Logo

Veranstaltung finden

Tagungsraum anfragen

Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2020

a107
va0029420
Do. 05.11.2020
9.00 Uhr
Aktivierend den Alltag begleiten!
Basis-Modul für Aktivierungsassistent*innen
Do. 05.11.2020 (29420)
Seminar
29420

Seminar

Aktivierungsassistent*innen aktivieren und fördern ressourcenorientiert, ganzheitlich und personenzentriert die Ressourcen ihrer zu betreuenden und/oder zu pflegenden Menschen. Ziel ist, Lebensqualität, Teilhabe, soziale Interaktion und Sinnhaftigkeit für Menschen in geriatrischen Einrichtungen zu ermöglichen.

Berufsgruppen in geriatrischen Arbeitsbereichen stehen im Alltag vor vielen Herausforderungen welche sie tagtäglich mit großem Engagement meistern. Doch Engagement alleine genügt nicht mehr, da sich Bedürfnisse und der Bedarf unterschiedlichster Zielgruppen enorm verändert haben. Eine besondere Herausforderung stellt der hohe Anteil von Menschen mit demenziellen Veränderungen, aber auch Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen dar.

Geriatrische Aktivierung eröffnet neue Wege im Alltag der Pflege und Betreuung.

Inhalte und Methoden:
- Einführung in die Grundlagen der Aktivierung, Haltung, Achtsamkeit und Grenzen
- Biografische Aktivierung (aktivitäts-, gesprächs- und dokumentationsorientiert)
- Beobachtung und Wahrnehmung - Ressourcen finden und fördern
- Aktivierungsplanung erstellen (Wochen- und Monatsplanung mit Zielsetzung..)
- Aktivierung und Lebensraumgestaltung bei hohen Pflegestufen
- Methoden und Techniken der Kleingruppen und Einzelaktivierung, -der "aktivierende Tisch- oder Bettbesuch"

Zielgruppen: Interessierte Berufsgruppen aus den Bereichen Pflege und Betreuung, Ehrenamtlich Begleitende.

Bei Interesse der TeilnehmerInnen werden weitere Module angeboten, um die Zusatzqualifikation zum/zur Aktivierungsassistent*in erreichen zu können.

Referierende

Referierende:

Lore Wehner, Fachexpertin für Aktivierung und Betreuung in der Geriatrie Geragogin, ehm. Dozentin der Aktivierungsfachschule medi/bern. Erfahrungsbereiche in der psychosozialen Betreuung, der Demenzbegleitung, Angehörigenarbeit, Ehrenamt, Schulung, Konzeption uvm.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 250,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

Donnerstag, 5.11., 9.00 bis Freitag, 6.11., 17.00 Uhr


va0029506
Do. 05.11.2020
18.00 Uhr
Grenz-Kompetenz
Do. 05.11.2020 (29506)
Seminar
29506

Seminar

In Krisenzeiten können kaum neue Inhalte erlernt werden. Es trägt nur das, was bereits zuvor im Leben angeeignet wurde und sich bereits bewährt hat. Deshalb erscheint es berechtigt, über Leiden nachzudenken und zu reden, bevor wir selbst in extreme persönliche, existentielle Leiden geraten.
In der philosophischen und in anderen Traditionen wurden Übungen entwickelt, das Leben von den Grenzen und Grenzsituationen her zu betrachten. Das hat nicht nur den Sinn, sich auf mögliches Grenzerleben vorzubereiten, sondern auch das Leben im Hier und Jetzt zu bereichern, der Wahrheit und dem Bedeutsamen näher zu kommen, die Dinge und das Leben im "rechten Licht" und den rechten Proportionen sehen zulassen - und nicht zuletzt Andere in Krisen angemessen verstehen zu können.
Im Seminar wollen wir auf diesen Schatz philosophischer Übungen zurückgreifen und für die Sorge für sich und andere in der Palliativarbeit und verwandten Feldern neu fruchtbar machen. Grenz-Kompetenz stärkt persönliche und gemeinschaftliche Ressourcen im Sinne der Salutogenese, führt Sorge-Arbeit an ihren wesentlichen Kern und nährt so die Motivation und den Umgang mit "moral distress".

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Dr. Christian Metz, Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care und Demenz in Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen am Freitag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do., 5.11., 18:00 mit open end, Fr. 6.11., 9:00 - 16:00 Uhr


va0029238
Sa. 07.11.2020
9.00 Uhr
Lebensraum Bett
Lebensqualität und Lebendigkeit ermöglichen
Sa. 07.11.2020 (29238)
Seminar
29238

Seminar

Bettlägerigkeit verändert das Leben von Pflegebedürftigen.
Das gilt für multimorbide und an Demenz erkrankte Menschen ebenso wie für temporär eingeschränkte Patient*innen.
Für gesunde Menschen ist das Bett ein Ort der Erholung und Entspannung und des Schlafes. Für Pflegende, Ärzt*innen und Therapeut*innen ist das Bett eine Arbeitsfläche.
Für Pflegebedürftige ist das Bett der verbliebene Lebensraum für die ihnen verbleibende Lebenszeit.
Der bettlägerige Mensch hat nur noch rund 1,9 Quadratmeter "Wohnfläche" - das Bett wird zum allumfassenden Lebensraum.

Diese Fortbildung befasst sich mit der Bettlägerigkeit und den damit verbundenen Begleitumständen sowohl von jungen als auch betagten Erkrankten.
Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern? Wie gelingt es, die
Pflegebedürftigen im besten Fall in diese Gestaltung mit einzubeziehen?

Unter den folgenden Gesichtspunkten vermittelt Ihnen das Seminar Inhalte, die zu einem besseren Verständnis helfen und zu neuen Ideen anregen können:

o Der Mensch, der im Bett lebt - Wahrnehmung und Funktionen des menschlichen Daseins
o Was führt zu Bettlägerigkeit - Aus der Sicht eines Patienten vs. aus der Sicht von
Pflegenden, Betreuenden und Therapeutinnen
o Helfen, sich Zeit nehmen, loben und mobilisieren - Kognitive Fähigkeiten fördern, Bewegung schmackhaft machen & Hilfestellungen anbieten
o Geborgenheit im Zimmer ermöglichen - Verlust des "Zuhause-Gefühls"
o Sprechen und berühren - Berührungen ermöglichen und am aktuellen sozialen Geschehen teilhaben lassen

Zielgruppe:
Alle, die Menschen im eingeschränkten Lebensraum begleiten, betreuen, behandeln: Angehörige, freiwillig Engagierte, "Profis" in Pflege, Therapie und Seelsorge

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin. Berlin (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029249
Mo. 09.11.2020
9.00 Uhr
Demenz und Schmerz
Erkennen, behandeln, vermeiden
Mo. 09.11.2020 (29249)
Seminar
29249

Seminar

Was wissen wir über das Schmerzerleben von Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die uns keine Auskunft mit Worten darüber geben? Erstaunlicherweise wird immer noch angezweifelt, dass sie überhaupt Schmerzen haben. Gerade multimorbide, hochaltrige Menschen leiden jedoch häufig unter Schmerzen - nicht nur körperlich! Sie drücken den Schmerz auch aus, aber nicht in für uns gewohnter Form.

Das Erleben von Schmerz beeinflusst das physische, psychische und auch das soziale Befinden eines jeden Menschen - mit und ohne Demenz. Wir haben den Auftrag, den Schmerz bei Bewohner*innen und Klient*innen aufzuspüren, zu verstehen und zu behandeln. Und wo immer möglich Schmerzen zu vermeiden.

Im Seminar beschäftigen uns Fragen wie:
Was bedeutet das Konzept "Total Pain" für Menschen mit Demenz?
Wie sieht das Konzept des Schmerzmanagements aus?
Wie nehmen wir ein Schmerzproblem wahr?
Welche Möglichkeiten der Vermeidung und der Therapie haben wir?

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin. Berlin (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030415
Fr. 13.11.2020
14.00 Uhr
Bevor es knirscht und kracht
Gewalt bei Demenz in der häuslichen Betreuung vermeiden
Fr. 13.11.2020 (30415)
Seminar
30415

Seminar

Das Leben mit Demenz im familiären Kontext kann alle Beteiligten sehr herausfordern. Es gibt viele Gründe, auch bei bester Absicht die Geduld zu verlieren. Dann ist die Grenze zur Gewalt schmal - verbal, psychisch, manchmal auch körperlich. Es gibt aber auch viele Möglichkeiten, diese Grenze gut im Blick zu haben und rechtzeitig zu stoppen.

An diesem Nachmittag beleuchten wir anhand von konkreten Beispielen, wie man rechtzeitig das Gewaltpotenzial einer Situation erkennt und "aussteigen" kann. Wie durch Selbstsorge Entlastung gelingt und wie Außenstehende hilfreich unterstützen können.

Zielgruppe: Angehörige, Ehrenamtliche, Betreuende aller Berufsgruppen

Referierende

Referierende:

Dr.iur. Michael Halmich LL.M., Jurist mit Schwerpunkt Medizin- und Gesundheitsrecht Wien
DGKP Sigrid Knotek, Wiener Hilfswerk, Hilfe und Pflege daheim

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 30,- inkl. Pausengetränke

Dauer

Dauer:

14.00 - 17.30 Uhr