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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (973 KB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Fr. 15.02.2019
18.00 Uhr
Demenzbegleitung
Einführung
Fr. 15.02.2019 (25964)
Lehrgang
25964

Lehrgang

Ein Befähigungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Begleitung von Menschen mit Demenz, für Mitarbeiter/innen in Berufen, die mit Personen mit Demenz in Kontakt sind, für deren Angehörige und für alle, die sich für bessere Teilhabe der Betroffenen in der Gesellschaft einsetzen wollen.

Ziel der Kursreihe ist die Auseinandersetzung mit Alter, kognitiven Einschränkungen und Sterben sowie Wissen um demenzielle Krankheiten. Der Lehrgang soll befähigen, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein lebenswertes Leben und Teilhabe zu ermöglichen.

Leitung

Leitung:

Mag. Corinna Klein

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. vier Mittagessen und Kursunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

Freitag, 15.2., 18.00 bis Samstag, 16.2., 18.00 Uhr

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Di. 19.02.2019
9.00 Uhr
"Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …", oder?
Zum Menschenbild am Anfang und am Ende des Lebens
Di. 19.02.2019 (25973)
Seminar
25973

Seminar

Das Klischee, Kindheit und hohes Alter seien einander ähnlich, existiert seit Plato. So sieht es auch Shakespeare in "Wie es euch gefällt": "Der letzte Akt, mit dem die seltsam wechselnde Geschichte schließt, ist zweite Kindheit: gänzliches Vergessen, ohne Augen, ohne Zahn, Geschmack und alles."
Dagegen wendet sich Arno Geiger in "Der alte König in seinem Exil": "Oft heißt es, an Demenz erkrankte Menschen seien wie kleine Kinder - kaum ein Text zum Thema, der auf diese Metapher verzichtet; und das ist ärgerlich. … Der Umgang mit Kindern schärft den Blick für Fortschritte, der Umgang mit Demenzkranken den Blick für Verlust."

Gemäß der Vision des Propheten Joel "Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben" (Joel 3,1) möchte dieser Tag anregen, Lebensphasen am Anfang und am Ende des Lebens von ihrem Eigensinn her zu verstehen. Es gilt, den Blick für die darin steckenden Möglichkeiten zu schärfen. Für die Begleitung alter, an Demenz leidender, Menschen möchten wir ein Verständnis von Bildung vertiefen, die nicht unaufhaltsame Verluste therapiert, sondern den Möglichkeiten eine Chance gibt.

Leitung

Leitung:

Univ.-Prof. i. R. Dr. Martin Jäggle, Fachbereich Religionspädagogik, Institut für Praktische Theologie, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Wien
Dr. Franz Josef Zessner, Pflegeheim-Seelsorger in der CS Caritas Socialis, Wien 3

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen un

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 25.02.2019
19.00 Uhr
Technische Versorgung oder menschliche Sorge - das wäre die falsche Alternative.
Ethisch-anthropologische Anmerkungen zur Veränderung der Sorgekultur in einer digitalisierten Welt
Mo. 25.02.2019 (24147)
Vortrag
24147

Vortrag

Die westlichen Industrie-Gesellschaften altern in dreifacher Hinsicht: die Menschen werden kalendarisch immer älter, und die alten Menschen werden absolut und relativ immer mehr in diesen Gesellschaften. Zugleich mangelt es an Pflegefachkräften und an Finanzmittel für die Sorge dieser alten Menschen. Daneben erweitern sich die medizinisch-technischen Möglichkeiten und die Ansprüche derer, die eine möglichst optimale Versorgung im Alter haben wollen. Digitalisierung und intelligente Vernetzung, smart-homes, Pflegeroboter und altersgerechte Assistenzsysteme scheinen das Mittel der Wahl zu sein, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Die damit einhergehenden Veränderungen betreffen sowohl den einzelnen Menschen in seinem Selbstverhältnis wie auch das Zusammenleben der Menschen. Welche ethischen Fragen sind also bei den hierfür nötigen Entscheidungen und Investitionen zu berücksichtigen? Ethik als die notwendige Reflexion auf die sozialen und moralischen Implikationen der durch Technik hervorgerufenen Veränderungen stellt einen wichtigen Beitrag zu einer breiteren gesellschaftspolitischen Debatte dar. Der Vortrag informiert systematisierend über den Stand der pflege-technischen Diskussion und liefert ethische und anthropologische Perspektiven auf diesen Prozess.

Referierende

Referierende:

Prof. Dr. theol. habil. Arne Manzeschke, Professor für Anthropologie und Ethik für Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Leiter der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen, seit 2014 Forschungsdirektor am Zentrum für Wirtschaftsethik (ZfW), Arbeitsbereich »Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen«, seit 2015 stellv. Vorsitzender der Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik in Bayern und ebenfalls seit 2015 Vizepräsident der Societas Ethica, der Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 26.02.2019
9.00 Uhr
Technische Versorgung oder menschliche Sorge? – Das wäre die falsche Alternative!
Ethische Perspektiven auf technische Arrangements in der Pflege und ihre praktischen Konsequenzen.
Di. 26.02.2019 (25957)
Führungswerkstatt
25957

Führungswerkstatt

Die westlichen Industriegesellschaften altern in dreifacher Hinsicht: die Menschen werden kalendarisch immer älter, und die alten Menschen werden absolut und relativ immer mehr in diesen Gesellschaften. Zugleich mangelt es an Pflegefachkräften und an Finanzmittel für die Sorge dieser alten Menschen. Daneben erweitern sich die medizinisch-technischen Möglichkeiten und die Ansprüche derer, die eine möglichst optimale Versorgung im Alter haben wollen.
Digitalisierung und intelligente Vernetzung, smart-homes, Pflegeroboter und altersgerechte Assistenzsysteme scheinen das Mittel der Wahl zu sein, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Die damit einhergehenden Veränderungen betreffen sowohl den einzelnen Menschen in seinem Selbstverhältnis als auch das Zusammenleben der Menschen.
Welche ethischen Fragen sind also bei den hierfür nötigen Entscheidungen und Investitionen zu berücksichtigen? Ethik als die notwendige Reflexion auf die sozialen und moralischen Implikationen der durch Technik hervorgerufenen Veränderungen stellt einen wichtigen Beitrag zu einer breiteren gesellschaftspolitischen Debatte dar.
Das Seminar nimmt den Stand der pflege-technischen Diskussion auf, es bietet ethische und anthropologische Perspektiven auf diesen Innovationsprozess von technischen Arrangements in der Pflege und reflektiert die praktischen Konsequenzen.

Leitung

Leitung:

Dr. Arne Manzeschke, Professor für Anthropologie und Ethik für Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Leiter der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen, seit 2014 Forschungsdirektor am Zentrum für Wirtschaftsethik (ZfW), Arbeitsbereich »Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen«, seit 2015 stellv. Vorsitzender der Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik in Bayern und ebenfalls seit 2015 Vizepräsident der Societas Ethica, der Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 175,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 01.03.2019
18.00 Uhr
"Liebes Ich" - Schreiben für die Psychohygiene
Kreative, ressourcenorientierte Formen des Tagebuchschreibens
Fr. 01.03.2019 (25819)
25819

Ausgebucht - Warteliste möglich

Schreiben, wenn das Denken im Kreis läuft, wenn die Seele verstummt ist und wieder Worte finden will? Schreiben, um Glückserlebnisse festzuhalten? Schreiben, um später noch einmal zu genießen, wofür man jetzt eigentlich keine Zeit hat. Schreiben ist eine vielseitige Form der Lebenskunst.
In diesem Seminar zeigt Ihnen Barbara Pachl-Eberhart, wie Sie die Techniken des kreativen und therapeutischen Schreibens für Ihre private und berufliche Psychohygiene einsetzen können - um sich von Gedankenlast zu befreien und sich neu mit Lebenslust aufzuladen.

Leitung

Leitung:

Barbara Pachl-Eberhart, Autorin und Leiterin von Schreibwerkstätten mit Methoden der Poesietherapie, außerdem: Eine Frau voll Lebenserfahrung, mit Herz und Hand und Fuß, die ihr Wissen und ihre Liebe zum Leben großzügig weitergibt

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 1.3. 18 - 21 Uhr, Sa., 2.3. 9 - 17 Uhr

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Do. 14.03.2019
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 14.03.2019 (26107)
Seminar
26107

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Di. 19.03.2019
9.00 Uhr
Angehörige: Störfall oder/und Brücke?
Umgang mit schwierigen Situationen mit Angehörigen
Di. 19.03.2019 (27243)
Seminar
27243

Seminar

Wiederholungstermin!
Spannungen im Umgang mit Angehörigen gehören zu den immer wieder auftretenden Erfahrungen in der professionellen Begleitung und Betreuung von Hospiz- und Palliative-Care-Patient/innen. Wie eine störende Wand treten sie oftmals dazwischen und belasten alle Beteiligten.
Durch einen erweiterten Blick auf den Kontext solcher Momente der Spannung und der damit verbundenen Konfliktsituationen kann es aber auch gelingen, ihre Möglichkeiten und Chancen für einen gelingenden Kommunikationsprozess mit Angehörigen zu erfassen.
Inhalte:
- der Unterschied zwischen "schwierigen Angehörigen" und "schwierigen Situationen"
- das "Schwierige" an schwierigen Situationen für mich
- ein systemischer Blick auf die Kontexte
- Möglichkeiten und Chancen, die sich zeigen
- methodische Anregungen für eine gelingende Kommunikation
Arbeitsweise:
- Fallbeispiele aus der Praxis der TeilnehmerInnen
- Inputs zur systemischen Sicht und Methoden der ressourcen- und lösungsorientierten Gesprächsführung
- systemische Strukturaufstellung
- Übungssequenzen in Kleingruppen und Plenum

Leitung

Leitung:

Mag. Roland Hutyra, Studium der Theologie, Sozial-und Politikwissenschaften, graduierter OE-Berater im ÖAGG, NPO-Controllerdiplom am ÖCI (Wirtschaftsuniversität Wien), Ausbildung in systemischer Strukturaufstellung am Syst-Institut München; Unternehmensberatung, Projektmanagementberatung, Strategieentwicklung und Implementierung, Team- und Organisationsentwicklung, systemische Strukturaufstellung, Führungskräftecoaching

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 25.03.2019
19.00 Uhr
Die Kunst der Begleitung
Was die Gesellschaft von der ehrenamtlichen Hospizarbeit wissen sollte
Mo. 25.03.2019 (26315)
Vortrag
26315

Vortrag

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. Mag.Dr. Andreas Heller M.A., Lehrstuhl für Palliative Care und Organisationsethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Sa. 30.03.2019
9.00 Uhr
Grundlagen der Kommunikation bei Demenz
Einführung in die Validation nach Naomi Feil
Sa. 30.03.2019 (27125)
Seminar
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Seminar

Validation nach Naomi Feil ist eine Methode, um mit alten mangelhaft orientierten und desorientierten Menschen zu kommunizieren und ihr Verhalten besser zu verstehen. Der Begriff Validation bedeutet übersetzt soviel wie "für gültig erklären", "wertschätzen". Validation basiert darauf, den verwirrten alten Menschen in seinen Gefühlen, Äußerungen und Handlungen ernst zu nehmen, nicht zu korrigieren, sondern ihn in seiner Realität zu begleiten. Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundhaltung der Validation, in ihre Theorie (Prinzipien, Phasen der Desorientierung etc.) und ihre Techniken.
Zielgruppe: Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die nach verbesserten Möglichkeiten der Kommunikation mit alten, pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen Ausschau halten.

Referierende

Referierende:

Martina Hunyadi, Validationslehrerin nach Naomi Feil, LIMA-Trainerin, Ergotherapeutin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Mi. 03.04.2019
9.00 Uhr
Herausforderung Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten
Mi. 03.04.2019 (26947)
Seminar
26947

Seminar

Menschen mit Lernschwierigkeiten (früher: geistige Behinderung) haben im Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung ein vielfach höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Dies trifft insbesondere auf Menschen mit Down Syndrom zu. Jede/r Dritte in der Altersgruppe 50-60 Jahre wird davon betroffen sein. Die dadurch einhergehenden Verhaltensveränderungen verursachen häufig Konflikte mit Arbeitskolleg/-innen oder Mitbewohner/-innen. Betreuungskräfte bringen diese Verhaltensänderungen zunächst nicht mit einer Demenzerkrankung in Verbindung und erreichen in ihrer pädagogischen Arbeit häufig die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Das Goethe Zitat: „Man sieht nur, was man weiß“, ist keine leere Formulierung, sondern verweist auf den Umstand, dass uns nur Dinge auffallen können, über die wir Hintergrundwissen besitzen. Dieses Hintergrundwissen zu Ursachen, Symptomen und zur Diagnostik einer Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten wird vermittelt und mit konkreten Einschätzungsinstrumenten ergänzt.

Das Thema Umwelt-Stressoren ist Bestandteil des Basiswissens in der Begleitung von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Die individuelle Umweltkompetenz wird durch eine Demenzerkrankung beeinträchtig und die Reaktionen der Betroffenen sind häufig eine Herausforderung für die Betreuungskräfte. Hier geht es um Umweltanpassung und Aspekte der baulichen Gestaltung.

Das Seminar basiert auf den aktuellen Erkenntnissen und Erfahrungen speziell aus den internationalen Forschungsfeldern und die Inhalte werden praxisnah vermittelt. Die Teilnehmer/-innen erhalten umfangreiche Arbeitsmaterialien für den Einsatz in ihrem Arbeitsfeld.

Zielgruppen
Alle Mitarbeiter/innen aus Wohneinrichtungen ode Werkstätten der Behindertenhilfe

Leitung

Leitung:

Christina Kuhn, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Demenz Support Stuttgart, Studium Empirische Kulturwissenschaft und Pädagogik, examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 09.04.2019
9.00 Uhr
"Hilfreiche Nähe - heilsame Distanz"
Balance finden zwischen Bindung und Abgrenzung
Di. 09.04.2019 (24379)
Seminar
24379

Seminar

Ganz beim anderen zu sein, ohne dabei außer sich zu geraten, ist ein spannender Balance-Akt und eine wichtige Fähigkeit in der Betreuung und Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen. Wie viel Nähe lasse ich zu und biete ich selbst an, wieviel Distanz ist erforderlich, um (ausreichend) innerlich frei und handlungsfähig zu sein im Umgang mit PatientInnen, Angehörigen, KollegInnen? In diesem Seminar widmen wir uns vielfältigen Aspekten der professionellen "Beziehungs-Arbeit". Wir sind lebenslang in Beziehung: zu Bezugspersonen, zum eigenen Leben, zur Welt. Das Lebensende steht für die Lösung von Beziehungen, und gerade hier ist es wichtig, Nähe und Distanz bewusst und einfühlsam zu ermöglichen und zu gestalten. Betreuende, die ihre Grenzen klar genug wahrnehmen und kommunizieren, haben die Möglichkeit, ihren PatientInnen und deren Zugehörigen mit Offenheit zu begegnen und sich selbst vor Überforderung zu schützen. Eine Haltung, die hilfreiche Nähe und heilsame Distanz ermöglicht, lässt sich nicht verordnen. Sie lebt vielmehr vom alltäglichen Einüben und entwickelt sich im aufmerksamen Umgang mit sich und anderen. Hierzu werden auch konkrete Übungshinweise angeboten.

Inhaltliche Aspekte und Themen
1.) Nähe und Empathie:
- Ausgeglichen präsent: Bei sich und beim Anderen sein können
- „Warum ich fühle, was Du fühlst“ (Joachim Bauer): Möglichkeiten der emotionalen Resonanz, neurobiologische Grundlagen für
Empathie (‚Spiegelzellen’)
- Erkenntnisse aus der Bindungsforschung (John Bolwby)
- Nähe/Distanz gewähren – insbesondere bei Lebensübergängen
- Nähe ermöglichen: körperliche Berührung – und deren Wirkungen
2.) Distanz und Grenze(n):
- „Professionelle Distanz“? – „Professionelle Nähe“?
- Wie viel Betroffenheit tut Not: wann/ wie/inwieweit sich abgrenzen und betreffen lassen?
- die positive Kraft eines deutlichen „Nein“
- Rechtzeitiges Erkennen von Signalen der eigenen Überforderung: Burnout ist kein Schicksal!
- eigene/fremde Grenzen wahrnehmen, markieren und respektieren
- ‚Schatzsuche statt Fehlerfahndung’: Selbstwert-Stärkung anstelle des Verdachts, nicht/nie/keinem zu genügen
- eigene innere Antreiber identifizieren und entsprechende Gegen-Mittel entwickeln
- (eigene) Ressourcen wahrnehmen und die Widerstandskraft stärken (‚Resilienz’)
3.) Immer wieder neu in Balance kommen im Spannungsfeld von Nähe und Distanz

Methodik
Selbsterfahrungselemente & praktische Übungen (aktivierende Klopf-Übung; Ressourcen-orientierte Tranceübung); kurze theoretische Erklärungsmodelle; Filmausschnitt; Musik

Zielgruppe
Professionelle in Pflege- und Sozialberufen, Ärzte/Ärztinnen, Therapeut/innen, Seelsorger/innen, ehrenamtlich Tätige

Leitung

Leitung:

Dr. Barbara Laimböck, Ärztin, Psychotherapeutin
Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care und Demenz in Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0026039
Do. 25.04.2019
9.00 Uhr
Was macht Demenz mit Familien?
Kompetenztag für in Demenzbetreuung und -pflege Tätige
Do. 25.04.2019 (26039)
Seminar
26039

Seminar

Demenz verändert Partnerschaften und Familien nicht erst mit der Diagnose, denn dieser gehen oft schon Streit und Angst voraus. Ein Mitglied der Familie verändert sich - und damit oft die gesamte Dynamik. Die Gefühle, die hier ins Spiel kommen, sind stark und wirksam in alle Richtungen. Liebe, Trauer, Angst, Wut.

An diesem Kompetenztag erkunden Sie mit Dr. Gabriele Frick-Baer und Dr. Udo Baer die beiden Perspektiven der Familienmitglieder und der professionell Begleitenden. Wer sieht was? Wer stellt was in den Mittelpunkt? Und: Was lösen die Unterschiede in diesen Perspektiven aus? Gemeinsam suchen Sie in der Gruppe nach Möglichkeiten zu einem besseren Miteinander im Sinne der gegenseitigen Unterstützung.

Themen dabei können sein:

- Der Diagnose-Schock. Wie die Demenz-Diagnose Familienbeziehungen durcheinander wirbelt und was dann helfen kann
- Wie Familiengefühle die Angehörigenarbeit behindern können und was hilft
- Transgenerative Traumata und Familiengeheimnisse als "Ballast" und die Auswirkungen
- übersehene Gewalt in Familien an alten Menschen
- Beziehungswürdigung

Methoden:
Fachinput, Selbsterfahrung ("Familienregenbogen") und Diskussion in Kleingruppen und Plenum.

Leitung

Leitung:

Dr. Udo Baer, Dr. phil. (Gesundheitswissenschaften), Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Mitbegründer und Wissenschaftlicher Berater der Zukunftswerkstatt therapie kreativ und Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für soziale Innovationen (ISI) sowie des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP), Vorsitzender der Stiftung Würde, Mitinhaber des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB), Autor
Gabriele Frick-Baer, Dr. phil. (Erziehungswissenschaften), Diplom-Pädagogin, Kreative Leib- und Traumatherapeutin, Mitbegründerin und -entwicklerin der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Vorstandsmitglied der Stiftung Würde und wissenschaftliche Leitung der Kreativen Traumahilfe der Stiftung Würde, Ehrenvorsitzende der Assoziation Kreativer Leibtherapeut/innen e.V. (AKL)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 26.04.2019
17.00 Uhr
"Alles wieder gut?"
Den Schmerz überwinden, der zwischen uns steht.
Fr. 26.04.2019 (25895)
Seminar
25895

Seminar

Im Versuch unseren Bedürfnissen nachzukommen bzw. unserem Glaubenssystem gerecht zu werden, setzen wir immer wieder Handlungen, die wir bedauern, weil sie - wie wir gleich oder später im Rückblick erkennen - ganz allgemein ausgedrückt "nicht ok" waren.
Eine Möglichkeit mit so einer "Einsicht" - jenseits von Selbstvorwürfen und Konzepten wie Schuld und Sünde - umzugehen, ist der Prozess der "Wiedergutmachung". Es geht dabei um eine schrittweise Klärung - zunächst nur für uns selbst - aus welchen Glaubenssätzen, Gefühlen und Bedürfnissen heraus wir welche Handlungen gesetzt haben und was uns dabei an offensichtlichen oder vermuteten "negativen" Auswirkungen auf andere bzw. uns selbst leidtut. Wenn das wirklich klar ist, besteht ein möglicher weiterer Schritt darin, den betroffenen Menschen unser Verhalten einzugestehen (sofern dadurch nicht weiterer "Schaden" entsteht), unser aufrichtiges Bedauern zum Ausdruck zu bringen und danach zu fragen, wie wir es wieder gut machen können (persönlich, systemisch und/oder rituell).

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz und Palliative Care in Wien; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement Wien
Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr. 17 - 21, Sa. 10 - 18 Uhr

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Di. 07.05.2019
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2019/20
Einführungstag
Di. 07.05.2019 (23783)
Lehrgang
23783

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuung und Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitung ihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Psychotherapeut und Supervisor
Beatrix Wondraczek, DGKP, Freiberuflich als Trainerin & Seminarleiterin, Systemischer Coach
Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, ärztliche Leitung Mobiles Hospiz der Caritas Wien
Manuela Straub, Diplomierte Pflegefachkraft (Mobiles Hospiz der Caritas der Erzdözese Wien, Schwerpunkt Tageshospiz), zert. Trainerin für Palliative Care (DGP), Coach & Supervisorin (ÖVS), Organisationsberatung, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor E. Frankl
Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Organisationsberater, praktischer Theologe (Dr. theol.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Koordinator der Klinischen Ethikarbeit im St. Josef Krankenhaus, Wien

Veranstalter

Veranstalter:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von Oktober 2019 bis Juni 2020

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.375,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr

Download:

Download:

PDF-Datei: Folder Interprof. Palliativlehrgang 2019_20 (535 KB)

va0025059
Di. 08.10.2019
18.30 Uhr
Befähigung zur Trauerbegleitung
Einführung
Di. 08.10.2019 (25059)
Lehrgang
25059

Lehrgang

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum/zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmals Wegbegleiter/innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.
Inhalte:
- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen;
- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorien und Trauermodelle;
- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen;
- Möglichkeiten der Gesprächsführung;
- "Haltung";
- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten;
- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen.
Zielgruppe:
- Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs absolviert haben;
- Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, ÄrztInnen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger/innen.
Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Brigitte Mayr, (Palliative Care), DGKS, verantwortlich für das Trauercafe, Mobiles Hospiz Caritas Wien, ausgebildete Trauerbegleiterin und -beraterin, zertifiziert durch den BVT (Bundesverband Trauerbegleitung Deutschland)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 590,- inkl. Mittagessen an den Samstagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

18./19.10.19, 15./16.11.19, 13./14.12.19, 10./11.1.20, 14./15.2-20

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Sa. 19.10.2019
9.00 Uhr
Validation - Aufbau
Grundkenntnisse auffrischen, üben und vertiefen
Sa. 19.10.2019 (27126)
Seminar
27126

Seminar

Die Inhalte aus Basis-Seminaren in Validation werden vertieft und erweitert, Beispiele aus der Praxis werden reflektiert und mit der Theorie von Validation verknüpft.

Dieser Tag ist ein Angebot, das Wissen über Validation zu vertiefen und zu erweitern
mit Beispielen aus der täglichen Praxis
mit der Möglichkeit, vorhandenes Wissen hervorzuholen und zu vertiefen
mit Impulsen zum täglichen Anwenden in der Praxis
durch Aufzeigen neuer Möglichkeiten der Umsetzung von Validation

Der Tag bewirkt ein Nach-Hause-Gehen mit einem Rucksack voller neuer Ideen und Sichtweisen.

Zielgruppe: Personen, die bereits eine Einführung in die Validation nach Naomi Feil von mind. 8 Unterrichtseinheiten besucht haben (Ehrenamtliche, Seelsorger/innen, Heimhilfen, Angehörige u.v.m.)

Referierende

Referierende:

Martina Hunyadi, Validationslehrerin nach Naomi Feil, LIMA-Trainerin, Ergotherapeutin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

va0025580
Mo. 18.11.2019
19.00 Uhr
Trauern erlaubt!?!
Mit dem Verlust (m)eines Kindes nach Spätabbruch, Fehl- und Totgeburt umgehen
Mo. 18.11.2019 (25580)
Vortrag
25580

Vortrag

Wenn Paare ein Kind in der Schwangerschaft verlieren, sind Abschied und Trauer häufig ein einsamer Prozess. Gefühle des Versagens, der Schuld und der Angst vor Verurteilung sind verantwortlich dafür, dass sich verwaiste Eltern oftmals nicht gestatten zu trauern, sich zurückziehen oder den Verlust ihres Kindes allein mit sich selbst ausmachen.
Doch es können Wege aus der Tabuisierung aufgezeigt und Worte für das scheinbar Unaussprechliche gefunden werden. Durch den Vortrag können die Teilnehmenden Impulse für den eigenen Weg finden und Fragen loswerden.
Zielgruppe:
betroffene Eltern, deren Kind vor oder während der Geburt gestorben ist, unabhangig wie lange der Verlust her ist
haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die mit den betroffenen Eltern begleitend, beratend bzw. therapeutisch arbeiten
sonstige interessierte Offentlichkeit

Referierende

Referierende:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge, sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen, Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung, sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester, Fortbildungen zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und zu Trauerberaterin, Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin - www.tanja-m-brinkmann.de

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0027078
Di. 19.11.2019
9.00 Uhr
Wenn ein Kind vor der Geburt stirbt –
Trauerbegleitung nach (Spät-)Abbruch, Fehl- und Totgeburt
Di. 19.11.2019 (27078)
Seminar
27078

Seminar

Ein Versterben unter der Geburt, ein Spätabbruch, eine Fehl- oder Totgeburt – alle haben gemeinsam, dass sich die betroffenen Eltern und Geschwisterkinder das ganz anders gewünscht haben. Und auch die Professionellen trifft der frühe, unerwartete oder dramatische Tod von Kindern vor, während oder kurz nach der Geburt anders, als wenn ein alter Mensch stirbt. Deshalb ist es eine Herausforderung, in dieser Ausnahmesituation des Lebens die betroffenen Eltern und Geschwister zu begleiten.
Die Grenze zwischen Leben und Tod bringt uns häufig auch an die Grenze von Sprache. Zugleich gibt es zu dieser besonderen Trauer von Eltern keine Umgangspatentrezepte. Aber es gibt mehrere gute Möglichkeiten, ihr zu begegnen. Um die geht es in der Fortbildung.
Auf der Basis Ihrer Erfahrungen machen wir einerseits eine Bestandsaufnahme, was Sie bislang schon alles tun, um den betroffenen Eltern zur Seite zu stehen. Andererseits erarbeiten wir auf der Basis von Ihren Fallbeispielen, bei denen Sie an Ihre Grenzen gekommen sind, wie Sie Ihren Trauerbegleitungshandwerkskoffer unmittelbar beim Tod und in der jeweils begrenzten Zeit, die Ihnen zur Verfügung steht, noch ausbauen können. Sie profitieren zudem von dem Erfahrungsschatz der Referentin, die in diesem Bereich trauerbegleitend in Deutschland seit vielen Jahren tätig ist. Der Vergleich Österreich-Deutschland kann zeigen, wie beide Länder voneinander profitieren können. Nicht zuletzt schauen wir, wie Ihr persönlicher Umgang mit diesen frühen Toden ist, wie Sie diese verarbeiten und wie Ihre Haltung dazu ist. Ihre mitgebrachten Fragen zum Thema sind herzlich willkommen und werden eine zentrale Rolle spielen.
Zielgruppe:
Mitarbeiter/innen, die mit den betroffenen Eltern begleitend, beratend bzw. therapeutisch arbeiten (wollen):
- Gynakolog/innen im ambulanten und klinischen Kontext,
- Pflegekrafte,
- Hebammen,
- medizinisch Fachangestellte in Bereich Pranataldiagnostik,
- Berater/innen aus entsprechenden Beratungsstellen,
- Therapeut/innen,
- Trauerbegleiter/innen
Ziele:
Wissenserweiterung, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Spezifika in der Trauer und Verlustbewältigung von jungen Eltern, die ihr Kind vor, wahrend oder kurz nach der Geburt verloren haben
- Kommunikativer Kompetenzausbau in der Begleitung von trauernden Eltern, insbesondere wenn sie sich ihre Trauer (selbst) aberkennen bzw. mit Schuldvorwurfen belastet sind (z. B. beim Spatabbruch)
- Vorstellung und Bestandsaufnahme, was es an Möglichkeiten und Ritualen (z. B. Totenfotografie) gibt, um die Eltern zu begleiten
- Reflektion und Ausbau der eigenen Verarbeitungsstrategien und der eigenen Haltung insbesondere zum Thema Spätabbruch

Referierende

Referierende:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge, sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen, Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung, sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester, Fortbildungen zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und zu Trauerberaterin, Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin - www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

aud Anfrage

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di 19. und Mi 20.11. jeweils von 9:00 bis 17:00


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