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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2019

a107
va0027125
Sa. 30.03.2019
9.00 Uhr
Grundlagen der Kommunikation bei Demenz
Einführung in die Validation nach Naomi Feil
Sa. 30.03.2019 (27125)
Seminar
27125

Seminar

Ausgebucht - Wareliste möglich

Validation nach Naomi Feil ist eine Methode, um mit alten mangelhaft orientierten und desorientierten Menschen zu kommunizieren und ihr Verhalten besser zu verstehen. Der Begriff Validation bedeutet übersetzt soviel wie "für gültig erklären", "wertschätzen". Validation basiert darauf, den verwirrten alten Menschen in seinen Gefühlen, Äußerungen und Handlungen ernst zu nehmen, nicht zu korrigieren, sondern ihn in seiner Realität zu begleiten. Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundhaltung der Validation, in ihre Theorie (Prinzipien, Phasen der Desorientierung etc.) und ihre Techniken.
Zielgruppe: Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die nach verbesserten Möglichkeiten der Kommunikation mit alten, pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen Ausschau halten.

Leitung

Leitung:

Martina Hunyadi, Validationslehrerin nach Naomi Feil, LIMA-Trainerin, Ergotherapeutin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

va0026947
Mi. 03.04.2019
9.00 Uhr
Herausforderung Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten
Mi. 03.04.2019 (26947)
Seminar
26947

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Menschen mit Lernschwierigkeiten (früher: geistige Behinderung) haben im Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung ein vielfach höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Dies trifft insbesondere auf Menschen mit Down Syndrom zu. Jede/r Dritte in der Altersgruppe 50-60 Jahre wird davon betroffen sein. Die dadurch einhergehenden Verhaltensveränderungen verursachen häufig Konflikte mit Arbeitskolleg/innen oder Mitbewohner/innen. Betreuungskräfte bringen diese Verhaltensänderungen zunächst nicht mit einer Demenzerkrankung in Verbindung und erreichen in ihrer pädagogischen Arbeit häufig die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Das Goethe Zitat: „Man sieht nur, was man weiß“, ist keine leere Formulierung, sondern verweist auf den Umstand, dass uns nur Dinge auffallen können, über die wir Hintergrundwissen besitzen. Dieses Hintergrundwissen zu Ursachen, Symptomen und zur Diagnostik einer Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten wird vermittelt und mit konkreten Einschätzungsinstrumenten ergänzt.

Das Thema Umwelt-Stressoren ist Bestandteil des Basiswissens in der Begleitung von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Die individuelle Umweltkompetenz wird durch eine Demenzerkrankung beeinträchtig und die Reaktionen der Betroffenen sind häufig eine Herausforderung für die Betreuungskräfte. Hier geht es um Umweltanpassung und Aspekte der baulichen Gestaltung.

Das Seminar basiert auf den aktuellen Erkenntnissen und Erfahrungen speziell aus den internationalen Forschungsfeldern und die Inhalte werden praxisnah vermittelt. Die Teilnehmer/-innen erhalten umfangreiche Arbeitsmaterialien für den Einsatz in ihrem Arbeitsfeld.

Zielgruppen
Alle Mitarbeiter/innen aus Wohneinrichtungen oder Werkstätten der Behindertenhilfe

Leitung

Leitung:

Christina Kuhn, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Demenz Support Stuttgart, Studium Empirische Kulturwissenschaft und Pädagogik, examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0024379
Di. 09.04.2019
9.00 Uhr
"Hilfreiche Nähe - heilsame Distanz"
Balance finden zwischen Bindung und Abgrenzung
Di. 09.04.2019 (24379)
Seminar
24379

Seminar

Ganz beim anderen zu sein, ohne dabei außer sich zu geraten, ist ein spannender Balance-Akt und eine wichtige Fähigkeit in der Betreuung und Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen. Wie viel Nähe lasse ich zu und biete ich selbst an, wieviel Distanz ist erforderlich, um (ausreichend) innerlich frei und handlungsfähig zu sein im Umgang mit PatientInnen, Angehörigen, KollegInnen? In diesem Seminar widmen wir uns vielfältigen Aspekten der professionellen "Beziehungs-Arbeit". Wir sind lebenslang in Beziehung: zu Bezugspersonen, zum eigenen Leben, zur Welt. Das Lebensende steht für die Lösung von Beziehungen, und gerade hier ist es wichtig, Nähe und Distanz bewusst und einfühlsam zu ermöglichen und zu gestalten. Betreuende, die ihre Grenzen klar genug wahrnehmen und kommunizieren, haben die Möglichkeit, ihren PatientInnen und deren Zugehörigen mit Offenheit zu begegnen und sich selbst vor Überforderung zu schützen. Eine Haltung, die hilfreiche Nähe und heilsame Distanz ermöglicht, lässt sich nicht verordnen. Sie lebt vielmehr vom alltäglichen Einüben und entwickelt sich im aufmerksamen Umgang mit sich und anderen. Hierzu werden auch konkrete Übungshinweise angeboten.

Methodik
Selbsterfahrungselemente & praktische Übungen (aktivierende Klopf-Übung; Ressourcen-orientierte Tranceübung); kurze theoretische Erklärungsmodelle; Filmausschnitt; Musik

Zielgruppe
Professionelle in Pflege- und Sozialberufen, Ärzte/Ärztinnen, Therapeut/innen, Seelsorger/innen, ehrenamtlich Tätige

Leitung

Leitung:

Dr. Barbara Laimböck, Ärztin, Psychotherapeutin
Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care und Demenz in Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0025974
Mi. 24.04.2019
13.00 Uhr
„Trauma und Palliative Care“
10. Wiener Hospiz- und Palliativtag
Mi. 24.04.2019 (25974)
25974

Die Begegnung mit traumatisierten Menschen ist im Kontext von Hospiz und Palliative Care keine Seltenheit. Viele schwere Traumata haben mit dem Tod oder mit Todesangst zu tun. Diese existenzbedrohende Angst um unser Leben oder der Tod eines geliebten Menschen gehören für viele zum Schlimmsten, was
passieren kann. Enorme Ereignisse im Krankheitsverlauf sowie im Prozess des Sterbens; Situationen, die gewaltig überfordern, da sie anders verlaufen, als geplant und vorgestellt; nicht zuletzt das Gefühl, in dieser Überforderung allein zu sein mit dem, was überwältigend ist etc. Wenn wir hautnah Ohnmacht und Hilflosigkeit erleben, geraten wir nicht selten in Mitleidenschaft. Wir bekommen es mit der Angst zu tun und fragen, wie kann ich noch hilfreich sein, wenn ich mehr betroffen bin als mir lieb ist? Der 10. Hospiz- und Palliativtag will zu einem vertieften Verständnis und zu einer reflektierten Praxis im Umgang mit traumatisierenden Situationen anregen:
• Was verstehen wir eigentlich unter „Trauma“ – speziell im Kontext von Hospiz und Palliative Care?
• Wie können Traumafolgen in der Sterbebegleitung ausreichend wahrgenommen und einbezogen werden für eine unterstützende Begleitung?
• Worauf ist zu achten, wenn Helfende an Grenzen stoßen, wenn sich eine Wand des Unverständnisses auftut?

Programm:
ab 12.00 Uhr Begegnung und Information
13.00 Uhr Begrüßung
Christian Deutsch Abg. zum Wiener Landtag und Gemeinderat
Waltraud Klasnic Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich
Rudolf Likar Präsident der Österreichischen Palliativgesellschaft
13.30 Uhr Thomas Wochele: Einführung und Orientierung zum Thema Trauma
14.00 Uhr Udo Baer: Kriegserbe in der Seele – Traumafolgen in der Sterbebegleitung
15.00 Uhr Theresa Sellner-Pogány: Wie begegnen uns und wie begegnen wir in unserer hospizlichen Arbeit Menschen, die offenkundig oder vermutlich traumatisiert sind?
15.50 Uhr Einstimmen und vernetztes Singen mit dem HospizChor
16.00 Uhr Silvia Langthaler: Trau dich trauern – was Trauer erschwert und wie wir damit umgehen können
16.30 Uhr Dialogische Gesprächsrunde mit Udo Baer, Silvia Langthaler, Inni Strobl, Thomas Wochele und den Teilnehmenden des WiHoP-Tages
17.45 Uhr Ausklang und offenes Singen mit dem HospizChor
Moderation: Christian Metz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Eintritt frei

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

13.00 bis 18.00 Uhr

va0026039
Do. 25.04.2019
9.00 Uhr
Was macht Demenz mit Familien?
Kompetenztag für in Demenzbetreuung und -pflege Tätige
Do. 25.04.2019 (26039)
Seminar
26039

Seminar

Demenz verändert Partnerschaften und Familien nicht erst mit der Diagnose, denn dieser gehen oft schon Streit und Angst voraus. Ein Mitglied der Familie verändert sich - und damit oft die gesamte Dynamik. Die Gefühle, die hier ins Spiel kommen, sind stark und wirksam in alle Richtungen. Liebe, Trauer, Angst, Wut.

An diesem Kompetenztag erkunden Sie mit Dr. Gabriele Frick-Baer und Dr. Udo Baer die beiden Perspektiven der Familienmitglieder und der professionell Begleitenden. Wer sieht was? Wer stellt was in den Mittelpunkt? Und: Was lösen die Unterschiede in diesen Perspektiven aus? Gemeinsam suchen Sie in der Gruppe nach Möglichkeiten zu einem besseren Miteinander im Sinne der gegenseitigen Unterstützung.

Themen dabei können sein:

- Der Diagnose-Schock. Wie die Demenz-Diagnose Familienbeziehungen durcheinander wirbelt und was dann helfen kann
- Wie Familiengefühle die Angehörigenarbeit behindern können und was hilft
- Transgenerative Traumata und Familiengeheimnisse als "Ballast" und die Auswirkungen
- übersehene Gewalt in Familien an alten Menschen
- Beziehungswürdigung

Methoden:
Fachinput, Selbsterfahrung ("Familienregenbogen") und Diskussion in Kleingruppen und Plenum.

Leitung

Leitung:

Dr. Udo Baer, Dr. phil. (Gesundheitswissenschaften), Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Mitbegründer und Wissenschaftlicher Berater der Zukunftswerkstatt therapie kreativ und Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für soziale Innovationen (ISI) sowie des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP), Vorsitzender der Stiftung Würde, Mitinhaber des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB), Autor
Gabriele Frick-Baer, Dr. phil. (Erziehungswissenschaften), Diplom-Pädagogin, Kreative Leib- und Traumatherapeutin, Mitbegründerin und -entwicklerin der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Vorstandsmitglied der Stiftung Würde und wissenschaftliche Leitung der Kreativen Traumahilfe der Stiftung Würde, Ehrenvorsitzende der Assoziation Kreativer Leibtherapeut/innen e.V. (AKL)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0025895
Fr. 26.04.2019
17.00 Uhr
"Alles wieder gut?"
Den Schmerz überwinden, der zwischen uns steht.
Fr. 26.04.2019 (25895)
Seminar
25895

Seminar

Im Versuch unseren Bedürfnissen nachzukommen bzw. unserem Glaubenssystem gerecht zu werden, setzen wir immer wieder Handlungen, die wir bedauern, weil sie - wie wir gleich oder später im Rückblick erkennen - ganz allgemein ausgedrückt "nicht ok" waren.
Eine Möglichkeit mit so einer "Einsicht" - jenseits von Selbstvorwürfen und Konzepten wie Schuld und Sünde - umzugehen, ist der Prozess der "Wiedergutmachung".Es geht dabei um eine schrittweise Klärung - zunächst nur für uns selbst - aus welchen Glaubenssätzen, Gefühlen und Bedürfnissen heraus wir welche Handlungen gesetzt haben und was uns dabei an offensichtlichen oder vermuteten "negativen" Auswirkungen auf andere bzw. uns selbst leidtut. Wenn das wirklich klar ist, besteht ein möglicher weiterer Schritt darin, den betroffenen Menschen unser Verhalten einzugestehen (sofern dadurch nicht weiterer "Schaden" entsteht), unser aufrichtiges Bedauern zum Ausdruck zu bringen und danach zu fragen, wie wir es wieder gut machen können (persönlich, systemisch und/oder rituell).

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz und Palliative Care in Wien; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement Wien
Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr. 17:00 - 21:00, Sa. 10:00 - 18:00 Uhr

va0023783
Di. 07.05.2019
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2019/20
Einführungstag
Di. 07.05.2019 (23783)
Lehrgang
23783

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuungund Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitungihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Psychotherapeut und Supervisor
Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, ärztliche Leitung Mobiles Hospiz der Caritas Wien
Manuela Straub, Diplomierte Pflegefachkraft (Mobiles Hospiz der Caritas der Erzdözese Wien, Schwerpunkt Tageshospiz), zert. Trainerin für Palliative Care (DGP), Coach & Supervisorin (ÖVS), Organisationsberatung, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor E. Frankl
Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Organisationsberater, praktischer Theologe (Dr. theol.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Koordinator der Klinischen Ethikarbeit im St. Josef Krankenhaus, Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.375,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,- nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von Oktober 2019 bis Juni 2020

va0027314
Sa. 11.05.2019
9.00 Uhr
Die Innenwelt der Demenz erkunden
mit dem demenz balance Modell
Sa. 11.05.2019 (27314)
Seminar
27314

Seminar

(Wiederholungstermin)

"Mit dem demenz balance-Modell habe ich eindrücklich erlebt, wie mit den Verlusten meine innere Balance verloren ging. Ich habe eine Ahnung davon bekommen, mit welchen Gefühlen ich zu kämpfen hätte, aber auch welche Bedürfnisse dann bei mir im Vordergrund stünden."
Sabine B. nach der Erfahrung mit dem demenz balance-Modell

Das demenz balance-Modell© ist eine Methode, die es möglich macht, mögliche Auswirkungen einer Demenzerkrankung auf das eigene Leben zu erkunden. Ziel ist es, über Selbsterfahrung die Empathie und das Verständnis für die Bedürfnisse und das Verhalten von Menschen mit einer Demenz zu stärken.
Inhalte:
Kurzer Überblick über das Leben mit Demenz: Welche Formen gibt es, wie verlaufen sie? Welche Unterstützung ist nötig und wie kann sie gestaltet werden? Was sind die großen Herausforderungen für Betroffene, Angehörige, Umfeld?
Selbsterfahrung anhand des Modells: tiefes, aber gut begleitetes Eintauchen in das Leben mit zunehmenden Verlusten. Erkunden der Gefühle, Ressourcen, Bedürfnisse in dieser Situation.
Reflexion und Ableiten von Handlungsmöglichkeiten für Begleitende in Familie, Ehrenamt oder Beruf. Entwickeln von konkreten Ideen ebenso wie Formulieren von Grundsätzlichem.
Zielgruppe: Angehörige, ehrenamtlich in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz Tätige, Betreuende z.B. in der Seelsorge, Interessierte am Alltagskontakt, etwa in Dienstleistungsberufen (Apotheken, Arztpraxis…).

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn BA, MA, MA Sozialwirtschaft und Soz. Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP, Sonderausbildung für Lehrtätigkeit § 65b GuKG; Geschäftsführer des Vereins PROMENZ; Lehrgangsleitung Dementia Care; langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und An- und Zugehörigen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0027591
Fr. 17.05.2019
9.00 Uhr
Alles andere als nur belastend
Angehörigenpflege als Beziehungsgeschehen
Fr. 17.05.2019 (27591)
Seminar
27591

Seminar

Rund 85% Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zuhause von Angehörigen gepflegt, die diese Lebensaufgabe für sich
annehmen und gestalten. Eine Pflegeaufgabe sucht man sich in der Regel nicht aus, sondern reagiert auf Situationen, in denen Sorge und Fürsorge notwendig werden.

Häufig wird Pflege mit Belastung und Überlastung verbunden. Das
ist aber nur ein Aspekt dieser Lebenssituation. Gute Pflege erwächst aus einem Beziehungsgeschehen, aus der Verbundenheit heraus. Pflege als Element der Beziehungsgestaltung reichert mit neuen Erfahrungen an, kann (latente) Loyalität und Liebe in den "Handreichungen" des Alltags lebendig werden lassen. Lebendigkeit entsteht aus dem Empfinden von Sinn und Beziehung. Sie kann so zur Ressource in (auch) belastenden Lebenssituationen werden. Je mehr man in Resonanz ist, umso besser werden Bedürfnisse wahrgenommen. Ohne Resonanz aber wird Pflege zur Technik.

Das Seminar beleuchtet die Motive und Ressourcen für oft langandauernde Angehörigenpflege im Sinn eines Resonanzgeschehens. Davon ausgehend wird
gefragt, wie die Resonanzbeziehung zu sich selbst, zu den zu Pflegenden und der
Community von professionellen Diensten Unterstützung erfahren kann.

Aus dem Inhalt
- Pflege: bereichernde Liebeserfahrung versus entfremdende Belastung
- Pflege als Resonanzgeschehen (im Anschluss an die Resonanztheorie von Hartmut Rosa)
- Pflege als gewachsene Kompetenz der gemeinsamen Geschichte: das Konzept der
personalen relationalen Assistenz
- Von Betroffenen lernen: Diskussion und Interpretation von Erfahrungsberichten
- Die Bedeutung von Resonanzförderung in Beratungsbeziehungen für pflegende
Angehörige

Zielgruppen
ÄrztInnen, PsychologInnen, Pflegepersonal aller Ausbildungsgrade, therapeutische Berufsgruppen, SeelsorgerInnen, Ehrenamtliche, Angehörige, Interessierte

Leitung

Leitung:

Carmen Birkholz, Dr.in phil. Dipl.-Theologin, Palliative-Care Trainerin und Autorin mit Schwerpunkt Menschen mit Demenz und Menschen mit geistiger Beeinträchtigung sowie Spiritualität

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0024159
Mo. 20.05.2019
19.00 Uhr
Kaleidoskop des Trauerns
Mo. 20.05.2019 (24159)
Vortragskonzert
24159

Vortragskonzert

Trauern ist ein dynamischer Prozess mit wiederkehrenden Themen. Nach einem Verlust geht jeder Mensch seinen individuellen Trauerweg in seinem ganz eigenen Tempo, aber alle Trauenden
bewegen sich auf den selben Themenfeldern. Die Trauerexpertin Chris Paul hat diese Felder „Facetten des Trauerns“ genannt, die wie in einem Kaleidoskop ständig neue Muster bilden. Emotionen sind ein wichtiger Teil aller Trauerwege, deshalb hat sie zur Präsentation des Trauerkaleidoskops eine ganz besondere Form gewählt.
Zwischen die Erläuterungen und Erzählungen aus ihrem Beratungsalltag sind deutsche und englische Lieder gesetzt. Unterstützt vom Kölner Gitarristen Udo Kamjunke singt Chris Paul die Stücke live. Sie berührt die BesucherInnen mit ihrer kraftvollen
warmen Stimme und lässt die Facetten des Trauerns verstehen und erleben: So singen die Beatles in „Let it be“ davon, wie Erinnerungen und Phantasie uns Kraft auf dem Trauerweg geben können. Kelly Clarksons „Because of you“ beschreibt Wut und Anklage, aber auch Sehnsucht. In „Together again“ von Janet Jackson geht es um die Erfahrung, dass die Verstorbenen über uns wachen.

Referierende

Referierende:

Chris Paul, Trauerbegleiterin in Deutschland, Trainerin und Fachautorin, schreibt seit fast 40 Jahren auch eigene Stücke www.chrispaul.de
Udo Kamjunke, freier Gitarrist in verschiedenen Formationen, Musikalienhändler, Musiklehrer und Musikproduzent www.kamjunke.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0024436
Di. 21.05.2019
9.00 Uhr
Suizidtrauer angemessen begleiten
Di. 21.05.2019 (24436)
Seminar
24436

Seminar

Der Trauerprozess nach einem Suizid ist meist ein erschwerter Trauerprozess, die Gefühle der Hinterbliebenen sind manchmal heftiger oder einseitiger als in anderen Trauerprozessen, die äußeren Bedingungen sind meist beunruhigender und angsteinflößender als bei anderen Todesursachen. Der Trauerprozess, der nach jedem Verlust und Todesfall notwendig ist, wird so erschwert. Aber - auch ein Mensch, der sich das Leben genommen hat, ist gestorben. Es gilt, seinen Tod zu verarbeiten, sein Leben zu verabschieden und eine Form von innerer Verbundenheit zu finden, die dem ganzen Menschen und nicht nur seinem Sterben gilt.
Ziele:
Abbau von Ängsten und persönlichen Tabus der Begleitenden
Informationsvermittlung zur Todesursache Suizid
Geschärftes Bewusstseins für die möglichen Auswirkungen von vorangegangenen Krisen oder Erkrankungen auf den Trauerprozess
Grundwissen über traumatische Trauer
Anregungen zum Umgang mit Schuldfragen
Zielgruppe: Alle, die therapeutisch, beratend und begleitend mit Suizidhinterbliebenen arbeiten.

Leitung

Leitung:

Chris Paul, Trauerbegleiterin, Fachautorin & Dozentin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di. und Mi., jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr

va0024161
Mo. 03.06.2019
19.00 Uhr
Lieber tot als eine Last?
Mo. 03.06.2019 (24161)
Vortrag
24161

Vortrag

Alt und krank und dann auch noch eine Last – das scheint vielen eine unerträgliche Situation.Wenn Pflegebedürftigkeit dargestellt wird als Wahl zwischen Belastung (oder gar: Überforderung) der Angehörigen oder dem Leben in einer Institution, fällt manchen der Freitod als dritte Möglichkeit ein.

Wir brauchen einen anderen, differenzierteren Blick auf Hilfsbedürftigkeit. Einen Diskurs, in dem es nicht nur um Geld und Betreuungsszenarien geht. Ein Klima, in dem Unterstützungsbedarf nicht als Versagen gilt und nicht die Schwächsten automatisch die Pflegearbeit übernehmen.Damit Pflege nicht lediglich als Last gesehen wird, sondern auch als zwischenmenschliche Begegnung, in der Hilfeleistung mit Dankbarkeit zusammentrifft und damit Helfen auch als befriedigend erlebt werden kann.

Schließlich soll unser Blick auch dorthin gelenkt werden, wo Menschen mit Beeinträchtigungen, etwa mit Demenz, Hilfe brauchen, aber oft nicht bekommen, weil die "Versorgung" im Vordergrund steht: in der Aufrechterhaltung ihrer Selbständigkeit bei täglichen Entscheidungen, in der Beziehung zum Umfeld und im Schutz ihrer Würde.

Referierende

Referierende:

Dr. Dipl. Psych. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg;Mitglied des Deutschen Ethikrates

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 25.06.2019
9.00 Uhr
Das Unsichtbare sichtbar machen
Künstlerisch-theatrale Intervention für den (Berufs-)Alltag und den Umgang mit Grenzen
Di. 25.06.2019 (26042)
Sommerakademie
26042

Sommerakademie

Oftmals gibt es Situationen, wo alles wie gelähmt zu sein scheint. Wer vermag etwas zu sagen? Wer getraut sich etwas zu verändern? Kreativität könnte die Kugel ins Rollen bringen. Doch wo und wie kann die Bewegung ansetzen?
"Ich glaube an all die Dinge, die mithilfe des Theaters sichtbar gemacht werden können!" (Augusto Boal, Erfinder des Theaters der Unterdrückten, Theaterautor und Regisseur 1931 - 2009)
Es ist das Anliegen dieser Sommerakademie, kreative und bewegende Ansätze für Interventionen in der Berufspraxis kennen zu lernen. So kann sich der eigene Handlungsrahmen womöglich erweitern, eventuell lähmende Situationen können gelockert werden und in Bewegung kommen. Spontaneität und Intuition soll gefördert werden. Kreative Methoden, Spielen, Lachen, Darstellen sind dabei wichtige Motoren und dienen auch der Selbstfürsorge.
Methoden:
Wahrnehmungs- und Ausdrucksübungen, Statuen-/Bildertheater, Improvisations- und Bewegungstheater, Ansätze aus Clownerie, Erinnerungsarbeit und Dramatherapie
Zielgruppe:
Alle Gesundheitsberufe sowie Mitarbeiter/innen in der ehrenamtlichen Begleitung von Patient/innen und deren Angehörigen; Koordinator/innen von Ehrenamtlichen; Seelsorger/innen, Erzieher/innen, Personalentwickler/innen sowie in der Fort- und Weiterbildung tätige Personen

Leitung

Leitung:

Mag. Barbara Pfaffenwimmer, MSc., Lehrbeauftragte für Theaterpädagogik und Erwachsenenbildung; langjährige Erfahrung mit Forumtheater- und Playbacktheaterprojekten; Psychotherapeutin (Psychodrama) und Supervisorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di. 25.6. & Mi. 26.6. jeweils 9:00 - 17:00 Uhr

va0027559
Fr. 30.08.2019
9.00 Uhr
Innenwelten der Demenz verständlich vermitteln
Multiplikatoren-Ausbildung
Fr. 30.08.2019 (27559)
Seminar
27559

Seminar

Das demenz balance-Modell richtet sich an Lehrende, an PraxisanleiterInnen, PflegedienstleiterInnen und Heimleitungen, die sich im Rahmen der Fortbildungs- und Bildungsarbeit mit dem Thema Demenz befassen. Es bietet die Möglichkeit, durch Selbsterfahrung einen Einblick in die Innenwelt von Menschen mit Demenz zu erhalten. Das Ziel der Arbeit mit dem demenz balance-Modell© ist es, die Empathiefähigkeit und Feinfühligkeit für die Situation von Menschen mit Demenz nachhaltig zu erhöhen.

Seminarpaket:
* Detaillierte methodisch-didaktische Anleitung für den Einsatz des demenz balance-Modells©
* Handbuch inklusive Seminarkonzept und Arbeitsmaterialien, um das demenz balance-Modell© selbst durchzuführen
* Zertifikat, verbunden mit der Berechtigung, das demenz balance-Modell©in der Aus-, Fort- und Weiterbildung eigenständig zu nutzen
* Jährliche Einladungen zum Anwendertreffen mit einem inhaltlichen Schwerpunkt – kollegiale Beratung und Erfahrungsaustausch
* Zugang zum geschützten Anwenderbereich
* Protokolle zu Erstellung didaktischer Materialien
* Auswertungsmethodik
* Umgang mit starken Emotionen bei Teilnehmern in der Selbsterfahrung

Ihre Investition:
Das Seminar kostet pro Person 690,00 € plus Mwst.
Der Preis beinhaltet neben dem Seminarpaket auch die Tagungspauschale (Mittagessen und Seminargetränke)

Das haben Ihre Teilnehmer/innen davon:
* Erweiterung der eigenen Handlungskompetenzin der Arbeit mit Menschen mit Demenz
* Die Möglichkeit, Gefühle und Bedürfnisse in den verschiedenen Phasen der Demenz zu erleben
* Ansprechendes und nachhaltig wirksames Arbeitsmaterial

Veranstalter:
Perspektive Demenz - Barbara Klee-Reiter, Köln
in Kooperation mit Kardinal König Haus

Referierende

Referierende:

Barbara Klee-Reiter

Veranstalter

Veranstalter:

Barbara Klee-Reiter

Dauer

Dauer:

Freitag, 30.8., 9.00 bis Samstag, 31.8., 18.00 Uhr

va0025570
Mo. 16.09.2019
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 16.09.2019 (25570)
Lehrgang
25570

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken
Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.
Kursinhalte:
Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
Gesprächsführung
Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
Begleitung von An- und Zugehörigen
Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
Trauer und Trauerbegleitung
spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2020

va0027818
Do. 19.09.2019
9.00 Uhr
TOTAL PAIN
"Erzählen Sie mir von Ihrem Schmerz"
Do. 19.09.2019 (27818)
Seminar
27818

Seminar

Mit dieser Frage hat Cicely Saunders das Gespräch mit Patientinnen und Patienten eröffnet und so dem Thema Schmerz in all seinen Dimensionen Raum gegeben. Auch uns werden viele "Schmerzgeschichten" erzählt.
Schmerzlinderung ist oftmals eine interprofessionelle Herausforderung.Mediziner/innen, Pflegende, Therapeut/innen, Sozialarbeiter/innen und Seelsorger/innensind um eine individuelle, zufriedenstellende und ethisch vertretbare Schmerztherapie bemüht, gelangen jedoch immer wieder an ihre Grenzen.
Das Wissen um die Vernetzung der Schmerzdimensionen und ein gemeinsamesVorgehen könnten ein Schritt in die richtige Richtung sein.
Daher möchte dieses Seminar den Horizont erweitern, das Gemeinsame in den Vordergrund stellen und ein Lernen voneinander ermöglichen.
- Mein Schmerz und ich - der persönliche Zugang
- Schmerzdimensionen
- Schmerzarten(akut, chronisch, Tumorschmerz)
- Erkennen von Schmerz bei eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit
- Interdisziplinäre Zugänge und deren Bedeutung in der Schmerztherapie
- Grenzen der Schmerztherapie und ethische Fragen
Zielgruppe: Interprofessionell

Referierende

Referierende:

Erna Gadinger, Physiotherapeutin

Leitung

Leitung:

Dr. Annette Henry MSc, Ärztin für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, langjährige ärztliche Leitung des Interprofessionellen Palliativlehrgangs, Kardinal König Akademie

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0027039
Mo. 23.09.2019
19.00 Uhr
Ressource und Grenzen des Ehrenamts in der Hospizarbeit
Was braucht ein/e Ehrenamtliche/r, um gut wirken zu können
Mo. 23.09.2019 (27039)
Vortrag
27039

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dipl.-Pflegewiss. (FH) Corinna Woisin, DGKP, systemische Beraterin (DGSF), Leitung Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0026651
Di. 24.09.2019
9.00 Uhr
Ehrenamtlich Engagierte verabschieden:
Sich anbahnende Abschiede frühzeitig erkennen und konstruktiv gestalten
Di. 24.09.2019 (26651)
Seminar
26651

Seminar

In Ihrer Einrichtung gibt es Ehrenamtliche, die immer stören, aber wie können Sie sich im Guten voneinander trennen? Schon länger bahnt sich an, dass die ehrenamtliche Tätigkeit nicht mehr passt. Langjährige verdiente Ehrenamtliche "gehen in Pension". Ein Ehrenamt darf auch ein Ende finden. Manchmal muss es das aus persönlichen oder beruflichen Gründen. Oder ein Projekt endet, eine Tätigkeit überfordert, wird verändert, verlagert oder abgeschafft. Es kommt darauf an, den Abschied bewusst zu gestalten. Abschiede sind schwierig und schmerzlich, für beide Seiten. In diesem Workshop werden verschiedene Perspektiven bei der Beendigung eines Engagements erörtert. Was ist dabei zu beachten? Neben den thematischen Impulsen sollen auch Fallbeispiele aus der Praxis in Kleingruppen ausgetauscht werden.
Zielgruppe: EhrenamtlichenkoordinatorInnen, Leitende, die mit Ehrenamtlichen zusammen arbeiten

Leitung

Leitung:

Dipl.-Pflegewiss. (FH) Corinna Woisin, DGKP, systemische Beraterin (DGSF), Leitung Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard, Hamburg

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0025572
Di. 01.10.2019
19.00 Uhr
Unheilbar krank -
Sinn finden und Heil werden mit schwerer Krankheit
Di. 01.10.2019 (25572)
Vortrag
25572

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Karl-Heinz Steinmetz, Theologe und Medizinhistoriker

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0027298
Fr. 04.10.2019
18.00 Uhr
Demenzbegleitung PLUS
Vertiefungskurs
Fr. 04.10.2019 (27298)
Lehrgang
27298

Lehrgang

Ein Kurs für Menschen mit gutem Basiswissen zu Demenz,
- die ehrenamtlich oder im Familien-/Freundeskreis in der Demenzbetreuung tätig sind
- Mitarbeiter/innen in Berufen, die mit Menschen mit Demenz in Kontakt sind
- und alle, die sich vertiefend mit der "Krankheit des Vergessens" beschäftigen möchten


Dieser Vertiefungslehrgang umfasst:
Einführungsabend, 2 Seminartage (aus 4 Themen wählbar), 2 Vortragsabende, 5 Gruppenabende, Abschlussabend
Ziel dieses Kurses ist
… die vertiefte Auseinandersetzung mit der Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz;
… die Vermittlung von Kenntnissen für einfühlsame Unterstützung auch in schwierigen Situationen;
… die Reflexion zum Umgang mit existenziellen Fragen (Sinn, Spiritualität, Schmerz);
… theoretisches Wissen für die eigene Begleitungstätigkeit anwendbar zu machen

Durch diesen Kurs können Sie Ihre Grundkenntnisse vertiefen und neue Zugänge und Themen kennenlernen.

Inhaltliche Schwerpunkte

- Sinn und Spiritualität
- Scham und Würde
- Biografiearbeit und Beschäftigung
- Demenzverlauf: Bedürfnisse in frühen und späten Phasen / Palliative Care
- Unterstützung durch Basale Stimulation, Validation, Kinästhetik
- Demenz & Familie

Wichtige Hinweise
- Der Kurs ist keine formale Anforderung für die Mitarbeit in Pflege oder Betreuung.
- Im Kurs wird persönliches Einlassen und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen mit Alter und Verlusten erwartet (z.B. in Rollenspielen).
- Reflexion des eigenen Erlebens ist wichtig - der Lehrgang ist aber keine Selbsthilfegruppe.
- Durchgehende Anwesenheit ist für den Erhalt des Schlusszertifikates Voraussetzung.

Der Lehrgang setzt sich zusammen aus Einführungsabend, 2 Seminartagen (aus 4 Themen wählbar), 3 Vortragsabenden, 5 Gruppenabenden, Abschlussabend

Leitung

Leitung:

Mag. Corinna Klein, Die Referent/innen des Kurses bringen einschlägige Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit Demenz mit. Sie repräsentieren die Berufsgruppen: Krankenpflege, Medizin, Seelsorge und Sozialarbeit. Im Sinne multiprofessioneller Perspektive wechseln sie einander ab.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 360,- inkl. 2 Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.30 Uhr

va0025059
Di. 08.10.2019
18.30 Uhr
Befähigung zur Trauerbegleitung
Einführung
Di. 08.10.2019 (25059)
Lehrgang
25059

Lehrgang

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum/zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmalsWegbegleiter/innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.
Inhalte:
- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen;
- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorienund Trauermodelle;
- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen;
- Möglichkeiten der Gesprächsführung;
- "Haltung";
- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten;
- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen.
Zielgruppe:
- Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs absolviert haben;
- Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, ÄrztInnen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger/innen.
Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Brigitte Mayr MAS, DGKP, Koordinatorin Trauer, Leiterin Trauercafe - Mobiles Caritas Hospiz, Erzdiözese Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 590,- inkl. Mittagessen an den Samstagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

18./19.10.19, 15./16.11.19, 13./14.12.19, 10./11.1.20, 14./15.2-20

va0028130
Mi. 09.10.2019
19.00 Uhr
Behütet bis zuletzt
Musik in Palliativpflege und Demenzbegleitung
Mi. 09.10.2019 (28130)
Vortrag
28130

Vortrag

In ihren Seminaren und Publikationen widmet sich die Musiktherapeutin, Hospiztrainerin und Autorin Simone Viviane Plechinger dem heilsamen Miteinander all jener, die für Pflege und Begleitung von Menschen in schwierigen Situationen Sorge tragen. Ihr Ziel: mit kreativen Medien wie Musik für interprofessionelles und interdisziplinäres Miteinander aller Beteiligten zu sorgen.

In der Lesung aus ihrem neuen Buch zum Einsatz von Musik in der Begleitung am Lebensende gibt Simone Viviane Plechinger Einblick, wie dieses Miteinander "unter einem Hut" für alle Mitarbeiter aus Pflege, Betreuung, Hauswirtschaft sowie für Ehrenamtliche und Angehörige gelingen kann.

Bei Sturm und Maroni lassen wir den Abend ausklingen.

Referierende

Referierende:

Simone Viviane Plechinger, Beratung, Begleitung und Entwicklung von interdisziplinären Teams in der Pflege Multiplikatorin Demenz-Balance-Modell © Dementia Care Mapperin Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,- inkl. Sturm & Maroni

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0027126
Sa. 19.10.2019
9.00 Uhr
Validation - Aufbau
Grundkenntnisse auffrischen, üben und vertiefen
Sa. 19.10.2019 (27126)
Seminar
27126

Seminar

Die Inhalte aus Basis-Seminaren in Validation werden vertieft und erweitert, Beispiele aus der Praxis werden reflektiert und mit der Theorie von Validation verknüpft.

Dieser Tag ist ein Angebot, das Wissen über Validation zu vertiefen und zu erweitern
mit Beispielen aus der täglichen Praxis
mit der Möglichkeit, vorhandenes Wissen hervorzuholen und zu vertiefen
mit Impulsen zum täglichen Anwenden in der Praxis
durch Aufzeigen neuer Möglichkeiten der Umsetzung von Validation

Der Tag bewirkt ein Nach-Hause-Gehen mit einem Rucksack voller neuer Ideen und Sichtweisen.

Zielgruppe: Personen, die bereits eine Einführung in die Validation nach Naomi Feil von mind. 8 Unterrichtseinheiten besucht haben (Ehrenamtliche, Seelsorger/innen, Heimhilfen, Angehörige u.v.m.)

Leitung

Leitung:

Martina Hunyadi, Validationslehrerin nach Naomi Feil, LIMA-Trainerin, Ergotherapeutin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

va0026948
Mo. 21.10.2019
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Mo. 21.10.2019 (26948)
Seminar
26948

Seminar

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe
und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden
Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.
Seminarinhalte:
• Das Trauma der Seele
• Das Einmaleins der Notfallpsychologie
• Die perimortale Trauerbegleitung
• Trösten ist oft Vertrösten
• Die Kraft der Sprachlosigkeit
• Normalisieren und Stabilisieren
• Der Halt im Schuldgefühl
• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallspsychologe, ehem. Bestatter www.martinprein.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0025575
Mo. 21.10.2019
19.00 Uhr
Sinnerleben bei Demenz
Mo. 21.10.2019 (25575)
Vortrag
25575

Vortrag

Lebenssinn - ist das ein Thema angesichts der Demenz, einer Krankheit, die es zunehmend schwer macht, die Welt und das eigene Sein zu begreifen?

Selbstverständlich!

Im Vortrag erfahren Sie, wie man die sinnorientierte Philosophie Viktor Frankls nutzen kann, um Herausforderungen und Ressourcen zum Sinn selbst bei fortgeschrittener Demenz zu verstehen. Eingeladen sind alle, die mit der Erkrankung zu tun haben, sei es als Betroffene, als Angehörige oder als begleitende und helfende Person im Freundeskreis, ehrenamtlichen und hauptamtlichen Engagement.

Es geht um die Frage, worauf es ankommt, um auch bei Demenz eine möglichst gute Lebensqualität zu erfahren, und was jede/r einzelne dazu tun kann.

Referierende

Referierende:

Dr.in phil. Marion Bär, Diplom-Gerontologin, Diplom- Musiktherapeutin (FH), concept.alter Heidelberg

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0025956
Mi. 13.11.2019
9.00 Uhr
Gelingende Kommunikation mit Menschen mit neurologischen Erkrankungen
Lösungsansätze bei Sprech-, Sprach- und anderen Kommunikationsstörungen
Mi. 13.11.2019 (25956)
Fachtagung
25956

Fachtagung

"Kommunikation ist - auch wenn wir es ständig (vielfach unbewusst) tun - ein sehr komplexer Vorgang."

Zwischenmenschliche Kommunikation ist ein Grundbedürfnis und eine der Voraussetzungen für gelingende Beziehungen, für zwischenmenschliche Interaktion und Kooperation. Gerade in der Medizin ist Kommunikation zur Erhebung der Anamnese sowie zum Erkennen von Bedürfnissen und Wünschen kranker Menschen von zentraler Bedeutung. Deswegen bedürfen Menschen mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten unserer besonderen Aufmerksamkeit, Empathie und Zuwendung, um ihnen in entsprechender Weise helfen zu können sowie uns mit ihnen zu verbinden. Eine hochgradig eingeschränkte Kommunikation kann im Rahmen einer medizinischen Betreuung zu Fehlinterpretationen oder zum Nichterkennen lebensnotwendiger Bedürfnisse führen, sowie ein Ausgeschlossen-Sein sowie mangelnde Teilhabe am Leben zur Folge haben. Jede nur mögliche und passende Abhilfe, von einfachen Alphabet-Tafeln über logopädische Interventionen bis zu computerunterstützten Kommunikationshilfen, soll herangezogen werden.

Inhalte:
- Humanmedizinische Grundlagen
- Kommunikationsstörungen
- Auswirkung und Folgen von eingeschränkter Kommunikation
- Hilfe und Abhilfe:
Zugang zu Menschen mit eingeschränktem Kommunikationsvermögen, Formen nonverbaler Kommunikation
Logopädie, Technische Hilfsmittel

Arbeitsweise: Vorträge mit Diskussion, Fallbeispiele, Übungen, Geräteausstellung

Zielgruppen: Medizinisches Personal, Logopäd/innen, Physiotherapeut/innen, Pflegepersonen, Ärztinnen und Ärzte; Medizintechnische Berufsgruppen, interessierte Laien,
Betroffeneund Angehörige (auch mit einer Teilnahme nur am Nachmittag)

Referierende

Referierende:

DI Dr. med. Heinz Lahrmann, Facharzt für Neurologie, Studium der Physik an der TU Wien & weitere ReferentInnen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,- Teilnahmebeitrag für Betroffene und Angehörige

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0027738
Sa. 16.11.2019
9.00 Uhr
Achtsam sein mit Menschen mit Demenz und uns selbst
anstatt GEWALTig überfordert
Sa. 16.11.2019 (27738)
Seminar
27738

Seminar

Oft ist Angehörigen und Nahestehenden unklar, wie sie mit aggressiven Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz und der eigenen Überforderung in der Begleitung sensibel zurechtkommen können.

Im Rahmen einer kurzen Selbsterfahrung mit dem Demenz Balance Modell tauchen wir in ein Leben mit zunehmenden Verlusten ein. Dies ermöglicht ein besseres Einfühlungsvermögen in Menschen mit Demenz und ihre Bedürfnisse.

Danach erarbeiten wir konkrete Ansätze, um die Überforderung in der Begleitung zu vermindern. Wir suchen nach Möglichkeiten, wie Angehörige, Freunde oder Ehrenamtliche Gewalt in Wort und Tat vermeiden können.

Zielgruppen: Angehörige, ehrenamtlich in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz Tätige, Seelsorger/innen, Interessierte am Alltagskontakt z.B. in Dienstleistungsberufen (Apotheken, Arztpraxis …) etc.

Referierende

Referierende:

Mag.a Petra Jenewein, Studium der Psychologie und Psychogerontologie, langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen und im Projektmanagement im Sozial- und Gesundheitswesen. www.gerontopsychologie.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0027558
Mo. 18.11.2019
9.00 Uhr
Gewalt hat viele Gesichter
Rahmenbedingungen und Strategien für gewaltfreie Demenzpflege
Mo. 18.11.2019 (27558)
Seminar
27558

Seminar

Gewalt hat viele Gesichter und Namen. Gewalt in der Pflege wird in Betreuungs- und Pflegeteams oft tabuisiert. Dabei ist Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern manchmal nicht klar, wie sie mit aggressiven Verhaltensweisen von älteren Menschen und Angehörigen umsichtig und fachlich richtig umgehen können. Auch die eigenen Grenzen hin zur Überforderung erfordern eine stetige Sensibilität.

Die Führungskräfte spielen in diesem Zusammenhang eine ganz wesentliche Rolle. An sie werden zahlreiche Erwartungen und Aufgaben herangetragen. Das beginnt bei der Gestaltung passender Rahmenbedingungen, einer guten Führung, sowie dem Setzen präventiv wirkender Maßnahmen. Führungskräfte sind gefordert, Gewaltsituationen zu erkennen und klärend zu intervenieren.
Wir erarbeiten anhand von Erfahrungen aus der Betreuungspraxis und unter Nutzung eines Handlungsleitfadens Wege für eine bestenfalls gewaltfreie Pflege und Kommunikation.

Zielgruppen: Führungskräfte in Pflege und Betreuung (ab Stationsleitung), Entscheidungsträger, Qualitätsbeauftragte

Referierende

Referierende:

Mag.a Petra Jenewein, Studium der Psychologie und Psychogerontologie, langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen und im Projektmanagement im Sozial- und Gesundheitswesen. www.gerontopsychologie.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0025580
Mo. 18.11.2019
19.00 Uhr
Trauern erlaubt!?!
Mit dem Verlust (m)eines Kindes nach Spätabbruch, Fehl- und Totgeburt umgehen
Mo. 18.11.2019 (25580)
Vortrag
25580

Vortrag

Wenn Paare ein Kind in der Schwangerschaft verlieren, sind Abschied und Trauer häufig ein einsamer Prozess. Gefühle des Versagens, der Schuld und der Angst vor Verurteilung sind verantwortlich dafür, dass sich verwaiste Eltern oftmals nicht gestatten zu trauern, sich zurückziehen oder den Verlust ihres Kindes allein mit sich selbst ausmachen.
Doch es können Wege aus der Tabuisierung aufgezeigt und Worte für das scheinbar Unaussprechliche gefunden werden. Durch den Vortrag können die Teilnehmenden Impulse für den eigenen Weg finden und Fragen loswerden.
Zielgruppe:
betroffene Eltern, deren Kind vor oder während der Geburt gestorben ist, unabhangig wie lange der Verlust her ist
haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die mit den betroffenen Eltern begleitend, beratend bzw. therapeutisch arbeiten
sonstige interessierte Offentlichkeit

Referierende

Referierende:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge, sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen,Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung, sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester, Fortbildungen zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und zu Trauerberaterin, Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin -www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0027078
Di. 19.11.2019
9.00 Uhr
Wenn ein Kind vor der Geburt stirbt –
Trauerbegleitung nach (Spät-)Abbruch, Fehl- und Totgeburt
Di. 19.11.2019 (27078)
Seminar
27078

Seminar

Ein Versterben unter der Geburt, ein Spätabbruch, eine Fehl- oder Totgeburt – alle haben gemeinsam, dass sich die betroffenen Eltern und Geschwisterkinder das ganz anders gewünscht haben. Und auch die Professionellen trifft der frühe, unerwartete oder dramatische Tod von Kindern vor, während oder kurz nach der Geburt anders, als wenn ein alter Mensch stirbt. Deshalb ist es eine Herausforderung, in dieser Ausnahmesituation des Lebens die betroffenen Eltern und Geschwister zu begleiten.
Die Grenze zwischen Leben und Tod bringt uns häufig auch an die Grenze von Sprache. Zugleich gibt es zu dieser besonderen Trauer von Eltern keine Umgangspatentrezepte. Aber es gibt mehrere gute Möglichkeiten, ihr zu begegnen. Um die geht es in der Fortbildung.
Auf der Basis Ihrer Erfahrungen machen wir einerseits eine Bestandsaufnahme, was Sie bislang schon alles tun, um den betroffenen Eltern zur Seite zu stehen. Andererseits erarbeiten wir auf der Basis von Ihren Fallbeispielen, bei denen Sie an Ihre Grenzen gekommen sind, wie Sie Ihren Trauerbegleitungshandwerkskoffer unmittelbar beim Tod und in der jeweils begrenzten Zeit, die Ihnen zur Verfügung steht, noch ausbauen können. Sie profitieren zudem von dem Erfahrungsschatz der Referentin, die in diesem Bereich trauerbegleitend in Deutschland seit vielen Jahren tätig ist. Der Vergleich Österreich-Deutschland kann zeigen, wie beide Länder voneinander profitieren können. Nicht zuletzt schauen wir, wie Ihr persönlicher Umgang mit diesen frühen Toden ist, wie Sie diese verarbeiten und wie Ihre Haltung dazu ist. Ihre mitgebrachten Fragen zum Thema sind herzlich willkommen und werden eine zentrale Rolle spielen.
Zielgruppe:
Mitarbeiter/innen, die mit den betroffenen Eltern begleitend, beratend bzw. therapeutisch arbeiten (wollen):
- Gynakolog/innen im ambulanten und klinischen Kontext,
- Pflegekrafte,
- Hebammen,
- medizinisch Fachangestellte in Bereich Pranataldiagnostik,
- Berater/innen aus entsprechenden Beratungsstellen,
- Therapeut/innen,
- Trauerbegleiter/innen
Ziele:
Wissenserweiterung, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Spezifika in der Trauer und Verlustbewältigung von jungen Eltern, die ihr Kind vor, wahrend oder kurz nach der Geburt verloren haben
- Kommunikativer Kompetenzausbau in der Begleitung von trauernden Eltern, insbesondere wenn sie sich ihre Trauer (selbst) aberkennen bzw. mit Schuldvorwurfen belastet sind (z. B. beim Spatabbruch)
- Vorstellung und Bestandsaufnahme, was es an Möglichkeiten und Ritualen (z. B. Totenfotografie) gibt, um die Eltern zu begleiten
- Reflektion und Ausbau der eigenen Verarbeitungsstrategien und der eigenen Haltung insbesondere zum Thema Spätabbruch

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge, sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen,Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung, sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester, Fortbildungen zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und zu Trauerberaterin, Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin -www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di 19. und Mi 20.11. jeweils von 9:00 bis 17:00

va0026665
Do. 21.11.2019
14.00 Uhr
Lehrgang Dementia Care 2020
Weiterbildung Pflege bei Demenz lt. GuKG
Do. 21.11.2019 (26665)
Lehrgang
26665

Lehrgang

Informationsveranstaltung

Dieser unverbindliche Infonachmittag gibt bei Kaffee und Kuchen Auskunft über den Lehrgang Dementia Care 2020. Der Lehrgangsleiter Raphael Schönborn informiert dabei über Struktur, Inhalt und Anforderungen des Lehrgangs. Lernen Sie bei dieser Gelegenheit das Lehrgangsteam und zukünftige Teilnehmer/innen kennen!

Lehrgangsstart ist am 20. Januar 2020.
Alle Informationen und Termine des Lehrgangs finden Sie hier.

Zielgruppen des Lehrgangs
Pflege- und Betreuungspersonen, Ärzt/innen, Vertreter/innen psychosozialer Berufe, Physio- und Ergotherapeut/innen, Psycholog/innen, u. a.

Lehrgangsabschluss
Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung im Umfang von 200 Stunden (145 UE Theorie/ à 45 min und 55 h Praxis/ à 60 min) berechtigt Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Pflegehelfer/innen, Pflegeassistent/innen und Pflegefachassistent/innen zur Führung der Zusatzbezeichnung "Pflege bei Demenz" gemäß § 64, § 104a/b GuKG. Andere Berufsgruppen erwerben das Zertifikat "Dementia Care" des Kardinal König Hauses.

Referierende

Referierende:

Raphael Schönborn BA, MA, Lehrgangsleiter
Dr.iur. Michael Halmich LL.M.
Dr. Klaus Kraushofer
Gerda Schmidt MAS
Christian Ottinger
Mag.a Sabine Zankl

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.600,- Lehrgangsbeitrag inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten, nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenlos!

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14:00 bis 17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

20. bis 22. Jänner, 26. bis 28. Februar, 24. April, 27. bis 29. April, 22. Mai, 25. bis 27. Mai, 22. bis 25. September 2020

va0027315
Fr. 29.11.2019
9.00 Uhr
Zwischen Liebe und Management
Wie männliche Angehörige pflegen und was sie dabei unterstützt
Fr. 29.11.2019 (27315)
Seminar
27315

Seminar

"Früher ließ mich meine Frau nicht einmal einen Kamillentee in
der Küche zubereiten, und heute bin ich der Chef in der Küche." (1)
"Mein Leben besteht ja nur noch aus der Betreuung und Pflege meiner Frau." (2)

In der Betreuung und Pflege von Nahestehenden sind Männer zahlenmäßig nicht das starke Geschlecht. Angehörigenpflege wird oft als rein weibliches Feld dargestellt - dies aber zunehmend zu Unrecht. Seit Jahren steigt der Anteil der Männer in der häuslichen Betreuung und Pflege. Ob ihnen diese Rolle zugeschrieben wird, hängt auch von der Definition des Begriffs "Pflege" ab - je nachdem liegt der Anteil der Männer bei 20 oder über 30% (3).Die Motive für Pflege und der "Stil" unterscheiden sich dabei gegenüber Frauen aber auch innerhalb der verschiedenen Typen von pflegenden Männern. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich bei vielen Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die meist weiblich geprägt sind "nicht wohl fühlen." (4)

Raphael Schönborn leitet seit 6 Jahren den Gesprächskreis "Meine Frau hat Demenz", eine geschlechtsspezifische Angehörigengruppe. Männer tauschen dort Erfahrungen aus, erleben Rückhalt und Entlastung und erhalten praktische Tipps und Unterstützung.

Im Rahmen des Seminars sollen die Erfahrungen aus der Angehörigenarbeit mit Männern und Erkenntnisse aus der Forschung für die eigene Praxis zugänglich gemacht werden. Wir setzen uns damit auseinander, wie Männer Angehörigenpflege erleben und bewältigen und welche spezifische Unterstützung sie brauchen.

Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele, Gruppenarbeiten und theoretische Inputs in vertrauensvoller Atmosphäre ermöglichen Reflexion, Weiterentwicklung und neue Ideen für die Praxis.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/innen im Gesundheits- und Sozialbereich in allen Settings: in der mobilen Pflege, Sozialarbeit, Beratung von An- und Zugehörigen, Leitung von Angehörigengruppen, Seelsorge und Ehrenamt.

(1)Boschert, Schönborn 2015: 19.
(2)Ebd.: 21.
(3)Demenz und Familie, S. 15
(4)Ebd S. 16

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn BA, MA, Dipl. psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpfleger, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, MA Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit. Er verfügt über langjährige Praxis in der Begleitung und Beratung von betreuenden und pflegenden An- und Zugehörigen, leitet im Kardinal König Haus den interprofessionellen Lehrgang "Dementia Care" und ist Geschäftsführer der PROMENZ Initiative.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0027952
Fr. 29.11.2019
17.00 Uhr
Verzeihen und Vergeben
Schritte zu innerem Frieden
Fr. 29.11.2019 (27952)
Seminar
27952

Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissennicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben.Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.
Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend)nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!
Zielgruppe: Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis - www.seppworks.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17:00 - 21:00, Sa 10:00 - 18:00 Uhr

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Sa. 30.11.2019
9.00 Uhr
Begegnung - Berührung - Beziehung
Basale Stimulation in der Betreuung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen
Sa. 30.11.2019 (27739)
Seminar
27739

Seminar

Wer Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet, möchte ihnen nicht nur oberflächlich begegnen. Ehrenamtlich wie professionell Betreuende suchen in solchen Begegnungen die Chance zum Aufbau einer Beziehung. Üblicherweise nutzen wir dazu die Sprache.
Wie aber gelingt der Aufbau einer Beziehung dort, wo unsere alltägliche Kommunikation versagt? Wo durch eine fortschreitende Demenz oder andere Erkrankungen die Sprache als "Brücke" wegfällt?
Das Konzept der "Basalen Stimulation" bietet eine erprobte und sorgfältige Möglichkeit, über den Körper in Kontakt zu kommen. Berührungen helfen, Kontakt aufzunehmen und Begegnungen zu gestalten. Die betreute Person kann ihren Kontakt zum eigenen Körper, zur Umwelt und zur Betreuungsperson stärken.
Darüber hinaus kann es wichtig sein, die unmittelbare Umgebung bzw. das Umfeld so zu gestalten, dass Vertrauen und Sicherheit aufgebaut werden kann. Ebenso werden "Biografische Elemente" die für eine Begleitung notwendig sind, herangezogen und reflektiert.
Das Seminar bietet allen, die Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen intensiver begegnen und ihre Kontaktfähigkeit fördern wollen, einen einfachen Einstieg in die Methoden und Prinzipien der Basalen Stimulation.
Ganz besonders sollen ehrenamtliche Mitarbeiter/innen oder Nahestehende von Menschen mit fortschreitender Demenz ermuntert werden, dem Verlust der Sprache durch ein Mehr an Berührung entgegenzuhalten. So können auch Begleitungen von zunehmend sprachlosen Menschen anregend und beziehungsreich gelingen.

Leitung

Leitung:

Mag. Gabriele Erlach-Stickler, Lehrerin für Gesundheits- und Krankepflege; Studium der Pädagogik und Pflegewissenschaften; Praxisbegleiterin für Basale Stimulation in der Pflege (R), Dozentin für das Mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell für Menschen mit demenziellen Prozessen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 18:00 Uhr

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Mo. 02.12.2019
19.00 Uhr
Scham - der Mantel der Person
Mo. 02.12.2019 (25582)
Vortrag
25582

Vortrag

"Uns kröne das schönste Geschenk aus Götterhand: die Schamhaftigkeit", sagt Euripides, Dichter griechischer Tragödien. Ist Scham eine hehre Eigenschaft des Menschen oder eine menschliche Unzulänglichkeit, die rasch überwunden werden und mit der man einen möglichst souveränen Umgang finden sollte? Der Vortrag beleuchtet Scham aus einer anthropologisch-psychologischen Perspektive, stellt Beschreibungen von Scham vor und thematisiert Formen des sich Schämens. Im Weiteren wird der Wert von Scham als grenzsichernde Emotion aufgezeigt, wie ein vertieftes Verständnis von Scham helfen kann zu einen guten Umgang mit uns selbst und warum es die Scham braucht, damit wir in der Gemeinschaft, im Beieinander, gut aufgehoben sind.

Referierende

Referierende:

Dorothee Bürgi, PhD, Psychologiestudium an der Hochschule für Angewandte Psychologie Zürich, Promotion an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien, Nachdiplomstudien in ethischer Entscheidungsfindung und systemischerOrganisationsberatung, Erstausbildung als dipl. Pflegefachfrau Anästhesie, Seminar-, Coaching- und Lehrtätigkeit im Bereich Leadership, Coaching und Healthcare in e.U., Co-Autorin von "Existentielles Coaching", "Wenn das Leben pflügt", "Existential Leadership zum Erfolg", Mitherausgeberin Leidfaden - Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer, www.dorothee-buergi.ch

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 03.12.2019
9.00 Uhr
Vom Umgang mit Scham in Pflege, Betreuung und Begleitung
Di. 03.12.2019 (27994)
Seminar
27994

Seminar

Scham ist eine vielschichtige Empfindung und sagt, etwas hat in einem intimen Rahmen zu geschehen. Weil sich Menschen in der Pflege, Betreuung und Begleitung anderer oft in deren Intimitätsbereich bewegen, begegnen sie der Scham häufig: KlientInnen schämen sich, weil sie auf fremde Hilfe angewiesen sind. Sie schämen sich für ihre körperliche Versehrtheit oder weil sie dem Ideal einer selbstbestimmten Persönlichkeit nicht mehr genügen.
Der Workshop beginnt mit einem Rückblick auf die zentralen Aussagen aus dem Vortrag Scham - der Mantel der Person, vertieft die hilfreich-schützenden wie auch die erschwerenden Auswirkungen von Scham, thematisieren die Haltungen und Werte, die in diesem Zusammenhang wichtig sind und gibt Impulse und Anleitung für einen schamvollen Umgang in der Begegnung mit sich und anderen. Praxis-Situationen der Teilnehmenden laden ein zur Diskussion und geben Gelegenheit zum Austausch und zur Reflexion der eigenen Erfahrungen in diesem Themenfeld.

Leitung

Leitung:

Dorothee Bürgi, PhD, Psychologiestudium an der Hochschule für Angewandte Psychologie Zürich, Promotion an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien, Nachdiplomstudien in ethischer Entscheidungsfindung und systemischerOrganisationsberatung, Erstausbildung als dipl. Pflegefachfrau Anästhesie, Seminar-, Coaching- und Lehrtätigkeit im Bereich Leadership, Coaching und Healthcare in e.U., Co-Autorin von "Existentielles Coaching", "Wenn das Leben pflügt", "Existential Leadership zum Erfolg", Mitherausgeberin Leidfaden - Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer, www.dorothee-buergi.ch

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

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Fr. 06.12.2019
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Fr. 06.12.2019 (27834)
Seminar
27834

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Sa. 07.12.2019
9.00 Uhr
Gemeinsam Erinnerungen pflegen
Lebensgeschichtliche Arbeit im ehrenamtlichen Engagement
Sa. 07.12.2019 (27593)
Seminar
27593

Seminar

Die Pflege von Erinnerungen an Kindheit und Jugend ist eine Form der Begegnung, die das achtsame Verständnis für Bedürfnisse, Ressourcen und Verhaltensweisen alter und sterbender Menschen fördert. Sie stärkt die Identität der einzelnen Person und stiftet zugleich Gemeinschaft.
Die Fortbildung gibt Anregungen zu Prinzipien, Methoden und Zielen von lebensgeschichtlicher Arbeit - speziell für die Arbeit mit alten und sterbenden Menschen.
Gemeinsames Nachdenken über bisherige Erfahrungen und offene Fragen unterstützt dabei, Ideen für die Umsetzung in der eigenen Arbeit (weiter-) zu entwickeln.

Inhalt
* Was wirkt beim lebensgeschichtlichen Erzählen und Zuhören?

* Welche sozial- und zeitgeschichtlichen Verhältnisse und gesellschaftlichen Entwicklungen haben die Lebensgeschichte geprägt - unsere eigene und diejenige der Menschen, für die wir uns engagieren?

* Methoden von Biografie- und Erinnerungsarbeit aus alltagsgeschichtlicher Perspektive

* Erinnerungspflege mit Menschen, die mit dementiellen Veränderungen leben

* Ethische Fragen und Abgrenzung zu therapeutischen Zugängen

Leitung

Leitung:

Mag. Dr. Elisabeth Wappelshammer, Historikerin und Philosophin im Themenfeld von Gerontologie, Palliative Care und Dementia Care. Sie befasst sich seit über 30 Jahren mit Biografie- und Erinnerungsarbeit - praktisch und theoretisch, als Autorin und Fortbildnerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Fr. 24.01.2020
18.00 Uhr
Männer in ihrer Trauer begleiten
Trauer und Gender
Fr. 24.01.2020 (25948)
Seminar
25948

Seminar

Die Fähigkeit zu trauern ist eine Grundausstattung jedes menschlichen Wesens. Dennoch sehen wir, dass unterschiedliche historische Epochen und unterschiedliche Kulturen unterschiedliche Formen entwickeln, um Trauer zu leben. Sosehr nun der Prozess der Trauer ein höchst individuelles Geschehen ist, sosehr ist doch erkennbar, dass individuelle Kontexte und Lebensumstände emotionalen Ausdruck - wie es Trauer einer ist - beeinflussen können. Das Seminar möchte zunächst die männliche Lebenswelt in den Blick nehmen, um aus diesem Blickwinkel auf die Prozesse der Trauer zu schauen. Das Ziel ist, ein vertieftes Verständnis für männliche bzw. individuelle Trauervollzüge zu erlangen.

Inhalte: Männliche Lebenswelten, Prozesse der Trauer, Geschlechtssensible Begleitung

Zielgruppe: alle am Thema Interessierte

Leitung

Leitung:

Mag. Dr. Erich Lehner, Psychoanalyse, Palliative Care, Männer- und Geschlechterforschung, www.erich-lehner.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Dauer

Dauer:

Fr. 18:00 - 21:00 Uhr, Sa. 9:00 - 17:00 Uhr

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Fr. 07.02.2020
14.00 Uhr
GEH BIS AN DEINER SEHNSUCHT RAND - GIB MIR DIE HAND
Fr. 07.02.2020 (28003)
Seminar
28003

Seminar

In uns Allen wohnt die Sehnsucht nach innerem Ankommen in einer Heimat, die wir verlassen aber nicht vergessen haben. Die Hinbewegung zu dieser Heimat ist ein mächtiger Trieb in uns. Lange unbewusst und vielleicht auch lange verdrängt, verwechselt, nicht gehört. Wir leben in unseren Geleisen - wo ist unserer Sehnsucht Rand? Wo in uns ist die Stimme, die uns aufruft, das Abenteuer zu wagen, in den Raum hinaus zu gehen, über die Grenzen zu schauen?

"Lass Dir alles geschehen, Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehen, kein Gefühl ist das fernste",
Haben wir den Mut zum Risiko? Handlungen zu setzen, die unseren Rahmen sprengen, den wir uns selbst konstruiert haben und der uns zu einem geistigen Gefängnis zu werden droht?
Es geht nicht darum, Gutes und Stimmiges in unserem Leben hinter uns zu lassen, sondern uns von Altem, Belastenden, Überholten zu trennen. Neue Wege zu finden, die unserer inneren Entwicklung entsprechen.

"Gib mir die Hand..."
Wenn wir unsere Grenzen erweitern und im Sinne unseres inneren Weges Neues, scheinbar Unmögliches zulassen, dann streckt sich uns eine Hand entgegen. - Wie wir sie nennen, spielt keine Rolle. Ist es das Universum, Gott, das Leben oder unser eigenes Selbst, das uns die Hand bietet? Wir ergreifen diese Hand und lassen uns von ihr mitnehmen.

"Nah ist das Land, das sie das Leben nennen".
Für jeden von uns ist es ein anderes Land aber immer ist es das Land unseres eigenen Lebens, unseres weiten, kostbaren Lebens, in das hinein wir uns öffnen. Es kommt uns mit ausgebreiteten Armen entgegen, wenn wir uns alles geschehen lassen, Schönheit und Schrecken. Kein Gefühl ist das fernste.
Schließlich merken wir, dass wir die Heimat in uns tragen, Weg und Ziel sind Eins geworden.

Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht,
dann geht er schweigend mit ihm aus der Nacht.
Aber die Worte, eh jeder beginnt,
diese wolkigen Worte sind:
Von Deinen Sinnen hinausgesandt,
geh bis an Deiner Sehnsucht Rand;
gib mir Gewand.
Hinter den Dingen wachse als Brand,
dass ihre Schatten, ausgespannt,
immer mich ganz bedecken.
Lass Dir alles geschehn: Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehn: kein Gefühl ist das fernste.
Lass Dich von mir nicht trennen.
Nah ist das Land,
das sie das Leben nennen.
Du wirst es erkennen
An seinem Ernste.
Gib mir die Hand.
Rainer Maria Rilke (aus dem Buch vom mönchischen Leben)

Die Teilnehmenden des Seminars sind gebeten, als Vorbereitung dieses Gedicht immer wieder zu lesen, bis Sie wissen, in welchen Worten, in welchen Zeilen Sie sich wiederfinden.

Mit Hilfe der Systemischen Aufstellungsarbeit werden wir Ihre Worte oder Zeilen im Raum zur Sprache bringen und - eingebettet in die Worte von Rilke - Ihre persönliche Geschichte beleuchten. Dieser Geschichte, die in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft liegen kann, in Ihrem Bewusstsein einen befreiten Platz zu geben, ist das Ziel.

Wer von den Teilnehmenden aufstellen möchte, ist gebeten, dies schon bei der Anmeldung bekannt zu geben. Es werden insgesamt etwa 10 Aufstellungen möglich sein. Teilnehmende ohne eigene Aufstellung haben die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen, indem sie sich als RepräsentantInnen wählen lassen und auf diese Weise auch ein Stück eigenen Weges gehen können. Einerseits sind Sie Teil des aufgestellten Systems und andererseits schwingt in Ihnen oft ein Aspekt der eigenen Geschichte mit. Selbst wenn Sie als Zuschauer im Kreis um die Aufstellung sitzen, werden Sie Teil des Ganzen und auch hier wird etwas in Ihnen angerührt, das vielleicht schon lange auf Antwort wartet.

Leitung

Leitung:

Christl Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland und Amerika.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 315,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

Fr., 14 Uhr mit open end, Sa. 10- 19:30, So. 10 - 14:00

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Di. 18.02.2020
19.00 Uhr
Der Körper im Prozess des Sterbens
Di. 18.02.2020 (28170)
Vortrag
28170

Vortrag

Referierende

Referierende:

Rainer Simader, freiberuflicher Physiotherapeut, Tanz- und Ausdruckstherapeut, ehem. Senior Physiotherapist St. Christophers Hospice London, Dozent für Physiotherapie, Gründer der Fachgruppe Physiotherapie in der Palliative Care bei PhysioAustria und der Task Force Physiotherapy der EAPC, Herausgeber des Buches "Was wir noch tun können: Rehabilitation am Lebensende" (Elsevier).

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Mi. 19.02.2020
9.00 Uhr
Der Körper im Prozess des Sterbens
Vom Können und Zutrauen.
Mi. 19.02.2020 (28168)
Seminar
28168

Seminar

Krankheit und der Prozess hin zum Tod hinterlassen körperliche Spuren. Oft sind es gerade die körperlichen Veränderungen, die das Sterben so sichtbar machen. Im Zuge dieses Wandels erfährt der Körper eine zunehmend defizitorientierte Betrachtungsweise und diese führt dazu, dass Menschen zunehmend Vertrauen in sich selbst verlieren und diesen Körpern (und Menschen) auch immer weniger zugetraut wird.
Der Zustand des Körpers hat immer etwas mit der eigenen Identität zu tun und gerade in einer leistungsorientierten Gesellschaft, in der es auch um die Perfektion des Körpers und das Funktionieren geht, ist es besonders wichtig, sorgsam mit diesen Identitätsveränderungen im Prozess des Sterbens umzugehen. Dies bedeutet zum einen, den Menschen auch behutsam im Prozess der körperlichen Veränderungen zu begleiten, anderseits erfordert es von professionellen Begleitern auch einen Blick dahin zu werfen, welche körperlichen Potentiale ein sterbender Mensch hat. Denn: die Arbeit mit dem Körper ist immer auch eine Arbeit mit einer einzigartigen Ressource.
Ziele:
- Bewusste Auseinandersetzung mit körperlichen Bedürfnissen und körperlichen Ressourcen von Menschen mit lebenszeitbegrenzenden Erkrankungen
- Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung zu Körper und Sterben
- Überlegungen, wie die Ressource Körper im palliative Setting gefördert werden kann

Inhalte:
- Körper jenseits des Symptoms: Aktivität und Partizipation
- Wissenschaftliche Erkenntnisse, was ein Mensch mit einer lebenszeitbegrenzenden Erkrankung körperlich noch leisten kann
- Die Rolle von körperlicher Aktivität, Kraft und Ausdauer hinsichtlich Lebensqualität, Identität und Symptomen bei Menschen in einer palliativen Situation
- „körperliches Empowerment“
- Praxisbeispiele
- Körperliche Selbsterfahrung

Leitung

Leitung:

Rainer Simader

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr