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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2020

a107
va0029996
Do. 19.11.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 19.11.2020 (29996)
Philosophischer Abend
29996

Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen. - sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.
Das Philosophicum eröffnet einen kleinen, abendlichen Raum für größere Visionen, frei vom Reflex der schnellen Antworten. In Politik und Alltagsroutinen basteln wir allzu oft an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Aber das kann einfach nicht alles sein!

Themen: … werden jeweils 3 Wochen vorher bekannt gegeben und aus den vorangegangenen Philosophischen Abenden entwickelt. Vorschläge der Gäste sind herzlich willkommen!

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stv. Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

freier Beitrag Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus


va0030052
Fr. 27.11.2020
19.00 Uhr
Zärtlichkeit, Dankbarkeit, Freundschaft.
Sanfte Mächte der Zukunft.
Fr. 27.11.2020 (30052)
Dialogabend
30052

Dialogabend

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. DDr. Isabella Guanzini, Philosophin, Theologin, Professorin für Fundamentaltheologie an der Katholoischen Privatuniversität Linz
Univ.-Prof. Mag.Dr. Andreas Heller M.A., Lehrstuhl für Palliative Care und Organisationsethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028196
Mo. 30.11.2020
19.00 Uhr
(Leben und) Sterben am Rande der Gesellschaft
Palliativbegleitung von Randgruppen (HIV-positive Menschen, Obdachlose, Sexarbeiterinnen, LGBTIQ, Flüchtlingen etc.)
Mo. 30.11.2020 (28196)
Vortrag
28196

Vortrag

Referierende

Referierende:

Mag. Alexandra Prinz MSc, DGKP, Studium der Philosophie, Kultur- und Sozialanthropologie,Master-Abschluss in Advanced Nursing Practice, Hospiz- und Palliativausbildung, Berufserfahrung im In- und Ausland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029172
Do. 03.12.2020
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 03.12.2020 (29172)
Seminar
29172

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029997
Do. 03.12.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 03.12.2020 (29997)
Philosophischer Abend
29997

Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen. - sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.
Das Philosophicum eröffnet einen kleinen, abendlichen Raum für größere Visionen, frei vom Reflex der schnellen Antworten. In Politik und Alltagsroutinen basteln wir allzu oft an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Aber das kann einfach nicht alles sein!

Themen: … werden jeweils 3 Wochen vorher bekannt gegeben und aus den vorangegangenen Philosophischen Abenden entwickelt. Vorschläge der Gäste sind herzlich willkommen!

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stv. Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

freier Beitrag Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus