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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Den Folder zum Kurzlehrgang Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit

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va0030091
Di. 03.11.2020
9.00 Uhr
Politische Emotionen
Politische Mobilisierung verstehen, Manipulation erkennen
Di. 03.11.2020 (30091)
Seminar
30091

Seminar

"Sachliche Politik", Rationalität und politische Inhalte werden oft als die Idealform von Politik beschworen. Dahinter steht die Hoffnung, dass dadurch gesellschaftliche Entwicklung und Fortschritt befördert werden. Und dennoch wird Politik ebenso wie viele andere Lebensbereiche von Emotionen bestimmt. Politisches Engagement, Partizipation und Einsatz für Überzeugungen wären ohne Emotionen kraftlos; logisch erklärbar sind sie ohnehin kaum. Andererseits sind Emotionen wie Neid, Unsicherheit, Enttäuschung und Angst immer auch Teil politischer Strategien: Verteilungskämpfe, Populismus und Ausgrenzungsstrategien werden durch sie scheinbar ausreichend erklärt.
Dieses Seminar will dem Phänomen der politischen Emotion auf den Grund gehen. Anhand von aktuellen und historischen Reden und Texten soll die politische Mobilisierung durch Emotion dargestellt und erläutert werden. Die Teilnehmer*innen übernehmen hier selbst unterschiedliche Rollen, die es ihnen erlauben, Sender*in oder Adressat*in der Emotion zu sein. Das Erspüren von Botschaften über die Emotion soll eingeübt werden. Eine auf aktuellen Themen beruhende Übung soll abschließend den Teilnehmer*innen die spielerische Anwendung der erarbeiteten Inhalte ermöglichen. So werden sie eingeladen, für das selbst gewählte Anliegen zu mobilisieren, zu motivieren, Energien zu wecken sowie zu begeistern.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Hauptberuflich und ehrenamtlich in Sozial- und Bildungsbereich sowie Zivilgesellschaft Tätige, Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen, Interessierte

Referierende

Referierende:

Dr. Christian Wlaschütz, Politologe, Trainer, Mediator. Langjährige internationale Tätigkeit in den Bereichen Konfliktmanagement, politische Beratung, Organisationsberatung und Ausbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029389
Do. 05.11.2020
9.00 Uhr
Kompaktlehrgang Religionskompetenz in der Migrationsgesellschaft
Do. 05.11.2020 (29389)
Lehrgang
29389

Lehrgang

Der Umgang mit religiöser Vielfalt wird in einer durch Migration geprägten Gesellschaft immer wichtiger. Im beruflichen und ehrenamtlichen Kontext sind Fachkräfte und Engagierte hier bezüglich Wissen, Reflexion und Handlungsmöglichkeiten gefordert. •Wissenskompetenz: Kultur- und religionswissenschaftliche Ansätze zum Verständnis von Religion, Wissen über das Verhältnis von Religion und Staat, Zugänge zu verschiedenen religiösen Praktiken, Weltanschauungen und Lebensweisen •Selbstkompetenz: Verortung in Bezug auf handlungsleitende Fragen: Wo stehe ich in Bezug auf Religion und Religionen? Was bewegt mich, was regt mich auf? Was folgt daraus für meinen professionellen Umgang mit religiöser Diversität? •Interventionskompetenz: Erweiterung von Handlungsspielräumen: Wie gestalte ich Organisationen sensibel in Bezug auf religiöse Diversität? Wie werde ich handlungsfähig in inter- und intrareligiösen Konflikten?
Es wird mit einer Vielzahl an didaktischen Zugängen gearbeitet: Vortrag und Gespräch, Biografiearbeit, soziometrische Aufstellung, Planspiel, Fallarbeit, Peergruppenarbeit und Gruppencoaching, Exkursionen, Online-Module: Living Books.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Beschäftigte und Engagierte im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungsbereich, in der Verwaltung, Privatwirtschaft, in kirchlichen Einrichtungen, Menschen in journalistischen und Beratungsberufen und Interessierte

Referierende

Referierende:

Yasmin El-Ganady-Gmeiner BA, MSc
Mag.a Sabine Exner-Krikorian M.A.
Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi
Mag.a Dr.in Irene Klissenbauer
Univ.-Prof. MMag. Dr. Regina Polak MAS
Mag. Dr. Thomas Schmidinger, (angefragt)
Expert*innen von Caritas Kompa

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Soziologin und Historikerin, zertifizierte Diversity-Trainerin, Psychodramaleiterin. Leiterin des Bereichs Gesellschaft im Dialog im Kardinal König Haus.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.000,- Teilnahmebeitrag für Frühbucher bis 31.8.2020, danach Vollpreis € 1.150,- (Lehrgangsbeitrag inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen), inkl. 10% USt. Wir informieren Sie gerne über mögliche Teilstipendien.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich bis 30. September 2020, Spezialfolder anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Gesamt 6 Lehrgangstage (5./6.11.2020, 18./19.2., 20./21.5.2021 jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr), 2 Abendveranstaltungen (19.5.2021 und 10.6.2021, jeweils 18.00-21.00 Uhr) und 3 Online-Module mit zusätzlichen Exkursionen und Coachingeinheiten.

Download

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Folder Kompaktlehrgang Religionskompetenz 2020/21

va0030175
Mo. 09.11.2020
19.00 Uhr
Heillose und heilsame Erfahrungen
35 Jahre nach "Religionsverlust durch religiöse Erziehung"
Mo. 09.11.2020 (30175)
Vortrag & Gespräch
30175

Vortrag & Gespräch

Der Theologe Alfred Kirchmayr veröffentlichte gemeinsam mit dem "Psychiater der Nation" Erwin Ringel vor 35 Jahren "Religionsverlust durch religiöse Erziehung. Tiefenpsychologische Ursachen und Folgerungen". Das Buch wurde zum Bestseller. Sie thematisierten darin Entwicklungen von Moraltheologie, Kirchrecht und damit verbundenem Klerikalismus, die vielfach zu schweren neurotischen Verengungen sowie zur Abwendung von der christlichen Religion geführt hatten.
Drei Komplexe benannten sie als Ursache dieser Entwicklung: einen Autoritätskomplex, der mündiges Christsein verhindert; einen Männlichkeitskomplex als Ausdruck eines pathologischen männlichen Narzissmus, der die Frauen strukturell entwertet; und einen Reinheitskomplex, der eine gesunde Sinnlichkeit und intellektuelle Redlichkeit zerstört.
Alfred Kirchmayr thematisiert heillose und heilsamen Erfahrungen aus theologischer und tiefenpsychologischer Sicht. Er erkennt in der Theologie des 2. Vatikanischen Konzils eine radikale Solidaritätserklärung mit der Menschheitsfamilie und sieht, dass "christliche Seelsorge" und "weltliche Seelsorge" (Sigmund Freud) einander ergänzen können.
Andrea Lehner-Hartmann kommentiert Kirchmayrs Thesen aus der Sicht aktueller Religionspädagogik.
Im Gespräch loten sie deren Aktualität sowie mögliche Schlussfolgerungen für Kirche und unterschiedliche Bildungskontexte aus.

Referierende

Referierende:

Alfred Kirchmayr, Theologe, Psychologe und Soziologe, war Hochschulassistent und Lektor für Pastoralpsychologie (Univ. Wien). Seit 1968 ist er in der Lehre an verschiedenen Hochschulen tätig und als Psychoanalytiker in freier Praxis. Intensive Publikations-, Vortrags- und Seminartätigkeit u.a. zu Psychotherapie, Kirchen- und Religionspsychologie, Spiritualität, die Bedeutung von Witz, Humor und Freude für Psychohygiene
Dr.in Andrea Lehner-Hartmann, Univ. Professorin für Religionspädagogik und Katechetik am Institut für Praktische Theologie (Katholisch-Theologische Fakultät der Univ. Wien) sowie Supervisorin. Forschungsschwerpunkte u.a. religiöses Lernen und religiöse Bildung in einer pluralen Gesellschaft, Gewalt in Familien und Schulen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Teilnahmebeitrag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0030175
Mo. 09.11.2020
19.00 Uhr
Heillose und heilsame Erfahrungen
35 Jahre nach "Religionsverlust durch religiöse Erziehung"
Mo. 09.11.2020 (30175)
Vortrag & Gespräch
30175

Vortrag & Gespräch

Der Theologe Alfred Kirchmayr veröffentlichte gemeinsam mit dem "Psychiater der Nation" Erwin Ringel vor 35 Jahren "Religionsverlust durch religiöse Erziehung. Tiefenpsychologische Ursachen und Folgerungen". Das Buch wurde zum Bestseller. Sie thematisierten darin Entwicklungen von Moraltheologie, Kirchrecht und damit verbundenem Klerikalismus, die vielfach zu schweren neurotischen Verengungen sowie zur Abwendung von der christlichen Religion geführt hatten.
Drei Komplexe benannten sie als Ursache dieser Entwicklung: einen Autoritätskomplex, der mündiges Christsein verhindert; einen Männlichkeitskomplex als Ausdruck eines pathologischen männlichen Narzissmus, der die Frauen strukturell entwertet; und einen Reinheitskomplex, der eine gesunde Sinnlichkeit und intellektuelle Redlichkeit zerstört.
Alfred Kirchmayr thematisiert heillose und heilsamen Erfahrungen aus theologischer und tiefenpsychologischer Sicht. Er erkennt in der Theologie des 2. Vatikanischen Konzils eine radikale Solidaritätserklärung mit der Menschheitsfamilie und sieht, dass "christliche Seelsorge" und "weltliche Seelsorge" (Sigmund Freud) einander ergänzen können.
Andrea Lehner-Hartmann kommentiert Kirchmayrs Thesen aus der Sicht aktueller Religionspädagogik.
Im Gespräch loten sie deren Aktualität sowie mögliche Schlussfolgerungen für Kirche und unterschiedliche Bildungskontexte aus.

Referierende

Referierende:

Dr. Andrea Lehner-Hartmann, Univ. Professorin für Religionspädagogik und Katechetik am Institut für Praktische Theologie (Katholisch-Theologische Fakultät der Univ. Wien) sowie Supervisorin. Forschungsschwerpunkte u.a. religiöses Lernen und religiöse Bildung in einer pluralen Gesellschaft, Gewalt in Familien und Schulen.
Alfred Kirchmayr, Theologe, Psychologe und Soziologe, war Hochschulassistent und Lektor für Pastoralpsychologie (Universität Wien). Seit 1968 ist er in der Lehre an verschiedenen Hochschulen tätig und als Psychoanalytiker in freier Praxis. Intensive Publikations-, Vortrags- und Seminartätigkeit u.a. zu Psychotherapie, Kirchen- und Religionspsychologie, Spiritualität, die Bedeutung von Witz, Humor und Freude für Psychohygiene

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Teilnahmebeitrag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029324
Di. 01.12.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Vertiefungsseminar)
Di. 01.12.2020 (29324)
Seminar
29324

Seminar

Der Besuch des Grundlagenseminars "Wie Traumata weiter wirken..." ist Voraussetzung für die Teilnahme am Vertiefungsseminar.
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? In diesem Vertiefungsseminar wenden wir uns der Handlungs- und Interventionsebene zu. Wie kann in psychosozialen Arbeitsfeldern mit diesen Traumata und Folgesymptomen umgegangen werden? Wie können sie auf leicht verständliche Weise erklärt werden? Wie können Eltern und auch Unterstützer*innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen? Mittels unterschiedlicher Methoden werden konkrete Hilfestellungen für den Beratungs-, Betreuungs- und therapeutischen Kontext erarbeitet. Der Fokus liegt auf transkulturellen und transgenerationalen Sichtweisen mit der Entwicklung von praktischen Lösungsansätzen. Fallbeispiele können gerne mitgebracht werden.
Inhalte des Seminars:
• Spezifischer Umgang mit Kriegsüberlebenden und Folteropfern der 1., 2., und 3. Generation
• Transkulturelle Bezugnahme in der Generationentraumatisierung
• Umgang mit Bindungstraumatisierungen und ihren Auswirkungen
• Die Weitergabe von Gewalt

Ziele:
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen
• Erweiterung transkultureller und transgenerationaler Sichtweisen
• Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten, anhand von bewährten Modellen

Zielgruppe

Zielgruppe:

Absolvent*innen des Grundlagenseminars. Das Seminar ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 3.9. und 1.10.2020, von 9.00 bis 16.30 Uhr finden Grundlagenseminare zu diesem Seminar statt.