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Gesellschaft im Dialog

a2221

Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Den Folder zum Kurzlehrgang Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit

a2173
va0030369
Do. 09.07.2020
9.00 Uhr
Das Unsichtbare sichtbar machen
Künstlerisch-theatrale Interventionen für den Alltag und den Umgang mit eigenen Grenzen
Do. 09.07.2020 (30369)
Theaterwerkstatt
30369

Theaterwerkstatt

Oftmals gibt es Situationen, wo alles wie gelähmt zu sein scheint. Wer vermag etwas zu sagen? Wer getraut sich etwas zu verändern? Kreativität könnte die Kugel ins Rollen bringen. Doch wo und wie kann die Bewegung ansetzen? "Ich glaube an all die Dinge, die mithilfe des Theaters sichtbar gemacht werden können!" (Augusto Boal, Erfinder des Theaters der Unterdrückten) Es ist das Anliegen dieser Theaterwerkstatt, kreative und bewegende Ansätze für Interventionen im Alltag und in der Berufspraxis kennen zu lernen. Spontaneität und Intuition sollen gefördert werden. Anhand eigener Anliegen aus dem beruflichen und persönlichen Alltag werden mit anderen Teilnehmer*innen "Bühnenstücke" kreiert. Lähmende Situationen können gelockert werden, der eigene Handlungsrahmen kann sich erweitern. Kreative Methoden, Spielen, Lachen, Darstellen sind dabei wichtige Motoren und dienen auch der Selbstfürsorge.

Methoden:
Wahrnehmungs- und Ausdrucksübungen, Improvisations- und Bewegungstheater, Szenisches Spiel mit Rollentausch, Elemente aus Clownerie, Theater der Unterdrückten und Playbacktheater, Gespräch in der Gruppe

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle in Gesundheits- und Sozialberufen sowie ehrenamtlich Tätige, Seelsorger*innen, Erzieher*innen, Personalentwickler*innen sowie in der Fort- und Weiterbildung tätige Personen und Interessierte

Referierende

Referierende:

Mag.a Barbara Pfaffenwimmer MSc, Lehrbeauftragte für Theaterpädagogik und Erwachsenenbildung, langjährige Erfahrung mit Forumtheater- und Playbacktheaterprojekten, Psychotherapeutin (Psychodrama)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 290,- Laufende Theaterwerkstatt. Einstieg ab 9.7. noch möglich. Bei Anmeldung für 9.7. und 14.9. Reduktion des Teilnahmebeitrags auf EUR 232,00.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

09.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

14.09.2020 09:00 - 17.00 Uhr


va0030359
Mo. 31.08.2020
9.00 Uhr
Achtsame Gesprächsführung mittels "Focusing"
Mo. 31.08.2020 (30359)
Seminar
30359

Seminar

Wir haben zuletzt viele Einschränkungen im unmittelbaren, persönlichen Kontakt erlebt. Umso wichtiger wird es, gut zuhören zu können - dem anderen, aber auch sich selbst. Worte, die achtsam gewählt werden, können berühren und Verbindungen herstellen.
Woher kommen Worte, die berühren?
Focusing nach Dr. Eugene Gendlin, Philosoph und Psychotherapeut, lädt ein, auf den Körper zu hören. Zu Themen, Fragen und Situationen, die uns beschäftigen, haben wir meist ein deutlich wahrnehmbares, körperliches Gespür. Wenn wir uns neugierig und absichtslos dem noch unklaren, schon gespürten aber noch impliziten Wissen zuwenden, kann es sich in seinen Bedeutungen entfalten. Focusing fördert die Fähigkeit zum Zuhören, neue Begegnungsmöglichkeiten entstehen. In diesem Seminar erproben Sie erste Schritte zum Sprechen und Zuhören aus einer Focusinghaltung und lernen die Grundlagen dieses Ansatzes kennen (www.focusing.org).

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen, die in privaten, beruflichen oder gesellschaftlichen Kontexten eine dialogische Haltung fördern wollen

Leitung

Leitung:

Dr.in Sabine Aydt, Lehrbeauftrage und Trainerin zu den Themen Fremdsein und interkulturelles Lernen, zertifizierte Focusing Begleiterin und Beraterin (DAF), Weiterbildungen in Thinking at the Edge (DAF), Playback Theater und kreativem Schreiben.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029354
Mo. 31.08.2020
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mo. 31.08.2020 (29354)
Workshop
29354

Workshop

Was spielt sich da aktuell ab in unserer Gesellschaft?
Diese Leitfrage der offenen Soziodramagruppe bleibt erhalten, auch wenn der Fokus sich durch die Corona-Krise verschieben wird. Welche gesellschaftlichen Fragen stellen sich durch die Krise neu? Wie steht es mit Solidarität - im Land und mit Geflüchteten? Wie mit der Gestaltung einer menschenfreundlichen Gesellschaft? Was soll wieder Alltag werden - und wo könnten wir die Unterbrechung für einen Neubeginn nützen?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.
Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: € 40,-)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

10.10.2020, 18.00 bis 21.00 Uhr


va0030353
Do. 03.09.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Do. 03.09.2020 (30353)
Seminar
30353

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich
Wiederholungstermin: 1.10.2020

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer*innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.
Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen.

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient*innen erkennen.

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte. Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 31. März 2020

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Das Seminar wird am 1. 10.2020 wiederholt.
Am 1.12.2020, 9:00 bis 16:30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.


va0030399
Do. 10.09.2020
9.00 Uhr
Lehrgang Freiwilligenkoordination 2020
Freiwilligen-Teams führen und begleiten
Do. 10.09.2020 (30399)
Lehrgang
30399

Lehrgang

Freiwilliges Engagement ist im Wandel begriffen, die Bedeutung von freiwilliger Arbeit nimmt enorm zu und ist für viele Organisationen unverzichtbar. Führungskräfte und Freiwilligenkoordinator*innen in verschiedensten Organisationen sind für die Implementierung und Umsetzung von Freiwilligenengagements in verantwortlicher Position. Sie schaffen Voraussetzungen für die Motivation der Freiwilligen und eine gelingende Zusammenarbeit zwischen freiwilligen und hauptberuflichen Mitarbeiter*innen.
Inhalte:
• Die eigene Koordinationsaufgabe wahrnehmen, reflektieren und weiterentwickeln
• Das Verhältnis und Zusammenspiel von Freiwilligen und Hauptamtlichen gestalten
• Sicherheit in der Beratung, Begleitung und Führung von Freiwilligen auch bei Konflikten gewinnen
• Bedarf, Funktion und Effizienz der Freiwilligenarbeit in der Organisation reflektieren
• Grundlagen der strategische Einbettung im Sinne der Organisation kennenlernen
• Austausch von Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen
• Begleitetes Praxisprojekt für den eigenen Arbeitsalltag

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen, die hauptberuflich oder auf Basis einer freiwilligen Mitarbeit, Freiwilligen-Teams führen und begleiten

Leitung

Leitung:

Mag.a Nicola Leicht
Mag. Martin Oberbauer

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 980,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt und Anmeldeunterlagen anfordern

Dauer

Dauer:

September 2020 - April 2021

Weitere Termine

Weitere Termine:

jeweils Donnerstag und Freitag 12./13. 11. 2020; 11./12. 2.; 15./16. 4. 2021 sowie Zertifikatsverleihung Freitag, 16. 4. 202118:00 - 20:00 Uhr. Drei Peergruppentreffen nach Vereinbarung


va0030348
Di. 15.09.2020
9.00 Uhr
Dialogkompetenz für Soziale Arbeit, Beratung & Zivilgesellschaft
Dialog als Haltung und in der praktischen Anwendung
Di. 15.09.2020 (30348)
Seminar
30348

Seminar

Die Qualitäten eines dialogischen Prozesses eröffnen sich erst wirklich im Erleben. Durch einfache und klare Kommunikationsstrukturen entsteht ein Gesprächsraum, in dem wir zur Ruhe kommen und ganz wach werden. "Automatisch" ablaufende Reiz-Reaktionsmuster werden bewusst, festgefahrene Denkstrukturen kommen in Bewegung. Wir können anderen und uns selbst besser zuhören, werden präsenter und lebendiger und bekommen Zugang zu einer hilfreichen "Meta-Ebene".
Neben dem Einüben und Vertiefen einer dialogischen Haltung beleuchtet das Seminar die Vorzüge und Begrenzungen von "Online" versus "im selben Raum" und vermittelt praktische Anwendungsmöglichkeiten:
• zur Entscheidungsfindung im Team
• zur Konfliktlösung
• zum Anfang und Abschluss eines Meetings
• zum ersten Erkunden und tieferen Erforschen eines Themas
• für lebendigen Austausch in Großgruppen-Settings
• in Beratung und Coaching.

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen in Beratungsberufen, beruflich und ehrenamtlich im Sozialbereich Tätige, zivilgesellschaftlich Engagierte und alle Interessierten

Leitung

Leitung:

Mag. Michael Nußbaumer, Trainer, Organisationsberater, Moderator (Labor für Kulturtransformation), Dialogiker, Art of Hosting-Practioner und Psychodramatiker, Autor und Publizist (TAU Magazin)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028575
Mi. 16.09.2020
9.00 Uhr
Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit
Grundlagen erfahren, Praxis erproben
Mi. 16.09.2020 (28575)
Kurzlehrgang
28575

Kurzlehrgang

Biografiearbeit eignet sich dafür, intensive und verbindende Begegnungen in vielen sozialen Feldern zu gestalten - über Erzählen und bewusstes Zuhören. Biografiearbeit unterstützt das Verständnis für Menschen anderer sozialer und kultureller Herkunft und wirkt so gesellschaftlicher Spaltung entgegen. Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit nimmt ernst, dass sich in der Lebensgeschichte jedes Menschen Gesellschaft und allgemeine Geschichte spiegeln.
In diesem erfahrungs- und praxisorientierten Kurzlehrgang lernen Sie
• Grundlegendes zu Hintergrund und Wirkungsweisen von gesellschaftsbezogener und erzählorientierter Biografiearbeit
• biografische Erzählrunden (Erzählcafés, Gesprächskreise etc.) zu gestalten und zu moderieren
• ein kleines Biografiearbeitsprojekt in der Praxis umzusetzen und zu reflektieren
• Emotionen und Dynamiken in biografie- und erzählorientierten Settings verstehen
• Menschen kennen, die eine solche Biografiearbeit bereits praktizieren.
Der Workshop ist mit 2 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.
Im Anschluss an das Modul 1 findet der Marktplatz von 18.30 bis 20.30 im Kardinal König Haus statt. Siehe hierzu auch die nachfolgende Veranstaltung auf der Homepage.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich in Zivilgesellschaft, in Schule, Erwachsenenbildung oder Kulturarbeit, in Sozialer Arbeit, Senior*innenarbeit, Gemeinwesenarbeit oder Pflege, in Beratungsberufen aktiv sind

Leitung

Leitung:

Dr. Gert Dressel, Historiker und Fortbildner, Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen sowie Institut für Pflegewissenschaft (beides: Universität Wien)
Dr.in Katharina Novy, Soziologin und Historikerin, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog im Kardinal König Haus;
Univ.-Prof. Dr. Bettina Dausien, Institut für Bildungswissenschaften, Universität Wien;

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 660,- für Organisationen; € 600,- für Privatpersonen. Jeweils inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Montag, 12.10.2020, 9.00 bis 17.30 Uhr, Donnerstag, 15.10.2020, 19.00 bis 21.00 Uhr,Montag, 18.1.2021. 9.00 bis 17.30 Uhr; Gruppencoaching nach Vereinbarung

Download

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Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit 2020

va0028832
Di. 29.09.2020
18.00 Uhr
Achtsamkeit in personalen Beziehungen (Interpersonal Mindfulness IPM)
Ein 8-Wochen Achtsamkeits-Kurs (Aufbaukurs)
Di. 29.09.2020 (28832)
8-Wochenkurs
28832

8-Wochenkurs

Unser Leben entsteht und bewegt sich in Beziehungen. In allen diesen Beziehungen gibt es Freude und Spannung, Anziehung und Abstoßung, Annahmen und Urteile. Achtsamkeit in zwischenmenschlicher Kommunikation (Interpersonal Mindfulness) ist ein Acht-Wochen-Kurs, in dem wir üben
•präsenter zu sein in Beziehungen mit anderen
• fürsorglicher mit uns selbst und anderen umzugehen.
Herz und Geist können sich in der geteilten, gemeinsamen menschlichen Erfahrung entspannen und weiten. Ursachen für Stress in Beziehungen können erforscht und verwandelt werden.
Der Prozess von "Achtsamkeit in personalen Beziehungen" (IPM) erfolgt nach dem Leitfaden des Einsichtsdialogs:
• (1) innehalten •(2) entspannen •(3) sich öffnen •(4) sich einstellen auf das, was auftaucht •(5) tief zuhören •(6) die Wahrheit sagen.
Achtsamkeitsmeditation und leichte Körperübungen unterstützen den Einsichtsdialog. Übungsziele:
• Vertiefung der Achtsamkeitsmeditation
• Hinweise für eine vertiefte zwischenmenschliche Achtsamkeit
• eingefahrene Verhaltensmuster und Reaktionen auf Stress undAngst erkennen
• heilsame personale Haltungen und Handlungen kultivieren.
Der Kurs ist auch für Paare geeignet.IPM ist jedoch weder Paar-Therapie noch Mediation, sondern Einübung in personale Beziehungen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Absolvent*innen von MBSR- oder MSC-Kursen sowie für Menschen mit eigener Meditationspraxis (bitte bei der Anmeldung angeben)

Leitung

Leitung:

Dr. Ursula Baatz, Achtsamkeitslehrerin (MBSR und IPM), Somatic Experiencing (SE) Practitioner, Lehrbeauftragte an der Univ. Klagenfurt, Philosophin und Publizistin, langjährige Ö1-Redakteurin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 380,- inkl. Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

jeweils Dienstag: 6.10., 13.10., 20.10., 27.10., 3.11., 10.11., 17.11.2020 18:00 - 21:00 Uhr sowie Samstag, 31.10. 9:00 - 17:00 Uhr


va0029323
Do. 01.10.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Do. 01.10.2020 (29323)
Seminar
29323

Seminar

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden.
Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen.

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient*innen erkennen.

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte. Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Dieses Seminar findet auch am 3.9.2020 statt (ausgebucht).
Am 1.12.2020, 9.00 bis 16.30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.


va0030422
Do. 01.10.2020
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Do. 01.10.2020 (30422)
Workshop
30422

Workshop

Was spielt sich da aktuell ab in unserer Gesellschaft?
Diese Leitfrage der offenen Soziodramagruppe bleibt erhalten, auch wenn der Fokus sich durch die Corona-Krise verschieben wird. Welche gesellschaftlichen Fragen stellen sich durch die Krise neu? Wie steht es mit Solidarität - im Land und mit Geflüchteten? Wie mit der Gestaltung einer menschenfreundlichen Gesellschaft? Was soll wieder Alltag werden - und wo könnten wir die Unterbrechung für einen Neubeginn nützen?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.
Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: € 40,-)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr


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Mo. 12.10.2020
18.00 Uhr
Achtsamkeitstraining Vertiefungskurs
Stressbewältigung durch Achtsamkeit - MBSR
Mo. 12.10.2020 (28842)
3-Wochenkurs
28842

3-Wochenkurs

Achtsamkeit ist die Kunst, das lebendige Leben zu schätzen und in seiner Tiefe zu verkosten. Diese drei Abende laden ein, die eigene Übungspraxis aufzufrischen und das Verständnis von Achtsamkeit zu vertiefen.Das gemeinsame Üben ist der Schwerpunkt dieser Abende. Dazu kommen themenzentrierte Gespräche und Informationen über den Stand der Forschung zu Achtsamkeit.
Alle, die einen MBSR-8-Wochen-Kurs besucht haben, sind eingeladen, diese drei Abende zu nutzen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Teilnehmer*innen mit Erfahrung in MBSR

Leitung

Leitung:

Dr. Ursula Baatz, Achtsamkeitslehrerin (MBSR und IPM), Somatic Experiencing (SE) Practitioner, Lehrbeauftragte an der Univ. Klagenfurt, Philosophin und Publizistin, langjährige Ö1-Redakteurin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 120,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

jeweils Montag 19.10. und 2.11. 2020 jeweils 18.00 - 21.00 Uhr


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Mi. 14.10.2020
18.00 Uhr
Kreatives Schreiben für Frauen
Wie viel Raum braucht der Mensch?
Mi. 14.10.2020 (30057)
Abendreihe
30057

Abendreihe

Braucht jeder Mensch gleich viel - wie ist das persönliche Nähe-Distanz-Verhältnis?
Und der uns vorgeschriebene Mindest-Abstand? Wie schwer fiel es, in diesen sonderbaren Zeiten das "social distancing" einzuhalten? Gab es Menschen, die wir gern berührt hätten, von ihnen gern berührt worden wären?
Wie ging es den Singles unter uns?
Haben wir unsere Innen- und Außenräume neu vermessen?

An diesen sieben Abenden werden wir uns damit beschäftigen und unseren eigenen Raum der Würde ausloten und beschreiben.
Die besondere Achtsamkeit der Gruppe bietet den sicheren Rahmen für unsere Texte, die wir vertrauensvoll miteinander teilen werden.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig - lediglich Freude am Schreiben, und/oder Lust, es einfach zu probieren!

Leitung

Leitung:

Mag. Sonntraut Diwald, Psychologin, Psychotherapeutin; in verschiedenen Beratungseinrichtungen tätig; langjährige Leiterin von Frauengruppen, Schreibpädagogin. sonntraut.diwald@aon.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 220,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

11. 11., 9. 12. 2020, 13.1, 10. 2., 10. 3. und 14. 4. 2021, jeweils von 18.00 - 21.00 Uhr


va0030397
Do. 15.10.2020
19.00 Uhr
Biografie und Gesellschaft
Perspektiven biografieorienterter Bildungsarbeit und Sozialer Arbeit
Do. 15.10.2020 (30397)
Vortrag
30397

Vortrag

Biographie bezeichnet, allgemein gesagt, die Geschichte eines Lebens. Im Alltag denken wir an die ganz besonderen Erlebnisse und Erfahrungen, Gefühle, typischen Haltungen und Handlungsweisen eines Individuums.
Biographie steht gewissermaßen als "Chiffre" für das Individuum, oft aber auch nur für bestimmte Teile seiner Geschichte, etwa die "Krankheitsgeschichte" oder die "Berufsbiografie" am Arbeitsmarkt.
Auch in den Bereichen Bildung, Beratung und Soziale Arbeit spielen biographische Konzepte eine Rolle, und auch hier wird Biographie zumeist als individuelles Phänomen behandelt. Häufig werden dabei psychologische Konzepte herangezogen, etwa "Persönlichkeit" oder "Identität".
Dass Biographien aber keineswegs nur individuell sind, sondern immer auch kollektive gesellschaftliche und historische Dimensionen aufweisen, wird in vielen pädagogischen Feldern weniger beachtet. In der sozialwissenschaftlichen Biographieforschung ist aber gerade dieser Aspekt besonders bedeutsam. Wie Biographie und Gesellschaft, Lebensgeschichten und Zeitgeschichte, die Individualität und die kollektiven Strukturen zusammenhängen und was diese Verknüpfung für Bildungsarbeit und Soziale Arbeit bedeuten, ist Thema des Vortrags.

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. Dr. Bettina Dausien, Institut für Bildungswissenschaft, Univ. Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Bezahlung vor Ort

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr


va0029878
Mo. 19.10.2020
9.00 Uhr
Streiten verbindet! Oder?
Workshop zu Konflikttransformation
Mo. 19.10.2020 (29878)
Seminar
29878

Seminar

Wo es menschelt, da sprudeln – gerade in sozialen Tätigkeitsbereichen – Emotionen. Manchmal macht uns das regelrecht ratlos. In diesem Workshop schauen wir gemeinsam, wie wir in der Praxis anders als bisher mit Missverständnissen, mit Interessensgegensätzen oder etwa auch spannungsgeladenen Stimmungen am Arbeitsplatz und im Alltag umgehen könnten. Dafür werden bewährte Ansätze, etwa die Konflikttransformation nach Friedensforscher Johan Galtung (u.a.), herangezogen.
So unangenehm die Worte „streiten“ oder „Konflikt“ auch oft ankommen, wird hier versucht, solchen Situationen kreativ, mutig und vielleicht sogar mit Humor ins Angesicht zu blicken. Wer weiß, möglicherweise ergeben sich dabei neue Perspektiven oder Auflösungsideen für gordische Knoten?

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Beruflich und ehrenamtlich in Sozial- und Bildungsbereich sowie Zivilgesellschaft Tätige, Menschen in Beratungsberufen sowie alle Interessierten

Leitung

Leitung:

Lotte Kreissler MA, Alternativpädagogin, Trainerin für Soziale Kompetenzen, emotionales Lernen und Interkulturelle Konflikttransformation, Coach, Traumaberaterin und neugierige Grenzgängerin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030352
Do. 22.10.2020
18.30 Uhr
Klimawandel und Wir
Spurensuche und Handlungsmöglichkeiten in Hietzing
Do. 22.10.2020 (30352)
Vortrag & Gespräch
30352

Vortrag & Gespräch

Klimawandel ist in aller Munde. Dass etwas getan werden muss, um das Klima zu schützen, unseren Planeten und damit unser Lebensumfeld zu bewahren, wird kaum mehr bestritten. Viele Kinder und Jugendliche haben dazu beigetragen, das Thema auf die politische und mediale Tagesordnung zu setzen- angestoßen durch die schwedische Schülerin Greta Thunberg.
Doch was schadet dem Klima besonders, was schützt das Klima konkret? Wo können wir ansetzen, um die Erderwärmung wirksam zu reduzieren? Was können wir konkret tun - durch unser Verhalten wie durch Einsatz für eine andere Politik? Diesen Fragen geht das Projekt "Klimawandel und Wir" mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Bezirk nach. Im Rahmen des Projekts finden Schulworkshops sowie Workshops mit Jungscharkindern der Pfarre Lainz-Speising statt. Die Dokumentationen ihrer Spurensuche im Bezirk werden im Rahmen dieser Veranstaltung gezeigt. Zudem sind sie im Foyer des Kardinal König Hauses zu sehen.
Programm des Abends:
- Vortrag "Klimawandel und Wir"
- Präsentation der Ergebnisse der Workshops von Kindern und Jugendlichen des Bezirks
- Austausch: Wie können wir handeln? Was sind die nächsten Schritte?
- Infostände von Organisationen und Aktivist*innen zu Klimaschutz
Das Projekt "Klimawandel und Wir" wird gefördert vom Fonds Soziales Wien, aus Mitteln der Stadt Wien.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Referierende

Referierende:

Anna-Katharina Brenner MSc, Institut für Soziale Ökologie, Universität für Bodenkultur Wien

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.30 bis 22.00 Uhr


va0030802
So. 25.10.2020
15.00 Uhr
Slow Art
Kunst im Kardinal König Haus
So. 25.10.2020 (30802)
Führung
30802

Führung

Je nachdem, welcher Studie man glaubt, verbringen die Besucher*innen einer Ausstellung durchschnittlich 5-15 Sekunden vor einem Kunstwerk. Oft wird nur das gesehen, was man schon weiß, oder man konsumiert die Kunst hauptsächlich über Werkbeschriftungen und Saaltexte.
Slow Art - "Kunstbetrachtung in Muße" - hingegen ist die Einladung, mehr Zeit mit den Bildern und Objekten zu verbringen. Echte Seherfahrungen und persönliche Entdeckungen sind Ziel und Ergebnis dieser neuen Art des Kunsterlebens.
Eine lockere Hängung, der Verzicht auf Beschriftungen und der Mut zur Reduktion sind Voraussetzungen für diese neue Weise des Kunstgenusses.
In einer Stunde werden zirka 5 Werke auf den Gängen des Kardinal König Hauses betrachtet - individuell und als lockere Gruppe. Eine Hinführung und eine Zusammenschau am Ende sind wichtige Bestandteile dieses Angebots.
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 10 Personen beschränkt.
Treffpunkt im Foyer des Kardinal König Hauses. Wir bitten Sie, zehn Minuten vor Beginn zu erscheinen.

Referierende

Referierende:

Sr. Mag.a Ruth Pucher MC, Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau, Leiterin des Bildungsbereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 12,- Teilnahmebeitrag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

15.00 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Sonntag, 24.1. 2021, 15.00 bis 16.00 Uhr


va0030091
Di. 03.11.2020
9.00 Uhr
Politische Emotionen
Politische Mobilisierung verstehen, Manipulation erkennen
Di. 03.11.2020 (30091)
Seminar
30091

Seminar

"Sachliche Politik", Rationalität und politische Inhalte werden oft als die Idealform von Politik beschworen. Dahinter steht die Hoffnung, dass dadurch gesellschaftliche Entwicklung und Fortschritt befördert werden. Und dennoch wird Politik ebenso wie viele andere Lebensbereiche von Emotionen bestimmt. Politisches Engagement, Partizipation und Einsatz für Überzeugungen wären ohne Emotionen kraftlos; logisch erklärbar sind sie ohnehin kaum. Andererseits sind Emotionen wie Neid, Unsicherheit, Enttäuschung und Angst immer auch Teil politischer Strategien: Verteilungskämpfe, Populismus und Ausgrenzungsstrategien werden durch sie scheinbar ausreichend erklärt.
Dieses Seminar will dem Phänomen der politischen Emotion auf den Grund gehen. Anhand von aktuellen und historischen Reden und Texten soll die politische Mobilisierung durch Emotion dargestellt und erläutert werden. Die Teilnehmer*innen übernehmen hier selbst unterschiedliche Rollen, die es ihnen erlauben, Sender*in oder Adressat*in der Emotion zu sein. Das Erspüren von Botschaften über die Emotion soll eingeübt werden. Eine auf aktuellen Themen beruhende Übung soll abschließend den Teilnehmer*innen die spielerische Anwendung der erarbeiteten Inhalte ermöglichen. So werden sie eingeladen, für das selbst gewählte Anliegen zu mobilisieren, zu motivieren, Energien zu wecken sowie zu begeistern.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Hauptberuflich und ehrenamtlich in Sozial- und Bildungsbereich sowie Zivilgesellschaft Tätige, Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Wlaschütz, Politologe, Trainer, Mediator. Langjährige internationale Tätigkeit in den Bereichen Konfliktmanagement, politische Beratung, Organisationsberatung und Ausbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030175
Mo. 09.11.2020
19.00 Uhr
Heillose und heilsame Erfahrungen
35 Jahre nach "Religionsverlust durch religiöse Erziehung"
Mo. 09.11.2020 (30175)
Vortrag & Gespräch
30175

Vortrag & Gespräch

Der Theologe Alfred Kirchmayr veröffentlichte gemeinsam mit dem "Psychiater der Nation" Erwin Ringel vor 35 Jahren "Religionsverlust durch religiöse Erziehung. Tiefenpsychologische Ursachen und Folgerungen". Das Buch wurde zum Bestseller. Sie thematisierten darin Entwicklungen von Moraltheologie, Kirchenrecht und damit verbundenem Klerikalismus, die vielfach zu schweren neurotischen Verengungen sowie zur Abwendung von der christlichen Religion geführt hatten.
Drei Komplexe benannten sie als Ursache dieser Entwicklung: einen Autoritätskomplex, der mündiges Christsein verhindert; einen Männlichkeitskomplex als Ausdruck eines pathologischen männlichen Narzissmus, der die Frauen strukturell entwertet; und einen Reinheitskomplex, der eine gesunde Sinnlichkeit und intellektuelle Redlichkeit zerstört.
Alfred Kirchmayr thematisiert heillose und heilsamen Erfahrungen aus theologischer und tiefenpsychologischer Sicht. Er erkennt in der Theologie des 2. Vatikanischen Konzils eine radikale Solidaritätserklärung mit der Menschheitsfamilie und sieht, dass "christliche Seelsorge" und "weltliche Seelsorge" (Sigmund Freud) einander ergänzen können.
Andrea Lehner-Hartmann kommentiert Kirchmayrs Thesen aus der Sicht aktueller Religionspädagogik.
Im Gespräch loten sie deren Aktualität sowie mögliche Schlussfolgerungen für Kirche und unterschiedliche Bildungskontexte aus.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Hietzing statt

Referierende

Referierende:

Alfred Kirchmayr, Theologe, Psychologe und Soziologe, war Hochschulassistent und Lektor für Pastoralpsychologie (Univ. Wien). Seit 1968 ist er in der Lehre an verschiedenen Hochschulen tätig und als Psychoanalytiker in freier Praxis. Intensive Publikations-, Vortrags- und Seminartätigkeit u.a. zu Psychotherapie, Kirchen- und Religionspsychologie, Spiritualität, die Bedeutung von Witz, Humor und Freude für Psychohygiene;
Dr.in Andrea Lehner-Hartmann, Univ. Professorin für Religionspädagogik und Katechetik am Institut für Praktische Theologie (Univ. Wien) sowie Supervisorin. Forschungsschwerpunkte u.a. religiöses Lernen und religiöse Bildung in einer pluralen Gesellschaft, Gewalt in Familien und Schulen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Teilnahmebeitrag, Bezahlung vor Ort

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0030175
Mo. 09.11.2020
19.00 Uhr
Heillose und heilsame Erfahrungen
35 Jahre nach "Religionsverlust durch religiöse Erziehung"
Mo. 09.11.2020 (30175)
Vortrag & Gespräch
30175

Vortrag & Gespräch

Der Theologe Alfred Kirchmayr veröffentlichte gemeinsam mit dem "Psychiater der Nation" Erwin Ringel vor 35 Jahren "Religionsverlust durch religiöse Erziehung. Tiefenpsychologische Ursachen und Folgerungen". Das Buch wurde zum Bestseller. Sie thematisierten darin Entwicklungen von Moraltheologie, Kirchrecht und damit verbundenem Klerikalismus, die vielfach zu schweren neurotischen Verengungen sowie zur Abwendung von der christlichen Religion geführt hatten.
Drei Komplexe benannten sie als Ursache dieser Entwicklung: einen Autoritätskomplex, der mündiges Christsein verhindert; einen Männlichkeitskomplex als Ausdruck eines pathologischen männlichen Narzissmus, der die Frauen strukturell entwertet; und einen Reinheitskomplex, der eine gesunde Sinnlichkeit und intellektuelle Redlichkeit zerstört.
Alfred Kirchmayr thematisiert heillose und heilsamen Erfahrungen aus theologischer und tiefenpsychologischer Sicht. Er erkennt in der Theologie des 2. Vatikanischen Konzils eine radikale Solidaritätserklärung mit der Menschheitsfamilie und sieht, dass "christliche Seelsorge" und "weltliche Seelsorge" (Sigmund Freud) einander ergänzen können.
Andrea Lehner-Hartmann kommentiert Kirchmayrs Thesen aus der Sicht aktueller Religionspädagogik.
Im Gespräch loten sie deren Aktualität sowie mögliche Schlussfolgerungen für Kirche und unterschiedliche Bildungskontexte aus.

Referierende

Referierende:

Dr. Andrea Lehner-Hartmann, Univ. Professorin für Religionspädagogik und Katechetik am Institut für Praktische Theologie (Katholisch-Theologische Fakultät der Univ. Wien) sowie Supervisorin. Forschungsschwerpunkte u.a. religiöses Lernen und religiöse Bildung in einer pluralen Gesellschaft, Gewalt in Familien und Schulen.
Alfred Kirchmayr, Theologe, Psychologe und Soziologe, war Hochschulassistent und Lektor für Pastoralpsychologie (Universität Wien). Seit 1968 ist er in der Lehre an verschiedenen Hochschulen tätig und als Psychoanalytiker in freier Praxis. Intensive Publikations-, Vortrags- und Seminartätigkeit u.a. zu Psychotherapie, Kirchen- und Religionspsychologie, Spiritualität, die Bedeutung von Witz, Humor und Freude für Psychohygiene

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,- Teilnahmebeitrag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0029324
Di. 01.12.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Vertiefungsseminar)
Di. 01.12.2020 (29324)
Seminar
29324

Seminar

Der Besuch des Grundlagenseminars "Wie Traumata weiter wirken..." ist Voraussetzung für die Teilnahme am Vertiefungsseminar.
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? In diesem Vertiefungsseminar wenden wir uns der Handlungs- und Interventionsebene zu. Wie kann in psychosozialen Arbeitsfeldern mit diesen Traumata und Folgesymptomen umgegangen werden? Wie können sie auf leicht verständliche Weise erklärt werden? Wie können Eltern und auch Unterstützer*innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen? Mittels unterschiedlicher Methoden werden konkrete Hilfestellungen für den Beratungs-, Betreuungs- und therapeutischen Kontext erarbeitet. Der Fokus liegt auf transkulturellen und transgenerationalen Sichtweisen mit der Entwicklung von praktischen Lösungsansätzen. Fallbeispiele können gerne mitgebracht werden.
Inhalte des Seminars:
• Spezifischer Umgang mit Kriegsüberlebenden und Folteropfern der 1., 2., und 3. Generation
• Transkulturelle Bezugnahme in der Generationentraumatisierung
• Umgang mit Bindungstraumatisierungen und ihren Auswirkungen
• Die Weitergabe von Gewalt.
Ziele:
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen
• Erweiterung transkultureller und transgenerationaler Sichtweisen
• Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten.
Das Seminar ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert. Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Absolvent*innen des Grundlagenseminars

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Am 3.9. und 1.10.2020, von 9.00 bis 16.30 Uhr finden Grundlagenseminare zu diesem Seminar statt.