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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (973 KB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Di. 08.10.2019
18.30 Uhr
Befähigung zur Trauerbegleitung
Einführung
Di. 08.10.2019 (25059)
Lehrgang
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Lehrgang

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum/zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmals Wegbegleiter/innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.
Inhalte:
- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen;
- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorien und Trauermodelle;
- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen;
- Möglichkeiten der Gesprächsführung;
- "Haltung";
- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten;
- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen.
Zielgruppe:
- Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs absolviert haben;
- Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, ÄrztInnen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger/innen.
Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Brigitte Mayr, (Palliative Care), DGKS, verantwortlich für das Trauercafe, Mobiles Hospiz Caritas Wien, ausgebildete Trauerbegleiterin und -beraterin, zertifiziert durch den BVT (Bundesverband Trauerbegleitung Deutschland)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 590,- inkl. Mittagessen an den Samstagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

18./19.10.19, 15./16.11.19, 13./14.12.19, 10./11.1.20, 14./15.2-20

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Sa. 19.10.2019
9.00 Uhr
Validation - Aufbau
Grundkenntnisse auffrischen, üben und vertiefen
Sa. 19.10.2019 (27126)
Seminar
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Seminar

Die Inhalte aus Basis-Seminaren in Validation werden vertieft und erweitert, Beispiele aus der Praxis werden reflektiert und mit der Theorie von Validation verknüpft.

Dieser Tag ist ein Angebot, das Wissen über Validation zu vertiefen und zu erweitern
mit Beispielen aus der täglichen Praxis
mit der Möglichkeit, vorhandenes Wissen hervorzuholen und zu vertiefen
mit Impulsen zum täglichen Anwenden in der Praxis
durch Aufzeigen neuer Möglichkeiten der Umsetzung von Validation

Der Tag bewirkt ein Nach-Hause-Gehen mit einem Rucksack voller neuer Ideen und Sichtweisen.

Zielgruppe: Personen, die bereits eine Einführung in die Validation nach Naomi Feil von mind. 8 Unterrichtseinheiten besucht haben (Ehrenamtliche, Seelsorger/innen, Heimhilfen, Angehörige u.v.m.)

Referierende

Referierende:

Martina Hunyadi, Validationslehrerin nach Naomi Feil, LIMA-Trainerin, Ergotherapeutin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Mo. 18.11.2019
19.00 Uhr
Trauern erlaubt!?!
Mit dem Verlust (m)eines Kindes nach Spätabbruch, Fehl- und Totgeburt umgehen
Mo. 18.11.2019 (25580)
Vortrag
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Vortrag

Wenn Paare ein Kind in der Schwangerschaft verlieren, sind Abschied und Trauer häufig ein einsamer Prozess. Gefühle des Versagens, der Schuld und der Angst vor Verurteilung sind verantwortlich dafür, dass sich verwaiste Eltern oftmals nicht gestatten zu trauern, sich zurückziehen oder den Verlust ihres Kindes allein mit sich selbst ausmachen.
Doch es können Wege aus der Tabuisierung aufgezeigt und Worte für das scheinbar Unaussprechliche gefunden werden. Durch den Vortrag können die Teilnehmenden Impulse für den eigenen Weg finden und Fragen loswerden.
Zielgruppe:
betroffene Eltern, deren Kind vor oder während der Geburt gestorben ist, unabhangig wie lange der Verlust her ist
haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die mit den betroffenen Eltern begleitend, beratend bzw. therapeutisch arbeiten
sonstige interessierte Offentlichkeit

Referierende

Referierende:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge, sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen, Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung, sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester, Fortbildungen zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und zu Trauerberaterin, Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin - www.tanja-m-brinkmann.de

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 19.11.2019
9.00 Uhr
Wenn ein Kind vor der Geburt stirbt –
Trauerbegleitung nach (Spät-)Abbruch, Fehl- und Totgeburt
Di. 19.11.2019 (27078)
Seminar
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Seminar

Ein Versterben unter der Geburt, ein Spätabbruch, eine Fehl- oder Totgeburt – alle haben gemeinsam, dass sich die betroffenen Eltern und Geschwisterkinder das ganz anders gewünscht haben. Und auch die Professionellen trifft der frühe, unerwartete oder dramatische Tod von Kindern vor, während oder kurz nach der Geburt anders, als wenn ein alter Mensch stirbt. Deshalb ist es eine Herausforderung, in dieser Ausnahmesituation des Lebens die betroffenen Eltern und Geschwister zu begleiten.
Die Grenze zwischen Leben und Tod bringt uns häufig auch an die Grenze von Sprache. Zugleich gibt es zu dieser besonderen Trauer von Eltern keine Umgangspatentrezepte. Aber es gibt mehrere gute Möglichkeiten, ihr zu begegnen. Um die geht es in der Fortbildung.
Auf der Basis Ihrer Erfahrungen machen wir einerseits eine Bestandsaufnahme, was Sie bislang schon alles tun, um den betroffenen Eltern zur Seite zu stehen. Andererseits erarbeiten wir auf der Basis von Ihren Fallbeispielen, bei denen Sie an Ihre Grenzen gekommen sind, wie Sie Ihren Trauerbegleitungshandwerkskoffer unmittelbar beim Tod und in der jeweils begrenzten Zeit, die Ihnen zur Verfügung steht, noch ausbauen können. Sie profitieren zudem von dem Erfahrungsschatz der Referentin, die in diesem Bereich trauerbegleitend in Deutschland seit vielen Jahren tätig ist. Der Vergleich Österreich-Deutschland kann zeigen, wie beide Länder voneinander profitieren können. Nicht zuletzt schauen wir, wie Ihr persönlicher Umgang mit diesen frühen Toden ist, wie Sie diese verarbeiten und wie Ihre Haltung dazu ist. Ihre mitgebrachten Fragen zum Thema sind herzlich willkommen und werden eine zentrale Rolle spielen.
Zielgruppe:
Mitarbeiter/innen, die mit den betroffenen Eltern begleitend, beratend bzw. therapeutisch arbeiten (wollen):
- Gynakolog/innen im ambulanten und klinischen Kontext,
- Pflegekrafte,
- Hebammen,
- medizinisch Fachangestellte in Bereich Pranataldiagnostik,
- Berater/innen aus entsprechenden Beratungsstellen,
- Therapeut/innen,
- Trauerbegleiter/innen
Ziele:
Wissenserweiterung, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Spezifika in der Trauer und Verlustbewältigung von jungen Eltern, die ihr Kind vor, wahrend oder kurz nach der Geburt verloren haben
- Kommunikativer Kompetenzausbau in der Begleitung von trauernden Eltern, insbesondere wenn sie sich ihre Trauer (selbst) aberkennen bzw. mit Schuldvorwurfen belastet sind (z. B. beim Spatabbruch)
- Vorstellung und Bestandsaufnahme, was es an Möglichkeiten und Ritualen (z. B. Totenfotografie) gibt, um die Eltern zu begleiten
- Reflektion und Ausbau der eigenen Verarbeitungsstrategien und der eigenen Haltung insbesondere zum Thema Spätabbruch

Referierende

Referierende:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge, sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen, Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung, sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester, Fortbildungen zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und zu Trauerberaterin, Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin - www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di 19. und Mi 20.11. jeweils von 9:00 bis 17:00


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