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Bildungsprogramm Hospiz und Palliative Care

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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va0017938
Mo. 05.12.2016
19.00 Uhr
"Ich möchte beerdigt werden, wie ich gelebt habe (W. Churchill, 1946 )"
Über Tod und Abschied nehmen. Ein Blick hinter die Kulissen bei einem Trauerfall.
Mo. 05.12.2016 (17938)
Vortrag
17938

Vortrag

Im Vortrag erwarten Sie u. a. folgende Inhalte:
" Persönliche und individuelle Bestattungsmöglichkeiten
" Gesetzliche Regelungen
" Freie Bestatterwahl in Österreich
" Mythen, Unwahrheiten und Kostenfallen bei Bestattungen
" Trends in der Bestattung (Naturbestattungen, religionsfreie Bestattungen, etc.)
" Zeit nehmen für Abschied
" Trauerfeiern an besonderen Orten

Referierende

Referierende:

Christian Dolhaniuk, DGKP, Geschäftsführer der Bestattung UNVERGESSEN

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Do. 12.01.2017
9.00 Uhr
Aktuelles aus der Palliativmedizin:
Atemnot als Symptom, Leitlinien als Wegweiser, Outcome Messung in der Patientenversorgung
Do. 12.01.2017 (21970)
Seminar
21970

Seminar

Palliativmedizin hat sich in den letzten Jahren in verschiedenen Bereichen deutlich weiter entwickelt.
• Basierend auf wissenschaftlichen Studien haben wir ein besseres Verständnis und neue Behandlungskonzepte bei der Betreuung von Patient/innen mit Atemnot.
• Die zunehmende Evidenz und Forderung nach einheitlichen Betreuungsstandards machen auch Leitlinien für Palliativmedizin attraktiv. In Deutschland wurde eine S3-Leitlinie für Patient/innen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung entwickelt, die breite Aufmerksamkeit gefunden hat.
• Zur Verbesserung der Qualität in der Palliativversorgung müssen nicht nur Kriterien der Struktur- und Prozessqualität erfüllt werden, sondern es muss auch gezeigt werden, dass die Betreuung einen Unterschied für die Patienten macht. Es wird nicht ausreichen, dies in Zukunft über „Dankesbriefe“ zu demonstrieren. Outcome-Messung kann hier ein wichtiger Baustein auch in der klinischen Versorgung sein.

Diese drei Themenbereiche sollen im Rahmen des Seminars tiefergehend vorgestellt und diskutiert werden.

Leitung

Leitung:

Prof. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin Klinikum der Universität München Campus Großhadern, Internistin, Zusatzweiterbildung Palliativmedizin, Doctor of Philosophy in Medicine (King´s College London), Masters of Science for Palliative Care (King´s College London), Diploma of Palliative Medicine (University of Wales), Visiting Professor, Cicely Saunders Institute, King´s College London

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0021866
Do. 12.01.2017
19.00 Uhr
Sterben ohne Angst.
Was Palliativmedizin leisten kann.
Do. 12.01.2017 (21866)
Vortrag
21866

Vortrag

Referierende

Referierende:

Prof. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin Klinikum der Universität München Campus Großhadern, Internistin, Zusatzweiterbildung Palliativmedizin, Doctor of Philosophy in Medicine (King´s College London), Masters of Science for Palliative Care (King´s College London), Diploma of Palliative Medicine (University of Wales), Visiting Professor, Cicely Saunders Institute, King´s College London

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0019890
Mo. 16.01.2017
9.00 Uhr
Wenn schwere Krankheiten, Trauer- und Todesfälle keine Privatsachen mehr sind.
Über den Umgang mit traurigen Angelegenheiten am Arbeitsplatz
Mo. 16.01.2017 (19890)
Seminar
19890

Seminar

Workshop für Führungskräfte, Personalverantwortliche, Betriebsrät/innen, Vertrauenspersonen und andere Interessierte

Ein Kollege ist mit einer Krebsdiagnose konfrontiert. Die Chefin ist schwer erkrankt, und es ist nicht abzusehen, ob sie überleben wird. Eine Mitarbeiterin Ihrer Abteilung ist tödlich verunglückt. Eine Führungskraft hat sich das Leben genommen. Ein Mitglied Ihres Teams hat einen Todesfall im engsten Familienkreis zu betrauern. All diese Ereignisse schockieren, sie machen sprachlos, betroffen, traurig, und sie verunsichern uns: Wie soll ich den Betroffenen gegenübertreten? Warum bin ich selbst traurig? Und was bedeutet die Erkrankung des Chefs für meine persönliche berufliche Zukunft?
Trauer beansprucht Raum. Dennoch soll die Arbeit weitergehen. In Situationen wie diesen ist es nicht einfach, die passenden Worte zu finden und zur rechten Zeit das Richtige zu tun.
Ausgehend von J. William Wordens Modell der Traueraufgaben (“tasks of grief”) und anderen Konzepten, widmen wir uns im Rahmen dieses zweitägigen Workshops unter anderem folgenden Fragen:

Tag 1 – Umgang mit schwerer Krankheit am Arbeitsplatz

Wie gehen wir mit schwerer Krankheit und nahendem Tod im beruflichen Alltag um?
Wie durchbrechen wir die Tabuzone?
Wie können wir unterstützend tätig sein?
Was sind die Erwartungen an die Organisation?
Was gilt als „angemessen“?
Worauf muss ich bei meinem Verhalten achten?

Tag 2 – Umgang mit Trauer- und Todesfällen am Arbeitsplatz

Was ist Trauer eigentlich?
Wie äußert sie sich?
Welche Aufgaben hält sie bereit?
Was verändert sich in unserem Team durch den Tod eines Kollegen oder einer Kollegin, eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin?
Wie verhalten wir uns gegenüber den Angehörigen?
Welche Konsequenzen kann es für mein Team, mein Unternehmen, meine Organisation haben, wenn Trauer unterdrückt wird?
Wie kann eine Kultur des Trauerns aussehen?

Diesem Workshop-Angebot liegt die Überzeugung zugrunde, dass der bewusste Umgang mit Krankheit, Verlust, Tod und Trauer eine zufriedenstellende Organisationskultur fördert.

Die Inhalte der Workshops bauen aufeinander auf. Wir empfehlen daher, beide Tage zu buchen. Es ist aber auch möglich, lediglich den ersten Tag zu besuchen.

Leitung

Leitung:

Mag. Daniela Musiol, Sozialarbeiterin, Juristin, Mediatorin, Abgeordnete zum Nationalrat a. D., Beraterin mit den Schwerpunkten: Tod und Trauer am Arbeitsplatz sowie andere traurige Angelegenheiten, Familien-, Erbschafts-, Team- und Organisationsmediation, Supervision, Coaching, Rollenentwicklung, Partizipations- und Beteiligungsprozesse, Biografiearbeit
Mag. Thomas Geldmacher, Historiker, Politikwissenschaftler, Mediator, Berater mit den Schwerpunkten: Tod und Trauer am Arbeitsplatz sowie andere traurige Angelegenheiten, Projekt-, Strategie- und Markenentwicklung im politiknahen Bereich, Biografiearbeit, Mediation für Musikerinnen und Musiker, Bands und Ensembles

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- 16. & 17.1. , € 150,00 nur 16.1. jeweils inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Montag, 16.1., 9.00 bis Dienstag, 17.1., 17.00 Uhr

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Mi. 18.01.2017
9.00 Uhr
"Hilfreiche Nähe - heilsame Distanz" -
Balance finden zwischen Bindung und Abgrenzung
Mi. 18.01.2017 (20615)
Seminar
20615

Seminar

Inhaltliche Aspekte und Themen
1.) Nähe und Empathie:
- Ausgeglichen präsent: Bei sich und beim Anderen sein können
- „Warum ich fühle, was Du fühlst“ (Joachim Bauer): Möglichkeiten der emotionalen Resonanz, neurobiologische Grundlagen für
Empathie (‚Spiegelzellen’)
- Erkenntnisse aus der Bindungsforschung (John Bolwby)
- Nähe/Distanz gewähren – insbesondere bei Lebensübergängen
- Nähe ermöglichen: körperliche Berührung – und deren Wirkungen
2.) Distanz und Grenze(n):
- „Professionelle Distanz“? – „Professionelle Nähe“?
- Wie viel Betroffenheit tut Not: wann/ wie/inwieweit sich abgrenzen und betreffen lassen?
- die positive Kraft eines deutlichen „Nein“
- Rechtzeitiges Erkennen von Signalen der eigenen Überforderung: Burnout ist kein Schicksal!
- eigene/fremde Grenzen wahrnehmen, markieren und respektieren
- ‚Schatzsuche statt Fehlerfahndung’: Selbstwert-Stärkung anstelle des Verdachts, nicht/nie/keinem zu genügen
- eigene innere Antreiber identifizieren und entsprechende Gegen-Mittel entwickeln
- (eigene) Ressourcen wahrnehmen und die Widerstandskraft stärken (‚Resilienz’)
3.) Immer wieder neu in Balance kommen im Spannungsfeld von Nähe und Distanz

Methodik
Selbsterfahrungselemente & praktische Übungen (aktivierende Klopf-Übung; Ressourcen-orientierte Tranceübung); kurze theoretische Erklärungsmodelle; Filmausschnitt; Musik

Zielgruppe
Professionelle in Pflege- und Sozialberufen, Ärzte/Ärztinnen, Therapeut/innen, Seelsorger/innen, ehrenamtlich Tätige

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz und Palliative Care in Wien; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement Wien; Lehrbeauftragter und Konsulent an der IFF-Fakultät (Institut für Palliative Care und OrganisationsEthik) der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt-Wien-Graz.
Dr. Barbara Laimböck, Ärztin, Psychotherapeutin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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