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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Den Folder zum Kurzlehrgang Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit

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va0029353
Mi. 15.04.2020
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mi. 15.04.2020 (29353)
Workshop
29353

Workshop

Was spielt sich da eigentlich ab in unserer Gesellschaft - mit Spaltung, Empathielosigkeit, Angriffen gegen Schwächere - und neuen Aufbrüchen? Welche Handlungsmöglichkeiten für eine menschenfreundliche Gesellschaft lassen sich finden?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.
Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: € 40,-)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

27. Mai 2020, 18.00 bis 21.00 Uhr


va0029334
Mo. 27.04.2020
9.00 Uhr
Achtsame Gesprächsführung mittels "Focusing"
Mo. 27.04.2020 (29334)
Seminar
29334

Seminar

In bedeutsamen Gesprächen - sei es in Privatleben, Beruf oder sozialem Engagement - wünschen wir uns, möglichst genau und klar benennen zu können, worum es uns wirklich geht. Wir suchen nach den richtigen Worten, um mit uns selbst und dem Gegenüber in Kontakt zu treten. Focusing nach Dr. Eugene Gendlin, Philosoph und Psychotherapeut, lädt ein, auf den Körper zu hören. Zu Themen, Fragen und Situationen, die uns beschäftigen, haben wir meist ein deutlich wahrnehmbares, körperliches Gespür. Wenn wir uns neugierig und absichtslos dem noch unklaren, schon gespürten aber noch impliziten Wissen zuwenden, kann es sich in seinen Bedeutungen entfalten. Focusing fördert die Fähigkeit zum Zuhören, neue Begegnungsmöglichkeiten entstehen. In diesem Seminar erproben Sie erste Schritte zum Sprechen und Zuhören aus einer Focusinghaltung und lernen die Grundlagen dieses Ansatzes kennen (www.focusing.org).

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen, die in privaten, beruflichen oder gesellschaftlichen Kontexten eine dialogische Haltung fördern wollen.

Leitung

Leitung:

Dr.in Sabine Aydt, Lehrbeauftrage und Trainerin zu den Themen Fremdsein und interkulturelles Lernen, zertifizierte Focusing Begleiterin und Beraterin (DAF), Weiterbildungen in Thinking at the Edge (DAF), Playback Theater und kreativem Schreiben.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 30. März 2020

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029322
Di. 28.04.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Di. 28.04.2020 (29322)
Seminar
29322

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer*innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.
Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen.

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient*innen erkennen.

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte. Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 31. März 2020

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 1.12.2020, 9:00 bis 16:30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.


va0028575
Mi. 29.04.2020
9.00 Uhr
Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit
Grundlagen erfahren, Praxis erproben
Mi. 29.04.2020 (28575)
Kurzlehrgang
28575

Kurzlehrgang

Biografiearbeit eignet sich dafür, intensive und verbindende Begegnungen in vielen sozialen Feldern zu gestalten - über Erzählen und bewusstes Zuhören. Biografiearbeit unterstützt das Verständnis für Menschen anderer sozialer und kultureller Herkunft und wirkt so gesellschaftlicher Spaltung entgegen. Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit nimmt ernst, dass sich in der Lebensgeschichte jedes Menschen Gesellschaft und allgemeine Geschichte spiegeln.
In diesem erfahrungs- und praxisorientierten Kurzlehrgang lernen Sie
• Grundlegendes zu Hintergrund und Wirkungsweisen von gesellschaftsbezogener und erzählorientierter Biografiearbeit
• biografische Erzählrunden (Erzählcafés, Gesprächskreise etc.) zu gestalten und zu moderieren
• ein kleines Biografiearbeitsprojekt in der Praxis umzusetzen und zu reflektieren
• Emotionen und Dynamiken in biografie- und erzählorientierten Settings verstehen
• Menschen kennen, die eine solche Biografiearbeit bereits praktizieren.

Der Workshop ist mit 2 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich in Zivilgesellschaft, in Schule, Erwachsenenbildung oder Kulturarbeit, in Sozialer Arbeit, Senior*innenarbeit, Gemeinwesenarbeit oder Pflege, in Beratungsberufen aktiv sind

Leitung

Leitung:

Dr. Gert Dressel, Historiker und Fortbildner, Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen und Institut für Pflegewissenschaft (beides: Universität Wien)
Dr.in Katharina Novy, Soziologin und Historikerin, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog im Kardinal König Haus;
Univ.-Prof. Dr. Bettina Dausien, Institut für Bildungswissenschaften, Univ. Wien;
Prof. Johanna Kohn, Institut Integration und Partizipation, Hochschule für Soziale Arbeit/FH Nordwestschweiz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 660,- für Organisationen; € 600,- für Privatpersonen. Jeweils inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten. 3 Teilstipendien (50% Ermäßigung) können an Menschen vergeben werden, die Biografiearbeit in ihrem ehrenamtlich zivilgesellschaftlichen Engagement einsetzen wollen. Informationen dazu unter: csida@kardinal-koenig-haus.at, Bewerbungsschluss für das Teilstipendium ist am 17. Jänner 2020

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung bis 16. März 2020, Anmeldeunterlagen bitte anfordern unter: anmeldung@kardinal-koenig-haus.at

Dauer

Dauer:

9:00 bis 17:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Montag, 25.5., 17.30 bis 21.00 Uhr, Dienstag 26.5., 9.00 bis 17.30 Uhr,Montag, 12.10. 9.00 bis 17.30 Uhr; Gruppencoaching nach Vereinbarung

Download

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Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit 2020

va0029484
Fr. 08.05.2020
15.00 Uhr
Über Vulnerabilität, Mut und Scheitern
Beherzt und kraftvoll Veränderungsprozesse erleben und gestalten
Fr. 08.05.2020 (29484)
Workshop
29484

Workshop

Wer engagiert an sich arbeitet und dabei auch aktiv einen Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation leisten möchte, ist immer wieder damit konfrontiert, dass der Weg ein steiniger sein kann. Ab und an schwächelt die Motivation, an manchen Tagen ist der Nebel vielleicht sogar so stark, dass der Weg nicht mehr sichtbar ist. Gleichzeitig wissen wir aber, dass viele Freuden und Freunde in diesen Veränderungsprozessen zu finden sind, der Weg ein wichtiger ist und sich unser Engagement lohnt. Mit welcher Haltung kann ich diesen Weg beherzt und kraftvoll gehen? Wo braucht es Stärkung in meinem Tun, wo bzw. was muss ich loslassen?
In diesem Seminar arbeiten wir mit körperorientierten Praktiken sowie Dialog und Peer-Coaching Formaten, um die Themen Vulnerabilität, Mut und Scheitern im Kontext von Veränderungsprozessen näher zu betrachten. Ziel ist eine Selbstreflexion dazu anzuregen, die Gruppe als Ressource und Stärkung zu nutzen und unseren Körper als Anker zu verwenden, um daraus ein ressourcenorientiertes Tun abzuleiten.

Der Workshop ist mit 1 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Interessierte, insbesondere Menschen, die sich mit Veränderungsprozessen auseinandersetzen

Leitung

Leitung:

Mag.a Aliette Dörflinger, Wirtschaftswissenschaftlerin, Prozessbegleiterin und Organisationsentwicklerin für Veränderungsprozesse, Trainerin. Arbeitet mit dialog- und körperorientierten Techniken, u.a. Art of Hosting, Psychodrama, leadership embodiment, Tanz- und Bewegungspädagogik.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 240,- inkl. Mitagessen am Samstag, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 10. Apr. 2020

Dauer

Dauer:

Fr. 8.5. von 15.00 - 19.30 Uhr, Sa. 9.5. 9.30 bis 17.00 Uhr