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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Den Folder zum Kurzlehrgang Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit

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va0029354
Mi. 27.05.2020
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mi. 27.05.2020 (29354)
Workshop
29354

Workshop

Was spielt sich da eigentlich ab in unserer Gesellschaft - mit Spaltung, Empathielosigkeit, Angriffen gegen Schwächere - und neuen Aufbrüchen? Welche Handlungsmöglichkeiten für eine menschenfreundliche Gesellschaft lassen sich finden?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch. Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: € 40,-)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr


va0029497
Sa. 06.06.2020
9.00 Uhr
Mit Mut und Gelassenheit
Gesellschaftliche Handlungsspielräume lustvoll erkunden & weiten
Sa. 06.06.2020 (29497)
Workshop
29497

Workshop

Angesichts von manch destruktiven gesellschaftlichen Entwicklungen fühlen sich viele unter Druck: aufgerieben zwischen Ohnmachtsgefühlen und dem Anspruch, sich für eine solidarischere und friedlichere Welt einzusetzen. Mancherorts steigt der Wunsch, von all dem nichts mehr hören und sehen zu wollen, sich ins Private zurückzuziehen.
In diesem Workshop wollen wir aus dieser Spannung ein Stück aussteigen und den Raum eröffnen für alternative Umgangsweisen. Wir suchen nach der je eigenen stimmigen Haltung, die im aktuellen Lebensumfeld Handeln ermöglicht. Wir richten den Blick auf die Bereiche, Orte und Gelegenheiten, wo positiver Wandel schon sichtbar wird. Und wir erkunden die je konkreten Handlungsmöglichkeiten an dem Ort, an dem wir stehen. Die Zugangsweise des Psychodramas und Soziodramas (nach J.L. Moreno) hilft uns dabei, mittels Spiel und Aufstellungen Perspektiven zu verändern, Neues sich entfalten zu lassen und Ideen auszuprobieren. Gemeinsam gönnen wir uns die Zeit, in Gelassenheit Mut zu tanken.
Näheres zu dieser methodischen Zugangsweise finden Sie hier

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Interessierten. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog im Kardinal König Haus.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 9. Mai 2020

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029503
Do. 25.06.2020
19.00 Uhr
Digitale Emanzipation:
Von der rein ökonomischen zur demokratischen Perspektive
Do. 25.06.2020 (29503)
Vortrag
29503

Vortrag

Wie ist ein gelingendes Leben für alle unter den Bedingungen der Digitalisierung möglich? Bisher ist der digitale Kosmos von rein ökonomischen Mechanismen und Zielsetzungen geprägt. Damit einher geht auch eine Ökonomisierung der Wertesysteme, die Aspekte wie Leistung, Effizienz, Selbstoptimierung, Quantifizierung etc. in den Mittelpunkt rückt. Der Begriff der digitalen Emanzipation setzt dem den Schutz von demokratischen Werten und demokratischer Grundordnung, von Selbstbestimmung und Privatheit entgegen. Vertrauen, Achtsamkeit, Empathie und Verantwortung für andere spielen dabei eine bedeutsame Rolle.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Interessierten

Referierende

Referierende:

Prof.in Dr.in Petra Grimm, Professorin für Medienforschung und Kommunikationswissenschaft, Leiterin des Instituts für Digitale Ethik (IDE) und Ethikbeauftragte der Hochschule der Medien (Stuttgart)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19:00 bis 21:00 Uhr


va0028832
Di. 29.09.2020
18.00 Uhr
Achtsamkeit in personalen Beziehungen (Interpersonal Mindfulness IPM)
Ein 8-Wochen Achtsamkeits-Kurs
Di. 29.09.2020 (28832)
8-Wochenkurs
28832

8-Wochenkurs

Unser Leben entsteht und bewegt sich in Beziehungen. In allen diesen Beziehungen gibt es Freude und Spannung, Anziehung und Abstoßung, Annahmen und Urteile. Achtsamkeit in zwischenmenschlicher Kommunikation (Interpersonal Mindfulness) ist eine Acht-Wochen-Kurs, in dem wir üben
- präsenter zu sein in Beziehungen mit anderen
- fürsorglicher mit uns selbst und anderen umzugehen.
Herz und Geist können sich in der geteilten, gemeinsamen menschlichen Erfahrung entspannen und weiten. Ursachen für Stress in Beziehungen können erforscht und verwandelt werden.
Der Prozess von "Achtsamkeit in personalen Beziehungen" (IPM) erfolgt nach dem Leitfaden des Einsichtsdialogs:
- (1) innehalten - (2) entspannen - (3) sich öffnen - (4) sich einstellen auf das, was auftaucht - (5) tief zuhören - (6) die Wahrheit sagen.
Achtsamkeitsmeditation und leichte Körperübungen unterstützen den Einsichtsdialog. Übungsziele:
- Vertiefung der Achtsamkeitsmeditation
- Hinweise für eine vertiefte zwischenmenschliche Achtsamkeit
- Eingefahrene Verhaltensmuster und Reaktionen auf Stress undAngst erkennen
- Heilsame personale Haltungen und Handlungen kultivieren
Ein Aufbaukurs für Teilnehmer*innen von MBSR- oder MSC-Kursen und für Menschen mit eigener Meditationspraxis (bitte bei der Anmeldung angeben). Der Kurs ist auch für Paare geeignet.IPM ist jedoch weder Paar-Therapie noch Mediation, sondern Einübung in personale Beziehungen.

Referierende

Referierende:

Dr. Ursula Baatz, Achtsamkeitslehrerin (MBSR und IPM), Somatic Experiencing (SE) Practitioner, Lehrbeauftragte an der Univ. Klagenfurt, Philosophin und Publizistin, langjährige Ö1-Redakteurin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 380,- inkl. Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern, begrenzte Teilnehmer/innenzahl

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

jeweils Dienstag: 29.9., 6.10., 13.10, 20.10., 27.10., 3.11., 10.11., 17.11. 18:00 - 21:00 Uhr sowie Samstag, 31.10. 09:00 - 17:00 Uhr


va0029323
Do. 01.10.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Do. 01.10.2020 (29323)
Seminar
29323

Seminar

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer*innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.
Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen.

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient*innen erkennen.

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte. Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 1. September 2020

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 1.12.2020, 9:00 bis 16:30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.


va0028842
Mo. 12.10.2020
18.00 Uhr
Achtsamkeitstraining Vertiefungskurs
Stressbewältigung durch Achtsamkeit - MBSR
Mo. 12.10.2020 (28842)
3-Wochenkurs
28842

3-Wochenkurs

Achtsamkeit ist die Kunst, das lebendige Leben zu schätzen und in seiner Tiefe zu verkosten. Diese drei Abende laden ein, die eigene Übungspraxis aufzufrischen und das Verständnis von Achtsamkeit zu vertiefen.Das gemeinsame Üben ist der Schwerpunkt dieser Abende. Dazu kommen themenzentrierte Gespräche und Information über den Stand der Forschung zu Achtsamkeit.
Alle, die einen MBSR-8-Wochen-Kurs besucht haben, sind eingeladen, diese drei Abende zu nützen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Teilnehmer*innen mit Erfahrung in MBSR

Referierende

Referierende:

Dr. Ursula Baatz, Achtsamkeitslehrerin (MBSR und IPM), Somatic Experiencing (SE) Practitioner, Lehrbeauftragte an der Univ. Klagenfurt, Philosophin und Publizistin, langjährige Ö1-Redakteurin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmer/innenzahl

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

jeweils Montag, 12.10., 19.10 und 2.11. 2019 jeweils 18:00 - 21:00 Uhr


va0029367
Mi. 21.10.2020
9.00 Uhr
Bewegende Moderation
Kommunikation und Prozesse lebendig und zielführend gestalten
Mi. 21.10.2020 (29367)
Grundlagenseminar
29367

Grundlagenseminar

In der Zivilgesellschaft wirksam sein, in sozialen und in Bildungsprozessen Kommunikationsräume öffnen und Menschen in Bewegung setzen: Dazu braucht es Moderationskompetenz.
Verblüffend viele Arbeitstreffen und Veranstaltungen sind gar nicht oder sehr konventionell moderiert. So fällt es Teilnehmer*innen schwer, sich zu involvieren, präsent zu sein, in Bewegung und in Kontakt zu kommen, mit Energie mitzudenken und mitzugestalten.
In diesem dreitägigen Seminar werden Haltungen und Methoden vermittelt, die lustvolle Zusammenarbeit und zugleich ergiebigen und effizienten Austausch begünstigen. Grundlegende Fragen von Prozessmoderation (Rahmen, Rollen, Ziele) werden behandelt, unterschiedliche Zugänge, Methoden und Stile vorgestellt, ausprobiert und reflektiert.

Inhalte des Seminars:
• Grundlagen von Moderation
• Aktivierende Interventionen, Arbeit mit Symbolen, Aktionssoziometrie
• Narrative, dialogische Ansätze und kollegiale Beratung
• Prozessmoderation: Rahmen, Rollen, Designs
• Art of Hosting: Gastgeber sein für wesentliche Gespräche

Zielgruppe:
• Menschen, die zivilgesellschaftliche Kommunikations- und Planungsprozesse gestalten (wollen)
• Beruflich oder ehrenamtlich im kirchlichen, im Sozial- oder Bildungsbereich Tätige
• Berater*innen, Erwachsenenbildner*innen, Personalentwickler*innen
• Menschen in Leitungsfunktionen
• Alle Interessierten

Vertiefend wird der Kurzlehrgang "Upgrade Bewegende Moderation: Praxis erproben, Dynamiken verstehen" angeboten. Weitere Informationen dazu finden Sie hier und im Spezialfolder (erhältlich unter zuckerstaetter@kardinal-koenig-haus.at)

Der Workshop ist mit 1,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Psychodramaleiterin und Diversitytrainerin. Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog im Kardinal König Haus; zuvor viele Jahre lang Trainerin, Moderatorin und Beraterin im zivilgesellschaftlichen Feld.
Dr. Gert Dressel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen und des Instituts für Pflegewissenschaft (beides Uni Wien); Trainer, Moderator und Berater im Non-Profit-Bereich, u.a. von Wissenschafts-Praxis-Projekten, Leiter zahlreicher erzähl- und dialogorientierter Projekte
Mag. Michael Nußbaumer, Art of Hosting Practioner seit 2011. Prozessbegleiter, Supervisor und Speaker mit dem Labor für Kulturtransformation. Herausgeber TAU-Magazin. www.kulturtransformation.net

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 880,- inkl. 10% USt. für Organistationen und Selbständige, € 800,- inkl. 10% USt. für Privatpersonen, jeweils inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen. Bei Buchung gemeinsam mit dem Kurzlehrgang Upgrade Bewegende Moderation werden 10% Ermäßigung gewährt. 3 Teilstipendien (50% Ermäßigung) können an Menschen vergeben werden, die Moderationskompetenz nicht beruflich sondern in ihrem ehrenamtlich zivilgesellschaftlichen Engagement einsetzen wollen. Informationen dazu unter: zuckerstaetter@kardinal-koenig-haus.at

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

22. & 23.10.2020, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Folder Seminar Bewegende Moderation

va0030091
Di. 03.11.2020
9.00 Uhr
Politische Emotionen
Politische Mobilisierung verstehen, Manipulation erkennen
Di. 03.11.2020 (30091)
Seminar
30091

Seminar

"Sachliche Politik", Rationalität und politische Inhalte werden oft als die Idealform von Politik beschworen. Dahinter steht die Hoffnung, dass dadurch gesellschaftliche Entwicklung und Fortschritt befördert werden. Und dennoch wird Politik ebenso wie viele andere Lebensbereiche von Emotionen bestimmt. Politisches Engagement, Partizipation und Einsatz für Überzeugungen wären ohne Emotionen kraftlos; logisch erklärbar sind sie ohnehin kaum. Andererseits stehen Emotionen wie Neid, Unsicherheit, Enttäuschung und Angst heute mehr als zuvor auf der Tagesordnung. Populismus und Nationalismus werden durch sie scheinbar ausreichend erklärt.

Dieses Seminar will dem Phänomen der politischen Emotion auf den Grund gehen. Anhand von aktuellen und historischen Reden und Texten soll die politische Mobilisierung durch Emotion dargestellt und erläutert werden. Die Teilnehmer*innen übernehmen hier selbst unterschiedliche Rollen, die es ihnen erlauben, Sender*in oder Adressat*in der Emotion zu sein. Das Erspüren von Botschaften über die Emotion soll eingeübt werden.

Der zweite Teil ist der Manipulation von Emotionen gewidmet. Dabei stehen die Fragen im Zentrum: Welche Instrumente kommen dabei zur Anwendung? Und wie lässt sich mit Manipulation umgehen? Durch Selbsterfahrung soll der bewusste Umgang mit Manipulationen trainiert werden.

Zielgruppe

Zielgruppe:

hauptberuflich und ehrenamtlich in Sozial- und Bildungsbereich sowie Zivilgesellschaft Tätige, Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen, Interessierte

Referierende

Referierende:

Dr. Christian Wlaschütz, Politologe, Trainer, Mediator. Langjährige internationale Tätigkeit in den Bereichen Konfliktmanagement, politische Beratung, Organisationsberatung und Ausbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 6. Okt. 2020

Dauer

Dauer:

9.00 - 17.00 Uhr


va0029389
Do. 05.11.2020
9.00 Uhr
Kompaktlehrgang Religionskompetenz in der Migrationsgesellschaft
Do. 05.11.2020 (29389)
Lehrgang
29389

Lehrgang

Der Umgang mit religiöser Vielfalt wird in einer durch Migration geprägten Gesellschaft immer wichtiger. Im beruflichen und ehrenamtlichen Kontext sind Fachkräfte und Engagierte hier bezüglich Wissen, Reflexion und Handlungsmöglichkeiten gefordert. Wissenskompetenz: Kultur- und religionswissenschaftliche Ansätze zum Verständnis von Religion, Wissen über das Verhältnis von Religion und Staat, Zugänge zu verschiedenen religiösen Praktiken, Weltanschauungen und Lebensweisen. Selbstkompetenz: Verortung in Bezug auf handlungsleitende Fragen: Wo stehe ich in Bezug auf Religion und Religionen? Was bewegt mich, was regt mich auf? Was folgt daraus für meinen professionellen Umgang mit religiöser Diversität? Interventionskompetenz: Erweiterung von Handlungsspielräumen: Wie gestalte ich Organisationen sensibel in Bezug auf religiöse Diversität? Wie werde ich handlungsfähig in inter- und intrareligiösen Konflikten?

Es wird mit einer Vielzahl an didaktischen Zugängen gearbeitet: Vortrag und Gespräch, Biografiearbeit, soziometrische Aufstellung, Planspiel, Fallarbeit, Peergruppenarbeit und Gruppencoaching, Exkursionen, Online-Modulen: Living Books.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Beschäftigte und Engagierte im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungsbereich, in der Verwaltung, Privatwirtschaft, in kirchlichen Einrichtungen, Menschen in journalistischen und Beratungsberufen und Interessierte

Referierende

Referierende:

Yasmin El-Ganady-Gmeiner BA, MSc
Mag.a Sabine Exner-Krikorian M.A.
Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi
Mag.a Dr.in Irene Klissenbauer
Univ.-Prof. MMag. Dr. Regina Polak MAS
Mag. Dr. Thomas Schmidinger, (angefragt)
Expert*innen von Caritas Kompa

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Soziologin und Historikerin, zertifizierte Diversity-Trainerin, Psychodramaleiterin. Leiterin des Bereichs Gesellschaft im Dialog im Kardinal König Haus.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.000,- Teilnahmebeitrag Frühbucher bis 20.6.2020, danach Vollpreis € 1.150,- (Lehrgangsbeitrag inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen), inkl. 10% USt. Wir informieren Sie gerne über mögliche Teilstipendien.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich bis 30. September 2020, weitere Informationen: sattmann@kardinal-koenig-haus.at

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Gesamt 6 Lehrgangstage (5. & 6.11.2020, 18. & 19.2., 20. & 21.5.2021 jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr), 2 Abendveranstaltungen (19.5. 18:00 Uhr, 10.6.2021 18:00-21:00 Uhr) und 3 Online-Module mit zusätzlichen Exkursionen und Coachingeinheiten.


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Di. 01.12.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Vertiefungsseminar)
Di. 01.12.2020 (29324)
Seminar
29324

Seminar

Der Besuch des Grundlagenseminars "Wie Traumata weiter wirken..." zum Beispiel am 28.4. oder 1.10.2020 ist Voraussetzung für die Teilnahme am Vertiefungsseminar.

Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.
In diesem Vertiefungsseminar wenden wir uns der Handlungs- und Interventionsebene zu. Wie kann in psychosozialen Arbeitsfeldern mit diesen Traumata und Folgesymptomen umgegangen werden? Wie können sie auf leicht verständliche Weise erklärt werden? Wie können Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen? Mittels unterschiedlicher Methoden werden konkrete Hilfestellungen für den Beratungs-, Betreuungs- und therapeutischen Kontext erarbeitet. Der Fokus liegt auf transkulturellen und transgenerationalen Sichtweisen mit der Entwicklung von praktischen Lösungsansätzen. Fallbeispiele können gerne mitgebracht werden.

Inhalte des Seminars:
• Spezifischer Umgang mit Kriegsüberlebenden und Folteropfern der 1., 2., und 3. Generation
• Transkulturelle Bezugnahme in der Generationentraumatisierung
• Umgang mit Bindungstraumatisierungen und ihren Auswirkungen
• Die Weitergabe von Gewalt

Ziele:
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen
• Erweiterung transkultureller und transgenerationaler Sichtweisen
• Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten, anhand von bewährten Modellen

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Absolvent/innen des Grundlagenseminars am 19.11.2019

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 1. November 2020

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 28.4. und 1.10.2020, von 9:00 bis 16:30 Uhr finden Grundlagenseminare zu diesem Seminar statt.