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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Den Folder zum Kurzlehrgang Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit

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Di. 29.09.2020
18.00 Uhr
Achtsamkeit in personalen Beziehungen (Interpersonal Mindfulness IPM)
Ein 8-Wochen Achtsamkeits-Kurs
Di. 29.09.2020 (28832)
8-Wochenkurs
28832

8-Wochenkurs

Unser Leben entsteht und bewegt sich in Beziehungen. In allen diesen Beziehungen gibt es Freude und Spannung, Anziehung und Abstoßung, Annahmen und Urteile. Achtsamkeit in zwischenmenschlicher Kommunikation (Interpersonal Mindfulness) ist eine Acht-Wochen-Kurs, in dem wir üben
- präsenter zu sein in Beziehungen mit anderen
- fürsorglicher mit uns selbst und anderen umzugehen.
Herz und Geist können sich in der geteilten, gemeinsamen menschlichen Erfahrung entspannen und weiten. Ursachen für Stress in Beziehungen können erforscht und verwandelt werden.
Der Prozess von "Achtsamkeit in personalen Beziehungen" (IPM) erfolgt nach dem Leitfaden des Einsichtsdialogs:
- (1) innehalten - (2) entspannen - (3) sich öffnen - (4) sich einstellen auf das, was auftaucht - (5) tief zuhören - (6) die Wahrheit sagen.
Achtsamkeitsmeditation und leichte Körperübungen unterstützen den Einsichtsdialog. Übungsziele:
- Vertiefung der Achtsamkeitsmeditation
- Hinweise für eine vertiefte zwischenmenschliche Achtsamkeit
- Eingefahrene Verhaltensmuster und Reaktionen auf Stress undAngst erkennen
- Heilsame personale Haltungen und Handlungen kultivieren
Ein Aufbaukurs für Teilnehmer*innen von MBSR- oder MSC-Kursen und für Menschen mit eigener Meditationspraxis (bitte bei der Anmeldung angeben). Der Kurs ist auch für Paare geeignet.IPM ist jedoch weder Paar-Therapie noch Mediation, sondern Einübung in personale Beziehungen.

Referierende

Referierende:

Dr. Ursula Baatz, Achtsamkeitslehrerin (MBSR und IPM), Somatic Experiencing (SE) Practitioner, Lehrbeauftragte an der Univ. Klagenfurt, Philosophin und Publizistin, langjährige Ö1-Redakteurin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 380,- inkl. Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern, begrenzte Teilnehmer/innenzahl

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

jeweils Dienstag: 29.9., 6.10., 13.10, 20.10., 27.10., 3.11., 10.11., 17.11. 18:00 - 21:00 Uhr sowie Samstag, 31.10. 09:00 - 17:00 Uhr


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Do. 01.10.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Do. 01.10.2020 (29323)
Seminar
29323

Seminar

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer*innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.
Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen.

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient*innen erkennen.

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte. Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 1. September 2020

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 1.12.2020, 9:00 bis 16:30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.


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Mo. 12.10.2020
18.00 Uhr
Achtsamkeitstraining Vertiefungskurs
Stressbewältigung durch Achtsamkeit - MBSR
Mo. 12.10.2020 (28842)
3-Wochenkurs
28842

3-Wochenkurs

Achtsamkeit ist die Kunst, das lebendige Leben zu schätzen und in seiner Tiefe zu verkosten. Diese drei Abende laden ein, die eigene Übungspraxis aufzufrischen und das Verständnis von Achtsamkeit zu vertiefen.Das gemeinsame Üben ist der Schwerpunkt dieser Abende. Dazu kommen themenzentrierte Gespräche und Information über den Stand der Forschung zu Achtsamkeit.
Alle, die einen MBSR-8-Wochen-Kurs besucht haben, sind eingeladen, diese drei Abende zu nützen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Teilnehmer*innen mit Erfahrung in MBSR

Referierende

Referierende:

Dr. Ursula Baatz, Achtsamkeitslehrerin (MBSR und IPM), Somatic Experiencing (SE) Practitioner, Lehrbeauftragte an der Univ. Klagenfurt, Philosophin und Publizistin, langjährige Ö1-Redakteurin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmer/innenzahl

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

jeweils Montag, 12.10., 19.10 und 2.11. 2019 jeweils 18:00 - 21:00 Uhr


va0029367
Mi. 21.10.2020
9.00 Uhr
Bewegende Moderation
Kommunikation und Prozesse lebendig und zielführend gestalten
Mi. 21.10.2020 (29367)
Seminar
29367

Seminar

In der Zivilgesellschaft wirksam sein, in sozialen und in Bildungsprozessen Kommunikationsräume öffnen und Menschen in Bewegung setzen: Dazu braucht es Moderationskompetenz.
Verblüffend viele Arbeitstreffen und Veranstaltungen sind gar nicht oder sehr konventionell moderiert. So fällt es Teilnehmer*innen schwer, sich zu involvieren, präsent zu sein, in Bewegung und in Kontakt zu kommen, mit Energie mitzudenken und mitzugestalten.
In diesem dreitägigen Seminar werden Haltungen und Methoden vermittelt, die lustvolle Zusammenarbeit und zugleich ergiebigen und effizienten Austausch begünstigen. Grundlegende Fragen von Prozessmoderation (Rahmen, Rollen, Ziele) werden behandelt, unterschiedliche Zugänge, Methoden und Stile vorgestellt, ausprobiert und reflektiert.

Inhalte des Seminars:
• Grundlagen von Moderation
• Aktivierende Interventionen, Arbeit mit Symbolen, Aktionssoziometrie
• Narrative, dialogische Ansätze und kollegiale Beratung
• Prozessmoderation: Rahmen, Rollen, Designs
• Art of Hosting: Gastgeber sein für wesentliche Gespräche

Zielgruppe:
• Menschen, die zivilgesellschaftliche Kommunikations- und Planungsprozesse gestalten (wollen)
• Beruflich oder ehrenamtlich im kirchlichen, im Sozial- oder Bildungsbereich Tätige
• Berater*innen, Erwachsenenbildner*innen, Personalentwickler*innen
• Menschen in Leitungsfunktionen
• Alle Interessierten

Vertiefend wird der Kurzlehrgang "Upgrade Bewegende Moderation: Praxis erproben, Dynamiken verstehen" angeboten. Weitere Informationen dazu finden Sie hier und im Spezialfolder (erhältlich unter sattmann@kardinal-koenig-haus.at)

Der Workshop ist mit 1,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Psychodramaleiterin und Diversitytrainerin. Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog im Kardinal König Haus; zuvor viele Jahre lang Trainerin, Moderatorin und Beraterin im zivilgesellschaftlichen Feld.
Dr. Gert Dressel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen und des Instituts für Pflegewissenschaft (beides Uni Wien); Trainer, Moderator und Berater im Non-Profit-Bereich, u.a. von Wissenschafts-Praxis-Projekten, Leiter zahlreicher erzähl- und dialogorientierter Projekte
Mag. Michael Nußbaumer, Art of Hosting Practioner seit 2011. Prozessbegleiter, Supervisor und Speaker mit dem Labor für Kulturtransformation. Herausgeber TAU-Magazin. www.kulturtransformation.net

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 880,- inkl. 10% USt. für Organistationen und Selbständige, € 800,- inkl. 10% USt. für Privatpersonen, jeweils inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen. Bei Buchung gemeinsam mit dem Kurzlehrgang Upgrade Bewegende Moderation werden 10% Ermäßigung gewährt. 3 Teilstipendien (50% Ermäßigung) können an Menschen vergeben werden, die Moderationskompetenz nicht beruflich sondern in ihrem ehrenamtlich zivilgesellschaftlichen Engagement einsetzen wollen. Bewerbung hierfür bitte bis 15. Juni 2020. Informationen dazu unter: sattmann@kardinal-koenig-haus.at

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

22. & 23.10.2020, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

Download

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Folder Seminar Bewegende Moderation

va0030091
Di. 03.11.2020
9.00 Uhr
Politische Emotionen
Politische Mobilisierung verstehen, Manipulation erkennen
Di. 03.11.2020 (30091)
Seminar
30091

Seminar

"Sachliche Politik", Rationalität und politische Inhalte werden oft als die Idealform von Politik beschworen. Dahinter steht die Hoffnung, dass dadurch gesellschaftliche Entwicklung und Fortschritt befördert werden. Und dennoch wird Politik ebenso wie viele andere Lebensbereiche von Emotionen bestimmt. Politisches Engagement, Partizipation und Einsatz für Überzeugungen wären ohne Emotionen kraftlos; logisch erklärbar sind sie ohnehin kaum. Andererseits stehen Emotionen wie Neid, Unsicherheit, Enttäuschung und Angst heute mehr als zuvor auf der Tagesordnung. Populismus und Nationalismus werden durch sie scheinbar ausreichend erklärt.

Dieses Seminar will dem Phänomen der politischen Emotion auf den Grund gehen. Anhand von aktuellen und historischen Reden und Texten soll die politische Mobilisierung durch Emotion dargestellt und erläutert werden. Die Teilnehmer*innen übernehmen hier selbst unterschiedliche Rollen, die es ihnen erlauben, Sender*in oder Adressat*in der Emotion zu sein. Das Erspüren von Botschaften über die Emotion soll eingeübt werden.

Der zweite Teil ist der Manipulation von Emotionen gewidmet. Dabei stehen die Fragen im Zentrum: Welche Instrumente kommen dabei zur Anwendung? Und wie lässt sich mit Manipulation umgehen? Durch Selbsterfahrung soll der bewusste Umgang mit Manipulationen trainiert werden.

Zielgruppe

Zielgruppe:

hauptberuflich und ehrenamtlich in Sozial- und Bildungsbereich sowie Zivilgesellschaft Tätige, Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen, Interessierte

Referierende

Referierende:

Dr. Christian Wlaschütz, Politologe, Trainer, Mediator. Langjährige internationale Tätigkeit in den Bereichen Konfliktmanagement, politische Beratung, Organisationsberatung und Ausbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 6. Okt. 2020

Dauer

Dauer:

9.00 - 17.00 Uhr