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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2020

a107
va0030052
Fr. 27.11.2020
19.00 Uhr
Zärtlichkeit, Dankbarkeit, Freundschaft.
Sanfte Mächte der Zukunft.
Fr. 27.11.2020 (30052)
Dialogabend
30052

Dialogabend

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. DDr. Isabella Guanzini, Philosophin, Theologin, Professorin für Fundamentaltheologie an der Katholoischen Privatuniversität Linz
Univ.-Prof. Mag.Dr. Andreas Heller M.A., Lehrstuhl für Palliative Care und Organisationsethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029238
Sa. 28.11.2020
9.00 Uhr
Lebensraum Bett
Lebensqualität und Lebendigkeit ermöglichen
Sa. 28.11.2020 (29238)
Seminar
29238

Seminar

Bettlägerigkeit verändert das Leben von Pflegebedürftigen.
Das gilt für multimorbide und an Demenz erkrankte Menschen ebenso wie für temporär eingeschränkte Patient*innen.
Für gesunde Menschen ist das Bett ein Ort der Erholung und Entspannung und des Schlafes. Für Pflegende, Ärzt*innen und Therapeut*innen ist das Bett eine Arbeitsfläche.
Für Pflegebedürftige ist das Bett der verbliebene Lebensraum für die ihnen verbleibende Lebenszeit.
Der bettlägerige Mensch hat nur noch rund 1,9 Quadratmeter "Wohnfläche" - das Bett wird zum allumfassenden Lebensraum.

Diese Fortbildung befasst sich mit der Bettlägerigkeit und den damit verbundenen Begleitumständen sowohl von jungen als auch betagten Erkrankten.
Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern? Wie gelingt es, die
Pflegebedürftigen im besten Fall in diese Gestaltung mit einzubeziehen?

Unter den folgenden Gesichtspunkten vermittelt Ihnen das Seminar Inhalte, die zu einem besseren Verständnis helfen und zu neuen Ideen anregen können:

o Der Mensch, der im Bett lebt - Wahrnehmung und Funktionen des menschlichen Daseins
o Was führt zu Bettlägerigkeit - Aus der Sicht eines Patienten vs. aus der Sicht von
Pflegenden, Betreuenden und Therapeutinnen
o Helfen, sich Zeit nehmen, loben und mobilisieren - Kognitive Fähigkeiten fördern, Bewegung schmackhaft machen & Hilfestellungen anbieten
o Geborgenheit im Zimmer ermöglichen - Verlust des "Zuhause-Gefühls"
o Sprechen und berühren - Berührungen ermöglichen und am aktuellen sozialen Geschehen teilhaben lassen
o Beispiele von Möglichkeiten diverser Angebote für Betroffene speziell für den "Bettbereich" (Biografische Elemente)

Zielgruppe:
Alle, die Menschen im eingeschränkten Lebensraum begleiten, betreuen, behandeln: Angehörige, freiwillig Engagierte, "Profis" in Pflege, Therapie und Seelsorge

Referierende

Referierende:

Mag. Gabriele Erlach-Stickler, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege; Studium der Pädagogik und Pflegewissenschaften; Praxisbegleiterin für Basale Stimulation in der Pflege (R), Dozentin für das Mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell für Menschen mit demenziellen Prozessen; staatl. gepr. Heilmasseurin; Ausbildung in Klangschalentherapie.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028196
Mo. 30.11.2020
19.00 Uhr
(Leben und) Sterben am Rande der Gesellschaft
Palliativbegleitung von Randgruppen (HIV-positive Menschen, Obdachlose, Sexarbeiterinnen, LGBTIQ, Flüchtlingen etc.)
Mo. 30.11.2020 (28196)
Vortrag
28196

Vortrag

Referierende

Referierende:

Mag. Alexandra Prinz MSc, DGKP, Studium der Philosophie, Kultur- und Sozialanthropologie,Master-Abschluss in Advanced Nursing Practice, Hospiz- und Palliativausbildung, Berufserfahrung im In- und Ausland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029248
Mi. 02.12.2020
9.00 Uhr
Demenz bei wohnungslosen Menschen
Mi. 02.12.2020 (29248)
Seminar
29248

Seminar

Ältere wohnungslose Menschen, insbesondere wenn demenzielle Beeinträchtigungen auftreten, stellen besondere Anforderungen an die Betreuung und an unsere Hilfssysteme.
Wohnungslose Menschen über 50 Jahre sind häufig vorgealtert. Sie sind meist alleinstehend und haben wenig bzw. keine familiäre Anbindung. Gesundheitlich sind sie zumeist stark belastet, chronisch krank und multimorbid - körperlich und psychisch. In vielen Fällen besteht eine Suchtproblematik, die zum Korsakow-Syndrom führen kann.
Hilfe wird anfangs aus Scham vielfach nicht angenommen. Widerstand, Aggression, Isolation und Verwahrlosung kommen vor. Herkömmliche Senior*innen- und Pflegeeinrichtungen sehen sich für diese Gruppe vielfach nicht zuständig bzw. erleben sich Mitarbeiter*innen unzureichend qualifiziert und überfordert. Wohnungslose Personen sind meist weniger alt als herkömmliche Bewohner*innen in Einrichtungen und werden daher als "fehlplatziert" empfunden. Ihr Verhalten kann den gängigen Gepflogenheiten entsprechend als abweichend erlebt werden, was zu Konflikten führt.
In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick über diverse Formen der Demenz samt ihren typischen Verläufen und Verhaltensveränderungen. Auf Suchterkrankungen und das Korsakow-Syndrom wird vertiefend eingegangen. In einem nächsten Schritt betrachten wir die psychosozialen Folgen des Lebens mit Demenz, vor allem in frühen Phasen, die durch Verdrängung, Leugnen und Abwehr geprägt sind. Schließlich werden für den besseren Umgang an beispielhaften Situationen deeskalierende, validierende und persönlichkeitsstärkende Reaktionen aus dem Umfeld erarbeitet.

Fragestellungen und Beispiele aus dem Arbeitsumfeld der Teilnehmer*innen werden vorab eingeholt. Das Seminar arbeitet mit der Expertise der Teilnehmer*innen und dem Austausch unter ihnen mit vertiefenden Impulsen der Seminarleitung.
Das Seminar wird mit zoom in Form einer Videokonferenz durchgeführt. Die abwechslungsreiche Gestaltung des Seminartages gewährleistet entspanntes Lernen. TN benötigen dazu einen Internetzugang, ein Mikrofon und wenn möglich eine Kamera. Etwa eine Woche vor dem Termin gibt es die Möglichkeit zum "Technik-Check".

Zielgruppe

Zielgruppe:

Personen, die ambulant oder stationär mit älteren, kognitiv veränderten (ehemals) wohnungslosen Menschen befasst sind: In Streetwork, Wohneinrichtungen, Pflegeheimen, Krankenhäusern etc.

Referierende

Referierende:

Raphael Schönborn BA, MA, MA Sozialwirtschaft und Soz. Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP, Sonderausbildung für Lehrtätigkeit § 65b GuKG; langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und An- und Zugehörigen. Geschäftsführer PROMENZ
Erna Nußbaumer, über 20 Jahre Leiterin eines Hauses für wohnungslose Frauen; Unterstützerin von PROMENZ

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,-

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029172
Do. 03.12.2020
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 03.12.2020 (29172)
Seminar
29172

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr