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Veranstaltungsnachlese

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Erinnerung an Kardinal König an seinem 15. Todestag

13.3.2019

Am 15. Todestag Kardinal Königs kamen über 250 Wegbegleiter/innen und von seiner Botschaft Bewegte ins Kardinal König Haus, um sich an seine Person, seine Gedanken und sein Wirken zu erinnern. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Welchen Sinn hat unser Leben? Diese drei zentralen Fragen des Kardinals beschäftigten auch an diesem Abend.

Bei der Eucharistiefeier mit Christoph Kardinal Schönborn, Bischof em. Maximilian Aichern und vielen Konzelebranten stand die Osterkerze, die sonst an Kardinal Königs Grab steht, im Mittelpunkt. Die Worte und Werke von Kardinal König und Papst Franziskus, an dessen 6. Jahrestag seiner Papstwahl auch dankbar gedacht wurde, geben Zuspruch – und Anspruch: "Arbeiten wir mutig für unsere Mitmenschen weiter, im Geiste Kardinal Königs und im Sinne von Papst Franziskus!", so Bischof em. Aichern. Beide bewegten und bewegen vieles, das nicht einschlafen darf.

Beim anschließenden Festakt im Karl Rahner-Saal gab es persönliche und inspirierte Rück- und Einblicke in die Person, das Wirken und die zentralen Anliegen Kardinal Königs. Dr.in Annemarie Fenzl sprach über "Kardinal König und seine Botschaft", ein Kurzfilm, in dem Kardinal König über das Konzil spricht, leitete zu Weihbischof Dr. Helmut Krätzls Beitrag "Kardinal König, das Konzil und die Wiener Diözesansynode" über. "Woher wir kommen, wohin wir gehen. Die Erforschung der Ewigkeit" trug Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber vor. Dr. Rainald Tippow berichtete in "Welchen Sinn hat unser Leben? Einsatz für die Menschen am Rand" über die Arbeit pfarrlicher Caritaskreise, für die als ein posthumes Geschenk des Kardinals an seine Pfarren an dem Abend auch gesammelt wurde.

Mit einem kurzen Vortrag von Friedrich Prassl SJ zum Papstwahltag, den Sie hier nachlesen können, und einem Filmdokument vom 13. März 2013 endete der gelungene Abend.


...und 41 weitere Fotos.

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Trau dich, es ist dein Leben! Die Kunst, mutig zu sein.

28.2.2019

Mutig waren Sr. Melanie Wolfers SDS und die Pianistin Milly Groz. Sie traten in einen spontanen, improvisierten Dialog. Melanie Wolfers schöpfte aus ihrem Buch "Trau dich, es ist dein Leben. Die Kunst, mutig zu sein“. Milly Groz antwortete auf dem Klavier und schuf so Zwischenräume des Nach- und Vordenkens. Konzentriert und gespannt lauschten 160 Personen diesem Klavier-Wort-Dialog.
Horchen Sie doch auch!

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...und 1 weiteres Foto.

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Sie wirkt weiter bis heute...
Dankbares Gedenken an Sr. Hildegard Teuschl CS (3.9.1937 - 18.2.2009)
Kurzsymposium Zuhause leben bis zuletzt?! Möglichkeiten und Grenzen für ein Sterben daheim

18.2.2019

Am 18.2.2019 – zehn Jahre nach dem Tod von Sr. Hildegard Teuschl CS - versammelten sich ihrer gedenkend zahlreiche Weggefährt/innen und Freunde zu einem Kurzsymposium im Kardinal König Haus. 

Eingeladen zu diesem Kurzsymposium im Gedenken an Sr. Hildegard Teuschl CS hatten die Kardinal König Stiftung, das Kardinal König Haus und die Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis. Und Sr. Hildegard hat – auch nach 10 Jahren – den Rahner-Saal wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. 

Grußworte sprach Caritas Präsident Dr. Michael Landau, der eine bessere rechtliche Absicherung der Palliativmedizin und Palliativpflege in Österreich forderte und darauf hinwies, das MOMO, Wiens mobiles Kinderhospiz, das von CS Caritas Socialis, der Caritas und MoKi-Wien getragen wird, noch immer spendenfinanziert sei und klare Ansagen einer dauerhaften Finanzierung brauche.
Die Präsidentin des Dachverbands Hospiz Österreich, Waltraud Klasnic erzählte, dass Hildegard Teuschl ihr die Aufgabe der Präsidentin des Dachverbands zugetraut habe und sich die österreichischen Hospiz- und Palliativlandschaft in den vergangenen 10 Jahren gut weiterentwickelt habe.

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Im Rahmen des Abends stellte Christine Hintermayer, CS Betreuung zu Hause, das Projekt HPC Mobil (Hospizkultur und Palliative Care in der Mobilen Pflege- und Betreuung) vor, das vom Dachverband Hospiz Österreich und vier Trägern durchgeführt wurde, um die Kompetenz und Haltung der Mitarbeiter/innen, aber auch Strukturen und Abläufe in den Einrichtungen für die Begleitung am Lebensende zu Hause weiter zu entwickeln. Das Pilotprojekt wird nun österreichweit ausgerollt.

Fünf langjährige Weggefährt/innen von Sr. Hildegard Teuschl stellte Christian Metz, Bereichsleiter von Hospiz, Palliative Care, Demenz im Kardinal König Haus, als Moderator vor mit ihren lebendigen und berührenden Erinnerungen an Sr. Hildegard Teuschl CS.
Sr. Karin Weiler CS lud all jene ein, die von Sr. Hildegard als leidenschaftlicher Vernetzerin einmal für eine Aufgabe gewonnen wurden, aufzustehen. Und es stand fast der halbe Saal auf! 
P. Klaus Schweiggl SJ, langjähriger Hospizseelsorger, Leena Pelttari, die Geschäftsführerin des Dachverbands Hospiz Österreich und langjährige enge Mitarbeiterin von Sr. Hildegard sowie die beiden Palliativmediziner/innen Dr. Dietmar Weixler und Sr. Annette Henry sprachen über ihre persönlichen Erinnerungen an Sr. Hildegard und über das, was sie ihnen bis heute bedeutet.

Im zweiten Teil des Abends übergab Prof. Erich Leitenberger den Kardinal König Förderpreis der Kardinal König Stiftung zugunsten der Einführungskurse für ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen an Sr. Karin Weiler CS, die diese Kurse im Kardinal König Haus seit vielen Jahren mit ihrem Team leitet.

Frau Dr. Annemarie Fenzl teilte zum Thema "Zuhause leben bis zuletzt" ihre Erfahrungen beim Sterben von Kardinal Franz König. Der langjährige Sekretär Kardinal Königs, Gynäkologe und Theologe Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber sprach über die bemerkenswerten Parallelen zwischen Geburt und Sterben – im Spannungsbogen unseres Lebens, den Kardinal König zeitlebens benannt hat: „wo kommen wir her – wo gehen wir hin...

Sr. Hildegard Teuschl CS (* 3. September 1937 in Wien als Waldtraud Maria Teuschl; † 18. Februar 2009 in Wien), Schwester der Caritas Socialis, ist eine der "Mütter und Väter" (wie ein Buchtitel sagt) der österreichischen Hospizbewegung. Über die Bildungsarbeit half sie der Hospizidee in Österreich zum Durchbruch. Sie war die erste Präsidentin des Dachverbands Hospiz Österreich. Das Kardinal König Haus verdankt ihr wichtige Impulse für die Gründung der Bereiche Hospiz, Palliative Care, Demenz, ASOM, Ordensentwicklung und die Mitarbeit im Bereich Spiritualität und Exerzitien. Hinter dem Kardinal König Haus ist ein Weg nach ihr benannt.

Sr. Karin Weiler CS

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