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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2019

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va0026665
Do. 21.11.2019
14.00 Uhr
Lehrgang Dementia Care 2020
Weiterbildung Pflege bei Demenz lt. GuKG
Do. 21.11.2019 (26665)
Lehrgang
26665

Lehrgang

Informationsveranstaltung

Dieser unverbindliche Infonachmittag gibt bei Kaffee und Kuchen Auskunft über den Lehrgang Dementia Care 2020. Der Lehrgangsleiter Raphael Schönborn informiert dabei über Struktur, Inhalt und Anforderungen des Lehrgangs. Lernen Sie bei dieser Gelegenheit das Lehrgangsteam und zukünftige Teilnehmer/innen kennen!

Lehrgangsstart ist am 20. Januar 2020.
Alle Informationen und Termine des Lehrgangs finden Sie hier.

Zielgruppen des Lehrgangs
Pflege- und Betreuungspersonen, Ärzt/innen, Vertreter/innen psychosozialer Berufe, Physio- und Ergotherapeut/innen, Psycholog/innen, u. a.

Lehrgangsabschluss
Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung im Umfang von 200 Stunden (145 UE Theorie/ à 45 min und 55 h Praxis/ à 60 min) berechtigt Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Pflegehelfer/innen, Pflegeassistent/innen und Pflegefachassistent/innen zur Führung der Zusatzbezeichnung "Pflege bei Demenz" gemäß § 64, § 104a/b GuKG. Andere Berufsgruppen erwerben das Zertifikat "Dementia Care" des Kardinal König Hauses.

Referierende

Referierende:

Raphael Schönborn BA, MA, Lehrgangsleiter
Dr.iur. Michael Halmich LL.M.
Dr. Klaus Kraushofer
Gerda Schmidt MAS
Christian Ottinger
Mag.a Sabine Zankl

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.600,- Lehrgangsbeitrag inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten, nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenlos!

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14:00 bis 17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

20. bis 22. Jänner, 26. bis 28. Februar, 24. April, 27. bis 29. April, 22. Mai, 25. bis 27. Mai, 22. bis 25. September 2020

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Fr. 29.11.2019
9.00 Uhr
Zwischen Liebe und Management
Wie männliche Angehörige pflegen und was sie dabei unterstützt
Fr. 29.11.2019 (27315)
Seminar
27315

Seminar

"Früher ließ mich meine Frau nicht einmal einen Kamillentee in
der Küche zubereiten, und heute bin ich der Chef in der Küche." (1)
"Mein Leben besteht ja nur noch aus der Betreuung und Pflege meiner Frau." (2)

In der Betreuung und Pflege von Nahestehenden sind Männer zahlenmäßig nicht das starke Geschlecht. Angehörigenpflege wird oft als rein weibliches Feld dargestellt - dies aber zunehmend zu Unrecht. Seit Jahren steigt der Anteil der Männer in der häuslichen Betreuung und Pflege. Ob ihnen diese Rolle zugeschrieben wird, hängt auch von der Definition des Begriffs "Pflege" ab - je nachdem liegt der Anteil der Männer bei 20 oder über 30% (3).Die Motive für Pflege und der "Stil" unterscheiden sich dabei gegenüber Frauen aber auch innerhalb der verschiedenen Typen von pflegenden Männern. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich bei vielen Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die meist weiblich geprägt sind "nicht wohl fühlen." (4)

Raphael Schönborn leitet seit 6 Jahren den Gesprächskreis "Meine Frau hat Demenz", eine geschlechtsspezifische Angehörigengruppe. Männer tauschen dort Erfahrungen aus, erleben Rückhalt und Entlastung und erhalten praktische Tipps und Unterstützung.

Im Rahmen des Seminars sollen die Erfahrungen aus der Angehörigenarbeit mit Männern und Erkenntnisse aus der Forschung für die eigene Praxis zugänglich gemacht werden. Wir setzen uns damit auseinander, wie Männer Angehörigenpflege erleben und bewältigen und welche spezifische Unterstützung sie brauchen.

Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele, Gruppenarbeiten und theoretische Inputs in vertrauensvoller Atmosphäre ermöglichen Reflexion, Weiterentwicklung und neue Ideen für die Praxis.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/innen im Gesundheits- und Sozialbereich in allen Settings: in der mobilen Pflege, Sozialarbeit, Beratung von An- und Zugehörigen, Leitung von Angehörigengruppen, Seelsorge und Ehrenamt.

(1)Boschert, Schönborn 2015: 19.
(2)Ebd.: 21.
(3)Demenz und Familie, S. 15
(4)Ebd S. 16

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn BA, MA, Dipl. psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpfleger, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, MA Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit. Er verfügt über langjährige Praxis in der Begleitung und Beratung von betreuenden und pflegenden An- und Zugehörigen, leitet im Kardinal König Haus den interprofessionellen Lehrgang "Dementia Care" und ist Geschäftsführer der PROMENZ Initiative.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0027952
Fr. 29.11.2019
17.00 Uhr
Verzeihen und Vergeben
Schritte zu innerem Frieden
Fr. 29.11.2019 (27952)
Seminar
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Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissennicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben.Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.
Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend)nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!
Zielgruppe: Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis - www.seppworks.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17:00 - 21:00, Sa 10:00 - 18:00 Uhr

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Sa. 30.11.2019
9.00 Uhr
Begegnung - Berührung - Beziehung
Basale Stimulation in der Betreuung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen
Sa. 30.11.2019 (27739)
Seminar
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Seminar

Wer Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet, möchte ihnen nicht nur oberflächlich begegnen. Ehrenamtlich wie professionell Betreuende suchen in solchen Begegnungen die Chance zum Aufbau einer Beziehung. Üblicherweise nutzen wir dazu die Sprache.
Wie aber gelingt der Aufbau einer Beziehung dort, wo unsere alltägliche Kommunikation versagt? Wo durch eine fortschreitende Demenz oder andere Erkrankungen die Sprache als "Brücke" wegfällt?
Das Konzept der "Basalen Stimulation" bietet eine erprobte und sorgfältige Möglichkeit, über den Körper in Kontakt zu kommen. Berührungen helfen, Kontakt aufzunehmen und Begegnungen zu gestalten. Die betreute Person kann ihren Kontakt zum eigenen Körper, zur Umwelt und zur Betreuungsperson stärken.
Darüber hinaus kann es wichtig sein, die unmittelbare Umgebung bzw. das Umfeld so zu gestalten, dass Vertrauen und Sicherheit aufgebaut werden kann. Ebenso werden "Biografische Elemente" die für eine Begleitung notwendig sind, herangezogen und reflektiert.
Das Seminar bietet allen, die Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen intensiver begegnen und ihre Kontaktfähigkeit fördern wollen, einen einfachen Einstieg in die Methoden und Prinzipien der Basalen Stimulation.
Ganz besonders sollen ehrenamtliche Mitarbeiter/innen oder Nahestehende von Menschen mit fortschreitender Demenz ermuntert werden, dem Verlust der Sprache durch ein Mehr an Berührung entgegenzuhalten. So können auch Begleitungen von zunehmend sprachlosen Menschen anregend und beziehungsreich gelingen.

Leitung

Leitung:

Mag. Gabriele Erlach-Stickler, Lehrerin für Gesundheits- und Krankepflege; Studium der Pädagogik und Pflegewissenschaften; Praxisbegleiterin für Basale Stimulation in der Pflege (R), Dozentin für das Mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell für Menschen mit demenziellen Prozessen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 18:00 Uhr

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Mo. 02.12.2019
19.00 Uhr
Scham - der Mantel der Person
Mo. 02.12.2019 (25582)
Vortrag
25582

Vortrag

"Uns kröne das schönste Geschenk aus Götterhand: die Schamhaftigkeit", sagt Euripides, Dichter griechischer Tragödien. Ist Scham eine hehre Eigenschaft des Menschen oder eine menschliche Unzulänglichkeit, die rasch überwunden werden und mit der man einen möglichst souveränen Umgang finden sollte? Der Vortrag beleuchtet Scham aus einer anthropologisch-psychologischen Perspektive, stellt Beschreibungen von Scham vor und thematisiert Formen des sich Schämens. Im Weiteren wird der Wert von Scham als grenzsichernde Emotion aufgezeigt, wie ein vertieftes Verständnis von Scham helfen kann zu einen guten Umgang mit uns selbst und warum es die Scham braucht, damit wir in der Gemeinschaft, im Beieinander, gut aufgehoben sind.

