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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Wintersemester 2019/20

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Fr. 08.05.2020
19.00 Uhr
In Ruhe alt werden können
Kritische Anmerkungen zur Normalität
Fr. 08.05.2020 (28462)
Vortrag
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Vortrag

"Jung bleiben beim Älterwerden" - so oder so ähnlich lauten die Titel von Ratgebern zum richtigen Altern. Selbstbestimmt, dynamisch, aktiv und fit sollen die Alten sein und möglichst problemlos für ihr Umfeld.

Der Autor Erich Schützendorf beschäftigt sich seit vielen Jahren
mit dem Älterwerden. Er spricht über die Veränderungen im Altersbild und darüber, ob Schattensein noch vorkommen dürfen.
Er, der selbst in die Jahre gekommen ist und einer Generation angehört, die sich auf ein langes Leben einstellen muss, fragt nach neuen, ungewöhnlichen Entwürfen für das dritte und das vierte Lebensalter. Er beleuchtet unsere Vorstellungen von "Normalität" und den Folgen, wenn Menschen sich nicht mehr in die vorgegebenen Muster und Routinen fügen können oder wollen.

Referierende

Referierende:

Erich Schützendorf, Dipl.-Päd.; Studium Pädagogik, Psychologie, Soziologie Lehrbeauftragter für Soziale Gerontologie; Autor zahlreicher Aufsätze und mehrerer Bücher zu den Themen Älterwerden, Beziehungsarbeit in der Altenpflege und Demenz, u.a.: Anderland; In Ruhe verrückt werden dürfen, Das Recht der Alten auf Eigensinn, Wer pflegt, muss sich pflegen, Das Alter als Nachspeise.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Sa. 09.05.2020
9.00 Uhr
Inseln der Entspannung im Demenzalltag
Von Verständnis, Abgrenzung und Kompromissen
Sa. 09.05.2020 (29239)
Seminar
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Seminar

Menschen mit Demenz zu begleiten, ist eine besondere Herausforderung: mit Höhen und Tiefen, Nähe und Fremde, Geben und Nehmen.

Die Balance zwischen diesen Polen ist nicht immer einfach. Natürlich will man den Menschen mit Demenz gerecht werden, aber dann merkt man, dass sie wie die Rosen nicht nur wunderschöne Blüten besitzen, sondern auch Dornen. Es ist eben nicht anders als in jeder anderen Beziehung.

Der Referent will zeigen, dass eine Begegnung von Mensch zu Mensch auf Augenhöhe möglich ist. Niemand ist dem anderen über- oder unterlegen, weil der eine sich auf seinen Verstand verlassen kann und der andere nicht.

Wenn also beide Partner gleichberechtigt sind, dann gilt das auch für die Bedürfnisse der beiden Partner. Wie handelt man Kompromisse aus, bei denen sich keiner ganz durchsetzen, aber auch keiner sich ganz zurücknehmen muss?

Ein Tag zum Nachdenken, Nachspüren und Finden von "Inseln der Entspannung".

Für An- und Zugehörige, Freiwillige, Pflegepersonen, Seelsorger*innen, Therapeut*innen....

Leitung

Leitung:

Erich Schützendorf, Dipl.-Päd.; Studium Pädagogik, Psychologie, Soziologie Lehrbeauftragter für Soziale Gerontologie; Autor zahlreicher Aufsätze und mehrerer Bücher zu den Themen Älterwerden, Beziehungsarbeit in der Altenpflege und Demenz, u.a.: Anderland; In Ruhe verrückt werden dürfen, Das Recht der Alten auf Eigensinn, Wer pflegt, muss sich pflegen, Das Alter als Nachspeise.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 14.05.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 14.05.2020 (28441)
Philosophischer Abend
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Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur „letzte“ Fragen sind, sondern die „bleibenden“ Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir werden diese in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereichen und Lebensphasen stellen.
Deswegen – ganz nach dem Motto Epikurs, wonach weder die Jungen zögern noch die Alten aufhören sollen zu philosophieren – richtet sich das Philosophicum an alle „Geborenen und Sterblichen“, die geistige Nahrung, das Hören anderer Perspektiven und philosophisches Gespräch als wesentlichen Baustein für persönliches Glück und soziale Verantwortung sehen.
Wir etablieren das neue Format in zwei Formen:
„Was ist …?“
Richtig „verkostet“ sind Begriffe nicht abstrakt – sondern Fenster in die Tiefe wesentlicher Phänomene und Brücken zu den Erfahrungen anderer Menschen und anderer Lebensbereiche. In der sokratischen Tradition werden oft floskelhaft über die Lippen gehende Begriffe untersucht und mit Erfahrungsbeispielen verlebendigt – um anders, neu, differenzierter zu sehen und als Voraussetzung für eine konzentrierte und gemeinschaftlichere Lebenspraxis.

„Wie wollen wir …?“
Gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Pflege lehren uns beispielhaft und beispiellos: Politik und aktuelle Diskurse basteln zu viel an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Das gilt auch in anderen Gesellschaftsbereichen (Ökologie …). Aber das kann einfach nicht alles sein! Im „Wie wollen wir …?“-Format sollen Räume für größere Visionen freigelegt werden, frei vom Reflex der schnellen Antworten. Unsere eigene und die Zukunft unserer Kinder hat das verdient …

Zeit: 18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus
Ort: Bibliothek des Kardinal König Hauses
Moderation: Patrick Schuchter („Was ist …?“), Petra Rösler / Patrick Schuchter („Wie wollen wir…?“)
Eintritt: „Unfreiwillige Spende“ (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack – Minimum 1 Cent)
Verpflegung: rein geistig.
Anmeldung: erwünscht (eventuell wird vor dem jeweiligen Termin ein Text zugeschickt).

Für alle, die ein kritisch-kultiviertes Vorabendprogramm suchen.
14.5. Was ist … Abschied?

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

"unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent) Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

17.6.2020

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Fr. 15.05.2020
9.00 Uhr
Demenz verstehen - von Kindesbeinen an
Fachtag zur Vermittlung von Wissen und Haltung an Kinder und Jugendliche
Fr. 15.05.2020 (29308)
Fachtag
29308

Fachtag

Untersuchungen zeigen, dass rund ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen im familiären Umfeld Personen mit Demenz begegnet. Die Gespräche darüber fallen den Eltern oft schwer, sie wollen Kinder schonen oder selbst nicht so genau "hinsehen." Dabei sind die jungen Menschen unsicher - einerseits wissen sie nicht, wie sie mit dem veränderten Verhalten umgehen sollen, andererseits haben sie auch Angst, dass den Angehörigen etwas zustößt.
Wenn wir über Inklusion und Teilhabe sprechen, ist es auch wichtig, dass sich alte und junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen vorurteilsfrei begegnen. Die Erfahrung aus Begegnungen - z.B. zwischen Kindergarten und Pflegeheim - sind meist sehr positiv.

Viele Organisationen, Initiativen und Kommunen haben Aktivitäten entwickelt, damit Kinder frühzeitig über Demenz lernen und Jugendliche sich damit vertieft beschäftigen können.
Wir möchten mit dem Fachtag
- Viele solche Aktivitäten vorstellen
- Netzwerke knüpfen und stärken
- Zu neuen Ideen und Kooperationen anregen
- Wenig beachtete oder kritische Faktoren ansprechen
- Ermutigen und bestärken.
Methoden:
- Vorträge / Präsentationen zum schnellen Informieren
- World Café zur Übersicht & zum Vernetzen
- Mini-Workshops zur Vertiefung
Themen:
- Begegnung vor Wissen: Erfahrungen aus gemeinsamen Projekten
- Vermittlung im Kindergarten
- Schulprojekte erfolgreich aufsetzen und organisieren
- Kunstprojekte in der Arbeit mit Jugendlichen
- Demenz im Kinderbuch
- Arbeit mit Filmen, Videos, Websites
- Kinder als Thema und Zielgruppe in Beratungsgesprächen
- Jugendliche als Betreuungspersonen - was wissen wir?
- Über Kinder die Eltern erreichen: Chance oder Irrweg?

Referierende

Referierende:

Marita Gerwin, Dipl. Sozialpädagogin, langjährige Leiterin der Fachstelle Zukunft Alter / Stadt Arnsberg (D), Arbeitsschwerpunkt Dialog der Generationen- Intergenerativer Austausch- Kunst und Kultur
Daniela Egger, Aktion Demenz Vorarlberg (angefragt)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 15.05.2020
9.00 Uhr
Wenn nur die Angehörigen nicht wären -
ohne Angehörige ginge es gar nicht
Fr. 15.05.2020 (28438)
Seminar
28438

Seminar

Diese zwei Stoßseufzer höre ich oft in der Begegnung mit Pflegepersonal, aber auch Ehrenamtlichen. Wenn es um die Betreuung, die Pflege von älteren und sterbenden Menschen geht, dann sind die Angehörigen immer mit im Raum – ob real oder in Gedanken. Sei es, dass sie zu Hause den Großteil der Sorge übernehmen, sei es, dass sie die unterschiedlichen Dienste und Begleitungen organisieren, sei es, dass sie sich nicht ausreichend kümmern oder vielleicht auch gar nicht. Vielleicht mischen sie sich aber auch in das ein, was die Professionellen und Ehrenamtlichen als ihr Gebiet, ihre Kompetenz, ihre Entscheidungsmacht ansehen.
In diesem Seminar wollen wir mit den Bildern arbeiten, die wir über Angehörige haben. Ob bewusst oder unbewusst: sie leiten uns in den Begegnungen mit Angehörigen, in den meisten Fällen Frauen, die als Töchter, Schwiegertöchter, Partnerinnen involviert sind. Diese Bilder sind auch Ausdruck gesellschaftlicher oft widersprüchlicher Anforderungen, mit denen Professionelle wie An- und Zugehörige konfrontiert sind. Mit offenem Blick auch auf vielleicht Schambesetztes, dem Mut zu tiefen Gesprächen und auch spielerischen Zugängen werden wir uns der Thematik nähern. Das Ziel dieses Tages ist, mit einer frischen Perspektive zum Thema An- und Zugehörige nach Hause zu gehen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. Eva Fleischer, Sozialarbeiterin, Erziehungs- und Sozialwissenschaftlerin, Studium der Sozialarbeit, Erziehungs- und Politikwissenschaften, aktuell tätig in der Lehre und Forschung im Studiengang "Soziale Arbeit" am Management Center Innsbruck mit einem Fokus auf Care sowie als Trainerin im Bereich Sozialer Wandel / Soziale Gerechtigkeit, Mitglied der Initiativgruppe Care.Macht.Mehr.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr