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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2020

a107
va0028196
Mo. 30.11.2020
19.00 Uhr
(Leben und) Sterben am Rande der Gesellschaft
Palliativbegleitung von Randgruppen (HIV-positive Menschen, Obdachlose, Sexarbeiterinnen, LGBTIQ, Flüchtlingen etc.)
Mo. 30.11.2020 (28196)
Vortrag - auch online
28196

Vortrag - auch online

auch online

Referierende

Referierende:

Mag. Alexandra Prinz MSc, DGKP, Studium der Philosophie, Kultur- und Sozialanthropologie,Master-Abschluss in Advanced Nursing Practice, Hospiz- und Palliativausbildung, Berufserfahrung im In- und Ausland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029248
Mi. 02.12.2020
9.00 Uhr
Demenz bei wohnungslosen Menschen
Online-Seminar
Mi. 02.12.2020 (29248)
Seminar online
29248

Seminar online

Ältere wohnungslose Menschen, insbesondere wenn demenzielle Beeinträchtigungen auftreten, stellen besondere Anforderungen an die Betreuung und an unsere Hilfssysteme.
Wohnungslose Menschen über 50 Jahre sind häufig vorgealtert. Sie sind meist alleinstehend und haben wenig bzw. keine familiäre Anbindung. Gesundheitlich sind sie zumeist stark belastet, chronisch krank und multimorbid - körperlich und psychisch. In vielen Fällen besteht eine Suchtproblematik, die zum Korsakow-Syndrom führen kann.
Hilfe wird anfangs aus Scham vielfach nicht angenommen. Widerstand, Aggression, Isolation und Verwahrlosung kommen vor. Herkömmliche Senior*innen- und Pflegeeinrichtungen sehen sich für diese Gruppe vielfach nicht zuständig bzw. erleben sich Mitarbeiter*innen unzureichend qualifiziert und überfordert. Wohnungslose Personen sind meist weniger alt als herkömmliche Bewohner*innen in Einrichtungen und werden daher als "fehlplatziert" empfunden. Ihr Verhalten kann den gängigen Gepflogenheiten entsprechend als abweichend erlebt werden, was zu Konflikten führt.
In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick über diverse Formen der Demenz samt ihren typischen Verläufen und Verhaltensveränderungen. Auf Suchterkrankungen und das Korsakow-Syndrom wird vertiefend eingegangen. In einem nächsten Schritt betrachten wir die psychosozialen Folgen des Lebens mit Demenz, vor allem in frühen Phasen, die durch Verdrängung, Leugnen und Abwehr geprägt sind. Schließlich werden für den besseren Umgang an beispielhaften Situationen deeskalierende, validierende und persönlichkeitsstärkende Reaktionen aus dem Umfeld erarbeitet.

Mit: Petra Schmidt, ÖRK. Michaela Rettenwender, Caritas Wien

Fragestellungen und Beispiele aus dem Arbeitsumfeld der Teilnehmer*innen werden vorab eingeholt. Das Seminar arbeitet mit der Expertise der Teilnehmer*innen und dem Austausch unter ihnen mit vertiefenden Impulsen der Seminarleitung.
Das Seminar wird mit zoom in Form einer Videokonferenz durchgeführt. Die abwechslungsreiche Gestaltung des Seminartages gewährleistet entspanntes Lernen. TN benötigen dazu einen Internetzugang, ein Mikrofon und wenn möglich eine Kamera. Etwa eine Woche vor dem Termin gibt es die Möglichkeit zum "Technik-Check".

Zielgruppe

Zielgruppe:

Personen, die ambulant oder stationär mit älteren, kognitiv veränderten (ehemals) wohnungslosen Menschen befasst sind: In Streetwork, Wohneinrichtungen, Pflegeheimen, Krankenhäusern etc.

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn BA, MA, MA Sozialwirtschaft und Soz. Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP, Sonderausbildung für Lehrtätigkeit § 65b GuKG; langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und An- und Zugehörigen. Geschäftsführer PROMENZ

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,-

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029172
Do. 03.12.2020
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 03.12.2020 (29172)
Seminar
29172

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029997
Do. 03.12.2020
18.00 Uhr
Philosophicum ONLINE
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 03.12.2020 (29997)
Philosophischer Abend
29997

Philosophischer Abend

ONLINE
Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen. - sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.
Das Philosophicum eröffnet einen kleinen, abendlichen Raum für größere Visionen, frei vom Reflex der schnellen Antworten. In Politik und Alltagsroutinen basteln wir allzu oft an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Aber das kann einfach nicht alles sein!

Thema: Was heißt „Mit sich im Reinen sein“?

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stv. Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus


va0029233
Fr. 04.12.2020
9.00 Uhr
Palliativ kompakt: Wissen & Entscheiden
#2: Delir, die unterschätzte Gefahr
Fr. 04.12.2020 (29233)
Seminar
29233

Seminar

Diese Reihe kombiniert Wissensimpulse und ethische Reflexion für Praktiker*innen aus Hospiz, Palliative Care und Langzeitpflege. Im Vordergrund steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit, daher sind die Veranstaltungen für alle Zielgruppen offen.

Teil 2:Delir: vorbeugen, erkennen, behandeln

Palliativ kompakt - Wissen: Das Wichtigste zur Sache!
Zu Fokusthemen wird der aktuelle Wissensstand beleuchtet und diskutiert. Das Wichtigste für die Praxis: theoretische Hintergründe, praktische Möglichkeiten und konkrete Beispiele in einem kompakten Halbtages-Format!

Palliativ kompakt - Entscheiden: Ethischer Reflexionsraum
"Hier komme ich nicht weiter…" Die Nachmittage bieten einen Ort für Menschen im Feld von (palliativer) Sorge, um über Situationen zu sprechen, die tiefer beschäftigen, mit Unsicherheit einhergehen und ethische Gefühle aufwühlen. Die Teilnehmer*innen können Situationen/Geschichten vorstellen oder sich als aktive Zuhörer*innen im Austausch einbringen. Sie lernen Moderationsmöglichkeiten und Leitfäden für das Gespräch kennen. Der Austausch dient außerdem dem gemeinsamen Lernen und der Bestärkung.

Wissen: 9.00 - 12.30 Uhr
Entscheiden: 14.00 - 17.00 Uhr

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche Teile Sie besuchen möchten.

Referierende

Referierende:

OÄ Dr. Sophie Roider-Schur, Fachärztin für Innere Medizin, Onkologie, St. Josef Krankenhaus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Vollpreis enthält Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr