Hospiz, Palliative Care und Demenz
a106Bildungsprogramm
Unsere Angebote richten sich an Ehrenamtliche und Hauptamtliche in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, der Langzeitpflege und in der Trauerbegleitung, an Engagierte in Sorgenden Gemeinschaften (Caring Communities) und demenzfreundlichen Bezirken und Gemeinden, an Angehörige von schwerkranken und sterbenden Menschen, von Menschen, die andere in ihrer Trauer begleiten, an Angehörige von Menschen mit Demenz sowie an alle, die sich für die Themen Sterben, Tod, Trauer und Demenz und damit verbundene Fragen der Ethik, Kommunikation und der Sorgekultur interessieren.
Uns beschäftigt zudem die Hospizkultur und Palliative Care in Krankenhäusern, Pflegeheimen, in der mobilen Versorgung und überall dort, wo Menschen alt werden, sterben, trauern und sich füreinander sorgen, entwickeln und fördern wollen.
Unsere regelmäßigen Angebote im Bereich Hospiz, Palliative Care, Demenz umfassen u. a. Lehrgänge wie
- Interprofessioneller Palliativlehrgang 2026/27 oder (Der erfolgreiche Abschluss dieses Basislehrgangs befähigt zum Weiterstudium (30 ECTS) im Rahmen der universitären Masterstudiengänge an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, er entspricht der Weiterbildung „Palliativpflege“ nach GuKG und dem ÖÄK-Diplom Palliativmedizin)
- Einführungskurs Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung (nach dem Curriculum des Dachverbands Hospiz Österreichs für die Qualifizierung von ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen)
- Lehrgang Trauer begleiten (Der Lehrgang entspricht den Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.)
- Lehrgang Begleiten bei Demenz (Dieser Lehrgang orientiert sich am Curriculum des Dachverbandes Hospiz Österreich für die Befähigungskurse ehrenamtlicher Hospizbegleiter*innen.)
Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:
Gerne senden wir Ihnen unser Programm auch als gedruckte Broschüre kostenlos zu. Bitte schreiben Sie an ecker@kardinal-koenig-haus.at
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9.30 Uhr | Hypnosystemische Trauerbegleitung Ein beziehungsorientierter Ansatz in der Trauerarbeit Di. 21.04.2026 (42186) Seminar | 42186 |
Seminar | Arbeit mit Trauernden ist immer noch von der Idee des „Loslassens“ geprägt. Bei schweren Verlusten fühlen sich Betroffene damit nicht verstanden. In diesem Workshop wird eine hypnosystemische Trauerarbeit vorgestellt, die mit hypnotherapeutischen und imaginativen Methoden arbeitet. Trauer wird hier verstanden als kreative Beziehungskraft, die eine andere, innere Beziehung zum Verstorbenen unter der Bedingung seiner äußeren Abwesenheit leben will. Der Verstorbene ist dabei als eigener Ich-Zustand weiterhin präsent. Aus diesem Verständnis heraus wird der Betroffene unterstützt, einen sicheren Ort für den Verstorbenen zu finden. Im Workshop werden die theoretischen Hintergründe dieser Trauer- und Beziehungsarbeit gezeigt, Imaginationen werden vorgestellt und mit Übungen wird das Vorgehen gelernt. Zur Vorbereitung ist zu empfehlen: Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis. Heidelberg, 2019, 5. Aufl., Kachler, R.: Traumatische Verluste. Hypnosystemische Beratung und Therapie von traumatisierten Trauernden. Ein Leitfaden für die Praxis, 2021. Kachler, R.: Kinder im Verlustschmerz begleiten. Hypnosystemische traumafundierte Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen, 2021. Kachler, R.: Trauer tut weh. Der Körper im Trauerprozess und in der Trauerbegleitung, 2025. | |
Zielgruppe | Zielgruppe: Alle am Thema Interessierten | |
Leitung | Leitung: Dipl.-Psych. Roland Kachler, Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut in eigener Praxis, Buchautor; www.Kachler-Roland.de | |
Teilnahmebeitrag | Teilnahmebeitrag: € 360,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke | |
Anmeldung | Anmeldung: erforderlich | |
Dauer | Dauer: Dienstag, 21.4., 9.30 bis Mittwoch, 22.4., 17.15 Uhr | |
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9.00 Uhr | Wortwinter Kommunikation angesichts des bevorstehenden Todes Mi. 06.05.2026 (42759) Seminar | 42759 |
Seminar | AUSGEBUCHT - Warteliste möglich Der Einbruch einer schweren und unheilbaren Erkrankung bringt die Alltagssprache an ihre Grenzen. Kaum ein Gespräch fällt Menschen so schwer wie jenes über das bevorstehende Lebensende. Was soll man sagen, wenn Worte wie „später“ oder „ein anderes Mal“ ihre Unbeschwertheit verlieren? Oder wenn Fragen aufkommen, die den Tod nicht nur thematisieren, sondern aus ihm erwachsen? Scheu und Hilflosigkeit lassen Angehörige, Freund*innen, Ärzt*innen, Pflegekräfte – und oft auch Sterbende selbst – davor zurückschrecken, den Gefühlen „Worte zu schenken“. Ziel des Seminars ist es, jene, die mit schwerstkranken und sterbenden Menschen oder deren An- und Zugehörigen in Berührung kommen, für die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Beteiligten zu sensibilisieren und soziale sowie kommunikative Kompetenzen zu vermitteln. Kreative, erlebnisorientierte Übungen fördern die eigene Handlungskompetenz, während methodisch aufbereitetes Wissen den Aufbau fachlicher Kompetenz unterstützt. | |
Leitung | Leitung: Dr.in Sylvia Brathuhn, Herausgeberin "Leidfaden", Psychoonkologische Beratungs- und Betreuungstätigkeit für Krebskranke und ihre Angehörige, Trauerbegleiterin, Trainerin | |
Teilnahmebeitrag | Teilnahmebeitrag: € 340,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke | |
Anmeldung | Anmeldung: erforderlich | |
Dauer | Dauer: Mittwoch, 06.05.2026 und Donnerstag 07.05.2026, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr | |
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15.00 Uhr | Einführung in die Validationsmethode nach Feil® Fr. 08.05.2026 (42050) Seminar | 42050 |
Seminar | Die Validation nach Feil® ist eine Kommunikations- und Umgangsmethode für alte sehr desorientierte Menschen. Sie hilft das Verhalten der desorientierten Menschen zu verstehen, ihre Bedürfnisse und Gefühle zu erkennen und einfühlsam und wertschätzend mit ihnen zu kommunizieren. Dadurch kann eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden, die sich positiv auf die Lebensqualität der alten Menschen und der Betreuungspersonen auswirkt. Das Seminar bietet einen umfassenden Einblick in die Validationsmethode nach Feil®. Die Ziele, die Grundprinzipien, die Grundhaltung und die einzelnen Validationsschritte werden vorgestellt. Übungen und Praxisbeispiele helfen dabei, das erworbene Wissen zu vertiefen. | |
Zielgruppe | Zielgruppe: alle am Thema interessierten Personen | |
Leitung | Leitung: Friederike Grill MSc, zertifizierte Validationslehrerin, Ergotherapeutin und akademische Demenzexpertin | |
Teilnahmebeitrag | Teilnahmebeitrag: € 210,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke | |
Anmeldung | Anmeldung: erforderlich | |
Dauer | Dauer: Freitag, 08.05.2026, 15.00 bis 19.00 Uhr und Samstag, 09.05.2026 von 09.00 bis 18.00 Uhr. | |
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14.00 Uhr | In der Gegenwart des Todes öffnet sich das Leben bis auf den Grund Fr. 29.05.2026 (42176) Seminar | 42176 |
Seminar | Der Tod ist allgegenwärtig – nur nehmen wir ihn nicht wahr, weil wir so gebannt auf das schauen, was wir „das Leben“ nennen, in der Annahme, es sei alles. Doch es ist nur die Hälfte unserer Wirklichkeit. Der Tod ist die andere Hälfte. Leben und Tod bedingen einander – sie bilden eine Einheit. Wenn wir den Mut haben, auf Leben und Tod zugleich zu schauen, erkennen wir die schöpferische Kraft des Augenblicks. Dieses Erkennen umzusetzen und zu leben, ist ein Weg. Vielleicht entsteht eine leise Ahnung davon, wohin dieser Weg führen könnte, wenn wir Themen, die uns beschäftigen, unter der Schirmherrschaft von Leben und Tod zugleich betrachten. Dann erfahren wir, wie sich das Leben in viele Farben auffächert – und, wenn wir es zulassen, an Tiefe gewinnt. Das Seminar umfasst 20 Unterrichtseinheiten (UE) | |
Zielgruppe | Zielgruppe: Personen, die daran interessiert sind, einen neuen Zugang zu sich selbst und zu ihrer Arbeit mit Klient*innen zu erfahren und zu lernen. | |
Leitung | Leitung: Christine Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland und Amerika | |
Teilnahmebeitrag | Teilnahmebeitrag: € 420,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke, € 460,- für Teilnehmende, die aufstellen möchten (inklusive Mittagessen und Pausengetränke) | |
Anmeldung | Anmeldung: erforderlich | |
Dauer | Dauer: Freitag 29.05. von 14.00 bis 19.00 Uhr Samstag 30.05. von 10.00 bis 19.00 UhrSonntag 31.05. von 10.00 bis 15.00 Uhr | |
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9.00 Uhr | An der Seite der Toten Letzte-Hilfe-Kurs Mo. 01.06.2026 (42757) Seminar | 42757 |
Seminar | Das Seminar "An der Seite der Toten" lädt zur intensiven Selbsterfahrung mit Tod und Trauer ein und beschreitet dabei einen besonderen Weg. Es geht unter anderem um die Auseinandersetzung mit dem toten Körper: Der „Blick“ auf den Leichnam als Symbol des „Körper gewordenen Todes“ kann helfen, unsere Gefühlsräume im Umgang mit dem Tod zu erweitern – unabhängig davon, ob wir je real einem Leichnam gegenüberstehen. Der Erfahrungsschatz des Seminarleiters eröffnet den Teilnehmenden eine lebendige, emotionale Reise sowie wertvolle Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod und Trauernden, sei es beruflich, als helfende Begleitung oder als Betroffene*r. Das Seminar vermittelt Werkzeuge, um Sprachlosigkeit und Ohnmacht angesichts des Todes zu überwinden – durch gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut. Seminarinhalte: - Die totgeschwiegenen Toten - Wem gehört der Leichnam? - Das (un)heimliche Leben der Leiche - Das Leichentabu: ein Berührungsverbot - Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf - Eine selbstbestimmte Abschiedskultur - Authentische Begegnung mit trauernden Menschen - Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit - Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse - Vertrauen in die Intuition - Die Bedeutung des Humors | |
Leitung | Leitung: Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, Buchautor, ehem. Bestatter | |
Teilnahmebeitrag | Teilnahmebeitrag: € 195,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke | |
Anmeldung | Anmeldung: erforderlich | |
Dauer | Dauer: 9.00 bis 17.00 Uhr | |
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9.00 Uhr | Dialog der Werte: Wie echte Begegnung unser Leben prägt Ein philosophisches Tagesseminar Do. 12.11.2026 (42754) Seminar | 42754 |
Seminar | Jeder Mensch trägt einen inneren Kompass aus Werten in sich – doch erst in der Begegnung mit anderen wird dieser Kompass wirklich auf die Probe gestellt und lebendig. In diesem philosophischen Tagesseminar widmen wir uns der Frage, wie unsere tiefsten Überzeugungen und ehrlicher zwischenmenschlicher Austausch zusammenhängen. Anhand ausgewählter philosophischer Impulse (unter anderem von Martin Buber und Hans-Georg Gadamer) und im gemeinsamen sokratischen Dialog erkunden wir an diesem Tag vier zentrale Themen: Das innere Fundament: Welche Werte leiten mich im tiefsten Inneren, und wie werde ich mir ihrer bewusst? Das Prinzip Dialog: Was macht eine echte, unvoreingenommene Begegnung zwischen „Ich“ und „Du“ aus? Horizontverschmelzung: Wie gelingt Verständigung, wenn völlig unterschiedliche Lebenswelten und Werte aufeinandertreffen? Resonanz: Wie können uns Begegnungen im Alltag wieder innerlich berühren und unsere Haltung zur Welt verändern? Dieses Seminar bietet Raum, den eigenen Standpunkt zu klären und in einen tiefgehenden Austausch zu treten. Philosophische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – lediglich Offenheit für das Gespräch und Freude am gemeinsamen Nachdenken. | |
Leitung | Leitung: Mag.a Dr.in phil. Cornelia Mooslechner-Brüll, Politikwissenschaftlerin, philosophische Praktikerin, Geschäftsführerin der philosophischen Praxis PHILOSKOP in Baden bei Wien | |
Teilnahmebeitrag | Teilnahmebeitrag: € 190,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke | |
Anmeldung | Anmeldung: erforderlich | |
Dauer | Dauer: 9.00 bis 17.00 Uhr | |
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9.00 Uhr | Der verwundete Heiler Von Schöpfung und Erschöpfung im palliativen Dienst Mo. 16.11.2026 (42755) Seminar | 42755 |
Seminar | ||
Zielgruppe | Zielgruppe: Viele Menschen treten mit großem Elan und tiefer Motivation in den palliativen Dienst ein. Dennoch lässt sich kaum vermeiden, dass diese anspruchsvolle Tätigkeit Kräfte raubt – mitunter bis hin zur Erschöpfung oder zu einem Burnout. In diesem Seminar wollen wir uns über die spezifischen Kräfteverzehrer im palliativen Alltag verständigen und gemeinsam Wege erkunden, wie der Zugang zu schöpferischen und stärkenden Quellen bewahrt oder neu entdeckt werden kann. | |
Leitung | Leitung: Matthias Schnegg, Pfarrer i.R., Psychodramatherapie (HP), Dozent | |
Teilnahmebeitrag | Teilnahmebeitrag: € 440,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke | |
Anmeldung | Anmeldung: erforderlich | |
Dauer | Dauer: Montag, 16.11., 9.00 bis Mittwoch, 18.11., 12.30 Uhr | |
Weitere Termine | Weitere Termine: Montag, 16.11. und Dienstag, 17.11., jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr, bis Mittwoch, 18.11.2026 12.30 Uhr | |



