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Flucht, Migration & gesellschaftlicher Zusammenhalt

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Bildungsprogramm

Der Programmbereich Flucht, Migration & gesellschaftlicher Zusammenhalt bietet Lehrgänge, Seminare, Workshops und weitere Veranstaltungen für Mitarbeiter/innen in der Flüchtlingsbetreuung und Personen, die hauptamtlich oder ehrenamtlich geflüchtete Menschen betreuen, fördern und unterstützen.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (2 MB)

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Seite 2 von 4
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Fr. 23.11.2018
9.00 Uhr
Selbstfürsorge in der Arbeit mit Geflüchteten
Take care - wann wenn nicht jetzt?
Fr. 23.11.2018 (26069)
Seminar
26069

Seminar

Sie sind hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig und arbeiten mit traumatisierten Menschen. Sie nehmen an deren Schicksal Anteil und versuchen diesen Menschen dabei zu helfen, sich eine neue Zukunft aufzubauen, nachdem sie alles hinter sich gelassen haben. Diese Aufgabe kann zugleich sinnstiftend aber auch sehr belastend sein. Sorge für andere zu tragen, bedarf eines sorgsamen Umgangs damit. Achtung/Fürsorge für andere und Selbstachtung/Selbstfürsorge sind untrennbar miteinander verwoben. Sich selbst in seinen eigenen Bedürfnissen wahrzunehmen ist die beste Garantie für die Fähigkeit für Mitgefühl und Empathie.
Es ist sowohl für die hilfsbedürftige wie auch die helfende Person von Vorteil, wenn diese in angemessener Weise gut abgegrenzt ist. Dies schützt vor Burnout und davor, angesichts von geballter Not Anderer nicht zu verzweifeln. Dies gilt besonders angesichts von Umständen, die Gefühle der Ohnmacht und Wut entfachen, als notwendig. Dabei gilt es innere wie auch äußere Grenzen zu beachten, um unsere Arbeit sinnvoll und nachhaltig zu gestalten. Die Geschichte des Helfens zeigt, dass es hier auf eine gute Balance ankommt: Auf Andere schauen und dabei nicht auf sich selber vergessen!

Inhalte und Ziele des Seminars:
In Form von Übungen und Austausch in der Gruppe werden theoretische und praktische Aspekte der Selbstfürsorge erarbeitet und erprobt. Damit soll ein Zugang zu den eigenen Bedürfnissen und zur Befähigung der Wahrung der eigenen Grenzen eröffnet werden.

Zielgruppe: Hauptamtlich tätige Personen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen

Referierende

Referierende:

Dr. Barbara Reisel, Klinische Psychologin, Personzentrierte Psychotherapeutin, Supervisorin, arbeitet für SOS Kinderdorf und in freier Praxis, tätig in der ehrenamtlichen Betreuung von Geflüchteten

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

am 1. Dezember 2018 wird dieses Seminar für ehrenamtlich Tätige angeboten

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Fr. 30.11.2018
14.00 Uhr
Durch Beziehung und Respekt handlungsfähig bleiben
Das Konzept "Neue Autorität" von Haim Omer
Fr. 30.11.2018 (25437)
Seminar
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Seminar

Immer häufiger fühlen sich Betreuer/innen, Sozialarbeiter/innen und Menschen im pädagogischen Alltag hilflos und überfordert. Sie erleben sich in vielen Situationen in ihrer Rolle ohnmächtig und wenig handlungsfähig. Hier setzt das Konzept H. Omers an: Es zielt darauf, die betreuenden Personen zu stärken, ihnen konstruktive, wertschätzende Handlungsmöglichkeiten zu offerieren, um so den Menschen Halt und Sicherheit geben zu können und dabei auch in schwierigen Situationen respektvoll, präsent und selbstkontrolliert zu bleiben. Gerade im Umgang mit Menschen, die Flucht und Migration erlebt haben, sind Fachkräfte gefordert, auch in problematischen und eskalierenden Situationen konstruktiv, klar und beziehungsorientiert zu handeln.

Ziele des Seminars:
Die Teilnehmer/innen lernen das Konzept "Autorität durch Beziehung" nach H. Omer kennen. Grundprinzipien werden praxisnah vermittelt. Durch Reflexion der eigenen (pädagogischen) Haltung werden neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet und erprobte Methoden und Tools erworben.

Referierende

Referierende:

Brigitte Gartner-Denk, Sonderpädagogin, Beratungslehrerin, Supervisorin (ÖVS), Kommunikationstrainerin
Mag. Brigit Henökl-Mbwisi, Theologin, Pädagogin, Mediatorin, Systemischer Coach

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 225,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr 30.11., 14:00-18:00 Uhr, Sa 1.12., 9:00-16:00 Uhr

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Sa. 01.12.2018
9.00 Uhr
Selbstfürsorge in der Arbeit mit Geflüchteten
Take care - wann wenn nicht jetzt?
Sa. 01.12.2018 (26259)
Seminar
26259

Seminar

Sie sind ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig und arbeiten mit traumatisierten Menschen. Sie nehmen an deren Schicksal Anteil und versuchen diesen Menschen dabei zu helfen, sich eine neue Zukunft aufzubauen, nachdem sie alles hinter sich gelassen haben. Diese Aufgabe kann zugleich sinnstiftend aber auch sehr belastend sein.
Sorge für andere zu tragen, bedarf eines sorgsamen Umgangs damit. Achtung/Fürsorge für andere und Selbstachtung/Selbstfürsorge sind untrennbar miteinander verwoben. Sich selbst in seinen eigenen Bedürfnissen wahrzunehmen ist die beste Garantie für die Fähigkeit für Mitgefühl und Empathie. Es ist sowohl für die hilfsbedürftige wie auch die helfende Person von Vorteil, wenn diese in angemessener Weise gut abgegrenzt ist. Dies schützt vor Burnout und davor, angesichts von geballter Not anderer nicht zu verzweifeln.
Dies gilt besonders angesichts von Umständen, die Gefühle der Ohnmacht und Wut entfachen, als notwendig. Dabei gilt es innere wie auch äußere Grenzen zu beachten, um unser Engagement sinnvoll und nachhaltig zu gestalten.
Die Geschichte des Helfens zeigt, dass es hier auf eine gute Balance ankommt: Auf Andere schauen und dabei nicht auf sich selber vergessen!

Inhalte und Ziele des Seminars:
In Form von Übungen und Austausch in der Gruppe werden theoretische und praktische Aspekte der Selbstfürsorge erarbeitet und erprobt. Damit soll ein Zugang zu den eigenen Bedürfnissen und zur Befähigung der Wahrung der eigenen Grenzen eröffnet werden.

Zielgruppe: Ehrenamtlich tätige Personen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen

Referierende

Referierende:

Dr. Barbara Reisel, Klinische Psychologin, Personzentrierte Psychotherapeutin, Supervisorin, arbeitet für SOS Kinderdorf und in freier Praxis, tätig in der ehrenamtlichen Betreuung von Geflüchteten

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,- Beitrag für Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

am 23. November 2018 wird dieses Seminar für hauptamtlich Tätige angeboten

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Di. 04.12.2018
9.00 Uhr
Wie Traumata weiter wirken …
Transgenerationale Traumaweitergabe
Di. 04.12.2018 (26131)
Seminar
26131

Seminar

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."

Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.

Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten
• Selbsterfahrungsübungen

Ziele:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient/innen erkennen
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen

Zielgruppe:
Mitarbeiter/innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte
Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-16:30 Uhr

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Di. 04.12.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 04.12.2018 (26239)
Jour-fixe
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Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30 bis 19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 29.1.2019 von 17:30-19:30 Uhr


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