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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

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Do. 11.04.2019
9.00 Uhr
Lehrgang Freiwilligenkoordination 2019
Do. 11.04.2019 (26784)
Lehrgang
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Lehrgang

Freiwilliges Engagement ist im Wandel begriffen, die Bedeutung von freiwilliger Arbeit nimmt enorm zu und ist für viele Organisationen unverzichtbar. Führungskräfte und Freiwilligenkoordinator/innen in verschiedensten Organisationen sind für die Implementierung und Umsetzung von Freiwilligenengagements in verantwortlicher Position. Sie schaffen Voraussetzungen für Rahmenbedingungen,
für die Motivation der Freiwilligen und für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen freiwilligen und hauptberuflichen Mitarbeiter/innen. Sie sind Sinnstifter, indem sie die Leistung von Freiwilligen fruchtbar machen für die Ziele ihrer Organisation.
Der Lehrgang Freiwilligenkoordination bietet als berufsbegleitende Ausbildungund Qualifizierung:
• Die eigene Koordinationsaufgabe wahrnehmen, reflektieren und weiterentwickeln
• Das Verhältnis und Zusammenspiel von Freiwilligen und Hauptamtlichen gestalten
• Sicherheit in der Beratung, Begleitung und Führung von Freiwilligen auch bei Konflikten gewinnen
• Bedarf, Funktion und Effizienz der Freiwilligenarbeit in der Organisation reflektieren
• Grundlagen für die Entwicklung der Freiwilligenarbeit im Hinblick auf
strategische Einbettung im Sinne der Organisation kennenlernen
• Raum zum Austausch von Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen
• Praktisches Weiterdenken und Umsetzen in einem begleitenden
Praxisprojekt für den eigenen Arbeitsalltag
Dieser Lehrgang richtet sich an Personen, die hauptberuflich oder auch auf Basis einer freiwilligen Mitarbeit mit der Begleitung und Koordination von Freiwilligen in ihrer Organisation betraut sind (Freiwilligen-Koordinator/innen,Freiwilligen-Begleiter/innen, Ansprechpartner/innen, Führungskräfte, Schnittstellenmanager/
innen).
Der Erwerb von Praxiskompetenz bildet einen speziellen Schwerpunkt des Lehrgangs.

Referierende

Referierende:

Mag. Martin Oberbauer, MBA, MSc, Dipl. FW Detlef Scholz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 950,- inkl. Mittagssnack an Seminartagen und Unterlagen nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

April bis November 2019

Weitere Termine

Weitere Termine:

Modul 2: 6. - 7. Juni 2019 im Wiener Hilfswerk (1070)
Modul 3: 12. -13. September 2019 in der Caritas Wien (1040)
Modul 4: 7.-8. November 2019 im Kardinal König Haus

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Mi. 24.04.2019
18.00 Uhr
Intervisionsgruppe für Freiwillige
in der Begleitung von geflüchteten Menschen
Mi. 24.04.2019 (27632)
Angebot für Freiwillige
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Angebot für Freiwillige

Viele Freiwillige sind seit langem in der Arbeit mit Geflüchteten engagiert. Das bringt einerseits Freude und Anregung mit sich. Aber es gibt auch belastende Situationen in der Begegnung, speziell dann, wenn die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen härter werden.
Diese Intervisionsgruppe gibt Raum sich auszutauschen um schwierige Erfahrungen zu teilen, Handlungsspielräume zu sehen, Kraft zu tanken und den Mut nicht zu verlieren. Die Gruppe wird von einem erfahrenen Coach und Trainer begleitet. Die Teilnahme ist kostenlos, der Einstieg jederzeit möglich.

Referierende

Referierende:

Mag. Robert Gerstbach-Muck

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18:00-20:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

22.5. und 27.6.2019, jeweils von 18:00 bis 20:00 Uhr

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Di. 07.05.2019
18.00 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 07.05.2019 (27629)
Jour-fixe
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Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18:00 bis 20:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

4.6.2019, 18:00 bis 20:00 Uhr

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Mo. 13.05.2019
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..." Vertiefungsseminar
Transgenerationale Traumaweitergabe
Mo. 13.05.2019 (27671)
Seminar
27671

Seminar

Dieses Vertiefungsseminar wendet sich an Teilnehmer/innen des Grundlagenseminars „Wenn Traumata weiter wirken …“ sowie an Kolleg/innen aus dem psychosozialen Kontext mit fundiertem Grundlagenwissen in Psychotraumatologie.

Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.

In diesem Vertiefungsseminar wenden wir uns der Handlungs- und Interventionsebene zu. Wie kann in psychosozialen Arbeitsfeldern mit diesen Traumata und Folgesymptomen umgegangen werden? Wie können sie auf leicht verständliche Weise erklärt werden? Wie können Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen? Mittels unterschiedlicher Methoden werden konkrete Hilfestellungen für den Beratungs-, Betreuungs- und therapeutischen Kontext erarbeitet. Der Fokus liegt auf transkulturellen und transgenerationalen Sichtweisen mit der Entwicklung von praktischen Lösungsansätzen. Fallbeispiele können gerne mitgebracht werden.

Inhalte des Seminars:
• Spezifischer Umgang mit Kriegsüberlebenden und Folteropfern der 1., 2., und 3. Generation
• Transkulturelle Bezugnahme in der Generationentraumatisierung
• Umgang mit Bindungstraumatisierungen und ihren Auswirkungen
• Die Weitergabe von Gewalt

Ziele
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen
• Erweiterung transkultureller und transgenerationaler Sichtweisen
• Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte
• Hilfs-und Lösungsstrategien erarbeiten, anhand von bewährten Modellen

Zielgruppe:
Mitarbeiter/innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte mit Vorwissen zu Psychotraumatologie, Absolvent/innen des Grundlagenseminars

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausenverpflegung und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

von 9:00 bis 16:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 26.3.2019, von 9:00 bis 16:30 Uhr findet das Grundlagenseminar zu diesem Seminar statt.

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Mi. 22.05.2019
9.00 Uhr
Shalom - Salam - Grüß Gott
Chancen des interreligiösen Dialogs in einer pluralistischen Gesellschaft
Mi. 22.05.2019 (26207)
Workshop
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Workshop

Der Workshop bietet die Begegnung mit den drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden erkundet, Verbindungen zwischen den Religionen wahrgenommen. Damit wird auch ein Beitrag zu Prävention von Rassismus, Antisemitismus und Islamophobie geleistet. Zudem werden mögliche Konsequenzen von unterschiedlichen kulturell-religiösen Zugängen auf die Gesellschaft und je spezifische Arbeitsfelder thematisiert.
Methodisch geht das Seminar praxisnah vor: über Betrachten, Begreifen und Schmecken nähern wir uns den kulturell-religiösen Erfahrungen; die Konzeption eines interreligiösen Events wird angedacht.

Zielgruppe: Fachkräfte und Interessierte, die sich in ihrem (beruflichen) Alltag mit dem Thema praxisnah auseinandersetzen möchten.

Referierende

Referierende:

Mag. Kathrin Ruth Lauppert-Scholz, Soziologin und zertifizierte Kulturvermittlerin, Masterstudium zu Interreligiösem Dialog

Veranstalter

Veranstalter:

Workshop

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 17:00 Uhr