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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Mo. 19.10.2020
19.00 Uhr
Worauf es heute wirklich ankommt.
Belebende Impulse aus der seelsorglichen Begegnung mit Menschen an Grenzen.
Mo. 19.10.2020 (28190)
Vortrag
28190

Vortrag

Referierende

Referierende:

Pfarrer Hans Bartosch, teilt mit uns seine Erfahrung als langjährigerKrankenhausseelsorger in der Diakonie Düsseldorf, seit 2012 Pfarrer und Seelsorger der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg. Und er ist Seelsorgetagebuchschreiber: aus tausenden von Gesprächen hat er in seinem Buch Was noch erzählt werden muss. Zeitgeschichte am Krankenbett (2018) eine Auswahl von berührenden Lebensgeschichten festgehalten. Mit authentischer Erzählkraft hebt er aus diesen Schicksalen allgemein menschlich Gültiges hervor. Es sind Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Glauben und von einer Lebensweisheit, die zu Herzen gehen und nicht selten gegen den Strich unserer gängigen Vorstellungen gebürstet sind. Er ist ein Kritiker von Spiritual Care und ein Verfechter von Seelsorge. Seine Impulse sind wertvoll für alle, die Menschen in ihrer Einmaligkeit begegnen wollen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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Di. 20.10.2020
9.00 Uhr
"No man is an island..." (John Donne - 1572-1631) - keine*r lebt für sich allein:
Die Begegnung von Mensch zu Mensch als belebendes Risiko
Di. 20.10.2020 (28558)
Seminar
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Seminar

COVID-19 verändert unser Leben wohl nachhaltig. "Social Distancing" wird zur Norm. Wir sind potenziell ansteckend und ansteckbar. Wir schützen uns voreinander. Wir müssen den direkten Kontakt meiden. Die Welt zieht Masken auf. Gesichter verschwinden. Verlieren wir den Blick füreinander? Was bedeutet das Leben mit / nach dem Virus für unsere mit-menschlichen Begegnungen - im Privaten wie im Beruflichen, für unsere Gesellschaft, für die Sorge umeinander?

Der Oktober 2020 wird der Oktober nach der Pandemie sein.
Wir wissen heute kaum, worüber wir wirklich alles zu reden haben.
Über wie viel Tod, wie viel Elend, wie viel Glück, wie viel Verschonung.

Bei aller Unplanbarkeit - insbesondere in Zeiten von Corona - ist es wesentlich zu planen, dass wir definitiv miteinander reden und an diesem Termin unbedingt festhalten.
Weil wir viel zu reden haben.

Leitung

Leitung:

Pfarrer Hans Bartosch, teilt mit uns seine Erfahrung als langjähriger Krankenhausseelsorger in der Diakonie Düsseldorf, seit 2012 Pfarrer und Seelsorger der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg. Und er ist Seelsorgetagebuchschreiber: aus tausenden von Gesprächen hat er in seinem Buch "Was noch erzählt werden muss. Zeitgeschichte am Krankenbett" (2018) eine Auswahl von berührenden Lebensgeschichten festgehalten. Mit authentischer Erzählkraft hebt er aus diesen Schicksalen allgemein menschlich Gültiges hervor. Es sind Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Glauben und von einer Lebensweisheit, die zu Herzen gehen und nicht selten gegen den Strich unserer gängigen Vorstellungen gebürstet sind. Er ist ein Kritiker von Spiritual Care und ein Verfechter von Seelsorge. Seine Impulse sind wertvoll für alle, die Menschen in ihrer Einmaligkeit begegnen wollen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. MIttagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Do. 22.10.2020
10.00 Uhr
ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer
Methodenvielfalt zur Beratung und Begleitung
Do. 22.10.2020 (30355)
Seminar
30355

Seminar

Die Herkunft des Begriffs Methode geht zurück auf das Griechische me´thodos, was so viel heißt wie "Weg zu etwas hin". Die Methode ist demnach die Art und Weise, wie ein begleitender, beratender Mensch etwas tut, um mit dem*der Patient*in, Zugehörigen und/oder Trauernden definierte gemeinsame Ziel zu erreichen.
Auch wenn die Haltung der Zuwendung, des Interesses, des Respekts und der Ermutigung als Hauptwirkfaktor zwischenmenschlicher Sterbe- und Trauerbegleitung genannt werden will, ist der Einsatz anderer Methoden – ergänzend zum Zuhören – wünschenswert und sinnhaft. Die Fähigkeit, sich selbst (wieder) bewusst wahrzunehmen, die veränderte Realität zu erkennen, den anflutenden Impulsen von innen oder außen nicht (länger) ausgeliefert zu sein, bedarf der Übung, die – wenn sie erfahrungsbasiert ist – eine deutliche Auswirkung hat. Das Üben trägt auf dem Boden von Wahrnehmen und Erkennen, von Annehmen und gestaltendem Erproben dazu bei, dass der individuelle Mensch (wieder) eigene Steuerungsfähigkeit entwickelt und sich dadurch als selbstwirksam erfährt.
In diesem Seminar werden zahlreiche Methoden vorgestellt und etliche auf ihre Wirkung überprüft.

Leitung

Leitung:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Dr.in Sylvia Brathuhn, Diplom-Pädagogin, Fachreferentin im Bereich existentieller Krisen (Lebensbedrohliche Erkrankungen, Sterben, Tod, Trauer), Fachbuchautorin, Geschäftsführende Herausgeberin von Leidfaden - Fachmagazin für Krise, Leid, Trauer. Bochumer Gesundheitstrainerin, Kommunikationstrainerin, Trainerin für persönlichkeitsorietierte Entwicklung, Trauerbegleiterin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 440,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Fachbuch "ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer"

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

22. bis 24.10.2020, Do. 10:00 - 17:00, Fr. und Sa. 9:00 - 17


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Do. 05.11.2020
9.00 Uhr
Aktivierend den Alltag begleiten!
Basis-Modul für Aktivierungsassistent*innen
Do. 05.11.2020 (29420)
Seminar
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Seminar

Aktivierungsassistent*innen aktivieren und fördern ressourcenorientiert, ganzheitlich und personenzentriert die Ressourcen ihrer zu betreuenden und/oder zu pflegenden Menschen. Ziel ist, Lebensqualität, Teilhabe, soziale Interaktion und Sinnhaftigkeit für Menschen in geriatrischen Einrichtungen zu ermöglichen.

Berufsgruppen in geriatrischen Arbeitsbereichen stehen im Alltag vor vielen Herausforderungen welche sie tagtäglich mit großem Engagement meistern. Doch Engagement alleine genügt nicht mehr, da sich Bedürfnisse und der Bedarf unterschiedlichster Zielgruppen enorm verändert haben. Eine besondere Herausforderung stellt der hohe Anteil von Menschen mit demenziellen Veränderungen, aber auch Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen dar.

Geriatrische Aktivierung eröffnet neue Wege im Alltag der Pflege und Betreuung.

Inhalte und Methoden:
- Einführung in die Grundlagen der Aktivierung, Haltung, Achtsamkeit und Grenzen
- Biografische Aktivierung (aktivitäts-, gesprächs- und dokumentationsorientiert)
- Beobachtung und Wahrnehmung - Ressourcen finden und fördern
- Aktivierungsplanung erstellen (Wochen- und Monatsplanung mit Zielsetzung..)
- Aktivierung und Lebensraumgestaltung bei hohen Pflegestufen
- Methoden und Techniken der Kleingruppen und Einzelaktivierung, -der "aktivierende Tisch- oder Bettbesuch"

Zielgruppen: Interessierte Berufsgruppen aus den Bereichen Pflege und Betreuung, Ehrenamtlich Begleitende.

Bei Interesse der TeilnehmerInnen werden weitere Module angeboten, um die Zusatzqualifikation zum/zur Aktivierungsassistent*in erreichen zu können.

Referierende

Referierende:

Lore Wehner, Fachexpertin für Aktivierung und Betreuung in der Geriatrie Geragogin, ehm. Dozentin der Aktivierungsfachschule medi/bern. Erfahrungsbereiche in der psychosozialen Betreuung, der Demenzbegleitung, Angehörigenarbeit, Ehrenamt, Schulung, Konzeption uvm.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 250,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

Donnerstag, 5.11., 9.00 bis Freitag, 6.11., 17.00 Uhr


va0029506
Do. 05.11.2020
18.00 Uhr
Grenz-Kompetenz
Do. 05.11.2020 (29506)
Seminar
29506

Seminar

In Krisenzeiten können kaum neue Inhalte erlernt werden. Es trägt nur das, was bereits zuvor im Leben angeeignet wurde und sich bereits bewährt hat. Deshalb erscheint es berechtigt, über Leiden nachzudenken und zu reden, bevor wir selbst in extreme persönliche, existentielle Leiden geraten.
In der philosophischen und in anderen Traditionen wurden Übungen entwickelt, das Leben von den Grenzen und Grenzsituationen her zu betrachten. Das hat nicht nur den Sinn, sich auf mögliches Grenzerleben vorzubereiten, sondern auch das Leben im Hier und Jetzt zu bereichern, der Wahrheit und dem Bedeutsamen näher zu kommen, die Dinge und das Leben im "rechten Licht" und den rechten Proportionen sehen zulassen - und nicht zuletzt Andere in Krisen angemessen verstehen zu können.
Im Seminar wollen wir auf diesen Schatz philosophischer Übungen zurückgreifen und für die Sorge für sich und andere in der Palliativarbeit und verwandten Feldern neu fruchtbar machen. Grenz-Kompetenz stärkt persönliche und gemeinschaftliche Ressourcen im Sinne der Salutogenese, führt Sorge-Arbeit an ihren wesentlichen Kern und nährt so die Motivation und den Umgang mit "moral distress".

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Dr. Christian Metz, Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care und Demenz in Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen am Freitag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do., 5.11., 18:00 mit open end, Fr. 6.11., 9:00 - 16:00 Uhr


va0029238
Sa. 07.11.2020
9.00 Uhr
Lebensraum Bett
Lebensqualität und Lebendigkeit ermöglichen
Sa. 07.11.2020 (29238)
Seminar
29238

Seminar

Bettlägerigkeit verändert das Leben von Pflegebedürftigen.
Das gilt für multimorbide und an Demenz erkrankte Menschen ebenso wie für temporär eingeschränkte Patient*innen.
Für gesunde Menschen ist das Bett ein Ort der Erholung und Entspannung und des Schlafes. Für Pflegende, Ärzt*innen und Therapeut*innen ist das Bett eine Arbeitsfläche.
Für Pflegebedürftige ist das Bett der verbliebene Lebensraum für die ihnen verbleibende Lebenszeit.
Der bettlägerige Mensch hat nur noch rund 1,9 Quadratmeter "Wohnfläche" - das Bett wird zum allumfassenden Lebensraum.

Diese Fortbildung befasst sich mit der Bettlägerigkeit und den damit verbundenen Begleitumständen sowohl von jungen als auch betagten Erkrankten.
Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern? Wie gelingt es, die
Pflegebedürftigen im besten Fall in diese Gestaltung mit einzubeziehen?

Unter den folgenden Gesichtspunkten vermittelt Ihnen das Seminar Inhalte, die zu einem besseren Verständnis helfen und zu neuen Ideen anregen können:

o Der Mensch, der im Bett lebt - Wahrnehmung und Funktionen des menschlichen Daseins
o Was führt zu Bettlägerigkeit - Aus der Sicht eines Patienten vs. aus der Sicht von
Pflegenden, Betreuenden und Therapeutinnen
o Helfen, sich Zeit nehmen, loben und mobilisieren - Kognitive Fähigkeiten fördern, Bewegung schmackhaft machen & Hilfestellungen anbieten
o Geborgenheit im Zimmer ermöglichen - Verlust des "Zuhause-Gefühls"
o Sprechen und berühren - Berührungen ermöglichen und am aktuellen sozialen Geschehen teilhaben lassen

Zielgruppe:
Alle, die Menschen im eingeschränkten Lebensraum begleiten, betreuen, behandeln: Angehörige, freiwillig Engagierte, "Profis" in Pflege, Therapie und Seelsorge

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin. Berlin (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Mo. 09.11.2020
9.00 Uhr
Demenz und Schmerz
Erkennen, behandeln, vermeiden
Mo. 09.11.2020 (29249)
Seminar
29249

Seminar

Was wissen wir über das Schmerzerleben von Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die uns keine Auskunft mit Worten darüber geben? Erstaunlicherweise wird immer noch angezweifelt, dass sie überhaupt Schmerzen haben. Gerade multimorbide, hochaltrige Menschen leiden jedoch häufig unter Schmerzen - nicht nur körperlich! Sie drücken den Schmerz auch aus, aber nicht in für uns gewohnter Form.

Das Erleben von Schmerz beeinflusst das physische, psychische und auch das soziale Befinden eines jeden Menschen - mit und ohne Demenz. Wir haben den Auftrag, den Schmerz bei Bewohner*innen und Klient*innen aufzuspüren, zu verstehen und zu behandeln. Und wo immer möglich Schmerzen zu vermeiden.

Im Seminar beschäftigen uns Fragen wie:
Was bedeutet das Konzept "Total Pain" für Menschen mit Demenz?
Wie sieht das Konzept des Schmerzmanagements aus?
Wie nehmen wir ein Schmerzproblem wahr?
Welche Möglichkeiten der Vermeidung und der Therapie haben wir?

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin. Berlin (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030415
Fr. 13.11.2020
14.00 Uhr
Wenn es knirscht und kracht
Gewalt bei Demenz in der häuslichen Betreuung
Fr. 13.11.2020 (30415)
Seminar
30415

Seminar

Das Leben mit Demenz im familiären Kontext kann alle Beteiligten sehr herausfordern. Es gibt viele Gründe, auch bei bester Absicht die Geduld zu verlieren. Dann ist die Grenze zur Gewalt schmal - verbal, psychisch, manchmal auch körperlich. Es gibt aber auch viele Möglichkeiten, diese Grenze gut im Blick zu haben und rechtzeitig zu stoppen.

An diesem Nachmittag beleuchten wir anhand von konkreten Beispielen, wie man rechtzeitig das Gewaltpotenzial einer Situation erkennt und "aussteigen" kann. Wie durch Selbstsorge Entlastung gelingt und wie Außenstehende hilfreich unterstützen können.

Zielgruppe: Angehörige, Ehrenamtliche, Betreuende aller Berufsgruppen

Referierende

Referierende:

Dr.iur. Michael Halmich LL.M., Jurist mit Schwerpunkt Medizin- und Gesundheitsrecht Wien
DGKP Sigrid Knotek, Wiener Hilfswerk, Hilfe und Pflege daheim

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 30,- inkl. Pausengetränke

Dauer

Dauer:

14.00 - 17.30 Uhr


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Do. 19.11.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 19.11.2020 (29996)
Philosophischer Abend
29996

Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen. - sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.
Das Philosophicum eröffnet einen kleinen, abendlichen Raum für größere Visionen, frei vom Reflex der schnellen Antworten. In Politik und Alltagsroutinen basteln wir allzu oft an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Aber das kann einfach nicht alles sein!

Themen: … werden jeweils 3 Wochen vorher bekannt gegeben und aus den vorangegangenen Philosophischen Abenden entwickelt. Vorschläge der Gäste sind herzlich willkommen!

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stv. Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

freier Beitrag Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus


va0028196
Mo. 30.11.2020
19.00 Uhr
(Leben und) Sterben am Rande der Gesellschaft
Palliativbegleitung von Randgruppen (HIV-positive Menschen, Obdachlose, Sexarbeiterinnen, LGBTIQ, Flüchtlingen etc.)
Mo. 30.11.2020 (28196)
Vortrag
28196

Vortrag

Referierende

Referierende:

Mag. Alexandra Prinz MSc, DGKP, Studium der Philosophie, Kultur- und Sozialanthropologie,Master-Abschluss in Advanced Nursing Practice, Hospiz- und Palliativausbildung, Berufserfahrung im In- und Ausland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr