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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Wintersemester 2019/20

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va0027077
Di. 22.10.2019
9.00 Uhr
Sinn, Zuversicht, Freude am Leben!
Di. 22.10.2019 (27077)
Seminar
27077

Seminar

ABGESAGT

Leitung

Leitung:

Dr.in phil. Marion Bär, Diplom.-Musiktherapeutin (FH) und Diplom-Gerontologin Sie ist als Wissenschaftlerin, Prozessberaterin und Dozentin für Altenhilfe und Gesundheitswesen tätig.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0027549
Di. 29.10.2019
9.00 Uhr
Zusammenarbeit mit 24-Stunden-Betreuung in Palliative Care & Geriatrie
Di. 29.10.2019 (27549)
Seminar
27549

Seminar

- Wie können wir Personenbetreuer/innen ("24h Betreuer/innen") im Palliativ-Kontext rechts- und auftragskonform unterstützen, schulen, an sie delegieren, sie kontrollieren?

Unsere tägliche Arbeit in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen stellt uns immer wieder vor die Herausforderung, eine gelingende Kommunikation und Zusammenarbeit mit Personenbetreuer*innen zu finden.
Einerseits stehen wir vor rechtlichen Fragen, wie:
- ob und wann welche pflegerischen oder medizinischen Tätigkeiten diese Personen übernehmen können
- ob und in welcher Form sie auf bestimmte Interventionen (z.B. parenterale Therapieformen, Verbandswechsel, …) eingeschult werden dürfen
- welche Schulungs- und Aufsichtspflichten uns, die Vermittlungsorganisation und welche Personenbetreuer/innen selbsttreffen
- welche Verpflichtungen und Vorschriften in Bezug auf Delegation, Aufsicht und Kontrolle wir wahrnehmen müssen

Andererseits sind wir auch mit ethischen Fragestellungen konfrontiert:
- Wie viel Zeit dürfen wir zur Einschulung und Begleitung von Personenbetreuer/innen aufwenden?
- Was liegt im Interesse der Patienten/innen und dürfen wir in deren Interesse mehr Zeit investieren, die uns bei anderen Patient/innen, die sich eine 24h Betreuung gar nicht leisten können, dann fehlt?
- Wie freiwillig kann eine Übernahme einer Tätigkeit im Kontext einer finanziellen Abhängigkeit der Personenbetreuer/innen sein?

Nicht zuletzt werden wir auch Fragen Raum geben, die sich mit der gesellschaftlichen Situation der Personenbetreuer*innen zwischen Dienerschaft und Familienmitglied beschäftigen.

Zielgruppe: Absolventen und Absolventinnen der Interprofessionellen Basislehrgänge Palliative Care aus Medizin, Pflege und anderen Berufen
Methoden:
- Kurzvorträge zu rechtlichen Grundlagen
- Fallbesprechungen, Praxisbeispiele
- Diskussionen und Gruppenarbeiten (inter- wie monoprofessionell - je nach Fragestellung und Interessenlage)

Leitung

Leitung:

Hildegard Kössler MMSc, (palliative care, advanced nursing education), Vizepräsidentin der Österreichischen Palliativgesellschaft, Lehrbeauftragte für Palliativpflege an der FH Wr. Neustadt und Vinzentinum Wien, freie Vortragende

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mi. 13.11.2019
9.00 Uhr
Gelingende Kommunikation mit Menschen mit neurologischen Erkrankungen
Lösungsansätze bei Sprech-, Sprach- und anderen Kommunikationsstörungen
Mi. 13.11.2019 (25956)
Fachtagung
25956

Fachtagung

"Kommunikation ist - auch wenn wir es ständig (vielfach unbewusst) tun - ein sehr komplexer Vorgang."

Zwischenmenschliche Kommunikation ist ein Grundbedürfnis und eine der Voraussetzungen für gelingende Beziehungen, für zwischenmenschliche Interaktion und Kooperation. Gerade in der Medizin ist Kommunikation zur Erhebung der Anamnese sowie zum Erkennen von Bedürfnissen und Wünschen kranker Menschen von zentraler Bedeutung. Deswegen bedürfen Menschen mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten unserer besonderen Aufmerksamkeit, Empathie und Zuwendung, um ihnen in entsprechender Weise helfen zu können sowie um uns mit ihnen zu verbinden. Eine hochgradig eingeschränkte Kommunikation kann im Rahmen einer medizinischen Betreuung zu Fehlinterpretationen oder zum Nichterkennen lebensnotwendiger Bedürfnisse führen, sowie ein Ausgeschlossen-Sein und mangelnde Teilhabe am Leben zur Folge haben. Jede nur mögliche und passende Abhilfe, von einfachen Alphabet-Tafeln über logopädische Interventionen bis zu computerunterstützten Kommunikationshilfen, soll herangezogen werden.

Inhalte:
- Humanmedizinische Grundlagen
- Kommunikationsstörungen
- Auswirkung und Folgen von eingeschränkter Kommunikation
- Hilfe und Abhilfe: Zugang zu Menschen mit eingeschränktem Kommunikationsvermögen, Formen nonverbaler Kommunikation
Logopädie, technische Hilfsmittel

Arbeitsweise: Vorträge mit Diskussion, Fallbeispiele, Übungen, Geräteausstellung

Programm:
Neurologie der Sprache - mit Heinz Lahrmann
Sprachstörungen (Insult, Demenz) - mit Walter Struhal
Sprechstörungen (MP, ALS) - mit Heinz Lahrmann
Kommunikation - Kreative Strategien und Assoziatives Hören mit Sigrid Schwarz
MITTAGSPAUSE
Umgang mit Kommunikationspoblemen in der Pflege - mit Brigitte Bach
Kommunikation und Logopädie - mit Michaela Trapl-Grundschober
Hilfsmittelversorgung - mit Jürgen Schnabler
Berichte Betroffener & Abschluss - mit Heinz Lahrmann

Approbation DFP :5 Medizinische Punkte, 3 Sonstige Punkte

Zielgruppe

Zielgruppe:

Medizinisches Personal, Logopäd/innen, Physiotherapeut/innen, Pflegepersonen, Ärztinnen und Ärzte; Medizintechnische Berufsgruppen, interessierte Laien, Betroffene und Angehörige (auch mit einer Teilnahme nur am Nachmittag)

Referierende

Referierende:

Brigitte Bach MAS, DGKS, Mobiles Caritas Hospiz
Jürgen Schnabler, Firma Mechatron, Kommunikationselektroniker
Dr. Sigrid Schwarz, LKH-Tulln, Neurologin
Prim. Prof. Dr. Walter Struhal, LKH-Tulln, Neurologe
Michaela Trapl-Grundschober PhDr. MAS, MSc, LKH-Tulln, Logopädin

Leitung

Leitung:

DI Dr. med. Heinz Lahrmann, Facharzt für Neurologie, Studium der Physik an der TU Wien & weitere ReferentInnen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,- inkl. Mittagessen, € 50,00 Teilnahmebeitrag für Betroffene und Angehörige

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Sa. 16.11.2019
9.00 Uhr
Achtsam sein mit Menschen mit Demenz und uns selbst
anstatt GEWALTig überfordert
Sa. 16.11.2019 (27738)
Seminar
27738

Seminar

Oft ist Angehörigen und Nahestehenden unklar, wie sie mit aggressiven Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz und der eigenen Überforderung in der Begleitung sensibel zurechtkommen können.

Im Rahmen einer kurzen Selbsterfahrung mit dem Demenz Balance Modell tauchen wir in ein Leben mit zunehmenden Verlusten ein. Dies ermöglicht ein besseres Einfühlungsvermögen in Menschen mit Demenz und ihre Bedürfnisse.

Danach erarbeiten wir konkrete Ansätze, um die Überforderung in der Begleitung zu vermindern. Wir suchen nach Möglichkeiten, wie Angehörige, Freunde oder Ehrenamtliche Gewalt in Wort und Tat vermeiden können.

Zielgruppen: Angehörige, ehrenamtlich in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz Tätige, Seelsorger/innen, Interessierte am Alltagskontakt z.B. in Dienstleistungsberufen (Apotheken, Arztpraxis …) etc.

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit,Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Leitung

Leitung:

Mag.a Petra Jenewein, Studium der Psychologie und Psychogerontologie, langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen und im Projektmanagement im Sozial- und Gesundheitswesen. www.gerontopsychologie.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 18.11.2019
9.00 Uhr
Gewalt hat viele Gesichter
Rahmenbedingungen und Strategien für gewaltfreie Demenzpflege
Mo. 18.11.2019 (27558)
Seminar
27558

Seminar

Gewalt hat viele Gesichter und Namen. Gewalt in der Pflege wird in Betreuungs- und Pflegeteams oft tabuisiert. Dabei ist Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern manchmal nicht klar, wie sie mit aggressiven Verhaltensweisen von älteren Menschen und Angehörigen umsichtig und fachlich richtig umgehen können. Auch die eigenen Grenzen hin zur Überforderung erfordern eine stetige Sensibilität.

Die Führungskräfte spielen in diesem Zusammenhang eine ganz wesentliche Rolle. An sie werden zahlreiche Erwartungen und Aufgaben herangetragen. Das beginnt bei der Gestaltung passender Rahmenbedingungen, einer guten Führung, sowie dem Setzen präventiv wirkender Maßnahmen. Führungskräfte sind gefordert, Gewaltsituationen zu erkennen und klärend zu intervenieren.
Wir erarbeiten anhand von Erfahrungen aus der Betreuungspraxis und unter Nutzung eines Handlungsleitfadens Wege für eine bestenfalls gewaltfreie Pflege und Kommunikation.

Zielgruppen: Führungskräfte in Pflege und Betreuung (ab Stationsleitung), Entscheidungsträger, Qualitätsbeauftragte

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit,Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Leitung

Leitung:

Mag.a Petra Jenewein, Studium der Psychologie und Psychogerontologie, langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen und im Projektmanagement im Sozial- und Gesundheitswesen. www.gerontopsychologie.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 18.11.2019
19.00 Uhr
Trauern erlaubt!?!
Mit dem Verlust (m)eines Kindes nach Spätabbruch, Fehl- und Totgeburt umgehen
Mo. 18.11.2019 (25580)
Vortrag
25580

Vortrag

Wenn Paare ein Kind in der Schwangerschaft verlieren, sind Abschied und Trauer häufig ein einsamer Prozess. Gefühle des Versagens, der Schuld und der Angst vor Verurteilung sind verantwortlich dafür, dass sich verwaiste Eltern oftmals nicht gestatten zu trauern, sich zurückziehen oder den Verlust ihres Kindes allein mit sich selbst ausmachen.
Doch es können Wege aus der Tabuisierung aufgezeigt und Worte für das scheinbar Unaussprechliche gefunden werden. Durch den Vortrag können die Teilnehmenden Impulse für den eigenen Weg finden und Fragen loswerden.
Zielgruppe:
betroffene Eltern, deren Kind vor oder während der Geburt gestorben ist, unabhangig wie lange der Verlust her ist,
haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die mit den betroffenen Eltern begleitend, beratend bzw. therapeutisch arbeiten,
sonstige interessierte Offentlichkeit

Referierende

Referierende:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge, sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen (D), Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung, sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester, Fortbildungen zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und zu Trauerberaterin, Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin -www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Die Bezahlung erfolgt direkt an der Abendkassa

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0027078
Di. 19.11.2019
9.00 Uhr
Wenn ein Kind vor der Geburt stirbt –
Trauerbegleitung nach (Spät-)Abbruch, Fehl- und Totgeburt
Di. 19.11.2019 (27078)
Seminar
27078

Seminar

Ein Versterben unter der Geburt, ein Spätabbruch, eine Fehl- oder Totgeburt – alle haben gemeinsam, dass sich die betroffenen Eltern und Geschwisterkinder das ganz anders gewünscht haben. Und auch die Professionellen trifft der frühe, unerwartete oder dramatische Tod von Kindern vor, während oder kurz nach der Geburt anders, als wenn ein alter Mensch stirbt. Deshalb ist es eine Herausforderung, in dieser Ausnahmesituation des Lebens die betroffenen Eltern und Geschwister zu begleiten.
Die Grenze zwischen Leben und Tod bringt uns häufig auch an die Grenze von Sprache. Zugleich gibt es zu dieser besonderen Trauer von Eltern keine Umgangspatentrezepte. Aber es gibt mehrere gute Möglichkeiten, ihr zu begegnen. Um die geht es in der Fortbildung.
Auf der Basis Ihrer Erfahrungen machen wir einerseits eine Bestandsaufnahme, was Sie bislang schon alles tun, um den betroffenen Eltern zur Seite zu stehen. Andererseits erarbeiten wir auf der Basis von Ihren Fallbeispielen, bei denen Sie an Ihre Grenzen gekommen sind, wie Sie Ihren Trauerbegleitungshandwerkskoffer unmittelbar beim Tod und in der jeweils begrenzten Zeit, die Ihnen zur Verfügung steht, noch ausbauen können. Sie profitieren zudem von dem Erfahrungsschatz der Referentin, die in diesem Bereich trauerbegleitend in Deutschland seit vielen Jahren tätig ist. Der Vergleich Österreich-Deutschland kann zeigen, wie beide Länder voneinander profitieren können. Nicht zuletzt schauen wir, wie Ihr persönlicher Umgang mit diesen frühen Toden ist, wie Sie diese verarbeiten und wie Ihre Haltung dazu ist. Ihre mitgebrachten Fragen zum Thema sind herzlich willkommen und werden eine zentrale Rolle spielen.
Zielgruppe:
Mitarbeiter/innen, die mit den betroffenen Eltern begleitend, beratend bzw. therapeutisch arbeiten (wollen):
- Gynäkolog/innen im ambulanten und klinischen Kontext,
- Pflegekrafte,
- Hebammen,
- medizinische Fachangestellte in Bereich Pränataldiagnostik,
- Berater/innen aus entsprechenden Beratungsstellen,
- Therapeut/innen,
- Trauerbegleiter/innen
Ziele:
Wissenserweiterung, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Spezifika in der Trauer und Verlustbewältigung von jungen Eltern, die ihr Kind vor, wahrend oder kurz nach der Geburt verloren haben
- Kommunikativer Kompetenzausbau in der Begleitung von trauernden Eltern, insbesondere wenn sie sich ihre Trauer (selbst) aberkennen bzw. mit Schuldvorwurfen belastet sind (z. B. beim Spätabbruch)
- Vorstellung und Bestandsaufnahme, was es an Möglichkeiten und Ritualen (z. B. Totenfotografie) gibt, um die Eltern zu begleiten
- Reflektion und Ausbau der eigenen Verarbeitungsstrategien und der eigenen Haltung insbesondere zum Thema Spätabbruch

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge, sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen,Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung, sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester, Fortbildungen zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und zu Trauerberaterin, Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin -www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di 19. und Mi 20.11. jeweils von 9:00 bis 17:00

va0027315
Fr. 29.11.2019
9.00 Uhr
Zwischen Liebe und Management
Wie männliche Angehörige pflegen und was sie dabei unterstützt
Fr. 29.11.2019 (27315)
Seminar
27315

Seminar

"Früher ließ mich meine Frau nicht einmal einen Kamillentee in
der Küche zubereiten, und heute bin ich der Chef in der Küche."
"Mein Leben besteht ja nur noch aus der Betreuung und Pflege meiner Frau."

In der Betreuung und Pflege von Nahestehenden sind Männer zahlenmäßig nicht das starke Geschlecht. Angehörigenpflege wird oft als rein weibliches Feld dargestellt - dies aber zunehmend zu Unrecht. Seit Jahren steigt der Anteil der Männer in der häuslichen Betreuung und Pflege. Ob ihnen diese Rolle zugeschrieben wird, hängt auch von der Definition des Begriffs "Pflege" ab - je nachdem liegt der Anteil der Männer bei 20 oder über 30%.Die Motive für Pflege und der "Stil" unterscheiden sich dabei gegenüber Frauen aber auch innerhalb der verschiedenen Typen von pflegenden Männern. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich bei vielen Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die meist weiblich geprägt sind "nicht wohl fühlen."

Raphael Schönborn leitet seit 6 Jahren den Gesprächskreis "Meine Frau hat Demenz", eine geschlechtsspezifische Angehörigengruppe. Männer tauschen dort Erfahrungen aus, erleben Rückhalt und Entlastung und erhalten praktische Tipps und Unterstützung.

Im Rahmen des Seminars sollen die Erfahrungen aus der Angehörigenarbeit mit Männern und Erkenntnisse aus der Forschung für die eigene Praxis zugänglich gemacht werden. Wir setzen uns damit auseinander, wie Männer Angehörigenpflege erleben und bewältigen und welche spezifische Unterstützung sie brauchen.

Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele, Gruppenarbeiten und theoretische Inputs in vertrauensvoller Atmosphäre ermöglichen Reflexion, Weiterentwicklung und neue Ideen für die Praxis.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/innen im Gesundheits- und Sozialbereich in allen Settings: in der mobilen Pflege, Sozialarbeit, Beratung von An- und Zugehörigen, Leitung von Angehörigengruppen, Seelsorge und Ehrenamt.

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn BA, MA, Dipl. psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpfleger, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, MA Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit. Er verfügt über langjährige Praxis in der Begleitung und Beratung von betreuenden und pflegenden An- und Zugehörigen, leitet im Kardinal König Haus den interprofessionellen Lehrgang "Dementia Care" und ist Geschäftsführer der PROMENZ Initiative.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0027952
Fr. 29.11.2019
17.00 Uhr
Verzeihen und Vergeben
Schritte zu innerem Frieden
Fr. 29.11.2019 (27952)
Seminar
27952

Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.
Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!
Zielgruppe: Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis - www.seppworks.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17:00 - 21:00, Sa 10:00 - 18:00 Uhr

va0027593
Sa. 30.11.2019
9.00 Uhr
Gemeinsam Erinnerungen pflegen
Lebensgeschichtliche Arbeit im ehrenamtlichen Engagement
Sa. 30.11.2019 (27593)
Seminar
27593

Seminar

* ACHTUNG: Termin wurde geändert *

Die Pflege von Erinnerungen an Kindheit und Jugend ist eine Form der Begegnung, die das achtsame Verständnis für Bedürfnisse, Ressourcen und Verhaltensweisen alter und sterbender Menschen fördert. Sie stärkt die Identität der einzelnen Person und stiftet zugleich Gemeinschaft.
Die Fortbildung gibt Anregungen zu Prinzipien, Methoden und Zielen von lebensgeschichtlicher Arbeit - speziell für die Arbeit mit alten und sterbenden Menschen.
Gemeinsames Nachdenken über bisherige Erfahrungen und offene Fragen unterstützen dabei, Ideen für die Umsetzung in der eigenen Arbeit (weiter) zu entwickeln.

Inhalt
* Was wirkt beim lebensgeschichtlichen Erzählen und Zuhören?

* Welche sozial- und zeitgeschichtlichen Verhältnisse und gesellschaftlichen Entwicklungen haben die Lebensgeschichte geprägt - unsere eigene und diejenige der Menschen, für die wir uns engagieren?

* Methoden von Biografie- und Erinnerungsarbeit aus alltagsgeschichtlicher Perspektive

* Erinnerungspflege mit Menschen, die mit dementiellen Veränderungen leben

* Ethische Fragen und Abgrenzung zu therapeutischen Zugängen

Leitung

Leitung:

Mag. Dr. Elisabeth Wappelshammer, Historikerin und Philosophin im Themenfeld von Gerontologie, Palliative Care und Dementia Care. Sie befasst sich seit über 30 Jahren mit Biografie- und Erinnerungsarbeit - praktisch und theoretisch, als Autorin und Fortbildnerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr