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Flucht, Migration & gesellschaftlicher Zusammenhalt

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Bildungsprogramm

Der Programmbereich Flucht, Migration & gesellschaftlicher Zusammenhalt bietet Lehrgänge, Seminare, Workshops und weitere Veranstaltungen für Mitarbeiter/innen in der Flüchtlingsbetreuung und Personen, die hauptamtlich oder ehrenamtlich geflüchtete Menschen betreuen, fördern und unterstützen.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (2 MB)

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Seite 1 von 1
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Do. 27.09.2018
17.00 Uhr
Interreligiöses Lernen und interkultureller Dialog
im Kontext präventiver Maßnahmen gegen Antisemitismus und Islamophobie
Do. 27.09.2018 (26261)
Workshop
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Workshop

Das Angebot "Interreligiöses Lernen und interkultureller Dialog" bietet die Begegnung mit den drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam.
Ziel ist die Bekanntschaft mit den drei genannten Religionen, das Kennenlernen ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede und damit auch eine Prävention gegen Antisemitismus und Islamophobie.

Inhalte des Seminars:
Abraham, Religionsgründer, Feiertage, Lebenskreisfeste, Übertritt, Speisevorschriften, Gebete, Gebetshaltungen, Kleidervorschriften, Gebetskleidung, Gotteshäuser, Gebete, Heilige Schriften, Kalender, Sprache und Schrift, religiöse Symbole, Verteilung der Glaubensanhänger/innen weltweit

Referierende

Referierende:

Mag. Kathrin Ruth Lauppert-Scholz, Kulturvermittlerin Granatapfel, Workshops und Expertise zu Judentum und Antisemitismus, Interkulturalität und Interreligiöser Dialog, Masterstudium „Interreligiöser Dialog: Begegnung von Juden, Christen und Muslimen“, Referentin in der Erwachsenenbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:00-20:00 Uhr

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Di. 02.10.2018
17.30 Uhr
Intervisionsgruppe für Freiwillige
in der Begleitung von geflüchteten Menschen
Di. 02.10.2018 (26587)
Angebot für Freiwillige
26587

Angebot für Freiwillige

Die Intervisionsgruppe bietet Raum, um konkrete Situationen und Erfahrungen aus der Freiwilligenarbeit mit Geflüchteten gemeinsam zu besprechen. Die ehrenamtliche Arbeit mit geflüchteten Menschen kann sinnstiftend, aber auch sehr belastend wirken. Dabei ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, für sich selbst Sorge zu tragen und auch schwierige Situationen gemeinsam zu besprechen. In den Intervisionsgruppen sollen neue Möglichkeiten entdeckt und Herausforderungen geteilt werden. Die Gruppe wird begleitet, der Einstieg ist jederzeit möglich.

Referierende

Referierende:

Mag. Robert Gerstbach-Muck, Selbständiger Berater, Coach und Trainer der Akademie für Sozialmanagement im Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30-19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

7.11., 13.12.2018 und 30.1.2019, jeweils von 17:30 bis 19:30 Uhr

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Mo. 15.10.2018
9.00 Uhr
"Hamaesh" - Einblicke in die Lebenswelt Geflüchteter
Workshop und Führung durch die Stadt Wien
Mo. 15.10.2018 (26297)
Workshop & Führung
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Workshop & Führung

Wie leben Geflüchtete in Wien, wie gestalten sie ihren Alltag? Im Rahmen des Projekts "Hamaesh - Einblicke in die Lebenswelt Geflüchteter" führen Geflüchtete durch ihren Lebensalltag in Wien. Sie erklären und zeigen, wie Geflüchtete in einem Grundversorgungsheim leben, wie sie den Tag verbringen und welche Ankerpunkte es in ihrem neuen Leben in Wien gibt.

Inhalt des Workshops:
Der vorbereitende Basis-Workshop bietet Hintergrundinformationen zu Flucht und Asyl in Wien und Österreich, zu Fluchtgründen und zur aktuellen Situation von Geflüchteten in Österreich. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Kardinal König Haus findet eine dreistündige Führung statt. Dabei erleben die Teilnehmenden nicht nur Orte in Wien, sondern erhalten auch Einblicke in die Lebensrealität von geflüchteten Menschen.

Referierende

Referierende:

Shokat Ali Walizadeh, Mitarbeiter beim EU-Projekt CORE - Integration im Zentrum, Mitgründer des afghanischen Sport- und Kulturvereins "Neuer Start"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,- Beitrag für Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 17:00 Uhr

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Di. 16.10.2018
9.00 Uhr
So viele Köpfe, so viele Sinne
Interkulturelle Kompetenzen für Führungskräfte im Sozialbereich
Di. 16.10.2018 (25144)
Seminar
25144

Seminar

In einer Gesellschaft, die nicht zuletzt durch Migration immer diverser wird, ist der Bedarf an einem konstruktiven Umgang mit Vielfalt stark angestiegen. Auch das berufliche Umfeld wird immer vielfältiger und der Umgang mit Angestellten, Kolleg/innen und Klient/innen mit unterschiedlichen Hintergründen und Sozialisierungen kann eine Herausforderung darstellen. Organisieren, Führen und Motivieren im interkulturellen Berufsalltag stellt somit ein potenzielles Spannungsfeld dar. Dieses Seminar zielt darauf ab, anhand konkreter Beispiele mit den Teilnehmenden interkulturelle Herausforderungen im Arbeiten mit den verschiedenen Teamtypen zu identifizieren. Diese sollen im Verlauf gemeinsam analysiert sowie Erklärungen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Zielgruppe: Führungskräfte, die in interkulturellen Teams arbeiten. Der Fokus wird auf den Sozial- und Flüchtlingsbereich gelegt; andere Berufssparten sind gerne willkommen.

Referierende

Referierende:

Mag. Marianne Dobner, Stellvertretende Abteilungsleiterin der Integrationsabteilung des IOM Landesbüros Österreich, Projektkoordinatorin, Trainerin in den Bereichen Integration, interkulturelle Kompetenzen, vulnerable Gruppen und Gender
Mag. Katharina Benedetter, Leiterin der Integrationsabteilung des IOM Landesbüros Österreich, Focal Point für Migration und Entwicklung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 165,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

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Di. 16.10.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 16.10.2018 (26237)
Jour-fixe
26237

Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30 bis 19:30

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 13.11., 4.12.2018 und 29.1.2019 jeweils von 17:30-19:30 Uhr

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Fr. 19.10.2018
9.00 Uhr
Gesprächsführung im interkulturellen Kontext
Fr. 19.10.2018 (25146)
Seminar
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Seminar

Einladung zur gemeinsamen Reflexion: Welche Gespräche beschäftigen uns in unserer Arbeit?
Wir setzen uns mit Einflussfaktoren auf unsere Kommunikation auseinander (verbale Kommunikation, aber auch nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Gestik, Mimik, Blickkontakt, etc....) und insbesondere damit, wie wir diese vor dem Hintergrund unserer (kulturellen) Sozialisation interpretieren. Kennenlernen bzw. Vertiefen von Kommunikationspsychologischen Modellen, z.b. dem Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun. Möglichkeiten von Missverständnissen, aber auch mögliche Bewältigungsstrategien gemeinsam erarbeiten. Um einen bewussteren Umgang mit Sprache und Verhalten im Kommunikationsprozess zu erlangen und den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern.

Ziele und Inhalt:
• eigene Haltung in Gesprächen reflektieren
• Einflussfaktoren auf den Kommunikationsprozess
• interkultureller Kontext
• Reflexion "scheinbarer Selbstverständlichkeiten"
• eigenen Handlungsspielraum erweitern

Referierende

Referierende:

Mag.a Beatrix Peichl, Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, langjährige Erfahrung im interkulturellen Bereich, mehrjährige Leitung eines Jugendwohnheims für umF

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

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Mo. 05.11.2018
9.00 Uhr
In den Schuhen des Orients
Interkulturelle Kompetenzen für den beruflichen Alltag
Mo. 05.11.2018 (24579)
Seminar
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Seminar

Dieses eintägige Seminar vermittelt interkulturelle Kompetenzen und ein tieferes Verständnis für unsere Mitmenschen aus dem Nahen Osten. Man bekommt einen ersten Einblick in die Lebenswelten von Migrant/innen aus dem Nahen Osten und lernt andere Sichtweisen kennen. Es dient als Basis zum Verständnis von Sozialisierung, Geschichte, Geschlechterrollen, kulturellen Werten und Bedeutung von Religion. Das Seminar ist sehr interaktiv. Die einzelnen Vortragsblöcke werden durch verschiedene Übungen aufgelockert.

Zielgruppe dieses Seminars sind Personen, die im privaten oder beruflichen Umfeld mit Menschen aus dem Nahen Osten zu tun haben, oder die sich für diese Region interessieren.

Referierende

Referierende:

Lisa Lenz, Geschäftsführung CEURABICS, Bachelor-und Masterstudium "Kultur-und Sozialanthropologie" (Universität Wien), Doktorandin, Schwerpunkte: Migration, Integration, Identität, Interreligiöser Dialog
Mag.a Christine Grüner, Geschäftsführung CEURABICS, Diplomstudium "Arabistik und Islamwissenschaft" (Universität Wien), zertifizierte Trainerin für Erwachsenenbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

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Mi. 07.11.2018
17.30 Uhr
Intervisionsgruppe für Freiwillige
in der Begleitung von geflüchteten Menschen
Mi. 07.11.2018 (26588)
Angebot für Freiwillige
26588

Angebot für Freiwillige

Die Intervisionsgruppe bietet Raum, um konkrete Situationen und Erfahrungen aus der Freiwilligenarbeit mit Geflüchteten gemeinsam zu besprechen. Die ehrenamtliche Arbeit mit geflüchteten Menschen kann sinnstiftend, aber auch sehr belastend wirken. Dabei ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, für sich selbst Sorge zu tragen und auch schwierige Situationen gemeinsam zu besprechen. In den Intervisionsgruppen sollen neue Möglichkeiten entdeckt und Herausforderungen geteilt werden. Die Gruppe wird begleitet, der Einstig ist jederzeit möglich.

Referierende

Referierende:

Mag. Robert Gerstbach-Muck, Selbständiger Berater, Coach und Trainer der Akademie für Sozialmanagement im Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30-19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

13.12.2018 und 30.1.2019, jeweils von 17:30 bis 19:30 Uhr

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Di. 13.11.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 13.11.2018 (26238)
Jour-fixe
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Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30 bis 19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 4.12.2018 und 29.1.2019 jeweils von 17:30-19:30 Uhr

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Mi. 14.11.2018
9.00 Uhr
Existenzsicherung
Das Wiener Mindestsicherungsgesetz
Mi. 14.11.2018 (25147)
Seminar
25147

Seminar

Das Seminar behandelt aktuelle Änderungen des Wiener Mindestsicherungsgesetzes. Die wesentlichsten Neuerungen betreffen:
• eine Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung (dazu zählen: neue Mindeststandards für junge Erwachsene (18- bis 25-Jährige), neuer Einkommensfreibetrag, Änderungen bei den Dauerleistungen)
• die Sanktionen (fiktive Anrechnung von AMS-Leistungen, etc.)
• die Erweiterung der Ausnahme vom Einsatz der Arbeitskraft
• die Präzisierung und Erweiterung der Pflichten von WMS-Beziehenden
• die Anrechnung von Einkommen, etc.

Inhalt und Ziel des Seminars:
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmenden in ihrem Berufsalltag ihre Klient/innen professionell zum Thema Wiener Mindestsicherung informieren und beraten können. Der Fokus des Seminars liegt in Vermittlung eines Basiswissens (Wer hat Anspruch? Welche Mindeststandards gibt es? Welche Pflichten haben Beziehende? Welche Sanktionen können gesetzt werden? Anrechnung von Einkommen und Vermögen, etc.) über die Mindestsicherung und deren wichtigste Neuerungen. Anhand von Fall- und Rechenbeispielen werden der Anspruch, die Leistungshöhen, die Mindeststandards, etc. näher erläutert.

Referierende

Referierende:

Bettina Steffel, Fachreferentin in der MA24 - Sozialplanung, Lehrende am FH Campus Wien - Soziale Arbeit

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

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Mi. 14.11.2018
18.00 Uhr
Aber ich bin ja kein/e Jurist/in!
Warum wir über Recht und Verfassung reden müssen und wie das gelingen kann
Mi. 14.11.2018 (26245)
Gesprächsabend
26245

Gesprächsabend

Der Forderung nach einem Bekenntnis zu "unseren Werten" und zu den "Werten der Verfassung" kommt eine zentrale Rolle in Integrationsdebatten zu. Was damit genau gemeint ist und wo diese in der österreichischen Bundesverfassung zu finden sind, bleibt in der Regel offen. Wenn es in öffentlichen und politischen Debatten um konkrete Fragen der Verfassung, zu Entscheidungen von Gerichten, die Funktionsweise der Verwaltung und um demokratische Verfahren geht, wird hingegen rasch auf Expertinnen und Experten verwiesen. Grundsätzliche, uns alle betreffende Fragen des Zusammenlebens und der Politik werden damit auf technisch wirkende Rechtsfragen beschränkt und der breiten Diskussion entzogen.
Nicht selten entsteht der Eindruck, dass es eine juristische Ausbildung braucht, um diese Themen zu verstehen oder gar sicher vermitteln und mitdiskutieren zu können. Selbst im Bildungs- und Medienbereich ist eine Scheu zu beobachten, sich mit diesen Fragen kritisch zu befassen. Oft beschränkt man sich daher auf die Darstellung der Organisation des Staates, klassische Institutionenkunde und einzelne Verfahrensabläufe. Das fördert jedoch weder die demokratische Bewusstseinsbildung noch die Dialogkompetenz.

Im Rahmen dieser Veranstaltung geht es darum, über Verfassung, Recht und Politik ins Gespräch zu kommen und anhand konkreter Beispiele zu zeigen, wie Interesse geweckt werden und Vermittlung gelingen kann.

Referierende

Referierende:

Dr. Christoph Konrath MSc (LSE), Jurist und Politikwissenschaftler in der Parlamentsdirektion, Initiator von "unsereVERFASSUNG", Autor von "Und was macht eigentlich das Parlament?"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18:00-20:00 Uhr

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Fr. 23.11.2018
9.00 Uhr
Selbstfürsorge in der Arbeit mit Geflüchteten
Take care - wann wenn nicht jetzt?
Fr. 23.11.2018 (26069)
Seminar
26069

Seminar

Sie sind hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig und arbeiten mit traumatisierten Menschen. Sie nehmen an deren Schicksal Anteil und versuchen diesen Menschen dabei zu helfen, sich eine neue Zukunft aufzubauen, nachdem sie alles hinter sich gelassen haben. Diese Aufgabe kann zugleich sinnstiftend aber auch sehr belastend sein. Sorge für andere zu tragen, bedarf eines sorgsamen Umgangs damit. Achtung/Fürsorge für andere und Selbstachtung/Selbstfürsorge sind untrennbar miteinander verwoben. Sich selbst in seinen eigenen Bedürfnissen wahrzunehmen ist die beste Garantie für die Fähigkeit für Mitgefühl und Empathie.
Es ist sowohl für die hilfsbedürftige wie auch die helfende Person von Vorteil, wenn diese in angemessener Weise gut abgegrenzt ist. Dies schützt vor Burnout und davor, angesichts von geballter Not Anderer nicht zu verzweifeln. Dies gilt besonders angesichts von Umständen, die Gefühle der Ohnmacht und Wut entfachen, als notwendig. Dabei gilt es innere wie auch äußere Grenzen zu beachten, um unsere Arbeit sinnvoll und nachhaltig zu gestalten. Die Geschichte des Helfens zeigt, dass es hier auf eine gute Balance ankommt: Auf Andere schauen und dabei nicht auf sich selber vergessen!

Inhalte und Ziele des Seminars:
In Form von Übungen und Austausch in der Gruppe werden theoretische und praktische Aspekte der Selbstfürsorge erarbeitet und erprobt. Damit soll ein Zugang zu den eigenen Bedürfnissen und zur Befähigung der Wahrung der eigenen Grenzen eröffnet werden.

Referierende

Referierende:

Dr. Barbara Reisel, Klinische Psychologin, Personzentrierte Psychotherapeutin, Supervisorin, arbeitet für SOS Kinderdorf und in freier Praxis, tätig in der ehrenamtlichen Betreuung von Geflüchteten

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

am 1. Dezember 2018 wird dieses Seminar für ehrenamtlich Tätige angeboten

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Fr. 30.11.2018
14.00 Uhr
Durch Beziehung und Respekt handlungsfähig bleiben
Das Konzept "Neue Autorität" von Haim Omer
Fr. 30.11.2018 (25437)
Seminar
25437

Seminar

Immer häufiger fühlen sich Betreuer/innen, Sozialarbeiter/innen und Menschen im pädagogischen Alltag hilflos und überfordert. Sie erleben sich in vielen Situationen in ihrer Rolle ohnmächtig und wenig handlungsfähig. Hier setzt das Konzept H. Omers an: Es zielt darauf, die betreuenden Personen zu stärken, ihnen konstruktive, wertschätzende Handlungsmöglichkeiten zu offerieren, um so den Menschen Halt und Sicherheit geben zu können und dabei auch in schwierigen Situationen respektvoll, präsent und selbstkontrolliert zu bleiben. Gerade im Umgang mit Menschen, die Flucht und Migration erlebt haben, sind Fachkräfte gefordert, auch in problematischen und eskalierenden Situationen konstruktiv, klar und beziehungsorientiert zu handeln.

Ziele des Seminars:
Die Teilnehmer/innen lernen das Konzept "Autorität durch Beziehung" nach H. Omer kennen. Grundprinzipien werden praxisnah vermittelt. Durch Reflexion der eigenen (pädagogischen) Haltung werden neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet und erprobte Methoden und Tools erworben.

Referierende

Referierende:

Brigitte Gartner-Denk, Sonderpädagogin, Beratungslehrerin, Supervisorin (ÖVS), Kommunikationstrainerin
Mag. Brigit Henökl-Mbwisi, Theologin, Pädagogin, Mediatorin, Systemischer Coach

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 225,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr 30.11., 14:00-18:00 Uhr, Sa 1.12., 9:00-16:00 Uhr

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Sa. 01.12.2018
9.00 Uhr
Selbstfürsorge in der Arbeit mit Geflüchteten
Take care - wann wenn nicht jetzt?
Sa. 01.12.2018 (26259)
Seminar
26259

Seminar

Sie sind ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig und arbeiten mit traumatisierten Menschen. Sie nehmen an deren Schicksal Anteil und versuchen diesen Menschen dabei zu helfen, sich eine neue Zukunft aufzubauen, nachdem sie alles hinter sich gelassen haben. Diese Aufgabe kann zugleich sinnstiftend aber auch sehr belastend sein.
Sorge für andere zu tragen, bedarf eines sorgsamen Umgangs damit. Achtung/Fürsorge für andere und Selbstachtung/Selbstfürsorge sind untrennbar miteinander verwoben. Sich selbst in seinen eigenen Bedürfnissen wahrzunehmen ist die beste Garantie für die Fähigkeit für Mitgefühl und Empathie. Es ist sowohl für die hilfsbedürftige wie auch die helfende Person von Vorteil, wenn diese in angemessener Weise gut abgegrenzt ist. Dies schützt vor Burnout und davor, angesichts von geballter Not anderer nicht zu verzweifeln.
Dies gilt besonders angesichts von Umständen, die Gefühle der Ohnmacht und Wut entfachen, als notwendig. Dabei gilt es innere wie auch äußere Grenzen zu beachten, um unser Engagement sinnvoll und nachhaltig zu gestalten.
Die Geschichte des Helfens zeigt, dass es hier auf eine gute Balance ankommt: Auf Andere schauen und dabei nicht auf sich selber vergessen!

Inhalte und Ziele des Seminars:
In Form von Übungen und Austausch in der Gruppe werden theoretische und praktische Aspekte der Selbstfürsorge erarbeitet und erprobt. Damit soll ein Zugang zu den eigenen Bedürfnissen und zur Befähigung der Wahrung der eigenen Grenzen eröffnet werden.

Referierende

Referierende:

Dr. Barbara Reisel, Klinische Psychologin, Personzentrierte Psychotherapeutin, Supervisorin, arbeitet für SOS Kinderdorf und in freier Praxis, tätig in der ehrenamtlichen Betreuung von Geflüchteten

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,- Beitrag für Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

am 23. November 2018 wird dieses Seminar für hauptamtlich Tätige angeboten

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Di. 04.12.2018
9.00 Uhr
Wie Traumata weiter wirken …
Transgenerationale Traumaweitergabe
Di. 04.12.2018 (26131)
Seminar
26131

Seminar

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."

Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.

Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten
• Selbsterfahrungsübungen

Ziele:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient/innen erkennen
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-16:30 Uhr

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Di. 04.12.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 04.12.2018 (26239)
Jour-fixe
26239

Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30 bis 19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 29.1.2019 von 17:30-19:30 Uhr

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Do. 13.12.2018
9.00 Uhr
Konstruktiv handeln bei Konflikten
Do. 13.12.2018 (26234)
Seminar
26234

Seminar

Konflikte stellen im Arbeitsalltag oft eine Herausforderung dar. Welche Handlungsmöglichkeiten sind denkbar, um ihnen konstruktiv zu begegnen und wie kann eine Balance zwischen dem Anerkennen von Bedürfnissen und notwendigen Grenzen geschaffen werden? Fragen wie diese beschäftigen Praktiker/innen oft alltäglich, doch fehlt es manchmal an Raum und Zeit, sich den Ursachen von Konflikten zuzuwenden und sich mit Lösungsmöglichkeiten adäquat auseinanderzusetzen. Im Rahmen des Seminars erhalten Sie in einer entschleunigten Form Gelegenheit dazu.

Inhalte des Seminars:
• Reflexion des persönlichen Konfliktlösungsstils
• Herausarbeitung einer entwicklungsfördernden Konflikthaltung
• zentrale Fragen der Identitätsentwicklung über die Lebenszeit
• Perspektivenwechsel als Chance in der Konfliktbearbeitung
• Zwischen dem Anerkennen von Bedürfnissen und notwendiger Grenzsetzung
• Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Konflikten im Arbeitsalltag.

Ziele des Seminars:
Die Teilnehmer/innen können die Bedürfnisse von Menschen in Konflikten identifizieren und reflektieren, sowie eine entwicklungsfördernde und transkulturelle Perspektive in Konflikten einnehmen. Sie kennen Methoden und Übungen zur gewaltfreien und partizipativen Bearbeitung und Begleitung von Konflikten.

Referierende

Referierende:

Mag. Natascha Florence Bousa, Erziehungswissenschaftlerin, Erziehungsberaterin (APP), Trainerin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

va0026589
Do. 13.12.2018
17.30 Uhr
Intervisionsgruppe für Ehrenamtliche
in der Begleitung von geflüchteten Menschen
Do. 13.12.2018 (26589)
Angebot für Freiwillige
26589

Angebot für Freiwillige

Die Intervisionsgruppe bietet Raum, um konkrete Situationen und Erfahrungen aus der Freiwilligenarbeit mit Geflüchteten gemeinsam zu besprechen. Die ehrenamtliche Arbeit mit geflüchteten Menschen kann sinnstiftend, aber auch sehr belastend wirken. Dabei ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, für sich selbst Sorge zu tragen und auch schwierige Situationen gemeinsam zu besprechen. In den Intervisionsgruppen sollen neue Möglichkeiten entdeckt und Herausforderungen geteilt werden. Die Gruppe wird begleitet, der Einstig ist jederzeit möglich.

Referierende

Referierende:

Mag. Robert Gerstbach-Muck, Selbständiger Berater, Coach und Trainer der Akademie für Sozialmanagement im Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30-19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

30.1.2019, von 17:30 bis 19:30 Uhr

va0026246
Mo. 21.01.2019
18.00 Uhr
Zehn Regeln für Demokratie-Retter!
Lesung und Gespräch mit Jürgen Wiebicke
Mo. 21.01.2019 (26246)
Vortrag
26246

Vortrag

"Mach dir die Welt zum Dorf und packe Probleme nicht in Watte, sondern besprich sie in deinem Viertel."

Diesem Ansatz folgt der deutsche Philosoph und Journalist Jürgen Wiebicke und sucht vor allem Kontakt zu jenen Menschen, mit denen er nicht einer Meinung ist. In seinem Buch "10 Regeln für Demokratie-Retter" formuliert er zehn griffige Regeln, mit deren Hilfe jeder von uns jederzeit anfangen kann - im Alltag und vor der eigenen Haustür. Wiebicke will die Menschen daran erinnern und ermutigen, dass Demokratie mehr ist als eine Regierungsform. Er sieht in der Demokratie eine Lebensform, die wir immer wieder aufs Neue beleben und verteidigen müssen.

Referierende

Referierende:

Jürgen Wiebicke, Philosoph, Autor, Radiomoderator "Das philosophische Radio"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18:00-20:00 Uhr

va0026272
Di. 29.01.2019
9.00 Uhr
Traumasensible Kreative Stärkungsarbeit
Di. 29.01.2019 (26272)
Seminar
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Seminar

Die meisten geflüchteten Menschen und viele der mit Migrationshintergrund haben traumatische Erfahrungen machen müssen. Die Folgen behindern ein würdevolles Leben und die Integration. Viele warten vergeblich auf therapeutische Hilfen, viele kennen solche Hilfen gar nicht. Die Kreative Traumahilfe in Duisburg hat gemeinsam mit Modellprojekten Konzepte entwickelt, den traumatisierten Menschen sofort und effektiv zu helfen. Dabei geht es um Stärkung durch kreativen Ausdruck und Austausch und um Erfahrungen der Wirksamkeit, die den Ohnmachtserfahrungen entgegen stehen. Das Konzept hat sich bewährt und wird nun erstmals auch in Österreich angeboten.

Die Fortbildung erfolgt in zwei zweitägigen Seminaren:

Grundlagenseminar: Traumasensible Stärkung.
Inhalte: Flucht, Migration und Trauma. Traumafolgen. Konzepte der Stärkung mit Praxistraining. Planung und Durchführung traumasensibler kreativer Projekte.

Aufbauseminar: Coaching und Vertiefung.
Inhalte: Praxisberatung, Umgang mit Krisen, Erregung und Emotionen, Praxistraining nach Wunsch und Bedürfnissen der Teilnehmenden.

Teilnahmevoraussetzungen: Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen im Bereich Migration/Flucht; Fortbildungen oder anders erworbene Kompetenzen in kreativer Arbeit, Therapie, Traumahilfe. Die Teilnahme erfordert ein Bewerbungsschreiben mit Angaben zu Berufs- und ehrenamtlichen Tätigkeiten sowie Aus- und Fortbildungen.

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (32 Unterrichtseinheiten).

Referierende

Referierende:

Yvonne Klemp, Kreative Leibtherapeutin, Kunst- und Traumatherapeutin, Leiterin der Kreativen Traumahilfe Duisburg und Dozentin der Zukunftswerkstatt therapie kreativ

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 450,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

jeweils 9:00-17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

30. Jänner, 19./20. März 2019

va0026590
Mi. 30.01.2019
17.30 Uhr
Intervisionsgruppe für Freiwillige
in der Begleitung von geflüchteten Menschen
Mi. 30.01.2019 (26590)
Angebot für Freiwillige
26590

Angebot für Freiwillige

Die Intervisionsgruppe bietet Raum, um konkrete Situationen und Erfahrungen aus der Freiwilligenarbeit mit Geflüchteten gemeinsam zu besprechen. Die ehrenamtliche Arbeit mit geflüchteten Menschen kann sinnstiftend, aber auch sehr belastend wirken. Dabei ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, für sich selbst Sorge zu tragen und auch schwierige Situationen gemeinsam zu besprechen. In den Intervisionsgruppen sollen neue Möglichkeiten entdeckt und Herausforderungen geteilt werden. Die Gruppe wird begleitet, der Einstig ist jederzeit möglich.

Referierende

Referierende:

Mag. Robert Gerstbach-Muck, Selbständiger Berater, Coach und Trainer der Akademie für Sozialmanagement im Kardinal König Haus

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30-19:30 Uhr

va0024585
Mi. 13.02.2019
9.00 Uhr
Religionskompetenz in der Migrationsgesellschaft
Mi. 13.02.2019 (24585)
Lehrgang
24585

Lehrgang

Unsere Gesellschaft ist geprägt durch eine soziale, kulturelle, ökonomische und auch eine religiöse Vielfalt. Im öffentlichen Leben treffen unterschiedliche religiöse Gruppen aufeinander. Dies wirft Fragen nach religiösen Praktiken, damit verbundenen Weltanschauungen und Lebensweisen auf, die durch Migrations- und Fluchtbewegungen nicht nur politisch wirkmächtig und medial vertreten sind, sondern auch Menschen unmittelbar im Umgang mit Differenzen und Religion als soziale Realität konfrontieren.

Warum Religionskompetenz?
Zunehmende Komplexität durch Migration bringt Fragen nach einem Umgang mit religiöser Vielfalt mit sich. Religion ist für viele Menschen mit Migrationshintergrund ein wichtiger Teil ihrer Identität. Im beruflichen Kontext sind Fachkräfte nicht nur mit religiöser Diversität konfrontiert, sondern auch mit dem eigenen Nähe- oder Distanzverhältnis zu Religion. Dies führt zu einem Spannungsfeld, welches gleichermaßen Wissen und Reflexion über Religion/en erfordert.
Religionskompetenz setzt sich zusammen aus
• Wissen über Religion als identitätsstiftende und kulturelle Zugehörigkeit und dem eigenen Umgang mit religiöser Vielfalt. Religionskompetenz vereint Religionssensibilität mit Handlungsorientierung in plural-religiösen Situationen.
• Wissenskompetenz zwischen kultur- und religionswissenschaftlichem und alltäglichem Religionsverständnis
• Selbstkompetenz als reflexiver Moment der eigenen religiösen Nähe oder Distanz und der damit verbundene Umgang in einer pluralen Gesellschaft
• Interventionskompetenz im Sinne von Handlungsfähigkeit in inter- und intrareligiösen Konflikten und religiösen Geltungs- und Wahrheitsansprüchen

Ziele:
Die Teilnehmer/innen
• erwerben Basiswissen über Religionen, religiöse Praktiken, Weltanschauungen und Lebensweisen und wissen um die Diversität religiöser Überzeugungen, deren Gemeinschafts- und Praxisformen in verschiedenen soziokulturellen Kontexten
• kennen rechtliche Voraussetzungen und wissen um das Verhältnis von Religion und Staat
• lernen mit religiösen Geltungs- und Wahrheitsansprüchen umzugehen und lernen Interventionen religionssensibel anzuwenden
• reflektieren ihre eigene Nähe und Distanz zu Religion, entwickeln eine professionelle Haltung in ihrem Arbeitskontext und wirken als Multiplikator/innen in religiösen Fragen
• erweitern ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit

Zielgruppe:
Der Lehrgang richtet sich an Personen, die in ihrem Arbeitskontext mit religiöser Vielfalt zu tun haben.

Referierende

Referierende:

Mag. Georg Nuhsbaumer, Theologe, Leiter Gesellschaftsfragen im Kardinal König Haus
Univ.-Prof. MMag. Dr. Regina Polak, Institut für Praktische Theologie, Universität Wien, Forschungsnetzwerk "Religion im Kontext von Migration"
Univ.-Prof. Dr. Wolfram Reiss, Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft, Vorstand von CEURABICS - Center for European-Arab & Islamic-Christian Studies
Mag. Kathrin Ruth Lauppert-Scholz, Kulturvermittlerin Granatapfel, Workshops und Expertise zu Judentum und Antisemitismus, Referentin in der Erwachsenenbildung
Prof. Dr. Anne Koch, Professur für Religious Studies, Universität Salzburg, Trainerin bei Occurso e.V. für interreligiöse Konfliktmediation
Mag. Sabine Exner-Krikorian, Religionswissenschaftlerin, Universität Wien, Trainerin Religionskompetenzen
Mag. Dr. Irene Klissenbauer, Universitätsassistentin am Institut für Systematische Theologie und Ethik an der Universität Wien, Expertin für Religionsfreiheit und Frauenrechte
Mag. Dr. Thomas Schmidinger, Politikwissenschaftler und Sozial- und Kulturanthropologe, Schwerpunkte Kurdistan, Jihadismus, Naher Osten und Internationale Politik
Kompa Caritas, Caritas Wien und Niederösterreich; Information, Austausch und Mediation zum Thema Flucht und Asyl, Workshops und Expertise zu Interkultureller Kompetenz
MMag. DDr. Elisabeth Hofstätter, Religionswissenschaftlerin, Lektorin, Trainerin für interkulturelle Kompetenz, Wiener Krankenanstaltenverbund

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.390,- inkl. Mittagessen, Pausenverpflegung und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

jeweils 9:00-17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

14 Lehrgangstage mit zusätzlichen Exkursionen und Reflexions- und Praxiseinheiten im Zeitraum Februar 2019 bis Februar 2020

Download:

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PDF-Datei: Folder Lehrgang Religionskompetenz 2019/20 (534 KB)


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