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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2021

a107
va0028261
Mo. 19.04.2021
19.00 Uhr
Wenn ich nicht mehr entscheiden kann
Mo. 19.04.2021 (28261)
Vortrag online
28261

Vortrag online

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz über ZOOM statt. Sie erhalten nach der Anmeldung einen Link für die Teilnahme.

Aktuelle und kompakte Informationen zu Erwachsenenschutz, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0031563
Mi. 21.04.2021
9.00 Uhr
Vernetzung Demenzberatung online
Früh erkannt - gut begleitet
Mi. 21.04.2021 (31563)
Fachtag
31563

Fachtag

Online-Austauschtreffen für alle, die in der Beratung und Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen tätig sind.

Im Mittelpunkt stehen die "Frühe Erkennung" von Demenz - bzw. die Erfahrungen und Problemstellungen rund um die Diagnose. Ziel ist ein offener Austausch und die Definition eines "ganzheitlichen Begleitungspfades".

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 50,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031763
Do. 22.04.2021
18.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Do. 22.04.2021 (31763)
Philosophischer Abend online
31763

Philosophischer Abend online

Das Philosophicum findet online via Zoom statt!

Thema: Selbst bestimmen – wie geht das eigentlich?
Der Respekt vor der Selbstbestimmung („Autonomie“) ist mit gutem Recht Schlüsselbegriff und höchstes Prinzip der modernen Medizinethik. Gleichzeitig stellen sich Fragen: Was setzt Selbstbestimmung voraus? Ist die Autonomie zu individualistisch gedacht? Was sindGrenzen der Selbstbestimmung (als Fähigkeit und als Norm)? Immer wieder – nicht zuletzt in der aktuellen Debatte um den assistierten Suizid in Österreich – wird die Selbstbestimmung entweder betont geltend gemacht oder es wird umgekehrt größeres Unbehagen an einer Überfokussierung auf Autonomie artikuliert. Nach einer kurzen Einführung in einige Facetten der medizinethischen Debatte, wollen wir anhand eigener Erfahrungsbeispiele der Teilnehmer*innen versuchen, frische Blicke auf die Frage der Selbstbestimmung und ihre Rolle für ein gutes Leben, gutes Sorgen und eine gerechte Gesellschaft zu werfen.

Im Feld von Palliative Care und Hospizarbeit stellen sich philosophische Fragen oft wie unter einem Brennglas: dringlich, verdichtet aus der Grenzsituation heraus. Aber immer wieder wird klar, dass das nie nur "letzte" Fragen sind, sondern die "bleibenden" Fragen des Lebens und der Gesellschaft.
Das Philosophicum ist ein Ort, an dem wir aktuelle, grundsätzliche und zukunftsrelevante Fragen aus der Palliative Care- und Hospizlandschaft aufgreifen, aber wir diskutieren sie in einer Weise, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Wir wollen eine nicht-elitäre Form des Denkens und des Gesprächs pflegen - lebendiges Philosophieren gehört zurück in den gesellschaftlichen Alltag und setzt nichts voraus! Die erste Aufgabe und Grundbewegung philosophischen Denkens ist es, konkrete Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung mit den großen Themen und den Widersprüchen der Existenz und der Gesellschaft zu verknüpfen sowie sich von den Erfahrungen und Ansichten anderer anregen und irritieren zu lassen.
Das Philosophicum eröffnet einen kleinen, abendlichen Raum für größere Visionen, frei vom Reflex der schnellen Antworten. In Politik und Alltagsroutinen basteln wir allzu oft an fantasielosen Lösungen in der bloßen Verlängerung und Optimierung des Bestehenden. Aber das kann einfach nicht alles sein!

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr oder darüber hinaus

Weitere Termine

Weitere Termine:

22.5.


va0031659
Sa. 24.04.2021
9.00 Uhr
ABGESAGT: Lebenswelt Bett
Lebensqualität und Lebendigkeit ermöglichen
Sa. 24.04.2021 (31659)
Seminar online
31659

Seminar online

ABGESAGT

Für gesunde Menschen ist das Bett ein Ort der Erholung und Entspannung und des Schlafes. Für Pflegende, Ärzt*innen und Therapeut*innen ist das Bett eine Arbeitsfläche.
Für Pflegebedürftige ist das Bett der verbliebene Lebensraum für die ihnen verbleibende Lebenszeit.
Der bettlägerige Mensch hat nur noch rund 1,9 Quadratmeter "Wohnfläche" - das Bett wird zum allumfassenden Lebensraum.

Diese Fortbildung befasst sich mit der Bettlägerigkeit und den damit verbundenen Begleitumständen sowohl von jungen als auch betagten Erkrankten.
Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern? Wie gelingt es, die Pflegebedürftigen im besten Fall in diese Gestaltung mit einzubeziehen?

Zielgruppe:
Alle, die Menschen im eingeschränkten Lebensraum begleiten, betreuen, behandeln: Angehörige, freiwillig Engagierte, "Profis" in Pflege, Therapie und Seelsorge

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- für beide Termine

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

24.4. und 8.5., jeweils 9-12.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

8.5.2021


va0030976
Mo. 03.05.2021
9.00 Uhr
Körperbegegnungen
Mo. 03.05.2021 (30976)
Seminar
30976

Seminar

In der palliativen und hospizlichen Arbeit ist die Begegnung von Menschen – von kranken und sterbenden Menschen mit professionellen und ehrenamtlichen Begleiter*innen - ein zentrales Element.
Begegnungen und Begleitungen sind auch immer körperlicher Art. So treffen auch die Körper dieser Menschen aufeinander – diese Körper mit den individuellen Geschichten und eigenen Bedürfnissen. Diese Körper erfahren auch viele Belastungen. Viele Begleiter*innen erleben, dass der eigene Körper in körperlich und emotional belastenden Situationen mit entsprechenden Zeichen reagiert. Und sie sehen, wie belastet die Körper der schwer kranken und sterbenden Menschen sind. In diesem oft von Defiziten geprägten Systemen entwickelt sich eine eigene Dynamik.
In diesem einzigartigen, ressourcenorientierten Seminar geht es um die körperlichen Bedürfnisse, Ressourcen und Möglichkeiten aller Beteiligten.
Ziele
• Die Teilnehmenden wissen um Ängste, Sorgen und Bedürfnisse körperlicher Art von schwer kranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden haben einen Blick auf körperlichen Ressourcen und Potentiale von schwer kranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden kennen Ängste, Sorgen und Bedürfnisse in Bezug auf den eigenen Körper in der Begleitung mit schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden erkennen Muster, wie der eigene Körper in körperlich, wie auch emotional belastenden Situationen reagiert
• Die Teilnehmenden kennen präventive Strategien im Umgang mit dem eigenen Körper, um langfristig in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen gesund bleiben zu können
Inhalte:
• Fokus Körper: Sorgen, Ängste, Bedürfnisse, Potentiale und Ressourcen von Menschen mit schweren Erkrankungen
• Selbstbefähigung von Patient*innen: Eine wichtige Maßnahme zur eigenen Entlastung
• Gesundbleiben im Kontakt:eigene körperliche Ressourcen, körperliche Gesundheit, Prävention und Psychohygiene
Methoden:
• Theoretische Inputs
• Patient*innenbeispiele
• Diskussionen
• Kleingruppenarbeit
• Und natürlich: viele Körperübungen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 295,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mo., 3.5. & Di., 4.5., jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr


va0027895
Di. 18.05.2021
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2021/22
Einführungstag
Di. 18.05.2021 (27895)
Lehrgang
27895

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuungund Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitungihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 175,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.375,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,- nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von September 2021 bis Juni 2022


va0032235
Mi. 19.05.2021
18.00 Uhr
Wege aus der Einsamkeit - INFOABEND
Bildungsgang 2021-22
Mi. 19.05.2021 (32235)
Infoabend online
32235

Infoabend online

Einsamkeit sei „Todesursache Nummer Eins“ im Westen, meint Manfred Spitzer. Das Phänomen ist allerdings nicht länger unerkannt. Viele Regierungen nehmen sich mit Beauftragten, Programmen und Finanzmitteln der Einsamkeit an. Auf höchsten Ebenen der Politik werden „Runde Tische“ einberufen, ein „Pakt“ gegen Einsamkeit gefordert. Die Task Force Pflege widmet dem Thema eine eigene Arbeitsgruppe.
Was steckt aber hinter den Überschriften und den pauschalen Rufen nach „mehr Gemeinschaft?“ Was macht einsam und unter welchen Begleitumständen? Wie ist das Phänomen gesundheits- und sozialpolitisch zu verorten? Welche Ansätze haben sich bereits im Umgang mit dieser „stillen Not“ bewährt – welche gilt es noch zu entwickeln? Zeigen uns Digitalisierung, Freiwilliges Engagement oder Caring Communities den Weg aus der Einsameit?
In diesem Bildungsgang verbinden sich gesellschaftspolitische Erkundungen mit Praxismodellen und -erfahrungen aus Sozialer Arbeit, Pflege und anderen Feldern. In einer Kombination aus Vorträgen, digitalen Exkursionen und Peer Groups werfen wir einen möglichst vielfältigen Blick auf die Einsamkeit. Weder von oben, noch von unten kommen die Lösungen, so unsere Annahme, sondern aus der Kombination von Forschung und Praxis, Profis und Zivilgesellschaft, Bewährtem und Innovativem.
Der Bildungsgang wendet sich an alle Personen, die mehr Wissen, neue Ideen und Unterstützung für ihre laufenden Vorhaben rund um das Thema Einsamkeit suchen. Im Austausch der Expertise von Teilnehmenden und Vortragenden, eng begleitet von Coaches, will der Bildungsgang einen kräftigen Impuls setzen für ein Netz an Wegen aus der Einsamkeit und besonders an Wegen, die direkt zu Miteinander und Resonanz führen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.290,- inklusive 10% USt. Mittagessen und Pausengetränke bei Ganztagesformaten enthalten. Stipendien für Personen aus der Zivilgesellschaft auf Anfrage.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 19.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Der Bildungsgang umfasst
• 1 Infoabend (online, optional) am 19. Mai 2021
• 3 Seminartage mit Inputs und Präsentationen
14. Juni 2021, 9.00–17.00 Uhr
15. November 2021, 9.00–17.00 Uhr
25. April 2022, 9.00–17.00 Uhr
• 1 Wahlseminar aus dem folgenden Angebot
4. November 2021 Lebensübergänge
9. November 2021 Gepflegt und doch allein?
28. Februar 2022 Jung und einsam
• 4 Peergruppen mit Coach (jeweils 3 Stunden, individuell vereinbart)
• 3 Digitale Impulse als „Exkursion“ zu internationalen Projekten
(Termine werden noch bekanntgeben)

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Folder Bildungsgang "Wege aus der Einsamkeit"
Anmeldeformular: Wege aus der Einsamkeit

va0030341
Do. 20.05.2021
9.00 Uhr
Lebensgeschichte und Lebensthemen
Do. 20.05.2021 (30341)
Seminar
30341

Seminar

Wenn wir die Lebensgeschichte erheben wollen, interessieren uns zuerst biographische Daten. Diese helfen uns, das Leben eines Menschen in die Zeitgeschichte einzuordnen und vermitteln uns so Hintergrundinformationen, wie jemand gelebt haben könnte und was ihn zeitgeschichtlich geprägt hat.
Menschen mit Demenz legen oft ein Verhalten an den Tag, das nicht zur Gegenwart passt. Auch Menschen in palliativer Betreuung können mit Worten oft nicht mehr ausdrücken, was sie bewegt und welche Bedürfnisse sie haben. Wir können diese Menschen erst verstehen und ihre Bedürfnisse erfüllen, wenn wir auch die Geschichten kennen, die ihr Leben geprägt haben. Nur können sie uns diese Geschichten mit Worten oft nicht mehr erzählen. Aber können sie es vielleicht in einer anderen Form? Welche Ressourcen können uns als Betreuende beim Verstehen helfen?
Anhand von Lebensgeschichten, die die Workshop-Teilnehmer*innen mitbringen, wollen wir uns am Nachmittag auf die Spuren dieser Life-Events machen.
Am Vormittag wollen wir uns aber mit den Lebensereignissen auseinandersetzen, die unser eigenes Leben geprägt haben.
Ein kurzer theoretischer Input soll aufzeigen, wie im Mäeutischen Pflege- und Betreuungsmodell erlebensorientiertes Handeln verstanden wird und warum wir lebenslang Lernende sind.
Zielgruppe:
Betreuende von Menschen am Lebensende, alle Berufsgruppen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031644
Fr. 21.05.2021
9.00 Uhr
Die Lauten und die Stillen
Wer bekommt in der Demenzbetreuung unsere Aufmerksamkeit?
Fr. 21.05.2021 (31644)
Seminar
31644

Seminar

In diesem Seminar widmen wir uns der Aufmerksamkeit, die Menschen mit Demenz von ihrer Umgebung bekommen. Was steckt hinter lautem, forderndem Verhalten und wie reagieren wir darauf? Wohin lenken wir unsere Aufmerksamkeit und wen oder was übersehen wir dadurch vielleicht?

Im Seminar arbeiten wir mit Beispielen, mit konkreten Situationen der Teilnehmer*innen und aus Filmen. Dies ermöglicht das Verständnis dafür, welche der von uns betreuten Personen viel oder wenig Aufmerksamkeit bekommen und woran das liegen könnte. Diese Analyse hilft uns Lösungsansätze und neue Handlungsoptionen zu entwickeln.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Getränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028268
Mo. 07.06.2021
19.00 Uhr
Das Wunder der Wertschätzung
Mo. 07.06.2021 (28268)
Vortrag online
28268

Vortrag online

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz über ZOOM statt. Sie erhalten nach der Anmeldung einen Link für die Teilnahme.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0031667
Mo. 14.06.2021
9.00 Uhr
Wege aus der Einsamkeit
Bildungsgang 2021-22
Mo. 14.06.2021 (31667)
Lehrgang
31667

Lehrgang

Einsamkeit sei „Todesursache Nummer Eins“ im Westen, meint Manfred Spitzer. Das Phänomen ist allerdings nicht länger unerkannt. Viele Regierungen nehmen sich mit Beauftragten, Programmen und Finanzmitteln der Einsamkeit an. Auf höchsten Ebenen der Politik werden „Runde Tische“ einberufen, ein „Pakt“ gegen Einsamkeit gefordert. Die Task Force Pflege widmet dem Thema eine eigene Arbeitsgruppe.
Was steckt aber hinter den Überschriften und den pauschalen Rufen nach „mehr Gemeinschaft?“ Was macht einsam und unter welchen Begleitumständen? Wie ist das Phänomen gesundheits- und sozialpolitisch zu verorten? Welche Ansätze haben sich bereits im Umgang mit dieser „stillen Not“ bewährt – welche gilt es noch zu entwickeln? Zeigen uns Digitalisierung, Freiwilliges Engagement oder Caring Communities den Weg aus der Einsameit?
In diesem Bildungsgang verbinden sich gesellschaftspolitische Erkundungen mit Praxismodellen und -erfahrungen aus Sozialer Arbeit, Pflege und anderen Feldern. In einer Kombination aus Vorträgen, digitalen Exkursionen und Peer Groups werfen wir einen möglichst vielfältigen Blick auf die Einsamkeit. Weder von oben, noch von unten kommen die Lösungen, so unsere Annahme, sondern aus der Kombination von Forschung und Praxis, Profis und Zivilgesellschaft, Bewährtem und Innovativem.
Der Bildungsgang wendet sich an alle Personen, die mehr Wissen, neue Ideen und Unterstützung für ihre laufenden Vorhaben rund um das Thema Einsamkeit suchen. Im Austausch der Expertise von Teilnehmenden und Vortragenden, eng begleitet von Coaches, will der Bildungsgang einen kräftigen Impuls setzen für ein Netz an Wegen aus der Einsamkeit und besonders an Wegen, die direkt zu Miteinander und Resonanz führen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.290,- inklusive 10% USt. Mittagessen und Pausengetränke bei Ganztagesformaten enthalten. Stipendien für Personen aus der Zivilgesellschaft auf Anfrage.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Der Bildungsgang umfasst
• 1 Infoabend (online, optional) am 19. Mai 2021
• 3 Seminartage mit Inputs und Präsentationen
14. Juni 2021, 9.00–17.00 Uhr
15. November 2021, 9.00–17.00 Uhr
25. April 2022, 9.00–17.00 Uhr
• 1 Wahlseminar aus dem folgenden Angebot
4. November 2021 Lebensübergänge
9. November 2021 Gepflegt und doch allein?
28. Februar 2022 Jung und einsam
• 4 Peergruppen mit Coach (jeweils 3 Stunden, individuell vereinbart)
• 3 Digitale Impulse als „Exkursion“ zu internationalen Projekten
(Termine werden noch bekanntgeben)

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Folder Bildungsgang "Wege aus der Einsamkeit"
Anmeldeformular: Wege aus der Einsamkeit

va0031677
Do. 17.06.2021
9.00 Uhr
Mut zur Scham
Ein empfindsames Schamgefühl ist der Tapferkeit verwandt.
Do. 17.06.2021 (31677)
Seminar
31677

Seminar

Scham ist eine machtvolle universelle Emotion, die kaum zu artikulieren ist. Inwieweit kann sie - wie Konfuzius zitiert wird - der Tapferkeit verwandt sein? Die Negativseite der Scham hat eine lange Schatten-Geschichte. Momente der Macht-Demonstration und Erniedrigung, erlebte Verachtung, Beschämung und Abwertung tauchen auf. Wer sich übersehen erlebt, als Nichts und Niemand, zweifelt an sich selbst.

Wie gehen wir als Gesellschaft und als einzelne mit uns um, wenn es beschämend wird? Welche Beachtung erhält Scham - in der sozialen Arbeit, Pflege und im Alltag der Unternehmen?

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 85,- inkl. Pausengtränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 12.30 Uhr


va0031645
Fr. 18.06.2021
9.00 Uhr
Dieses grausige Wort
Warum es nicht egal ist, wie wir über Demenz sprechen
Fr. 18.06.2021 (31645)
Workshop
31645

Workshop

Workshop für alle, die über den Themenbereich "Demenz - Alzheimer - Vergesslichkeit" sprechen und schreiben.

Aus dem Inhalt:
Geschichte und Kontexte der Begriffe
Stigmatisierung und Aneignung durch Betroffene
Sensibilisierung für Wort und Bild
Re-Framing Vorschläge und Diskussion
Best Practice Beispiele

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 140,- inkl. Mittagessen und Getränke (nur bei Präsenzv.)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030387
Mo. 21.06.2021
9.00 Uhr
Kinder und Jugendliche im Fokus
Pädiatrische Palliative Care und Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Mo. 21.06.2021 (30387)
Seminar
30387

Seminar

Die Sommerakademie 2021 möchte Kinder und Jugendliche im palliativen Kontext in den Mittelpunkt stellen:
- Als Patient*innen
- Als Trauernde
- Als Sorgende
Inhalte:
- Veränderungen in Familiensystemen aufgrund schwerer Erkrankung eines Mitglieds
- Krankheitsverläufe und multiprofessionellen Betreuung von jungen Patient*innen
- Palliative Pflege zu Hause und Arbeit des Externen Onkologischen Pflegedienstes
- Komplexe ethische Entscheidungssituationen
- Rolle und Beitrag des Ehrenamts
- Geschwister: Jugendliche als Sorgende
- Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Zielgruppe:
Pflegende, Ärztinnen und Ärzte, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen, Seelsorger*innen, freiwillig Engagierte sowie alle am Thema Interessierte
Die Teilnehmenden werden Hilfestellungen erlangen für künftige Begegnungen mit jungen Patient*innen sowie Trauernden – ob in beruflicher Funktion, als helfender Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 390,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mo. 21. - Mi. 23.6., jeweils 9:00 - 17:00 Uhr


va0032145
Mo. 28.06.2021
9.00 Uhr
KIDZELN - Kindern Demenz erklären
Multiplikator*innenausbildung
Mo. 28.06.2021 (32145)
Seminar online
32145

Seminar online

Die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen und unsere spätere Pflege- und Betreuungsgeneration. Im Zuge des demografischen Wandels braucht es zukünftig junge Menschen, die Interesse daran haben mit alten Menschen zusammen zu sein und sich für sie einsetzen. Demenz ist ein Phänomen dieses Wandels und es wird immer wichtiger bei den heranwachsenden Generationen den Grundstein dazu zu legen „Anderssein“ als „normal“ zu betrachten.

Die Modulreihe KIDZELN wurde entwickelt, um Kinder im Kindergartenalter
auf spielerische Art an das Thema Demenz heranzuführen. Der Schwerpunkt
innerhalb dieses Konzepts liegt darauf Kindern zu vermitteln, wie wichtig es
ist Menschen, die „anders“ sind, so anzunehmen wie sie sind, sich der
eigenen Gefühle bewusst zu werden, aber auch zu spüren, dass
Gefühlserleben bei demenzkranken Menschen als Fähigkeit erhalten bleibt.

Das intergenerationale Projekt KIDZELN ist in Deutschland bereits gut etabliert und soll nun auch in Österreichs Kindergärten und Senioreneinrichtungen seine
lebendige Wirkung entfalten.

Ziele:
- Sensibilisierung für das Thema Demenz
- gegenseitige Besuche von pflegerischen Einrichtungen und
elementarpädagogischen Einrichtungen als bereichernde Erlebnisse
- gute Vorbereitung der Kinder auf die Begegnungen
- Angebot zur Stärkung der Sozial- und Humankompetenz der Kinder im
Umfeld von Kindertagesstätten, Kindergruppen, etc.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 495,- inkl. Mittagessen an den Präsenztagen und Seminarunterlagen (Modulmappe). 10% USt im Preis enthalten. >> Lokale Fördermöglichkeiten nutzen! Wiener*innen können diese Weiterbildung beim waff (Bildungskonto) mit 50% fördern lassen!

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Präsenztermine:
Tag 2 - 23.8.2021: Lern- und Lehrmethoden erfahren und erlernen
Tag 3 - 18.10.2021: Musikgeragogik
Tag 4 - 29.11.2021: Praxiswerkstatt: Präsentationen & Austausch

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Folder KIDZELN

va0028169
Di. 14.09.2021
9.00 Uhr
Symptome Fatigue, Atemnot und Angst
Di. 14.09.2021 (28169)
Seminar
28169

Seminar

Die "Corona - Krise" führt uns überdeutlich vor Augen, welche Herausforderungen Situationen bedeuten, die nicht kontrollierbar sind. Plötzlich sind Angst, aber auch Begriffe wie Atemnot oder Erschöpfungssyndrome in unseren Alltag eingebrochen und haben unser Leben völlig verändert.
Für Palliativpatient*innen und deren Angehörige verursacht die Bedrohung des Lebens durch die Erkrankung eine hohe emotionale Belastung. Obwohl eine starke Wechselbeziehung zwischen dem angstverstärkenden Fortschreiten der Erkrankung einerseits und der Verstärkung körperlicher Symptome durch Angst andererseits besteht, ist diese häufig unterdiagnostiziert und zu wenig gelindert. (Schulz - Quach, 2019)
Da kaum ein Symptom so angstbesetzt für alle Betroffenen ist wie Atemnot, die immerhin bei 40 - 60% onkologischer Patient*innen und bei bis zu 95% fortgeschrittener chronischer Erkrankungen auftritt, wird diese in den Kontext zur Angst gesetzt. Die Unterscheidung und Linderung von Atemnot einerseits und Atemveränderungen in der Sterbephase ohne subjektives Gefühl der Atemnot andererseits, bleibt ein wesentlicher Faktor gelingender palliativer Begleitung.
Fatigue äußert sich ebenso wie Atemnot als subjektives, in palliativen Situationen sehr häufiges Syndrom. Besonders in frühen palliativen Situationen wird dieses Gefühl der Erschöpfung als besorgnis- bis angsterregend wahrgenommen, und beeinträchtigt alle Bereiche des Lebens, während es in der Sterbephase durchaus einen Schutzfaktor darstellen kann.
Nach einem fachlich - wissenschaftlichen Input zu Angst - Atemnot - Fatigue diskutieren wir fallbezogen und praxisnahe Ursachen und Auswirkungen auf die Lebensqualität von Patienten*innen und deren Angehörigen; wir überlegen Maßnahmen und Therapien, die der jeweiligen Lebenssituation und -phase angepasst sind, und beschäftigen uns mit Kommunikation und komplementären Möglichkeiten.
Problemstellungen und Erfahrungen der Teilnehmer*innen stellen einen wesentlichen Aspekt dieser Fortbildung mit dem Fokus auf altbekannten, immer wiederkehrenden Beschwerden und deren kreativer Behandlung dar.
Zielgruppe: Absolvent*innen des Interprofessionellen Palliativlehrgangs
Methoden: Fachlich - wissenschaftliche Kurzvorträge, Fallbesprechungen, Diskussionen und Gruppenarbeiten (inter- wie monoprofessionell - je nach Fragestellung und Interessenlage)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 145,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028313
Mo. 20.09.2021
10.00 Uhr
Hildegard von Bingen
Meine Seelenmelodie mit Hildegard von Bingen zum Klingen bringen
Mo. 20.09.2021 (28313)
Seminar
28313

Seminar

Hildegard von Bingen war eine Äbtissin im 11. Jahrhundert. Ihre tiefe Gottverbundenheit eröffnete ihr ein hohes Wissen über die Heilkunst der Menschheit. Die Heillehre Hildegards geht immer von „Ganzheit“ aus. Sie lädt ein zur Achtsamkeit unserer Kultur und unseren Werten. Hildegards Werke sind eine unermessliche Bereicherung für den Glauben, für die Wissenschaft, die Menschen und andere Disziplinen. Ihre Empfehlungen der Heilkunde wirken mit großer Bedeutung bis in die Gegenwart und einige davon werden wir kennenlernen und ausprobieren.
Inhalt: Grundlagen der Hildegardapotheke, Stärken der Viriditas, Discretio, Ratio und der Subtilität, Hildegard-Kuren,Was empfiehlt die Hl. Hildegard in Bezug auf Ernährung und Fasten? Leberwickel, Wohlfühlen von Körper, Geist und Seele

Methode: Impulsreferat, Workshop, Selbsterfahrung durch praktische Anwendungen

Mitnehmen: Schreibzeug und bequeme Bekleidung, warme Socken, Nackenrolle, Polster (für die Knie), Handtuch, Badetuch, Gästehandtuch oder Waschlappen, Thermophor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr


va0028269
Mo. 20.09.2021
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 20.09.2021 (28269)
Lehrgang
28269

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:
* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
* Gesprächsführung
* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
* Trauer und Trauerbegleitung
* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2022

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Folder Lehrgang Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung

va0030756
Mo. 20.09.2021
18.00 Uhr
Demenzbegleitung
Einführungsabend
Mo. 20.09.2021 (30756)
Lehrgang
30756

Lehrgang

Ein Befähigungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Begleitung von Menschen mit Demenz, für Mitarbeiter/innen in Berufen, die mit Personen mit Demenz in Kontakt sind, für deren Angehörige und für alle, die sich für bessere Teilhabe der Betroffenen in der Gesellschaft einsetzen wollen.

Ziel der Kursreihe ist die Auseinandersetzung mit Alter, kognitiven Einschränkungen und Sterben sowie Wissen um demenzielle Krankheiten. Der Lehrgang soll befähigen, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein lebenswertes Leben und Teilhabe zu ermöglichen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 530,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Lehrgangsdauer Herbst / Winter 2021


va0031562
Fr. 24.09.2021
9.00 Uhr
Rollenwechsel
Angehörige von Menschen mit Demenz verstehen und begleiten
Fr. 24.09.2021 (31562)
Seminar online
31562

Seminar online

Verschoben auf 24. September 2021

Wenn ein Mensch in einem Familiensystem Betreuung und Pflege benötigt, verändert sich das Gefüge an Rollen und Funktionen. Die Übernahme neuer und der Abschied von gewohnten Rollen kann zu einer schleichenden Belastung werden. Gerade die Demenz zwingt oft zu raschen, einschneidenden Veränderungen - und dies im Verlauf oft mehrmals.

In diesem Seminar blicken wir auf typische Konstellationen von Familiensystemen in verschiedenen Situationen. Gemeinsam überlegen wir die Belastungen durch die Rollenveränderungen, welche positiven Auswirkungen der bewusste Umgang damit bringt und wie diese von außen gut begleitet werden können, sei es im Kontext von Freunden oder Freiwilligen, Selbsthilfegruppen, Beratungen oder Pflegesettings.

Teil 1 (15.3.):
Rollen und Funktionen in Familien;
Erkundung typischer und individueller Muster im biografischen Verlauf
Genderrollen, soziale Rollen, kulturelle Vorstellungen
Veränderung durch einschneidende Erlebnisse (Einschränkungen, Diagnosen) - Zuschreibungen und Aneignung
Innere und äußere Systeme (Pflege, Heim...) und ihre gegenseitige Beeinflussung

Teil 2 (12.4.):
Szenarien von veränderten Rollen aus der Praxis: Austausch und kollegiale Beratung
Fokus auf: Partner*innen, Söhne & Töchter, Schwiegerkinder
Bewusstmachen der eigenen Rolle im jeweiligen Setting um die Wirksamkeit zu erhöhen
Ansatzpunkte für entlastende Begleitung durch Externe (Beratung, mobile und stationäre Pflege etc.)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

2. Teil am 12.4. (13-17 Uhr)


va0032266
Di. 28.09.2021
19.00 Uhr
Suizidassistenz oder Gastfreundschaft?
Auf dem Weg in eine hospizlich-konviviale Gesellschaft
Di. 28.09.2021 (32266)
Vortrag
32266

Vortrag

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0031600
Sa. 16.10.2021
9.00 Uhr
Trauerbegleitung konkret
Sa. 16.10.2021 (31600)
Seminar
31600

Seminar

In diesem Workshop setzen wir uns bewusst mit den Themenkreisen Tod und Trauer auseinander, sich auf das Thema einzulassen, nimmt Angst. Es ermöglicht uns mehr Gestaltungsraum für unser eigenes Leben und das der Menschen, die uns umgeben. So wie Menschen einzigartig sind, ist auch deren Umgang mit Trauer sehr individuell. Daher setzten wir in diesem Workshop nicht auf vorgefertigten Konzepten sondern auf eigene Erfahrung und Austausch in der Gruppe.
Zielgruppe sind Menschen ohne spezielle Vorbildung und Erfahrung in der Begleitung von trauernden Menschen. Persönliche Voraussetzung ist die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den eigenen Verlusterfahrungen.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032189
Do. 04.11.2021
9.00 Uhr
Kommunikation ohne Worte
Basistraining
Do. 04.11.2021 (32189)
Seminar
32189

Seminar

Kommunikation ohne Worte – KoW® ist ein wissenschaftlich überprüftes und effektives personzentriertes Interaktionskonzept und Trainingsprogramm, um nonverbal
*in verschiedenen Situationen einen Kontakt aufzubauen
*Emotionen, Bedürfnisse oder Schmerzen sicher zu erkennen
*Zuwendung und Informationen präzise zu vermitteln
*Vertrauen und Sicherheit zu wecken
*Beziehungen zu fördern und zu gestalten.

KoW® findet besonderen Einsatz in der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Betreuung von Menschen mit verminderten sprachlichen Kommunikationsmöglichkeiten.

KoW® hat zum Ziel, den nonverbalen Dialogmit diesen aufzubauen bzw. zu erweitern, um einen Raum für gegenseitige, gelingende zwischen­­menschliche Beziehung zu eröffnen. Ein Einsatz in Seelsorge und anderen Begleitkontexten ist ebenfalls hilfreich.

Im 2-tägigen KoW®-Basis-Training schulen Sie Ihre kommunikative Intuition. Die Körpersprache von Patient*innen bewusst wahrnehmen zu lernen, erweitert Ihre Möglichkeiten, sein Befinden, seine Bedürfnisse und Gefühle einzuschätzen. Die eigenen nonverbalen Möglichkeiten gezielt und sicher nutzen zu können, erweitert den Handlungsspielraum. Das Wissen um Veränderungen in der Wahrnehmung Ihrer Patient*innen hilft Ihnen, gewohnte Abläufe zu überdenken.

Fallbesprechungen dienen der individuellen Anwendung des Gelernten und eröffnen neue Möglichkeiten der Interaktion.

Ziel des Basis-Trainings ist, mühelos einen für beide Seiten befriedigenden Kontakt aufzubauen und schwierige Situationen zu meistern.

https://www.kommunikation-ohne-worte.de/termine-2021-wien/

Veranstalter

Veranstalter:

Dr. Astrid Steinmetz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 400,-

Anmeldung

Anmeldung:

https://www.kommunikation-ohne-worte.de/termine-2021-wien/

Dauer

Dauer:

4.11 und 5.11.2021, jeweils 9-17 Uhr


va0031650
Mo. 08.11.2021
19.00 Uhr
Heimeintritt
Mo. 08.11.2021 (31650)
Vortrag
31650

Vortrag

Referierende

Referierende:

Sonja Schiff

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0032347
Mo. 15.11.2021
19.00 Uhr
Wenn ich nicht mehr entscheiden
Erwachsenenschutzgesetz, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung(en)
Mo. 15.11.2021 (32347)
Vortrag
32347

Vortrag

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0032152
Mi. 17.11.2021
19.00 Uhr
Spiritual Care - Umgang mit der Sehnsucht nach ganzheitlicher Heilung
Mi. 17.11.2021 (32152)
Vortrag
32152

Vortrag

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028563
Do. 18.11.2021
15.30 Uhr
Spiritual Care Competency
Lehrgangsstart
Do. 18.11.2021 (28563)
Lehrgang
28563

Lehrgang

Das Kardinal König Haus führt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (IGGS) und der Hochschule für Philosophie München einen Führungskräfte-Lehrgang zur Spirituellen Kompetenz durch.

Spiritual Care ist eine gemeinsame Verantwortung aller Gesundheitsberufe und ehrenamtlichen Tätigen im Hinblick auf die Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität von kranken und behinderten Menschen, deren An- und Zugehörigen sowie auf deren Auseinandersetzung mit der Sinnfrage.
Führungspersonal und Mitarbeitende in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen brauchen dafür gezielte und auf ihr jeweiliges Profil zugeschnittene Unterstützung. Die Forschung zeigt klar, dass Hindernisse bezüglich Spiritual Care nicht in erster Linie vom Zeitmangel der Gesundheitsberufe herrühren, sondern von der gefühlten Inkompetenz in Bezug auf spirituelle und existenzielle Dimensionen der Sorge um sich und um Andere in schwierigen Lebenssituationen.

Der Lehrgang Spiritual Care Competency greift das Thema Spiritual Care nicht nur auf der Ebene des Individuums auf, sondern im systemischen Kontext der Unternehmenskultur, des (Werte-)Managements und der Organisationsentwicklung. Es werden die konkreten Kompetenzprofile sowie die persönlichen und berufsspezifischen Ressourcen der Beteiligten aufgenommen und wechselseitig gestärkt.

Spiritual Care Kompetenz ist eine Grenzkompetenz: eine Suche nach Wissen und Umgängen an den Grenzen des Lebens, aber auch des Denk- und Machbaren – wo jegliche „Kompetenz“ an Grenzen stößt. Wie kann das „radikal Andere“ organisiert werden, ohne instrumentalisiert zu werden – und doch handhabbar für die Praxis thematisiert werden? Welche Organisationsformen der „Unterbrechung“ gibt es? Aus welchen historischen Quellen und Traditionen schöpft die Spiritualität einer Organisation – welche neuen Formen entstehen dabei?

Zielgruppe:
Der Lehrgang richtet sich an Führungskräfte und Entscheidungsträger (inklusive Stabstellen) in Organisationen des Gesundheits- und Sozialwesens (z.B. Kliniken, Reha- und Pflegeeinrichtungen, Kriseninterventionsteams, Behinderteneinrichtungen, Palliativteams, u.a.).
Ziel des Lehrgangs ist u.a. die schrittweise Entwicklung eines konkreten Umsetzungsprojektes; dieser Prozess wird durch den Lehrgang inspiriert, begleitet und beraten.

Teilnahmebedingungen:
• Möglichkeit zur Entwicklung und Anwendung von Spiritual Care im beruflichen Umfeld, Interesse und Bereitschaft zur persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität
• Im Rahmen des Zulassungswochenendes erfolgt ein Klärungsgespräch mit der Lehrgangsleitung über die individuellen Voraussetzungen und persönlichen Ziele
• Eigenes Projekt zur Implementierung von Spiritual Care
• Expliziter Auftrag der jeweiligen Geschäftsführung

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail (sattmann@kardinal-koenig-haus.at) und beinhaltet einen kurzen Lebenslauf mit Foto, ein Motivationsschreiben, eine kurze Projektskizze und Hinweise zur aktuellen Berufspraxis und dem persönlichen Erfahrungshintergrund mit Spiritual Care.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.
Anmeldeschluss: 31. August 2021

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.780,- inklusive Mahlzeiten, Pausengetränke. Ermäßigter Teilnahmebeitrag (€ 3.400,–) für inscribierte Studierende der HfPh und IGGS-Mitglieder.Nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit.

Dauer

Dauer:

Fr. 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

2. Modul: 24.-26.2.2022, Kultur- & Religionssensibilität
3. Modul: 19.-21.5.2022, Adäquater Umgang mit spirituellen Bedürfnissen von Mitarbeitenden und Patient*innen
4. Modul: 6.-8.10.2022, Teamkultur & Leadership
5. Modul: 23.-25.2.2023, Implementierung & Spirituelles Change Management
Jeweils Do 16.00 - 21.00 Uhr, Fr 9.00 bis 21.00 Uhr, Sa 9.00 bis 16.00 Uhr

Download

Download
Folder Spiritual Care Competency 2021-2023

va0032281
Sa. 27.11.2021
9.00 Uhr
Validation Vertiefung
Auffrischen, üben und vertiefen
Sa. 27.11.2021 (32281)
Seminar
32281

Seminar

Die Inhalte aus Basis-Seminaren in Validation werden vertieft und erweitert, Beispiele aus der Praxis werden reflektiert und mit der Theorie von Validation verknüpft.

Dieser Tag ist ein Angebot, das Wissen über Validation zu vertiefen und zu erweitern
- mit Beispielen aus der täglichen Praxis
- mit der Möglichkeit, vorhandenes Wissen hervorzuholen und zu vertiefen
- mit Impulsen zum täglichen Anwenden in der Praxis
- durch Aufzeigen neuer Möglichkeiten der Umsetzung von Validation

Der Tag bewirkt ein Nach-Hause-Gehen mit einem Rucksack voller neuer Ideen und Sichtweisen.

Zielgruppe: Personen, die bereits eine Einführung in die Validation nach Naomi Feil von mind. 8 Unterrichtseinheiten besucht haben (Ehrenamtliche, Seelsorger*innen, Heimhilfen, Angehörige u.v.m.)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9 bis 17 Uhr


va0028281
Di. 30.11.2021
19.00 Uhr
Wieviel Tod verträgt ein Team?
Di. 30.11.2021 (28281)
Vortrag
28281

Vortrag

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0030338
Do. 02.12.2021
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 02.12.2021 (30338)
Seminar
30338

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029820
Fr. 10.12.2021
17.00 Uhr
Verzeihen und Vergeben
Schritte zu innerem Frieden
Fr. 10.12.2021 (29820)
Seminar
29820

Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.
Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!
Zielgruppe: Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 190,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17:00 - 21:00, Sa 10:00 - 18:00 Uhr


va0032329
Do. 31.03.2022
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Do. 31.03.2022 (32329)
Seminar
32329

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen. Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.

Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inklusive Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032285
Mo. 09.05.2022
19.00 Uhr
Mit schweren Verlusten leben lernen -
Wie wir traumatische Trauer lösen können
Mo. 09.05.2022 (32285)
Vortrag
32285

Vortrag

Schwere Verluste treffen die Angehörigen meist ganz plötzlich, unerwartet und unvorbereitet. Solch schwere Verluste wie bei Unfällen oder der Suizid eines nahen Menschen werden oft als überwältigend und vernichtend erlebt. Erleben Angehörige den Tod des nahen Menschen mit, wirkt dies ebenfalls traumatisierend. Deshalb sind die Betroffenen nicht nur Trauernde, sondern auch Traumatisierte, auch weil für sie der verstorbene nahe Menschen in seinem Sterben und Tod ebenfalls traumatisiert ist.
Trauernde bei schweren Verlusten müssen deshalb auch traumatherapeutisch versorgt werden, bevor sie sich auf die Trauer einlassenund eine gute innere Beziehung zum Verstorbenen finden können.
Roland Kachler zeigt Wege auf, wie dabei die Liebe zum Verstorbenen zum eigentlichen Heilmittel für die Trauernden mit schweren Verlusten werden kann.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0032286
Di. 10.05.2022
9.30 Uhr
Hypnosystemische Trauerbegleitung -
Ein beziehungsorientierter Ansatz in der Trauerarbeit
Di. 10.05.2022 (32286)
Seminar
32286

Seminar

Die Arbeit mit Trauernden ist immer noch von der Idee des„Loslassens“ geprägt. Bei schweren Verlusten fühlen sich Betroffene damit nicht verstanden. In diesem Workshop wird eine hypnosystemische Trauerarbeit vorgestellt, die mit hypnotherapeutischen und imaginativen Methoden arbeitet. Trauer wird hier verstanden als kreative Beziehungskraft, die eine andere, innere Beziehung zum Verstorbenen unter der Bedingung seiner äußeren Abwesenheit leben will. Der Verstorbene ist dabei als eigener Ich-Zustand weiterhin präsent. Aus diesem Verständnis heraus wird der Betroffene unterstützt, einen sicheren Ort für den Verstorbenen zu finden. Im Workshop werden die theoretischen Hintergründe dieser Trauer- und Beziehungsarbeit gezeigt, Imaginationen werden vorgestellt und mit Übungen wird das Vorgehen gelernt.

Zur Vorbereitung ist zu empfehlen: Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis. Heidelberg, 2019, 5. Aufl.
Kachler, R.: Nachholende Trauerarbeit. Hypnosystemische Beratung und Therapie bei frühen Verlusten, 2018.
Kachler, R.: Traumatische Verluste. Hypnosystemische Beratung und Therapie von traumatisierten Trauernden. Ein Leitfaden für die Praxis, 2021

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Dienstag, 10.5., 9.30 bis Mittwoch, 11.5., 17.15 Uhr


va0032330
Do. 20.10.2022
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Do. 20.10.2022 (32330)
Seminar
32330

Seminar

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.
Seminarinhalte:
• Das Trauma der Seele
• Das Einmaleins der Notfallpsychologie
• Die perimortale Trauerbegleitung
• Trösten ist oft Vertrösten
• Die Kraft der Sprachlosigkeit
• Normalisieren und Stabilisieren
• Der Halt im Schuldgefühl
• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inklusive Mittagessen und Getränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr