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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Den Folder zum Kurzlehrgang Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit

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va0029324
Di. 01.12.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Vertiefungsseminar)
Di. 01.12.2020 (29324)
Seminar
29324

Seminar

Der Besuch des Grundlagenseminars "Wie Traumata weiter wirken..." ist Voraussetzung für die Teilnahme am Vertiefungsseminar.
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? In diesem Vertiefungsseminar wenden wir uns der Handlungs- und Interventionsebene zu. Wie kann in psychosozialen Arbeitsfeldern mit diesen Traumata und Folgesymptomen umgegangen werden? Wie können sie auf leicht verständliche Weise erklärt werden? Wie können Eltern und auch Unterstützer*innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen? Mittels unterschiedlicher Methoden werden konkrete Hilfestellungen für den Beratungs-, Betreuungs- und therapeutischen Kontext erarbeitet. Der Fokus liegt auf transkulturellen und transgenerationalen Sichtweisen mit der Entwicklung von praktischen Lösungsansätzen. Fallbeispiele können gerne mitgebracht werden.
Inhalte des Seminars:
• Spezifischer Umgang mit Kriegsüberlebenden und Folteropfern der 1., 2., und 3. Generation
• Transkulturelle Bezugnahme in der Generationentraumatisierung
• Umgang mit Bindungstraumatisierungen und ihren Auswirkungen
• Die Weitergabe von Gewalt.
Ziele:
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen
• Erweiterung transkultureller und transgenerationaler Sichtweisen
• Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten.
Das Seminar ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert. Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Absolvent*innen des Grundlagenseminars

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 3.9. und 1.10.2020, von 9.00 bis 16.30 Uhr finden Grundlagenseminare zu diesem Seminar statt.


va0030844
Fr. 04.12.2020
14.00 Uhr
Kapellenerkundung
Einen Ort der Stille entdecken
Fr. 04.12.2020 (30844)
Führung
30844

Führung

Die Hauskapelle der Jesuitenkommunität und des Seminarzentrums ist Kristallisationspunkt für das Feiern in Gemeinschaft und das persönliche Gebet. Seit ihren Anfängen befindet sie sich an diesem Ort im ersten Stock des ehemaligen Jagdschlosses. Durch die Umgestaltung von 2012 konnten die historischen Elemente der Architektur freigelegt werden und neue Impulse für den Dialog zwischen Drinnen und Draußen, Alt und Neu, Gott und Mensch gesetzt werden.
In der gemeinsamen Raumerkundung ist unter anderem Zeit, den haptischen Reizen der verwendeten Materialien nachzugehen, das Wandbild von Günther Kraus zu erschließen und der Geschichte des Seligen Franz Jägerstätters und seiner Ehefrau, die in der Kapelle verehrt werden, zu begegnen.
Treffpunkt im Foyer des Kardinal König Hauses.

Referierende

Referierende:

Sr. Mag.a Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau, Leiterin des Bildungsbereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus
P. Friedrich Prassl SJ, Jesuit, Direktor des Kardinal König Hauses

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Teilnahme gratis

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 15.00 Uhr


va0030844
Fr. 04.12.2020
14.00 Uhr
Kapellenführung
Fr. 04.12.2020 (30844)
Führung
30844

Führung

Text folgt

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Treffpunkt 10 Minuten vor Beginn im Foyer des Kardinal König Hauses

Referierende

Referierende:

Sr. Mag. Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau, Leiterin des Bildungsbereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus
P. Friedrich Prassl SJ, Jesuit, Direktor des Kardinal König Hauses

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 15.00 Uhr


va0030841
Fr. 04.12.2020
19.00 Uhr
Amazonien - zwischen Naturzerstörung, Corona und Hoffnungen der Indigenen
Fr. 04.12.2020 (30841)
Vortrag
30841

Vortrag

Letzten Herbst wurde Amazonien aufgrund akuter Waldbrände und deren Folgen für das Klima medial stark wahrgenommen. Auch die Amazoniensynode der katholischen Kirche hat die Aufmerksamkeit dorthin gelenkt. Die Zerstörung der Natur und die Bedrohung für die Indigenen hat sich seither, speziell in Brasilien unter der Präsidentschaft Bolsonaros, noch zugespitzt. Globale wirtschaftliche und politische Interessen forcieren die Zerstörung. Die Coronakrise stellt eine weitere Bedrohung für die indigenen Völker dar. Doch die Indigenen leisten mutigen Widerstand und haben uns Rat zu bieten: Ihr Erfahrungsschatz und ihre Perspektiven im Umgang mit unserem "gemeinsamen Haus" könnten uns helfen, aus unserer zerstörerischen imperialen Lebensweise auszusteigen und einen neuen Weg aus der multiplen Krise zu finden.
An diesem Abend werden die Entwicklungen im Amazonasgebiet sowohl in Bezug auf die Klimakrise als auch auf die Lebenswelt Indigener beleuchtet. Expert*innen geben Einblick in Ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und in aktuelle Berichte ihrer Kontaktpersonen vor Ort. Inspirierende Blickweisen Indigener, die in der Amazoniensynode Ausdruck gefunden haben, kommen zur Sprache. Speziell wird der Frage nachgegangen: Und was haben wir damit zu tun?
Moderation: Katrin Morales (Menschen für andere - Jesuitenmission)
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit "Menschen für andere - Jesuitenmission" statt.

Referierende

Referierende:

Dr. Georg Grünberg, hat jahrelang im Amazonasgebiet gearbeitet, geforscht und gelebt.
Dr.in Adriana Montanaro, unabhängige empirische Forscherin, forscht zu Kraftwerksprojekten, der Wahrung indigener Interessen und der Medienarbeit im und zum brasilianischen Amazonasgebiet.
Dr. Michael Schöpf SJ, Jesuitenmission und Misereor Deutschland, thematisiert das Potenzial, die Welt - Natur, Zusammenleben, Religion - anders zu denken, so wie es in der Amazoniensynode zur Sprache kommt.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Teilnahmebeitrag; Eintritt frei für Schüler*innen und Student*innen. Einlass nur nach vorherige Anmeldung.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung unbedingt erforderlich aufgrund Conrona-Maßnahmen

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0030841
Fr. 04.12.2020
19.00 Uhr
Amazonien
Zwischen Naturzerstörung, Corona und Hoffnungen der Indigenen
Fr. 04.12.2020 (30841)
Vortrag
30841

Vortrag

Letzten Herbst wurde Amazonien aufgrund akuter Waldbrände und deren Folgen für das Klima medial stark wahrgenommen. Auch die Amazoniensynode der katholischen Kirche hat die Aufmerksamkeit dorthin gelenkt. Die Zerstörung der Natur und die Bedrohung für die Indigenen hat sich seither, speziell in Brasilien unter der Präsidentschaft Bolsonaros, noch zugespitzt. Globale wirtschaftliche und politische Interessen forcieren die Zerstörung. Die Coronakrise stellt eine weitere Bedrohung für die indigenen Völker dar. Doch die Indigenen leisten mutigen Widerstand und haben uns Rat zu bieten: Ihr Erfahrungsschatz und ihre Perspektiven im Umgang mit unserem "gemeinsamen Haus" könnten uns helfen, aus unserer zerstörerischen imperialen Lebensweise/zerstörerischen kolonialistischen Perspektive auf die Welt/ auszusteigen und einen neuen Weg aus der multiplen Krise zu finden.
An diesem Abend werden die Entwicklungen im Amazonasgebiet sowohl in Bezug auf die Klimakrise als auch auf die Lebenswelt Indigener beleuchtet. Expert*innen geben Einblick in Ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und in aktuelle Berichte ihrer Kontaktpersonen vor Ort. Inspirierende Blickweisen Indigener, die in der Amazoniensynode Ausdruck gefunden haben, kommen zur Sprache. Speziell wird der Frage nachgegangen: Und was haben wir damit zu tun?
Moderation: Katrin Morales (Menschen für andere - Jesuitenmission)
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit "Menschen für andere - Jesuitenmission" statt.
Corona-Krise: Dieser Vortrag wird in Präsenzform durchgeführt und im Falle weiterer Präventivmaßnahmen verschoben.

Referierende

Referierende:

Dr. Georg Grünberg, hat jahrelang im Amazonasgebiet gearbeitet, geforscht und gelebt.
Dr. Adriana Montanaro, forscht zu Kraftwerksprojekten, indigenem Widerstand sowie dem Einfluss der Medien auf das Amazonienbild in Brasilien
Dr. Michael Schöpf SJ, Jesuitenmission und Misereor Deutschland (angefragt), " thematisiert das Potenzial, die Welt - Natur, Zusammenleben, Religion - anders zu denken, so wie es in der Amazoniensynode zur Sprache kommt.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Teilnahmebeitrag; Eintritt frei für Schüler*innen und Student*innen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

ab 19:00 Uhr