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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (973 KB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mo. 24.09.2018
10.00 Uhr
Angehörigenberatung und Beratung für Menschen mit Demenz
Vernetzung
Mo. 24.09.2018 (25426)
Vernetzung
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Vernetzung

"Guter Rat ist teuer…" Welche Ansprüche an Beratung rund um Demenz lassen sich in den heutigen Settings erfüllen? Mit welchen Zugängen und Angeboten können wir Menschen gut beraten? Welche Ziele verfolgen wir und wie lässt sich Qualität definieren? Wie viel Vielfalt braucht die Beratungslandschaft, wo erschwert sie den Zugang für Ratsuchend?
Beim österreichweiten Treffen wollen wir uns zu Ansprüchen und Praxis austauschen. Gelungenes, Neues, aber auch Gescheitertes soll hier Platz finden und uns gegenseitig ermutigen und bereichern.
Besonders in den Blick nehmen wir das Thema Beratung für Menschen mit Demenz. Dazu haben wir Vertreter/innen von PROMENZ Wien zur Mitwirkung eingeladen.

Referierende

Referierende:

Dr. Alexander Aschenbrenner, Mag. Petra Rösler

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 50,-

Dauer

Dauer:

10.00 bis 16.00 Uhr

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Mo. 24.09.2018
19.00 Uhr
SORGEKUNST
Ermutigungen vom Lebensende
Mo. 24.09.2018 (23967)
Vortrag
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Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter, MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, Mitglied im Kreis Akademisch Philosophischer Praktiker www.kapp-austria.com, lehrt und forscht am Institut für Palliative Care und Organisationsethik (IFF Wien, Universität Klagenfurt | Wien Graz). Aktuelle Publikation gemeinsam mit Andreas Heller: „Sorgekunst. Mutbüchlein für das Lebensende“, Esslingen: hospiz Verlag 2017,

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 25.09.2018
9.00 Uhr
Angehörige: Störfall oder/und Brücke?
Umgang mit schwierigen Situationen mit Angehörigen
Di. 25.09.2018 (24117)
Seminar
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Seminar

Spannungen im Umgang mit Angehörigen gehören zu den immer wieder auftretenden Erfahrungen in der professionellen Begleitung und Betreuung von Hospiz- und Palliative-Care-Patient/innen. Wie eine störende Wand treten sie oftmals dazwischen und belasten alle Beteiligten.
Durch einen erweiterten Blick auf den Kontext solcher Momente der Spannung und der damit verbundenen Konfliktsituationen kann es aber auch gelingen, ihre Möglichkeiten und Chancen für einen gelingenden Kommunikationsprozess mit Angehörigen zu erfassen.
Inhalte:
- der Unterschied zwischen "schwierigen Angehörigen" und "schwierigen Situationen"
- das "Schwierige" an schwierigen Situationen für mich
- ein systemischer Blick auf die Kontexte
- Möglichkeiten und Chancen, die sich zeigen
- methodische Anregungen für eine gelingende Kommunikation
Arbeitsweise:
- Fallbeispiele aus der Praxis der TeilnehmerInnen
- Inputs zur systemischen Sicht und Methoden der ressourcen- und lösungsorientierten Gesprächsführung
- systemische Strukturaufstellung
- Übungssequenzen in Kleingruppen und Plenum

Leitung

Leitung:

Mag. Roland Hutyra, Studium der Theologie, Sozial-und Politikwissenschaften, graduierter OE-Berater im ÖAGG, NPO-Controllerdiplom am ÖCI (Wirtschaftsuniversität Wien), Ausbildung in systemischer Strukturaufstellung am Syst-Institut München; Unternehmensberatung, Projektmanagementberatung, Strategieentwicklung und Implementierung, Team- und Organisationsentwicklung, systemische Strukturaufstellung, Führungskräftecoaching

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 01.10.2018
8.00 Uhr
Vernetzung demenzfreundliche Kommunen
Mo. 01.10.2018 (26311)
Vernetzung
26311

Vernetzung

findet in Salzburg im Rahmen des care camp demenz statt!

Referierende

Referierende:

Mag. Petra Rösler, Peter Wißmann

Dauer

Dauer:

8.00 bis 13.00 Uhr

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Di. 02.10.2018
19.00 Uhr
Bleiben. Ein Schlüsselbegriff der Spiritualität von Dame Cicely Saunders.
Hommage an Dame Cicely Saunders.
Di. 02.10.2018 (25908)
Vortrag
25908

Vortrag

Referierende

Referierende:

P. Dr. Klaus Schweiggl SJ, langjähriger Hospizseelsorger im Mobilen Caritas Hospiz der Erzdiözese Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Mi. 03.10.2018
19.00 Uhr
DIE NACHT IST HEITER UND IST REIN
23 Menschen erzählen von Sternstunden und kostbaren Lebenserfahrungen
Mi. 03.10.2018 (23990)
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Eine filmische Chronik von Herbert Link (2017)
Hommage an Herbert Link (29.7.1944 – 6.6.2018)
Moderation: Christian Metz

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Wir bitten um eine Spende! - Herzlichen Dank!

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 09.10.2018
18.30 Uhr
Befähigung zur Trauerbegleitung
Einführung
Di. 09.10.2018 (24656)
Lehrgang
24656

Lehrgang

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum/zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmals Wegbegleiter/innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.
Inhalte:
- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen;
- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorien und Trauermodelle;
- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen;
- Möglichkeiten der Gesprächsführung;
- "Haltung";
- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten;
- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen.
Zielgruppe:
- Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs absolviert haben;
- Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, ÄrztInnen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger/innen.
Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Brigitte Mayr, (Palliative Care), DGKS, verantwortlich für das Trauercafe, Mobiles Hospiz Caritas Wien, ausgebildete Trauerbegleiterin und -beraterin, zertifiziert durch den BVT (Bundesverband Trauerbegleitung Deutschland)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 550,- inkl. Mittagessen an den Samstagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

Dienstag, 9.10., 18.30 bis Samstag, 9.3., 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

9./10. November; 30. November, 1. Dezember 2018; 11./12. Jänner; 15./16. Februar; 8./9. März 2019 jeweils Freitag, 15.30 bis 20.00 Uhr und Samstag, 9.00 bis 18.00 Uhr

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Fr. 12.10.2018
16.00 Uhr
Validations-Werkstatt
Fr. 12.10.2018 (27035)
Seminar
27035

Seminar

Sie haben schon eine Einführung in Validation absolviert,
aber viele Fragen aus der Praxis?
Lust auf Vertiefung und Beispiele?
Interesse an Tipps und Hinweisen für eine gute Anwendung?
Außerdem ist Platz für Ihre Fragen und Praxiserfahrungen.
Die Gruppengröße ist auf 12 TN beschränkt

Referierende

Referierende:

Gunvor Sramek

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 48,- inkl. Imbiss

Dauer

Dauer:

16.00 bis 21.00 Uhr

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Mo. 22.10.2018
19.00 Uhr
Gesundheit als neue Krankheit
Die Wirkung von Reduktion der Medizin auf den menschlichen Körper
Mo. 22.10.2018 (23997)
Vortrag
23997

Vortrag

Präambel: Es gibt keine gesunden, sondern nur schlecht untersuchte Menschen!

Genügt es aus Sicht des Gesundheitssystems, Menschen und deren Leben permanent als verbesserungsbedürftig darzustellen, um aus Gesunden Kranke zu machen?
Was genau ist dabei unter Medizin zu verstehen? Und wieviel davon überlebt ein Mensch im Idealfall?
Wie kann unsere westliche, technik- und maschinenlastige Medizin dem Anspruch der WHO Definition von Gesundheit gerecht werden? Und wo könnte man die Allmacht des Gesundheitssystems beschneiden, ohne dass dabei einzelne Menschen zu Schaden kämen?
Oder hat die moderne Medizin gar die Rolle einer Religion übernommen?
Verspricht sie nicht sogar insgeheim ein ewiges Leben auf Erden, wenn man sich nur rechtzeitig und lebenslang all ihren Forderungen unterwirft?
Und wer doch stirbt tut selbiges nur nach intensiv- heroischem medizinischem Kampf gegen den Tod.
Warum messen wir medizinischen Fortschritt nur in gewonnener Lebenszeit und nicht in Lebensqualität? Und wäre eine empathische ärztliche Begleitung im Sterben nicht ein Gewinn im Vergleich zu einer ohnehin a priori aussichtslosen letzten Chemotherapie im immer verlorenen Kampf gegen den Tod?
Perfekt bedeutet sprachlich "vorbei".
Wäre es da und dort nicht besser, ein weniger perfektes, aber ein dafür umso erfüllenderes Leben zu führen?

Referierende

Referierende:

Dr. Günther Loewit, Arzt und Schriftsteller, u.a. Autor des Buches "Sterben - Zwischen Würde und Geschäft"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Mo. 05.11.2018
9.00 Uhr
Das Interesse an der Lebensgeschichte
speziell bei Menschen mit Demenz
Mo. 05.11.2018 (25405)
Führungswerkstatt
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Führungswerkstatt

Biografiearbeit in der Begegnung mit Betroffenen, im Team und aus der Leitungsperspektive

Erinnerungspflege ist eine Form der Begegnung, die das achtsame Verständnis für die Bedürfnisse und Verhaltensweisen anderer Menschen fördert und Gemeinschaft stiftet. Zentraler Schlüssel zum Verstehen eines alten, demenziell beeinträchtigten Menschen ist das Interesse an der Lebensgeschichte dieser Person.
Welche sozial- und zeitgeschichtlichen Verhältnisse und gesellschaftlichen Entwicklungen haben diesen Mann oder diese Frau geprägt? Wie sind aber auch die Mitglieder eines Teams von Geschichte geprägt und was bedeutet das für ihr Verhältnis zu ihren Klienten und Klientinnen? Und welche Entscheidungen sind auf der Ebene der Organisation zu treffen, um die Wirksamkeit von Erinnerungspflege bestmöglich zu nutzen?
Die Werkstatt gibt Anregungen zu Prinzipien, Methoden und Zielen von Biografie- und Erinnerungsarbeit - speziell für Menschen mit Demenz. Gemeinsames Nachdenken über berufliche Erfahrungen und Fragen unterstützt dabei, Ideen für die Umsetzung in der eigenen Arbeit (weiter-) zu entwickeln.
Für Führungskräfte und Leitungen.
Inhalt
- Biografie- und Erinnerungsarbeit für die Begleitung von alten, demenziell veränderten Menschen
- Zur Wirksamkeit lebensgeschichtlichen Erzählens und Zuhörens
- Ethische Problemfelder und Abgrenzung zu therapeutischen Zugängen
- Weiterentwicklung von bereits implementierten Formen biografischer Arbeit in den eigenen Einrichtungen

Leitung

Leitung:

Mag. Dr. Elisabeth Wappelshammer, Historikerin und Philosophin im Themenfeld von Gerontologie und Palliative Care sowie Advanced User von Dementia Care Mapping. Sie befasst sich seit über 30 Jahren mit Biografie- und Erinnerungsarbeit - praktisch und theoretisch, als Autorin und Fortbildnerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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