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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Den Folder zum Kurzlehrgang Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit

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va0030844
Fr. 04.12.2020
14.00 Uhr
Kapellenerkundung
Einen Ort der Stille entdecken
Fr. 04.12.2020 (30844)
Führung
30844

Führung

Die Hauskapelle der Jesuitenkommunität und des Seminarzentrums ist Kristallisationspunkt für das Feiern in Gemeinschaft und das persönliche Gebet. Seit ihren Anfängen befindet sie sich an diesem Ort im ersten Stock des ehemaligen Jagdschlosses. Durch die Umgestaltung von 2012 konnten die historischen Elemente der Architektur freigelegt werden und neue Impulse für den Dialog zwischen Drinnen und Draußen, Alt und Neu, Gott und Mensch gesetzt werden.
In der gemeinsamen Raumerkundung ist unter anderem Zeit, den haptischen Reizen der verwendeten Materialien nachzugehen, das Wandbild von Günther Kraus zu erschließen und der Geschichte des Seligen Franz Jägerstätters und seiner Ehefrau, die in der Kapelle verehrt werden, zu begegnen.
Treffpunkt im Foyer des Kardinal König Hauses.

Referierende

Referierende:

Sr. Mag.a Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau, Leiterin des Bildungsbereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus
P. Friedrich Prassl SJ, Jesuit, Direktor des Kardinal König Hauses

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Teilnahme gratis

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 15.00 Uhr


va0030844
Fr. 04.12.2020
14.00 Uhr
Kapellenführung
Fr. 04.12.2020 (30844)
Führung
30844

Führung

Text folgt

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Treffpunkt 10 Minuten vor Beginn im Foyer des Kardinal König Hauses

Referierende

Referierende:

Sr. Mag. Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau, Leiterin des Bildungsbereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus
P. Friedrich Prassl SJ, Jesuit, Direktor des Kardinal König Hauses

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 15.00 Uhr


va0030841
Fr. 04.12.2020
19.00 Uhr
Amazonien - zwischen Naturzerstörung, Corona und Hoffnungen der Indigenen
Fr. 04.12.2020 (30841)
Vortrag
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Vortrag

Letzten Herbst wurde Amazonien aufgrund akuter Waldbrände und deren Folgen für das Klima medial stark wahrgenommen. Auch die Amazoniensynode der katholischen Kirche hat die Aufmerksamkeit dorthin gelenkt. Die Zerstörung der Natur und die Bedrohung für die Indigenen hat sich seither, speziell in Brasilien unter der Präsidentschaft Bolsonaros, noch zugespitzt. Globale wirtschaftliche und politische Interessen forcieren die Zerstörung. Die Coronakrise stellt eine weitere Bedrohung für die indigenen Völker dar. Doch die Indigenen leisten mutigen Widerstand und haben uns Rat zu bieten: Ihr Erfahrungsschatz und ihre Perspektiven im Umgang mit unserem "gemeinsamen Haus" könnten uns helfen, aus unserer zerstörerischen imperialen Lebensweise auszusteigen und einen neuen Weg aus der multiplen Krise zu finden.
An diesem Abend werden die Entwicklungen im Amazonasgebiet sowohl in Bezug auf die Klimakrise als auch auf die Lebenswelt Indigener beleuchtet. Expert*innen geben Einblick in Ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und in aktuelle Berichte ihrer Kontaktpersonen vor Ort. Inspirierende Blickweisen Indigener, die in der Amazoniensynode Ausdruck gefunden haben, kommen zur Sprache. Speziell wird der Frage nachgegangen: Und was haben wir damit zu tun?
Moderation: Katrin Morales (Menschen für andere - Jesuitenmission)
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit "Menschen für andere - Jesuitenmission" statt.

Referierende

Referierende:

Dr. Georg Grünberg, hat jahrelang im Amazonasgebiet gearbeitet, geforscht und gelebt.
Dr.in Adriana Montanaro, unabhängige empirische Forscherin, forscht zu Kraftwerksprojekten, der Wahrung indigener Interessen und der Medienarbeit im und zum brasilianischen Amazonasgebiet.
Dr. Michael Schöpf SJ, Jesuitenmission und Misereor Deutschland, thematisiert das Potenzial, die Welt - Natur, Zusammenleben, Religion - anders zu denken, so wie es in der Amazoniensynode zur Sprache kommt.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Teilnahmebeitrag; Eintritt frei für Schüler*innen und Student*innen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0030841
Fr. 04.12.2020
19.00 Uhr
Amazonien
Zwischen Naturzerstörung, Corona und Hoffnungen der Indigenen
Fr. 04.12.2020 (30841)
Vortrag
30841

Vortrag

Letzten Herbst wurde Amazonien aufgrund akuter Waldbrände und deren Folgen für das Klima medial stark wahrgenommen. Auch die Amazoniensynode der katholischen Kirche hat die Aufmerksamkeit dorthin gelenkt. Die Zerstörung der Natur und die Bedrohung für die Indigenen hat sich seither, speziell in Brasilien unter der Präsidentschaft Bolsonaros, noch zugespitzt. Globale wirtschaftliche und politische Interessen forcieren die Zerstörung. Die Coronakrise stellt eine weitere Bedrohung für die indigenen Völker dar. Doch die Indigenen leisten mutigen Widerstand und haben uns Rat zu bieten: Ihr Erfahrungsschatz und ihre Perspektiven im Umgang mit unserem "gemeinsamen Haus" könnten uns helfen, aus unserer zerstörerischen imperialen Lebensweise/zerstörerischen kolonialistischen Perspektive auf die Welt/ auszusteigen und einen neuen Weg aus der multiplen Krise zu finden.
An diesem Abend werden die Entwicklungen im Amazonasgebiet sowohl in Bezug auf die Klimakrise als auch auf die Lebenswelt Indigener beleuchtet. Expert*innen geben Einblick in Ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und in aktuelle Berichte ihrer Kontaktpersonen vor Ort. Inspirierende Blickweisen Indigener, die in der Amazoniensynode Ausdruck gefunden haben, kommen zur Sprache. Speziell wird der Frage nachgegangen: Und was haben wir damit zu tun?
Moderation: Katrin Morales (Menschen für andere - Jesuitenmission)
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit "Menschen für andere - Jesuitenmission" statt.
Corona-Krise: Dieser Vortrag wird in Präsenzform durchgeführt und im Falle weiterer Präventivmaßnahmen verschoben.

Referierende

Referierende:

Dr. Georg Grünberg, hat jahrelang im Amazonasgebiet gearbeitet, geforscht und gelebt.
Dr. Adriana Montanaro, forscht zu Kraftwerksprojekten, indigenem Widerstand sowie dem Einfluss der Medien auf das Amazonienbild in Brasilien
Dr. Michael Schöpf SJ, Jesuitenmission und Misereor Deutschland (angefragt), " thematisiert das Potenzial, die Welt - Natur, Zusammenleben, Religion - anders zu denken, so wie es in der Amazoniensynode zur Sprache kommt.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Teilnahmebeitrag; Eintritt frei für Schüler*innen und Student*innen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

ab 19:00 Uhr


va0029883
Do. 10.12.2020
9.00 Uhr
Kriegskinder und Kriegsenkel auf den Spuren der Vergangenheit
Biografische und familienbiografische Erfahrungen zur Sprache bringen
Do. 10.12.2020 (29883)
Workshop
29883

Workshop

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs spüren viele Menschen, dass die Nachwirkungen von Nationalsozialismus und Krieg auch heute noch eine Rolle spielen - in ihrem eigenen Erleben, in der Wahrnehmung ihrer Eltern, in der Gesellschaft. Die Auseinandersetzung mit den spezifischen, vielfach traumatisierenden Erfahrungen der Kriegsgeneration und der "Kriegskinder" sowie mit den Auswirkungen auf deren Nachfahren, die Nachkriegskinder und die "Kriegsenkel", nimmt zu. Manche dieser Erlebnisse können bewusst erzählt und erinnert werden, manchem muss nachgeforscht werden, manches wird vage erspürt. Zudem bleibt vielfach ein Bruch zwischen der öffentlichen Geschichte, dem offiziellen Umgang mit den nationalsozialistischen Verbrechen einerseits und den familienbiografischen Traditionen andererseits.
In diesem Workshop wollen wir uns diesen Phänomenen auf mehreren Wegen annähern. Biografiearbeit ermöglicht das vertrauensvolle Erinnern, Erzählen und Zuhören. Dabei bleibt die Erfahrung kein individuelles, psychologisches Phänomen sondern wird als gemeinsames, gesellschaftliches Thema behandelt: Das birgt Einsichten- und kann entlasten! Durch die Arbeit mit dem Felt Sense (nach G. Gendlin: Focusing ) wird ein Raum geschaffen, um auch bereits gespürte aber noch nicht in Worten fassbare Haltungen und Erfahrungen anzuerkennen und behutsam zur Sprache zu bringen. Ergänzende theoretische Inputs sollen helfen, zum Kontext gehörige Phänomene und auch Potenziale zu benennen und zu erkennen.
Das Präsenzseminar wird ergänzt durch eine Lernplattform mit weiterführenden Texten und Empfehlungen sowie einen Online-Workshop am 8.1.2020, 17.00 bid 19.00. Dieser dient der Reflexion mit zeitlichem Abstand, der moderierten Diskussion der Texte sowie der Vernetzung unter den Teilnehmer*innen, so gewünscht.
Das Seminar hat keinen therapeutischen Charakter und ersetzt keine Therapie.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Interessierten

Referierende

Referierende:

Dr.in Sabine Aydt, Lehrbeauftrage und Trainerin zu den Themen Fremdsein und interkulturelles Lernen, zertifizierte Focusing Begleiterin und Beraterin (DAF), Weiterbildungen in Thinking at the Edge (DAF), Playback Theater und kreativem Schreiben.
Dr.in Katharina Novy, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin; seit den 1990er Jahren mit gesellschaftsbezogener Biografiearbeit befasst. Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog im Kardinal König Haus. Gert Dressel/Katharina Novy (1995): 5xWien. Lebensgeschichten 1918 bis 1945. Verband Wiener Volksbildung.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 195,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

09.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Online-Workshop am 8.1.202117.00 bis 19.00 Uhr