eines Sesselkreises

Erfreulicherweise sind alle Plätze belegt und 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das erste Modul absolviert. Sr. Christa Huber CJ und Mag.a Michaela Lugmaier, die beiden Lehrgangsleiterinnen, sind erfreut über eine interessierte und engagierte Gruppe. Themen waren u.a.: der Überblick über verschiedene Gesprächsformen, Grunddimensionen eines Geistlichen Gesprächs, das Setting und der passende Rahmen, Spiritualität in Theorie und Praxis, Grundhaltungen der Gesprächsführung, der Blick auf Lebenswege und Lebenswenden u.v.m. Die Teilnehmer*innen haben den Reichtum der unterschiedlichen Personen in der Lehrgangsgruppe gerne genutzt, um sich über die Lernerfahrungen auszutauschen.

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5. Demenz Meet Wien

DemenzMeet

Die Kunst, gut zu leben

Demenz Meet bringt Menschen mit Demenz, Angehörige und Interessierte zusammen.

Das Treffen findet am Do., 12.6. im Kardinal König Haus statt.

PDF-Datei: Plakat Demenz Meet

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Gedanken unseres Direktors Helmut Schumacher SJ zum neuen Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV.

© ALBERTO PIZZOLI / AFP / picturedesk.com

Papst Leo XIV. setzt den Weg seines Vorgängers Franziskus fort: eine Kirche, die Brücken baut, den Dialog sucht und allen Menschen offen begegnet.

In seiner ersten Ansprache betonte er: „Der Friede sei mit euch allen!“ – Er verbindet damit die Worte des Auferstandenen mit dem Wunsch nach Frieden in einer Welt, die heute massiv bedroht ist – von Gewalt, Krieg und Spaltung. Zugleich spricht er die tiefe Sehnsucht nach Frieden an, die in den Herzen aller Menschen lebt.

Mit seinem ruhigen Auftreten und seinen klaren Worten zeigt er sich als jemand, der zuhört, ohne sich selbst zu verlieren, und der führt, ohne zu polarisieren.
Seine Einladung „Lasst uns ohne Angst, Hand in Hand mit Gott und miteinander, weitergehen!“ zeugt von seinem tiefen Vertrauen in Gott und von einem gemeinsamen Unterwegssein. Papst Leo lädt uns ein, miteinander Kirche zu sein, damit wir sie gemeinsam im synodalen Sinn für die Zukunft stärken und das Evangelium neue Kraft entfalten kann.

Jetzt wird sich zeigen, wie er diese ersten Töne weiterentwickelt – und wie wir als Kirche diesen Weg mitgehen.

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Im Spirituellen Trainingslager

Bernadette Bayrhammer, Redakteurin der Tageszeitung „Die Presse“, berichtet von einem Selbstversuch: ein Wochenende in Stille.

Den kompletten Artikel können Sie hier lesen:

PDF-Datei: Zeitungsartikel

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Oder hier als jpg:

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„Ostern heißt: Du darfst leben.“

2 Geschenkverpackungen in Osterhasenform im Gras

 

diese Worte von Karl Rahner treffen mitten ins Herz. Ostern ist mehr als ein Fest im Kalender – es ist eine Einladung. Eine Einladung, das Leben neu zu sehen: trotz Müdigkeit, Zweifel oder Überforderung. Die Botschaft von Ostern sagt nicht, dass alles leicht wird. Aber sie sagt: Das Leben ist stärker als der Tod, die Liebe tiefer als die Angst, die Hoffnung größer als die Resignation.


Gerade in einer Zeit, in der vieles unsicher scheint – ob persönlich, gesellschaftlich oder global –, klingt Rahners Satz wie ein leises, aber kraftvolles Versprechen: Du darfst leben. Mit deinen Fragen. Mit deiner Sehnsucht. Mit deiner Freude und deinem Scheitern.
Ostern will Mut machen, aufzustehen – im Kleinen wie im Großen. Es ist ein Fest für alle, die trotz allem glauben.
Du darfst leben – heute. Jetzt. Voll Vertrauen.


Ein gesegnetes Osterfest wünscht,
Ihr
Helmut Schumacher SJ
Direktor

 

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AN.ALOG & IM FO.KUS –

Zwei Bilder von Heidi Grimm im Foyer vor dem Rahnersaal

Eine Ausstellung zweier Werkserien von Heidi Grimm
mit Vernissage am 17. Mai um 19.00 Uhr

Seit Kurzem zeigen wir im Kardinal König Haus eine beeindruckende Doppelausstellung der Innsbrucker Künstlerin Heidi Grimm: AN.ALOG und IM FO.KUS.
Beide Werkserien eint das bewusste Arbeiten in analogen Techniken – ganz ohne digitale Bildbearbeitung. In einer Zeit ständiger Reizüberflutung erinnern sie daran, wie wohltuend echte, handgemachte Kunst sein kann.
AN.ALOG präsentiert großformatige, form- und farbreduzierte Arbeiten – reduziert auf das Wesentliche. Im Kontrast dazu steht IM FO.KUS: Rundformate in Holz- und Glasrahmen, farbintensiv und detailreich. Wie durch ein Teleskop eröffnen sie dem Betrachtenden neue Perspektiven – von der Nahsicht zurück zum großen Ganzen.

Die Ausstellung ist jetzt bei uns zu sehen – ein Besuch lohnt sich!
Sie können die Bilder gerne auch kaufen.

 

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Eine Auswahl der Bilder in den Gängen im Gartengeschoß des Kardinal König Hauses.


...und 4 weitere Fotos.

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Erfolgreicher Abschluss eines Interprofessionellen Palliativlehrgangs 2024/25!

Gruppenfoto der Absolventen des Interprofessionellen Palliativlehrgangs 2024/25

 

Mit großer Freude dürfen wir verkünden, dass einer der beiden Interprofessionellen Palliativlehrgänge 2024/25 erfolgreich abgeschlossen wurde! Erstmals fanden in diesem Jahrgang zwei parallel laufende Lehrgänge statt – eine wertvolle Erweiterung, um noch mehr Fachkräften die Möglichkeit zu bieten, ihre Kompetenzen in der Palliativversorgung zu vertiefen.
Der nun beendete Lehrgang hat Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammengebracht und den interprofessionellen Austausch gefördert. Durch praxisnahe Inhalte, intensiven Wissenstransfer und wertvolle Diskussionen konnten die Teilnehmenden ihre Fachkenntnisse weiterentwickeln und neue Perspektiven gewinnen. Besonders hervorzuheben sind die engagierten Projektarbeiten, die viele innovative Ansätze zur Verbesserung der Palliativversorgung aufgezeigt haben.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren engagierten Referent*innen, die mit ihrer Expertise und Erfahrung maßgeblich zum Erfolg des Lehrgangs beigetragen haben. Ebenso danken wir allen Teilnehmenden für ihre aktive Mitwirkung, ihren wertvollen Austausch und ihre Motivation, Palliativpatientinnen bestmöglich zu begleiten.
Während der zweite Lehrgang des Jahrgangs 2024/25 noch läuft, richten wir bereits den Blick in die Zukunft: Auch 2025/26 werden wieder zwei Lehrgänge angeboten! Das anhaltende Interesse an dieser Weiterbildung zeigt, wie wichtig die interprofessionelle Zusammenarbeit in der Palliativversorgung ist. Dank des großen Engagements der Lehrgangsleitung und des gesamten Teams konnten wir dieses zusätzliche Angebot realisieren, um noch mehr Fachkräfte in diesem wichtigen Bereich zu schulen.
Wir freuen uns darauf, die Absolvent*innen des aktuellen Lehrgangs auf ihrem weiteren beruflichen Weg zu begleiten und sind gespannt auf die kommenden Lehrgänge!

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ASOM erhält Akkreditierung für das neue EAN-Heimleiter*innen-Zertifikat

Andrea Udl und Edgar Führer, Übergabe der Akkreditierungsurkunde

Wien, 20.03.2025 – Die ASOM (Akademie für Sozialmanagement) wurde mit dem neuen EAN-Heimleiter*innen Zertifikat ausgezeichnet. Die offizielle Übergabe der Akkreditierungsurkunde erfolgte Ende Februar 2025 im Rahmen der Diplomfeier für 14 neue diplomierte Sozialmanager*innen. Das EAN-Zertifikat steht für Führungskompetenz speziell im Management sozialer Einrichtungen.

„Dieses Zertifikat, das die Managementausbildung im sozialen Bereich im gesamten EAN-Einzugsbereich auf einen modernen und einheitlichen Standard hebt, ist ein entscheidender Schritt, um den aktuellen Herausforderungen in diesem Sektor gemeinsam, stark und kompetent zu begegnen. Wir freuen uns, dass die ASOM mit diesem Zertifikat ausgezeichnet wurde und somit weiterhin dieses anerkannte ‚Siegel‘ für Führungskompetenz im sozialen Bereich trägt“, sagt Mag.a Andrea Udl, Leiterin der ASOM Akademie für Sozialmanagement.

Anpassung an eine sich wandelnde Welt
Seit den 1980er Jahren ist das „EAN (vormals EDE) Heimleiter*innen-Zertifikat“ in Österreich als anerkannte Qualifikation für Führungskräfte in Pflegeeinrichtungen etabliert. In den vergangenen Jahren wurde dieses Zertifikat im Rahmen eines EU-Projekts umfassend überarbeitet und inhaltlich neu ausgerichtet.

Die heutige Welt, oft als „VUCA-Welt“ (volatil, unsicher, komplex und mehrdeutig) bezeichnet, stellt auch den Sozial- und Gesundheitsbereich vor immense Herausforderungen. Ziel der Neuentwicklung des EAN-Zertifikats war es daher, eine Managementausbildung zu schaffen, die Führungskräfte optimal auf diese Bedingungen vorbereitet.

Fokus auf Haltung, Ethik und Handlungskompetenz
Die ASOM legte als Projektpartnerin von Anfang an großen Wert auf die Entwicklung der notwendigen Haltung und Ethik. Neben der reinen Wissensvermittlung steht die Befähigung zu eigenverantwortlichem Handeln in Führungspositionen im Vordergrund.

„Entscheidend ist nicht nur, was gelernt wurde, sondern vor allem wie das Gelernte in der Praxis angewendet wird und welche Werte die Entscheidungen leiten. Die ASOM setzt dabei auf eine starke Interventions-, Handlungs- und Umsetzungsorientierung“, sagt Mag.a Andrea Udl, Leiterin der ASOM Akademie für Sozialmanagement.

Komplexe Herausforderungen erfordern komplexe Lösungen
Führungskräfte im Pflegebereich sind mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, darunter Ressourcen- und Fachkräftemangel sowie unpassende Strukturen. Um diesen Problemen wirksam zu begegnen, bedarf es komplexer Lösungsansätze.

Das neue Curriculum des EAN-Zertifikats wurde daher um folgende Inhalte erweitert:
• Werteorientierung und Berufsprofil
• Organisationsentwicklung
• Prozessmanagement
• Digitalisierung
• Länderspezifische Themen

Nächster Lehrgangsstart – Sozialmanagement 2 – im Juni 2025
Für Interessierte, die sich für das neue EAN-Heimleiter*innen-Zertifikat qualifizieren möchten,
startet der nächste Lehrgang am 24. Juni 2025 und umfasst 10 Module, einen
Orientierungsworkshop, einen Abschlusstag sowie 8 Coachingtage über einen Zeitraum von
3 Semestern. Der Lehrgang richtet sich an Führungskräfte mit umfassenden Leitungsaufgaben
aus dem Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, die Veränderung in der Organisation
umsetzen und ihre Ausbildung vertiefen möchten.

Über die ASOM
Die Akademie für Sozialmanagement (ASOM) ist eine der ältesten und renommiertesten
Bildungseinrichtungen für Führungskräfte im Sozial- und Gesundheitsbereich. Seit 1984 bietet
die ASOM berufsbegleitende Lehrgänge und Seminare an. Sie ist seit ihrer Gründung
federführend an der professionellen Entwicklung des Berufsstands beteiligt.
Rund zweitausend Absolvent*innen aus ganz Österreich haben bereits Lehrgänge an der
ASOM absolviert. Sie tragen die erworbene Expertise in ihren Arbeitsalltag – zum Wohl ihrer
Organisationen, deren Mitarbeiter*innen und Klient*innen.

Mag.a Andrea Udl, Leiterin der ASOM Akademie für Sozialmanagement, Trainerin mit
den Schwerpunkten Auftritt und Präsentation, Kommunikation, Persönlichkeits- und
Führungskräfteentwicklung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.asom.at.

Kontakt ASOM:
Akademie für Sozialmanagement (ASOM)
Kardinal-König-Platz 3
1130 Wien
office@sozialmanagement.at
+43 1 803 98 69
www.asom.at

Pressekontakt:
Alexa Lipka
lipka@kardinal-koenig-haus.at
+43 1/804 75 93 DW 615
www.kardinal-koenig-haus.at

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Lust bekommen auf …

Lehrgang

Die Teilnehmenden des Lehrgangs „Verantwortung in religiösen Gemeinschaften“ haben sich am Ende der zweiten Lehrgangswoche (20.-24. Jänner 2025) darüber ausgetauscht, worauf sie durch die Impulse Lust bekommen haben. Themen waren Teamentwicklung und Kommunikation. Dabei ging es um Gesprächsführung und Feedback, Vorbereitung und Durchführung von Besprechungen, Auswertung als Tool zur Entwicklung einer Gemeinschaft usw.

Hier ein paar Stimmen im O-Ton:
Ich habe Lust bekommen, …
… mit unserer Heimleiterin Feedback-Gespräche zu führen – in beide Richtungen!
… in unserer Gemeinschaft eine Feedback-Kultur anzustoßen.  
… mit meinen Mitbrüdern bewusste Gespräche zu führen, sei es als „Gärtner“ oder als „Feuerwehrmann“ – was es eben gerade braucht.
… besser vorbereitet in Gespräche zu gehen.
… eine Klausurtagung einzuberufen – nach 9 Monaten gemeinsamer Leitungszeit.
… vorhandene Wirkräume zu nutzen bzw. zu öffnen.
… Einzelgespräche führen, um meine blinden Flecken kleiner werden zu lassen.
… meinen persönlichen Tagesrückblick wieder aufzunehmen und zu kultivieren.

Das Thema Kommunikation geht weiter – auch im Rahmen des Lehrgangs. Die dritte Lehrgangswoche widmet sich speziell dem Umgang mit Konflikten.

Info: Der aktuelle Lehrgang läuft noch bis Juni 2026. Der nächste ist in Planung und wird im Herbst 2026 starten. Voranmeldungen für Ordensfrauen und -männer in Leitungsaufgabe in erster oder zweiter Reihe sind ab sofort bei der Lehrgangsleiterin möglich. Sr. Ruth Pucher MC, pucher@kardinal-koenig-haus.at

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Mit dem Namen Jesus Christus kontemplativ beten

Kontemplative Exerzitien

Kontemplation ist eine Weise, das Wirken Gottes in uns und in unserem Leben wahrzunehmen. Sie ist Geschenk Gottes, für das wir uns in einer Atmosphäre der Stille, des aufmerksamen Gewahrseins und unter Anleitung vorbereiten und empfänglich machen können. Kontemplative Exerzitien bieten dazu eine Hinführung und vertiefte Einübung.

Formen des stillen Gebetes, der Meditation gibt es in allen religiösen Traditionen. Das christliche kontemplative Gebet mit dem Namen „Jesus Christus“ ist begleitet von Hingabe und Liebe und lässt diese wachsen. Die beständige, aufmerksame und liebevolle Anrufung des Namens in einer ruhigen Sitzhaltung in Stille, verbunden mit dem Rhythmus des Atems und der Wahrnehmung der Hände, hilft unsere Aufmerksamkeit zu verankern und uns tiefer in Kontakt mit der Gegenwart Gottes und dem Göttlichen in uns zu erfahren.

Das Beten mit dem Namen „Jesus Christus" ist eine Gebetsweise, die seit langer Zeit im Christentum praktiziert wird. Diese Gebetsweise wurde durch P. Franz Jalics SJ für unsere heutige Zeit weiterentwickelt und durch konkrete (Übungs-)Anleitungen präzisiert. Dabei werden auch klare Hilfestellungen gegeben, mit Schwierigkeiten des Betens umzugehen.

Für die Teilnahme an Exerzitien setzen wir die Bereitschaft zu schweigen und sich begleiten zu lassen sowie psychische Belastbarkeit voraus.

Nächste Möglichkeit zur Teilnahme an einem Kurs:
20. – 28. Jänner 2025