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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2020

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va0028765
Fr. 16.10.2020
15.30 Uhr
Familientrauer begleiten
Fr. 16.10.2020 (28765)
Lehrgang
28765

Lehrgang

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Wenn ein Familienmitglied unheilbar krank ist oder stirbt, sind oftmals Kinder und Jugendliche als Angehörige betroffen. Altersentsprechende Trauerreaktionen stellen die Begleiter*innen vor mitunter große Herausforderungen im Familiensystem.
Inhalte:
Persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Kinder, Tod und Familie"
Entwicklung des kindlichen Todesbegriffes
Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen im palliativen Kontext und nach dem Tod naher Bezugspersonen
Erfahren, Ausprobieren und Reflektieren von kreativen Methoden und Ritualen
Arbeit mit Kinder- & Jugendliteratur und Kurzfilmen
Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die bereits den Trauerlehrgang absolviert haben, Pädagog*innen, die im beruflichen Kontext mit Traueranlässen zu tun hatten oder sich darauf vorbereiten wollen

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Elke Kohl, DGKP, Familientrauerbegleiterin in eigener Praxis, www.kindertrauer-undmehr.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 430,- inkl. Mittagessen an den Samstagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

jeweils Fr. 15:30 - 20:00, Sa. 9:00 - 17:00

Weitere Termine

Weitere Termine:

6.11. und 7.11., 11.12. und 12.12.2020


va0028190
Mo. 19.10.2020
19.00 Uhr
Worauf es heute wirklich ankommt.
Belebende Impulse aus der seelsorglichen Begegnung mit Menschen an Grenzen.
Mo. 19.10.2020 (28190)
Vortrag
28190

Vortrag

Referierende

Referierende:

Pfarrer Hans Bartosch, teilt mit uns seine Erfahrung als langjährigerKrankenhausseelsorger in der Diakonie Düsseldorf, seit 2012 Pfarrer und Seelsorger der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg. Und er ist Seelsorgetagebuchschreiber: aus tausenden von Gesprächen hat er in seinem Buch Was noch erzählt werden muss. Zeitgeschichte am Krankenbett (2018) eine Auswahl von berührenden Lebensgeschichten festgehalten. Mit authentischer Erzählkraft hebt er aus diesen Schicksalen allgemein menschlich Gültiges hervor. Es sind Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Glauben und von einer Lebensweisheit, die zu Herzen gehen und nicht selten gegen den Strich unserer gängigen Vorstellungen gebürstet sind. Er ist ein Kritiker von Spiritual Care und ein Verfechter von Seelsorge. Seine Impulse sind wertvoll für alle, die Menschen in ihrer Einmaligkeit begegnen wollen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028558
Di. 20.10.2020
9.00 Uhr
"No man is an island..." (John Donne - 1572-1631) - keine*r lebt für sich allein:
Die Begegnung von Mensch zu Mensch als belebendes Risiko
Di. 20.10.2020 (28558)
Seminar
28558

Seminar

COVID-19 verändert unser Leben wohl nachhaltig. "Social Distancing" wird zur Norm. Wir sind potenziell ansteckend und ansteckbar. Wir schützen uns voreinander. Wir müssen den direkten Kontakt meiden. Die Welt zieht Masken auf. Gesichter verschwinden. Verlieren wir den Blick füreinander? Was bedeutet das Leben mit / nach dem Virus für unsere mit-menschlichen Begegnungen - im Privaten wie im Beruflichen, für unsere Gesellschaft, für die Sorge umeinander?

Der Oktober 2020 wird der Oktober nach der Pandemie sein.
Wir wissen heute kaum, worüber wir wirklich alles zu reden haben.
Über wie viel Tod, wie viel Elend, wie viel Glück, wie viel Verschonung.

Bei aller Unplanbarkeit - insbesondere in Zeiten von Corona - ist es wesentlich zu planen, dass wir definitiv miteinander reden und an diesem Termin unbedingt festhalten.
Weil wir viel zu reden haben.

Leitung

Leitung:

Pfarrer Hans Bartosch, teilt mit uns seine Erfahrung als langjähriger Krankenhausseelsorger in der Diakonie Düsseldorf, seit 2012 Pfarrer und Seelsorger der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg. Und er ist Seelsorgetagebuchschreiber: aus tausenden von Gesprächen hat er in seinem Buch "Was noch erzählt werden muss. Zeitgeschichte am Krankenbett" (2018) eine Auswahl von berührenden Lebensgeschichten festgehalten. Mit authentischer Erzählkraft hebt er aus diesen Schicksalen allgemein menschlich Gültiges hervor. Es sind Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Glauben und von einer Lebensweisheit, die zu Herzen gehen und nicht selten gegen den Strich unserer gängigen Vorstellungen gebürstet sind. Er ist ein Kritiker von Spiritual Care und ein Verfechter von Seelsorge. Seine Impulse sind wertvoll für alle, die Menschen in ihrer Einmaligkeit begegnen wollen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. MIttagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030355
Do. 22.10.2020
10.00 Uhr
ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer
Methodenvielfalt zur Beratung und Begleitung
Do. 22.10.2020 (30355)
Seminar
30355

Seminar

Die Herkunft des Begriffs Methode geht zurück auf das Griechische me´thodos, was so viel heißt wie "Weg zu etwas hin". Die Methode ist demnach die Art und Weise, wie ein begleitender, beratender Mensch etwas tut, um mit dem*der Patient*in, Zugehörigen und/oder Trauernden definierte gemeinsame Ziel zu erreichen.
Auch wenn die Haltung der Zuwendung, des Interesses, des Respekts und der Ermutigung als Hauptwirkfaktor zwischenmenschlicher Sterbe- und Trauerbegleitung genannt werden will, ist der Einsatz anderer Methoden – ergänzend zum Zuhören – wünschenswert und sinnhaft. Die Fähigkeit, sich selbst (wieder) bewusst wahrzunehmen, die veränderte Realität zu erkennen, den anflutenden Impulsen von innen oder außen nicht (länger) ausgeliefert zu sein, bedarf der Übung, die – wenn sie erfahrungsbasiert ist – eine deutliche Auswirkung hat. Das Üben trägt auf dem Boden von Wahrnehmen und Erkennen, von Annehmen und gestaltendem Erproben dazu bei, dass der individuelle Mensch (wieder) eigene Steuerungsfähigkeit entwickelt und sich dadurch als selbstwirksam erfährt.
In diesem Seminar werden zahlreiche Methoden vorgestellt und etliche auf ihre Wirkung überprüft.

Leitung

Leitung:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Dr.in Sylvia Brathuhn, Diplom-Pädagogin, Fachreferentin im Bereich existentieller Krisen (Lebensbedrohliche Erkrankungen, Sterben, Tod, Trauer), Fachbuchautorin, Geschäftsführende Herausgeberin von Leidfaden - Fachmagazin für Krise, Leid, Trauer. Bochumer Gesundheitstrainerin, Kommunikationstrainerin, Trainerin für persönlichkeitsorietierte Entwicklung, Trauerbegleiterin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 440,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Fachbuch "ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer"

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

22. bis 24.10.2020, Do. 10:00 - 17:00, Fr. und Sa. 9:00 - 17


va0029995
Do. 22.10.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 22.10.2020 (29995)
Philosophischer Abend
29995

Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen. - sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.
Das Philosophicum eröffnet einen kleinen, abendlichen Raum für größere Visionen, frei vom Reflex der schnellen Antworten. In Politik und Alltagsroutinen basteln wir allzu oft an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Aber das kann einfach nicht alles sein!

Themen: … werden jeweils 3 Wochen vorher bekannt gegeben und aus den vorangegangenen Philosophischen Abenden entwickelt. Vorschläge der Gäste sind herzlich willkommen!

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stv. Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

freier Beitrag Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus