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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Sa. 21.03.2020
9.00 Uhr
Da sind uns vor Lachen die Tränen gekommen
Humor am Ende des Lebens
Sa. 21.03.2020 (29342)
Tagung
29342

Tagung

Darf man über den Tod lachen? Kann man ohne Humor überhaupt gut pflegen und betreuen? Oder ist Lachen überhaupt die beste Medizin?

Die Meinungen zum Humor am Lebensende sind wohl so vielfältig wie die Menschen selbst. Dennoch wollen wir an diesem bunten Seminartag einen kritisch-konstruktiven Blick auf den "Einsatz" von Humor in Hospiz, Palliative Care und Demenzbegleitung werfen.

Wie sah und sieht die Philosophie den Humor im menschlichen Leben? Wie (er)leben Pflegende, Ärztinnen*Ärzte, Therapeut*innen und Ehrenamtliche den eigenen Humor und den der betreuten Personen? Darf man auch in der Trauerbegleitung lachen?

Mit Impulsen, Erfahrungsberichten und Diskussionen über den eigenen Zugang nähern wir uns dem Thema aus verschiedenen Richtungen. Ernsthaft und leichtfüßig in Balance.

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler
Dipl.-Psych.in Margit Schröer, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoonkologin, Supervisorin und Ethikerin im Gesundheitswesen
Hannes Urdl, Erwachsenenbildner, Liedermacher, ROTE NASEN Clowndoctor seit 1993 - Regionale Künstlerische Leitung Steiermark
Dr. Susanne Hirsmüller, Leiterin des Hospiz des Evangelischen Krankenhauses Düsseldorf, Fachärztin für Gynäkologie & Geburtshilfe und Psychoonkologin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich. Spezialfolder anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.00 Uhr

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Folder Tagung: Humor am Ende des Lebens 2020

va0025888
Mo. 23.03.2020
19.00 Uhr
Mut zur Endlichkeit.
Alter und Sterben in der Gesellschaft der Sieger.
Mo. 23.03.2020 (25888)
Vortrag
25888

Vortrag

Wir sind in Krankheit, Alter und Sterben nicht unabhängig von der Gesellschaft, in der wir leben und von den Vorstellungen, die in ihnen selbstverständlich geworden sind. Die Endlichkeit und die Sterblichkeit hat sie am meisten vergessen. Was macht dies mit uns als alten und kranken Menschen? Was macht dies auch mit den Pflegenden? Mit welchen der christlichen Traditionen und Bildern kann man dem herrschenden Unendlichkeitszwang begegnen?

Referierende

Referierende:

Fulbert Steffensky, geb. 1933, Studium der katholischen und evangelischen Theologie, bis 1998 Professor für Religionspädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Arbeitsschwerpunkte Religionspädagogik und Homiletik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028769
Di. 24.03.2020
9.00 Uhr
Die Bedeutung der Gnade in einer ungnädigen Welt.
Di. 24.03.2020 (28769)
Seminar
28769

Seminar

Eine der charmantesten Traditionen im Christentum sind Geschichten und Aussagen darüber, dass niemand sich bei sich selbst bergen muss, sondern dass der Menschen geborgen ist im fremden Blick; im Blick Gottes und im Blick der Güte der Menschen. Gnade befreit den Menschen von dem verzweifelten Versuch, Meister und Gott seiner selbst zu sein. Erlösung von den Götzen und vom Götzendienst verspricht diese Tradition. Wo Gnade ist, da ist Freiheit.
Im Rahmen des Seminars wollen wir uns der Schönheit des alten Begriffes neu vergewissern; wir werden uns um die Geschichte des Missbrauchs der Gnadenaussagen kümmern. Wir werden überlegen, in welche Zwänge die Subjekte und die Gesellschaft geraten und welche Freiheit verloren geht, wo Gnade die Selbstauffassung der Menschen und die Bilder und das Handeln der Gesellschaft nicht mehr prägen.
Arbeitsformen: Vortragsähnliche Zwischenstücke, Diskussionen, Gruppenarbeit

Leitung

Leitung:

Fulbert Steffensky, geb. 1933, Studium der katholischen und evangelischen Theologie, bis 1998 Professor für Religionspädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Arbeitsschwerpunkte Religionspädagogik und Homiletik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029238
Sa. 28.03.2020
9.00 Uhr
Lebensraum Bett
Lebensqualität und Lebendigkeit ermöglichen
Sa. 28.03.2020 (29238)
Seminar
29238

Seminar

Bettlägerigkeit verändert das Leben von Pflegebedürftigen.
Das gilt für multimorbide und an Demenz erkrankte Menschen ebenso wie für temporär eingeschränkte Patient*innen.
Für gesunde Menschen ist das Bett ein Ort der Erholung und Entspannung und des Schlafes. Für Pflegende, Ärzt*innen und Therapeut*innen ist das Bett eine Arbeitsfläche.
Für Pflegebedürftige ist das Bett der verbliebene Lebensraum für die ihnen verbleibende Lebenszeit.
Der bettlägerige Mensch hat nur noch rund 1,9 Quadratmeter "Wohnfläche" - das Bett wird zum allumfassenden Lebensraum.

Diese Fortbildung befasst sich mit der Bettlägerigkeit und den damit verbundenen Begleitumständen sowohl von jungen als auch betagten Erkrankten.
Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern? Wie gelingt es, die
Pflegebedürftigen im besten Fall in diese Gestaltung mit einzubeziehen?

Unter den folgenden Gesichtspunkten vermittelt Ihnen das Seminar Inhalte, die zu einem besseren Verständnis helfen und zu neuen Ideen anregen können:

o Der Mensch, der im Bett lebt - Wahrnehmung und Funktionen des menschlichen Daseins
o Was führt zu Bettlägerigkeit - Aus der Sicht eines Patienten vs. aus der Sicht von
Pflegenden, Betreuenden und Therapeutinnen
o Helfen, sich Zeit nehmen, loben und mobilisieren - Kognitive Fähigkeiten fördern, Bewegung schmackhaft machen & Hilfestellungen anbieten
o Geborgenheit im Zimmer ermöglichen - Verlust des "Zuhause-Gefühls"
o Sprechen und berühren - Berührungen ermöglichen und am aktuellen sozialen Geschehen teilhaben lassen

Zielgruppe:
Alle, die Menschen im eingeschränkten Lebensraum begleiten, betreuen, behandeln: Angehörige, freiwillig Engagierte, "Profis" in Pflege, Therapie und Seelsorge

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin. Berlin (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Di. 31.03.2020
9.00 Uhr
Demenz und Schmerz
Erkennen, behandeln, vermeiden
Di. 31.03.2020 (29249)
Seminar
29249

Seminar

Was wissen wir über das Schmerzerleben von Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die uns keine Auskunft mit Worten darüber geben? Erstaunlicherweise wird immer noch angezweifelt, dass sie überhaupt Schmerzen haben. Gerade multimorbide, hochaltrige Menschen leiden jedoch häufig unter Schmerzen - nicht nur körperlich! Sie drücken den Schmerz auch aus, aber nicht in für uns gewohnter Form.

Das Erleben von Schmerz beeinflusst das physische, psychische und auch das soziale Befinden eines jeden Menschen - mit und ohne Demenz. Wir haben den Auftrag, den Schmerz bei Bewohner*innen und Klient*innen aufzuspüren, zu verstehen und zu behandeln. Und wo immer möglich Schmerzen zu vermeiden.

Im Seminar beschäftigen uns Fragen wie:
Was bedeutet das Konzept "Total Pain" für Menschen mit Demenz?
Wie sieht das Konzept des Schmerzmanagements aus?
Wie nehmen wir ein Schmerzproblem wahr?
Welche Möglichkeiten der Vermeidung und der Therapie haben wir?

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin. Berlin (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr