Logo

Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19

a107
va0025436
Fr. 08.02.2019
14.00 Uhr
In der Gegenwart des Todes öffnet sich das Leben bis auf den Grund
Fr. 08.02.2019 (25436)
Seminar
25436

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Der Tod ist immer gegenwärtig - nur nehmen wir ihn nicht wahr, weil wir so gebannt auf das schauen, was wir das Leben nennen, in der Annahme, es sei alles. Aber es ist nur die Hälfte unserer Wirklichkeit. Der Tod ist die andere Hälfte. Leben und Tod bedingen einander. Sie sind ein Ganzes. Wenn wir den Mut haben, auf Tod und Leben gleichzeitig zu schauen, erkennen wir die schöpferische Kraft des Augenblicks. Dieses Erkennenumzusetzen und zu leben ist ein Weg.
Vielleicht entsteht eine leise Ahnung, wohin dieser Weg führen könnte, wenn wir Themen, die uns beschäftigen, unter der Schirmherrschaft von Leben und Tod gleichzeitig betrachten.
Wir erfahren, wie das Leben sich in viele Farben auffächert und - wenn wir es zulassen - an großer Tiefe gewinnt.

Leitung

Leitung:

Christl Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland undAmerika

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 315,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 14 Uhr mit open end, Sa. 10- 19:30, So. 10 - 14:00

va0026945
Mo. 11.02.2019
9.00 Uhr
Angst bei Demenz
unvermeidliches Symptom oder lösbare Herausforderung?
Mo. 11.02.2019 (26945)
Seminar
26945

Seminar

Angst und Demenz sind quasi "unzertrennlich." Der öffentliche Diskurs über Demenz ist von Angst geprägt und aus Umfragen wissen wir, dass die Menschen in Mitteleuropa kaum etwas so fürchten wie eine Demenzerkrankung. In frühen Phasen der Demenz ist der Alltag oft von Angst durch erlebte Fehlleistungen geprägt. Wut, Aggression und Depression sind häufige Auswirkungen dieser Angst. Später wird für manche Erkrankte selbst das vertraute Umfeld fremd, beim Umzug ins Heim ist auch faktisch alles rundum ungewohnt. Die Fremdheit der Umgebung inklusive der Menschen rundum löst ein Gefühl der Angst aus, das nur noch schwer benannt werden kann. Auf die Spitze getrieben wird die Angst wohl bei einer Einweisung ins Krankenhaus.
In der Begleitung von Menschen mit Demenz stellt die Angst immer wieder neue Herausforderungen dar. Ist es überhaupt möglich, in Resonanz zur Angst zu gehen - bleiben wir dann noch handlungsfähig? Wie helfen wir Angehörigen und jungen MitarbeiterInnen, mit den eigenen Ängsten umzugehen?Was passiert, wenn die Angst ignoriert wird? Gibt es "Rezepte" für Standardsituationen? Wann müssen auch mal Medikamente her?
In diesem Seminar widmen wir uns dem Phänomen der Angst aus zwei Perspektiven: Wie gehe ich mit Angst um - wie sehen meine eigenen Prägungen aus? Was bedeutet das für meine Arbeit? Und: Welche Angst-besetzten Situationen ergeben sich im Verlauf einer Demenz häufig und welche Wege stehen uns im Rahmen eines personzentrierten Zugangs in unserem Arbeitsfeld zur Verfügung, um mit den auftretenden Situationen gut umzugehen.

Leitung

Leitung:

Detlef Rüsing, Pflegewissenschaftler (BScN; MScN), Herausgeber der Fachzeitschrift „pflegen: Demenz“ und gefragter Redner mit Lehraufträgen an Hochschulen im In-und Ausland. Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Themenfeld der „Versorgung Demenzerkrankter“ sind der Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis sowie die Durchführung von Studien zur Lebensqualität von Menschen mit Demenz.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0024131
Mo. 11.02.2019
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 11.02.2019 (24131)
Lehrgang
24131

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken

Kursinhalte:
Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
Gesprächsführung
Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
Begleitung von An- und Zugehörigen
Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
Trauer und Trauerbegleitung
spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Montag, 11.2., 17.30 bis Montag, 3.6., 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Juni 2019

va0027451
Do. 14.02.2019
19.00 Uhr
Durchkreuzt
Wie ein Ordensmann und Priester mit der Diagnose Krebs umgeht
Do. 14.02.2019 (27451)
Buchpräsentation
27451

Buchpräsentation

Mit Jahresende 2017 sollte der Jesuit Andreas R. Batlogg nach siebzehn Jahren aus der Redaktion der Kulturzeitschrift „Stimmen der Zeit“ ausscheiden, die er seit September 2009 als Herausgeber und Chefredakteur geleitet hatte. Ein Flug nach Tel Aviv war geplant, in Jerusalem wollte er den ersten Teil einer mehrmonatigen Sabbatzeit verbringen. Es kam anders. Alle Pläne wurden durchkreuzt.
Ende September erhielt der Autor die Diagnose Darmkrebs. Chemotherapie und Bestrahlung begannen, gefolgt von einer schweren Operation Mitte Januar 2018. Zwei weitere Operationen waren notwendig.
Wie geht ein Ordensmann und Priester mit der Diagnose Krebs um? Welche Sicherheiten geraten ins Wanken? Hilft Glaube? Was davon? Und wie? Welche Gebete werden wichtig? Welche Menschen begleiten den Weg?
Diese und andere Fragen beantwortet der Jesuit in seinem Buch. Offen und ehrlich beschreibt er seine Krankheitsgeschichte, erzählt, was ihm in schweren Stunden Trost schenkte und warum Freunde zu einer wichtigen Stütze wurden.

Referierende

Referierende:

P. Dr. Andreas R. Batlogg SJ, geb. 1962 in Bregenz, Promotion zum Dr. theol. War langjähriger Chefredakteur von "Stimmen der Zeit" und wissenschaftlicher Leiter des Karl-Rahner-Archivs. Derzeit in der Cityseelsorge an St. Michael in München tätig. Schreibt regelmäßig für "Die Furche" und "Christ in der Gegenwart", Autor von "Der evangelische Papst. Hält Franziskus, was er verspricht?" (Kösel, 2018)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19:00 bis 21:00 Uhr

va0025964
Fr. 15.02.2019
18.00 Uhr
Demenzbegleitung
Einführung
Fr. 15.02.2019 (25964)
Lehrgang
25964

Lehrgang

Ein Befähigungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Begleitung von Menschen mit Demenz, für Mitarbeiter/innen in Berufen, die mit Personen mit Demenz in Kontakt sind, für deren Angehörige und für alle, die sich für bessere Teilhabe der Betroffenen in der Gesellschaft einsetzen wollen.

Ziel der Kursreihe ist die Auseinandersetzung mit Alter, kognitiven Einschränkungen und Sterben sowie Wissen um demenzielle Krankheiten. Der Lehrgang soll befähigen, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein lebenswertes Leben und Teilhabe zu ermöglichen.

Leitung

Leitung:

Mag. Corinna Klein

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. vier Mittagessen und Kursunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

15.2. bis 15.6.2019