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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19

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Di. 07.05.2019
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2019/20
Einführungstag
Di. 07.05.2019 (23783)
Lehrgang
23783

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuungund Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitungihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Psychotherapeut und Supervisor
Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, ärztliche Leitung Mobiles Hospiz der Caritas Wien
Manuela Straub, Diplomierte Pflegefachkraft (Mobiles Hospiz der Caritas der Erzdözese Wien, Schwerpunkt Tageshospiz), zert. Trainerin für Palliative Care (DGP), Coach & Supervisorin (ÖVS), Organisationsberatung, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor E. Frankl
Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Organisationsberater, praktischer Theologe (Dr. theol.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Koordinator der Klinischen Ethikarbeit im St. Josef Krankenhaus, Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.375,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,- nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von Oktober 2019 bis Juni 2020

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Fr. 10.05.2019
18.00 Uhr
Männer in ihrer Trauer begleiten
Trauer und Gender
Fr. 10.05.2019 (25948)
Seminar
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Seminar

Die Fähigkeit zu trauern ist eine Grundausstattung jedes menschlichen Wesens. Dennoch sehen wir, dass unterschiedliche historische Epochen und unterschiedliche Kulturen unterschiedliche Formen entwickeln, um Trauer zu leben. Sosehr nun der Prozess der Trauer ein höchst individuelles Geschehen ist, sosehr ist doch erkennbar, dass individuelle Kontexte und Lebensumstände emotionalen Ausdruck - wie es Trauer einer ist - beeinflussen können. Das Seminar möchte zunächst die männliche Lebenswelt in den Blick nehmen, um aus diesem Blickwinkel auf die Prozesse der Trauer zu schauen. Das Ziel ist, ein vertieftes Verständnis für männliche bzw. individuelle Trauervollzüge zu erlangen.

Inhalte: Männliche Lebenswelten, Prozesse der Trauer, Geschlechtssensible Begleitung

Zielgruppe: alle am Thema Interessierte

Leitung

Leitung:

Mag. Dr. Erich Lehner, Psychoanalyse, Palliative Care, Männer- und Geschlechterforschung, www.erich-lehner.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Dauer

Dauer:

Fr. 18:00 - 21:00 Uhr, Sa. 9:00 - 17:00 Uhr

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Sa. 11.05.2019
9.00 Uhr
Die Innenwelt der Demenz erkunden
mit dem demenz balance Modell
Sa. 11.05.2019 (27314)
Seminar
27314

Seminar

(Wiederholungstermin)

"Mit dem demenz balance-Modell habe ich eindrücklich erlebt, wie mit den Verlusten meine innere Balance verloren ging. Ich habe eine Ahnung davon bekommen, mit welchen Gefühlen ich zu kämpfen hätte, aber auch welche Bedürfnisse dann bei mir im Vordergrund stünden."
Sabine B. nach der Erfahrung mit dem demenz balance-Modell

Das demenz balance-Modell© ist eine Methode, die es möglich macht, mögliche Auswirkungen einer Demenzerkrankung auf das eigene Leben zu erkunden. Ziel ist es, über Selbsterfahrung die Empathie und das Verständnis für die Bedürfnisse und das Verhalten von Menschen mit einer Demenz zu stärken.
Inhalte:
Kurzer Überblick über das Leben mit Demenz: Welche Formen gibt es, wie verlaufen sie? Welche Unterstützung ist nötig und wie kann sie gestaltet werden? Was sind die großen Herausforderungen für Betroffene, Angehörige, Umfeld?
Selbsterfahrung anhand des Modells: tiefes, aber gut begleitetes Eintauchen in das Leben mit zunehmenden Verlusten. Erkunden der Gefühle, Ressourcen, Bedürfnisse in dieser Situation.
Reflexion und Ableiten von Handlungsmöglichkeiten für Begleitende in Familie, Ehrenamt oder Beruf. Entwickeln von konkreten Ideen ebenso wie Formulieren von Grundsätzlichem.
Zielgruppe: Angehörige, ehrenamtlich in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz Tätige, Betreuende z.B. in der Seelsorge, Interessierte am Alltagskontakt, etwa in Dienstleistungsberufen (Apotheken, Arztpraxis…).

Referierende

Referierende:

BA, MA

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn, MA Sozialwirtschaft und Soz. Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP, Sonderausbildung für Lehrtätigkeit § 65b GuKG; Geschäftsführer des Vereins PROMENZ; Lehrgangsleitung Dementia Care; langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und An- und Zugehörigen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 17.05.2019
9.00 Uhr
Alles andere als nur belastend
Angehörigenpflege als Beziehungsgeschehen
Fr. 17.05.2019 (27591)
Seminar
27591

Seminar

Rund 85% Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zuhause von Angehörigen gepflegt, die diese Lebensaufgabe für sich
annehmen und gestalten. Eine Pflegeaufgabe sucht man sich in der Regel nicht aus, sondern reagiert auf Situationen, in denen Sorge und Fürsorge notwendig werden.

Häufig wird Pflege mit Belastung und Überlastung verbunden. Das
ist aber nur ein Aspekt dieser Lebenssituation. Gute Pflege erwächst aus einem Beziehungsgeschehen, aus der Verbundenheit heraus. Pflege als Element der Beziehungsgestaltung reichert mit neuen Erfahrungen an, kann (latente) Loyalität und Liebe in den "Handreichungen" des Alltags lebendig werden lassen. Lebendigkeit entsteht aus dem Empfinden von Sinn und Beziehung. Sie kann so zur Ressource in (auch) belastenden Lebenssituationen werden. Je mehr man in Resonanz ist, umso besser werden Bedürfnisse wahrgenommen. Ohne Resonanz aber wird Pflege zur Technik.

Das Seminar beleuchtet die Motive und Ressourcen für oft langandauernde Angehörigenpflege im Sinn eines Resonanzgeschehens. Davon ausgehend wird
gefragt, wie die Resonanzbeziehung zu sich selbst, zu den zu Pflegenden und der
Community von professionellen Diensten Unterstützung erfahren kann.

Aus dem Inhalt
- Pflege: bereichernde Liebeserfahrung versus entfremdende Belastung
- Pflege als Resonanzgeschehen (im Anschluss an die Resonanztheorie von Hartmut Rosa)
- Pflege als gewachsene Kompetenz der gemeinsamen Geschichte: das Konzept der
personalen relationalen Assistenz
- Von Betroffenen lernen: Diskussion und Interpretation von Erfahrungsberichten
- Die Bedeutung von Resonanzförderung in Beratungsbeziehungen für pflegende
Angehörige

Zielgruppen
ÄrztInnen, PsychologInnen, Pflegepersonal aller Ausbildungsgrade, therapeutische Berufsgruppen, SeelsorgerInnen, Ehrenamtliche, Angehörige, Interessierte

Referierende

Referierende:

Carmen Birkholz, Dr.in phil. Dipl.-Theologin, Palliative-Care Trainerin und Autorin mit Schwerpunkt Menschen mit Demenz und Menschen mit geistiger Beeinträchtigung sowie Spiritualität

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 20.05.2019
19.00 Uhr
Kaleidoskop des Trauerns
Mo. 20.05.2019 (24159)
Vortragskonzert
24159

Vortragskonzert

Trauern ist ein dynamischer Prozess mit wiederkehrenden Themen. Nach einem Verlust geht jeder Mensch seinen individuellen Trauerweg in seinem ganz eigenen Tempo, aber alle Trauenden
bewegen sich auf denselben Themenfeldern. Die Trauerexpertin Chris Paul hat diese Felder „Facetten des Trauerns“ genannt, die wie in einem Kaleidoskop ständig neue Muster bilden. Emotionen sind ein wichtiger Teil aller Trauerwege, deshalb hat sie zur Präsentation des Trauerkaleidoskops eine ganz besondere Form gewählt.
Zwischen die Erläuterungen und Erzählungen aus ihrem Beratungsalltag sind deutsche und englische Lieder gesetzt. Unterstützt vom Kölner Gitarristen Udo Kamjunke singt Chris Paul die Stücke live. Sie berührt die BesucherInnen mit ihrer kraftvollen
warmen Stimme und lässt die Facetten des Trauerns verstehen und erleben: So singen die Beatles in „Let it be“ davon, wie Erinnerungen und Phantasie uns Kraft auf dem Trauerweg geben können. Kelly Clarksons „Because of you“ beschreibt Wut und Anklage, aber auch Sehnsucht. In „Together again“ von Janet Jackson geht es um die Erfahrung, dass die Verstorbenen über uns wachen.

Referierende

Referierende:

Chris Paul, Trauerbegleiter in Deutschland, Trainerin und Fachautorin, schreibt seit fast 40 Jahren auch eigene Stücke www.chrispaul.de
Udo Kamjunke, freier Gitarrist in verschiedenen Formationen, Musikalienhändler, Musiklehrer und Musikproduzent www.kamjunke.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr