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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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PDF-Datei: Programm Wintersemester 2019/20

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Do. 12.03.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 12.03.2020 (28439)
Philosophischer Abend
28439

Philosophischer Abend

Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur „letzte“ Fragen sind, sondern die „bleibenden“ Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir werden diese in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereichen und Lebensphasen stellen.
Deswegen – ganz nach dem Motto Epikurs, wonach weder die Jungen zögern noch die Alten aufhören sollen zu philosophieren – richtet sich das Philosophicum an alle „Geborenen und Sterblichen“, die geistige Nahrung, das Hören anderer Perspektiven und philosophisches Gespräch als wesentlichen Baustein für persönliches Glück und soziale Verantwortung sehen.
Wir etablieren das neue Format in zwei Formen:
„Was ist …?“
Richtig „verkostet“ sind Begriffe nicht abstrakt – sondern Fenster in die Tiefe wesentlicher Phänomene und Brücken zu den Erfahrungen anderer Menschen und anderer Lebensbereiche. In der sokratischen Tradition werden oft floskelhaft über die Lippen gehende Begriffe untersucht und mit Erfahrungsbeispielen verlebendigt – um anders, neu, differenzierter zu sehen und als Voraussetzung für eine konzentrierte und gemeinschaftlichere Lebenspraxis.

„Wie wollen wir …?“
Gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Pflege lehren uns beispielhaft und beispiellos: Politik und aktuelle Diskurse basteln zu viel an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Das gilt auch in anderen Gesellschaftsbereichen (Ökologie …). Aber das kann einfach nicht alles sein! Im „Wie wollen wir …?“-Format sollen Räume für größere Visionen freigelegt werden, frei vom Reflex der schnellen Antworten. Unsere eigene und die Zukunft unserer Kinder hat das verdient …

Zeit: 18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus
Ort: Bibliothek des Kardinal König Hauses
Moderation: Patrick Schuchter („Was ist …?“), Petra Rösler / Patrick Schuchter („Wie wollen wir…?“)
Eintritt: „Unfreiwillige Spende“ (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack – Minimum 1 Cent)
Verpflegung: rein geistig.
Anmeldung: erwünscht (eventuell wird vor dem jeweiligen Termin ein Text zugeschickt).

Für alle, die ein kritisch-kultiviertes Vorabendprogramm suchen.
12.3. Was ist … … ein ‚gelungenes‘ Leben?

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

"unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent) Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

16.4., 14.5., 17.6.2020


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Sa. 21.03.2020
9.00 Uhr
Da sind uns vor Lachen die Tränen gekommen
Humor am Ende des Lebens
Sa. 21.03.2020 (29342)
Tagung
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Tagung

Darf man über den Tod lachen? Kann man ohne Humor überhaupt gut pflegen und betreuen? Oder ist Lachen überhaupt die beste Medizin?

Die Meinungen zum Humor am Lebensende sind wohl so vielfältig wie die Menschen selbst. Dennoch wollen wir an diesem bunten Seminartag einen kritisch-konstruktiven Blick auf den "Einsatz" von Humor in Hospiz, Palliative Care und Demenzbegleitung werfen.

Wie sah und sieht die Philosophie den Humor im menschlichen Leben? Wie (er)leben Pflegende, Ärztinnen*Ärzte, Therapeut*innen und Ehrenamtliche den eigenen Humor und den der betreuten Personen? Darf man auch in der Trauerbegleitung lachen?

Mit Impulsen, Erfahrungsberichten und Diskussionen über den eigenen Zugang nähern wir uns dem Thema aus verschiedenen Richtungen. Ernsthaft und leichtfüßig in Balance.

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler
Dipl.-Psych.in Margit Schröer, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoonkologin, Supervisorin und Ethikerin im Gesundheitswesen
Hannes Urdl, Erwachsenenbildner, Liedermacher, ROTE NASEN Clowndoctor seit 1993 - Regionale Künstlerische Leitung Steiermark
Dr. Susanne Hirsmüller, Leiterin des Hospiz des Evangelischen Krankenhauses Düsseldorf, Fachärztin für Gynäkologie & Geburtshilfe und Psychoonkologin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich. Spezialfolder anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.00 Uhr

Download

Download
Folder Tagung: Humor am Ende des Lebens 2020

va0025888
Mo. 23.03.2020
19.00 Uhr
Mut zur Endlichkeit.
Alter und Sterben in der Gesellschaft der Sieger.
Mo. 23.03.2020 (25888)
Vortrag
25888

Vortrag

Wir sind in Krankheit, Alter und Sterben nicht unabhängig von der Gesellschaft, in der wir leben und von den Vorstellungen, die in ihnen selbstverständlich geworden sind. Die Endlichkeit und die Sterblichkeit hat sie am meisten vergessen. Was macht dies mit uns als alten und kranken Menschen? Was macht dies auch mit den Pflegenden? Mit welchen der christlichen Traditionen und Bildern kann man dem herrschenden Unendlichkeitszwang begegnen?

Referierende

Referierende:

Fulbert Steffensky, geb. 1933, Studium der katholischen und evangelischen Theologie, bis 1998 Professor für Religionspädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Arbeitsschwerpunkte Religionspädagogik und Homiletik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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Di. 24.03.2020
9.00 Uhr
Die Bedeutung der Gnade in einer ungnädigen Welt.
Di. 24.03.2020 (28769)
Seminar
28769

Seminar

Eine der charmantesten Traditionen im Christentum sind Geschichten und Aussagen darüber, dass niemand sich bei sich selbst bergen muss, sondern dass der Menschen geborgen ist im fremden Blick; im Blick Gottes und im Blick der Güte der Menschen. Gnade befreit den Menschen von dem verzweifelten Versuch, Meister und Gott seiner selbst zu sein. Erlösung von den Götzen und vom Götzendienst verspricht diese Tradition. Wo Gnade ist, da ist Freiheit.
Im Rahmen des Seminars wollen wir uns der Schönheit des alten Begriffes neu vergewissern; wir werden uns um die Geschichte des Missbrauchs der Gnadenaussagen kümmern. Wir werden überlegen, in welche Zwänge die Subjekte und die Gesellschaft geraten und welche Freiheit verloren geht, wo Gnade die Selbstauffassung der Menschen und die Bilder und das Handeln der Gesellschaft nicht mehr prägen.
Arbeitsformen: Vortragsähnliche Zwischenstücke, Diskussionen, Gruppenarbeit

Leitung

Leitung:

Fulbert Steffensky, geb. 1933, Studium der katholischen und evangelischen Theologie, bis 1998 Professor für Religionspädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Arbeitsschwerpunkte Religionspädagogik und Homiletik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Sa. 28.03.2020
9.00 Uhr
Lebensraum Bett
Lebensqualität und Lebendigkeit ermöglichen
Sa. 28.03.2020 (29238)
Seminar
29238

Seminar

Bettlägerigkeit verändert das Leben von Pflegebedürftigen.
Das gilt für multimorbide und an Demenz erkrankte Menschen ebenso wie für temporär eingeschränkte Patient*innen.
Für gesunde Menschen ist das Bett ein Ort der Erholung und Entspannung und des Schlafes. Für Pflegende, Ärzt*innen und Therapeut*innen ist das Bett eine Arbeitsfläche.
Für Pflegebedürftige ist das Bett der verbliebene Lebensraum für die ihnen verbleibende Lebenszeit.
Der bettlägerige Mensch hat nur noch rund 1,9 Quadratmeter "Wohnfläche" - das Bett wird zum allumfassenden Lebensraum.

Diese Fortbildung befasst sich mit der Bettlägerigkeit und den damit verbundenen Begleitumständen sowohl von jungen als auch betagten Erkrankten.
Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern? Wie gelingt es, die
Pflegebedürftigen im besten Fall in diese Gestaltung mit einzubeziehen?

Unter den folgenden Gesichtspunkten vermittelt Ihnen das Seminar Inhalte, die zu einem besseren Verständnis helfen und zu neuen Ideen anregen können:

o Der Mensch, der im Bett lebt - Wahrnehmung und Funktionen des menschlichen Daseins
o Was führt zu Bettlägerigkeit - Aus der Sicht eines Patienten vs. aus der Sicht von
Pflegenden, Betreuenden und Therapeutinnen
o Helfen, sich Zeit nehmen, loben und mobilisieren - Kognitive Fähigkeiten fördern, Bewegung schmackhaft machen & Hilfestellungen anbieten
o Geborgenheit im Zimmer ermöglichen - Verlust des "Zuhause-Gefühls"
o Sprechen und berühren - Berührungen ermöglichen und am aktuellen sozialen Geschehen teilhaben lassen

Zielgruppe:
Alle, die Menschen im eingeschränkten Lebensraum begleiten, betreuen, behandeln: Angehörige, freiwillig Engagierte, "Profis" in Pflege, Therapie und Seelsorge

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin. Berlin (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr