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Bildungsprogramm Hospiz und Palliative Care

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Do. 15.09.2016
9.00 Uhr
Kinder in ihrem Erleben und Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
Do. 15.09.2016 (20651)
Seminar
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Seminar

Die Praxis zeigt, dass es vielen Menschen, auch professionellen Helfern, nach wie vor schwerfällt, die Themen Tod und Sterben mit betroffenen Kindern anzusprechen.
Reaktionen und Interventionen sind abhängig von Alter, Entwicklungsstufe und Persönlichkeitsstruktur des Kindes, sowie von Art des Todes, Rolle der verlorenen Person im Leben des Kindes, Art der Beziehung, früherer Verlusterfahrung und vor allem dem psychosozialem Umfeld.
Kinder begegnen dem Tod im Alltag in vielfältiger Art und Weise, sei es in Märchen und Geschichten, in den Medien, in der Natur. Ein offener Umgang mit der Thematik wäre wünschenswert, hilfreich und ein präventiver Ansatz für die Bewältigung realer Todeserfahrungen.
Kinder trauern anders als Erwachsene, punktueller und situativer, werden oft in ihren Reaktionen missverstanden.
Nach einer allgemeinen Einführung in den Themenbereich soll viel Raum für Diskussion und Auseinandersetzung - auch mit eigenen Todeserfahrungen - gegeben werden, da der Umgang mit betroffenen Kindern die Reflexion mit eigenem Erleben voraussetzt.
Anhand von Fallbeispielen werden Reaktionen und Interventionen aufgezeigt und besprochen.

Leitung

Leitung:

Dr. phil. Gertrude Bogyi, Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (IP) an der Universitätsklinik für Kinder und Jugendpsychiatrie in Wien, psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen – die Boje

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 16.09.2016
9.00 Uhr
Salutogenese & die Selbstpflege mit der Kraft der Natur
Warum bleiben wir eigentlich gesund?
Fr. 16.09.2016 (18585)
Seminar
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Seminar

Das Wort „Salutogenese“ setzt sich aus dem lateinischen „salus“ – Gesundheit und dem griechischen „genesis“ – Entstehung zusammen. Die Salutogenese bedeutet die Ausrichtung auf attraktive Gesundheitsziele sowie die Ressourcen, um diese Ziele zu erreichen. Salutogenese kann zur Steigerung des Wohlbefindens, der Lebensfreude und der Kreativität im Menschen anregen – in allen Lebenslagen, besonders aber auch bei Krisen.
Die Fragen von Aaron Antonovsky fallen aus dem Rahmen. Nicht was uns krank macht, interessiert den israelischen Forscher, sondern welche Faktoren eigentlich dafür sorgen, dass wir gesund bleiben.
Nach Antonovsky existiert nicht ein Zustand von „entweder Gesundheit oder Krankheit“. Jeder gesunde Mensch hat zumindest einen winzigen Teil an Krankheit in sich. Und jeder Kranke ist auch in einigen Bereichen gesund. Nach Antonovsky befinden wir uns auf einem Kontinuum zwischen diesen beiden Polen. Und die Frage ist, wie weit wir von den Polen entfernt sind. Er erkannte Faktoren die auf eine starke Fähigkeit schlossen, trotz widriger Umstände gesund zu bleiben. Er nannte diese Fähigkeit Kohärenz. Kohärenz meint dabei so viel wie Zusammenhalten und Halt haben. Die Kohärenz stützt sich dabei auf drei Säulen - die Verstehbarkeit, die Sinnhaftigkeit und die Handhabbarkeit!
Dieses Seminar lädt ein, die gesunderhaltenden Aspekte des Lebens wiederzuentdecken, zu fördern und einen nachhaltigen Perspektivenwechsel im Alltag zu gewinnen. Die Natur bietet uns dazu genügend Möglichkeiten mit Pflanzen und deren Anwendungen.

Leitung

Leitung:

Beatrix Wondraczek, Trainerin, Seminarleiterin und Systemischer Coach

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 19.09.2016
9.00 Uhr
Wenn der Tod keine Privatsache ist. Vom Umgang mit Trauerfällen am Arbeitsplatz
Workshop für Führungskräfte, Personalverantwortliche, BetriebsrätInnen, KollegInnen und andere Interessierte
Mo. 19.09.2016 (19890)
Seminar
19890

Seminar

Eine Mitarbeiterin ist tödlich verunglückt? Ein Kollege hat sich das Leben genommen? Eine Führungskraft ist verstorben? Ein Mitglied Ihres Teams hat einen Todesfall im engsten Familienkreis zu betrauern?
Der Tod schockiert, macht sprachlos, betroffen, reißt Lücken. Trauer beansprucht Raum. Dennoch soll die Arbeit weitergehen. In Situationen wie diesen ist es nicht einfach, die passenden Worte zu finden und zur rechten Zeit das Richtige zu tun.
Ausgehend von J. William Wordens Modell der Traueraufgaben („tasks of grief“) und anderen Konzepten, widmen wir uns im Rahmen dieses zweitägigen Workshops unter anderem folgenden Fragen:

Was ist Trauer eigentlich?
Wie äußert sie sich?
Welche Aufgaben hält sie bereit?
Wie gehen wir mit schwerer Krankheit und nahendem Tod im beruflichen Alltag um?
Was verändert sich in unserem Team durch den Tod eines Kollegen oder einer Kollegin, eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin?
Wie kann ich unterstützend tätig sein?
Wie verhalten wir uns gegenüber den Angehörigen?
Was sind die Erwartungen an die Organisation?
Worauf muss ich bei meinem Verhalten achten?
Was gilt als „angemessen“?
Welche Konsequenzen kann es für mein Team, mein Unternehmen, meine Organisation haben, wenn Trauer unterdrückt wird?
Wie kann eine Kultur des Trauerns aussehen?

Diesem Workshop-Angebot liegt die Überzeugung zugrunde, dass der bewusste Umgang mit Verlust, Tod und Trauer eine zufriedenstellende Organisationskultur fördert.

Leitung

Leitung:

Mag. Daniela Musiol, Sozialarbeiterin, Juristin, Mediatorin, Abgeordnete zum Nationalrat a. D., Beraterin mit den Schwerpunkten: Tod und Trauer am Arbeitsplatz sowie andere traurige Angelegenheiten, Familien-, Erbschafts-, Team- und Organisationsmediation, Supervision, Coaching, Rollenentwicklung, Partizipations- und Beteiligungsprozesse, Biografiearbeit
Mag. Thomas Geldmacher, Historiker, Politikwissenschaftler, Mediator, Berater mit den Schwerpunkten: Tod und Trauer am Arbeitsplatz sowie andere traurige Angelegenheiten, Projekt-, Strategie- und Markenentwicklung im politiknahen Bereich, Biografiearbeit, Mediation für Musikerinnen und Musiker, Bands und Ensembles

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Montag, 19.9., 9.00 bis Dienstag, 20.9., 17.00 Uhr

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Mo. 19.09.2016
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführung
Mo. 19.09.2016 (17930)
Lehrgang
17930

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken
Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.
Kursinhalte:
Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
Gesprächsführung
Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
Begleitung von An- und Zugehörigen
Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
Trauer und Trauerbegleitung
spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 495,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

Montag, 19.9., 17.30 bis Montag, 23.1., 21.00 Uhr

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Fr. 23.09.2016
9.00 Uhr
Mundgesundheit fördern:
Zahnmedizin und -pflege in der geriatrischen Betreuung
Fr. 23.09.2016 (21275)
Seminar
21275

Seminar

Der Anteil älterer Menschen mit eigenen Zähnen und Teilprothesen steigt an. Zugleich wissen wir, dass es vielfältige Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit gibt. Paradontalerkrankungen, Wechselwirkungen von Medikamenten und Multimorbidität sind Faktoren, die in der Pflege und Betreuung zunehmend zu berücksichtigen sind. So kann eine Paradontitis nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch zu Einschränkungen der Kaufunktion und dadurch zu Mangelernährung führen.

Pflegekräfte sollten die tägliche Durchführung von sinnvollen präventiven und therapeutischen Mundhygienemaßnahmen unterstützen und sichern. Dadurch tragen sie dazu bei, das Risiko von Erkrankungen in der Mundhöhle zu minimieren und den Zahnerhalt zu fördern. Bei guter Durchführung der täglichen Mundhygiene durch den Patienten und/oder die Pflegekräfte zeigt sich eine signifikante Abnahme von Schmerzbehandlungen, eine Verbesserung der mundbezogenen und allgemeinen Lebensqualität.

Das Seminar Mundgesundheit richtet sich an Personen, die in der mobilen oder stationären Versorgung älterer Menschen in den Bereichen Zahnmedizin, Allgemeinmedizin oder Pflege tätig sind.

Leitung

Leitung:

DDr. Mag. Monique Weissenberger-Leduc, Pflegewissenschaftlerin, Philosophin und Soziologin, Dozentin und Autorin.
DDr. Hanna Terzer, Fachärztin für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde in eigener Praxis (Wien)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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