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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

a3799

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

a107
va0028170
Di. 18.02.2020
19.00 Uhr
Der Körper im Prozess des Sterbens
Di. 18.02.2020 (28170)
Vortrag
28170

Vortrag

Referierende

Referierende:

Rainer Simader, freiberuflicher Physiotherapeut, Tanz- und Ausdruckstherapeut, ehem. Senior Physiotherapist St. Christophers Hospice London, Dozent für Physiotherapie, Gründer der Fachgruppe Physiotherapie in der Palliative Care bei PhysioAustria und der Task Force Physiotherapy der EAPC, Herausgeber des Buches "Was wir noch tun können: Rehabilitation am Lebensende" (Elsevier).

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028168
Mi. 19.02.2020
9.00 Uhr
Der Körper im Prozess des Sterbens
Vom Können und Zutrauen.
Mi. 19.02.2020 (28168)
Seminar
28168

Seminar

Krankheit und der Prozess hin zum Tod hinterlassen körperliche Spuren. Oft sind es gerade die körperlichen Veränderungen, die das Sterben so sichtbar machen. Im Zuge dieses Wandels erfährt der Körper eine zunehmend defizitorientierte Betrachtungsweise und diese führt dazu, dass Menschen zunehmend Vertrauen in sich selbst verlieren und diesen Körpern (und Menschen) auch immer weniger zugetraut wird.
Der Zustand des Körpers hat immer etwas mit der eigenen Identität zu tun und gerade in einer leistungsorientierten Gesellschaft, in der es auch um die Perfektion des Körpers und das Funktionieren geht, ist es besonders wichtig, sorgsam mit diesen Identitätsveränderungen im Prozess des Sterbens umzugehen. Dies bedeutet zum einen, den Menschen auch behutsam im Prozess der körperlichen Veränderungen zu begleiten, anderseits erfordert es von professionellen Begleiter/innen auch einen Blick dahin zu werfen, welche körperlichen Potentiale ein sterbender Mensch hat. Denn: die Arbeit mit dem Körper ist immer auch eine Arbeit mit einer einzigartigen Ressource.
Ziele:
- Bewusste Auseinandersetzung mit körperlichen Bedürfnissen und körperlichen Ressourcen von Menschen mit lebenszeitbegrenzenden Erkrankungen
- Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung zu Körper und Sterben
- Überlegungen, wie die Ressource "Körper" im palliativen Setting gefördert werden kann

Inhalte:
- Körper jenseits des Symptoms: Aktivität und Partizipation
- Wissenschaftliche Erkenntnisse, was ein Mensch mit einer lebenszeitbegrenzenden Erkrankung körperlich noch leisten kann
- Die Rolle von körperlicher Aktivität, Kraft und Ausdauer hinsichtlich Lebensqualität, Identität und Symptomen bei Menschen in einer palliativen Situation
- „körperliches Empowerment“
- Praxisbeispiele
- Körperliche Selbsterfahrung

Leitung

Leitung:

Rainer Simader, freiberuflicher Physiotherapeut, Tanz- und Ausdruckstherapeut, ehem. Senior Physiotherapist St. Christophers Hospice London, Dozent für Physiotherapie, Gründer der Fachgruppe Physiotherapie in der Palliative Care bei PhysioAustria und der Task Force Physiotherapy der EAPC, Herausgeber des Buches "Was wir noch tun können: Rehabilitation am Lebensende" (Elsevier).

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028398
Do. 20.02.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 20.02.2020 (28398)
Philosophischer Abend
28398

Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur „letzte“ Fragen sind, sondern die „bleibenden“ Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir werden diese in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.
Deswegen – ganz nach dem Motto Epikurs, wonach weder die Jungen zögern noch die Alten aufhören sollen zu philosophieren – richtet sich das Philosophicum an alle „Geborenen und Sterblichen“, die geistige Nahrung, das Hören anderer Perspektiven und philosophisches Gespräch als wesentlichen Baustein für persönliches Glück und soziale Verantwortung sehen.
Wir etablieren das neue Format in zwei Formen:
„Was ist …?“
Richtig „verkostet“ sind Begriffe nicht abstrakt – sondern Fenster in die Tiefe wesentlicher Phänomene und Brücken zu den Erfahrungen anderer Menschen und anderer Lebensbereiche. In der sokratischen Tradition werden oft floskelhaft über die Lippen gehende Begriffe untersucht und mit Erfahrungsbeispielen verlebendigt – um anders, neu, differenzierter zu sehen und als Voraussetzung für eine konzentrierte und gemeinschaftlichere Lebenspraxis.

„Wie wollen wir …?“
Gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Pflege lehren uns beispielhaft und beispiellos: Politik und aktuelle Diskurse basteln zu viel an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Das gilt auch in anderen Gesellschaftsbereichen (Ökologie …). Aber das kann einfach nicht alles sein! Im „Wie wollen wir …?“-Format sollen Räume für größere Visionen freigelegt werden, frei vom Reflex der schnellen Antworten. Unsere eigene und die Zukunft unserer Kinder hat das verdient …

Für alle, die ein kritisch-kultiviertes Vorabendprogramm suchen.
20.2.: Wie wollen wir wohnen und zusammenleben?

Referierende

Referierende:

Sonja Schiff
Mag. Petra Rösler

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

"unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent) Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

12.3., 16.4., 14.5., 17.6.2020


va0029237
Sa. 22.02.2020
9.00 Uhr
Besser kommunizieren bei Demenz
Einführung in die Validation nach Naomi Feil
Sa. 22.02.2020 (29237)
Seminar
29237

Seminar

Validation nach Naomi Feil ist eine Methode, um mit alten mangelhaft orientierten und desorientierten Menschen zu kommunizieren und ihr Verhalten besser zu verstehen. Der Begriff Validation bedeutet übersetzt soviel wie "für gültig erklären", "wertschätzen". Validation basiert darauf, den verwirrten alten Menschen in seinen Gefühlen, Äußerungen und Handlungen ernst zu nehmen, nicht zu korrigieren, sondern ihn in seiner Realität zu begleiten. Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundhaltung der Validation, in ihre Theorie (Prinzipien, Phasen der Desorientierung etc.) und ihre Techniken.

Zielgruppe: Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die nach verbesserten Möglichkeiten der Kommunikation mit alten, pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen Ausschau halten.

Leitung

Leitung:

Sarka Lahner, DGKP, Dipl.VTI Masterin und Validationstrainerin nach Naomi Feil; Case Management und Expertin für Angehörigenbegleitung von Menschen mit Demenz; Demenz Balance-Modell

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr


va0028201
Fr. 28.02.2020
19.00 Uhr
Träume zum Finden von echtem Kontakt
Traumserie zur Bewältigung von Krankheiten
Fr. 28.02.2020 (28201)
Vortrag
28201

Vortrag

Über einen Zeitraum von mehreren Monaten wird der körperlich / psychisch und seelische Integrations- und Entwicklungsprozess einer Klientin nachgezeichnet.
Dabei wird das Wechselspiel zwischen Körper, Psyche und Seele im Heilungsprozess erkennbar. Ebenfalls werden grundsätzliche Ableitungen zur Weiterentwicklung der Arbeit mit Träumen vorgestellt.

Referierende

Referierende:

Mag. theol. Martha Müller, Lebens- und Sozialberaterin, Ausbildung „Traumarbeit nach Ortrud Grön“, Dozentin an der Bayrischen Akademie für Gesundheit für die Arbeit mit Träumen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028202
Sa. 29.02.2020
9.00 Uhr
Traumarbeit: Meinen Traum verstehen
Träume, die nicht gedeutet werden, sind wie Briefe, die nicht geöffnet wurden. (Talmud)
Sa. 29.02.2020 (28202)
Seminar
28202

Seminar

Träume können sehr unterschiedlich aufgenommen werden. Bei dieser Traumarbeit wird der sachliche Inhalt des Traumbildes als Frage an die Person zurück gestellt. Im Nachspüren wird ihr klar, an welches Problem der Traum anknüpft. Der Traum führt dann Bild für Bild durch die innere Dynamik.
So werden Träume zum unmittelbaren und wirksamen Zugang zur eigenen unbewussten Problemlösung. Es wird am konkreten Beispiel bewusst erlebbar, wie der bisherige Umgang mit sich ist und darüber hinaus neue Möglichkeiten für kreative Lösungen erkannt und verstärkt.
Im Seminar können bis zu fünf Personen ihre Träume einbringen und bearbeiten. Wir bitten Sie daher bei Anmeldung um Bekanntgabe, ob Sie mit Ihren Träumen arbeiten wollen. Sie sind dann eingeladen, Ihren eigenen Traum schriftlich zur Erarbeitung mitzubringen.

Leitung

Leitung:

Mag. theol. Martha Müller, Studium der Fachtheologie in Innsbruck und Münster (D), selbstständige Lebens- und Sozialberaterin für die Arbeit mit Träumen, Ausbildungen für Themenzentrierte Interaktion (TZI),berufliche Tätigkeit als pädagogische Referentin und Erwachsenenbildnerin, Stadtteilentwicklung im Bereich Gesundheit, EU-Projektleiterin in der Berufs-, Bildungsberatung und Regionalentwicklung,Ausbildung zur Traumarbeit (2008-2012) nach Ortrud Grön, seit Juni 2015 Dozentin an der Bayrischen Akademie für Gesundheit / Lauterbacher Mühle in Seeshaupt

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028618
Do. 05.03.2020
9.00 Uhr
Spiritualität im Gesundheitswesen:
Wellnessfaktor, Vereinnahmung oder Wesenskern?
Do. 05.03.2020 (28618)
Seminar
28618

Seminar

Während religiöse Bezüge an Bedeutung verlieren, gilt "Spiritualität" derzeit als Megatrend: immer mehr Menschen suchen nach Sinn und Werten, nach einer Tiefe im Leben, auch in ihrer beruflichen Tätigkeit. Neben der persönlichen Praxis wird Spiritualität dabei aber auch kollektiv funktionalisiert oder gar instrumentalisiert: vom Mittel zur Burn-Out-Prophylaxe über die Auseinandersetzung mit unternehmensphilosophischen Werten bis hin zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitgebers.
Was bedeutet dies für Krankenhäuser und Pflegeheime, bei denen die Sorge um die Spiritualität zum Auftrag des Trägers gehört? Ist Spiritualität "Mittel zum Zweck" oder Qualitätsmerkmal? Wo liegen Chancen, aber auch Grenzen der Auseinandersetzung mit und Förderung von Spiritualität? Und wo liegt diesbezüglich die Verantwortung der Führungspersonen? Wie viel "Missionierung" ist für die Unternehmens-Mission erlaubt? Ist Spiritualität reine Privatsache oder kann sie "eingefordert" werden? Wie viel Übereinstimmung braucht es zwischen individueller Überzeugung und unternehmensspezifischem Auftrag? Und wie sehen das die Arbeitnehmer*innen der Generation Y?
Anhand von konkreten Praxisbeispielen werden wir uns durch Impulsreferate und in Gruppenarbeiten dem Thema der Spiritualität im Gesundheitswesen und v.a. der Frage der diesbezüglichen Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten der Führungspersonen annähern. In persönlichen Reflexionszeiten und gemeinsamem Austausch kann jede*r Teilnehmer*in sich ihrem*seinem eigenen Standpunkt annähern und Impulse für die eigene Führungstätigkeit finden.
Zielgruppe: Führungspersonen, Verantwortliche für Wertearbeit und Qualitätsmanagement, Seelsorger*innen und andere Interessierte aus dem Gesundheitswesen

Leitung

Leitung:

Sr. Barbara Flad, Leiterin der Krankenhausseelsorge, langjährige Mitarbeiterin der Wertearbeit in den ordenseigenen Einrichtungen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029419
Sa. 07.03.2020
9.00 Uhr
Sinn-voll aktivieren
Mit Aktivierung dem Leben Sinn geben
Sa. 07.03.2020 (29419)
Seminar
29419

Seminar

Altgewohnte Konzepte der Betreuung kommen an ihre Grenzen, Menschen mit höherer Pflegestufe, mit demenziellen Veränderungen oder psychischen Erkrankungen fordern uns heraus und bewirken, dass wir uns auf die Suche nach neuen Konzepten für Betreuung, Förderung und sinn-voller Beschäftigung im Aufgabengebiet der Pflege begeben müssen.

Der Fortbildungstag füllt Ihren "Werkzeugkoffer" mit vielen praktischen Aktivierungs-Möglichkeiten und regt zur Umsetzung in die Praxis an.

Inhalte und Methoden:
- Kurzeinführung in die Welt der Aktivierung, theoretischer Input
- Schnupperworkshop Montessori für Senior*innen mit dem Schwerpunkt Sinnesarbeit und Übungen des täglichen Lebens
- Motogeragogik: "In Bewegungsrunden aktivieren und fördern"
- Kurzaktivierung biografisch orientiert
-Rhythmik zum aktiven Erleben

Der Tag soll Lust auf mehr machen und motivieren, neue aktivierende Impulse in den Alltag von Pflege und Betreuung einzubringen.

Zielgruppe: Ehrenamtlich, hauptamtlich oder als Angehörige Pflegende und Betreuende in der stationären und mobilen Betreuung, Tageszentren, Wohngruppen, usw.

Leitung

Leitung:

Lore Wehner M.A., Fachexpertin für Aktivierung und Betreuung in der Geriatrie Geragogin, ehm. Dozentin der Aktivierungsfachschule medi/bern. Erfahrungsbereiche in der psychosozialen Betreuung, der Demenzbegleitung, Angehörigenarbeit, Ehrenamt, Schulung, Konzeption uvm. Autorin: "Sensorische Aktivierung" und "Methoden- und Praxisbuch der Sensorischen Aktivierung"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0025886
Mo. 09.03.2020
19.00 Uhr
Goldene Fehler - als Brücke zwischen Menschen und Kulturen
Aus Erfahrungen lernen
Mo. 09.03.2020 (25886)
Vortrag
25886

Vortrag

Referierende

Referierende:

Claudia Villani, Studium der Religionspädagogik, SozialAkademie, analytisch orientierte Psychotherapie-Ausbildung, Arbeit in freier Praxis mit den Schwerpunkten Trauerbegleitung und Traumatherapie, ab 2003 Aufenthalte in Pakistan, ab 2009 Mitarbeiterin von Dr. Ruth Pfau in Karachi

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028439
Do. 12.03.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 12.03.2020 (28439)
Philosophischer Abend
28439

Philosophischer Abend

Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur „letzte“ Fragen sind, sondern die „bleibenden“ Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir werden diese in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereichen und Lebensphasen stellen.
Deswegen – ganz nach dem Motto Epikurs, wonach weder die Jungen zögern noch die Alten aufhören sollen zu philosophieren – richtet sich das Philosophicum an alle „Geborenen und Sterblichen“, die geistige Nahrung, das Hören anderer Perspektiven und philosophisches Gespräch als wesentlichen Baustein für persönliches Glück und soziale Verantwortung sehen.
Wir etablieren das neue Format in zwei Formen:
„Was ist …?“
Richtig „verkostet“ sind Begriffe nicht abstrakt – sondern Fenster in die Tiefe wesentlicher Phänomene und Brücken zu den Erfahrungen anderer Menschen und anderer Lebensbereiche. In der sokratischen Tradition werden oft floskelhaft über die Lippen gehende Begriffe untersucht und mit Erfahrungsbeispielen verlebendigt – um anders, neu, differenzierter zu sehen und als Voraussetzung für eine konzentrierte und gemeinschaftlichere Lebenspraxis.

„Wie wollen wir …?“
Gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Pflege lehren uns beispielhaft und beispiellos: Politik und aktuelle Diskurse basteln zu viel an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Das gilt auch in anderen Gesellschaftsbereichen (Ökologie …). Aber das kann einfach nicht alles sein! Im „Wie wollen wir …?“-Format sollen Räume für größere Visionen freigelegt werden, frei vom Reflex der schnellen Antworten. Unsere eigene und die Zukunft unserer Kinder hat das verdient …

Zeit: 18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus
Ort: Bibliothek des Kardinal König Hauses
Moderation: Patrick Schuchter („Was ist …?“), Petra Rösler / Patrick Schuchter („Wie wollen wir…?“)
Eintritt: „Unfreiwillige Spende“ (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack – Minimum 1 Cent)
Verpflegung: rein geistig.
Anmeldung: erwünscht (eventuell wird vor dem jeweiligen Termin ein Text zugeschickt).

Für alle, die ein kritisch-kultiviertes Vorabendprogramm suchen.
12.3. Was ist … … ein ‚gelungenes‘ Leben?

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

"unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent) Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

16.4., 14.5., 17.6.2020


va0029342
Sa. 21.03.2020
9.00 Uhr
Da sind uns vor Lachen die Tränen gekommen
Humor am Ende des Lebens
Sa. 21.03.2020 (29342)
Tagung
29342

Tagung

Darf man über den Tod lachen? Kann man ohne Humor überhaupt gut pflegen und betreuen? Oder ist Lachen überhaupt die beste Medizin?

Die Meinungen zum Humor am Lebensende sind wohl so vielfältig wie die Menschen selbst. Dennoch wollen wir an diesem bunten Seminartag einen kritisch-konstruktiven Blick auf den "Einsatz" von Humor in Hospiz, Palliative Care und Demenzbegleitung werfen.

Wie sah und sieht die Philosophie den Humor im menschlichen Leben? Wie (er)leben Pflegende, Ärztinnen*Ärzte, Therapeut*innen und Ehrenamtliche den eigenen Humor und den der betreuten Personen? Darf man auch in der Trauerbegleitung lachen?

Mit Impulsen, Erfahrungsberichten und Diskussionen über den eigenen Zugang nähern wir uns dem Thema aus verschiedenen Richtungen. Ernsthaft und leichtfüßig in Balance.

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler
Dipl.-Psych.in Margit Schröer, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoonkologin, Supervisorin und Ethikerin im Gesundheitswesen
Hannes Urdl, Erwachsenenbildner, Liedermacher, ROTE NASEN Clowndoctor seit 1993 - Regionale Künstlerische Leitung Steiermark
Dr. Susanne Hirsmüller, Leiterin des Hospiz des Evangelischen Krankenhauses Düsseldorf, Fachärztin für Gynäkologie & Geburtshilfe und Psychoonkologin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich. Spezialfolder anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.00 Uhr

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Folder Tagung: Humor am Ende des Lebens 2020

va0025888
Mo. 23.03.2020
19.00 Uhr
Mut zur Endlichkeit.
Alter und Sterben in der Gesellschaft der Sieger.
Mo. 23.03.2020 (25888)
Vortrag
25888

Vortrag

Wir sind in Krankheit, Alter und Sterben nicht unabhängig von der Gesellschaft, in der wir leben und von den Vorstellungen, die in ihnen selbstverständlich geworden sind. Die Endlichkeit und die Sterblichkeit hat sie am meisten vergessen. Was macht dies mit uns als alten und kranken Menschen? Was macht dies auch mit den Pflegenden? Mit welchen der christlichen Traditionen und Bildern kann man dem herrschenden Unendlichkeitszwang begegnen?

Referierende

Referierende:

Fulbert Steffensky, geb. 1933, Studium der katholischen und evangelischen Theologie, bis 1998 Professor für Religionspädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Arbeitsschwerpunkte Religionspädagogik und Homiletik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028769
Di. 24.03.2020
9.00 Uhr
Die Bedeutung der Gnade in einer ungnädigen Welt.
Di. 24.03.2020 (28769)
Seminar
28769

Seminar

Eine der charmantesten Traditionen im Christentum sind Geschichten und Aussagen darüber, dass niemand sich bei sich selbst bergen muss, sondern dass der Menschen geborgen ist im fremden Blick; im Blick Gottes und im Blick der Güte der Menschen. Gnade befreit den Menschen von dem verzweifelten Versuch, Meister und Gott seiner selbst zu sein. Erlösung von den Götzen und vom Götzendienst verspricht diese Tradition. Wo Gnade ist, da ist Freiheit.
Im Rahmen des Seminars wollen wir uns der Schönheit des alten Begriffes neu vergewissern; wir werden uns um die Geschichte des Missbrauchs der Gnadenaussagen kümmern. Wir werden überlegen, in welche Zwänge die Subjekte und die Gesellschaft geraten und welche Freiheit verloren geht, wo Gnade die Selbstauffassung der Menschen und die Bilder und das Handeln der Gesellschaft nicht mehr prägen.
Arbeitsformen: Vortragsähnliche Zwischenstücke, Diskussionen, Gruppenarbeit

Leitung

Leitung:

Fulbert Steffensky, geb. 1933, Studium der katholischen und evangelischen Theologie, bis 1998 Professor für Religionspädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Arbeitsschwerpunkte Religionspädagogik und Homiletik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029238
Sa. 28.03.2020
9.00 Uhr
Lebensraum Bett
Lebensqualität und Lebendigkeit ermöglichen
Sa. 28.03.2020 (29238)
Seminar
29238

Seminar

Bettlägerigkeit verändert das Leben von Pflegebedürftigen.
Das gilt für multimorbide und an Demenz erkrankte Menschen ebenso wie für temporär eingeschränkte Patient*innen.
Für gesunde Menschen ist das Bett ein Ort der Erholung und Entspannung und des Schlafes. Für Pflegende, Ärzt*innen und Therapeut*innen ist das Bett eine Arbeitsfläche.
Für Pflegebedürftige ist das Bett der verbliebene Lebensraum für die ihnen verbleibende Lebenszeit.
Der bettlägerige Mensch hat nur noch rund 1,9 Quadratmeter "Wohnfläche" - das Bett wird zum allumfassenden Lebensraum.

Diese Fortbildung befasst sich mit der Bettlägerigkeit und den damit verbundenen Begleitumständen sowohl von jungen als auch betagten Erkrankten.
Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern? Wie gelingt es, die
Pflegebedürftigen im besten Fall in diese Gestaltung mit einzubeziehen?

Unter den folgenden Gesichtspunkten vermittelt Ihnen das Seminar Inhalte, die zu einem besseren Verständnis helfen und zu neuen Ideen anregen können:

o Der Mensch, der im Bett lebt - Wahrnehmung und Funktionen des menschlichen Daseins
o Was führt zu Bettlägerigkeit - Aus der Sicht eines Patienten vs. aus der Sicht von
Pflegenden, Betreuenden und Therapeutinnen
o Helfen, sich Zeit nehmen, loben und mobilisieren - Kognitive Fähigkeiten fördern, Bewegung schmackhaft machen & Hilfestellungen anbieten
o Geborgenheit im Zimmer ermöglichen - Verlust des "Zuhause-Gefühls"
o Sprechen und berühren - Berührungen ermöglichen und am aktuellen sozialen Geschehen teilhaben lassen

Zielgruppe:
Alle, die Menschen im eingeschränkten Lebensraum begleiten, betreuen, behandeln: Angehörige, freiwillig Engagierte, "Profis" in Pflege, Therapie und Seelsorge

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin. Berlin (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029249
Di. 31.03.2020
9.00 Uhr
Demenz und Schmerz
Erkennen, behandeln, vermeiden
Di. 31.03.2020 (29249)
Seminar
29249

Seminar

Was wissen wir über das Schmerzerleben von Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die uns keine Auskunft mit Worten darüber geben? Erstaunlicherweise wird immer noch angezweifelt, dass sie überhaupt Schmerzen haben. Gerade multimorbide, hochaltrige Menschen leiden jedoch häufig unter Schmerzen - nicht nur körperlich! Sie drücken den Schmerz auch aus, aber nicht in für uns gewohnter Form.

Das Erleben von Schmerz beeinflusst das physische, psychische und auch das soziale Befinden eines jeden Menschen - mit und ohne Demenz. Wir haben den Auftrag, den Schmerz bei Bewohner*innen und Klient*innen aufzuspüren, zu verstehen und zu behandeln. Und wo immer möglich Schmerzen zu vermeiden.

Im Seminar beschäftigen uns Fragen wie:
Was bedeutet das Konzept "Total Pain" für Menschen mit Demenz?
Wie sieht das Konzept des Schmerzmanagements aus?
Wie nehmen wir ein Schmerzproblem wahr?
Welche Möglichkeiten der Vermeidung und der Therapie haben wir?

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin. Berlin (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030090
Do. 02.04.2020
13.00 Uhr
Autonomes Leben. Amyotrophe Lateralsklerose? Multiple Sklerose? -
Angehörige und Kommunikation - Ressourcen und Verluste
Do. 02.04.2020 (30090)
11. Wiener Hospiz- und Palliative Care Tag
30090

11. Wiener Hospiz- und Palliative Care Tag

Moderation: Harald Retschitzegger
12:00 Begegnung und Information
13:00 Begrüßung
Sandra Frauenberger – Wien
Waltraud Klasnic – DVHÖ
Gudrun Kreye – OPG
13:30 ALS Forum: Unsere Herausforderungen bei ALS
Physische, Psychische, Mentale - Wie schafft man das?
Brigitte Bach (DGKP), Klaus Brückner (Reha Techniker), Ernestine Hirschl (Angehörige), Heinz Lahrmann (Neurologe), Petra Strohmayer (DGKP), Alexander Urschl (Physiotherapeut), Monika Wild (Pulmologin)
14:45 Pause
15:00 Podiumsdiskussion mit ExpertInnen und Angehörigen
15:45 Palliative Care im Kontext der Begleitung von Menschen mit der Diagnose MS.
Die palliative Haltung als ergänzendes Behandlungskonzept im MS Tageszentrum
Ramona Rosenthal (DGKP)
16:15 Pause
16:30 Offenes Singen mit dem Hospizchor
16:45 Impulse für Hoffnung bei existenziellen Fragestellungen.
Erfahrungen aus den "logophilosophischen" Gesprächsrunden im Tageshospiz der Caritas, Manuela Straub (DGKP)
17:15 Lebensqualität durch Physiotherapie bei ALS
Angelika Schneider (Physiotherapeutin)
17:45 Abschluss und Ausklang
18:00 Ende der Veranstaltung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Eintritt frei

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

13.00 bis 18.00 Uhr


va0027590
Do. 16.04.2020
10.00 Uhr
ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer
Methodenvielfalt zur Beratung und Begleitung
Do. 16.04.2020 (27590)
Seminar
27590

Seminar

Die Herkunft des Begriffs Methode geht zurück auf das Griechische me´thodos, was so viel heißt wie "Weg zu etwas hin". Die Methode ist demnach die Art und Weise, wie ein begleitender, beratender Mensch etwas tut, um mit dem*der Patient*in, Zugehörigen und/oder Trauernden definierte gemeinsame Ziel zu erreichen.
Auch wenn die Haltung der Zuwendung, des Interesses, des Respekts und der Ermutigung als Hauptwirkfaktor zwischenmenschlicher Sterbe- und Trauerbegleitung genannt werden will, ist der Einsatz anderer Methoden – ergänzend zum Zuhören – wünschenswert und sinnhaft. Die Fähigkeit, sich selbst (wieder) bewusst wahrzunehmen, die veränderte Realität zu erkennen, den anflutenden Impulsen von innen oder außen nicht (länger) ausgeliefert zu sein, bedarf der Übung, die – wenn sie erfahrungsbasiert ist – eine deutliche Auswirkung hat. Das Üben trägt auf dem Boden von Wahrnehmen und Erkennen, von Annehmen und gestaltendem Erproben dazu bei, dass der individuelle Mensch (wieder) eigene Steuerungsfähigkeit entwickelt und sich dadurch als selbstwirksam erfährt.
In diesem Seminar werden zahlreiche Methoden vorgestellt und etliche auf ihre Wirkung überprüft.

Leitung

Leitung:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Dr.in Sylvia Brathuhn, Diplom-Pädagogin, Fachreferentin im Bereich existentieller Krisen (Lebensbedrohliche Erkrankungen, Sterben, Tod, Trauer), Fachbuchautorin, Geschäftsführende Herausgeberin von Leidfaden - Fachmagazin für Krise, Leid, Trauer. Bochumer Gesundheitstrainerin, Kommunikationstrainerin, Trainerin für persönlichkeitsorietierte Entwicklung, Trauerbegleiterin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 440,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Fachbuch "ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer"

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

16. bis 18.4.2020, Do. 10:00 - 17:00, Fr. und Sa. 9:00 - 17:


va0028440
Do. 16.04.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 16.04.2020 (28440)
Philosophischer Abend
28440

Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur „letzte“ Fragen sind, sondern die „bleibenden“ Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir werden diese in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereichen und Lebensphasen stellen.
Deswegen – ganz nach dem Motto Epikurs, wonach weder die Jungen zögern noch die Alten aufhören sollen zu philosophieren – richtet sich das Philosophicum an alle „Geborenen und Sterblichen“, die geistige Nahrung, das Hören anderer Perspektiven und philosophisches Gespräch als wesentlichen Baustein für persönliches Glück und soziale Verantwortung sehen.
Wir etablieren das neue Format in zwei Formen:
„Was ist …?“
Richtig „verkostet“ sind Begriffe nicht abstrakt – sondern Fenster in die Tiefe wesentlicher Phänomene und Brücken zu den Erfahrungen anderer Menschen und anderer Lebensbereiche. In der sokratischen Tradition werden oft floskelhaft über die Lippen gehende Begriffe untersucht und mit Erfahrungsbeispielen verlebendigt – um anders, neu, differenzierter zu sehen und als Voraussetzung für eine konzentrierte und gemeinschaftlichere Lebenspraxis.

„Wie wollen wir …?“
Gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Pflege lehren uns beispielhaft und beispiellos: Politik und aktuelle Diskurse basteln zu viel an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Das gilt auch in anderen Gesellschaftsbereichen (Ökologie …). Aber das kann einfach nicht alles sein! Im „Wie wollen wir …?“-Format sollen Räume für größere Visionen freigelegt werden, frei vom Reflex der schnellen Antworten. Unsere eigene und die Zukunft unserer Kinder hat das verdient …

Zeit: 18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus
Ort: Bibliothek des Kardinal König Hauses
Moderation: Patrick Schuchter („Was ist …?“), Petra Rösler / Patrick Schuchter („Wie wollen wir…?“)
Eintritt: „Unfreiwillige Spende“ (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack – Minimum 1 Cent)
Verpflegung: rein geistig.
Anmeldung: erwünscht (eventuell wird vor dem jeweiligen Termin ein Text zugeschickt).

Für alle, die ein kritisch-kultiviertes Vorabendprogramm suchen.
16.4. Wie wollen wir betreut und gepflegt werden?

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

"unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent) Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

14.5., 17.6.2020


va0029505
Di. 21.04.2020
9.00 Uhr
Wählen mit kognitiver Einschränkung
Rechtslage und praktische Umsetzung
Di. 21.04.2020 (29505)
Seminar
29505

Seminar

In Österreich haben Personen unabhängig von einer kognitiven Behinderung das Wahlrecht (anders als in vielen anderen EU-Staaten).
Sowohl in der Alten- und Behindertenarbeit bei politischen Wahlen als auch in Ordensgemeinschaften und Klöstern bei ordensinternen Wahlen taucht immer wieder die Frage auf, wie und mit welcher Unterstützung das Wahlrecht von Menschen wahrgenommen werden kann, wenn eine kognitive Einschränkung vorliegt.

Am Vormittag wollen wir behandeln:
- Grundsätze und Besonderheiten des Wahlrechts in Österreich- Das neue Instrument der Erwachsenenvertretung
- Praxisbericht "Selbstvertretung wählen"
- Praxisbericht "Klienten auf Wahlen vorbereiten"
- Praxisbericht Wählen im Orden
- Praxisbericht PROMENZ: Warum ich trotz Demenz ein politischer Mensch bin

Am Nachmittag vertiefen wir die Thematik in getrennten Workshops für Demenzbegleitung und für Ordensgemeinschaften.

Der Tag wird in Kooperation des Bereichs Hospiz, Palliative Care und Demenz und des Bereichs Ordensentwicklung durchgeführt.

Referierende

Referierende:

Albert Brandstätter, Generalsekretär Lebenshilfe Österreich
Stefan Kleiner BSc, DGKP, "Pflege bei Demenz" Fachberatung Pflege; HABIT - Haus der Barmherzigkeit Integrationsteam GmbH
Sr. Mag. Ruth Pucher MC, Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung
Dr. Christoph Konrath MSc (LSE), Jurist und Politikwissenschaftler in der Parlamentsdirektion; Mitglied: www.unsereverfassung.at
Mag. Clemens Fritsch, Notar und Erwachsenenvertreter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029245
Mo. 27.04.2020
9.00 Uhr
Beziehung als Medikament?!
Beziehungsgestaltung als Pflegeaufgabe
Mo. 27.04.2020 (29245)
Seminar
29245

Seminar

Der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick prägte den Satz "Man kann nicht nicht kommunizieren!". In Anlehnung an diesen Satz möchte ich formulieren: "Man kann nicht nicht in Beziehung zueinander treten."Es ist also in diesem Sinne keine Frage, ob wir mit an einer Demenz erkrankten Person in Beziehung treten sollten. Das tun wir in jedem Fall! Die Frage, die sich stellt, ist eher die Frage nach der Qualität der Beziehung. Und dieses Thema ist nicht theoretisch, sondern ausgesprochen praxisrelevant.

