Logo

Gesellschaft im Dialog

a2221

Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2019/20

a3316

Den Folder für den Lehrgang Religionskompetenz in der Migrationsgesellschaft finden Sie hier:

PDF-Datei: Folder Lehrgang Religionskompetenz 2019/20

a2173
va0026048
Do. 07.11.2019
9.00 Uhr
Kompaktlehrgang Religionskompetenz in der Migrationsgesellschaft
Do. 07.11.2019 (26048)
Lehrgang
26048

Lehrgang

Der Umgang mit religiöser Vielfalt wird in einer durch Migration geprägten Gesellschaft immer wichtiger. Im beruflichen und ehrenamtlichen Kontext sind Fachkräfte und Engagierte hier bezüglich Wissen, Reflexion und Handlungsmöglichkeiten gefordert. Wissenskompetenz: Kultur- und religionswissenschaftliche Ansätze zum Verständnis von Religion, Wissen über das Verhältnis von Religion und Staat, Zugänge zu verschiedenen religiösen Praktiken, Weltanschauungen und Lebensweisen. Selbstkompetenz: Verortung in Bezug auf handlungsleitende Fragen: Wo stehe ich in Bezug auf Religion und Religionen? Was bewegt mich, was regt mich auf? Was folgt daraus für meinen professionellen Umgang mit religiöser Diversität? Interventionskompetenz: Erweiterung von Handlungsspielräumen: Wie gestalte ich Organisationen sensibel in Bezug auf religiöse Diversität? Wie werde ich handlungsfähig in inter- und intrareligiösen Konflikten?

Es wird mit einer Vielzahl an didaktischen Zugängen gearbeitet: Vortrag und Gespräch, Biografiearbeit, soziometrische Aufstellung, Planspiel, Fallarbeit, Peergruppenarbeit und Gruppencoaching, Exkursionen, Online-Modulen: Living Books.

Weitere Information finden Sie im Folder

Zielgruppe

Zielgruppe:

Beschäftigte und Engagierte im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungsbereich, in der Verwaltung, Privatwirtschaft, in kirchlichen Einrichtungen, Menschen in journalistischen und Beratungsberufen und Interessierte

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof.in MMag.a Dr.in Regina Polak MAS
Mag. Dr. Thomas Schmidinger
Mag.a Dr.in Irene Klissenbauer
Mag.a Sabine Exner-Krikorian M.A.
Yasmin El-Ganady-Gmeiner BA, MSc
Expert*innen von Caritas Kompa
Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.000,- Lehrgangsbeitrag inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich bis 30. September 2019, weitere Informationen: zuckerstaetter@kardinal-koenig-haus.at

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Gesamt 6 Lehrgangstage (7. & 8.11.2019, 13. & 14.2., 7. & 8.5.2020 jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr), 2 Abendveranstaltungen (19.3. 19:00-21:00 Uhr, 19.6.2020 18:00-21:00 Uhr) und 3 Online-Module mit zusätzlichen Exkursionen und Coachingeinheiten.

va0028410
Fr. 08.11.2019
16.00 Uhr
Kunstbetrachtung als Meditation
Ausgewählte Werke aus dem Museum im Schottenstift
Fr. 08.11.2019 (28410)
28410

Ein Bild in einer Stunde. Gute Kunst wird nie langweilig - im Gegenteil: Sie erschließt sich umso tiefer, je länger man sie betrachtet. Diesmal besuchen wir das Museum im Schottenstift, das in den Räumen der ehemaligen Abtwohnung eingerichtet ist. Die Werke reichen von gotischer Tafelmalerei bis in die Moderne. An drei Freitagnachmittagen wird eine Weise des fragenden und meditativen Schauens gemeinsam eingeübt. Hintergrundinformationen zur jeweiligen Gattung, den Künstlern sowie den Bildinhalten ergänzen das persönliche Sehen und Erkennen. Dabei ist die Summe der Beobachtungen in der Gruppe immer mehr als ihre Teile vermuten lassen. Nach der Veranstaltung können die Besucher noch eine halbe Stunde im Museum verweilen.
Treffpunkt:Klosterladen des Schottenstifts, Freyung 6, 1010 Wien (links an der Fassade der Kirche)
Die Führungen können einzeln oder gemeinsam gebucht werden.

Referierende

Referierende:

Sr. Mag. Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin, katholische Ordensfrau bei den Missionarinnen Christi

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Bezahlung vor Ort

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

16:00 bis 17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Freitag, 15.11., 16:00 - 17:00 Uhr
Freitag, 22.11., 16:00 - 17:00 Uhr

va0028392
Mi. 13.11.2019
9.00 Uhr
Widerstand und Anpassung
Couragiert bleiben und kreativ werden in Zeiten, die uns fordern
Mi. 13.11.2019 (28392)
Workshop
28392

Workshop

Dieser theoretisch und praktisch ausgerichtete Workshop widmet sich der Frage, wie Fachkompetenz und die Orientierung an den Menschenrechten im Sozialbereich auch bei gesellschaftlichem Gegenwind aufrechterhalten werden können. Dabei sind unsere Kreativität und unser Witz gefragt. Wir möchten mit Elementen des Psychodramas und des Soziodramas arbeiten.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Beruflich und freiwillig im Sozialbereich tätige Menschen, selbständige Psychotherapeut/innen, Supervisor/innen, Berater/innen und andere Interessierte

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 15. Okt. 2019

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0028330
Di. 19.11.2019
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken …"
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Di. 19.11.2019 (28330)
Seminar
28330

Seminar

AUSGEBUCHT - Wiederholungstermin: 28.4.2020

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."

Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.

Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient/innen erkennen

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter/innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 21. Okt. 2019

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 28.1.2020, 9:00 bis 16:30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.

va0028430
Di. 19.11.2019
18.00 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 19.11.2019 (28430)
Jour-fixe
28430

Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter/innen und Ehrenamtliche im Bereich Betreuung, Beratung und Begleitung von geflüchteten Menschen

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient*innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

von 18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

28. Jänner 2020, 18.00 bis 20.00 Uhr

va0028424
Mi. 20.11.2019
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mi. 20.11.2019 (28424)
Workshop
28424

Workshop

Was spielt sich da eigentlich ab in unserer Gesellschaft - mit Spaltung, Sündenbocksuche, Empathielosigkeit, Angriffen gegen Schwächere, Resignation und Mutlosigkeit? Und: Welche Handlungsmöglichkeiten für eine menschenfreundliche Gesellschaft lassen sich finden?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.

Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: 45€)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

25. September 2019 & 22. Jänner 2020, jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr

va0028413
Fr. 22.11.2019
16.00 Uhr
Kunstbetrachtung als Meditation
Ausgewählte Werke aus dem Museum im Schottenstift
Fr. 22.11.2019 (28413)
28413

Ein Bild in einer Stunde. Gute Kunst wird nie langweilig - im Gegenteil: Sie erschließt sich umso tiefer, je länger man sie betrachtet. Diesmal besuchen wir das Museum im Schottenstift, das in den Räumen der ehemaligen Abtwohnung eingerichtet ist. Die Werke reichen von gotischer Tafelmalerei bis in die Moderne. An drei Freitagnachmittagen wird eine Weise des fragenden und meditativen Schauens gemeinsam eingeübt. Hintergrundinformationen zur jeweiligen Gattung, den Künstlern sowie den Bildinhalten ergänzen das persönliche Sehen und Erkennen. Dabei ist die Summe der Beobachtungen in der Gruppe immer mehr als ihre Teile vermuten lassen. Nach der Veranstaltung können die Besucher noch eine halbe Stunde im Museum verweilen.
Treffpunkt:Klosterladen des Schottenstifts, Freyung 6, 1010 Wien (links an der Fassade der Kirche)
Die Führungen können einzeln oder gemeinsam gebucht werden.

Referierende

Referierende:

Sr. Mag. Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin, katholische Ordensfrau bei den Missionarinnen Christi

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Bezahlung vor Ort

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

16:00 bis 17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

8. und 15. November2019

va0028319
Mi. 04.12.2019
9.00 Uhr
Dialog und Dagegenhalten
Kommunikationskompetenz gegen gesellschaftliche Spaltung
Mi. 04.12.2019 (28319)
Workshop
28319

Workshop

Wie lässt sich Diskursen begegnen, die auf gesellschaftliche Spaltung hinauslaufen - ohne diese Spaltung weiter zu vertiefen? Hier geht es zum einen um die Frage, wie ein Dialog gelingen kann. Welche inneren und äußeren Voraussetzungen braucht es, damit wir "aneinander lernen" können? Andererseits kann die Haltung zuzuhören und verstehen zu wollen, dem Gegenüber den Raum zu geben und nach Verbindendem zu suchen, auch in die Defensive führen. Dann nämlich, wenn Menschen und Geisteshaltungen eine Bühne bereitet wird, ihre Ideologie der Spaltung zu verbreiten und zu legitimieren.

Hier setzen wir an: Was bedeutet eine dialogische Haltung konkret, auch und gerade in solchen Situationen? Wie kann sie auch hier zur Ressource werden? Und wo ist der Ort dafür, nicht den Dialog zu suchen sondern bewusst dagegenzuhalten? Und: wie tun wir das möglichst wirkungsvoll? Nicht zuletzt: Wie können sich die Qualitäten des Dialogischen und des Dagegenhaltens verbinden und ergänzen?

In diesem Workshop probieren wir unterschiedliche und gegensätzliche Kommunikationsformen bewusst aus, erkennen anhand von konkreten Lebenssituationen Möglichkeiten und Grenzen von Dialog und Dagegenhalten und erweitern im Austausch mit anderen unsere Interventionsmöglichkeiten. Dabei beziehen wir methodische Zugänge des Psychodramas mit ein, um emotionalen und nonverbalen Anteilen der Kommunikation gerecht zu werden.

Zielgruppe

Zielgruppe:

hauptberuflich und ehrenamtlich in Sozial- und Bildungsbereich sowie Zivilgesellschaft Tätige, Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.
Mag. Michael Nußbaumer, Supervisor, Trainer und Organisationsberater mit dem Labor für Kulturtransformation, Herausgeber TAU-Magazin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mitagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 5. Nov. 2019

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0028426
Do. 12.12.2019
18.30 Uhr
Das politische Buch
Dialog bei Speis und Trank
Do. 12.12.2019 (28426)
Dialog
28426

Dialog

In entspanntem Rahmen bietet sich hier die Möglichkeit, politische Themen der Gegenwart weiterzudenken. Anhand je eines aktuell relevanten Buchs soll eine vertiefte Auseinandersetzung mit Fragen rund um Politik und Gesellschaft möglich werden. Für alle, die Freude daran haben, durch neue Analysen und Perspektiven inspiriert zu werden, sich mit anderen Interessierten auszutauschen und sich gemeinsam gedanklich auf den Weg zu machen!
Ein Buch und seine Kernthesen werden am Beginn vorgestellt, sodass es keinerlei Voraussetzungen für eine Teilnahme gibt. Das jeweilige Thema und Buch des Abends finden Sie auf unserer Website.

Referierende

Referierende:

Dr. Christian Wlaschütz, Politologe, Trainer, Mediator. Langjährige internationale Tätigkeit in den Bereichen Konfliktmanagement, politische Beratung, Organisationsberatung und Ausbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 30,- inkl. leichtem Abendessen und Getränken

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 13. Nov. 2019

Dauer

Dauer:

18.30 bis 20.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Donnerstag, 26. September 2019 18.30 - 20.30 Uhr.
Darüberhinaus finden Sie weitere Termine laufend auf unserer Website.

va0028429
Fr. 13.12.2019
9.00 Uhr
Politische Emotionen
Politische Mobilisierung verstehen, Manipulation erkennen
Fr. 13.12.2019 (28429)
Seminar
28429

Seminar

"Sachliche Politik", Rationalität und politische Inhalte werden oft als die Idealform von Politik beschworen. Dahinter steht die Hoffnung, dass dadurch gesellschaftliche Entwicklung und Fortschritt befördert werden. Und dennoch wird Politik ebenso wie viele andere Lebensbereiche von Emotionen bestimmt. Politisches Engagement, Partizipation und Einsatz für Überzeugungen wären ohne Emotionen kraftlos; logisch erklärbar sind sie ohnehin kaum. Andererseits stehen Emotionen wie Neid, Unsicherheit, Enttäuschung und Angst heute mehr als zuvor auf der Tagesordnung. Populismus und Nationalismus werden durch sie scheinbar ausreichend erklärt.

Dieses Seminar will dem Phänomen der politischen Emotion auf den Grund gehen. Anhand von aktuellen und historischen Reden und Texten soll die politische Mobilisierung durch Emotion dargestellt und erläutert werden. Die Teilnehmer*innen übernehmen hier selbst unterschiedliche Rollen, die es ihnen erlauben, Sender*in oder Adressat*in der Emotion zu sein. Das Erspüren von Botschaften über die Emotion soll eingeübt werden.

Der zweite Teil ist der Manipulation von Emotionen gewidmet. Dabei stehen die Fragen im Zentrum: Welche Instrumente kommen dabei zur Anwendung? Und wie lässt sich mit Manipulation umgehen? Durch Selbsterfahrung soll der bewusste Umgang mit Manipulationen trainiert werden.

Zielgruppe

Zielgruppe:

hauptberuflich und ehrenamtlich in Sozial- und Bildungsbereich sowie Zivilgesellschaft Tätige, Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Wlaschütz, Politologe, Trainer, Mediator. Langjährige internationale Tätigkeit in den Bereichen Konfliktmanagement, politische Beratung, Organisationsberatung und Ausbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 14. Nov. 2019

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr