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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (973 KB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Do. 14.03.2019
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 14.03.2019 (26107)
Seminar
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Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Di. 19.03.2019
9.00 Uhr
Angehörige: Störfall oder/und Brücke?
Umgang mit schwierigen Situationen mit Angehörigen
Di. 19.03.2019 (27243)
Seminar
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Seminar

Wiederholungstermin!
Spannungen im Umgang mit Angehörigen gehören zu den immer wieder auftretenden Erfahrungen in der professionellen Begleitung und Betreuung von Hospiz- und Palliative-Care-Patient/innen. Wie eine störende Wand treten sie oftmals dazwischen und belasten alle Beteiligten.
Durch einen erweiterten Blick auf den Kontext solcher Momente der Spannung und der damit verbundenen Konfliktsituationen kann es aber auch gelingen, ihre Möglichkeiten und Chancen für einen gelingenden Kommunikationsprozess mit Angehörigen zu erfassen.
Inhalte:
- der Unterschied zwischen "schwierigen Angehörigen" und "schwierigen Situationen"
- das "Schwierige" an schwierigen Situationen für mich
- ein systemischer Blick auf die Kontexte
- Möglichkeiten und Chancen, die sich zeigen
- methodische Anregungen für eine gelingende Kommunikation
Arbeitsweise:
- Fallbeispiele aus der Praxis der TeilnehmerInnen
- Inputs zur systemischen Sicht und Methoden der ressourcen- und lösungsorientierten Gesprächsführung
- systemische Strukturaufstellung
- Übungssequenzen in Kleingruppen und Plenum

Leitung

Leitung:

Mag. Roland Hutyra, Studium der Theologie, Sozial-und Politikwissenschaften, graduierter OE-Berater im ÖAGG, NPO-Controllerdiplom am ÖCI (Wirtschaftsuniversität Wien), Ausbildung in systemischer Strukturaufstellung am Syst-Institut München; Unternehmensberatung, Projektmanagementberatung, Strategieentwicklung und Implementierung, Team- und Organisationsentwicklung, systemische Strukturaufstellung, Führungskräftecoaching

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 25.03.2019
19.00 Uhr
Die Kunst der Begleitung
Was die Gesellschaft von der ehrenamtlichen Hospizarbeit wissen sollte
Mo. 25.03.2019 (26315)
Vortrag
26315

Vortrag

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. Mag.Dr. Andreas Heller M.A., Lehrstuhl für Palliative Care und Organisationsethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Sa. 30.03.2019
9.00 Uhr
Grundlagen der Kommunikation bei Demenz
Einführung in die Validation nach Naomi Feil
Sa. 30.03.2019 (27125)
Seminar
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Seminar

Validation nach Naomi Feil ist eine Methode, um mit alten mangelhaft orientierten und desorientierten Menschen zu kommunizieren und ihr Verhalten besser zu verstehen. Der Begriff Validation bedeutet übersetzt soviel wie "für gültig erklären", "wertschätzen". Validation basiert darauf, den verwirrten alten Menschen in seinen Gefühlen, Äußerungen und Handlungen ernst zu nehmen, nicht zu korrigieren, sondern ihn in seiner Realität zu begleiten. Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundhaltung der Validation, in ihre Theorie (Prinzipien, Phasen der Desorientierung etc.) und ihre Techniken.
Zielgruppe: Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die nach verbesserten Möglichkeiten der Kommunikation mit alten, pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen Ausschau halten.

Leitung

Leitung:

Martina Hunyadi, Validationslehrerin nach Naomi Feil, LIMA-Trainerin, Ergotherapeutin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Di. 02.04.2019
9.00 Uhr
Demenz und Hoffnung
Widerspruch oder Auftrag?
Di. 02.04.2019 (26041)
Seminar
26041

Seminar

"I have a dream," sagte Martin Luther King als Hoffnungsträger für die schwarze Bevölkerung der USA.

"Die ihr eintretet, lasst alle Hoffnung fahren!" steht über dem Tor zur Hölle in D. Alghieris Göttlicher Komödie.

Ich, Sabine Baumbach, habe folgenden Traum: dass Menschen mit Demenz Hoffnung erfahren können und dürfen durch uns Betreuungs- und Pflegepersonen. Dass ihnen in Einrichtungen und Pflegesituationen trotz zunehmender Abhängigkeit die Hoffnung nicht genommen, sondern auch diese gepflegt wird.

Das buchstabiere ich als:

H - Halten und Bindung erfahren
O - Orientieren und sich zurechtfinden
F - Folgen und verstanden werden
F - Fördern und Fähigkeiten zulassen
N - Not verstehen und lindern
U - Ungemach in Wohlgefühl
verwandeln
N - Neigungen erkennen
G - Glück erleben

Es gibt viele Konzepte, die uns dabei helfen sollen und können, Menschen mit Demenz nahe zu sein, sie zu verstehen, mit ihnen in Kontakt zu treten. Besonders geeignet scheint mir aus meiner Erfahrung die personenzentrierte Pflege nach Tom Kitwood, die geprägt ist von Bindung, Wärme und Fürsorge, die wir dem Menschen mit Demenz zukommen lassen. Im Seminar wollen wir die Prinzipien des Konzepts der Personenzentrierte Pflege/ Betreuung in Hinblick auf Hoffnung erkunden. Und das, was Christian Müller-Hergl im Kontext der Fürsorge "stellvertretende Hoffnung" nennt.

Wir werden gemeinsam reflektieren:
- Welche Hoffnung haben wir für die Wirkung unserer Handlungen?
- Empfinden wir die Diagnose Demenz als Ende aller Hoffnung?
- Worauf hoffen wir für die Menschen, die wir begleiten - und für uns selbst?
- Welche Atmosphäre herrscht in unserem Arbeitsbereich - was spüren die Menschen mit Demenz dort an Schutz und Hoffnung?

Daraus leiten wir ab, wie wir zu stellvertretenden Hoffnungsträgern für die Menschen mit Demenz werden können. Und damit heilsam begleiten und stärkend pflegen.

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Ergotherapeutin und Palliative Koordinatorin für Psychosoziale Berufe. Dozentin im Bereich Demenz und Palliative Geriatrie/Betreuung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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