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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2019

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Mi. 13.11.2019
9.00 Uhr
Gelingende Kommunikation mit Menschen mit neurologischen Erkrankungen
Lösungsansätze bei Sprech-, Sprach- und anderen Kommunikationsstörungen
Mi. 13.11.2019 (25956)
Fachtagung
25956

Fachtagung

"Kommunikation ist - auch wenn wir es ständig (vielfach unbewusst) tun - ein sehr komplexer Vorgang."

Zwischenmenschliche Kommunikation ist ein Grundbedürfnis und eine der Voraussetzungen für gelingende Beziehungen, für zwischenmenschliche Interaktion und Kooperation. Gerade in der Medizin ist Kommunikation zur Erhebung der Anamnese sowie zum Erkennen von Bedürfnissen und Wünschen kranker Menschen von zentraler Bedeutung. Deswegen bedürfen Menschen mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten unserer besonderen Aufmerksamkeit, Empathie und Zuwendung, um ihnen in entsprechender Weise helfen zu können sowie uns mit ihnen zu verbinden. Eine hochgradig eingeschränkte Kommunikation kann im Rahmen einer medizinischen Betreuung zu Fehlinterpretationen oder zum Nichterkennen lebensnotwendiger Bedürfnisse führen, sowie ein Ausgeschlossen-Sein sowie mangelnde Teilhabe am Leben zur Folge haben. Jede nur mögliche und passende Abhilfe, von einfachen Alphabet-Tafeln über logopädische Interventionen bis zu computerunterstützten Kommunikationshilfen, soll herangezogen werden.

Inhalte:
- Humanmedizinische Grundlagen
- Kommunikationsstörungen
- Auswirkung und Folgen von eingeschränkter Kommunikation
- Hilfe und Abhilfe:
Zugang zu Menschen mit eingeschränktem Kommunikationsvermögen, Formen nonverbaler Kommunikation
Logopädie, Technische Hilfsmittel

Arbeitsweise: Vorträge mit Diskussion, Fallbeispiele, Übungen, Geräteausstellung

Zielgruppen: Medizinisches Personal, Logopäd/innen, Physiotherapeut/innen, Pflegepersonen, Ärztinnen und Ärzte; Medizintechnische Berufsgruppen, interessierte Laien,
Betroffeneund Angehörige (auch mit einer Teilnahme nur am Nachmittag)

Referierende

Referierende:

DI Dr. med. Heinz Lahrmann, Facharzt für Neurologie, Studium der Physik an der TU Wien & weitere ReferentInnen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,- Teilnahmebeitrag für Betroffene und Angehörige

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Sa. 16.11.2019
9.00 Uhr
Achtsam sein mit Menschen mit Demenz und uns selbst
anstatt GEWALTig überfordert
Sa. 16.11.2019 (27738)
Seminar
27738

Seminar

Oft ist Angehörigen und Nahestehenden unklar, wie sie mit aggressiven Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz und der eigenen Überforderung in der Begleitung sensibel zurechtkommen können.

Im Rahmen einer kurzen Selbsterfahrung mit dem Demenz Balance Modell tauchen wir in ein Leben mit zunehmenden Verlusten ein. Dies ermöglicht ein besseres Einfühlungsvermögen in Menschen mit Demenz und ihre Bedürfnisse.

Danach erarbeiten wir konkrete Ansätze, um die Überforderung in der Begleitung zu vermindern. Wir suchen nach Möglichkeiten, wie Angehörige, Freunde oder Ehrenamtliche Gewalt in Wort und Tat vermeiden können.

Zielgruppen: Angehörige, ehrenamtlich in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz Tätige, Seelsorger/innen, Interessierte am Alltagskontakt z.B. in Dienstleistungsberufen (Apotheken, Arztpraxis …) etc.

Referierende

Referierende:

Mag.a Petra Jenewein, Studium der Psychologie und Psychogerontologie, langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen und im Projektmanagement im Sozial- und Gesundheitswesen. www.gerontopsychologie.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 18.11.2019
9.00 Uhr
Gewalt hat viele Gesichter
Rahmenbedingungen und Strategien für gewaltfreie Demenzpflege
Mo. 18.11.2019 (27558)
Seminar
27558

Seminar

Gewalt hat viele Gesichter und Namen. Gewalt in der Pflege wird in Betreuungs- und Pflegeteams oft tabuisiert. Dabei ist Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern manchmal nicht klar, wie sie mit aggressiven Verhaltensweisen von älteren Menschen und Angehörigen umsichtig und fachlich richtig umgehen können. Auch die eigenen Grenzen hin zur Überforderung erfordern eine stetige Sensibilität.

Die Führungskräfte spielen in diesem Zusammenhang eine ganz wesentliche Rolle. An sie werden zahlreiche Erwartungen und Aufgaben herangetragen. Das beginnt bei der Gestaltung passender Rahmenbedingungen, einer guten Führung, sowie dem Setzen präventiv wirkender Maßnahmen. Führungskräfte sind gefordert, Gewaltsituationen zu erkennen und klärend zu intervenieren.
Wir erarbeiten anhand von Erfahrungen aus der Betreuungspraxis und unter Nutzung eines Handlungsleitfadens Wege für eine bestenfalls gewaltfreie Pflege und Kommunikation.

Zielgruppen: Führungskräfte in Pflege und Betreuung (ab Stationsleitung), Entscheidungsträger, Qualitätsbeauftragte

Referierende

Referierende:

Mag.a Petra Jenewein, Studium der Psychologie und Psychogerontologie, langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen und im Projektmanagement im Sozial- und Gesundheitswesen. www.gerontopsychologie.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 18.11.2019
19.00 Uhr
Trauern erlaubt!?!
Mit dem Verlust (m)eines Kindes nach Spätabbruch, Fehl- und Totgeburt umgehen
Mo. 18.11.2019 (25580)
Vortrag
25580

Vortrag

Wenn Paare ein Kind in der Schwangerschaft verlieren, sind Abschied und Trauer häufig ein einsamer Prozess. Gefühle des Versagens, der Schuld und der Angst vor Verurteilung sind verantwortlich dafür, dass sich verwaiste Eltern oftmals nicht gestatten zu trauern, sich zurückziehen oder den Verlust ihres Kindes allein mit sich selbst ausmachen.
Doch es können Wege aus der Tabuisierung aufgezeigt und Worte für das scheinbar Unaussprechliche gefunden werden. Durch den Vortrag können die Teilnehmenden Impulse für den eigenen Weg finden und Fragen loswerden.
Zielgruppe:
betroffene Eltern, deren Kind vor oder während der Geburt gestorben ist, unabhangig wie lange der Verlust her ist
haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die mit den betroffenen Eltern begleitend, beratend bzw. therapeutisch arbeiten
sonstige interessierte Offentlichkeit

Referierende

Referierende:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge, sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen,Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung, sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester, Fortbildungen zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und zu Trauerberaterin, Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin -www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 19.11.2019
9.00 Uhr
Wenn ein Kind vor der Geburt stirbt –
Trauerbegleitung nach (Spät-)Abbruch, Fehl- und Totgeburt
Di. 19.11.2019 (27078)
Seminar
27078

Seminar

Ein Versterben unter der Geburt, ein Spätabbruch, eine Fehl- oder Totgeburt – alle haben gemeinsam, dass sich die betroffenen Eltern und Geschwisterkinder das ganz anders gewünscht haben. Und auch die Professionellen trifft der frühe, unerwartete oder dramatische Tod von Kindern vor, während oder kurz nach der Geburt anders, als wenn ein alter Mensch stirbt. Deshalb ist es eine Herausforderung, in dieser Ausnahmesituation des Lebens die betroffenen Eltern und Geschwister zu begleiten.
Die Grenze zwischen Leben und Tod bringt uns häufig auch an die Grenze von Sprache. Zugleich gibt es zu dieser besonderen Trauer von Eltern keine Umgangspatentrezepte. Aber es gibt mehrere gute Möglichkeiten, ihr zu begegnen. Um die geht es in der Fortbildung.
Auf der Basis Ihrer Erfahrungen machen wir einerseits eine Bestandsaufnahme, was Sie bislang schon alles tun, um den betroffenen Eltern zur Seite zu stehen. Andererseits erarbeiten wir auf der Basis von Ihren Fallbeispielen, bei denen Sie an Ihre Grenzen gekommen sind, wie Sie Ihren Trauerbegleitungshandwerkskoffer unmittelbar beim Tod und in der jeweils begrenzten Zeit, die Ihnen zur Verfügung steht, noch ausbauen können. Sie profitieren zudem von dem Erfahrungsschatz der Referentin, die in diesem Bereich trauerbegleitend in Deutschland seit vielen Jahren tätig ist. Der Vergleich Österreich-Deutschland kann zeigen, wie beide Länder voneinander profitieren können. Nicht zuletzt schauen wir, wie Ihr persönlicher Umgang mit diesen frühen Toden ist, wie Sie diese verarbeiten und wie Ihre Haltung dazu ist. Ihre mitgebrachten Fragen zum Thema sind herzlich willkommen und werden eine zentrale Rolle spielen.
Zielgruppe:
Mitarbeiter/innen, die mit den betroffenen Eltern begleitend, beratend bzw. therapeutisch arbeiten (wollen):
- Gynakolog/innen im ambulanten und klinischen Kontext,
- Pflegekrafte,
- Hebammen,
- medizinisch Fachangestellte in Bereich Pranataldiagnostik,
- Berater/innen aus entsprechenden Beratungsstellen,
- Therapeut/innen,
- Trauerbegleiter/innen
Ziele:
Wissenserweiterung, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Spezifika in der Trauer und Verlustbewältigung von jungen Eltern, die ihr Kind vor, wahrend oder kurz nach der Geburt verloren haben
- Kommunikativer Kompetenzausbau in der Begleitung von trauernden Eltern, insbesondere wenn sie sich ihre Trauer (selbst) aberkennen bzw. mit Schuldvorwurfen belastet sind (z. B. beim Spatabbruch)
- Vorstellung und Bestandsaufnahme, was es an Möglichkeiten und Ritualen (z. B. Totenfotografie) gibt, um die Eltern zu begleiten
- Reflektion und Ausbau der eigenen Verarbeitungsstrategien und der eigenen Haltung insbesondere zum Thema Spätabbruch

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge, sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen,Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung, sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester, Fortbildungen zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und zu Trauerberaterin, Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin -www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di 19. und Mi 20.11. jeweils von 9:00 bis 17:00