Beziehungsarbeit ist der Kern pflegerischer Tätigkeit im Bereich der Pflege von Menschen mit Demenz. Es gibt keine pflegerische Tätigkeit ohne Beziehung. Insofern ist die zu gestaltende Beziehung das Fundament jeglicher psychosozialer aber auch beispielsweise medizinisch/technischer Hilfestellung.

Diese Ansicht hat in den letzten 20 Jahren - vor allem seit den Schriften Tom Kitwoods und Naomi Feils - längst Einzug in eine innovative und kreative Praxis gefunden und ist zuletzt im "Demenzstandard" des Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (2019) zum Stand der Künste in der Pflege Demenzerkrankter erhoben worden.

Welchen Hintergrund hat diese Entwicklung? Welchen Einfluss und welche Verantwortung hat die Organisation auf die Kernelemente pflegerischen Handels? Wie konkretkann Beziehungsgestaltung in der Praxis aussehen und welche Probleme bringt eine solche Vorgehensweise mit sich? Und last but not least:Was in aller Welt bedeutet die Anwendung einer "Verstehenshypothese" oder der "verstehenden Diagnostik" als wesentliches Instrument der geforderten Beziehungsgestaltung für die Praxis? Diesen Fragen werden wir in diesem Seminar praxisbezogen - ohne die Theorie zu vergessen - nachgehen.

Der Internist und Demenzexperte Erich Grond schrieb vor vielen Jahren vom "Menschen als bestes Medikament". In diesem Seminar kümmern wir uns um die Zusammensetzung, die Darreichungsformen sowie um Wirkungen und Nebenwirkungen dieses Medikamentes.

Leitung

Leitung:

Detlef Rüsing, examinierter Altenpfleger, Pflegewissenschaftler und Publizist. Mitgründer "Dialogzentrum Leben im Alter" an der Hochschule Osnabrück

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0027206
Do. 07.05.2020
9.00 Uhr
Selbstfürsorge in der Begleitung schwerkranker Menschen
Do. 07.05.2020 (27206)
Seminar
27206

Seminar

In der Versorgung und Begleitung schwerkranker Menschen stehen meist die Bedürfnisse von Patient*innen und Angehörigen im Mittelpunkt. Wer in diesem Bereich tätig ist – gleich ob ehrenamtlich, angestellt oder selbständig – erfährt häufig eine kontinuierlich hohe Belastung und wird zusätzlich nicht selten mit Extremsituationen konfrontiert.
Auf sich selbst zu achten und gleichsam für sich zu sorgen, ist notwendig, um täglich mit der Belastung umzugehen. Dennoch kommt die Selbstfürsorge für viele in diesem Bereich Tätige häufig zu kurz.
In der tibetischen Sprache steht das Wort für Mitgefühl „Tsewa“ sowohl für das Mitgefühl mit anderen als auch für das, das man sich selbst entgegenbringt. In Anlehnung daran möchten wir Ihnen in diesem Seminar Kraftquellen und -momente anbieten, die sich aus der Achtsamkeits- und Mitgefühlsmeditation ergeben können.
Hierzu werden theoretische Konzepte vorgestellt, die verdeutlichen, wie wir uns im Alltag mit Freundlichkeit und Wohlwollen begegnen können. Das Seminar beinhaltet außerdem einen hohen Praxisanteil, in dem Möglichkeiten für sich selbst zu sorgen, die sich aus dem Üben von Achtsamkeit und Mitgefühl ergeben, vorgestellt, geübt und selbst erarbeitet werden.

Leitung

Leitung:

Dipl.-Psych.in Sonja Hofmann, Psychologin, Teamleiterin und Qualitätsmanagementbeauftragte in der Palliativmedizin, freiberuflich als Dozentin, systemische Therapeutin, Coach und Supervisorin tätig

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do. 7.5. und Fr. 8.5. jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr


va0026683
Do. 07.05.2020
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2020/21
Einführungstag
Do. 07.05.2020 (26683)
Lehrgang
26683

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuungund Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitungihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Manuela Straub, Diplomierte Pflegefachkraft (Mobiles Hospiz der Caritas der Erzdözese Wien, Schwerpunkt Tageshospiz), zert. Trainerin für Palliative Care (DGP), Coach & Supervisorin (ÖVS), Organisationsberatung, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor E. Frankl
Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Organisationsberater, praktischer Theologe (Dr. theol.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Recht in der Medizin
Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, war langjährig ärztliche Leiterin des Mobilen Hospizes der Caritas Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.375,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,- nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von September 2020 bis Juni 2021


va0028462
Fr. 08.05.2020
19.00 Uhr
In Ruhe alt werden können
Kritische Anmerkungen zur Normalität
Fr. 08.05.2020 (28462)
Vortrag
28462

Vortrag

"Jung bleiben beim Älterwerden" - so oder so ähnlich lauten die Titel von Ratgebern zum richtigen Altern. Selbstbestimmt, dynamisch, aktiv und fit sollen die Alten sein und möglichst problemlos für ihr Umfeld.

Der Autor Erich Schützendorf beschäftigt sich seit vielen Jahren
mit dem Älterwerden. Er spricht über die Veränderungen im Altersbild und darüber, ob Schattensein noch vorkommen dürfen.
Er, der selbst in die Jahre gekommen ist und einer Generation angehört, die sich auf ein langes Leben einstellen muss, fragt nach neuen, ungewöhnlichen Entwürfen für das dritte und das vierte Lebensalter. Er beleuchtet unsere Vorstellungen von "Normalität" und den Folgen, wenn Menschen sich nicht mehr in die vorgegebenen Muster und Routinen fügen können oder wollen.

Referierende

Referierende:

Erich Schützendorf, Dipl.-Päd.; Studium Pädagogik, Psychologie, Soziologie Lehrbeauftragter für Soziale Gerontologie; Autor zahlreicher Aufsätze und mehrerer Bücher zu den Themen Älterwerden, Beziehungsarbeit in der Altenpflege und Demenz, u.a.: Anderland; In Ruhe verrückt werden dürfen, Das Recht der Alten auf Eigensinn, Wer pflegt, muss sich pflegen, Das Alter als Nachspeise.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029239
Sa. 09.05.2020
9.00 Uhr
Inseln der Entspannung im Demenzalltag
Von Verständnis, Abgrenzung und Kompromissen
Sa. 09.05.2020 (29239)
Seminar
29239

Seminar

Menschen mit Demenz zu begleiten, ist eine besondere Herausforderung: mit Höhen und Tiefen, Nähe und Fremde, Geben und Nehmen.

Die Balance zwischen diesen Polen ist nicht immer einfach. Natürlich will man den Menschen mit Demenz gerecht werden, aber dann merkt man, dass sie wie die Rosen nicht nur wunderschöne Blüten besitzen, sondern auch Dornen. Es ist eben nicht anders als in jeder anderen Beziehung.

Der Referent will zeigen, dass eine Begegnung von Mensch zu Mensch auf Augenhöhe möglich ist. Niemand ist dem anderen über- oder unterlegen, weil der eine sich auf seinen Verstand verlassen kann und der andere nicht.

Wenn also beide Partner gleichberechtigt sind, dann gilt das auch für die Bedürfnisse der beiden Partner. Wie handelt man Kompromisse aus, bei denen sich keiner ganz durchsetzen, aber auch keiner sich ganz zurücknehmen muss?

Ein Tag zum Nachdenken, Nachspüren und Finden von "Inseln der Entspannung".

Für An- und Zugehörige, Freiwillige, Pflegepersonen, Seelsorger*innen, Therapeut*innen …

Leitung

Leitung:

Erich Schützendorf, Dipl.-Päd.; Studium Pädagogik, Psychologie, Soziologie Lehrbeauftragter für Soziale Gerontologie; Autor zahlreicher Aufsätze und mehrerer Bücher zu den Themen Älterwerden, Beziehungsarbeit in der Altenpflege und Demenz, u.a.: Anderland; In Ruhe verrückt werden dürfen, Das Recht der Alten auf Eigensinn, Wer pflegt, muss sich pflegen, Das Alter als Nachspeise.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028441
Do. 14.05.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 14.05.2020 (28441)
Philosophischer Abend
28441

Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur „letzte“ Fragen sind, sondern die „bleibenden“ Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir werden diese in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereichen und Lebensphasen stellen.
Deswegen – ganz nach dem Motto Epikurs, wonach weder die Jungen zögern noch die Alten aufhören sollen zu philosophieren – richtet sich das Philosophicum an alle „Geborenen und Sterblichen“, die geistige Nahrung, das Hören anderer Perspektiven und philosophisches Gespräch als wesentlichen Baustein für persönliches Glück und soziale Verantwortung sehen.
Wir etablieren das neue Format in zwei Formen:
„Was ist …?“
Richtig „verkostet“ sind Begriffe nicht abstrakt – sondern Fenster in die Tiefe wesentlicher Phänomene und Brücken zu den Erfahrungen anderer Menschen und anderer Lebensbereiche. In der sokratischen Tradition werden oft floskelhaft über die Lippen gehende Begriffe untersucht und mit Erfahrungsbeispielen verlebendigt – um anders, neu, differenzierter zu sehen und als Voraussetzung für eine konzentrierte und gemeinschaftlichere Lebenspraxis.

„Wie wollen wir …?“
Gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Pflege lehren uns beispielhaft und beispiellos: Politik und aktuelle Diskurse basteln zu viel an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Das gilt auch in anderen Gesellschaftsbereichen (Ökologie …). Aber das kann einfach nicht alles sein! Im „Wie wollen wir …?“-Format sollen Räume für größere Visionen freigelegt werden, frei vom Reflex der schnellen Antworten. Unsere eigene und die Zukunft unserer Kinder hat das verdient …

Zeit: 18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus
Ort: Bibliothek des Kardinal König Hauses
Moderation: Patrick Schuchter („Was ist …?“), Petra Rösler / Patrick Schuchter („Wie wollen wir…?“)
Eintritt: „Unfreiwillige Spende“ (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack – Minimum 1 Cent)
Verpflegung: rein geistig.
Anmeldung: erwünscht (eventuell wird vor dem jeweiligen Termin ein Text zugeschickt).

Für alle, die ein kritisch-kultiviertes Vorabendprogramm suchen.
14.5. Was ist … Abschied?

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

"unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent) Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

17.6.2020


va0029308
Fr. 15.05.2020
9.00 Uhr
Demenz verstehen - von Kindesbeinen an
Fachtag zur Vermittlung von Wissen und Haltung an Kinder und Jugendliche
Fr. 15.05.2020 (29308)
Fachtag
29308

Fachtag

Untersuchungen zeigen, dass rund ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen im familiären Umfeld Personen mit Demenz begegnet. Die Gespräche darüber fallen den Eltern oft schwer, sie wollen Kinder schonen oder selbst nicht so genau "hinsehen". Dabei sind die jungen Menschen unsicher - einerseits wissen sie nicht, wie sie mit dem veränderten Verhalten umgehen sollen, andererseits haben sie auch Angst, dass den Angehörigen etwas zustößt.
Wenn wir über Inklusion und Teilhabe sprechen, ist es auch wichtig, dass sich alte und junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen vorurteilsfrei begegnen. Die Erfahrung aus Begegnungen - z.B. zwischen Kindergarten und Pflegeheim - sind meist sehr positiv.

Viele Organisationen, Initiativen und Kommunen haben Aktivitäten entwickelt, damit Kinder frühzeitig über Demenz lernen und Jugendliche sich damit vertieft beschäftigen können.
Wir möchten mit dem Fachtag
- Viele solche Aktivitäten vorstellen
- Netzwerke knüpfen und stärken
- Zu neuen Ideen und Kooperationen anregen
- Wenig beachtete oder kritische Faktoren ansprechen
- Ermutigen und bestärken.
Methoden:
- Vorträge / Präsentationen zum schnellen Informieren
- World Café zur Übersicht & zum Vernetzen
- Mini-Workshops zur Vertiefung
Themen:
- Begegnung vor Wissen: Erfahrungen aus gemeinsamen Projekten
- Vermittlung im Kindergarten
- Schulprojekte erfolgreich aufsetzen und organisieren
- Kunstprojekte in der Arbeit mit Jugendlichen
- Demenz im Kinderbuch
- Arbeit mit Filmen, Videos, Websites
- Kinder als Thema und Zielgruppe in Beratungsgesprächen
- Jugendliche als Betreuungspersonen - was wissen wir?
- Über Kinder die Eltern erreichen: Chance oder Irrweg?

Referierende

Referierende:

Marita Gerwin, Dipl. Sozialpädagogin, langjährige Leiterin der Fachstelle Zukunft Alter / Stadt Arnsberg (D), Arbeitsschwerpunkt Dialog der Generationen- Intergenerativer Austausch- Kunst und Kultur

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Download

Download
Folder: Demenz verstehen - von Kindesbeinen an

va0028438
Fr. 15.05.2020
9.00 Uhr
Wenn nur die Angehörigen nicht wären -
ohne Angehörige ginge es gar nicht
Fr. 15.05.2020 (28438)
Seminar
28438

Seminar

Diese zwei Stoßseufzer höre ich oft in der Begegnung mit Pflegepersonal, aber auch Ehrenamtlichen. Wenn es um die Betreuung, die Pflege von älteren und sterbenden Menschen geht, dann sind die Angehörigen immer mit im Raum – ob real oder in Gedanken. Sei es, dass sie zu Hause den Großteil der Sorge übernehmen, sei es, dass sie die unterschiedlichen Dienste und Begleitungen organisieren, sei es, dass sie sich nicht ausreichend kümmern oder vielleicht auch gar nicht. Vielleicht mischen sie sich aber auch in das ein, was die Professionellen und Ehrenamtlichen als ihr Gebiet, ihre Kompetenz, ihre Entscheidungsmacht ansehen.
In diesem Seminar wollen wir mit den Bildern arbeiten, die wir über Angehörige haben. Ob bewusst oder unbewusst: sie leiten uns in den Begegnungen mit Angehörigen, in den meisten Fällen Frauen, die als Töchter, Schwiegertöchter, Partnerinnen involviert sind. Diese Bilder sind auch Ausdruck gesellschaftlicher oft widersprüchlicher Anforderungen, mit denen Professionelle wie An- und Zugehörige konfrontiert sind. Mit offenem Blick auch auf vielleicht Schambesetztes, dem Mut zu tiefen Gesprächen und auch spielerischen Zugängen werden wir uns der Thematik nähern. Das Ziel dieses Tages ist, mit einer frischen Perspektive zum Thema An- und Zugehörige nach Hause zu gehen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. Eva Fleischer, Sozialarbeiterin, Erziehungs- und Sozialwissenschaftlerin, Studium der Sozialarbeit, Erziehungs- und Politikwissenschaften, aktuell tätig in der Lehre und Forschung im Studiengang "Soziale Arbeit" am Management Center Innsbruck mit einem Fokus auf Care sowie als Trainerin im Bereich Sozialer Wandel / Soziale Gerechtigkeit, Mitglied der Initiativgruppe Care.Macht.Mehr.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0025927
Mo. 25.05.2020
19.00 Uhr
Nichts gegen meinen Willen
Rechtliche Instrumente zur Selbstbestimmung am Lebensende
Mo. 25.05.2020 (25927)
Vortrag
25927

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Maria Kletecka-Pulker, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Geschäftsführerin am Institut für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien, Mitglied der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt, Lektorin an der Universität Wien und an der Medizinischen Universität Wien; Herausgeberin des Handbuchs Medizinrecht für die Praxis (Verlag Manz) sowie Autorin zahlreicher medizinrechtlicher Beiträge

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028619
Fr. 29.05.2020
9.00 Uhr
Die Bedeutung kritischer Achtsamkeit in Einrichtungen der Hospiz- und Palliativbetreuung
Fr. 29.05.2020 (28619)
Seminar
28619

Seminar

Achtsamkeit, „Mindfulness“, ist in aller Munde: Als Konzept zur Stressreduktion, als spirituelle Praxis, als Erkenntnisweg. Ist Achtsamkeit ein individueller Weg oder kann sie auch für Organisationen nützlich sein? Wo findet Achtsamkeit in den Strukturen der Hospiz- und Palliativbetreuung einen Platz im Alltag? Und: Ist Achtsamkeit politisch?
Im Seminar werden Denkfiguren, Erfahrungen und Übungen angeboten, wie Unterbrechung, Achtsamkeit, Nachdenken über die persönliche Praxis hinaus fruchtbar für Gruppen und Organisationen sein können. Der Erfahrungshintergrund ist die Arbeit in der Hospiz- und Palliativbetreuung. Wie können sich Mitgefühl und Sorge aus einer Haltung der Achtsamkeit nähren? Wie kann Care-Ethik übersetzt werden in die Praxis von Palliativbetreuung - in Symptomlinderung, Kommunikation und Entscheidungsfindung? Wie kann Achtsamkeit eine Ressource für die Entwicklung von Organisationen sein?
Zielgruppe: Menschen, die in der Hospiz- und Palliativbetreuung in gestaltenden oder leitenden Funktionen tätig sind, Menschen, die sich für die Entwicklung der Hospiz- und Palliativbetreuung interessieren.

Leitung

Leitung:

Dr. Elisabeth Medicus, Dr. med., langjährige ärztliche Leiterin der Tiroler Hospiz- Gemeinschaft
Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stv. Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029339
Di. 16.06.2020
9.00 Uhr
Kommunikation ohne Worte
Basistraining
Di. 16.06.2020 (29339)
Seminar
29339

Seminar

Kommunikation ohne Worte – KoW® ist ein wissenschaftlich überprüftes und effektives personzentriertes Interaktionskonzept und Trainingsprogramm, um nonverbal
*in verschiedenen Situationen einen Kontakt aufzubauen
*Emotionen, Bedürfnisse oder Schmerzen sicher zu erkennen
*Zuwendung und Informationen präzise zu vermitteln
*Vertrauen und Sicherheit zu wecken
*Beziehungen zu fördern und zu gestalten.

KoW® findet besonderen Einsatz in der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Betreuung von Menschen mit verminderten sprachlichen Kommunikationsmöglichkeiten.

KoW® hat zum Ziel, den nonverbalen Dialogmit diesen aufzubauen bzw. zu erweitern, um einen Raum für gegenseitige, gelingende zwischen­­menschliche Beziehung zu eröffnen. Ein Einsatz in Seelsorge und anderen Begleitkontexten ist ebenfalls hilfreich.

Im 2-tägigen KoW®-Basis-Training schulen Sie Ihre kommunikative Intuition. Die Körpersprache von Patient*innen bewusst wahrnehmen zu lernen, erweitert Ihre Möglichkeiten, sein Befinden, seine Bedürfnisse und Gefühle einzuschätzen. Die eigenen nonverbalen Möglichkeiten gezielt und sicher nutzen zu können, erweitert den Handlungsspielraum. Das Wissen um Veränderungen in der Wahrnehmung Ihrer Patient*innen hilft Ihnen, gewohnte Abläufe zu überdenken.

Fallbesprechungen dienen der individuellen Anwendung des Gelernten und eröffnen neue Möglichkeiten der Interaktion.

Ziel des Basis-Trainings ist, mühelos einen für beide Seiten befriedigenden Kontakt aufzubauen und schwierige Situationen zu meistern.

https://www.kommunikation-ohne-worte.de/termine-2020-wien

Leitung

Leitung:

Astrid Steinmetz, Dr. phil. Dipl.-Musiktherapeutin / Dipl. Sozialpädagogin (FH) Entwicklerin von Kommunikation ohne Worte (R) Berufserfahrungen: + Musik-Psychotherapie im Palliativkontext + Angehörigenarbeit im Palliativkontext + Einzel- und Gruppentherapie mit psychisch kranken Kindern und Erwachsenen

Veranstalter

Veranstalter:

Dr. Astrid Steinmetz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 400,-

Anmeldung

Anmeldung:

https://www.kommunikation-ohne-worte.de/anmeldung

Dauer

Dauer:

16.6. und 17.6.2020, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr


va0028442
Mi. 17.06.2020
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Mi. 17.06.2020 (28442)
Philosophischer Abend
28442

Philosophischer Abend

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir werden diese in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereichen und Lebensphasen stellen.
Deswegen - ganz nach dem Motto Epikurs, wonach weder die Jungen zögern noch die Alten aufhören sollen zu philosophieren - richtet sich das Philosophicum an alle "Geborenen und Sterblichen", die geistige Nahrung, das Hören anderer Perspektiven und philosophisches Gespräch als wesentlichen Baustein für persönliches Glück und soziale Verantwortung sehen.
Wir etablieren das neue Format in zwei Formen:
"Was ist …?"
Richtig "verkostet" sind Begriffe nicht abstrakt - sondern Fenster in die Tiefe wesentlicher Phänomene und Brücken zu den Erfahrungen anderer Menschen und anderer Lebensbereiche. In der sokratischen Tradition werden oft floskelhaft über die Lippen gehende Begriffe untersucht und mit Erfahrungsbeispielen verlebendigt - um anders, neu, differenzierter zu sehen und als Voraussetzung für eine konzentrierte und gemeinschaftlichere Lebenspraxis.

"Wie wollen wir …?"
Gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Pflege lehren uns beispielhaft und beispiellos: Politik und aktuelle Diskurse basteln zu viel an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Das gilt auch in anderen Gesellschaftsbereichen (Ökologie …). Aber das kann einfach nicht alles sein! Im "Wie wollen wir …?"-Format sollen Räume für größere Visionen freigelegt werden, frei vom Reflex der schnellen Antworten. Unsere eigene und die Zukunft unserer Kinder hat das verdient …

Zeit: 18 bis 20 Uhr und vielleicht darüber hinaus
Ort: Bibliothek des Kardinal König Hauses
Moderation: Patrick Schuchter ("Was ist …?"), Petra Rösler / Patrick Schuchter ("Wie wollen wir…?")
Eintritt: "Unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent)
Verpflegung: rein geistig.
Anmeldung: erwünscht (eventuell wird vor dem jeweiligen Termin ein Text zugeschickt).

Für alle, die ein kritisch-kultiviertes Vorabendprogramm suchen.

17.6. Wie wollen wir sterben?

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

"unfreiwillige Spende" (Spende muss sein, Höhe nach Geschmack - Minimum 1 Cent) Verpflegung: rein geistig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr


va0027550
Mo. 22.06.2020
9.00 Uhr
Kinder und Jugendliche im Fokus
Pädiatrische Palliative Care und Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Mo. 22.06.2020 (27550)
Sommerakademie
27550

Sommerakademie

Die Sommerakademie 2020 möchte Kinder und Jugendliche im palliativen Kontext in den Mittelpunkt stellen:
- Als Patient*innen
- Als Trauernde
- Als Sorgende
Inhalte:
- Veränderungen in Familiensystemen aufgrund schwerer Erkrankung eines Mitglieds
- Krankheitsverläufe und multiprofessionellen Betreuung von jungen Patient*innen
- Palliative Pflege zu Hause und Arbeit des Externen Onkologischen Pflegedienstes
- Komplexe ethische Entscheidungssituationen
- Rolle und Beitrag des Ehrenamts
- Geschwister: Jugendliche als Sorgende
- Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Zielgruppe:
Pflegende, Ärztinnen und Ärzte, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen, Seelsorger*innen, freiwillig Engagierte sowie alle am Thema Interessierte
Die Teilnehmenden werden Hilfestellungen erlangen für künftige Begegnungen mit jungen Patient*innen sowie Trauernden – ob in beruflicher Funktion, als helfender Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.

Referierende

Referierende:

Mag. Elisabeth Steiner, MOMO Koordinatorin Ehrenamt
Sonja Himmelsbach BSc, DGKP (Kinder und Jugendpflege), MOMO Koordination Palliativteam
Manuela Stricker, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege), Expertin für Schmerzmanagement in der pädiatrischen Pflege, Externer Onkologischer Pflegedienst, St. Anna-Kinderspital

Leitung

Leitung:

Dr. Annette Henry MSc, Ärztin für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, langjährige ärztliche Leitung des Interprofessionellen Palliativlehrgangs, Kardinal König Akademie
Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 390,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mo. 22. - Mi. 24.6., jeweils 9:00 - 17:00 Uhr


va0029309
Fr. 04.09.2020
10.00 Uhr
Innenwelten der Demenz verständlich vermitteln
Multiplikator*innen-Ausbildung
Fr. 04.09.2020 (29309)
Seminar
29309

Seminar

Das demenz balance-Modell richtet sich an Lehrende, an Praxisanleiter*innen, Pflegedienstleiter*innen und Heimleitungen, die sich im Rahmen der Fortbildungs- und Bildungsarbeit mit dem Thema Demenz befassen. Es bietet die Möglichkeit, durch Selbsterfahrung einen Einblick in die Innenwelt von Menschen mit Demenz zu erhalten. Das Ziel der Arbeit mit dem demenz balance-Modell© ist es, die Empathiefähigkeit und Feinfühligkeit für die Situation von Menschen mit Demenz nachhaltig zu erhöhen.

Seminarpaket:
* Detaillierte methodisch-didaktische Anleitung für den Einsatz des demenz balance-Modells©
* Handbuch inklusive Seminarkonzept und Arbeitsmaterialien, um das demenz balance-Modell© selbst durchzuführen
* Zertifikat, verbunden mit der Berechtigung, das demenz balance-Modell©in der Aus-, Fort- und Weiterbildung eigenständig zu nutzen
* Jährliche Einladungen zum Anwendertreffen mit einem inhaltlichen Schwerpunkt – kollegiale Beratung und Erfahrungsaustausch
* Zugang zum geschützten Anwenderbereich
* Protokolle zu Erstellung didaktischer Materialien
* Auswertungsmethodik
* Umgang mit starken Emotionen bei Teilnehmer*innen in der Selbsterfahrung

Ihre Investition:
Das Seminar kostet pro Person 690,00 € plus Mwst.
Der Preis beinhaltet neben dem Seminarpaket auch die Tagungspauschale (Mittagessen und Seminargetränke)

Das haben Ihre Teilnehmer/innen davon:
* Erweiterung der eigenen Handlungskompetenzin der Arbeit mit Menschen mit Demenz
* Die Möglichkeit, Gefühle und Bedürfnisse in den verschiedenen Phasen der Demenz zu erleben
* Ansprechendes und nachhaltig wirksames Arbeitsmaterial

Veranstalter:
Perspektive Demenz - Barbara Klee-Reiter, Köln
in Kooperation mit Kardinal König Haus

Leitung

Leitung:

Barbara Klee-Reiter

Veranstalter

Veranstalter:

Barbara Klee-Reiter

Anmeldung

Anmeldung:

mail@perspektive-demenz.de

Dauer

Dauer:

Freitag, 4.9., 10.00 bis Samstag, 5.9., 17.00 Uhr


va0029466
Fr. 04.09.2020
16.00 Uhr
Leid kreativ wandeln –
Biografisches Schreiben in Krisenzeiten
Fr. 04.09.2020 (29466)
Workshop
29466

Workshop

Trennungen und Verluste erschüttern den ganzen Menschen, lassen ihn verzweifeln, rauben Orientierung und Sicherheiten, fordern zu tiefgreifenden Auseinandersetzungen heraus und lassen nach Sinn und Perspektive fragen. Derart persönliche Krisen stellen das bisherige Leben auf den Kopf und machen oft sprachlos.
Der persönliche Schreibdialog in der Zwischenwelt des Papiers ermöglicht es nun, existentiellen Eindrücken und schmerzhaften Erfahrungen eine neue Sprache zu geben, um sich heilsam mit Erlittenem auseinander zu setzen. Kreativ-spielerische Zugänge bieten dabei überraschende Formen der Selbstbegegnung, um so manche Geschichte des eigenen Lebens neu und hoffnungsvoll zu erzählen.
Arbeitsweise: Neben schreibtheoretischen Grundlagen und deren wissenschaftlichen Einordnung erproben wir gezielte Übungen des Biografischen-Kreativen Schreibens und stellen anhand ausgewählter Praxisbeispiele der Teilnehmenden deren jeweiligen Praxisbezug her.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Literatur
Rechenberg-Winter, P. (2015). Leid kreativ wandeln. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht

Leitung

Leitung:

M.A. Dipl.Päd. Petra Rechenberg-Winter, Approb. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Systemische Familientherapeutin (PTK), Supervisorin (DGSv), Mediatorin (BM), Lehrende für Familientherapie, Supervision und Mediation (DGSF), Poesietherapeutin (DGPB, DGKT), Dozentin für Palliative Care, Fachautorin, Mitherausgeberin der Zeitschrift LEIDFADEN

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 185,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erfoderlich

Dauer

Dauer:

Fr. 4.9. 16:00 - 20:00, Sa. 5.9. 9:00 - 17:00 Uhr


va0029311
Di. 08.09.2020
9.00 Uhr
Lebensqualität durch Verbundenheit
Den person-zentrierten Ansatz verstehen und danach handeln
Di. 08.09.2020 (29311)
Seminar
29311

Seminar

Wohlbefinden und Lebensqualität sind keine zufälligen Ergebnisse, sondern das Ziel in der Pflege und Betreuung von an Demenz erkrankten Personen. Die Expertise für die Bedürfnisse stammt dabei von den Betroffenen selbst, die Expertise für das Formulieren, Planen und Umsetzen der Ziele von den Pflegepersonen.
Im "person-zentrierten" Ansatz von Tom Kitwood ist die gleichwertige Beziehung von Person zu Person der wesentlichste Aspekt für Wohlbefinden. Befriedigende Beziehungen, Wertschätzung, sich sinnvoll beschäftigen können, das Gefühl von Hoffnung und Vertrauen, sind einige wichtige Faktoren in seinem Zugang.

Als Instrument, um individuelle Bedürfnisse und Lebensqualität aus Sicht der Betroffenen heraus einzuschätzen, hat Tom Kitwood das Beobachtungsverfahren DCM (Dementia Care Mapping) entwickelt.
In diesem Seminar stehen das (vertiefende) Kennenlernen des person-zentriertes Ansatzes und ein erster Einblick in das Beobachtungsverfahren dementia Care mapping DCM im Mittelpunkt.

Als konkrete "Ernte" nehmen Sie viele Ideen mit, wie Sie Wohlbefinden und Person-Sein im (Pflege-)Alltag erhalten und fördern können. Dieser Tag wird Ihre Sicht auf die Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung radikal verändern und Sie mit praktischen und an Ihrem Alltag orientierten Ideen bereichern!

Inhalte & Methoden:
- Die zentralen Aspekte des person-zentrierte Ansatzes nach Tom Kitwood
- Kennenlernen des Beobachtungsinstruments "Dementia Care Mapping"
- Wohlbefinden bei Menschen mit einer fortgeschrittenen Demenz erkennen, fördern und erhalten, z.B. durch "Bienchendienste"
- Vortrag, Einzel- und Gruppenarbeit zur Praxisreflektion

Referierende

Referierende:

Barbara Klee-Reiter, Langjährige Trainerin „Pflege und Betreuung von demenziell veränderten Menschen“; Dementia Care Mapping DCM Evaluator und Trainerin; Entwicklerin des demenz balance (r) Modells. Aus- und Fortbildungen Arbeitswissenschaft, Systemisches Coaching, Validation (N. Richards), Palliative Care u.v.m.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029231
Fr. 11.09.2020
9.00 Uhr
Genug ist nie genug. Oder doch?
Therapiebegrenzungen bei chronischen Erkrankungen am Lebensende
Fr. 11.09.2020 (29231)
Seminar
29231

Seminar

Die vergangenen Jahrzehnte zeichnen sich im Bereich des Gesundheitswesens durch erhebliche Errungenschaften aus, auch bei Krankheitsbildern, die lange Zeit als unheilbar galten. Das gilt für das Gebiet der Tumortherapie ebenso wie für die Transplantationsmedizin oder Herz-Kreislauferkrankungen. Mit den zweifelsohne begrüßenswerten erweiterten Behandlungsoptionen stellen sich zunehmend neue Fragen, denn nicht immer bewirken diese Therapieformen, insbesondere in der letzten Lebenszeit, einen Zugewinn an Lebensqualität.
So entsteht, gerade im Zuge der Entwicklung von Palliative Care, nicht selten eine Polarisierung zwischen den Ärztinnen und Ärzten, die ihren Patienten und Patientinnen die "giftigen Therapien" scheinbar ungerührt verordnen und den im Palliativbereich Arbeitenden, welche den Vorwurf erheben, den Schwerkranken dadurch einen vermeintlich sanfteren Abschied zu erschweren oder gar zu verweigern.
Wir alle möchten leben. Möglichst lange. Schmerzfrei und aktiv. Das ist, auch absolut betrachtet, unmöglich und stellt vielleicht einen der Mythen dar, denen sich Palliative Care auch stellen muss.
Zudem hegen chronisch, lebensbedrohlich erkrankte Patientinnen und Patienten oft eine andere Wahrnehmung als Gesunde, die sich unter anderem durch ein hohes Maß an Ambivalenz auszeichnet. Verbunden mit dem gesellschaftlichen Anspruch nach Autonomie im Leben und Sterben entwickelt sich zwischen allen Beteiligten nicht selten eine ungesunde Barriere, welche die oftmals herausfordernde Kommunikation zwischen Sorgenden und Umsorgten am Lebensende zusätzlich erschwert.
Wie können wir uns als Palliative Care Tätige in diesem Spannungsfeld bewegen?
Wie lässt sich unsere Beobachtung schärfen für den individuellen Weg der Menschen in ihrer letzten Lebensphase?
Wie können wir auf dem Kontinuum zwischen leitliniengerechten Therapieformen und eigenen ethischen Ansprüchen Menschen in ihrer letzten Lebenszeit ganzheitlich begleiten?
Im Seminar werden neben der Vermittlung von inhaltlichen Fakten zum Thema Therapiebegrenzung konkrete Fallbeispiele aufgenommen, die uns miteinander ins Gespräch bringen und voneinander lernen lassen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Interprofessionell, insbesondere Ärzt*innen und Pflegepersonen

Leitung

Leitung:

Dr.in Friederike Boissevain MAS, Palliative Care, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie sowie Palliativmedizin, Oberärztin an einem Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in Norddeutschland, Vorsitzende des Hospizvereins Dänischer Wohld - Menschen begleiten e.V. und Geschäftsführerin der Hospiz im Wohld gGmbH, die 2020 ein stationäres Hospiz für schwerkranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene eröffnen wird (https://www.hospiz-im-wohld.de).

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029465
Fr. 18.09.2020
13.30 Uhr
"Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben" - Lebens-Rückblick
mit Prof. Dr. Verena Kast
Fr. 18.09.2020 (29465)
Seminar
29465

Seminar

Lebensrückblick, emotional bedeutsame Situationen des Lebens durch vorstellungsbezogenes Erzählen ins Gefühl zu bekommen und in die Sprache zu heben, belebt, fördert die Wertschätzung für das gelebte Leben, hebt das Selbstwertgefühl und die Lebenszufriedenheit.
Es gibt verschiedene Methoden, um diesen Lebensrückblick zu erleichtern. Diese Methoden sollen in der Veranstaltung erprobt werden.
Lebensrückblick kann auch als eine Therapieform für ältere Menschen angewendet werden. Man nützt alle die Methoden, die den Lebensrückblick erleichtern, konzentriert sich aber auf ein Problem, mit dem der/die Ratsuchende "nicht fertig" wird, und arbeitet an diesem Problem, das dann oft auch eingebettet wird in einen größeren Lebensrückblick.
Zielgruppe: Menschen, die sich für den Lebensrückblick interessieren - sowohl persönlich als auch im professionellen / therapeutischen Kontext

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. phil. Verena Kast, Psychologin, Psychotherapeutin, Professorin an der Universität Zürich, Lehranalytikerin des C.G. Jung Instituts, Mitglied der Leitung der Lindauer Psychotherapiewochen, Autorin zahlreicher Bücher

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 415,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr. 13:30 - 18 Uhr, Sa. 9 - 18 Uhr


va0028185
Mo. 21.09.2020
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 21.09.2020 (28185)
Lehrgang
28185

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:
* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
* Gesprächsführung
* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
* Trauer und Trauerbegleitung
* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2021


va0029171
Mi. 23.09.2020
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Mi. 23.09.2020 (29171)
Seminar
29171

Seminar

Wiederholungstermin

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.
Seminarinhalte:
• Das Trauma der Seele
• Das Einmaleins der Notfallpsychologie
• Die perimortale Trauerbegleitung
• Trösten ist oft Vertrösten
• Die Kraft der Sprachlosigkeit
• Normalisieren und Stabilisieren
• Der Halt im Schuldgefühl
• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter www.martinprein.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0027245
Fr. 02.10.2020
16.00 Uhr
Erinnerungs- und bindungsbezogene Interventionen in der Begleitung trauernder Menschen
Fr. 02.10.2020 (27245)
Seminar
27245

Seminar

Der Prozess der Trauer ist ein Wechselspiel zwischen dem Loslassenlernen dessen, was verloren wurde wie dem alltäglichen Umgang mit der verstorbenen Person und der Entwicklung dessen, was Hinterbliebene bewahren möchten. Dazu gehören positive Erinnerungen, die innere Präsenz des verstorbenen Menschen oder sein Vermächtnis.
Die Verbundenheit mit dem Verlorenen ist ein großes Bedürfnis der meisten Trauernden. Wenn sie konstruktiv entwickelt werden kann, kann sie sehr stärkend für den weiteren Lebensweg sein. Manches Mal allerdings entstehen auch aus der ungestillten Sehnsucht nach Verbindung stagnierende Trauerprozesse und anhaltende Schuldgedanken.
Das Seminar lädt zu einer erinnerungs- und bindungsbezogenen Sichtweise auf Trauerprozesse ein. Einfache Fragen und Impulse zur Stärkung der anhaltenden Bindung zum Verlorenen werden eingeübt. Dazu gehören auch Methoden der Symbolarbeit.
Wir werden mit Einzelübungen, Paar- und Kleingruppengesprächen sowie kurzen Impulsen durch die Seminarleitung arbeiten. Das Mitbringen von Fallbeispielen aus der praktischen Erfahrung der Teilnehmenden ist ausdrücklich erwünscht.
Zielgruppe des Seminars sind ehren- und hauptamtliche Trauerbegleitende sowie Psychotherapeut*innen, jeweils auch in Ausbildung.

Leitung

Leitung:

Ulrike Backhaus, Siegburg (D), Dipl.-Sozialpädagogin, Personzentrierte Therapeutin, seit über 30 Jahren Begleitung von schwerkranken, sterbenden und trauernden Menschen, seit 2004 in eigener Praxis, Leitung von Fort- und Weiterbildungen für Trauerbegleitende und Psychotherapeut*innen, Fachautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 185,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erfoderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 2.10. 16:00-20:00 Uhr, Sa., 3.10. 9:00-17:00 Uhr


va0028188
Mo. 05.10.2020
19.00 Uhr
"Bewohner"
Mo. 05.10.2020 (28188)
Lesung
28188

Lesung

Christoph Held ist als Heimarzt und Gerontopsychiater in den Pflegezentren der Stadt Zürich tätig. Die Geschichten im Buch «Bewohner» schildern die langjährigen seelischen Veränderungen der demenzkranken Bewohner*innen, die von den Betroffenen selbst nicht wahrgenommen und von den Angehörigen oft falsch gedeutet werden. Anschaulich beschreibt Christoph Held die existenzielle Verunsicherung, wenn Vertrautes fremd wird und nicht einmal das eigene Gesicht im Spiegel erkannt wird. Was jeden Bewohner letztlich unvergleichlich macht, ist das Durchscheinen persönlicher Erlebnisse und Charakterzüge.

Referierende

Referierende:

Christoph Held

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028765
Fr. 16.10.2020
15.30 Uhr
Familientrauer begleiten
Fr. 16.10.2020 (28765)
Lehrgang
28765

Lehrgang

Wenn ein Familienmitglied unheilbar krank ist oder stirbt, sind oftmals Kinder und Jugendliche als Angehörige betroffen. Altersentsprechende Trauerreaktionen stellen die Begleiter*innen vor mitunter große Herausforderungen im Familiensystem.
Inhalte:
Persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Kinder, Tod und Familie"
Entwicklung des kindlichen Todesbegriffes
Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen im palliativen Kontext und nach dem Tod naher Bezugspersonen
Erfahren, Ausprobieren und Reflektieren von kreativen Methoden und Ritualen
Arbeit mit Kinder- & Jugendliteratur und Kurzfilmen
Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die bereits den Trauerlehrgang absolviert haben, Pädagog*innen, die im beruflichen Kontext mit Traueranlässen zu tun hatten oder sich darauf vorbereiten wollen

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Elke Kohl, DGKP, Familientrauerbegleiterin in eigener Praxis, www.kindertrauer-undmehr.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 430,- inkl. Mittagessen an den Samstagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

jeweils Fr. 15:30 - 20:00, Sa. 9:00 - 17:00

Weitere Termine

Weitere Termine:

6.11. und 7.11., 11.12. und 12.12.2020


va0028560
Fr. 23.10.2020
16.00 Uhr
Spiritual Care Competency
Zulassungswochenende
Fr. 23.10.2020 (28560)
Lehrgang für Führungskräfte
28560

Lehrgang für Führungskräfte

Das Kardinal König Haus führt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (IGGS) und der Hochschule für Philosophie München einen Führungskräfte-Lehrgang zur Spirituellen Kompetenz durch.

Spiritual Care ist eine gemeinsame Verantwortung aller Gesundheitsberufe und ehrenamtlichen Tätigen im Hinblick auf die Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität von kranken und behinderten Menschen, deren An- und Zugehörigen sowie auf deren Auseinandersetzung mit der Sinnfrage.
Führungspersonal und Mitarbeitende in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen brauchen dafür gezielte und auf ihr jeweiliges Profil zugeschnittene Unterstützung. Die Forschung zeigt klar, dass Hindernisse bezüglich Spiritual Care nicht in erster Linie vom Zeitmangel der Gesundheitsberufe herrühren, sondern von der gefühlten Inkompetenz in Bezug auf spirituelle und existenzielle Dimensionen der Sorge um sich und um Andere in schwierigen Lebenssituationen.

Der Lehrgang Spiritual Care Competency greift das Thema Spiritual Care nicht nur auf der Ebene des Individuums auf, sondern im systemischen Kontext der Unternehmenskultur, des (Werte-)Managements und der Organisationsentwicklung. Es werden die konkreten Kompetenzprofile sowie die persönlichen und berufsspezifischen Ressourcen der Beteiligten aufgenommen und wechselseitig gestärkt.

Spiritual Care Kompetenz ist eine Grenzkompetenz: eine Suche nach Wissen und Umgänge an den Grenzen des Lebens, aber auch des Denk- und Machbaren – wo jegliche „Kompetenz“ an Grenzen stößt. Wie kann das „radikal Andere“ organisiert werden, ohne instrumentalisiert zu werden – und doch handhabbar für die Praxis thematisiert werden? Welche Organisationsformen der „Unterbrechung“ gibt es? Aus welchen historischen Quellen und Traditionen schöpft die Spiritualität einer Organisation – welche neue Formen entstehen dabei?

Zielgruppe:
Der Lehrgang richtet sich an Führungskräfte und Entscheidungsträger (inklusive Stabstellen) in Organisationen des Gesundheits- und Sozialwesens (z.B. Kliniken, Reha- und Pflegeeinrichtungen, Kriseninterventionsteams, Behinderteneinrichtungen, Palliativteams, u.a.).
Ziel des Lehrgangs ist u.a. die schrittweise Entwicklung eines konkreten Umsetzungsprojektes; dieser Prozess wird durch den Lehrgang inspiriert, begleitet und beraten.

Teilnahmebedingungen:
• Möglichkeit zur Entwicklung und Anwendung von Spiritual Care im beruflichen Umfeld, Interesse und Bereitschaft zur persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität.
• Im Rahmen des Zulassungswochenendes erfolgt ein Klärungsgespräch mit der Lehrgangsleitung um die individuellen Voraussetzungen und persönlichen Ziele.
• Eigenes Projekt zur Implementierung von Spiritual Care
• Expliziter Auftrag der jeweiligen Geschäftsführung

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail (anmeldung@kardinal-koenig-haus.at) und beinhaltet einen kurzen Lebenslauf mit Foto, ein Motivationsschreiben, eine kurze Projektskizze und Hinweise zur aktuellen Berufspraxis und dem persönlichen Erfahrungshintergrund mit Spiritual Care.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.
Anmeldeschluss: 31. August 2020

Referierende

Referierende:

Prof. Dr.rer.pol. Andreas Beivers, Institut für Gesundheitsökonomik, Hochschule Fresenius für Management, Wirtschaft und Medien GmbH, München
Univ.-Prof. Dr. med. Arndt Büssing, Arzt und Professor für Lebensqualität, Spiritualität und Coping an der Universität Witten/Herdecke. Mitherausgeber der Deutschen Zeitschrift für Onkologie und im Editorial Board verschiedener Fachzeitschriften.
Univ.-Prof. Dr. Andreas Heller M.A., Professor für Palliative Care und Organisationsethik, Universität Graz
Univ.-Prof. Dr. Birgit Heller, Professorin für Religionswissenschaft an der Universität Wien
Mag. Dr. Anne Elisabeth Höfler, Organisationsberaterin, Ausbildungsleiterin an der Akademie für Sozialmanagement in Wien
Dr. Christian Metz, Psychotherapeut, Supervisor; Ausbilder und Lehrtherapeut des Forum (Personzentrierte Psychotherapie)
Univ.-Prof. Dr. Martin Rötting, Leitung Religious Studies. Universität Salzburg; Privatdozent an der Ludwig-Maximilian-Universität München

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler; Stellvertretender Leiter des Bereichs Hospiz, Palliative Care, Demenz im Kardinal König Haus Wien sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Prof. Dr. Eckhard Frick SJ, Hochschule für Philosophie und Forschungsstelle Spiritual Care an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München; interdisziplinäre Forschung und Schriftleitung der Zeitschrift SPIRITUAL CARE.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.950,- inklusive Mahlzeiten, Pausengetränke. Ermäßigter Teilnahmebeitrag (€ 3.400,–) für inscribierte Studierende der HfPh und IGGS-Mitglieder sowie Frühbucherbonus bis 31. März 2020. Nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit.

Dauer

Dauer:

Fr. 16.00 Uhr bis Sa. 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

1. Modul: 18.-20.2.2021, Eigene spirituelle Biografie & professionelle Identität
2. Modul: 27.-29.5.2021, Kultur-& Religionssensibilität
3. Modul: 18.-20.11.2021, Adäquater Umgang mit spirituellen Bedürfnissen von Mitarbeitenden und Patient*innen
4. Modul: 24.-26.2.2022, Teamkultur & Leadership
5. Modul: 19.-21.5.2022, Implementierung & Spirituelles Change Management
Jeweils Do 16.00 - 21.00 Uhr, Fr 9.00 bis 21.00 Uhr, Sa 9.00 bis 16.00 Uhr

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Folder LG Spiritual Care Competency 2020

va0029420
Do. 05.11.2020
9.00 Uhr
Aktivierend den Alltag begleiten!
Basis-Modul für Aktivierungsassistent*nnen
Do. 05.11.2020 (29420)
Seminar
29420

Seminar

Aktivierungsassistent*innen aktivieren und fördern ressourcenorientiert, ganzheitlich und personenzentriert die Ressourcen ihrer zu betreuenden und/oder zu pflegenden Menschen. Ziel ist, Lebensqualität, Teilhabe, soziale Interaktion und Sinnhaftigkeit für Menschen in geriatrischen Einrichtungen zu ermöglichen.

Berufsgruppen in geriatrischen Arbeitsbereichen stehen im Alltag vor vielen Herausforderungen welche sie tagtäglich mit großem Engagement meistern. Doch Engagement alleine genügt nicht mehr, da sich Bedürfnisse und der Bedarf unterschiedlichster Zielgruppen enorm verändert haben. Eine besondere Herausforderung stellt der hohe Anteil von Menschen mit demenziellen Veränderungen, aber auch Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen dar.

Geriatrische Aktivierung eröffnet neue Wege im Alltag der Pflege und Betreuung.

Inhalte und Methoden:
- Einführung in die Grundlagen der Aktivierung, Haltung, Achtsamkeit und Grenzen
- Biografische Aktivierung (aktivitäts-, gesprächs- und dokumentationsorientiert)
- Beobachtung und Wahrnehmung - Ressourcen finden und fördern
- Aktivierungsplanung erstellen (Wochen- und Monatsplanung mit Zielsetzung..)
- Aktivierung und Lebensraumgestaltung bei hohen Pflegestufen
- Methoden und Techniken der Kleingruppen und Einzelaktivierung, -der "aktivierende Tisch- oder Bettbesuch"

Zielgruppen: Heimhilfen tätig im Aufgabengebiet der Betreuung und Alltagsbegleitung/gestaltung, interessierte Berufsgruppen aus den Bereichen Pflege und Betreuung.

Bei Interesse der TeilnehmerInnen werden weitere Module angeboten, um die Zusatzqualifikation zum/zur Aktivierungsassistent*in erreichen zu können.

Dauer

Dauer:

Donnerstag, 5.11., 9.00 bis Freitag, 6.11., 17.00 Uhr


va0029506
Do. 05.11.2020
18.00 Uhr
Grenz-Kompetenz
Do. 05.11.2020 (29506)
29506

In Krisenzeiten können kaum neue Inhalte erlernt werden. Es trägt nur das, was bereits zuvor im Leben angeeignet wurde und sich bereits bewährt hat. Deshalb erscheint es berechtigt, über Leiden nachzudenken und zu reden, bevor wir selbst in extreme persönliche, existentielle Leiden geraten.
In der philosophischen und in anderen Traditionen wurden Übungen entwickelt, das Leben von den Grenzen und Grenzsituationen her zu betrachten. Das hat nicht nur den Sinn, sich auf mögliches Grenzerleben vorzubereiten, sondern auch das Leben im Hier und Jetzt zu bereichern, der Wahrheit und dem Bedeutsamen näher zu kommen, die Dinge und das Leben im "rechten Licht" und den rechten Proportionen sehen zulassen - und nicht zuletzt Andere in Krisen angemessen verstehen zu können.
Im Seminar wollen wir auf diesen Schatz philosophischer Übungen zurückgreifen und für die Sorge für sich und andere in der Palliativarbeit und verwandten Feldern neu fruchtbar machen. Grenz-Kompetenz stärkt persönliche und gemeinschaftliche Ressourcen im Sinne der Salutogenese, führt Sorge-Arbeit an ihren wesentlichen Kern und nährt so die Motivation und den Umgang mit "moral distress".

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, stellvertretender Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Dr. Christian Metz, Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care und Demenz in Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl.Pausengetränke und MIttagessen am Samstag

Dauer

Dauer:

Do., 5.11., 18:00 mit open end, Fr. 6.11., 9:00 - 16:00 Uhr


va0029321
Mi. 18.11.2020
9.00 Uhr
Der Raum zwischen uns.
Resonanz in der Begleitung von Menschen mit Demenz
Mi. 18.11.2020 (29321)
Seminar
29321

Seminar

Resonanz bedeutet, dass zwischen zwei Menschen etwas hin und her schwingt. Besonders in der Synchronresonanz schwingen bei zwei Menschen ähnliche Erlebensaspekte miteinander, z. B. Trauer, Sehnsucht usw.

Die Resonanz ist eine Chance, Menschen zu erreichen, die sonst nicht erreicht werden können. Alle Menschen brauchen Resonanz, Menschen mit Demenz sind auf Resonanz angewiesen.

Referierende

Referierende:

Dr. Udo Baer, Dr. phil., Dipl. Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut, Heilpraktiker für Psychotherapie, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Vorsitzender der Stiftung Würde, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP), Autor.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränken

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029172
Do. 03.12.2020
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 03.12.2020 (29172)
Seminar
29172

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028313
Di. 15.12.2020
10.00 Uhr
Hildegard von Bingen
Meine Seelenmelodie mit Hildegard von Bingen zum Klingen bringen
Di. 15.12.2020 (28313)
Seminar
28313

Seminar

Hildegard von Bingen war eine Äbtissin im 11. Jahrhundert. Ihre tiefe Gottverbundenheit eröffnete ihr ein hohes Wissen über die Heilkunst der Menschheit. Die Heillehre Hildegards geht immer von „Ganzheit“ aus. Sie lädt ein zur Achtsamkeit unserer Kultur und unseren Werten. Hildegards Werke sind eine unermessliche Bereicherung für den Glauben, für die Wissenschaft, die Menschen und andere Disziplinen. Ihre Empfehlungen der Heilkunde wirken mit großer Bedeutung bis in die Gegenwart und einige davon werden wir kennenlernen und ausprobieren.
Inhalt: Grundlagen der Hildegardapotheke, Stärken der Viriditas, Discretio, Ratio und der Subtilität, Hildegard-Kuren,Was empfiehlt die Hl. Hildegard in Bezug auf Ernährung und Fasten? Leberwickel, Wohlfühlen von Körper, Geist und Seele

Methode: Impulsreferat, Workshop, Selbsterfahrung durch praktische Anwendungen

Mitnehmen: Schreibzeug und bequeme Bekleidung, warme Socken, Nackenrolle, Polster (für die Knie), Handtuch, Badetuch, Gästehandtuch oder Waschlappen, Thermophor

Leitung

Leitung:

Beatrix Wondraczek MAS (Palliative Care), Diplomierte Pflegefachkraft/Palliative Care, Trainerin und Seminarleiterin in der Erwachsenenbildung, Fastenleiterin nach Hildegard von Bingen, Ausbildung an der Hildegardakademie/Vlbg., Mitglied des internationalen Hildegardverbandes

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr


va0026050
Di. 09.02.2021
18.30 Uhr
Trauer begleiten
Einführungsabend
Di. 09.02.2021 (26050)
Lehrgang
26050

Lehrgang

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum*zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmals Wegbegleiter*innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.
Inhalte:
- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen;
- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorienund Trauermodelle;
- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen;
- Möglichkeiten der Gesprächsführung;
- "Haltung";
- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten;
- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen.
Zielgruppe:
- Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den "Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs" absolviert haben;
- Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Ärzt*innen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger*innen.
Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Referierende

Referierende:

Brigitte Mayr MAS, DGKP, Koordinatorin Trauer, Leiterin Trauercafe - Mobiles Caritas Hospiz, Erzdiözese Wien

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 590,- inkl. Mittagessen an den Samstagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.30 bis 20.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

19., 20. Februar, 12., 13. März, 16., 17. April, 7., 8. Mai, 11., 12. Juni
jeweils Freitag, 15:30 bis 20:00 Uhr und Samstag, 9:00 bis 18:00 Uhr