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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2021

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Di. 18.05.2021
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2021/22
Einführungstag online
Di. 18.05.2021 (27895)
Lehrgang
27895

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuungund Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitungihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Organisationsberater, praktischer Theologe (Dr. theol.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Recht in der Medizin
Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, war langjährig ärztliche Leiterin des Mobilen Hospizes der Caritas Wien
Manuela Straub, Diplomierte Pflegefachkraft (Mobiles Hospiz der Caritas der Erzdözese Wien, Schwerpunkt Tageshospiz), zert. Trainerin für Palliative Care (DGP), Coach & Supervisorin (ÖVS), Organisationsberatung, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor E. Frankl

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 175,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.375,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,- nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von September 2021 bis Juni 2022


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Mi. 19.05.2021
18.00 Uhr
Wege aus der Einsamkeit - INFOABEND
Bildungsgang 2021-22
Mi. 19.05.2021 (32235)
Infoabend online
32235

Infoabend online

AUSGEBUCHT - Warteliste

Einsamkeit sei „Todesursache Nummer Eins“ im Westen, meint Manfred Spitzer. Das Phänomen ist allerdings nicht länger unerkannt. Viele Regierungen nehmen sich mit Beauftragten, Programmen und Finanzmitteln der Einsamkeit an. Auf höchsten Ebenen der Politik werden „Runde Tische“ einberufen, ein „Pakt“ gegen Einsamkeit gefordert. Die Task Force Pflege widmet dem Thema eine eigene Arbeitsgruppe.
Was steckt aber hinter den Überschriften und den pauschalen Rufen nach „mehr Gemeinschaft?“ Was macht einsam und unter welchen Begleitumständen? Wie ist das Phänomen gesundheits- und sozialpolitisch zu verorten? Welche Ansätze haben sich bereits im Umgang mit dieser „stillen Not“ bewährt – welche gilt es noch zu entwickeln? Zeigen uns Digitalisierung, Freiwilliges Engagement oder Caring Communities den Weg aus der Einsameit?
In diesem Bildungsgang verbinden sich gesellschaftspolitische Erkundungen mit Praxismodellen und -erfahrungen aus Sozialer Arbeit, Pflege und anderen Feldern. In einer Kombination aus Vorträgen, digitalen Exkursionen und Peer Groups werfen wir einen möglichst vielfältigen Blick auf die Einsamkeit. Weder von oben, noch von unten kommen die Lösungen, so unsere Annahme, sondern aus der Kombination von Forschung und Praxis, Profis und Zivilgesellschaft, Bewährtem und Innovativem.
Der Bildungsgang wendet sich an alle Personen, die mehr Wissen, neue Ideen und Unterstützung für ihre laufenden Vorhaben rund um das Thema Einsamkeit suchen. Im Austausch der Expertise von Teilnehmenden und Vortragenden, eng begleitet von Coaches, will der Bildungsgang einen kräftigen Impuls setzen für ein Netz an Wegen aus der Einsamkeit und besonders an Wegen, die direkt zu Miteinander und Resonanz führen.
Gefördert aus den Mitteln des Fonds Gesundes Österreich.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Personen unterschiedlicher Professionen, die mit • Einsamkeits-Betroffenen und -Gefährdeten arbeiten bzw. in Kontakt sind und • mit den Impulsen des Bildungsgangs „Aktionen und Aktivitäten“ in ihren Kontexten setzen werden.

Referierende

Referierende:

Dr. Gert Dressel
Mag. Robert Gerstbach-Muck
Mag. Daniela Musiol
Dr. Katharina Novy

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter
Mag. Petra Rösler

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.290,- Infoabend gratis - TB bezieht sich auf den Lehrgang inklusive 10% USt. Mittagessen und Pausengetränke bei Ganztagesformaten enthalten. Stipendien für Personen aus der Zivilgesellschaft auf Anfrage.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 19.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Der Bildungsgang umfasst
• 1 Infoabend (online, optional) am 19. Mai 2021
• 3 Seminartage mit Inputs und Präsentationen
14. Juni 2021, 9.00–17.00 Uhr
15. November 2021, 9.00–17.00 Uhr
25. April 2022, 9.00–17.00 Uhr
• 1 Wahlseminar aus dem folgenden Angebot
4. November 2021 Lebensübergänge
9. November 2021 Gepflegt und doch allein?
28. Februar 2022 Jung und einsam
• 4 Peergruppen mit Coach (jeweils 3 Stunden, individuell vereinbart)
• 3 Digitale Impulse als „Exkursion“ zu internationalen Projekten
(Termine werden noch bekanntgeben)

Download

Download
Folder: Wege aus der Einsamkeit
Anmeldeformular: Wege aus der Einsamkeit

va0031996
Do. 20.05.2021
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 20.05.2021 (31996)
Philosophicum online
31996

Philosophicum online

Das Philosophicum findet online via Zoom statt!

Das Philosophicum thematisiert derzeit im Rahmen der aktuellen Debatte zum assistieren Suizid in Österreich unbesprochene Hintergrundfragen.

„Abhängig und pflegebedürftig. Wirklich unvorstellbar?“

Der Philosoph Martin Heidegger spricht vom „Sein zum Tode“. Die Angst vor dem Tod offenbare dem Menschen sein „eigentliches Dasein“ – aber wir „weichen davor aus“. Faktisch fürchten sich die meisten aber gar nicht vor dem Tod – sondern vor dem, was vielleicht davor kommen kann. Insbesondere lange Phasen von Abhängigkeit und Pflegebedürftigkeit erscheinen vielen als nicht mehr lebenswert. Offenbart nicht vielleicht das „Sein zur Abhängigkeit“, das „Sein zur Inkontinenz“, das „Sein zur Bettlägrigkeit“, das „Sein zum Gepflegtwerdenmüssen“ in viel intensiverer Weise das „eigentliche Dasein des Menschen“ als das berühmte „Sein zum Tode“? Weichen wir davor nicht viel mehr noch aus als dem blanken Nicht-Sein?
In diesem Philosophicum wollen wir uns mit philosophischer Vorstellungskraft diesem Thema widmen und es in das Zentrum des Diskurses holen.


Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmer*innenzahl

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr oder darüber hinaus


va0031644
Fr. 21.05.2021
9.00 Uhr
ABGESAGT Die Lauten und die Stillen
Wer bekommt in der Demenzbetreuung unsere Aufmerksamkeit?
Fr. 21.05.2021 (31644)
Seminar
31644

Seminar

ABGESAGT
In diesem Seminar widmen wir uns der Aufmerksamkeit, die Menschen mit Demenz von ihrer Umgebung bekommen. Was steckt hinter lautem, forderndem Verhalten und wie reagieren wir darauf? Wohin lenken wir unsere Aufmerksamkeit und wen oder was übersehen wir dadurch vielleicht?

Im Seminar arbeiten wir mit Beispielen, mit konkreten Situationen der Teilnehmer*innen und aus Filmen. Dies ermöglicht das Verständnis dafür, welche der von uns betreuten Personen viel oder wenig Aufmerksamkeit bekommen und woran das liegen könnte. Diese Analyse hilft uns Lösungsansätze und neue Handlungsoptionen zu entwickeln.

Leitung

Leitung:

Thomas Herrmann, Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler, Coach und Organisationsberater, Ostfildern (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Getränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028268
Mo. 07.06.2021
19.00 Uhr
Das Wunder der Wertschätzung
Mo. 07.06.2021 (28268)
Vortrag online
28268

Vortrag online

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz über ZOOM statt. Sie erhalten nach der Anmeldung einen Link für die Teilnahme.

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller, Psychiater und Psychotherapeut, langjähriger Chefarzt des Krankenhauses Maria Ebene, eines Behandlungszentrums für Suchtkranke in Vorarlberg, Lehrauftrag an der Universität Innsbruck, Tätigkeit als Kriminalpsychiater und Gerichtsachverständiger, wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Sucht, Suizid, Depression und forensische Psychiatrie, Sachbuchautor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr