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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2019/20

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Den Folder für den Lehrgang Religionskompetenz in der Migrationsgesellschaft finden Sie hier:

PDF-Datei: Folder Lehrgang Religionskompetenz 2019/20

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va0028428
Di. 24.09.2019
18.00 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 24.09.2019 (28428)
Jour-fixe
28428

Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter/innen und Ehrenamtliche im Bereich Betreuung, Beratung und Begleitung von geflüchteten Menschen

Leitung

Leitung:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient*innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

von 18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

19. November 2019 & 28. Jänner 2020, jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr

va0027615
Mi. 25.09.2019
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mi. 25.09.2019 (27615)
Workshop
27615

Workshop

Was spielt sich da eigentlich ab in unserer Gesellschaft - mit Spaltung, Sündenbocksuche, Empathielosigkeit, Angriffen gegen Schwächere, Resignation und Mutlosigkeit? Und: Welche Handlungsmöglichkeiten für eine menschenfreundliche Gesellschaft lassen sich finden?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.

Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: 40€)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

20. November 2019 und 22. Jänner 2020, jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr

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Do. 26.09.2019
18.30 Uhr
Das politische Buch
Dialog bei Speis und Trank
Do. 26.09.2019 (28425)
Dialog
28425

Dialog

In entspanntem Rahmen bietet sich hier die Möglichkeit, politische Themen der Gegenwart weiterzudenken. Anhand je eines aktuell relevanten Buchs soll eine vertiefte Auseinandersetzung mit Fragen rund um Politik und Gesellschaft möglich werden. Für alle, die Freude daran haben, durch neue Analysen und Perspektiven inspiriert zu werden, sich mit anderen Interessierten auszutauschen und sich gemeinsam gedanklich auf den Weg zu machen!
Ein Buch und seine Kernthesen werden am Beginn vorgestellt, sodass es keinerlei Voraussetzungen für eine Teilnahme gibt. Das jeweilige Thema und Buch des Abends finden Sie auf unserer Website.

Buch des Abends am 26.9.:
Isolde Charim, Ich und die Anderen. Wie die Pluralisierung uns alle verändert. Zsolnay 2018.
Das Buch erhielt den Preis für das philosophische Buch des Jahres

Dieses Buch stellt zwei der wichtigsten Themen der heutigen Zeit in den Vordergrund: "Wer bin ich/Wer sind wir?" und "Wo gehöre ich dazu?" Identität und Zugehörigkeit sind Fragen, die über die Schlagworte Kultur, Integration, aber auch Religion und Säkularismus abgehandelt werden. Die Möglichkeiten, sich selbst zu definieren sind durch eine größere Vielfalt der Herkunft, der Lebensentwürfe und Werthaltungen zahlreicher geworden, die daraus resultierende Unsicherheit der Zugehörigkeiten aber auch größer. Das hat persönliche ebenso wie politische Konsequenzen. Sprechen wir darüber in angenehmer Atmosphäre!

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Wlaschütz, Politologe, Trainer, Mediator. Langjährige internationale Tätigkeit in den Bereichen Konfliktmanagement, politische Beratung, Organisationsberatung und Ausbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 30,- inkl. leichtem Abendessen und Getränken

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 28. Aug. 2019

Dauer

Dauer:

18.30 bis 20.30

Weitere Termine

Weitere Termine:

Donnerstag, 12.12.2019 18.30 - 20.30
Darüberhinaus finden Sie weitere Termine laufend auf unserer Website.

va0028612
Di. 01.10.2019
18.00 Uhr
Achtsamkeit in personalen Beziehungen (Interpersonal Mindfulness IPM)
Ein 8-Wochen Achtsamkeits-Kurs
Di. 01.10.2019 (28612)
8-Wochenkurs
28612

8-Wochenkurs

Unser Leben entsteht und bewegt sich in Beziehungen. In allen diesen Beziehungen gibt es Freude und Spannung, Anziehung und Abstoßung, Annahmen und Urteile. Achtsamkeit in zwischenmenschlicher Kommunikation (Interpersonal Mindfulness) ist eine Acht-Wochen-Kurs, in dem wir üben
- präsenter zu sein in Beziehungen mit anderen
- fürsorglicher mit uns selbst und anderen umzugehen.
- Herz und Geist können sich in der geteilten, gemeinsamen menschlichen Erfahrung entspannen und weiten.
- Ursachen für Stress in Beziehungen können erforscht und verwandelt werden.
Der Prozess von "Achtsamkeit in personalen Beziehungen" (IPM) erfolgt nach dem Leitfaden des Einsichtsdialogs: - (1) innehalten - (2) entspannen - (3) sich öffnen - (4) sich einstellen auf das, was auftaucht - (5) tief zuhören - (6) die Wahrheit sagen.
Achtsamkeitsmeditation und leichte Körperübungen unterstützen den Einsichtsdialog. Übungsziele:
- Vertiefung der Achtsamkeitsmeditation
- Hinweise für eine vertiefte zwischenmenschliche Achtsamkeit
- Eingefahrene Verhaltensmuster und Reaktionen auf Stress undAngst erkennen
- Heilsame personale Haltungen und Handlungen kultivieren
Ein Aufbaukurs für Teilnehmer*innen von MBSR- oder MSC-Kursen und für Menschen mit eigener Meditationspraxis (bitte bei der Anmeldung angeben). Der Kurs ist auch für Paare geeignet.IPM ist jedoch weder Paar-Therapie noch Mediation, sondern Einübung in personale Beziehungen.

Leitung

Leitung:

Dr. Ursula Baatz, Achtsamkeitslehrerin (MBSR und IPM), Somatic Experiencing (SE) Practitioner, Lehrbeauftragte an der Univ. Klagenfurt, Philosophin und Publizistin, langjährige Ö1-Redakteurin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 380,- inkl. Mittagessen am Sonntag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern, begrenzte Teilnehmer/innenzahl

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

jeweils Dienstag: 1.10., 15.10., 22.10., 29.10., 5.11., 12.11., 19.11., und Do, 21.11. 18:00 - 21:00 Uhr sowie Sonntag, 10.11. 09:00-17:00 Uhr

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Di. 01.10.2019
18.00 Uhr
Terminverschiebung auf 2020! - Achtsamkeitstraining
Stressbewältigung durch Achtsamkeit - MBSR
Di. 01.10.2019 (27098)
27098


A C H T U N G !

Dieser Kurs findet nicht statt!
Der nächste MBSR-Kurs wird (Stressbewältigung durch Achtsamkeit) Anfang 2020 stattfinden.

Die langjährige Achtsamkeitstrainerin Dr.in Ursula Baatz hat 2019 die Ausbildung zur Lehrerin für Interpersonal Mindfulness (IPM) abgeschlossen. Dies ermöglicht uns, erstmals einen 8-Wochenkurs zu "Achtsamkeit in personalen Beziehungen (Interpersonal Mindfulness IPM)" anzubieten (Kursnummer 28612). Dieser Kurs tritt an die Stelle des angekündigten MBSR-Kurses. Er startet am 1. Oktober 2019, dort finden Sie alle weiteren Informationen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

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Mi. 09.10.2019
18.00 Uhr
Kreatives Schreiben für Frauen
Erinnerung
Mi. 09.10.2019 (27023)
Abendreihe
27023

Abendreihe

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Jean Paul

An diesen sieben Abenden werden wir uns mit unseren Erinnerungen beschäftigen.
Wo finden wir Veränderungen in unseren Lebenslinien, was hat uns berührt, was eingeengt, wo mussten wir um unsere Freiheit kämpfen?
Wie wurden wir die, die wir jetzt sind? Wer hat daran mitgewirkt?
Die besondere Achtsamkeit der Gruppe bietet den sicheren Rahmen für unsere Texte, die wir vertrauensvoll miteinander teilen werden.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig - lediglich Freude am Schreiben, und/oder Lust, es einfach zu probieren!

Referierende

Referierende:

Mag. Sonntraut Diwald, Psychologin, Psychotherapeutin; in verschiedenen Beratungseinrichtungen tätig; langjährige Leiterin von Frauengruppen; Schreibpädagogin sonntraut.diwald@aon.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 210,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18:00 bis 21:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

13.11., 11.12.,2019,
15.1., 12.2., 11.3., 15.4.2020, jeweils 18:00 bis 21:00 Uhr

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Mo. 14.10.2019
18.00 Uhr
Achtsamkeitstraining Vertiefungskurs
Stressbewältigung durch Achtsamkeit - MBSR
Mo. 14.10.2019 (27612)
3-Wochenkurs
27612

3-Wochenkurs

Achtsamkeit ist die Kunst, das lebendige Leben zu schätzen und in seiner Tiefe zu verkosten. Diese drei Abende laden ein, die eigene Übungspraxis aufzufrischen und das Verständnis von Achtsamkeit zu vertiefen.Das gemeinsame Üben ist der Schwerpunkt dieser Abende. Dazu kommen themenzentrierte Gespräche und Information über den Stand der Forschung zu Achtsamkeit.
Alle, die einen MBSR-8-Wochen-Kurs besucht haben, sind eingeladen, diese drei Abende zu nützen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Teilnehmer*innen mit Erfahrung in MBSR

Referierende

Referierende:

Dr. Ursula Baatz, Achtsamkeitslehrerin (MBSR und IPM), Somatic Experiencing (SE) Practitioner, Lehrbeauftragte an der Univ. Klagenfurt, Philosophin und Publizistin, langjährige Ö1-Redakteurin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmer/innenzahl

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

21. und 28. Oktober, jeweils 18:00 - 21:00 Uhr

va0028409
Sa. 19.10.2019
11.00 Uhr
Galerienspaziergang
Sa. 19.10.2019 (28409)
Exkursion
28409

Exkursion

"Manchmal scheint mir die Schwelle zu hoch, um alleine eine Galerie zu betreten oder gar ein Gespräch mit der Galeristin zu suchen. Manche Arbeiten sprechen mich sofort an, für andere bräuchte ich eine Vermittlung." - Kennen Sie das? In einer Gruppe fällt die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst oft leichter. Wir durchstreifen an diesem Vormittag mehrere Wiener Galerien und erforschen dabei gemeinsam ausgewählte Werke. Hintergrundinformationen z.B. zur jeweiligen Künstlerpersönlichkeit und individuelle Zugänge helfen Ihnen, junge Kunst kennen und lieben zu lernen.
Treffpunkt: 1010 Wien, Grünangergasse 1

Leitung

Leitung:

Sr. Mag.a Ruth Pucher MC

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,- Bezahlung vor Ort

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

11:00 bis 13:30 Uhr

va0028405
Mo. 21.10.2019
18.00 Uhr
Fremde Erziehungswelten? Meine Haltungen und Möglichkeiten in der ehrenamtlichen Begleitung
Ein bewegtes Reflexionsangebot
Mo. 21.10.2019 (28405)
Workshop
28405

Workshop

In der Begleitung und Unterstützung von geflüchteten Familien erhalten wir oft Einblick in Erziehungswelten, die fremd erscheinen, die erstaunen, irritieren, manchmal auch ärgern. In diesem Workshop gehen wir diesen befremdenden Erfahrungen gemeinsam nach und suchen nach je eigenen Haltungen und Handlungsmöglichkeiten. Da sich dieses Befremden nicht nur im Kopf, sondern auch "im Bauch" abspielt, beziehen wir methodische Zugänge des Psychodramas (szenisches Verstehen, Aufstellungen) mit ein.

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 30,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.30 Uhr

va0028421
Di. 05.11.2019
18.00 Uhr
Vorurteile und Rassismus
- (k)ein Thema für Theologie und Pastoral?
Di. 05.11.2019 (28421)
Gesprächsrunde
28421

Gesprächsrunde

Gemäß biblischer Tradition sind alle Menschen nach dem Bild Gottes geschaffen. Dennoch wird auf "fremde Menschen" immer häufiger mit Angst, Ablehnung, ja mit Verachtung reagiert. Dies macht zum Teil auch vor Theologie und Pastoral nicht halt. Vorurteile und Rassismus sind eine Art, mit den unangenehmen Gefühlen, die Fremde bei manchen Menschen erzeugen, umzugehen. Neugierde und Offenheit wären eine andere Art. Eine, die dem biblischen Gedanken näher käme.
Birgit Prochazka schreibt aktuell ihre Dissertation zu dem Thema "Rassismus und Vorurteile in Theologie und Pastoral". In Gesprächsrunden in verschiedenen Bundesländern möchte sie mit Interessierten ins Gespräch kommen und Erfahrungen und Sichtweisen austauschen: Welchen Beitrag leisten Theologie und Pastoral zur Aufrechterhaltung von Vorurteilen und Rassismus? Und wie könnten Theologie und Pastoral diesen Phänomenen entgegenwirken? Die Gesprächsrunde will zum Reflektieren und Diskutieren anregen. In wertschätzender Atmosphäre wird Erlebtem Gehör geschenkt, ebenso werden Ideen, Anregungen und Fragen Platz haben.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Menschen, die beruflich, im freiwilligen Engagement oder persönlich, Bezug zu Theologie und Pastoral haben und die gerne in einen konstruktiven Austausch über das Thema kommen möchten.

Leitung

Leitung:

Mag.a Birgit Prochazka MA, Kultur- und Sozialanthropologin, Studium der Interkulturellen Kompetenzen (Donau Uni Krems), Mitarbeiterin der Caritas sowie des Forums katholische Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt. Themenfelder: kulturelle Vielfalt, Freiwilligenarbeit, Integration. Dissertantin an der katholischen Fakultät der Universität Wien.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Teilnahme kostenlos

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18:00 bis 20:00 Uhr

va0026048
Do. 07.11.2019
9.00 Uhr
Kompaktlehrgang Religionskompetenz in der Migrationsgesellschaft
Do. 07.11.2019 (26048)
Lehrgang
26048

Lehrgang

Der Umgang mit religiöser Vielfalt wird in einer durch Migration geprägten Gesellschaft immer wichtiger. Im beruflichen und ehrenamtlichen Kontext sind Fachkräfte und Engagierte hier bezüglich Wissen, Reflexion und Handlungsmöglichkeiten gefordert. Wissenskompetenz: Kultur- und religionswissenschaftliche Ansätze zum Verständnis von Religion, Wissen über das Verhältnis von Religion und Staat, Zugänge zu verschiedenen religiösen Praktiken, Weltanschauungen und Lebensweisen. Selbstkompetenz: Verortung in Bezug auf handlungsleitende Fragen: Wo stehe ich in Bezug auf Religion und Religionen? Was bewegt mich, was regt mich auf? Was folgt daraus für meinen professionellen Umgang mit religiöser Diversität? Interventionskompetenz: Erweiterung von Handlungsspielräumen: Wie gestalte ich Organisationen sensibel in Bezug auf religiöse Diversität? Wie werde ich handlungsfähig in inter- und intrareligiösen Konflikten?

Es wird mit einer Vielzahl an didaktischen Zugängen gearbeitet: Vortrag und Gespräch, Biografiearbeit, soziometrische Aufstellung, Planspiel, Fallarbeit, Peergruppenarbeit und Gruppencoaching, Exkursionen, Online-Modulen: Living Books.

Weitere Information finden Sie im Folder

Zielgruppe

Zielgruppe:

Beschäftigte und Engagierte im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungsbereich, in der Verwaltung, Privatwirtschaft, in kirchlichen Einrichtungen, Menschen in journalistischen und Beratungsberufen und Interessierte

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof.in MMag.a Dr.in Regina Polak MAS
Mag. Dr. Thomas Schmidinger
Mag.a Dr.in Irene Klissenbauer
Mag.a Sabine Exner-Krikorian M.A.
Yasmin El-Ganady-Gmeiner BA, MSc
Expert*innen von Caritas Kompa
Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.000,- Lehrgangsbeitrag inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich bis 30. September 2019, weitere Informationen: zuckerstaetter@kardinal-koenig-haus.at

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Gesamt 6 Lehrgangstage (7. & 8.11.2019, 13. & 14.2., 7. & 8.5.2020 jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr), 2 Abendveranstaltungen (19.3. 19:00-21:00 Uhr, 19.6.2020 18:00-21:00 Uhr) und 3 Online-Module mit zusätzlichen Exkursionen und Coachingeinheiten.

va0028410
Fr. 08.11.2019
16.00 Uhr
Kunstbetrachtung als Meditation
Ausgewählte Werke aus dem Museum im Schottenstift
Fr. 08.11.2019 (28410)
28410

Ein Bild in einer Stunde. Gute Kunst wird nie langweilig - im Gegenteil: Sie erschließt sich umso tiefer, je länger man sie betrachtet. Diesmal besuchen wir das Museum im Schottenstift, das in den Räumen der ehemaligen Abtwohnung eingerichtet ist. Die Werke reichen von gotischer Tafelmalerei bis in die Moderne. An drei Freitagnachmittagen wird eine Weise des fragenden und meditativen Schauens gemeinsam eingeübt. Hintergrundinformationen zur jeweiligen Gattung, den Künstlern sowie den Bildinhalten ergänzen das persönliche Sehen und Erkennen. Dabei ist die Summe der Beobachtungen in der Gruppe immer mehr als ihre Teile vermuten lassen. Nach der Veranstaltung können die Besucher noch eine halbe Stunde im Museum verweilen.
Treffpunkt:Klosterladen des Schottenstifts, Freyung 6, 1010 Wien (links an der Fassade der Kirche)
Die Führungen können einzeln oder gemeinsam gebucht werden.

Referierende

Referierende:

Sr. Mag. Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin, katholische Ordensfrau bei den Missionarinnen Christi

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Bezahlung vor Ort

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

16:00 bis 17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Freitag, 15.11., 16:00 - 17:00 Uhr
Freitag, 22.11., 16:00 - 17:00 Uhr

va0028392
Mi. 13.11.2019
9.00 Uhr
Widerstand und Anpassung
Couragiert bleiben und kreativ werden in Zeiten, die uns fordern
Mi. 13.11.2019 (28392)
Workshop
28392

Workshop

Dieser theoretisch und praktisch ausgerichtete Workshop widmet sich der Frage, wie Fachkompetenz und die Orientierung an den Menschenrechten im Sozialbereich auch bei gesellschaftlichem Gegenwind aufrechterhalten werden können. Dabei sind unsere Kreativität und unser Witz gefragt. Wir möchten mit Elementen des Psychodramas und des Soziodramas arbeiten.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Beruflich und freiwillig im Sozialbereich tätige Menschen, selbständige Psychotherapeut/innen, Supervisor/innen, Berater/innen und andere Interessierte

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 15. Okt. 2019

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 19.11.2019
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken …"
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Di. 19.11.2019 (28330)
Seminar
28330

Seminar

AUSGEBUCHT - Wiederholungstermin: 28.4.2020

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."

Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.

Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient/innen erkennen

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter/innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 21. Okt. 2019

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 28.1.2020, 9:00 bis 16:30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.

va0028430
Di. 19.11.2019
18.00 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 19.11.2019 (28430)
Jour-fixe
28430

Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter/innen und Ehrenamtliche im Bereich Betreuung, Beratung und Begleitung von geflüchteten Menschen

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient*innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

von 18.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

28. Jänner 2020, 18.00 bis 20.00 Uhr

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Mi. 20.11.2019
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mi. 20.11.2019 (28424)
Workshop
28424

Workshop

Was spielt sich da eigentlich ab in unserer Gesellschaft - mit Spaltung, Sündenbocksuche, Empathielosigkeit, Angriffen gegen Schwächere, Resignation und Mutlosigkeit? Und: Welche Handlungsmöglichkeiten für eine menschenfreundliche Gesellschaft lassen sich finden?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.

Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: 45€)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

25. September 2019 & 22. Jänner 2020, jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr

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Fr. 22.11.2019
16.00 Uhr
Kunstbetrachtung als Meditation
Ausgewählte Werke aus dem Museum im Schottenstift
Fr. 22.11.2019 (28413)
28413

Ein Bild in einer Stunde. Gute Kunst wird nie langweilig - im Gegenteil: Sie erschließt sich umso tiefer, je länger man sie betrachtet. Diesmal besuchen wir das Museum im Schottenstift, das in den Räumen der ehemaligen Abtwohnung eingerichtet ist. Die Werke reichen von gotischer Tafelmalerei bis in die Moderne. An drei Freitagnachmittagen wird eine Weise des fragenden und meditativen Schauens gemeinsam eingeübt. Hintergrundinformationen zur jeweiligen Gattung, den Künstlern sowie den Bildinhalten ergänzen das persönliche Sehen und Erkennen. Dabei ist die Summe der Beobachtungen in der Gruppe immer mehr als ihre Teile vermuten lassen. Nach der Veranstaltung können die Besucher noch eine halbe Stunde im Museum verweilen.
Treffpunkt:Klosterladen des Schottenstifts, Freyung 6, 1010 Wien (links an der Fassade der Kirche)
Die Führungen können einzeln oder gemeinsam gebucht werden.

Referierende

Referierende:

Sr. Mag. Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin, katholische Ordensfrau bei den Missionarinnen Christi

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Bezahlung vor Ort

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

16:00 bis 17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

8. und 15. November2019

va0028319
Mi. 04.12.2019
9.00 Uhr
Dialog und Dagegenhalten
Kommunikationskompetenz gegen gesellschaftliche Spaltung
Mi. 04.12.2019 (28319)
Workshop
28319

Workshop

Wie lässt sich Diskursen begegnen, die auf gesellschaftliche Spaltung hinauslaufen - ohne diese Spaltung weiter zu vertiefen? Hier geht es zum einen um die Frage, wie ein Dialog gelingen kann. Welche inneren und äußeren Voraussetzungen braucht es, damit wir "aneinander lernen" können? Andererseits kann die Haltung zuzuhören und verstehen zu wollen, dem Gegenüber den Raum zu geben und nach Verbindendem zu suchen, auch in die Defensive führen. Dann nämlich, wenn Menschen und Geisteshaltungen eine Bühne bereitet wird, ihre Ideologie der Spaltung zu verbreiten und zu legitimieren.

Hier setzen wir an: Was bedeutet eine dialogische Haltung konkret, auch und gerade in solchen Situationen? Wie kann sie auch hier zur Ressource werden? Und wo ist der Ort dafür, nicht den Dialog zu suchen sondern bewusst dagegenzuhalten? Und: wie tun wir das möglichst wirkungsvoll? Nicht zuletzt: Wie können sich die Qualitäten des Dialogischen und des Dagegenhaltens verbinden und ergänzen?

In diesem Workshop probieren wir unterschiedliche und gegensätzliche Kommunikationsformen bewusst aus, erkennen anhand von konkreten Lebenssituationen Möglichkeiten und Grenzen von Dialog und Dagegenhalten und erweitern im Austausch mit anderen unsere Interventionsmöglichkeiten. Dabei beziehen wir methodische Zugänge des Psychodramas mit ein, um emotionalen und nonverbalen Anteilen der Kommunikation gerecht zu werden.

Zielgruppe

Zielgruppe:

hauptberuflich und ehrenamtlich in Sozial- und Bildungsbereich sowie Zivilgesellschaft Tätige, Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.
Mag. Michael Nußbaumer, Supervisor, Trainer und Organisationsberater mit dem Labor für Kulturtransformation, Herausgeber TAU-Magazin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mitagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 5. Nov. 2019

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 12.12.2019
18.30 Uhr
Das politische Buch
Dialog bei Speis und Trank
Do. 12.12.2019 (28426)
Dialog
28426

Dialog

In entspanntem Rahmen bietet sich hier die Möglichkeit, politische Themen der Gegenwart weiterzudenken. Anhand je eines aktuell relevanten Buchs soll eine vertiefte Auseinandersetzung mit Fragen rund um Politik und Gesellschaft möglich werden. Für alle, die Freude daran haben, durch neue Analysen und Perspektiven inspiriert zu werden, sich mit anderen Interessierten auszutauschen und sich gemeinsam gedanklich auf den Weg zu machen!
Ein Buch und seine Kernthesen werden am Beginn vorgestellt, sodass es keinerlei Voraussetzungen für eine Teilnahme gibt. Das jeweilige Thema und Buch des Abends finden Sie auf unserer Website.

Referierende

Referierende:

Dr. Christian Wlaschütz, Politologe, Trainer, Mediator. Langjährige internationale Tätigkeit in den Bereichen Konfliktmanagement, politische Beratung, Organisationsberatung und Ausbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 30,- inkl. leichtem Abendessen und Getränken

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 13. Nov. 2019

Dauer

Dauer:

18.30 bis 20.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Donnerstag, 26. September 2019 18.30 - 20.30 Uhr.
Darüberhinaus finden Sie weitere Termine laufend auf unserer Website.

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Fr. 13.12.2019
9.00 Uhr
Politische Emotionen
Politische Mobilisierung verstehen, Manipulation erkennen
Fr. 13.12.2019 (28429)
Seminar
28429

Seminar

"Sachliche Politik", Rationalität und politische Inhalte werden oft als die Idealform von Politik beschworen. Dahinter steht die Hoffnung, dass dadurch gesellschaftliche Entwicklung und Fortschritt befördert werden. Und dennoch wird Politik ebenso wie viele andere Lebensbereiche von Emotionen bestimmt. Politisches Engagement, Partizipation und Einsatz für Überzeugungen wären ohne Emotionen kraftlos; logisch erklärbar sind sie ohnehin kaum. Andererseits stehen Emotionen wie Neid, Unsicherheit, Enttäuschung und Angst heute mehr als zuvor auf der Tagesordnung. Populismus und Nationalismus werden durch sie scheinbar ausreichend erklärt.

Dieses Seminar will dem Phänomen der politischen Emotion auf den Grund gehen. Anhand von aktuellen und historischen Reden und Texten soll die politische Mobilisierung durch Emotion dargestellt und erläutert werden. Die Teilnehmer*innen übernehmen hier selbst unterschiedliche Rollen, die es ihnen erlauben, Sender*in oder Adressat*in der Emotion zu sein. Das Erspüren von Botschaften über die Emotion soll eingeübt werden.

Der zweite Teil ist der Manipulation von Emotionen gewidmet. Dabei stehen die Fragen im Zentrum: Welche Instrumente kommen dabei zur Anwendung? Und wie lässt sich mit Manipulation umgehen? Durch Selbsterfahrung soll der bewusste Umgang mit Manipulationen trainiert werden.

Zielgruppe

Zielgruppe:

hauptberuflich und ehrenamtlich in Sozial- und Bildungsbereich sowie Zivilgesellschaft Tätige, Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Wlaschütz, Politologe, Trainer, Mediator. Langjährige internationale Tätigkeit in den Bereichen Konfliktmanagement, politische Beratung, Organisationsberatung und Ausbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 14. Nov. 2019

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 09.01.2020
14.00 Uhr
Das neue Sozialhilfe-Grundsatzgesetz
Auswirkungen auf die Existenzsicherung
Do. 09.01.2020 (28356)
Seminar
28356

Seminar

Das neue Sozialhilfe-Grundsatzgesetz wird wesentliche Veränderung in der Existenzsicherung mit sich bringen. In diesem Seminar wird den Teilnehmenden ein Überblick über die zu erwartenden Auswirkungen gegeben. Zudem wird erläutert, wie sich das betreffende Ausführungsgesetz in Wien dazu verhält.

Die wesentlichsten Neuerungen des Sozialhilfe-Grundsatzgesetzes betreffen:
•Existenzsicherung sowie Vermeidung von Armut und sozialer Ausgrenzung sind keine Ziele mehr
• Höchstsätze anstelle von Mindeststandards
• Einführung eines Arbeitsqualfizierungsbonus
• Verstärker Einsatz von Sachleistungen
• Ausschluss bestimmter Personengruppen aus der Sozialhilfe (z.B. Subsidiär Schutzberechtigen).

Das Seminar bietet beruflich und ehrenamtlich im Sozialbereich Tätigen die Möglichkeit, sich über diese praxisrelevanten Veränderungen im direkten Gespräch zu informieren.

Referierende

Referierende:

Bettina Steffel MBA, Stabsstellenleiterin Sozialpolitische Grundlagenarbeit und strategische Planung in der MA 40 und Lehrende am FH Campus Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 11. Dez. 2019

Dauer

Dauer:

14.00 bis 18.00 Uhr

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Mi. 22.01.2020
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mi. 22.01.2020 (28427)
Workshop
28427

Workshop

Was spielt sich da eigentlich ab in unserer Gesellschaft - mit Spaltung, Sündenbocksuche, Empathielosigkeit, Angriffen gegen Schwächere, Resignation und Mutlosigkeit? Und: Welche Handlungsmöglichkeiten für eine menschenfreundliche Gesellschaft lassen sich finden?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.

Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Referierende

Referierende:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: 45€)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

von 18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

25. September & 20. November 2019, jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 28.01.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Vertiefungsseminar)
Di. 28.01.2020 (28331)
Seminar
28331

Seminar

Der Besuch des Grundlagenseminars "Wie Traumata weiter wirken..." zum Beispiel am 19.11.2019 ist Voraussetzung für die Teilnahme am Vertiefungsseminar.

Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.

In diesem Vertiefungsseminar wenden wir uns der Handlungs- und Interventionsebene zu. Wie kann in psychosozialen Arbeitsfeldern mit diesen Traumata und Folgesymptomen umgegangen werden? Wie können sie auf leicht verständliche Weise erklärt werden? Wie können Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen? Mittels unterschiedlicher Methoden werden konkrete Hilfestellungen für den Beratungs-, Betreuungs- und therapeutischen Kontext erarbeitet. Der Fokus liegt auf transkulturellen und transgenerationalen Sichtweisen mit der Entwicklung von praktischen Lösungsansätzen. Fallbeispiele können gerne mitgebracht werden.

Inhalte des Seminars:
• Spezifischer Umgang mit Kriegsüberlebenden und Folteropfern der 1., 2., und 3. Generation
• Transkulturelle Bezugnahme in der Generationentraumatisierung
• Umgang mit Bindungstraumatisierungen und ihren Auswirkungen
• Die Weitergabe von Gewalt

Ziele:
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen
• Erweiterung transkultureller und transgenerationaler Sichtweisen
• Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten, anhand von bewährten Modellen

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Absolvent/innen des Grundlagenseminars am 19.11.2019

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 1. Jan. 2020

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 19.11.2019, von 9:00 bis 16:30 Uhr findet das Grundlagenseminar zu diesem Seminar statt.

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Di. 28.01.2020
18.00 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 28.01.2020 (28431)
Jour-fixe
28431

Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter/innen und Ehrenamtliche im Bereich Betreuung, Beratung und Begleitung von geflüchteten Menschen

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient*innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

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Mi. 04.03.2020
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mi. 04.03.2020 (29352)
Workshop
29352

Workshop

Was spielt sich da eigentlich ab in unserer Gesellschaft - mit Spaltung, Sündenbocksuche, Empathielosigkeit, Angriffen gegen Schwächere, Resignation und Mutlosigkeit? Und: Welche Handlungsmöglichkeiten für eine menschenfreundliche Gesellschaft lassen sich finden?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.

Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Referierende

Referierende:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine (4.3.20/15.4.20/13.5.20) pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: 40€)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15. April und 13. Mai 2020, jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr

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Do. 02.04.2020
9.00 Uhr
Lehrgang Freiwilligenkoordination 2020
Do. 02.04.2020 (26996)
Lehrgang
26996

Lehrgang

Freiwilliges Engagement ist im Wandel begriffen, die Bedeutung von freiwilliger Arbeit nimmt enorm zu und ist für viele Organisationen unverzichtbar. Führungskräfte und Freiwilligenkoordinator/innen in verschiedensten Organisationen sind für die Implementierung und Umsetzung von Freiwilligenengagements in verantwortlicher Position. Sie schaffen Voraussetzungen für Rahmenbedingungen,
für die Motivation der Freiwilligen und für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen freiwilligen und hauptberuflichen Mitarbeiter/innen. Sie sind Sinnstifter, indem sie die Leistung von Freiwilligen fruchtbar machen für die Ziele ihrer Organisation.
Der Lehrgang Freiwilligenkoordination bietet als berufsbegleitende Ausbildung und Qualifizierung:
• Die eigene Koordinationsaufgabe wahrnehmen, reflektieren und weiterentwickeln
• Das Verhältnis und Zusammenspiel von Freiwilligen und Hauptamtlichen gestalten
• Sicherheit in der Beratung, Begleitung und Führung von Freiwilligen auch bei Konflikten gewinnen
• Bedarf, Funktion und Effizienz der Freiwilligenarbeit in der Organisation reflektieren
• Grundlagen für die Entwicklung der Freiwilligenarbeit im Hinblick auf
strategische Einbettung im Sinne der Organisation kennenlernen
• Raum zum Austausch von Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen
• Praktisches Weiterdenken und Umsetzen in einem begleitenden
Praxisprojekt für den eigenen Arbeitsalltag
Dieser Lehrgang richtet sich an Personen, die hauptberuflich oder auch auf Basis einer freiwilligen Mitarbeit mit der Begleitung und Koordination von Freiwilligen in ihrer Organisation betraut sind (Freiwilligen-Koordinator/innen,
Freiwilligen-Begleiter/innen, Ansprechpartner/innen, Führungskräfte, Schnittstellenmanager/
innen). Der Erwerb von Praxiskompetenz bildet einen speziellen Schwerpunkt des Lehrgangs. Neben der entsprechenden Ausrichtung der Seminarinhalte zielen besonders auch zwei Einrichtungsbesuche, eine Exkursion und die Erarbeitung
einer Praxisarbeit darauf ab.
WIR FREUEN UNS AUF IHRE/ EURE ANMELDUNG UND TEILNAHME!

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen, die Freiwilligen-Teams führen und begleiten

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 980,- inkl. Mittagssnack und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Anmeldeunterlagen bitte anfordern unter: anmeldung@kardinal-koenig-haus.at; Anmeleschluss: 1. März 2020

Dauer

Dauer:

April - November 2020

Weitere Termine

Weitere Termine:

1. Modul:2./3. April
2. Modul: 4./5. Juni
3. Modul:10./11. Sept
4. Modul: 12./13. Nov.

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Mi. 15.04.2020
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mi. 15.04.2020 (29353)
Workshop
29353

Workshop

Was spielt sich da eigentlich ab in unserer Gesellschaft - mit Spaltung, Sündenbocksuche, Empathielosigkeit, Angriffen gegen Schwächere, Resignation und Mutlosigkeit? Und: Welche Handlungsmöglichkeiten für eine menschenfreundliche Gesellschaft lassen sich finden?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.

Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Referierende

Referierende:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: 40€)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15. Mai 2020, 18.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 28.04.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Di. 28.04.2020 (29322)
Seminar
29322

Seminar

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."

Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer*innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.

Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient*innen erkennen

Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 31. März 2020

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 1.12.2020, 9:00 bis 16:30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.

va0029354
Mi. 13.05.2020
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mi. 13.05.2020 (29354)
Workshop
29354

Workshop

Was spielt sich da eigentlich ab in unserer Gesellschaft - mit Spaltung, Sündenbocksuche, Empathielosigkeit, Angriffen gegen Schwächere, Resignation und Mutlosigkeit? Und: Welche Handlungsmöglichkeiten für eine menschenfreundliche Gesellschaft lassen sich finden?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.

Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Referierende

Referierende:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: 40€)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr