Logo

Veranstaltung finden

Tagungsraum anfragen

Gesellschaftsfragen

a2221

Bildungsprogramm

Wir greifen aktuelle Fragen der Gesellschaft und unseres Zusammenlebens auf. Zu den Themen Zivilgesellschaft, soziales Engagement, Migration und Integration, kulturelle und religiöse Diversität bringen wir Menschen zusammen und stärken professionelle sowie persönliche Kompetenzen. Dabei setzen wir auf Dialog, Offenheit und Reflexion. Zeitgemäße Bildungsformate unterstützen das Lernen und die Erweiterung der Handlungsoptionen.

Den Folder zum Bildungsgang Einsamkeit und zum Lehrgang Freiwilligenkoordination können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder Bildungsgang Einsamkeit

a3798

PDF-Datei: Folder Lehrgang Freiwilligenkoordination

a2173
va0032661
Fr. 03.12.2021
18.00 Uhr
Die Anfängliche Gestalt
unser Ursprung und unsere Heimat
Fr. 03.12.2021 (32661)
Seminar
32661

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich
Ersatztermin für Februar 2021

Im Zen könnte die Anfängliche Gestalt die Lebensenergie vor der Gestaltwerdung sein, bei Plato die Idee, die unserer sichtbaren Gestalt zu Grunde liegt, im Christentum ist sie unser Ursprung, so wie Gott uns gemeint hat. Worte, Begriffe, aber wissen wir jetzt etwas über sie? Haben wir sie jetzt erfasst …? Mit Hilfe der Systemischen Aufstellungsarbeit wollen wir uns sehr behutsam unserer Anfänglichen Gestalt nähern, wissend, dass wir nur den Schatten der sich der Sprache entziehenden Wirklichkeit erhaschen können. Wir nähern uns im Vertrauen darauf, dass in uns eine Erinnerung an unseren Ursprung lebt, die uns führen wird.
Wem werden wir begegnen, wenn wir uns unserem Ursprung nähern? Wohl nur in den seltensten Fällen der reinen Qualität, viel wahrscheinlicher unseren Projektionen. In Respekt vor den Schleiern, die wir der Anfänglichen Gestalt umgelegt haben, werden wir sie Schritt für Schritt davon befreien. Diese Schleier gehören zu unterschiedlichen Phasen unseres Lebens, aber jetzt ist es Zeit, sie zu lüften und den inneren Weg zu der Qualität, als die wir ursprünglich gemeint sind, frei zu machen. Die Entschleierung unserer ursprünglichen Gestalt allein, kann ein Grund sein, sich ihr zu nähern. Aber es kann auch ein Thema, das uns am Herzen liegt, ein guter Grund sein. Wie verändert sich dieses Thema und wie verändern wir uns dabei, wenn unser Thema in den Wirkkreis der Anfänglichen Gestalt gerät.
Schließlich kann auch eine Krankheit ein guter Grund sein, sich dem eigenen Ursprung zu nähern, in der berechtigten Annahme, dass dort das Wissen um unser Anfängliches Heil-Sein auf uns wartet. Während wir uns an unsere Anfänglichen Gestalt wenden, stehen wir bewusst auf dem Boden unserer gegenwärtigen Realität. Von da aus sind wir im Stande, uns, so gut es im Augenblick geht, für unsere ursprüngliche Wirklichkeit zu öffnen und ihre Stimme zu hören.
Wer von den Teilnehmenden aufstellen möchte, ist gebeten, dies schon bei der Anmeldung bekannt zu geben.
Es werden insgesamt etwa 10 Aufstellungen möglich sein. Teilnehmende ohne eigene Aufstellung haben die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen, indem sie sich als Repräsentant*innen wählen lassen und auf diese Weise auch ein Stück eigenen Weges gehen können. Einerseits sind Sie Teil des aufgestellten Systems und andererseits schwingt in Ihnen oft ein Aspekt der eigenen Geschichte mit. Selbst wenn Sie als Zuschauer*in im Kreis um die Aufstellung sitzen, werden Sie Teil des Ganzen und auch hier wird etwas in Ihnen angerührt, das vielleicht schon lange auf Antwort wartet.

Leitung

Leitung:

Christl Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland und Amerika

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 350,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

Fr., 18.00-21.00 Uhr, Sa. 10.00-19.30, So. 10.00-18.00 Uhr


va0032660
Fr. 10.12.2021
17.00 Uhr
Verzeihen und Vergeben
Schritte zu innerem Frieden
Fr. 10.12.2021 (32660)
Seminar
32660

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.
Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!
Zielgruppe: Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis - www.seppworks.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 190,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17.00 - 21.00, Sa 10.00 - 18.00 Uhr


va0032654
So. 09.01.2022
14.00 Uhr
Slow Art
Kunst im Kardinal König Haus
So. 09.01.2022 (32654)
Führung
32654

Führung

Je nachdem, welcher Studie man glaubt, verbringen die Besucher*innen einer Ausstellung durchschnittlich 5-15 Sekunden vor einem Kunstwerk. Oft wird nur das gesehen, was man schon weiß, oder man konsumiert die Kunst hauptsächlich über Werkbeschriftungen und Saaltexte.
Slow Art - "Kunstbetrachtung in Muße" - hingegen ist die Einladung, mehr Zeit mit den Bildern und Objekten zu verbringen. Echte Seherfahrungen und persönliche Entdeckungen sind Ziel und Ergebnis dieser neuen Art des Kunsterlebens.
Eine lockere Hängung, der Verzicht auf Beschriftungen und der Mut zur Reduktion sind Voraussetzungen für diese neue Weise des Kunstgenusses.
In einer Stunde werden zirka 5 Werke auf den Gängen des Kardinal König Hauses betrachtet - individuell und als lockere Gruppe. Eine Hinführung und eine Zusammenschau am Ende sind wichtige Bestandteile dieses Angebots.
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 10 Personen beschränkt.
Treffpunkt im Foyer des Kardinal König Hauses. Wir bitten Sie, zehn Minuten vor Beginn zu erscheinen.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag.a Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau, Leiterin des Bildungsbereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 12,- Teilnahmebeitrag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 15.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

9.1.2022


va0032662
Di. 11.01.2022
9.00 Uhr
Symposium - Einfluss nehmen
Home of social Influence
Di. 11.01.2022 (32662)
Symposium
32662

Symposium

Was geht? - Mehr als wir denken...
Wie geht‘s?- Lassen wir uns anregen...

Wir wollen verstehen, wie die Rahmenbedingungen sozialer Arbeit entstanden sind und wie sie sich weiterentwickeln. Wir wollen sehen, wie wir aktiv Einfluss auf Gesetzwerdung nehmen können. Wir wollen verstehen, wie wir öffentliche Bilder mitgestalten können. Wir erkunden, welche großen Themen unsere Arbeit und die Gesellschaft in Zukunft beeinflussen werden.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 11.1.2021


va0032830
Do. 20.01.2022
9.00 Uhr
CARING COMMUNITIES
für eine konviviale Gesellschaft der Zukunft
Do. 20.01.2022 (32830)
Lehrgang
32830

Lehrgang

Caring Communities oder Sorgende Gemeinschaften gibt es auf der ganzen Welt. Sie entstehen an den Bruchstellen des Lebens, wo Menschen die Zerbrechlichkeit und Begrenztheit des Lebens erfahren und auf Solidarität, Unterstützung und Hilfe anderer angewiesen sind. Der Weg in eine sorgende Gesellschaft beginnt mit der Leidenschaft und Weisheit, sich nicht mit dem Status quo abzufinden, sich auf andere einzulassen, miteinander zu lernen, Lebenserfahrung und Wissen offen und kritisch zu teilen und sich auch für das Gelingen der Projekte anderer zu engagieren.

Vielfältige Kommunikationsformen und Lernformate unterstützen diese Prozesse: Workshops, Symposien, Webinare und Coachings. Themen: Caring Communities - Ideengeschichte und Modelle · Konvivialismus - Philosophie und Praxis · Kommunale und organisationale Ethik · Politik der Sorge und Gerechtigkeit · Geschlecht und Diversität · Gemeinwohlökonomie · Projektentwicklung - praktisch und theoretisch

Zielgruppe: Dieser Lehrgang öffnet einen Raum für alle, die in ihrem sozialen und beruflichen Kontext den Text einer neuen Konvivialität in kleinen Schritten weiterschreiben, unterstützen und ko-kreieren. Er schafft vielfältige Möglichkeiten, sich inter-national zu vernetzen sowie aus den Erfahrungen anderer zu lernen, indem Theorie praxisorientiert vermittelt und die Praxis theoriegeleitet reflektiert und projekt- und prozesshaft gestaltet wird.

Referent*innen: Brigitte Aulenbacher, Cornelia Coenen-Marx, Andreas Heller, Patrick Schuchter, Robert Sempach, Klaus Wegleitner, Peter Zängl und weitere kundige Personen
Anmeldeschluss: 31. Oktober 2021

Veranstalter

Veranstalter:

Sorgenetz, Verein zur Förderung gesellschaftlicher Sorgekultur & MIGROS Kulturprozent

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.500,- inkl. Pausenverpflegung und Lehrgangsunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Ilona Wenger, ilcc@sorgenetz.at, +43 (0) 664 4568515, www.sorgenetz.at/ilcc

Dauer

Dauer:

Donnerstag, 20.1., 9.00 bis Freitag, 21.1., 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

12 Lehrgangstage und 2 ganztägige Symposien verteilt auf 6 Blöcke (3 im Kardinal König Haus, Wien · 2 in der Katholischen Akademie, Freiburg · 1 in Schloss Hofen, Lochau) von Januar 22 bis Juni 23

Download

Download
Lehrgangsfolder Caring Communities