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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Den Folder zum Kurzlehrgang Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit

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va0030802
So. 25.10.2020
15.00 Uhr
Slow Art
Kunst im Kardinal König Haus
So. 25.10.2020 (30802)
Führung
30802

Führung

Je nachdem, welcher Studie man glaubt, verbringen die Besucher*innen einer Ausstellung durchschnittlich 5-15 Sekunden vor einem Kunstwerk. Oft wird nur das gesehen, was man schon weiß, oder man konsumiert die Kunst hauptsächlich über Werkbeschriftungen und Saaltexte.
Slow Art - "Kunstbetrachtung in Muße" - hingegen ist die Einladung, mehr Zeit mit den Bildern und Objekten zu verbringen. Echte Seherfahrungen und persönliche Entdeckungen sind Ziel und Ergebnis dieser neuen Art des Kunsterlebens.
Eine lockere Hängung, der Verzicht auf Beschriftungen und der Mut zur Reduktion sind Voraussetzungen für diese neue Weise des Kunstgenusses.
In einer Stunde werden zirka 5 Werke auf den Gängen des Kardinal König Hauses betrachtet - individuell und als lockere Gruppe. Eine Hinführung und eine Zusammenschau am Ende sind wichtige Bestandteile dieses Angebots.
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 10 Personen beschränkt.
Treffpunkt im Foyer des Kardinal König Hauses. Wir bitten Sie, zehn Minuten vor Beginn zu erscheinen.

Referierende

Referierende:

Sr. Mag.a Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau, Leiterin des Bildungsbereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 12,- Teilnahmebeitrag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

15.00 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Sonntag, 24.1. 2021, 15.00 bis 16.00 Uhr


va0030091
Di. 03.11.2020
9.00 Uhr
Politische Emotionen
Politische Mobilisierung verstehen, Manipulation erkennen
Di. 03.11.2020 (30091)
Seminar
30091

Seminar

"Sachliche Politik", Rationalität und politische Inhalte werden oft als die Idealform von Politik beschworen. Dahinter steht die Hoffnung, dass dadurch gesellschaftliche Entwicklung und Fortschritt befördert werden. Und dennoch wird Politik ebenso wie viele andere Lebensbereiche von Emotionen bestimmt. Politisches Engagement, Partizipation und Einsatz für Überzeugungen wären ohne Emotionen kraftlos; logisch erklärbar sind sie ohnehin kaum. Andererseits sind Emotionen wie Neid, Unsicherheit, Enttäuschung und Angst immer auch Teil politischer Strategien: Verteilungskämpfe, Populismus und Ausgrenzungsstrategien werden durch sie scheinbar ausreichend erklärt.
Dieses Seminar will dem Phänomen der politischen Emotion auf den Grund gehen. Anhand von aktuellen und historischen Reden und Texten soll die politische Mobilisierung durch Emotion dargestellt und erläutert werden. Die Teilnehmer*innen übernehmen hier selbst unterschiedliche Rollen, die es ihnen erlauben, Sender*in oder Adressat*in der Emotion zu sein. Das Erspüren von Botschaften über die Emotion soll eingeübt werden. Eine auf aktuellen Themen beruhende Übung soll abschließend den Teilnehmer*innen die spielerische Anwendung der erarbeiteten Inhalte ermöglichen. So werden sie eingeladen, für das selbst gewählte Anliegen zu mobilisieren, zu motivieren, Energien zu wecken sowie zu begeistern.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Hauptberuflich und ehrenamtlich in Sozial- und Bildungsbereich sowie Zivilgesellschaft Tätige, Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Wlaschütz, Politologe, Trainer, Mediator. Langjährige internationale Tätigkeit in den Bereichen Konfliktmanagement, politische Beratung, Organisationsberatung und Ausbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030175
Mo. 09.11.2020
19.00 Uhr
Heillose und heilsame Erfahrungen
35 Jahre nach "Religionsverlust durch religiöse Erziehung"
Mo. 09.11.2020 (30175)
Vortrag & Gespräch
30175

Vortrag & Gespräch

Der Theologe Alfred Kirchmayr veröffentlichte gemeinsam mit dem "Psychiater der Nation" Erwin Ringel vor 35 Jahren "Religionsverlust durch religiöse Erziehung. Tiefenpsychologische Ursachen und Folgerungen". Das Buch wurde zum Bestseller. Sie thematisierten darin Entwicklungen von Moraltheologie, Kirchenrecht und damit verbundenem Klerikalismus, die vielfach zu schweren neurotischen Verengungen sowie zur Abwendung von der christlichen Religion geführt hatten.
Drei Komplexe benannten sie als Ursache dieser Entwicklung: einen Autoritätskomplex, der mündiges Christsein verhindert; einen Männlichkeitskomplex als Ausdruck eines pathologischen männlichen Narzissmus, der die Frauen strukturell entwertet; und einen Reinheitskomplex, der eine gesunde Sinnlichkeit und intellektuelle Redlichkeit zerstört.
Alfred Kirchmayr thematisiert heillose und heilsamen Erfahrungen aus theologischer und tiefenpsychologischer Sicht. Er erkennt in der Theologie des 2. Vatikanischen Konzils eine radikale Solidaritätserklärung mit der Menschheitsfamilie und sieht, dass "christliche Seelsorge" und "weltliche Seelsorge" (Sigmund Freud) einander ergänzen können.
Andrea Lehner-Hartmann kommentiert Kirchmayrs Thesen aus der Sicht aktueller Religionspädagogik.
Im Gespräch loten sie deren Aktualität sowie mögliche Schlussfolgerungen für Kirche und unterschiedliche Bildungskontexte aus.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Hietzing statt

Referierende

Referierende:

Alfred Kirchmayr, Theologe, Psychologe und Soziologe, war Hochschulassistent und Lektor für Pastoralpsychologie (Univ. Wien). Seit 1968 ist er in der Lehre an verschiedenen Hochschulen tätig und als Psychoanalytiker in freier Praxis. Intensive Publikations-, Vortrags- und Seminartätigkeit u.a. zu Psychotherapie, Kirchen- und Religionspsychologie, Spiritualität, die Bedeutung von Witz, Humor und Freude für Psychohygiene;
Dr.in Andrea Lehner-Hartmann, Univ. Professorin für Religionspädagogik und Katechetik am Institut für Praktische Theologie (Univ. Wien) sowie Supervisorin. Forschungsschwerpunkte u.a. religiöses Lernen und religiöse Bildung in einer pluralen Gesellschaft, Gewalt in Familien und Schulen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Teilnahmebeitrag, Bezahlung vor Ort

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0030175
Mo. 09.11.2020
19.00 Uhr
Heillose und heilsame Erfahrungen
35 Jahre nach "Religionsverlust durch religiöse Erziehung"
Mo. 09.11.2020 (30175)
Vortrag & Gespräch
30175

Vortrag & Gespräch

Der Theologe Alfred Kirchmayr veröffentlichte gemeinsam mit dem "Psychiater der Nation" Erwin Ringel vor 35 Jahren "Religionsverlust durch religiöse Erziehung. Tiefenpsychologische Ursachen und Folgerungen". Das Buch wurde zum Bestseller. Sie thematisierten darin Entwicklungen von Moraltheologie, Kirchrecht und damit verbundenem Klerikalismus, die vielfach zu schweren neurotischen Verengungen sowie zur Abwendung von der christlichen Religion geführt hatten.
Drei Komplexe benannten sie als Ursache dieser Entwicklung: einen Autoritätskomplex, der mündiges Christsein verhindert; einen Männlichkeitskomplex als Ausdruck eines pathologischen männlichen Narzissmus, der die Frauen strukturell entwertet; und einen Reinheitskomplex, der eine gesunde Sinnlichkeit und intellektuelle Redlichkeit zerstört.
Alfred Kirchmayr thematisiert heillose und heilsamen Erfahrungen aus theologischer und tiefenpsychologischer Sicht. Er erkennt in der Theologie des 2. Vatikanischen Konzils eine radikale Solidaritätserklärung mit der Menschheitsfamilie und sieht, dass "christliche Seelsorge" und "weltliche Seelsorge" (Sigmund Freud) einander ergänzen können.
Andrea Lehner-Hartmann kommentiert Kirchmayrs Thesen aus der Sicht aktueller Religionspädagogik.
Im Gespräch loten sie deren Aktualität sowie mögliche Schlussfolgerungen für Kirche und unterschiedliche Bildungskontexte aus.

Referierende

Referierende:

Dr. Andrea Lehner-Hartmann, Univ. Professorin für Religionspädagogik und Katechetik am Institut für Praktische Theologie (Katholisch-Theologische Fakultät der Univ. Wien) sowie Supervisorin. Forschungsschwerpunkte u.a. religiöses Lernen und religiöse Bildung in einer pluralen Gesellschaft, Gewalt in Familien und Schulen.
Alfred Kirchmayr, Theologe, Psychologe und Soziologe, war Hochschulassistent und Lektor für Pastoralpsychologie (Universität Wien). Seit 1968 ist er in der Lehre an verschiedenen Hochschulen tätig und als Psychoanalytiker in freier Praxis. Intensive Publikations-, Vortrags- und Seminartätigkeit u.a. zu Psychotherapie, Kirchen- und Religionspsychologie, Spiritualität, die Bedeutung von Witz, Humor und Freude für Psychohygiene

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Teilnahmebeitrag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029324
Di. 01.12.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Vertiefungsseminar)
Di. 01.12.2020 (29324)
Seminar
29324

Seminar

Der Besuch des Grundlagenseminars "Wie Traumata weiter wirken..." ist Voraussetzung für die Teilnahme am Vertiefungsseminar.
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? In diesem Vertiefungsseminar wenden wir uns der Handlungs- und Interventionsebene zu. Wie kann in psychosozialen Arbeitsfeldern mit diesen Traumata und Folgesymptomen umgegangen werden? Wie können sie auf leicht verständliche Weise erklärt werden? Wie können Eltern und auch Unterstützer*innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen? Mittels unterschiedlicher Methoden werden konkrete Hilfestellungen für den Beratungs-, Betreuungs- und therapeutischen Kontext erarbeitet. Der Fokus liegt auf transkulturellen und transgenerationalen Sichtweisen mit der Entwicklung von praktischen Lösungsansätzen. Fallbeispiele können gerne mitgebracht werden.
Inhalte des Seminars:
• Spezifischer Umgang mit Kriegsüberlebenden und Folteropfern der 1., 2., und 3. Generation
• Transkulturelle Bezugnahme in der Generationentraumatisierung
• Umgang mit Bindungstraumatisierungen und ihren Auswirkungen
• Die Weitergabe von Gewalt.
Ziele:
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen
• Erweiterung transkultureller und transgenerationaler Sichtweisen
• Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten.
Das Seminar ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert. Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Absolvent*innen des Grundlagenseminars

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 3.9. und 1.10.2020, von 9.00 bis 16.30 Uhr finden Grundlagenseminare zu diesem Seminar statt.