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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Wintersemester 2019/20

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Di. 22.10.2019
9.00 Uhr
Sinn, Zuversicht, Freude am Leben!
Di. 22.10.2019 (27077)
Seminar
27077

Seminar

ABGESAGT

Leitung

Leitung:

Dr.in phil. Marion Bär, Diplom.-Musiktherapeutin (FH) und Diplom-Gerontologin Sie ist als Wissenschaftlerin, Prozessberaterin und Dozentin für Altenhilfe und Gesundheitswesen tätig.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 29.10.2019
9.00 Uhr
Zusammenarbeit mit 24-Stunden-Betreuung in Palliative Care & Geriatrie
Di. 29.10.2019 (27549)
Seminar
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Seminar

- Wie können wir Personenbetreuer/innen ("24h Betreuer/innen") im Palliativ-Kontext rechts- und auftragskonform unterstützen, schulen, an sie delegieren, sie kontrollieren?

Unsere tägliche Arbeit in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen stellt uns immer wieder vor die Herausforderung, eine gelingende Kommunikation und Zusammenarbeit mit Personenbetreuer*innen zu finden.
Einerseits stehen wir vor rechtlichen Fragen, wie:
- ob und wann welche pflegerischen oder medizinischen Tätigkeiten diese Personen übernehmen können
- ob und in welcher Form sie auf bestimmte Interventionen (z.B. parenterale Therapieformen, Verbandswechsel, …) eingeschult werden dürfen
- welche Schulungs- und Aufsichtspflichten uns, die Vermittlungsorganisation und welche Personenbetreuer/innen selbsttreffen
- welche Verpflichtungen und Vorschriften in Bezug auf Delegation, Aufsicht und Kontrolle wir wahrnehmen müssen

Andererseits sind wir auch mit ethischen Fragestellungen konfrontiert:
- Wie viel Zeit dürfen wir zur Einschulung und Begleitung von Personenbetreuer/innen aufwenden?
- Was liegt im Interesse der Patienten/innen und dürfen wir in deren Interesse mehr Zeit investieren, die uns bei anderen Patient/innen, die sich eine 24h Betreuung gar nicht leisten können, dann fehlt?
- Wie freiwillig kann eine Übernahme einer Tätigkeit im Kontext einer finanziellen Abhängigkeit der Personenbetreuer/innen sein?

Nicht zuletzt werden wir auch Fragen Raum geben, die sich mit der gesellschaftlichen Situation der Personenbetreuer*innen zwischen Dienerschaft und Familienmitglied beschäftigen.

Zielgruppe: Absolventen und Absolventinnen der Interprofessionellen Basislehrgänge Palliative Care aus Medizin, Pflege und anderen Berufen
Methoden:
- Kurzvorträge zu rechtlichen Grundlagen
- Fallbesprechungen, Praxisbeispiele
- Diskussionen und Gruppenarbeiten (inter- wie monoprofessionell - je nach Fragestellung und Interessenlage)

Leitung

Leitung:

Hildegard Kössler MMSc, (palliative care, advanced nursing education), Vizepräsidentin der Österreichischen Palliativgesellschaft, Lehrbeauftragte für Palliativpflege an der FH Wr. Neustadt und Vinzentinum Wien, freie Vortragende

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mi. 13.11.2019
9.00 Uhr
Gelingende Kommunikation mit Menschen mit neurologischen Erkrankungen
Lösungsansätze bei Sprech-, Sprach- und anderen Kommunikationsstörungen
Mi. 13.11.2019 (25956)
Fachtagung
25956

Fachtagung

"Kommunikation ist - auch wenn wir es ständig (vielfach unbewusst) tun - ein sehr komplexer Vorgang."

Zwischenmenschliche Kommunikation ist ein Grundbedürfnis und eine der Voraussetzungen für gelingende Beziehungen, für zwischenmenschliche Interaktion und Kooperation. Gerade in der Medizin ist Kommunikation zur Erhebung der Anamnese sowie zum Erkennen von Bedürfnissen und Wünschen kranker Menschen von zentraler Bedeutung. Deswegen bedürfen Menschen mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten unserer besonderen Aufmerksamkeit, Empathie und Zuwendung, um ihnen in entsprechender Weise helfen zu können sowie um uns mit ihnen zu verbinden. Eine hochgradig eingeschränkte Kommunikation kann im Rahmen einer medizinischen Betreuung zu Fehlinterpretationen oder zum Nichterkennen lebensnotwendiger Bedürfnisse führen, sowie ein Ausgeschlossen-Sein und mangelnde Teilhabe am Leben zur Folge haben. Jede nur mögliche und passende Abhilfe, von einfachen Alphabet-Tafeln über logopädische Interventionen bis zu computerunterstützten Kommunikationshilfen, soll herangezogen werden.

Inhalte:
- Humanmedizinische Grundlagen
- Kommunikationsstörungen
- Auswirkung und Folgen von eingeschränkter Kommunikation
- Hilfe und Abhilfe: Zugang zu Menschen mit eingeschränktem Kommunikationsvermögen, Formen nonverbaler Kommunikation
Logopädie, technische Hilfsmittel

Arbeitsweise: Vorträge mit Diskussion, Fallbeispiele, Übungen, Geräteausstellung

Programm:
Neurologie der Sprache - mit Heinz Lahrmann
Sprachstörungen (Insult, Demenz) - mit Walter Struhal
Sprechstörungen (MP, ALS) - mit Heinz Lahrmann
Kommunikation - Kreative Strategien und Assoziatives Hören mit Sigrid Schwarz
MITTAGSPAUSE
Umgang mit Kommunikationspoblemen in der Pflege - mit Brigitte Bach
Kommunikation und Logopädie - mit Michaela Trapl-Grundschober
Hilfsmittelversorgung - mit Jürgen Schnabler
Berichte Betroffener & Abschluss - mit Heinz Lahrmann

um 8 DFP-Punkte wurde angesucht

Zielgruppe

Zielgruppe:

Medizinisches Personal, Logopäd/innen, Physiotherapeut/innen, Pflegepersonen, Ärztinnen und Ärzte; Medizintechnische Berufsgruppen, interessierte Laien, Betroffene und Angehörige (auch mit einer Teilnahme nur am Nachmittag)

Referierende

Referierende:

Brigitte Bach MAS, DGKS, Mobiles Caritas Hospiz
Jürgen Schnabler, Firma Mechatron, Kommunikationselektroniker
Dr. Sigrid Schwarz, LKH-Tulln, Neurologin
Prim. Prof. Dr. Walter Struhal, LKH-Tulln, Neurologe
Michaela Trapl-Grundschober PhDr. MAS, MSc, LKH-Tulln, Logopädin

Leitung

Leitung:

DI Dr. med. Heinz Lahrmann, Facharzt für Neurologie, Studium der Physik an der TU Wien & weitere ReferentInnen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,- inkl. Mittagessen, € 50,00 Teilnahmebeitrag für Betroffene und Angehörige

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Sa. 16.11.2019
9.00 Uhr
Achtsam sein mit Menschen mit Demenz und uns selbst
anstatt GEWALTig überfordert
Sa. 16.11.2019 (27738)
Seminar
27738

Seminar

Oft ist Angehörigen und Nahestehenden unklar, wie sie mit aggressiven Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz und der eigenen Überforderung in der Begleitung sensibel zurechtkommen können.

Im Rahmen einer kurzen Selbsterfahrung mit dem Demenz Balance Modell tauchen wir in ein Leben mit zunehmenden Verlusten ein. Dies ermöglicht ein besseres Einfühlungsvermögen in Menschen mit Demenz und ihre Bedürfnisse.

Danach erarbeiten wir konkrete Ansätze, um die Überforderung in der Begleitung zu vermindern. Wir suchen nach Möglichkeiten, wie Angehörige, Freunde oder Ehrenamtliche Gewalt in Wort und Tat vermeiden können.

Zielgruppen: Angehörige, ehrenamtlich in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz Tätige, Seelsorger/innen, Interessierte am Alltagskontakt z.B. in Dienstleistungsberufen (Apotheken, Arztpraxis …) etc.

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit,Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Leitung

Leitung:

Mag.a Petra Jenewein, Studium der Psychologie und Psychogerontologie, langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen und im Projektmanagement im Sozial- und Gesundheitswesen. www.gerontopsychologie.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 18.11.2019
9.00 Uhr
Gewalt hat viele Gesichter
Rahmenbedingungen und Strategien für gewaltfreie Demenzpflege
Mo. 18.11.2019 (27558)
Seminar
27558

Seminar

Gewalt hat viele Gesichter und Namen. Gewalt in der Pflege wird in Betreuungs- und Pflegeteams oft tabuisiert. Dabei ist Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern manchmal nicht klar, wie sie mit aggressiven Verhaltensweisen von älteren Menschen und Angehörigen umsichtig und fachlich richtig umgehen können. Auch die eigenen Grenzen hin zur Überforderung erfordern eine stetige Sensibilität.

Die Führungskräfte spielen in diesem Zusammenhang eine ganz wesentliche Rolle. An sie werden zahlreiche Erwartungen und Aufgaben herangetragen. Das beginnt bei der Gestaltung passender Rahmenbedingungen, einer guten Führung, sowie dem Setzen präventiv wirkender Maßnahmen. Führungskräfte sind gefordert, Gewaltsituationen zu erkennen und klärend zu intervenieren.
Wir erarbeiten anhand von Erfahrungen aus der Betreuungspraxis und unter Nutzung eines Handlungsleitfadens Wege für eine bestenfalls gewaltfreie Pflege und Kommunikation.

Zielgruppen: Führungskräfte in Pflege und Betreuung (ab Stationsleitung), Entscheidungsträger, Qualitätsbeauftragte

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit,Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Leitung

Leitung:

Mag.a Petra Jenewein, Studium der Psychologie und Psychogerontologie, langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen und im Projektmanagement im Sozial- und Gesundheitswesen. www.gerontopsychologie.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr