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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Sa. 29.02.2020
9.00 Uhr
Traumarbeit: Meinen Traum verstehen
Träume, die nicht gedeutet werden, sind wie Briefe, die nicht geöffnet wurden. (Talmud)
Sa. 29.02.2020 (28202)
Seminar
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Seminar

Träume können sehr unterschiedlich aufgenommen werden. Bei dieser Traumarbeit wird der sachliche Inhalt des Traumbildes als Frage an die Person zurück gestellt. Im Nachspüren wird ihr klar, an welches Problem der Traum anknüpft. Der Traum führt dann Bild für Bild durch die innere Dynamik.
So werden Träume zum unmittelbaren und wirksamen Zugang zur eigenen unbewussten Problemlösung. Es wird am konkreten Beispiel bewusst erlebbar, wie der bisherige Umgang mit sich ist und darüber hinaus neue Möglichkeiten für kreative Lösungen erkannt und verstärkt.
Im Seminar können bis zu fünf Personen ihre Träume einbringen und bearbeiten. Wir bitten Sie daher bei Anmeldung um Bekanntgabe, ob Sie mit Ihren Träumen arbeiten wollen. Sie sind dann eingeladen, Ihren eigenen Traum schriftlich zur Erarbeitung mitzubringen.

Leitung

Leitung:

Mag. theol. Martha Müller, Studium der Fachtheologie in Innsbruck und Münster (D), selbstständige Lebens- und Sozialberaterin für die Arbeit mit Träumen, Ausbildungen für Themenzentrierte Interaktion (TZI),berufliche Tätigkeit als pädagogische Referentin und Erwachsenenbildnerin, Stadtteilentwicklung im Bereich Gesundheit, EU-Projektleiterin in der Berufs-, Bildungsberatung und Regionalentwicklung,Ausbildung zur Traumarbeit (2008-2012) nach Ortrud Grön, seit Juni 2015 Dozentin an der Bayrischen Akademie für Gesundheit / Lauterbacher Mühle in Seeshaupt

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Do. 05.03.2020
9.00 Uhr
Spiritualität im Gesundheitswesen:
Wellnessfaktor, Vereinnahmung oder Wesenskern?
Do. 05.03.2020 (28618)
Seminar
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Seminar

Während religiöse Bezüge an Bedeutung verlieren, gilt "Spiritualität" derzeit als Megatrend: immer mehr Menschen suchen nach Sinn und Werten, nach einer Tiefe im Leben, auch in ihrer beruflichen Tätigkeit. Neben der persönlichen Praxis wird Spiritualität dabei aber auch kollektiv funktionalisiert oder gar instrumentalisiert: vom Mittel zur Burn-Out-Prophylaxe über die Auseinandersetzung mit unternehmensphilosophischen Werten bis hin zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitgebers.
Was bedeutet dies für Krankenhäuser und Pflegeheime, bei denen die Sorge um die Spiritualität zum Auftrag des Trägers gehört? Ist Spiritualität "Mittel zum Zweck" oder Qualitätsmerkmal? Wo liegen Chancen, aber auch Grenzen der Auseinandersetzung mit und Förderung von Spiritualität? Und wo liegt diesbezüglich die Verantwortung der Führungspersonen? Wie viel "Missionierung" ist für die Unternehmens-Mission erlaubt? Ist Spiritualität reine Privatsache oder kann sie "eingefordert" werden? Wie viel Übereinstimmung braucht es zwischen individueller Überzeugung und unternehmensspezifischem Auftrag? Und wie sehen das die Arbeitnehmer*innen der Generation Y?
Anhand von konkreten Praxisbeispielen werden wir uns durch Impulsreferate und in Gruppenarbeiten dem Thema der Spiritualität im Gesundheitswesen und v.a. der Frage der diesbezüglichen Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten der Führungspersonen annähern. In persönlichen Reflexionszeiten und gemeinsamem Austausch kann jede*r Teilnehmer*in sich ihrem*seinem eigenen Standpunkt annähern und Impulse für die eigene Führungstätigkeit finden.
Zielgruppe: Führungspersonen, Verantwortliche für Wertearbeit und Qualitätsmanagement, Seelsorger*innen und andere Interessierte aus dem Gesundheitswesen

Leitung

Leitung:

Sr. Barbara Flad, Leiterin der Krankenhausseelsorge, langjährige Mitarbeiterin der Wertearbeit in den ordenseigenen Einrichtungen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Sa. 07.03.2020
9.00 Uhr
Sinn-voll aktivieren
Mit Aktivierung dem Leben Sinn geben
Sa. 07.03.2020 (29419)
Seminar
29419

Seminar

Altgewohnte Konzepte der Betreuung kommen an ihre Grenzen, Menschen mit höherer Pflegestufe, mit demenziellen Veränderungen oder psychischen Erkrankungen fordern uns heraus und bewirken, dass wir uns auf die Suche nach neuen Konzepten für Betreuung, Förderung und sinn-voller Beschäftigung im Aufgabengebiet der Pflege begeben müssen.

Der Fortbildungstag füllt Ihren "Werkzeugkoffer" mit vielen praktischen Aktivierungs-Möglichkeiten und regt zur Umsetzung in die Praxis an.

Inhalte und Methoden:
- Kurzeinführung in die Welt der Aktivierung, theoretischer Input
- Schnupperworkshop Montessori für Senior*innen mit dem Schwerpunkt Sinnesarbeit und Übungen des täglichen Lebens
- Motogeragogik: "In Bewegungsrunden aktivieren und fördern"
- Kurzaktivierung biografisch orientiert
-Rhythmik zum aktiven Erleben

Der Tag soll Lust auf mehr machen und motivieren, neue aktivierende Impulse in den Alltag von Pflege und Betreuung einzubringen.

Zielgruppe: Ehrenamtlich, hauptamtlich oder als Angehörige Pflegende und Betreuende in der stationären und mobilen Betreuung, Tageszentren, Wohngruppen, usw.

Leitung

Leitung:

Lore Wehner M.A., Fachexpertin für Aktivierung und Betreuung in der Geriatrie Geragogin, ehm. Dozentin der Aktivierungsfachschule medi/bern. Erfahrungsbereiche in der psychosozialen Betreuung, der Demenzbegleitung, Angehörigenarbeit, Ehrenamt, Schulung, Konzeption uvm. Autorin: "Sensorische Aktivierung" und "Methoden- und Praxisbuch der Sensorischen Aktivierung"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Mo. 09.03.2020
19.00 Uhr
Goldene Fehler - als Brücke zwischen Menschen und Kulturen
Aus Erfahrungen lernen
Mo. 09.03.2020 (25886)
Vortrag
25886

Vortrag

Referierende

Referierende:

Claudia Villani, Studium der Religionspädagogik, SozialAkademie, analytisch orientierte Psychotherapie-Ausbildung, Arbeit in freier Praxis mit den Schwerpunkten Trauerbegleitung und Traumatherapie, ab 2003 Aufenthalte in Pakistan, ab 2009 Mitarbeiterin von Dr. Ruth Pfau in Karachi

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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Do. 12.03.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 12.03.2020 (28439)
Philosophischer Abend
28439

Philosophischer Abend

Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur „letzte“ Fragen sind, sondern die „bleibenden“ Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir werden diese in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereichen und Lebensphasen stellen.
Deswegen – ganz nach dem Motto Epikurs, wonach weder die Jungen zögern noch die Alten aufhören sollen zu philosophieren – richtet sich das Philosophicum an alle „Geborenen und Sterblichen“, die geistige Nahrung, das Hören anderer Perspektiven und philosophisches Gespräch als wesentlichen Baustein für persönliches Glück und soziale Verantwortung sehen.
Wir etablieren das neue Format in zwei Formen:
„Was ist …?“
Richtig „verkostet“ sind Begriffe nicht abstrakt – sondern Fenster in die Tiefe wesentlicher Phänomene und Brücken zu den Erfahrungen anderer Menschen und anderer Lebensbereiche. In der sokratischen Tradition werden oft floskelhaft über die Lippen gehende Begriffe untersucht und mit Erfahrungsbeispielen verlebendigt – um anders, neu, differenzierter zu sehen und als Voraussetzung für eine konzentrierte und gemeinschaftlichere Lebenspraxis.

„Wie wollen wir …?“
Gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Pflege lehren uns beispielhaft und beispiellos: Politik und aktuelle Diskurse basteln zu viel an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Das gilt auch in anderen Gesellschaftsbereichen (Ökologie …). Aber das kann einfach nicht alles sein! Im „Wie wollen wir …?“-Format sollen Räume für größere Visionen freigelegt werden, frei vom Reflex der schnellen Antworten. Unsere eigene und die Zukunft unserer Kinder hat das verdient …

Zeit: 18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus
Ort: Bibliothek des Kardinal König Hauses
Moderation: Patrick Schuchter („Was ist …?“), Petra Rösler / Patrick Schuchter („Wie wollen wir…?“)
Eintritt: „Unfreiwillige Spende“ (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack – Minimum 1 Cent)
Verpflegung: rein geistig.
Anmeldung: erwünscht (eventuell wird vor dem jeweiligen Termin ein Text zugeschickt).

Für alle, die ein kritisch-kultiviertes Vorabendprogramm suchen.
12.3. Was ist … … ein ‚gelungenes‘ Leben?

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

"unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent) Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

16.4., 14.5., 17.6.2020