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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2021/22

a107
va0032266
Di. 28.09.2021
19.00 Uhr
Suizidassistenz oder Gastfreundschaft?
Auf dem Weg in eine hospizlich-konviviale Gesellschaft
Di. 28.09.2021 (32266)
Vortrag
32266

Vortrag

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. Mag. Dr. Andreas Heller M.A., Abteilung für Palliative Care und Organisationsethik, Institut für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie, Fakultät für Katholische Theologie an der Karl-Franzens Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, begrenzte Sitzplätze

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028273
Mo. 11.10.2021
19.00 Uhr
Was Sie schon immer über Demenz wissen wollten
Mo. 11.10.2021 (28273)
Vortrag
28273

Vortrag

Von Vergesslichkeit und Alzheimer, Vorsorge und Diagnose,
Training und Therapie. Das Wichtigste im kompakten Überblick.
Anschließend Gesprächsmöglichkeit mit verschiedenen Berater*innen.

Referierende

Referierende:

Univ.-Doz. Dr. Gerald Gatterer

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0032643
Fr. 15.10.2021
14.00 Uhr
Wie helfen bei Demenz …
im Freundeskreis?
Fr. 15.10.2021 (32643)
Vortrag
32643

Vortrag

Wer selbst oder als Angehörige*r von Demenz betroffen ist, leidet oft zusätzlich unter Isolation. Durch Scham und Versagensängste ziehen sich Menschen zurück und sind in einer schwierigen Situation bald ganz auf sich allein gestellt.

Angehörige und Betroffene, die aktiv auf andere zugehen und über die Situation sprechen, erfahren meist: "Niemand sagt nein, alle unterstützen gern nach ihren Möglichkeiten." Aber was tun, wenn man nicht gefragt wird, jedoch im Freundeskreis oder der Nachbarschaft bemerkt, dass Unterstützung gut wäre? Was kann man überhaupt anbieten und wie? Welche guten Beispiele von gelebter Solidarität und Unterstützung gibt es? Und worauf sollte man auch achten, um menschliche und rechtliche Fallen zu vermeiden?

An zwei Diskussionsnachmittagen blicken wir anhand ganz konkreter Beispiele auf die Möglichkeiten, sensibel und wirksam Solidarität zu leben. Sie können eigene anonymisierte Beispiele vorab per Mail oder während der Veranstaltung einbringen.

Referierende

Referierende:

Christina Mittendorfer, Dipl. Psychologische Beraterin, Supervisorin, systemische Strukturaufstellerin. Multiplikatorin: EDUKATION bei Demenz nach S.Engel (D), Demenz-Balance-Modell nach B.Klee-Reiter (D). Koordinatorin bei der Caritas Angehörigenberatung, Leitung von div. Angehörigengruppen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 17.00 uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

26.11.: Wie helfen in der Nachbarschaft?


va0031600
Sa. 16.10.2021
9.00 Uhr
Trauerbegleitung konkret
Sa. 16.10.2021 (31600)
Seminar
31600

Seminar

In diesem Workshop setzen wir uns bewusst mit den Themenkreisen Tod und Trauer auseinander, sich auf das Thema einzulassen, nimmt Angst. Es ermöglicht uns mehr Gestaltungsraum für unser eigenes Leben und das der Menschen, die uns umgeben. So wie Menschen einzigartig sind, ist auch deren Umgang mit Trauer sehr individuell. Daher setzten wir in diesem Workshop nicht auf vorgefertigte Konzepte sondern auf eigene Erfahrung und Austausch in der Gruppe.
Zielgruppe sind Menschen ohne spezielle Vorbildung und Erfahrung in der Begleitung von trauernden Menschen. Persönliche Voraussetzung ist die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den eigenen Verlusterfahrungen.

Leitung

Leitung:

Mag.(FH) Kathrin Unterhofer, DSA, Leiterin Kontaktstelle Trauer der Caritas der Erzdiözese Wien
Mag. Martina Schürz, Trauerbegleiterin, Kontaktstelle Trauer der Caritas der Erzdiözese Wien,Psychotherapeutin i.A. u. S.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030974
Do. 21.10.2021
9.00 Uhr
Kultursensible Begleitung am Lebensende
Do. 21.10.2021 (30974)
Seminar
30974

Seminar

Der Workshop lädt Sie zu einem Perspektivwechsel ein, das für Sie Fremde in Verlustsituationen zu erforschen. Dazu nehmen wir Ihre eigene kulturelle Verankerung in den Blick und schauen, wie diese in Verlustsituationen wirksam wird. Zudem werden Sie Ihr Verständnis für Schwerstkranke, Sterbende und ihre Angehörigen durch Hintergrundwissen ausbauen, z. B. welche Spielregeln beim Sterben, Tod und Trauern in verschiedenen Kulturen relevant sind. Ihre mitgebrachten Fragen und Erfahrungen sind sehr willkommen!

Ziele:
- Die eigene kulturelle, religiöse oder säkulare Verankerung sich bewusst machen, um zu erkennen, was fremd ist.
- Transkulturelle Kompetenz durch eine neugierige Haltung und individuell passende Handlungsmöglichkeiten ausbauen.
- Perspektivwechsel üben und anhand von Fallbeispielen weiterführende Lösungen erarbeiten.

Methoden:
- lebendige, visuell anschauliche Kurzinputs der Referentin
- moderierte zielführende Plenumdiskussionen mit den anderen Teilnehmer*innen
- Einzelreflexionsmethoden
- Teamarbeit unter den Teilnehmenden
- Szenische Darstellungen von herausfordernden Situationen

- Antworten für mitgebrachte Baustellen zum Thema bekommen.
- Wissen bezüglich kultureller und religiöser Konzeptionen von Krankheit und Tod ausbauen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

In der Palliativ- bzw. Hospizversorgung Tätige, insbesondere Koordinator*innen, Pflegekräfte, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Ehrenamtliche

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält im deutschsprachigen Raum Vorträge und gibt Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen. Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung. Sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester und hat eine Fortbildung zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und eine Trauerberatungsweiterbildung absolviert. Ferner hat sie Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin. Mehr: www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032189
Do. 04.11.2021
9.00 Uhr
Kommunikation ohne Worte
Basistraining
Do. 04.11.2021 (32189)
Seminar
32189

Seminar

Kommunikation ohne Worte – KoW® ist ein wissenschaftlich überprüftes und effektives personzentriertes Interaktionskonzept und Trainingsprogramm, um nonverbal
*in verschiedenen Situationen einen Kontakt aufzubauen
*Emotionen, Bedürfnisse oder Schmerzen sicher zu erkennen
*Zuwendung und Informationen präzise zu vermitteln
*Vertrauen und Sicherheit zu wecken
*Beziehungen zu fördern und zu gestalten.

KoW® findet besonderen Einsatz in der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Betreuung von Menschen mit verminderten sprachlichen Kommunikationsmöglichkeiten.

KoW® hat zum Ziel, den nonverbalen Dialogmit diesen aufzubauen bzw. zu erweitern, um einen Raum für gegenseitige, gelingende zwischen­­menschliche Beziehung zu eröffnen. Ein Einsatz in Seelsorge und anderen Begleitkontexten ist ebenfalls hilfreich.

Im 2-tägigen KoW®-Basis-Training schulen Sie Ihre kommunikative Intuition. Die Körpersprache von Patient*innen bewusst wahrnehmen zu lernen, erweitert Ihre Möglichkeiten, sein Befinden, seine Bedürfnisse und Gefühle einzuschätzen. Die eigenen nonverbalen Möglichkeiten gezielt und sicher nutzen zu können, erweitert den Handlungsspielraum. Das Wissen um Veränderungen in der Wahrnehmung Ihrer Patient*innen hilft Ihnen, gewohnte Abläufe zu überdenken.

Fallbesprechungen dienen der individuellen Anwendung des Gelernten und eröffnen neue Möglichkeiten der Interaktion.

Ziel des Basis-Trainings ist, mühelos einen für beide Seiten befriedigenden Kontakt aufzubauen und schwierige Situationen zu meistern.

https://www.kommunikation-ohne-worte.de/termine-2021-wien/

Referierende

Referierende:

Astrid Steinmetz, Dr. phil. Dipl.-Musiktherapeutin / Dipl. Sozialpädagogin (FH) Entwicklerin von Kommunikation ohne Worte (R) Berufserfahrungen: + Musik-Psychotherapie im Palliativkontext + Angehörigenarbeit im Palliativkontext + Einzel- und Gruppentherapie mit psychisch kranken Kindern und Erwachsenen

Veranstalter

Veranstalter:

Dr. Astrid Steinmetz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 400,-

Anmeldung

Anmeldung:

https://www.kommunikation-ohne-worte.de/termine-2021-wien/

Dauer

Dauer:

4.11 und 5.11.2021, jeweils 9-17 Uhr


va0031572
Do. 04.11.2021
9.00 Uhr
Lebensübergänge
Seelisches Gleichgewicht statt Krise
Do. 04.11.2021 (31572)
Seminar
31572

Seminar

Übergänge haben mit der Bindung des menschlichen Lebens an die ZEIT zu tun. Werden und Wachsen, Vergehen und Sterben, Entwicklung und Vergänglichkeit als Grundmomente allen irdischen Lebens kommen in den Übergängen in verdichteter Weise zum Bewusstsein. Übergänge haben häufig Veränderungen zur Folge und können damit in die Krise führen, die eine Neuorientierung erfordert. Übergänge können aber auch mit anderen Belastungen des Lebens kumulieren und einen seelischen Zusammenbruch bewirken. Schwerwiegende Verluste können nicht zuletzt auch Tendenzen zur Vereinsamung mit sich bringen oder diese verstärken.

Das Seminar will das Krisenpotenzial unterschiedlicher Lebensübergänge in den Blick nehmen. Es fragt nach den immanenten Risikofaktoren und möchte Möglichkeiten aufzeigen, dass Betroffene ihr seelisches Gleichgewicht erhalten bzw. wieder finden können. Dies ist nicht nur als individuelle Bewältigungsaufgabe zu verstehen, sondern hängt stark von vergangenen wie aktuellen Beziehungserfahrungen und entsprechenden Beziehungserwartungen ab. Hierbei sind Bindungsmuster und das Bedürfnis nach positiver Beachtung bedeutsam. Das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit ist gerade bei existenziellen Erschütterungen in Krisen und bei einschneidenden Verlusten vorrangig zu beachten. Wenn das Vertrauen ins Leben erschüttert ist, können verlässliche Beziehungserfahrungen ein ermutigendes Gegenmoment darstellen.
Auf der Grundlage der Erfahrungen in den unterschiedlichen Lebens- und Berufswelten der Teilnehmenden und den Impulsen der Referierenden sollen Perspektiven erarbeitet werden, wie Menschen in ihren Lebensübergängen gut begleitet werden können. Dies könnte auch prophylaktisch wirken gegen drohende Vereinsamung.

Referierende

Referierende:

Mag. Dr. Erich Lehner, Psychoanalytiker in freier Praxis; Männer- und Geschlechterforscher.
Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor, Referent für Palliative Care und Hospiz.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031651
Di. 09.11.2021
9.00 Uhr
Gut betreut und doch allein?
Einsamkeit im hohen Alter verstehen und begleiten
Di. 09.11.2021 (31651)
Seminar
31651

Seminar

Im hohen Alter gibt es viele Auslöser für Einsamkeit. Einer davon kann der Wechsel des Wohnorts oder der Betreuungssituation sein.

Pflege und Betreuung können viele Impulse und Angebote setzen, um Einsamkeit zu vermeiden oder zu lindern. Manchmal gilt es vielleicht auch einfach, sie empathisch mitzutragen.

An diesem Tag blicken wir auf vielfältige Formen von Einsamkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Altenarbeit und Seelsorge. Wir erkunden im praxisorientierten Austausch, wie Einsamkeit erkennbar ist, wie sie besprechbar wird, welche Interventionen möglich sind und wo deren Grenzen liegen. Wir blicken hinter unsere Bilder von einsamen alten Menschen und suchen nach Ressourcen, die es zu stärken gilt, nach biografischen Anknüpfungspunkten und nach neuen Ideen und Zugängen für von Alterseinsamkeit Betroffene.

Referierende

Referierende:

Mag. Theresa Stampler, Leiterin des Bereichs Seelsorge und Spiritualität bei der Caritas der Erzdiözese Wien. Theologin, Kunsthistorikerin, Freiwilligenkoordinatorin.
Ajoki Kalo DGKP, Palliativ-Ausbildung, Praxis in den Feldern Hospiz und Wohnungslosigkeit

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032347
Mo. 15.11.2021
19.00 Uhr
Wenn ich nicht mehr entscheiden kann
Erwachsenenschutzgesetz, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung(en)
Mo. 15.11.2021 (32347)
Vortrag
32347

Vortrag

Referierende

Referierende:

Mag. Clemens Fritsch, Notar und Erwachsenenvertreter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0032152
Mi. 17.11.2021
19.00 Uhr
Spiritual Care - Umgang mit der Sehnsucht nach ganzheitlicher Heilung
Mi. 17.11.2021 (32152)
Vortrag
32152

Vortrag

Referierende

Referierende:

Prof. Dr. Eckhard Frick SJ, Hochschule für Philosophie und Forschungsstelle Spiritual Care an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München; interdisziplinäre Forschung und Schriftleitung der Zeitschrift SPIRITUAL CARE

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0028563
Do. 18.11.2021
15.30 Uhr
Spiritual Care Competency
Lehrgangsstart
Do. 18.11.2021 (28563)
Lehrgang
28563

Lehrgang

Das Kardinal König Haus führt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (IGGS) und der Hochschule für Philosophie München einen Führungskräfte-Lehrgang zur Spirituellen Kompetenz durch.

Spiritual Care ist eine gemeinsame Verantwortung aller Gesundheitsberufe und ehrenamtlichen Tätigen im Hinblick auf die Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität von kranken und behinderten Menschen, deren An- und Zugehörigen sowie auf deren Auseinandersetzung mit der Sinnfrage.
Führungspersonal und Mitarbeitende in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen brauchen dafür gezielte und auf ihr jeweiliges Profil zugeschnittene Unterstützung. Die Forschung zeigt klar, dass Hindernisse bezüglich Spiritual Care nicht in erster Linie vom Zeitmangel der Gesundheitsberufe herrühren, sondern von der gefühlten Inkompetenz in Bezug auf spirituelle und existenzielle Dimensionen der Sorge um sich und um Andere in schwierigen Lebenssituationen.

Der Lehrgang Spiritual Care Competency greift das Thema Spiritual Care nicht nur auf der Ebene des Individuums auf, sondern im systemischen Kontext der Unternehmenskultur, des (Werte-)Managements und der Organisationsentwicklung. Es werden die konkreten Kompetenzprofile sowie die persönlichen und berufsspezifischen Ressourcen der Beteiligten aufgenommen und wechselseitig gestärkt.

Spiritual Care Kompetenz ist eine Grenzkompetenz: eine Suche nach Wissen und Umgängen an den Grenzen des Lebens, aber auch des Denk- und Machbaren – wo jegliche „Kompetenz“ an Grenzen stößt. Wie kann das „radikal Andere“ organisiert werden, ohne instrumentalisiert zu werden – und doch handhabbar für die Praxis thematisiert werden? Welche Organisationsformen der „Unterbrechung“ gibt es? Aus welchen historischen Quellen und Traditionen schöpft die Spiritualität einer Organisation – welche neuen Formen entstehen dabei?

Zielgruppe:
Der Lehrgang richtet sich an Führungskräfte und Entscheidungsträger (inklusive Stabstellen) in Organisationen des Gesundheits- und Sozialwesens (z.B. Kliniken, Reha- und Pflegeeinrichtungen, Kriseninterventionsteams, Behinderteneinrichtungen, Palliativteams, u.a.).
Ziel des Lehrgangs ist u.a. die schrittweise Entwicklung eines konkreten Umsetzungsprojektes; dieser Prozess wird durch den Lehrgang inspiriert, begleitet und beraten.

Teilnahmebedingungen:
• Möglichkeit zur Entwicklung und Anwendung von Spiritual Care im beruflichen Umfeld, Interesse und Bereitschaft zur persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität
• Im Rahmen des Zulassungswochenendes erfolgt ein Klärungsgespräch mit der Lehrgangsleitung über die individuellen Voraussetzungen und persönlichen Ziele
• Eigenes Projekt zur Implementierung von Spiritual Care
• Expliziter Auftrag der jeweiligen Geschäftsführung

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail (sattmann@kardinal-koenig-haus.at) und beinhaltet einen kurzen Lebenslauf mit Foto, ein Motivationsschreiben, eine kurze Projektskizze und Hinweise zur aktuellen Berufspraxis und dem persönlichen Erfahrungshintergrund mit Spiritual Care.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.
Anmeldeschluss: 31. August 2021

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 800,- inklusive Mahlzeiten, Pausengetränke. Ermäßigter Teilnahmebeitrag (€ 3.300,–) für inscribierte Studierende der HfPh und IGGS-Mitglieder.Nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit.

Dauer

Dauer:

Donnerstag, 18.11., 15.30 bis Samstag, 25.2., 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

2. Modul: 24.-26.2.2022, Kultur- & Religionssensibilität
3. Modul: 19.-21.5.2022, Adäquater Umgang mit spirituellen Bedürfnissen von Mitarbeitenden und Patient*innen
4. Modul: 6.-8.10.2022, Teamkultur & Leadership
5. Modul: 23.-25.2.2023, Implementierung & Spirituelles Change Management
Jeweils Do 16.00 - 21.00 Uhr, Fr 9.00 bis 21.00 Uhr, Sa 9.00 bis 16.00 Uhr

Download

Download
Lehrgangsfolder Spiritual Care Competency 2021-2023

va0032644
Fr. 26.11.2021
14.00 Uhr
Wie helfen bei Demenz...
in der Nachbarschaft?
Fr. 26.11.2021 (32644)
Vortrag
32644

Vortrag

Wer selbst oder als Angehörige*r von Demenz betroffen ist, leidet oft zusätzlich unter Isolation. Durch Scham und Versagensängste ziehen sich Menschen zurück und sind in einer schwierigen Situation bald ganz auf sich allein gestellt.
Angehörige und Betroffene, die aktiv auf andere zugehen und über die Situation sprechen, erfahren meist: "Niemand sagt nein, alle unterstützen gern nach ihren Möglichkeiten."
Aber was tun, wenn man nicht gefragt wird, jedoch im Freundeskreis oder der Nachbarschaft bemerkt, dass Unterstützung gut wäre? Was kann man überhaupt anbieten und wie? Welche guten Beispiele von gelebter Solidarität und Unterstützung gibt es? Und worauf sollte man auch achten, um menschliche und rechtliche Fallen zu vermeiden?
An zwei Diskussionsnachmittagen blicken wir anhand ganz konkreter Beispiele auf die Möglichkeiten, sensibel und wirksam Solidarität zu leben. Sie können eigene anonymisierte Beispiele vorab per Mail oder während der Veranstaltung einbringen.

Referierende

Referierende:

Christina Mittendorfer, Angehörigenberatung Caritas Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 17.00 Uhr


va0032281
Sa. 27.11.2021
9.00 Uhr
Validation Vertiefung
Auffrischen, üben und vertiefen
Sa. 27.11.2021 (32281)
Seminar
32281

Seminar

Die Inhalte aus Basis-Seminaren in Validation werden vertieft und erweitert, Beispiele aus der Praxis werden reflektiert und mit der Theorie von Validation verknüpft.

Dieser Tag ist ein Angebot, das Wissen über Validation zu vertiefen und zu erweitern
- mit Beispielen aus der täglichen Praxis
- mit der Möglichkeit, vorhandenes Wissen hervorzuholen und zu vertiefen
- mit Impulsen zum täglichen Anwenden in der Praxis
- durch Aufzeigen neuer Möglichkeiten der Umsetzung von Validation

Der Tag bewirkt ein Nach-Hause-Gehen mit einem Rucksack voller neuer Ideen und Sichtweisen.

Zielgruppe: Personen, die bereits eine Einführung in die Validation nach Naomi Feil von mind. 8 Unterrichtseinheiten besucht haben (Ehrenamtliche, Seelsorger*innen, Heimhilfen, Angehörige u.v.m.)

Leitung

Leitung:

Sarka Lahner, DGKP, Dipl. VTI Masterin und Validationstrainerin nach Naomi Feil; Case Management und Expertin für Angehörigenbegleitung von Menschen mit Demenz. Anwenderin Demenz Balance Modell.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 17:00 Uhr


va0028281
Di. 30.11.2021
19.00 Uhr
Wieviel Tod verträgt ein Team?
Di. 30.11.2021 (28281)
Vortrag
28281

Vortrag

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Referierende

Referierende:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0031597
Mi. 01.12.2021
9.00 Uhr
ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer
Methodenvielfalt zur Beratung und Begleitung
Mi. 01.12.2021 (31597)
Seminar
31597

Seminar

Die Herkunft des Begriffs Methode geht zurück auf das Griechische me´thodos, was so viel heißt wie "Weg zu etwas hin". Die Methode ist demnach die Art und Weise, wie ein begleitender, beratender Mensch etwas tut, um mit dem*der Patient*in, Zugehörigen und/oder Trauernden definierte gemeinsame Ziel zu erreichen.
Auch wenn die Haltung der Zuwendung, des Interesses, des Respekts und der Ermutigung als Hauptwirkfaktor zwischenmenschlicher Sterbe- und Trauerbegleitung genannt werden will, ist der Einsatz anderer Methoden – ergänzend zum Zuhören – wünschenswert und sinnhaft. Die Fähigkeit, sich selbst (wieder) bewusst wahrzunehmen, die veränderte Realität zu erkennen, den anflutenden Impulsen von innen oder außen nicht (länger) ausgeliefert zu sein, bedarf der Übung, die – wenn sie erfahrungsbasiert ist – eine deutliche Auswirkung hat. Das Üben trägt auf dem Boden von Wahrnehmen und Erkennen, von Annehmen und gestaltendem Erproben dazu bei, dass der individuelle Mensch (wieder) eigene Steuerungsfähigkeit entwickelt und sich dadurch als selbstwirksam erfährt.
In diesem Seminar werden zahlreiche Methoden vorgestellt und etliche auf ihre Wirkung überprüft.

Leitung

Leitung:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Dr.in Sylvia Brathuhn, Studium der Pädagogik, Philosophie, Psychologie und Soziologie; Psychoonkologische Beratungs- und Betreuungstätigkeit für Krebskranke und ihre Angehörige, Trauerbegleiterin, Trainerin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 440,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Fachbuch "ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer"

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mittwoch, 1.12. bis Freitag, 3.12.2021, jeweils 9:00 - 17:00


va0030338
Do. 02.12.2021
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 02.12.2021 (30338)
Seminar
30338

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032015
Fr. 03.12.2021
18.00 Uhr
Die Anfängliche Gestalt
unser Ursprung und unsere Heimat
Fr. 03.12.2021 (32015)
Seminar
32015

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich
Ersatztermin für Februar 2021

Im Zen könnte die Anfängliche Gestalt die Lebensenergie vor der Gestaltwerdung sein, bei Plato die Idee, die unserer sichtbaren Gestalt zu Grunde liegt, im Christentum ist sie unser Ursprung, so wie Gott uns gemeint hat. Worte, Begriffe, aber wissen wir jetzt etwas über sie? Haben wir sie jetzt erfasst …? Mit Hilfe der Systemischen Aufstellungsarbeit wollen wir uns sehr behutsam unserer Anfänglichen Gestalt nähern, wissend, dass wir nur den Schatten der sich der Sprache entziehenden Wirklichkeit erhaschen können. Wir nähern uns im Vertrauen darauf, dass in uns eine Erinnerung an unseren Ursprung lebt, die uns führen wird.
Wem werden wir begegnen, wenn wir uns unserem Ursprung nähern? Wohl nur in den seltensten Fällen der reinen Qualität, viel wahrscheinlicher unseren Projektionen. In Respekt vor den Schleiern, die wir der Anfänglichen Gestalt umgelegt haben, werden wir sie Schritt für Schritt davon befreien. Diese Schleier gehören zu unterschiedlichen Phasen unseres Lebens, aber jetzt ist es Zeit, sie zu lüften und den inneren Weg zu der Qualität, als die wir ursprünglich gemeint sind, frei zu machen. Die Entschleierung unserer ursprünglichen Gestalt allein, kann ein Grund sein, sich ihr zu nähern. Aber es kann auch ein Thema, das uns am Herzen liegt, ein guter Grund sein. Wie verändert sich dieses Thema und wie verändern wir uns dabei, wenn unser Thema in den Wirkkreis der Anfänglichen Gestalt gerät.
Schließlich kann auch eine Krankheit ein guter Grund sein, sich dem eigenen Ursprung zu nähern, in der berechtigten Annahme, dass dort das Wissen um unser Anfängliches Heil-Sein auf uns wartet. Während wir uns an unsere Anfänglichen Gestalt wenden, stehen wir bewusst auf dem Boden unserer gegenwärtigen Realität. Von da aus sind wir im Stande, uns, so gut es im Augenblick geht, für unsere ursprüngliche Wirklichkeit zu öffnen und ihre Stimme zu hören.
Wer von den Teilnehmenden aufstellen möchte, ist gebeten, dies schon bei der Anmeldung bekannt zu geben.
Es werden insgesamt etwa 10 Aufstellungen möglich sein. Teilnehmende ohne eigene Aufstellung haben die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen, indem sie sich als Repräsentant*innen wählen lassen und auf diese Weise auch ein Stück eigenen Weges gehen können. Einerseits sind Sie Teil des aufgestellten Systems und andererseits schwingt in Ihnen oft ein Aspekt der eigenen Geschichte mit. Selbst wenn Sie als Zuschauer*in im Kreis um die Aufstellung sitzen, werden Sie Teil des Ganzen und auch hier wird etwas in Ihnen angerührt, das vielleicht schon lange auf Antwort wartet.

Leitung

Leitung:

Christl Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland und Amerika

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 350,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

Fr., 18.00-21.00 Uhr, Sa. 10.00-19:30, So. 10.00-18.00 Uhr


va0029820
Fr. 10.12.2021
17.00 Uhr
Verzeihen und Vergeben
Schritte zu innerem Frieden
Fr. 10.12.2021 (29820)
Seminar
29820

Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.
Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!
Zielgruppe: Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis - www.seppworks.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 190,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17:00 - 21:00, Sa 10:00 - 18:00 Uhr


va0031595
Di. 18.01.2022
9.00 Uhr
Die Palliative Care Box
Di. 18.01.2022 (31595)
Seminar
31595

Seminar

Argumente, praktische Arbeitsinstrumente, Umsetzungshilfen und Praxisberichte zur Prozess- und Organisationsentwicklung in der stationären Langzeitpflege

Welche Tools (Argumente und Instrumente) würden Sie in Ihre Palliative Care Box stecken? Womit haben Sie tolle Erfahrungen in der Umsetzung von Palliative Care gemacht? Wie machen es eigentlich die anderen? Passt Palliative Care in eine Box?
Im Rahmen der Nationalen Strategie Palliative Care 2010-2015 und der Nationalen Plattform Palliative Care (seit 2017) sowie in weiteren Projekten wurden wichtige Grundlagen für die Palliative Care in der Schweiz erarbeitet. Bis anhin fehlte aber für die Umsetzung in Betrieben eine Zusammenstellung praxiserprobter Argumente und Instrumente. Die "Palliative Care Box" soll diesbezüglich Abhilfe schaffen. Sie bietet Arbeitsinstrumente zur Prozessentwicklung und praktische Umsetzungshilfen zu den Palliative Care-Kernleistungen und richtet sich an Leitungs- und Fachpersonen in der stationären Langzeitpflege. Aus der Praxis für die Praxis sei die Perspektive der Box, die im Auftrag der nationalen Steuergruppe Palliative Care von CURAVIVA Schweiz erarbeitet wurde. Für das Management biete die Box Argumente, Arbeitsinstrumente (Projektvereinbarungen, Konzepte etc.) und Praxisberichte zur Prozess- und Organisationsentwicklung. Fachpersonen profitierten ebenfalls von Arbeitsinstrumenten sowie Umsetzungshilfen zu den sechs Palliative Care-Kernleistungen und weiteren Themen. So finden sich darin praktische Hilfsmittel zur vorausschauenden Planung, Leitfäden für Reflexionsgespräche nach einem Todesfall, Fact-Sheets für die ethische Reflexion und Handlungswahl oder Palliative Betreuungspläne.

Der Fokus an diesem Tag liegt im Wesentlichen auf den 6 Kernaufgaben der Palliative Care im Kontext der praktischen Prozess- und Organisationsentwicklung in der stationären Langzeitpflege. Die Teilnehmenden setzen sich strukturiert und kritisch mit den Inhalten auseinander und ergänzen - in einem partizipativen Prozess - ihre ganz persönliche Palliative Care Box.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Führungs- und Fachpersonen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Mag. phil. Michael Rogner

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032829
Do. 20.01.2022
9.00 Uhr
CARING COMMUNITIES
für eine konviviale Gesellschaft der Zukunft
Do. 20.01.2022 (32829)
Lehrgang
32829

Lehrgang

Caring Communities oder Sorgende Gemeinschaften gibt es auf der ganzen Welt. Sie entstehen an den Bruchstellen des Lebens, wo Menschen die Zerbrechlichkeit und Begrenztheit des Lebens erfahren und auf Solidarität, Unterstützung und Hilfe anderer angewiesen sind. Der Weg in eine sorgende Gesellschaft beginnt mit der Leidenschaft und Weisheit, sich nicht mit dem Status quo abzufinden, sich auf andere einzulassen, miteinander zu lernen, Lebenserfahrung und Wissen offen und kritisch zu teilen und sich auch für das Gelingen der Projekte anderer zu engagieren.

Vielfältige Kommunikationsformen und Lernformate unterstützen diese Prozesse: Workshops, Symposien, Webinare und Coachings.
Themen: Caring Communities – Ideengeschichte und Modelle · Konvivialismus – Philosophie und Praxis · Kommunale und organisationale Ethik · Politik der Sorge und Gerechtigkeit · Geschlecht und Diversität · Gemeinwohlökonomie · Projektentwicklung – praktisch und theoretisch

Zielgruppe: Dieser Lehrgang öffnet einen Raum für alle, die in ihrem sozialen und beruflichen Kontext den Text einer neuen Konvivialität in kleinen Schritten weiterschreiben, unterstützen und ko-kreieren. Er schafft vielfältige Möglichkeiten, sich inter-national zu vernetzen sowie aus den Erfahrungen anderer zu lernen, indem Theorie praxisorientiert vermittelt und die Praxis theoriegeleitet reflektiert und projekt- und prozesshaft gestaltet wird.

Referent*innen: Brigitte Aulenbacher, Cornelia Coenen-Marx, Andreas Heller, Patrick Schuchter, Robert Sempach, Klaus Wegleitner, Peter Zängl und weitere kundige Personen

Anmeldeschluss: 31. Oktober 2021

Veranstalter

Veranstalter:

Sorgenetz, Verein zur Förderung gesellschaftlicher Sorgekultur & MIGROS Kulturprozent

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.500,- inkl. Pausenverpflegung und Lehrgangsunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Ilona Wenger, ilcc@sorgenetz.at, +43 (0) 664 4568515, www.sorgenetz.at/ilcc

Dauer

Dauer:

Donnerstag, 20.1., 9.00 bis Freitag, 21.1., 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

12 Lehrgangstage und 2 ganztägige Symposien verteilt auf 6 Blöcke (3 im Kardinal König Haus, Wien · 2 in der Katholischen Akademie, Freiburg · 1 in Schloss Hofen, Lochau) von Januar 22 bis Juni 23

Download

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Lehrgangsfolder Caring Communities

va0032161
Mo. 24.01.2022
19.00 Uhr
Sterben, Tod und Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Mo. 24.01.2022 (32161)
Vortrag
32161

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Gertrude Bogyi, Dr.phil., Psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen - die BOJE, Psychologin an der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters und in eigener Praxis, Lehranalytikerin, Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (IP)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0032379
Do. 27.01.2022
9.00 Uhr
Demenz und Trauer
Trauerbegleitung als verstehender Zugang und heilsame Zuwendung
Do. 27.01.2022 (32379)
Seminar
32379

Seminar

Menschen mit Demenz sind von vielfältigen Abschieden und Verlusten betroffen, wobei ihr dementierendes Verhalten und Erleben und die gesellschaftliche Reaktion darauf für sie selbst eine wesentliche Quelle von Trauer sind.Oftmals bleibt aber die Trauer unerkannt und damit unbegleitet. Da viele Begleitende Trauer aus eigener Erfahrung kennen, ist es ihnen jedoch möglich, Menschen mit Demenz auf Augenhöhe zu begegnen, emotional Solidarität zu empfinden und deren Würde zu bewahren.

Im Seminar verbinden wir ressourcenorientierte Begegnungsansätze mit einer wertschätzenden Haltung der Trauerbegleitung. Wir nehmen Spiritualität alsRessource in der Wahrnehmung von Trauer und der Begleitung in den Blick

Referierende

Referierende:

Dr. Carmen Birkholz, Dipl.-Theol. Carmen Birkholz arbeitet als freiberufliche Theologin, ist Inhaberin des Instituts für Lebensbegleitung und Trainerin für Palliative Care mit den Schwerpunkten Sterbebegleitung und Demenz, Spiritualität, Rituale, Trauer und hospizlich-palliative Kulturentwicklung.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032380
Mo. 31.01.2022
9.00 Uhr
"Leben ist, bevor man stirbt"
Teilhabe bis zum Lebensende in Palliative Care mit Menschen mit geistiger Behinderung
Mo. 31.01.2022 (32380)
Seminar
32380

Seminar

Welche Wünsche haben Menschen mit geistiger Behinderung am Lebensende?
Menschen mit Behinderungen werden älter und selbstbewusster. Teilhabe ist zum Leitprinzip in der Eingliederungshilfe geworden. Angeregt durch die UN-Behindertenrechtskonvention, wird immer mehr assistierte Selbstbestimmung gefordert. Die betrifft auch das Lebensende, eine besonders sensible Lebensphase. Welche Vorstellungen von einem guten Leben und Sterben haben Betroffene, ihre An- und Zugehörigen und Mitarbeiter*innen?
Wie kann eine Palliative Care aussehen, die nicht für, sondern mit Menschen mit geistiger Behinderung entwickelt wird?
Vernetzte Gestaltung des Lebensendes möchten eine hospizliche Begleitung und eine palliative Versorgung sicherstellen.
Mitarbeiter*innen sind als Bezugspersonen dann in die Themen Sterben, Tod und Trauer involviert. Was kann sie befähigen und stärken, Prozesse am Lebensende assistierend zu gestalten? Wie kann es gelingen, Menschen mit geistiger Behinderung Teilhabe am Lebensende zu ermöglichen, Angehörige einzubeziehen und Netzwerke aufzubauen?
Das Seminar soll Kompetenzen und Freude an der Gestaltung von Teilhabe am Lebensende vermitteln. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, eigene Praxisbeispiele einzubringen.
- Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung am Lebensende
- Was bedeutet Teilhabe nach der UN-Behindertenrechtskonvention für das Lebensende?
- Beispiele gelungener teilhabeorientierter und palliativer Praxis
- Die "Sorge-Verfügung" als Beispiel prozesshafter Begleitung
- Teilhabe am Lebensende: kreativ, prozesshaft, einfache Sprache
- Materialaustausch für die Praxis
Teilnahmevoraussetzung: Interesse an der Begleitung von Menschen mit Behinderung

Leitung

Leitung:

Dr.in phil. Carmen Birkholz, Dipl.-Theologin, Palliative-Care Trainerin Schwerpunkt Menschen mit Demenz und Menschen mit geistiger Beeinträchtigung Autorin zu den Themenkreisen Palliative-Care, Demenz, Behinderung, Trauer und Spiritualität

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032613
Mo. 14.02.2022
9.00 Uhr
Körperbegegnungen in der Hospizarbeit
Körperliche Ressourcen und Bedürfnisse von Menschen am Lebensende und deren Begleiter*innen
Mo. 14.02.2022 (32613)
Seminar
32613

Seminar

In der palliativen und hospizlichen Arbeit ist die Begegnung von Menschen – von kranken und sterbenden Menschen mit professionellen und ehrenamtlichen Begleiter*innen – ein zentrales Element.
Begegnungen und Begleitungen sind auch immer körperlicher Art. So treffen auch die Körper dieser Menschen aufeinander – diese Körper mit den individuellen Geschichten und eigenen Bedürfnissen. Diese Körper erfahren auch viele Belastungen. Viele Begleiter*innen erleben, dass der eigene Körper in körperlich und emotional belastenden Situationen mit entsprechenden Zeichen reagiert. Und sie sehen, wie belastet die Körper der schwer kranken und sterbenden Menschen sind. In diesem oft von Defiziten geprägten Systemen entwickelt sich eine eigene Dynamik.
In diesem einzigartigen, ressourcenorientierten Seminar geht es um die körperlichen Bedürfnisse, Ressourcen und Möglichkeiten aller Beteiligten.

Ziele
• Die Teilnehmenden wissen um Ängste, Sorgen und Bedürfnisse körperlicher Art von schwer kranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden haben einen Blick auf körperlichen Ressourcen und Potentiale von schwer kranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden kennen Ängste, Sorgen und Bedürfnisse in Bezug auf den eigenen Körper in der Begleitung mit schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden erkennen Muster, wie der eigene Körper in körperlich, wie auch emotional belastenden Situationen reagiert
• Die Teilnehmenden kennen präventive Strategien im Umgang mit dem eigenen Körper, um langfristig in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen gesund bleiben zu können

Inhalte:
• Fokus Körper: Sorgen, Ängste, Bedürfnisse, Potentiale und Ressourcen von Menschen mit schweren Erkrankungen
• Selbstbefähigung von Patient*innen: Eine wichtige Maßnahme zur eigenen Entlastung
• Gesundbleiben im Kontakt:Kann Empathie gefährlich sein? Eigene körperliche Ressourcen, körperliche Gesundheit, Prävention und Psychohygiene

Methoden
• Theoretische Inputs
• Patient*innenbeispiele
• Diskussionen
• Selbstreflexion
• Und natürlich: viele Körperübungen

Leitung

Leitung:

Rainer Simader, Physiotherapeut, Tanz- und Ausdruckstherapeut (körperorientierte Methode der Psychotherapie), ehem. Senior Physiotherapist im St. Christophers Hospice London, Leiter des Bildungswesens bei Hospiz Österreich, dem Dachverband aller österreichischen Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Mitglied des Leitungsteams des Universitätslehrganges Palliative Care Salzburg, Dozent, Fachbuchherausgeber und Autor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 295,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14. und 15.2.2022, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr


va0028288
Mo. 14.02.2022
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 14.02.2022 (28288)
Lehrgang
28288

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:
* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
* Gesprächsführung
* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
* Trauer und Trauerbegleitung
* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Veranstalter

Veranstalter:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Juni 2022

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr


va0032674
Do. 03.03.2022
9.00 Uhr
Soziale Teilhabe im Alter er/leben
Erfahrungen aus Forschung und Praxis
Do. 03.03.2022 (32674)
Seminar
32674

Seminar

Im Seminar werden Konzepte und Modelle sowie Praxiserfahrungen in der Förderung sozialer Teilhabe im Alter vorgestellt und mit den Teilnehmer*innen vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen reflektiert. Das betrifft u.A. die Frage, was Menschen mit kognitiven Veränderungen als Barrieren empfinden bzw. wodurch sie sich gehindert fühlen, partizipativ und inklusiv zu leben. Die Referentinnen bringen die Perspektive der partizipativen Gesundheitsforschung und der Praxis aus einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit kognitiven Einschränkungen ein.

Referierende

Referierende:

Mag. Dr. Petra Plunger MPH, Senior Researcher, Center for Digital Health and Social Innovation Fachhochschule St. Pölten GmbH. Mit: Angela Pototschnigg und Johanna Püringer, Alzheimer Austria

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0033413
Fr. 25.03.2022
9.00 Uhr
Lebensgeschichte und Lebensthemen
Fr. 25.03.2022 (33413)
Seminar
33413

Seminar

Wenn wir die Lebensgeschichte erheben wollen, interessieren uns zuerst biographische Daten. Diese helfen uns, das Leben eines Menschen in die Zeitgeschichte einzuordnen und vermitteln uns so Hintergrundinformationen, wie jemand gelebt haben könnte und was ihn zeitgeschichtlich geprägt hat.
Menschen mit Demenz legen oft ein Verhalten an den Tag, das nicht zur Gegenwart passt. Auch Menschen in palliativer Betreuung können mit Worten oft nicht mehr ausdrücken, was sie bewegt und welche Bedürfnisse sie haben. Wir können diese Menschen erst verstehen und ihre Bedürfnisse erfüllen, wenn wir auch die Geschichten kennen, die ihr Leben geprägt haben. Nur können sie uns diese Geschichten mit Worten oft nicht mehr erzählen. Aber können sie es vielleicht in einer anderen Form? Welche Ressourcen können uns als Betreuende beim Verstehen helfen?
Anhand von Lebensgeschichten, die die Workshop-Teilnehmer*innen mitbringen, wollen wir uns am Nachmittag auf die Spuren dieser Life-Events machen.
Am Vormittag wollen wir uns aber mit den Lebensereignissen auseinandersetzen, die unser eigenes Leben geprägt haben.
Ein kurzer theoretischer Input soll aufzeigen, wie im Mäeutischen Pflege- und Betreuungsmodell erlebensorientiertes Handeln verstanden wird und warum wir lebenslang Lernende sind.
Zielgruppe:
Betreuende von Menschen am Lebensende, alle Berufsgruppen

Referierende

Referierende:

DGKS Gerda Schmidt MAS

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032329
Do. 31.03.2022
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Do. 31.03.2022 (32329)
Seminar
32329

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen. Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.

Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors

Referierende

Referierende:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter www.martinprein.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inklusive Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032285
Mo. 09.05.2022
19.00 Uhr
Mit schweren Verlusten leben lernen -
Wie wir traumatische Trauer lösen können
Mo. 09.05.2022 (32285)
Vortrag
32285

Vortrag

Schwere Verluste treffen die Angehörigen meist ganz plötzlich, unerwartet und unvorbereitet. Solch schwere Verluste wie bei Unfällen oder der Suizid eines nahen Menschen werden oft als überwältigend und vernichtend erlebt. Erleben Angehörige den Tod des nahen Menschen mit, wirkt dies ebenfalls traumatisierend. Deshalb sind die Betroffenen nicht nur Trauernde, sondern auch Traumatisierte, auch weil für sie der verstorbene nahe Menschen in seinem Sterben und Tod ebenfalls traumatisiert ist.
Trauernde bei schweren Verlusten müssen deshalb auch traumatherapeutisch versorgt werden, bevor sie sich auf die Trauer einlassenund eine gute innere Beziehung zum Verstorbenen finden können.
Roland Kachler zeigt Wege auf, wie dabei die Liebe zum Verstorbenen zum eigentlichen Heilmittel für die Trauernden mit schweren Verlusten werden kann.

Referierende

Referierende:

Roland Kachler Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Buchautor | www.kachler-roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0032286
Di. 10.05.2022
9.30 Uhr
Hypnosystemische Trauerbegleitung -
Ein beziehungsorientierter Ansatz in der Trauerarbeit
Di. 10.05.2022 (32286)
Seminar
32286

Seminar

Die Arbeit mit Trauernden ist immer noch von der Idee des„Loslassens“ geprägt. Bei schweren Verlusten fühlen sich Betroffene damit nicht verstanden. In diesem Workshop wird eine hypnosystemische Trauerarbeit vorgestellt, die mit hypnotherapeutischen und imaginativen Methoden arbeitet. Trauer wird hier verstanden als kreative Beziehungskraft, die eine andere, innere Beziehung zum Verstorbenen unter der Bedingung seiner äußeren Abwesenheit leben will. Der Verstorbene ist dabei als eigener Ich-Zustand weiterhin präsent. Aus diesem Verständnis heraus wird der Betroffene unterstützt, einen sicheren Ort für den Verstorbenen zu finden. Im Workshop werden die theoretischen Hintergründe dieser Trauer- und Beziehungsarbeit gezeigt, Imaginationen werden vorgestellt und mit Übungen wird das Vorgehen gelernt.

Zur Vorbereitung ist zu empfehlen: Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis. Heidelberg, 2019, 5. Aufl.
Kachler, R.: Nachholende Trauerarbeit. Hypnosystemische Beratung und Therapie bei frühen Verlusten, 2018.
Kachler, R.: Traumatische Verluste. Hypnosystemische Beratung und Therapie von traumatisierten Trauernden. Ein Leitfaden für die Praxis, 2021

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 295,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Dienstag, 10.5., 9.30 bis Mittwoch, 11.5., 17.15 Uhr


va0029998
Do. 12.05.2022
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2022/23
Einführungstag
Do. 12.05.2022 (29998)
Lehrgang
29998

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuungund Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitungihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Referierende

Referierende:

Dr. Stefan Dinges, theol., Medizinethiker, Organisationsberater, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Recht in der Medizin
Dr. Patrick Schuchter, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, war langjährig ärztliche Leiterin des Mobilen Hospizes der Caritas Wien
Manuela Straub, Diplomierte Pflegefachkraft (Mobiles Hospiz der Caritas der Erzdözese Wien, Schwerpunkt Tageshospiz), zert. Trainerin für Palliative Care (DGP), Coach & Supervisorin (ÖVS), Organisationsberatung, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor E. Frankl

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 175,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.375,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,- nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von September 2022 bis Juni 2023


va0033032
Mo. 13.06.2022
9.00 Uhr
Wege aus der Einsamkeit
Bildungsgang 2022-23
Mo. 13.06.2022 (33032)
33032

Einsamkeit sei „Todesursache Nummer Eins“ im Westen, meint Manfred Spitzer. Das Phänomen ist allerdings nicht länger unerkannt. Viele Regierungen nehmen sich mit Beauftragten, Programmen und Finanzmitteln der Einsamkeit an. Auf höchsten Ebenen der Politik werden „Runde Tische“ einberufen, ein „Pakt“ gegen Einsamkeit gefordert. Die Task Force Pflege widmet dem Thema eine eigene Arbeitsgruppe.
Was steckt aber hinter den Überschriften und den pauschalen Rufen nach „mehr Gemeinschaft?“ Was macht einsam und unter welchen Begleitumständen? Wie ist das Phänomen gesundheits- und sozialpolitisch zu verorten? Welche Ansätze haben sich bereits im Umgang mit dieser „stillen Not“ bewährt – welche gilt es noch zu entwickeln? Zeigen uns Digitalisierung, Freiwilliges Engagement oder Caring Communities den Weg aus der Einsameit?
In diesem Bildungsgang verbinden sich gesellschaftspolitische Erkundungen mit Praxismodellen und -erfahrungen aus Sozialer Arbeit, Pflege und anderen Feldern. In einer Kombination aus Vorträgen, digitalen Exkursionen und Peer Groups werfen wir einen möglichst vielfältigen Blick auf die Einsamkeit. Weder von oben, noch von unten kommen die Lösungen, so unsere Annahme, sondern aus der Kombination von Forschung und Praxis, Profis und Zivilgesellschaft, Bewährtem und Innovativem.
Der Bildungsgang wendet sich an alle Personen, die mehr Wissen, neue Ideen und Unterstützung für ihre laufenden Vorhaben rund um das Thema Einsamkeit suchen. Im Austausch der Expertise von Teilnehmenden und Vortragenden, eng begleitet von Coaches, will der Bildungsgang einen kräftigen Impuls setzen für ein Netz an Wegen aus der Einsamkeit und besonders an Wegen, die direkt zu Miteinander und Resonanz führen.
Gefördert aus den Mitteln des Fonds Gesundes Österreich.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Personen unterschiedlicher Professionen, die mit • Einsamkeits-Betroffenen und -Gefährdeten arbeiten bzw. in Kontakt sind und • mit den Impulsen des Bildungsgangs „Aktionen und Aktivitäten“ in ihren Kontexten setzen werden.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr


va0032330
Do. 20.10.2022
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Do. 20.10.2022 (32330)
Seminar
32330

Seminar

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.
Seminarinhalte:
• Das Trauma der Seele
• Das Einmaleins der Notfallpsychologie
• Die perimortale Trauerbegleitung
• Trösten ist oft Vertrösten
• Die Kraft der Sprachlosigkeit
• Normalisieren und Stabilisieren
• Der Halt im Schuldgefühl
• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Referierende

Referierende:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter, www.martinprein.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inklusive Mittagessen und Getränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr