2026
a10324Der Theaterwagen Porcia macht wieder Halt im KKH

© Theaterwagen Porcia
Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
Kurt Wilhelm, nach Franz von Kobell | Wagenfassung Angelica Ladurner
Wann: 19. Mai 2026 um 18:00 Uhr
Wo: Kirtagswiese des Kardinal König Hauses (bei Schlechtwetter im Haus)
Zum Stück:
Da will einer – oder eine – einfach noch nicht sterben. Hat keine Zeit dazu. Oder hängt zu sehr am Leben. Hat außerdem zu viel Schalk im Leibe, um es nicht mit dem Abgesandten des Todes, dem windschiefen Boandlkramer aufzunehmen. Und skandalöser Weise ist da eine Frau, die nicht nur gleichberechtigt auf die Jagd geht, sondern auch noch wildert in den Jagdgebieten des Hochwaldes und des Lebens, eine Frau, die mit dem Tod spielt. Das Leben ist ein Spiel. Warum sollte es nicht auch der Tod sein?
Die durchaus nicht mehr taufrische Kasparin lebt mit ihrer Enkelin Marei und ihrem Verlobten auf einem armseligen Hof. Was nicht viel ausmacht, denn man muss nicht reich sein, um dieses Leben lustig und spannend zu finden. Viel zu spannend, um zu sterben, bevor man dazu bereit ist. Der Boandlkramer, der himmlische Abgesandte des Todes lässt sich leichtsinniger Weise auf einen Schnaps einladen und sogar zum Kartenspiel verführen. Es beginnt ein Spiel mit dem Einsatz des Lebens. Aber das alles kostet seinen Preis, den oftmals die anderen zu zahlen haben. Einsicht kommt oft erst, wenn es zu spät ist. Aber da gibt es noch wirkliche Liebe, Treue und zwei aufrechte junge Leute, die auch die Bosheiten aus dem Dorf nicht daran hindern, zusammen zu halten. Was also zählt jetzt in diesem Leben? Und was ist es wert, darum zu kämpfen? Wenn es sein muss, ums Leben zu spielen?
Regie & Musik: Matthias Bauer | Bühne: Nina Ball | Kostüm: Magdalena Hilpold | Assistenz: Michaela Stocker | Technik: Micha Beyermann
Es spielen: Christoph-Lukas Hagenauer, Gregor Kronthaler, Angelica Ladurner, Stefan Moser, Karoline Troger
Eintritt frei - Anmeldung nicht erforderlich.
Spende für die Schauspieler*innen erbeten
Erfolgreicher Abschluss des Interprofessionellen Palliativlehrgangs 2025/26

Mit großer Freude geben wir den erfolgreichen Abschluss einer unserer Interprofessionellen Palliativlehrgänge 2025/26 bekannt.
Im Rahmen dieses Lehrgangs haben 39 Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufsgruppen ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen in der Palliativversorgung vertieft und erweitert. Der interprofessionelle Austausch sowie die enge Zusammenarbeit bildeten dabei eine wesentliche Grundlage für nachhaltiges Lernen und gemeinsame Weiterentwicklung.
Unser Dank gilt allen Referent*innen und der Lehrgangsleitung Mag.a Claudia Fupun, Dr.in Annette Henry und Mag.a Martina Schürz für ihre herausragende fachliche Kompetenz und ihr engagiertes Wirken, die wesentlich zum erfolgreichen Verlauf des Lehrgangs beigetragen haben.
Wir gratulieren allen Absolvent*innen herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünschen ihnen für ihre zukünftige Tätigkeit weiterhin viel Erfolg und alles Gute!
Hineinschnuppern und selber ausprobieren - Praktikum im Kardinal König Haus

Von 20. Jänner bis 15. März 2026 hatte Schwester Lisa Hanke MC, Novizin in der Ordensgemeinschaft der Missionarinnen Christi, die Möglichkeit, ein Praktikum im Kardinal König Haus zu machen. Ihr Schwerpunkt lag dabei im Bereich Ordensentwicklung. Die Bereichsleiterin Sr. Ruth Pucher MC gab Sr. Lisa Einblicke in ihren Arbeitsalltag, in die Beratung und Begleitung von Ordensgemeinschaften z.B. bei Entwicklungsprozessen oder Zukunftsfragen. Sr. Lisa nahm an mehreren Seminaren teil, beteiligte sich mit einzelnen Impulsen bzw. Erfahrungsberichten aus der Sicht einer Novizin und erstellte Fotoprotokolle für die Teilnehmenden. Ein ausgewähltes Ereignis war der Fortbildungstag zum Thema „Kommunikation“ in einer franziskanischen Männergemeinschaft, für den Sr. Ruth und Sr. Lisa gemeinsam in die Schweiz reisten.
Neben dem Bereich Ordensentwicklung war Sr. Lisa auch im Seminarzentrum tätig und erhielt beispielsweise an der Rezeption, beim Service oder im Café Einblicke in den Gästehausbetrieb. Im Café ergab sich die Möglichkeit, ein eigenes Angebot anzubieten: drei Smartphone-Sprechstunden, bei denen Café-Besucher*innen konkrete Fragen zur Nutzung ihres Mobiltelefons stellen konnten. Das Angebot wurde positiv angenommen.
Ein Highlight gegen Ende des Praktikums war für Sr. Lisa der Mitarbeiter*innen-Tag unter dem Motto „Vielfalt im KKH“. Die kreative und kurzweilige Veranstaltung machte die Breite der Tätigkeitsfelder im Kardinal König Haus deutlich und die große Wertschätzung für die Arbeit und das Engagement aller Mitarbeitenden.
Sr. Lisa ist dankbar für die vielen Erfahrungen und Begegnungen in der Praktikumszeit und schätzte besonders die Freundlichkeit und Offenheit aller im Haus.
Reise nach Belarus zur Begegnung mit Ordensleuten

Von 22.-27. Februar 2026 hatte Schwester Ruth Pucher MC, Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus, die Gelegenheit, nach Belarus zu reisen. Sie war im Auftrag der Diözese Linz unterwegs, die mit ihrem Osthilfe-Fonds und der Caritas seit Jahren die sozial-pastorale Arbeit der katholischen Kirche in Belarus unterstützt.
Bei diesem Besuch lag der Schwerpunkt darauf, das Leben und Wirken der Ordensgemeinschaften in Belarus näher kennenzulernen und gemeinsam mit einzelnen Vertreterinnen und Vertretern über mögliche Kooperationen zwischen Ordensleuten nachzudenken. So traf sie u.a. Salesianer Don Boscos, Steyler Missionare und Schwestern der Grauen Ursulinen, deren Gründerin aus Loosdorf (NÖ) stammt.
Der Anteil der Katholiken in Belarus liegt bei 15-20% der Bevölkerung, wobei die Mehrheit von ihnen in den westlichen Teilen des Landes lebt.
Sr. Ruth schätzte die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Gemeinschaften im Land, war beeindruckt von ihrem Engagement in der Pastoral und freut sich auf ein nächstes Treffen, sei es in Österreich oder in Belarus.
Abschluss des Lehrgangs „Geistliche Begleitung“ 2024–2026 im Kardinal König Haus

Am 1. März 2026 feierten 21 Teilnehmer*innen den erfolgreichen Abschluss des zweijährigen Lehrgangs „Geistliche Begleitung“ im Kardinal König Haus in Wien. Mit Dankbarkeit, Freude und spürbarer Verbundenheit ging ein intensiver gemeinsamer Weg zu Ende. Die Kursteilnehmer*innen kamen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und weiteren Ländern.
Geistliche Begleitung ist ein Dienst in der Kirche, dem Einzelnen zu helfen, sein Leben mit Gott ins Gespräch zu bringen und es zunehmend aus der Beziehung mit ihm zu gestalten.
Die Ausbildung vermittelt nicht vorrangig Methoden oder Techniken, sondern unterstützt vor allem dabei, Grundhaltungen für die Geistliche Begleitung einzuüben. Theologische Reflexion, spirituelle Vertiefung, psychologische Kompetenz sowie Gesprächsübungen und Supervision bildeten das Fundament der Ausbildung. Die Teilnehmer*innen setzten sich mit ihrer eigenen Person und Glaubensbiografie auseinander und lernten, geistliche Prozesse verantwortungsvoll zu begleiten.
Jetzt in der Abschlusseinheit reflektierten die Teilnehmer*innen das Praxisjahr, feierten in einem Gottesdienst und Feierabend den Abschluss ihres Ausbildungsweges und erhielten in der Segensfeier ihre Zertifikate. Dank galt den Lehrgangsleiter*innen P. Josef Maureder SJ und Sr. Christa Huber CJ, den weiteren Referent*innen und Supervisor*innen Sr. Johanna Schulenburg CJ, P. Anton Aigner SJ, Prof. Gottfried Ugolini und Sr. Barbara Bierler MSsR.
Wir gratulieren den 21 Absolvent*innen herzlich zu ihrem Abschluss und wünschen ihnen Gottes Segen für ihren weiteren Weg und den Dienst in der Geistlichen Begleitung!
Der nächste Lehrgang „Geistliche Begleitung“ im Kardinal König Haus wird im kommenden Jahr am 26. Februar 2027 beginnen. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: https://www.kardinal-koenig-haus.at?va=40465
Zum Angebot der Geistlichen Begleitung:
Die nun zertifizierten Absolvent*innen sind befähigt, den Dienst der Geistlichen Begleitung anzubieten. Sie bringen ihre Kompetenzen an unterschiedlichen Orten ein, in Pfarren, Bildungshäusern, Ordensgemeinschaften oder geistlichen Zentren. Wenn jemand eine geistliche Begleiterin oder einen geistlichen Begleiter sucht, so kann er sich z.B. an das jeweilige Bistum wenden. Hier in der Erzdiözese Wien bei Frau Dr. Beate Mayerhofer-Schöpf: https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14431715/begleiterundbegleiterinne&ts=1772703781420



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a10072Fahrt nach Taizé - für alle unter 40

Taizé ist ein besonderer Ort der Spiritualität und der Begegnung – mit Menschen und mit Gott. In dieser einzigartigen Atmosphäre wird Ostern auf eine ganz besondere Weise erfahrbar. Seit Jahrzehnten zieht dieser Ort im französischen Burgund Tausende Jugendliche und junge Erwachsene – sowie einige Ältere – aus ganz Europa und der Welt an. Taizé ist ein Treffpunkt für Menschen aller christlichen Konfessionen, die eine Woche lang gemeinsam ihren Glauben feiern, beten und das Leben teilen.
Dazu gehören:
- Einführungen in die Bibel
- Gesprächskreise
- Dreimal tägliche Gottesdienste, geprägt von Stille und den bekannten Taizé-Gesängen
Eine Woche in Taizé bedeutet auch einen einfachen Lebensstil:
- Unterkunft in schlichten Gemeinschaftsunterkünften mit Etagenbetten oder in Zelten
- Einfache Mahlzeiten, die von den Teilnehmenden zubereitet werden
- Gemeinschaftliches Arbeiten
Mehr Informationen: https://www.taize.fr/de
Abfahrts- und Ankunftsort ist Innsbruck mit Kleinbussen: Abfahrt: 29.3. gegen 6.00 Uhr, Ankunft: 5.4. gegen 20.00 Uhr.
Wer vor oder nach der Fahrt eine Übernachtung im Jesuitenkolleg Innsbruck benötigt, kann dies bei der Anmeldung angeben (Kosten: € 60,-/Nacht).
Vor Beginn der Fahrt wird ein Info-Zettel mit weiteren Details zugesandt.
Leitung:
P. Helmut Schumacher SJ, Direktor des Kardinal König Hauses
P. Felix Schaich SJ, Leiter des mk-Jugendzentrums und der Zukunftswerkstatt Innsbruck
Floriane-Luisa ThorakTeilnahmebetrag:
€ 200,- bis 250,- für Jugendliche, Studierende und Auszubildende (inkl. Transport, Unterkunft in Taizé, Verpflegung). Der Preis für die Fahrt kann nach eigenen finanziellen Mitteln bestimmt werden.
€ 380,- für Vollverdienende (inkl. Transport, Unterkunft in Taizé, Verpflegung)
Anmeldung und Fragen:
schumacher@kardinal-koenig-haus.at, +43 676 559 4886
Dauer:
Sonntag, 29.3., 6.00 bis Sonntag, 5.4., 20.00 Uhr
a10055In Stille und Meditation das Osterfest erwarten: Ignatianische Exerzitien in der Karwoche

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Fastenzeit! Die kommenden Wochen laden uns dazu ein, uns bewusst auf diese Zeit als eine Zeit der Reflexion und Neuorientierung einzulassen. Vielleicht möchten Sie in diesem Jahr die Heilige Woche einmal besonders gestalten und die Heiligen Tage bei einem Exerzitienkurs im Kardinal König Haus verbringen. Der eigene persönliche Weg begegnet dabei dem Weg Jesu in seinen letzten Tagen bis zur Auferstehung, wie wir sie in der Liturgie der Heiligen Woche feiern.
Exerzitien sind ein geistlicher Übungsweg, der Menschen auf der Suche nach der Erfüllung ihres Lebens, auf der Suche nach sich selbst, nach Gott und nach einem menschenfreundlichen Leben unterstützt. Dabei spielt der Raum des äußeren Schweigens und der inneren Stille eine wesentliche Rolle, um innerlich freier zu werden, um hören und sich Gott annähern zu können.
In den Übungen schulen wir unsere Wahrnehmung in der Natur wie auch der inneren Bewegungen durch die Meditation biblischer Texte.
Der Kurs findet von 28.3., 18.00 Uhr bis 5.4., 10.00 Uhr ganz im Schweigen statt. Begleitet werden Sie in diesen Tagen von Sr. Christa Huber CJ, P. Anton Aigner SJ und P. Sebastian Maly SJ.
Jetzt anmelden: https://www.kardinal-koenig-haus.at?va=38022
a9982Ignatianische Exerzitien für Führungskräfte

Wie kann man als Führungskraft zugleich ein geistlicher Mensch sein? Wo finden wir die Kraft, die vielen Spannungen auszuhalten? Exerzitien in der Tradition des hl. Ignatius führen in die Stille und helfen, das eigene Leben, Beten und Arbeiten wieder neu auf Gott hin auszurichten, um so Kraft zu finden für den eigenen Dienst.
Dieser Kurs richtet sich speziell an Menschen, die in Wirtschaft, Politik, Kirche, Schule oder NGO’s Verantwortung für andere tragen. Es erwarten Sie viel Zeit für Stille und Meditation, persönliche Begleitgespräche und Impulse in der Gruppe.
Ihr Begleiter ist P. Stefan Kiechle SJ, der von 2010 bis 2016 als Provinzial Leitungsverantwortung für die Deutsche Provinz der Jesuiten hatte, und sich in zahlreichen Publikationen mit dem Thema Leiten und Führen in jesuitischer Tradition befasst hat.
Der Kurs findet von MO, 16.3., 18.00 bis SO, 22.3., 13.00 Uhr statt.
Anmeldung unter: https://www.kardinal-koenig-haus.at?va=38041
Treffen „Lebenslanges Lernen“

Bei uns im Kardinal König Haus haben sich Vertreterinnen und Vertreter der jesuitischen Bildungshäuser der ECE-Provinz zu einem Vernetzungstreffen getroffen.
Neben den Fragen nach gesellschaftlichem Wandel mit all seinen Herausforderungen standen auch ganz praktische Überlegungen im Mittelpunkt: Wie können wir künftig noch besser zusammenarbeiten? Welche Kooperationen sind sinnvoll? Dabei haben wir Schnittstellen gesucht, Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und erste Ideen für nächste Schritte gesammelt.Ein Thema, das besonders präsent war, ist die Digitalisierung in der Glaubensvermittlung und -weitergabe. Gerade junge Menschen kommen über Social Media häufig erstmals mit der christlichen Botschaft in Kontakt – und suchen Räume, an denen sie ihre Fragen stellen können und im Glauben begleitet werden. Wie können wir darauf antworten, etwa im Bereich von Exerzitien oder Glaubenskursen? Und wie lassen sich in diesem Bereich Formate entwickeln, die auch im digitalen Raum genutzt werden können?
So haben wir Ideen miteinander besprochen, erste Schritte sichtbar gemacht und einige Angebote und Konzepte vorgestellt.Das Treffen hat nochmals deutlich gemacht: Die Arbeit in unseren Einrichtungen ist relevant – für Kirche und Gesellschaft. Und wir schaffen Orte, an denen jährlich zehntausende Menschen lebenslang lernen und in ihren Lernprozessen begleitet werden.




