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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19

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Mo. 21.01.2019
9.00 Uhr
Lehrgang Dementia Care 2019
Weiterbildung Pflege bei Demenz lt. GuKG
Mo. 21.01.2019 (25635)
Lehrgang
25635

Lehrgang

Zielsetzungen
- Wohlbefinden, Selbstbestimmung und Teilhabemöglichkeiten von Betroffenen werden durch die erworbenen Kompetenzen der Absolvent/innen verbessert.
- Absolvent/innen wirken als Multiplikator/innen in der interprofessionellen Zusammenarbeit und unterstützen An- und Zugehörige.
- Absolvent/innen erleben die Arbeit durch ihre personzentrierte Haltung und erworbenen Erkenntnisse fachlich und persönlich zufriedenstellender.

Dementia Care Kompetenzen
- Teilnehmer/innen entwickeln eine empathische und wertschätzende Grundhaltung.
- Teilnehmer/innen lernen Entwicklungsprozesse zu begleiten und erhalten Grundkenntnisse der Palliativen Demenzbetreuung.
- Teilnehmer/innen lernen ihr Handeln ethisch zu reflektieren und zu argumentieren.
- Teilnehmer/innen lernen Interventionen anzuwenden, die sich an den Ressourcen und Bewältigungsformen der Betroffenen orientieren.
- Sie erwerben Zusammenhangswissen in Bezug auf sozialpolitische, medizinische, gerontologische, rechtliche und ethische Dimensionen der Demenz.
- Sie erarbeiten sich Vernetzungs- und Vermittlungskompetenzen in der Interaktion mit An- und Zugehörigen und als Multiplikator/innen im interprofessionellen Team.
- Teilnehmer/innen bauen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit aus.

Zielgruppen
Pflege- und Betreuungspersonen, Vertreter/innen psychosozialer Berufe,
Physio- und Ergotherapeut/innen, Psycholog/innen, u. a.

Lernwege - Theorie und Praxis verbinden
- fünf berufsbegleitende Module (19 Seminartage)
- zwei Coachingtage zum Erfahrungsaustausch in kontinuierlichen Kleingruppen
- Analyse von Fallbeispielen und Entwicklung von Lösungen
- Exkursionen und Praxisaufgaben

Abschluss
Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung im Umfang von 200 Stunden (145 UE Theorie/ à 45 min und 55 h Praxis/ à 60 min) berechrigt Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Pflegehelfer/innen, Pflegeassistent/innen und Pflegefachassistent/innen zur Führung der Zusatzbezeichnung "Pflege bei Demenz" gemäß § 64, § 104a/b GuKG. Andere Berufsgruppen erwerben das Zertifikat "Dementia Care" des Kardinal König Hauses.

Lehr- und Weiterbildungsleitung
Raphael Schönborn, MA Sozialwirtschaft und Soz. Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP, Sonderausbildung für Lehrtätigkeit § 65b GuKG; langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und An- und Zugehörigen, Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, Wien

Fünf Module mit je drei Seminartagen
von 9.00 bis 17.45 Uhr (1. und 2. Seminartag) bzw. 15.45 Uhr (3. Seminartag)
Modul I "Haltung und Handlung": 21. bis 23. Jänner 2019
Menschenbild, Grundlagen gerontologischer Betreuung und Pflege; Pflegeprozess im Demenzverlauf; Kommunikation und Validation
Modul II "Medizinische und fachliche Grundlagen": 25. bis 27. Februar 2019
Demenzformen, Abgrenzung Delir, Suchterkrankung; Demenz und Palliative Care insb. Ernährung, Risikomanagement, Schmerz; Interprofessionelle Zusammenarbeit
Modul III "Lebensqualität und Wohlbefinden": 10. bis 12. April 2019
Kultursensible Betreuung und Pflege; Intimität und Sexualität; Kreativität und Beschäftigung; ausgewählte Methoden der Betreuung und Pflege
Modul IV "Rahmenbedingungen und Vermittlung": 3. bis 5. Juni 2019
Rechtliche Rahmenbedingungen; Umgang mit herausfordernden Situationen; Zusammenarbeit mit An- und Zugehörigen
Modul V "Ethik in der Anwendung": 24. bis 25. September 2019
Ethische Grundsätze, Reflexion, Entscheidungsfindung; Deeskalationstraining
Abschlussprüfung und -evaluation: 26. September 2019, 9.00 bis 12.15 Uhr
Feeback, Ausblick und Abschlussfeier: 27. September 2019, 9.00 bis 13.15 Uhr

Zwischen den Modulen finden zwei Coachingtage in den Einrichtungen der Teilnehmer/innen statt (9. April, 31. Mai 2019).

Referierende

Referierende:

Raphael Schönborn BA, MA, Dr.iur. Michael Halmich LL.M., Gerda Schmidt MAS, Dr. Klaus Kraushofer, Dr. Helga Singer, Christian Ottinger, Mag. Sabine Zankl

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.600,- Lehrgangsbeitrag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung bis 7. Dezember 2018 erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

Montag, 21.1., 9.00 bis Mittwoch, 23.1., 15.45 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

25. bis 27. Februar, 9. bis 12. April, 31. Mai, 3. bis 5. Juni, 24. bis 27. September 2019

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Mi. 23.01.2019
9.00 Uhr
Hypnosystemische Trauertherapie-
Die Arbeit mit komplizierten Trauerverläufen
Mi. 23.01.2019 (24241)
Seminar
24241

Seminar

Der Trauerprozess ist immer auch ein Beziehungsprozess in der Beziehung zum Verstorbenen. Dabei kommt es aber immer wieder zu komplizierten Trauerverläufen, in denen der Trauer- und Beziehungsprozess zu einem Stillstand kommt und ein gelingendes Leben nach einem schweren Verlust blockiert oder durch somatische und depressive Symptome belastet wird. Hintergründe hierfür liegen oft in ungelösten Konflikten mit dem Verstorbenen oder in traumatischen Umständen beim Tod des geliebten Menschen. Hier ist eine über die Trauerbegleitung hinausgehende therapeutische Arbeit nötig. In diesem Workshop wird dargestellt, wie der Sinn der Trauer- und Beziehungsblockaden zu entschlüsseln ist und wie die Blockaden zu lösen sind. Dann kann die Trauer und die Liebe zum Verstorbenen wieder ins Fließen kommen und damit ins Leben führen.
Zielgruppe: Professionell und ehrenamtlich Tätige in der Trauerbegleitung, Psychotherapeut/innen, Lebens- und Sozialberater/innen

Referierende

Referierende:

Dipl.-Psych.

Leitung

Leitung:

Roland Kachler, Psychol. Psychotherapeut, Mitarbeit an der Landesstelle für Psychologische Beratungsstellen, eigene psychotherapeutische Praxis, Buchautor, www.kachler-roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mi. und Do., jeweils 9:00 - 17:00

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Mi. 23.01.2019
19.00 Uhr
"Meine Trauer kann gehen, weil du bleibst"
Wie die Trauer ihr Ziel findet und die Liebe ins Leben führt
Mi. 23.01.2019 (25101)
Vortrag
25101

Vortrag

Die Liebe zum Verstorbenen darf bleiben und die Trauer kann gehen. Diesen anderen Traueransatz, der die Beziehung zum Verstorbenen ins Zentrum rückt, stellt Roland Kachler vor. Wenn die Trauer ihre zentrale Aufgabe erledigt hat, kann der Trauernde sie gehen lassen. Ihre zentrale Aufgabe ist es, eine neue andere Beziehung zum Verstorbenen zu finden. So findet die Trauer ihr eigentliches Ziel, während die Liebe ins Leben führt. Damit öffnet Roland Kachler noch einmal die bisherige Trauerpsychologie, wie er es schon in seinem bisher viel beachteten Trauerbuch "Meine Trauer wird dich finden" getan hat.

Referierende

Referierende:

Roland Kachler Dipl.-Psych., Psychol. Psychotherapeut, Mitarbeit an der Landesstelle für Psychologische Beratungsstellen, eigene psychotherapeutische Praxis, Buchautor, www.kachler-roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Fr. 25.01.2019
9.00 Uhr
Wie glauben Menschen mit Demenz?
Eine theologisch inspirierte Suche
Fr. 25.01.2019 (26946)
Seminar
26946

Seminar

Wer sich im Internet auf die Suche nach dem Begriffspaar "Demenz & Glaube" macht, stößt vor allem auf Angebote: Wie können wir Menschen mit Demenz auch spirituell begleiten? Welche Formen von Gottesdiensten, Gebeten, Gesprächen brauchen sie? Auch die "Vorteile" der Spiritualität werden benannt, etwa Halt und Geborgenheit. Aber Glaube ist doch sicherlich mehr als eine Dimension der Betreuung, ein liturgisches Angebot, eine Form der Biografiearbeit.
"Und doch besteht der Glaube weder im Denken und Wissen noch im Tun, sondern reicht tiefer, umfasst das ganze innere und äußere Leben. .... der Glaube beginnt eben nicht erst, wenn der Mensch zu einer verstandesmäßigen Reflexion fähig wird; wo der Mensch dazu nicht mehr fähig ist, da hört der Glaube noch nicht auf"
(http://www.glaube-und-demenz.de/downloads/gruendungskonzept.pdf)
In diesem Seminar machen sich zwei Theologinnen mit Ihnen auf die Suche, wie wir Glauben verstehen und damit auch leben: Als reflektiertes, verstandes-bedürftiges oder als vor-gedankliches Geschehen. Gemeinsam erkunden wir unsere eigenen Konzepte von "Glauben" anhand von Texten und fundamentaltheologischen Impulsen. Wir spüren in Diskussionsphasen der Frage nach, welche Definition des Glaubensgeschehens weit genug ist, um Menschen mit Demenz als ebenbürtig Glaubenden zu begegnen, statt - überspitzt formuliert - als Objekten der spirituellen Dienstleistung.
Der zweite Teil des Seminars widmet sich den Fragen, die das Leben in Gestalt der Demenz an uns stellt. Welche Fragen werfen sich im gemeinsamen Vollzug, in der Begegnung auf, die uns verunsichern, erschüttern, aber auch lernen lassen? Welche Glaubensfragen stellen sich im begleitenden Alltag - und wie gehen wir damit um? Im Dialog und anhand von Praxisbeispielen aller Teilnehmenden wollen wir unsere Sensibilität schärfen, neue Perspektiven entdecken und vielleicht auch neuen Mut schöpfen für unvollkommene Versuche.
Zielgruppen:
Personen aus der Seelsorge (Pfarrer/innen, Pastoralassistent/innen, Pflegeheim und Krankenhausseelsorger/innen, ehrenamtliche Seelsorger/innen, Seniorenbeauftragte in Pfarren)
Personen in der Begleitung von Menschen mit Demenz, haupt- und ehrenamtlich oder familiär/nachbarschaftlich
Voraussetzungen:
Interesse an der Fragestellung, Bereitschaft zu Selbstreflexion und Einbringen in der Gruppe
Theologisches Fachwissen wird NICHT vorausgesetzt

Leitung

Leitung:

Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel, Theologische Referentin der Caritas der Diözese St. Pölten und Seelsorgerin in einem Pflegeheim
Dr. Maria Katharina Moser, Pfarrerin, Ethikerin und Direktorin der Diakonie Österreich

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 130,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Di. 29.01.2019
19.00 Uhr
Palliative Betreuung von Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen
Di. 29.01.2019 (25987)
Vortrag
25987

Vortrag

Referierende

Referierende:

DI Dr.med. Heinz Lahrmann, Facharzt für Neurologie, Studium für Physikan der Technischen Universität Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr