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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Wintersemester 2019/20

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Sa. 01.02.2020
10.00 Uhr
Hildegard von Bingen
Meine Seelenmelodie mit Hildegard von Bingen zum Klingen bringen
Sa. 01.02.2020 (28313)
Seminar
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Seminar

Hildegard von Bingen war eine Äbtissin im 11. Jahrhundert. Ihre tiefe Gottverbundenheit eröffnete ihr ein hohes Wissen über die Heilkunst der Menschheit. Die Heillehre Hildegards geht immer von „Ganzheit“ aus. Sie lädt ein zur Achtsamkeit unserer Kultur und unseren Werten. Hildegards Werke sind eine unermessliche Bereicherung für den Glauben, für die Wissenschaft, die Menschen und andere Disziplinen. Ihre Empfehlungen der Heilkunde wirken mit großer Bedeutung bis in die Gegenwart und einige davon werden wir kennenlernen und ausprobieren.
Inhalt: Grundlagen der Hildegardapotheke, Stärken der Viriditas, Discretio, Ratio und der Subtilität, Hildegard-Kuren,Was empfiehlt die Hl. Hildegard in Bezug auf Ernährung und Fasten? Leberwickel, Wohlfühlen von Körper, Geist und Seele

Methode: Impulsreferat, Workshop, Selbsterfahrung durch praktische Anwendungen

Mitnehmen: Schreibzeug und bequeme Bekleidung, warme Socken, Nackenrolle, Polster (für die Knie), Handtuch, Badetuch, Gästehandtuch oder Waschlappen, Thermophor

Leitung

Leitung:

Beatrix Wondraczek MAS (Palliative Care), Diplomierte Pflegefachkraft/Palliative Care, Trainerin und Seminarleiterin in der Erwachsenenbildung, Fastenleiterin nach Hildegard von Bingen, Ausbildung an der Hildegardakademie/Vlbg., Mitglied des internationalen Hildegardverbandes

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 07.02.2020
14.00 Uhr
Geh bis an deiner Sehnsucht Rand - Gib mir die Hand
Fr. 07.02.2020 (28003)
Seminar
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Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste

In uns allen wohnt die Sehnsucht nach innerem Ankommen in einer Heimat, die wir verlassen, aber nicht vergessen haben. Die Hinbewegung zu dieser Heimat ist ein mächtiger Trieb in uns. Lange unbewusst und vielleicht auch lange verdrängt, verwechselt, nicht gehört. Wir leben in unseren Geleisen - wo ist unserer Sehnsucht Rand? Wo in uns ist die Stimme, die uns aufruft, das Abenteuer zu wagen, in den Raum hinaus zu gehen, über die Grenzen zu schauen?

"Lass Dir alles geschehen, Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehen, kein Gefühl ist das fernste",
Haben wir den Mut zum Risiko? Handlungen zu setzen, die unseren Rahmen sprengen, den wir uns selbst konstruiert haben und der uns zu einem geistigen Gefängnis zu werden droht?
Es geht nicht darum, Gutes und Stimmiges in unserem Leben hinter uns zu lassen, sondern uns von Altem, Belastenden, Überholten zu trennen. Neue Wege zu finden, die unserer inneren Entwicklung entsprechen.

"Gib mir die Hand..."
Wenn wir unsere Grenzen erweitern und im Sinne unseres inneren Weges Neues, scheinbar Unmögliches zulassen, dann streckt sich uns eine Hand entgegen. - Wie wir sie nennen, spielt keine Rolle. Ist es das Universum, Gott, das Leben oder unser eigenes Selbst, das uns die Hand bietet? Wir ergreifen diese Hand und lassen uns von ihr mitnehmen.

"Nah ist das Land, das sie das Leben nennen".
Für jeden von uns ist es ein anderes Land aber immer ist es das Land unseres eigenen Lebens, unseres weiten, kostbaren Lebens, in das hinein wir uns öffnen. Es kommt uns mit ausgebreiteten Armen entgegen, wenn wir uns alles geschehen lassen, Schönheit und Schrecken. Kein Gefühl ist das fernste.
Schließlich merken wir, dass wir die Heimat in uns tragen, Weg und Ziel sind Eins geworden.

Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht,
dann geht er schweigend mit ihm aus der Nacht.
Aber die Worte, eh jeder beginnt,
diese wolkigen Worte sind:
Von Deinen Sinnen hinausgesandt,
geh bis an Deiner Sehnsucht Rand;
gib mir Gewand.
Hinter den Dingen wachse als Brand,
dass ihre Schatten, ausgespannt,
immer mich ganz bedecken.
Lass Dir alles geschehn: Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehn: kein Gefühl ist das fernste.
Lass Dich von mir nicht trennen.
Nah ist das Land,
das sie das Leben nennen.
Du wirst es erkennen
An seinem Ernste.
Gib mir die Hand.
Rainer Maria Rilke (aus dem Buch vom mönchischen Leben)

Die Teilnehmenden des Seminars sind gebeten, als Vorbereitung dieses Gedicht immer wieder zu lesen, bis Sie wissen, in welchen Worten, in welchen Zeilen Sie sich wiederfinden.

Mit Hilfe der Systemischen Aufstellungsarbeit werden wir Ihre Worte oder Zeilen im Raum zur Sprache bringen und - eingebettet in die Worte von Rilke - Ihre persönliche Geschichte beleuchten. Dieser Geschichte, die in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft liegen kann, in Ihrem Bewusstsein einen befreiten Platz zu geben, ist das Ziel.

Wer von den Teilnehmenden aufstellen möchte, ist gebeten, dies schon bei der Anmeldung bekannt zu geben. Es werden insgesamt etwa 10 Aufstellungen möglich sein. Teilnehmende ohne eigene Aufstellung haben die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen, indem sie sich als Repräsentant*innen wählen lassen und auf diese Weise auch ein Stück eigenen Weges gehen können. Einerseits sind Sie Teil des aufgestellten Systems und andererseits schwingt in Ihnen oft ein Aspekt der eigenen Geschichte mit. Selbst wenn Sie als Zuschauer/in im Kreis um die Aufstellung sitzen, werden Sie Teil des Ganzen und auch hier wird etwas in Ihnen angerührt, das vielleicht schon lange auf Antwort wartet.

Leitung

Leitung:

Christl Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland und Amerika.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 315,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

Fr., 14 Uhr mit open end, Sa. 10- 19:30, So. 10 - 14:00

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Mo. 10.02.2020
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 10.02.2020 (25881)
Lehrgang
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Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.
Kursinhalte:
Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
Gesprächsführung
Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
Begleitung von An- und Zugehörigen
Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
Trauer und Trauerbegleitung
spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Juni 2020

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Fr. 14.02.2020
18.00 Uhr
Demenzbegleitung
Einführungsabend
Fr. 14.02.2020 (28456)
Lehrgang
28456

Lehrgang

Ein Befähigungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Begleitung von Menschen mit Demenz, für Mitarbeiter/innen in Berufen, die mit Personen mit Demenz in Kontakt sind, für deren Angehörige und für alle, die sich für bessere Teilhabe der Betroffenen in der Gesellschaft einsetzen wollen.

Ziel der Kursreihe ist die Auseinandersetzung mit Alter, kognitiven Einschränkungen und Sterben sowie Wissen um demenzielle Krankheiten. Der Lehrgang soll befähigen, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein lebenswertes Leben und Teilhabe zu ermöglichen.

Leitung

Leitung:

Mag. Corinna Klein

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Lehrgangsdauer 14.2. bis 6.6.2020

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Sa. 15.02.2020
9.00 Uhr
Begegnung - Berührung - Beziehung
Basale Stimulation in der Betreuung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen
Sa. 15.02.2020 (29688)
Seminar
29688

Seminar

Wer Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet, möchte ihnen nicht nur oberflächlich begegnen. Ehrenamtlich wie professionell Betreuende suchen in solchen Begegnungen die Chance zum Aufbau einer Beziehung. Üblicherweise nutzen wir dazu die Sprache.
Wie aber gelingt der Aufbau einer Beziehung dort, wo unsere alltägliche Kommunikation versagt? Wo durch eine fortschreitende Demenz oder andere Erkrankungen die Sprache als "Brücke" wegfällt?
Das Konzept der "Basalen Stimulation" bietet eine erprobte und sorgfältige Möglichkeit, über den Körper in Kontakt zu kommen. Berührungen helfen, Kontakt aufzunehmen und Begegnungen zu gestalten. Die betreute Person kann ihren Kontakt zum eigenen Körper, zur Umwelt und zur Betreuungsperson stärken.
Darüber hinaus kann es wichtig sein, die unmittelbare Umgebung bzw. das Umfeld so zu gestalten, dass Vertrauen und Sicherheit aufgebaut werden kann. Ebenso werden "Biografische Elemente" die für eine Begleitung notwendig sind, herangezogen und reflektiert.
Das Seminar bietet allen, die Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen intensiver begegnen und ihre Kontaktfähigkeit fördern wollen, einen einfachen Einstieg in die Methoden und Prinzipien der Basalen Stimulation.
Ganz besonders sollen ehrenamtliche Mitarbeiter/innen oder Nahestehende von Menschen mit fortschreitender Demenz ermuntert werden, dem Verlust der Sprache durch ein Mehr an Berührung entgegenzuhalten. So können auch Begleitungen von zunehmend sprachlosen Menschen anregend und beziehungsreich gelingen.

Leitung

Leitung:

Mag. Gabriele Erlach-Stickler, Lehrerin für Gesundheits- und Krankepflege; Studium der Pädagogik und Pflegewissenschaften; Praxisbegleiterin für Basale Stimulation in der Pflege (R), Dozentin für das Mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell für Menschen mit demenziellen Prozessen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 18:00 Uhr