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Bildungsprogramm Hospiz und Palliative Care

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mo. 06.06.2016
19.00 Uhr
Gerechtigkeit am Ende des Lebens.
Was darf uns das Ende kosten?
Mo. 06.06.2016 (17555)
Vortrag
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Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Jürgen Wallner, Leiter Personal und Organsiation Krankenhaus der Barmherzigen Brüder (Wien), Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht; Interner Mitwirkender am Institut für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Do. 16.06.2016
9.00 Uhr
Herausforderung Kommunikation
bei fortschreitender Demenz
Do. 16.06.2016 (18563)
Seminar
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Seminar

Was oft "herausforderndes Verhalten" genannt wird, könnten wir auch als DIE Sprache sehen, mit der sich Personen mit fortschreitender Demenz uns mitteilen.
Können und wollen wir sie hören und versuchen zu verstehen?
Ziel dieser Fortbildung ist es, mehr Wissen zu vermitteln und Haltung zu reflektieren. Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Ressourcen, Bedarfe und Bedürfnisse von Personen mit Demenz. Und wir erarbeiten fachliches Wissen zu einzelnen Aspekten des Miteinander, Füreinander Sorge Tragen zwischen Professionellen, Patienten und Angehörigen. Außerdem versuchen wir, mehr Klarheit in unserer Zielsetzung von Pflege und Betreuung zu schaffen.

Leitung

Leitung:

DDr. Mag. Monique Weissenberger-Leduc, begeisterte DGKS seit 42 Jahren am Krankenbett, praktische und theoretische Pflegewissentschaftlerin, Philosophin, Soziologin und Autorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 165,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 24.06.2016
9.00 Uhr
Trauer und Demenz: „Ich fühle mich so verloren…“
Wenn Menschen mit Demenz Abschied nehmen
Fr. 24.06.2016 (19992)
Seminar
19992

Seminar

Demenz unter dem Blick der Trauer zu betrachten, kann einen hilfreichen Zugang zu einem Menschen mit Demenz eröffnen. Viele Emotionen und Verhaltensweisen werden leichter verständlich.
Da Menschen Trauer kennen, ist sie eine Möglichkeit, auf Augenhöhe zu begegnen und emotional Solidarität zu empfinden. Trauerbegleitung kann so ein wichtiger Schlüssel in der Begleitung am Lebensende von Menschen mit Demenz sein.
Inhalte
• Trauer als natürliche Reaktion auf die Verluste des Alters und der Demenz
• Aktueller Forschungsstand zu Trauer und Demenz
• Wie trauern Menschen mit Demenz? Beispiele
• Was verursacht Trauer für Menschen mit Demenz?
• Wie kann ich mit der Trauer von Menschen mit Demenz in Berührung kommen?
• Systemische Aspekt der Trauer von Menschen mit Demenz
• Was können wir von trauernden Menschen mit Demenz lernen?
Zielgruppe
Ärzt/innen, Psycholog/innen, Pflegepersonal aller Ausbildungsgrade, Therapeutische Berufsgruppen, Seelsorger/innen, Ehrenamtliche, Angehörige, Interessierte

Leitung

Leitung:

Carmen Birkholz, Dipl.-Theologin, Palliative Care-Trainerin mit Schwerpunkt Menschen mit Demenz, Doktorandin am IFF (Spirituelle Sorge um Menschen mit Demenz im Kontext von Palliative Care), Autorin zu Themen der Trauer, Spiritualität, Palliative Care

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 165,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 27.06.2016
9.00 Uhr
RESILIENZ -
Schutzschirm der Psyche
Mo. 27.06.2016 (19803)
Sommerakademie
19803

Sommerakademie

Es gibt Menschen, die scheinbar nichts „aus der Bahn wirft“, bei heftigen Krisen, schwerster Erkrankung, selbst in der letzten Lebensphase, dem Sterben. Sie lassen sich von widrigsten Umständen erschüttern, aber nicht zerbrechen. Was steckt hinter dieser Fähigkeit, sich letztlich nicht unterkriegen zu lassen? Was ist diese „Trotzmacht des Geistes“?
Die Resilienzforschung zeigt, dass die Psyche eine Art Schutzschirm besitzt, die den Menschen widerstandsfähig(er) und krisenfest(er) machen kann. Der Kern der Resilienz („something underneath“) ist trotz der Erfahrung von Brüchen das Vertrauen in die Fähigkeit, sein Leben gelingend leben und vollenden zu können. Säulen dieses Vertrauens sind u.a.: Bewältigungsorientierung; Verlassen der Opferrolle; Akzeptanz; Verantwortung übernehmen; Aktive Lebensplanung u.a.m.
Ob Menschen mit natürlicher Fähigkeit zur Resilenz geboren werden oder das Glück haben, dass ihre Nährquellen für Selbstsicherheit gefördert wurden, lässt sich nicht beantworten, wohl aber die Frage, ob es Resilienz im Umgang mit progredienter Erkrankung, mit Krisen, Leid und Trauer gibt, was sie ausmacht und ob sie vom behandelnden Team gestützt oder gefördert werden kann.
Diesen Fragestellungen soll im Seminar konkret nachgegangen werden.

Leitung

Leitung:

Martina Kern, Leitung ALPHA-Rheinland (Ansprechstelle im Land Nordrhein-Westfalen zur Palliativversorgung, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung), Bonn
Monika Müller, Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care; war langjährig Leiterin von ALPHA-Rheinland, Bonn

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 330,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Montag, 27.6.und Dienstag, 28.6., jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 15.09.2016
9.00 Uhr
Kinder in ihrem Erleben und Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
Do. 15.09.2016 (20651)
Seminar
20651

Seminar

Die Praxis zeigt, dass es vielen Menschen, auch professionellen Helfern, nach wie vor schwerfällt, die Themen Tod und Sterben mit betroffenen Kindern anzusprechen.
Reaktionen und Interventionen sind abhängig von Alter, Entwicklungsstufe und Persönlichkeits­struktur des Kindes, sowie von Art des Todes, Rolle der verlorenen Person im Leben des Kindes, Art der Beziehung, früherer Verlusterfahrung und vor allem dem psychosozialem Umfeld.
Kinder begegnen dem Tod im Alltag in vielfältiger Art und Weise, sei es in Märchen und Geschichten, in den Medien, in der Natur. Ein offener Umgang mit der Thematik wäre wünschenswert, hilfreich und ein präventiver Ansatz für die Bewältigung realer Todeserfahrungen.
Kinder trauern anders als Erwachsene, punktueller und situativer, werden oft in ihren Reaktionen missverstanden.
Nach einer allgemeinen Einführung in den Themenbereich soll viel Raum für Diskussion und Auseinandersetzung – auch mit eigenen Todeserfahrungen, gegeben werden, da der Umgang mit betroffenen Kindern die Reflexion mit eigenem Erleben voraussetzt.
Anhand von Fallbeispielen werden Reaktionen und Interventionen aufgezeigt und besprochen.

Leitung

Leitung:

Dr. phil. Gertrude Bogyi, Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (IP) an der Universitätsklinik für Kinder und Jugendpsychiatrie in Wien, psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen – die Boje

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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