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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2019/20

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Den Folder für den Lehrgang Religionskompetenz in der Migrationsgesellschaft finden Sie hier:

PDF-Datei: Folder Lehrgang Religionskompetenz 2019/20

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Do. 07.11.2019
9.00 Uhr
Kompaktlehrgang Religionskompetenz in der Migrationsgesellschaft
Do. 07.11.2019 (26048)
Lehrgang
26048

Lehrgang

Der Umgang mit religiöser Vielfalt wird in einer durch Migration geprägten Gesellschaft immer wichtiger. Im beruflichen und ehrenamtlichen Kontext sind Fachkräfte und Engagierte hier bezüglich Wissen, Reflexion und Handlungsmöglichkeiten gefordert. Wissenskompetenz: Kultur- und religionswissenschaftliche Ansätze zum Verständnis von Religion, Wissen über das Verhältnis von Religion und Staat, Zugänge zu verschiedenen religiösen Praktiken, Weltanschauungen und Lebensweisen. Selbstkompetenz: Verortung in Bezug auf handlungsleitende Fragen: Wo stehe ich in Bezug auf Religion und Religionen? Was bewegt mich, was regt mich auf? Was folgt daraus für meinen professionellen Umgang mit religiöser Diversität? Interventionskompetenz: Erweiterung von Handlungsspielräumen: Wie gestalte ich Organisationen sensibel in Bezug auf religiöse Diversität? Wie werde ich handlungsfähig in inter- und intrareligiösen Konflikten?

Es wird mit einer Vielzahl an didaktischen Zugängen gearbeitet: Vortrag und Gespräch, Biografiearbeit, soziometrische Aufstellung, Planspiel, Fallarbeit, Peergruppenarbeit und Gruppencoaching, Exkursionen, Online-Modulen: Living Books.

Weitere Information finden Sie im Folder

Zielgruppe

Zielgruppe:

Beschäftigte und Engagierte im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungsbereich, in der Verwaltung, Privatwirtschaft, in kirchlichen Einrichtungen, Menschen in journalistischen und Beratungsberufen und Interessierte

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof.in MMag.a Dr.in Regina Polak MAS
Mag. Dr. Thomas Schmidinger
Mag.a Dr.in Irene Klissenbauer
Mag.a Sabine Exner-Krikorian M.A.
Yasmin El-Ganady-Gmeiner BA, MSc
Expert*innen von Caritas Kompa
Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.000,- Lehrgangsbeitrag inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich bis 30. September 2019, weitere Informationen: zuckerstaetter@kardinal-koenig-haus.at

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Gesamt 6 Lehrgangstage (7. & 8.11.2019, 13. & 14.2., 7. & 8.5.2020 jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr), 2 Abendveranstaltungen (19.3. 19:00-21:00 Uhr, 19.6.2020 18:00-21:00 Uhr) und 3 Online-Module mit zusätzlichen Exkursionen und Coachingeinheiten.

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Fr. 08.11.2019
16.00 Uhr
Kunstbetrachtung als Meditation
Ausgewählte Werke aus dem Museum im Schottenstift
Fr. 08.11.2019 (28410)
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Ein Bild in einer Stunde. Gute Kunst wird nie langweilig - im Gegenteil: Sie erschließt sich umso tiefer, je länger man sie betrachtet. Diesmal besuchen wir das Museum im Schottenstift, das in den Räumen der ehemaligen Abtwohnung eingerichtet ist. Die Werke reichen von gotischer Tafelmalerei bis in die Moderne. An drei Freitagnachmittagen wird eine Weise des fragenden und meditativen Schauens gemeinsam eingeübt. Hintergrundinformationen zur jeweiligen Gattung, den Künstlern sowie den Bildinhalten ergänzen das persönliche Sehen und Erkennen. Dabei ist die Summe der Beobachtungen in der Gruppe immer mehr als ihre Teile vermuten lassen. Nach der Veranstaltung können die Besucher noch eine halbe Stunde im Museum verweilen.
Treffpunkt:Klosterladen des Schottenstifts, Freyung 6, 1010 Wien (links an der Fassade der Kirche)
Die Führungen können einzeln oder gemeinsam gebucht werden.

Referierende

Referierende:

Sr. Mag. Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin, katholische Ordensfrau bei den Missionarinnen Christi

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Bezahlung vor Ort

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

16:00 bis 17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Freitag, 15.11., 16:00 - 17:00 Uhr
Freitag, 22.11., 16:00 - 17:00 Uhr

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Mi. 13.11.2019
9.00 Uhr
Widerstand und Anpassung
Couragiert bleiben und kreativ werden in Zeiten, die uns fordern
Mi. 13.11.2019 (28392)
Workshop
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Workshop

Dieser theoretisch und praktisch ausgerichtete Workshop widmet sich der Frage, wie Fachkompetenz und die Orientierung an den Menschenrechten im Sozialbereich auch bei gesellschaftlichem Gegenwind aufrechterhalten werden können. Dabei sind unsere Kreativität und unser Witz gefragt. Wir möchten mit Elementen des Psychodramas und des Soziodramas arbeiten.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Beruflich und freiwillig im Sozialbereich tätige Menschen, selbständige Psychotherapeut/innen, Supervisor/innen, Berater/innen und andere Interessierte

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 15. Okt. 2019

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 19.11.2019
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken …"
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Di. 19.11.2019 (28330)
Seminar
28330

Seminar

AUSGEBUCHT - Wiederholungstermin: 28.4.2020

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."

Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.

Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient/innen erkennen

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter/innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 21. Okt. 2019

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 28.1.2020, 9:00 bis 16:30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.

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Di. 19.11.2019
18.00 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 19.11.2019 (28430)
Jour-fixe
28430

Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter/innen und Ehrenamtliche im Bereich Betreuung, Beratung und Begleitung von geflüchteten Menschen

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient*innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

von 18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

28. Jänner 2020, 18.00 bis 20.00 Uhr