Logo
a575

Bildungsprogramm Hospiz und Palliative Care

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

Seite 1 von 7
va0018365
Di. 28.02.2017
19.00 Uhr
Benötigen hochbetagte Menschen Palliative Care?
Stellenwert palliativer Betreuungsstrategien in der Geriatrie
Di. 28.02.2017 (18365)
Vortrag
18365

Vortrag

Referierende

Referierende:

Prim. Dr. Athe Grafinger MSc, Primaria der Abteilung Interne II mit Departement für Akutgeriatrie / Remobilisation und Palliativstation St. Raphael

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0018366
Mo. 06.03.2017
19.00 Uhr
Unwiederbringlich - Von der Krise und dem Sinn der Trauer
Autorenlesung aus dem neuen Buch für Trauernde und ihre Zugehörigen
Mo. 06.03.2017 (18366)
Buchvorstellung
18366

Buchvorstellung

Trauer ergreift den ganzen Menschen. Nichts ist mehr, wie es war. In dieser großen Krise sind Seele und Körper gleichermaßen erschüttert. Alles scheint aus den Fugen geraten zu sein. Trauernde können selbst nicht immer genau ausmachen, was mit ihnen und in ihnen passiert. Und auch diejenigen, die um sie sind, haben oft Mühe, richtig zu reagieren. Denn Trauer kann sich ganz unterschiedlich ausdrücken, auch wenn bestimmte Phasen in ähnlicher Weise bei fast allen auftauchen. Trauer erscheint den betroffenen Menschen und vor allem den Außenstehenden oft als verlorene Zeit und nicht als Chance, neue Lebenswirklichkeiten zu entdecken. Letztlich geht es darum, die Erinnerung an den geliebten Menschen konstruktiv-kritisch in das eigene Leben einzufügen.
Monika Müller und Matthias Schnegg haben langjährige Erfahrung in der Begleitung von Sterbenden und Trauernden und haben dieses Buch sowohl für Trauernde als auch für deren Angehörigen, Freunde, Kollegen, Nachbarn geschrieben.

Referierende

Referierende:

Monika Müller, Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care; war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Matthias Schnegg, Diözesancaritaspfarrer, Psychotherapeut (Köln)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0021484
Di. 07.03.2017
9.00 Uhr
Trauer vergeht nie - sie wandelt
Psychodramatische Methoden und Haltung in der Trauerbegleitung - Wen begleiten wir wie bei was?
Di. 07.03.2017 (21484)
Seminar
21484

Seminar

Trauerbegleitung ist ein schöpferischer Prozess zwischen Trauernden und Begleitenden. Die Begleitung Trauernder weiß um ihr Nie-Enden und will die Möglichkeit des neuen Zugangs zum ureigenen Leben aufgreifen - in allem Durchleben der Hindernisse und Abgründe, die mit der Trauer einhergehen. Die Katharsis der Begleitung ist das Lebenkönnen, ist die Ver-Innerung des Verlustes und der schöpferische Neubeginn. Das Leben geht weiter, aber anders.
Das Psychodrama (Jacob Levy Moreno) gehört zur Gruppe der sogenannten humanistischen Therapieformen. Sie dienen dem Menschen, sich nach Möglichkeit in sich selbst und in seinem sozialen Umfeld wieder zurechtzufinden.
Im Seminar werden Methoden des Psychodramas vorgestellt und in Verbindung zu einzelnen Aufgaben der Trauerbegleitung gebracht. Die Methoden sind nicht nur Handwerkszeug. Sie tragen ein Verständnis vom Menschen und eine Haltung zum Menschen in seiner seelischen Not in sich. Begleitende können ohne den Anspruch einer Psychotherapie bei Bedarf auf einen dieser Zugangswege zum Verständnis trauernder Menschen zurück greifen. Es dient der Entlastung in der Begleitung, sich nicht mit etwas zu überfordern, wozu eine professionelle Ausbildung gehört. Es ist aber eine Bereicherung der Verstehensmöglichkeiten, zur rechten Zeit etwas aus dem Schatz des psychodramatischen Arbeitens zu nehmen.

Das Seminar fokussiert Trauer aus vielen Anlässen - wo Verluste durch Tod, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Heimat, Besitz und mehr das Leben verdüstern.

Zielgruppe: Menschen in der Begleitung Trauernder

Leitung

Leitung:

Monika Müller, Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care; war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Matthias Schnegg, Diözesancaritaspfarrer, Psychotherapeut

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 7.3. und Mi., 8.3. jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr

va0022749
Fr. 17.03.2017
18.00 Uhr
Begegnung - Berührung - Beziehung
Basale Stimulation in der Betreuung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen
Fr. 17.03.2017 (22749)
Seminar
22749

Seminar

Wer Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet, möchte ihnen nicht nur oberflächlich begegnen. Ehrenamtlich wie professionell Betreuende suchen in solchen Begegnungen die Chance zum Aufbau einer Beziehung. Üblicherweise nutzen wir dazu die Sprache.
Wie aber gelingt der Aufbau einer Beziehung dort, wo unsere alltägliche Kommunikation versagt? Wo durch eine fortschreitende Demenz oder andere Erkrankungen die Sprache als "Brücke" wegfällt?
Das Konzept der "Basalen Stimulation" bietet über eine erprobte und sorgfältige Möglichkeit, über den Körper in Kontakt zu kommen. Berührungen helfen, Kontakt aufzunehmen und Begegnungen zu gestalten. Die betreute Person kann ihren Kontakt zum eigenen Körper, zur Umwelt und zur Betreuungsperson stärken.
Darüber hinaus kann es wichtig sein, die unmittelbare Umgebung bzw. das Umfeld so zu gestalten, dass Vertrauen und Sicherheit aufgebaut werden kann. Ebenso werden "Biografische Elemente" die für eine Begleitung notwendig sind, herangezogen und reflektiert.
Das Seminar bietet allen, die Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen intensiver begegnen und ihre Kontaktfähigkeit fördern wollen, einen einfachen Einstieg in die Methoden und Prinzipien der Basalen Stimulation.
Ganz besonders sollen ehrenamtliche Mitarbeiter/innen oder Nahestehende von Menschen mit fortschreitender Demenz ermuntert werden, dem Verlust der Sprache durch ein Mehr an Berührung entgegenzuhalten. So können auch Begleitungen von zunehmend sprachlosen Menschen anregend und beziehungsreich gelingen.

Leitung

Leitung:

Mag. Gabriele Erlach-Stickler, Lehrerin für Gesundheits- und Krankepflege; Studium der Pädagogik und Pflegewissenschaften; Praxisbegleiterin für Basale Stimulation in der Pflege (R), Dozentin für das Mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell für Menschen mit demenziellen Prozessen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen am Samstag, € 85,-- Absolventenpreis Demenzbegleiter

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Freitag, 17.3., 18.00 bis Samstag, 18.3., 17.00 Uhr

va0022407
Do. 23.03.2017
9.00 Uhr
Interkulturelle Kommunikation in Geriatrie und Palliative Care
Do. 23.03.2017 (22407)
Seminar
22407

Seminar

Angesichts der zunehmend multikulturellen und plurireligiösen Zusammensetzung der österreichischen Bevölkerung und der dadurch gegebenen Herausforderungen für Personen, die in Pflegeeinrichtungen und im Palliativbereich tätig sind, sollen im Zuge dieses Seminares grundlegende Kenntnisse der interkulturellen und interreligiösen Kommunikation vermittelt werden, um Konfliktpotentiale und Klippen in der Betreuung von Patient/innen aus verschiedenen Kulturkreisen oder unterschiedlichen religiösen Überzeugungen umschiffen zu können, zwischen einem traditionellen Krankheitsverständnis und der westlichen Medizin vermitteln zu lernen und eigene Klischeevorstellungen zu hinterfragen.
Methode: Vortrag, Diskussion und Rollenspiele
Kursinhalte: Erkennen und Hinterfragen von Klischeevorstellungen; Verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikation; Chancen und Risken beim Einsatz von Dolmetscher/innen; Fremdheitserfahrungen sollen in Rollenspielen in ihrer ganzen Tragweite erkannt werden.
Unterschiedliche Krankheitskonzeptionen und unterschiedliche Formen der Schmerzäußerung; Traditionelle Heiler und ihre Heilmethoden sowie andere alternative Therapieformen (Ayurveda, etc.); Traumatisierung und Foltererfahrungen und ihre potentiellen Auswirkungen auf den Aufenthalt im Krankenhaus oder in Pflegeeinrichtungen; Kommunikation mit dementen Patient/innen unter besonderer Berücksichtung interkultureller Aspekte.
So der Wunsch der Teilnehmer/innen besteht und es die Zeit erlaubt kann auch Sterben, Tod und Trauer in den Weltreligionen und ihre Bedeutung auf den Umgang mit Palliativpatient/innen thematisiert werden.

Leitung

Leitung:

MMag. DDr. Elisabeth Hofstätter, Biomedizinische Analytikerin, Studium der Religionswissenschaften und der Indologie, Lektorin am Institut für Südasienkunde, Tibet- und Buddhismuskunde, Trainerin für interkulturelle Kompetenz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do., 23.3. und Fr. 24.3. jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr


Seite 1 von 7