Referierende

Referierende:

Dorothee Bürgi, PhD, Psychologiestudium an der Hochschule für Angewandte Psychologie Zürich, Promotion an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien, Nachdiplomstudien in ethischer Entscheidungsfindung und systemischerOrganisationsberatung, Erstausbildung als dipl. Pflegefachfrau Anästhesie, Seminar-, Coaching- und Lehrtätigkeit im Bereich Leadership, Coaching und Healthcare in e.U., Co-Autorin von "Existentielles Coaching", "Wenn das Leben pflügt", "Existential Leadership zum Erfolg", Mitherausgeberin Leidfaden - Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer, www.dorothee-buergi.ch

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 03.12.2019
9.00 Uhr
Vom Umgang mit Scham in Pflege, Betreuung und Begleitung
Di. 03.12.2019 (27994)
Seminar
27994

Seminar

Scham ist eine vielschichtige Empfindung und sagt, etwas hat in einem intimen Rahmen zu geschehen. Weil sich Menschen in der Pflege, Betreuung und Begleitung anderer oft in deren Intimitätsbereich bewegen, begegnen sie der Scham häufig: KlientInnen schämen sich, weil sie auf fremde Hilfe angewiesen sind. Sie schämen sich für ihre körperliche Versehrtheit oder weil sie dem Ideal einer selbstbestimmten Persönlichkeit nicht mehr genügen.
Der Workshop beginnt mit einem Rückblick auf die zentralen Aussagen aus dem Vortrag Scham - der Mantel der Person, vertieft die hilfreich-schützenden wie auch die erschwerenden Auswirkungen von Scham, thematisieren die Haltungen und Werte, die in diesem Zusammenhang wichtig sind und gibt Impulse und Anleitung für einen schamvollen Umgang in der Begegnung mit sich und anderen. Praxis-Situationen der Teilnehmenden laden ein zur Diskussion und geben Gelegenheit zum Austausch und zur Reflexion der eigenen Erfahrungen in diesem Themenfeld.

Leitung

Leitung:

Dorothee Bürgi, PhD, Psychologiestudium an der Hochschule für Angewandte Psychologie Zürich, Promotion an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien, Nachdiplomstudien in ethischer Entscheidungsfindung und systemischerOrganisationsberatung, Erstausbildung als dipl. Pflegefachfrau Anästhesie, Seminar-, Coaching- und Lehrtätigkeit im Bereich Leadership, Coaching und Healthcare in e.U., Co-Autorin von "Existentielles Coaching", "Wenn das Leben pflügt", "Existential Leadership zum Erfolg", Mitherausgeberin Leidfaden - Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer, www.dorothee-buergi.ch

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

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Fr. 06.12.2019
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Fr. 06.12.2019 (27834)
Seminar
27834

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Sa. 07.12.2019
9.00 Uhr
Gemeinsam Erinnerungen pflegen
Lebensgeschichtliche Arbeit im ehrenamtlichen Engagement
Sa. 07.12.2019 (27593)
Seminar
27593

Seminar

Die Pflege von Erinnerungen an Kindheit und Jugend ist eine Form der Begegnung, die das achtsame Verständnis für Bedürfnisse, Ressourcen und Verhaltensweisen alter und sterbender Menschen fördert. Sie stärkt die Identität der einzelnen Person und stiftet zugleich Gemeinschaft.
Die Fortbildung gibt Anregungen zu Prinzipien, Methoden und Zielen von lebensgeschichtlicher Arbeit - speziell für die Arbeit mit alten und sterbenden Menschen.
Gemeinsames Nachdenken über bisherige Erfahrungen und offene Fragen unterstützt dabei, Ideen für die Umsetzung in der eigenen Arbeit (weiter-) zu entwickeln.

Inhalt
* Was wirkt beim lebensgeschichtlichen Erzählen und Zuhören?

* Welche sozial- und zeitgeschichtlichen Verhältnisse und gesellschaftlichen Entwicklungen haben die Lebensgeschichte geprägt - unsere eigene und diejenige der Menschen, für die wir uns engagieren?

* Methoden von Biografie- und Erinnerungsarbeit aus alltagsgeschichtlicher Perspektive

* Erinnerungspflege mit Menschen, die mit dementiellen Veränderungen leben

* Ethische Fragen und Abgrenzung zu therapeutischen Zugängen

Leitung

Leitung:

Mag. Dr. Elisabeth Wappelshammer, Historikerin und Philosophin im Themenfeld von Gerontologie, Palliative Care und Dementia Care. Sie befasst sich seit über 30 Jahren mit Biografie- und Erinnerungsarbeit - praktisch und theoretisch, als Autorin und Fortbildnerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Fr. 13.12.2019
15.00 Uhr
Kriegskinder - eine vergessene Generation?
Fr. 13.12.2019 (27551)
Filmnachmittag
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Filmnachmittag

Die Generation, die nun alt und pflegebedürftig wird, wurde in unruhige Zeiten geboren.
Kindheit und Jugend waren geprägt von Kriegs- und Vertreibungserlebnissen, von der Besatzungszeit und dann dem Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Die Kinder wuchsen mit Begriffen der Eugenik auf, erlebten, dass "unwertes Leben" verschwand oder offen ausgemerzt wurde.
Auch wenn es große Unterschiede im Erleben gab, je nachdem wo die Kinder aufwuchsen, welche Traumatisierungen sie erlebten, oder ob ein aus Elend und Aufbauzeit "unbehütetes Aufwachsen" ihre Lebenseinstellungen und Überzeugungen formte - jetzt, im Alter, lässt die Verdrängungsleistung nach, lösen Schwäche und Krankheit vielleicht Retraumatisierungen aus, treten Ängste zutage, die mit als Würdeverlust erlebter Pflegebedürftigkeit einhergehen.
Plötzlich werden Geschehnisse erinnert, die lang vergessen, tief verborgen ruhten - die aber ausgedrückt, deren Leiden anerkannt werden muss, um einen friedlichen Lebensabend zu ermöglichen.
An diesem Nachmittag möchten wir Menschen die Möglichkeit geben, "endlich drüber zu reden", möchten wir Angehörigen Türen zur Erinnerung ihrer Eltern und Großeltern öffnen, die vielleicht dazu beitragen, ein gegenseitiges Verständnis und dadurch ein Heilen einzuleiten, ein Heilen von Wunden, die vor vielen Jahren geschlagen wurden.
Nach einleitenden Worten wird der Film "Endlich darüber reden" gemeinsam angesehen und im Anschluss in geschütztem Rahmen Raum für Erinnerungen gegeben. Für die Nachfolgegeneration soll bewusst werden, welchen Einfluss dieses Kriegskindererleben auch auf sie hat, aber auch Impulse gegeben werden, wie wir die Kriegskinder unterstützen können, um Frieden zu finden.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 20,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

15.00 bis 18.00 Uhr

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Fr. 24.01.2020
18.00 Uhr
Männer in ihrer Trauer begleiten
Trauer und Gender
Fr. 24.01.2020 (25948)
Seminar
25948

Seminar

Die Fähigkeit zu trauern ist eine Grundausstattung jedes menschlichen Wesens. Dennoch sehen wir, dass unterschiedliche historische Epochen und unterschiedliche Kulturen unterschiedliche Formen entwickeln, um Trauer zu leben. Sosehr nun der Prozess der Trauer ein höchst individuelles Geschehen ist, sosehr ist doch erkennbar, dass individuelle Kontexte und Lebensumstände emotionalen Ausdruck - wie es Trauer einer ist - beeinflussen können. Das Seminar möchte zunächst die männliche Lebenswelt in den Blick nehmen, um aus diesem Blickwinkel auf die Prozesse der Trauer zu schauen. Das Ziel ist, ein vertieftes Verständnis für männliche bzw. individuelle Trauervollzüge zu erlangen.

Inhalte: Männliche Lebenswelten, Prozesse der Trauer, Geschlechtssensible Begleitung

Zielgruppe: alle am Thema Interessierte

Leitung

Leitung:

Mag. Dr. Erich Lehner, Psychoanalyse, Palliative Care, Männer- und Geschlechterforschung, www.erich-lehner.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Dauer

Dauer:

Fr. 18:00 - 21:00 Uhr, Sa. 9:00 - 17:00 Uhr