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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (973 KB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mo. 11.02.2019
9.00 Uhr
Angst bei Demenz
unvermeidliches Symptom oder lösbare Herausforderung?
Mo. 11.02.2019 (26945)
Seminar
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Seminar

Angst und Demenz sind quasi "unzertrennlich." Die öffentliche Diskurs über Demenz ist von Angst geprägt und aus Umfrage wissen wir, dass die Menschen in Mitteleuropa kaum etwas so fürchten die eine Demenzerkrankung. In frühen Phasen der Demenz ist der Alltag oft von Angst durch erlebte Fehlleistungen geprägt. Wut, Aggression und Depression sind häufige Auswirkungen dieser Angst. Später wird für manche Erkrankte selbst das vertraute Umfeld fremd, beim Umzug ins Heim ist auch faktisch alles rundum ungewohnt. Die Fremdheit der Umgebung inklusive der Menschen rundum löst ein Gefühl der Angst aus, das nur noch schwer benannt werden kann. Auf die Spitze getrieben wird die Angst wohl bei einer Einweisung ins Krankenhaus.
In der Begleitung von Menschen mit Demenz stellt die Angst immer wieder neue Herausforderungen dar. Ist es überhaupt möglich, in Resonanz zur Angst zu gehen - bleiben wir dann noch handlungsfähig? Wie helfen wir Angehörigen und jungen MitarbeiterInnen, mit den eigenen Ängsten umzugehen? Was passiert, wenn die Angst ignoriert wird? Gibt es "Rezepte" für Standardsituationen? Wann müssen auch mal Medikamente her?
In diesem Seminar widmen wir uns dem Phänomen der Angst aus zwei Perspektiven: Wie gehe ich mit Angst um - wie sehen meine eigenen Prägungen aus? Was bedeutet das für meine Arbeit? Und: Welche Angst-besetzten Situationen ergeben sich im Verlauf einer Demenz häufig und welche Wege stehen uns im Rahmen eines personzentrierten Zugangs in unserem Arbeitsfeld zur Verfügung, um den auftretenden Situationen umgzugehen.

Referierende

Referierende:

Detlef Rüsing, Pflegewissenschaftler (BScN; MScN), Herausgeber der Fachzeitschrift „pflegen: Demenz“ und gefragter Redner mit Lehraufträgen an Hochschulen im In-und Ausland. Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Themenfeld der „Versorgung Demenzerkrankter“ sind der Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis sowie die Durchführung von Studien zur Lebensqualität von Menschen mit Demenz.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 11.02.2019
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 11.02.2019 (24131)
Lehrgang
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Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken
Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.
Kursinhalte:
Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
Gesprächsführung
Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
Begleitung von An- und Zugehörigen
Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
Trauer und Trauerbegleitung
spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Juni 2019

Download:

Download:

PDF-Datei: Folder Einführungskurs 2019 (545 KB)

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Fr. 15.02.2019
18.00 Uhr
Demenzbegleitung
Einführung
Fr. 15.02.2019 (25964)
Lehrgang
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Lehrgang

Ein Befähigungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Begleitung von Menschen mit Demenz, für Mitarbeiter/innen in Berufen, die mit Personen mit Demenz in Kontakt sind, für deren Angehörige und für alle, die sich für bessere Teilhabe der Betroffenen in der Gesellschaft einsetzen wollen.

Ziel der Kursreihe ist die Auseinandersetzung mit Alter, kognitiven Einschränkungen und Sterben sowie Wissen um demenzielle Krankheiten. Der Lehrgang soll befähigen, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein lebenswertes Leben und Teilhabe zu ermöglichen.

Leitung

Leitung:

Mag. Corinna Klein

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. vier Mittagessen und Kursunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

Freitag, 15.2., 18.00 bis Samstag, 16.2., 18.00 Uhr

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Di. 19.02.2019
9.00 Uhr
"Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …", oder?
Zum Menschenbild am Anfang und am Ende des Lebens
Di. 19.02.2019 (25973)
Seminar
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Seminar

Das Klischee, Kindheit und hohes Alter seien einander ähnlich, existiert seit Plato. So sieht es auch Shakespeare in "Wie es euch gefällt": "Der letzte Akt, mit dem die seltsam wechselnde Geschichte schließt, ist zweite Kindheit: gänzliches Vergessen, ohne Augen, ohne Zahn, Geschmack und alles."
Dagegen wendet sich Arno Geiger in "Der alte König in seinem Exil": "Oft heißt es, an Demenz erkrankte Menschen seien wie kleine Kinder - kaum ein Text zum Thema, der auf diese Metapher verzichtet; und das ist ärgerlich. … Der Umgang mit Kindern schärft den Blick für Fortschritte, der Umgang mit Demenzkranken den Blick für Verlust."

Gemäß der Vision des Propheten Joel "Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben" (Joel 3,1) möchte dieser Tag anregen, Lebensphasen am Anfang und am Ende des Lebens von ihrem Eigensinn her zu verstehen. Es gilt, den Blick für die darin steckenden Möglichkeiten zu schärfen. Für die Begleitung alter, an Demenz leidender, Menschen möchten wir ein Verständnis von Bildung vertiefen, die nicht unaufhaltsame Verluste therapiert, sondern den Möglichkeiten eine Chance gibt.

Leitung

Leitung:

Univ.-Prof. i. R. Dr. Martin Jäggle, Fachbereich Religionspädagogik, Institut für Praktische Theologie, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Wien
Dr. Franz Josef Zessner, Pflegeheim-Seelsorger in der CS Caritas Socialis, Wien 3

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen un

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 25.02.2019
19.00 Uhr
Technische Versorgung oder menschliche Sorge - das wäre die falsche Alternative.
Ethisch-anthropologische Anmerkungen zur Veränderung der Sorgekultur in einer digitalisierten Welt
Mo. 25.02.2019 (24147)
Vortrag
24147

Vortrag

Die westlichen Industrie-Gesellschaften altern in dreifacher Hinsicht: die Menschen werden kalendarisch immer älter, und die alten Menschen werden absolut und relativ immer mehr in diesen Gesellschaften. Zugleich mangelt es an Pflegefachkräften und an Finanzmittel für die Sorge dieser alten Menschen. Daneben erweitern sich die medizinisch-technischen Möglichkeiten und die Ansprüche derer, die eine möglichst optimale Versorgung im Alter haben wollen. Digitalisierung und intelligente Vernetzung, smart-homes, Pflegeroboter und altersgerechte Assistenzsysteme scheinen das Mittel der Wahl zu sein, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Die damit einhergehenden Veränderungen betreffen sowohl den einzelnen Menschen in seinem Selbstverhältnis wie auch das Zusammenleben der Menschen. Welche ethischen Fragen sind also bei den hierfür nötigen Entscheidungen und Investitionen zu berücksichtigen? Ethik als die notwendige Reflexion auf die sozialen und moralischen Implikationen der durch Technik hervorgerufenen Veränderungen stellt einen wichtigen Beitrag zu einer breiteren gesellschaftspolitischen Debatte dar. Der Vortrag informiert systematisierend über den Stand der pflege-technischen Diskussion und liefert ethische und anthropologische Perspektiven auf diesen Prozess.

Referierende

Referierende:

Prof. Dr. theol. habil. Arne Manzeschke, Professor für Anthropologie und Ethik für Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Leiter der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen, seit 2014 Forschungsdirektor am Zentrum für Wirtschaftsethik (ZfW), Arbeitsbereich »Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen«, seit 2015 stellv. Vorsitzender der Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik in Bayern und ebenfalls seit 2015 Vizepräsident der Societas Ethica, der Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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