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Gesellschaft im Dialog

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Bildungsprogramm

Wir führen Veranstaltungen aus dem bisherigen Bereich „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ weiter und greifen Themen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf. Zudem haben kreative und meditative Weisen der Auseinandersetzung mit der Welt hier ihren Ort.

Unsere aktuelle Programmzeitschrift finden Sie hier zum Download:

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PDF-Datei: Programm Sommersemester 2020

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Den Folder zum Kurzlehrgang Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit

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va0030369
Do. 09.07.2020
9.00 Uhr
Das Unsichtbare sichtbar machen
Künstlerisch-theatrale Interventionen für den Alltag und den Umgang mit eigenen Grenzen
Do. 09.07.2020 (30369)
Theaterwerkstatt
30369

Theaterwerkstatt

Oftmals gibt es Situationen, wo alles wie gelähmt zu sein scheint. Wer vermag etwas zu sagen? Wer getraut sich etwas zu verändern? Kreativität könnte die Kugel ins Rollen bringen. Doch wo und wie kann die Bewegung ansetzen? "Ich glaube an all die Dinge, die mithilfe des Theaters sichtbar gemacht werden können!" (Augusto Boal, Erfinder des Theaters der Unterdrückten) Es ist das Anliegen dieser Theaterwerkstatt, kreative und bewegende Ansätze für Interventionen im Alltag und in der Berufspraxis kennen zu lernen. Spontaneität und Intuition sollen gefördert werden. Anhand eigener Anliegen aus dem beruflichen und persönlichen Alltag werden mit anderen Teilnehmer*innen "Bühnenstücke" kreiert. Lähmende Situationen können gelockert werden, der eigene Handlungsrahmen kann sich erweitern. Kreative Methoden, Spielen, Lachen, Darstellen sind dabei wichtige Motoren und dienen auch der Selbstfürsorge.

Methoden:
Wahrnehmungs- und Ausdrucksübungen, Improvisations- und Bewegungstheater, Szenisches Spiel mit Rollentausch, Elemente aus Clownerie, Theater der Unterdrückten und Playbacktheater, Gespräch in der Gruppe

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle in Gesundheits- und Sozialberufen sowie ehrenamtlich Tätige, Seelsorger*innen, Erzieher*innen, Personalentwickler*innen sowie in der Fort- und Weiterbildung tätige Personen und Interessierte

Referierende

Referierende:

Mag.a Barbara Pfaffenwimmer MSc, Lehrbeauftragte für Theaterpädagogik und Erwachsenenbildung, langjährige Erfahrung mit Forumtheater- und Playbacktheaterprojekten, Psychotherapeutin (Psychodrama)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 290,- Laufende Theaterwerkstatt. Einstieg ab 9.7. noch möglich. Bei Anmeldung für 9.7. und 14.9. Reduktion des Teilnahmebeitrags auf EUR 232,00.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

09.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

14.09.2020 09:00 - 17.00 Uhr


va0030359
Mo. 31.08.2020
9.00 Uhr
Achtsame Gesprächsführung mittels "Focusing"
Mo. 31.08.2020 (30359)
Seminar
30359

Seminar

Wir haben zuletzt viele Einschränkungen im unmittelbaren, persönlichen Kontakt erlebt. Umso wichtiger wird es, gut zuhören zu können - dem anderen, aber auch sich selbst. Worte, die achtsam gewählt werden, können berühren und Verbindungen herstellen.
Woher kommen Worte, die berühren?
Focusing nach Dr. Eugene Gendlin, Philosoph und Psychotherapeut, lädt ein, auf den Körper zu hören. Zu Themen, Fragen und Situationen, die uns beschäftigen, haben wir meist ein deutlich wahrnehmbares, körperliches Gespür. Wenn wir uns neugierig und absichtslos dem noch unklaren, schon gespürten aber noch impliziten Wissen zuwenden, kann es sich in seinen Bedeutungen entfalten. Focusing fördert die Fähigkeit zum Zuhören, neue Begegnungsmöglichkeiten entstehen. In diesem Seminar erproben Sie erste Schritte zum Sprechen und Zuhören aus einer Focusinghaltung und lernen die Grundlagen dieses Ansatzes kennen (www.focusing.org).

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen, die in privaten, beruflichen oder gesellschaftlichen Kontexten eine dialogische Haltung fördern wollen

Leitung

Leitung:

Dr.in Sabine Aydt, Lehrbeauftrage und Trainerin zu den Themen Fremdsein und interkulturelles Lernen, zertifizierte Focusing Begleiterin und Beraterin (DAF), Weiterbildungen in Thinking at the Edge (DAF), Playback Theater und kreativem Schreiben.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0029354
Mo. 31.08.2020
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Mo. 31.08.2020 (29354)
Workshop
29354

Workshop

Was spielt sich da aktuell ab in unserer Gesellschaft?
Diese Leitfrage der offenen Soziodramagruppe bleibt erhalten, auch wenn der Fokus sich durch die Corona-Krise verschieben wird. Welche gesellschaftlichen Fragen stellen sich durch die Krise neu? Wie steht es mit Solidarität - im Land und mit Geflüchteten? Wie mit der Gestaltung einer menschenfreundlichen Gesellschaft? Was soll wieder Alltag werden - und wo könnten wir die Unterbrechung für einen Neubeginn nützen?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.
Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: € 40,-)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

10.10.2020, 18.00 bis 21.00 Uhr


va0030353
Do. 03.09.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Do. 03.09.2020 (30353)
Seminar
30353

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich
Wiederholungstermin: 1.10.2020

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer*innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.
Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen.

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient*innen erkennen.

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte. Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung bis 31. März 2020

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Das Seminar wird am 1. 10.2020 wiederholt.
Am 1.12.2020, 9:00 bis 16:30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.


va0030399
Do. 10.09.2020
9.00 Uhr
Lehrgang Freiwilligenkoordination 2020
Freiwilligen-Teams führen und begleiten
Do. 10.09.2020 (30399)
Lehrgang
30399

Lehrgang

Freiwilliges Engagement ist im Wandel begriffen, die Bedeutung von freiwilliger Arbeit nimmt enorm zu und ist für viele Organisationen unverzichtbar. Führungskräfte und Freiwilligenkoordinator*innen in verschiedensten Organisationen sind für die Implementierung und Umsetzung von Freiwilligenengagements in verantwortlicher Position. Sie schaffen Voraussetzungen für die Motivation der Freiwilligen und eine gelingende Zusammenarbeit zwischen freiwilligen und hauptberuflichen Mitarbeiter*innen.
Inhalte:
• Die eigene Koordinationsaufgabe wahrnehmen, reflektieren und weiterentwickeln
• Das Verhältnis und Zusammenspiel von Freiwilligen und Hauptamtlichen gestalten
• Sicherheit in der Beratung, Begleitung und Führung von Freiwilligen auch bei Konflikten gewinnen
• Bedarf, Funktion und Effizienz der Freiwilligenarbeit in der Organisation reflektieren
• Grundlagen der strategische Einbettung im Sinne der Organisation kennenlernen
• Austausch von Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen
• Begleitetes Praxisprojekt für den eigenen Arbeitsalltag

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen, die hauptberuflich oder auf Basis einer freiwilligen Mitarbeit, Freiwilligen-Teams führen und begleiten

Leitung

Leitung:

Mag.a Nicola Leicht
Mag. Martin Oberbauer

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 980,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt und Anmeldeunterlagen anfordern

Dauer

Dauer:

September 2020 - April 2021

Weitere Termine

Weitere Termine:

jeweils Donnerstag und Freitag 12./13. 11. 2020; 11./12. 2.; 15./16. 4. 2021 sowie Zertifikatsverleihung Freitag, 16. 4. 202118:00 - 20:00 Uhr. Drei Peergruppentreffen nach Vereinbarung


va0030348
Di. 15.09.2020
9.00 Uhr
Dialogkompetenz für Soziale Arbeit, Beratung & Zivilgesellschaft
Dialog als Haltung und in der praktischen Anwendung
Di. 15.09.2020 (30348)
Seminar
30348

Seminar

Die Qualitäten eines dialogischen Prozesses eröffnen sich erst wirklich im Erleben. Durch einfache und klare Kommunikationsstrukturen entsteht ein Gesprächsraum, in dem wir zur Ruhe kommen und ganz wach werden. "Automatisch" ablaufende Reiz-Reaktionsmuster werden bewusst, festgefahrene Denkstrukturen kommen in Bewegung. Wir können anderen und uns selbst besser zuhören, werden präsenter und lebendiger und bekommen Zugang zu einer hilfreichen "Meta-Ebene".
Neben dem Einüben und Vertiefen einer dialogischen Haltung beleuchtet das Seminar die Vorzüge und Begrenzungen von "Online" versus "im selben Raum" und vermittelt praktische Anwendungsmöglichkeiten:
• zur Entscheidungsfindung im Team
• zur Konfliktlösung
• zum Anfang und Abschluss eines Meetings
• zum ersten Erkunden und tieferen Erforschen eines Themas
• für lebendigen Austausch in Großgruppen-Settings
• in Beratung und Coaching.

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen in Beratungsberufen, beruflich und ehrenamtlich im Sozialbereich Tätige, zivilgesellschaftlich Engagierte und alle Interessierten

Leitung

Leitung:

Mag. Michael Nußbaumer, Trainer, Organisationsberater, Moderator (Labor für Kulturtransformation), Dialogiker, Art of Hosting-Practioner und Psychodramatiker, Autor und Publizist (TAU Magazin)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0028575
Mi. 16.09.2020
9.00 Uhr
Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit
Grundlagen erfahren, Praxis erproben
Mi. 16.09.2020 (28575)
Kurzlehrgang
28575

Kurzlehrgang

Biografiearbeit eignet sich dafür, intensive und verbindende Begegnungen in vielen sozialen Feldern zu gestalten - über Erzählen und bewusstes Zuhören. Biografiearbeit unterstützt das Verständnis für Menschen anderer sozialer und kultureller Herkunft und wirkt so gesellschaftlicher Spaltung entgegen. Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit nimmt ernst, dass sich in der Lebensgeschichte jedes Menschen Gesellschaft und allgemeine Geschichte spiegeln.
In diesem erfahrungs- und praxisorientierten Kurzlehrgang lernen Sie
• Grundlegendes zu Hintergrund und Wirkungsweisen von gesellschaftsbezogener und erzählorientierter Biografiearbeit
• biografische Erzählrunden (Erzählcafés, Gesprächskreise etc.) zu gestalten und zu moderieren
• ein kleines Biografiearbeitsprojekt in der Praxis umzusetzen und zu reflektieren
• Emotionen und Dynamiken in biografie- und erzählorientierten Settings verstehen
• Menschen kennen, die eine solche Biografiearbeit bereits praktizieren.
Der Workshop ist mit 2 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.
Im Anschluss an das Modul 1 findet der Marktplatz von 18.30 bis 20.30 im Kardinal König Haus statt. Siehe hierzu auch die nachfolgende Veranstaltung auf der Homepage.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich in Zivilgesellschaft, in Schule, Erwachsenenbildung oder Kulturarbeit, in Sozialer Arbeit, Senior*innenarbeit, Gemeinwesenarbeit oder Pflege, in Beratungsberufen aktiv sind

Leitung

Leitung:

Dr. Gert Dressel, Historiker und Fortbildner, Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen sowie Institut für Pflegewissenschaft (beides: Universität Wien)
Dr.in Katharina Novy, Soziologin und Historikerin, Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft im Dialog im Kardinal König Haus;
Univ.-Prof. Dr. Bettina Dausien, Institut für Bildungswissenschaften, Universität Wien;

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 660,- für Organisationen; € 600,- für Privatpersonen. Jeweils inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Montag, 12.10.2020, 9.00 bis 17.30 Uhr, Donnerstag, 15.10.2020, 19.00 bis 21.00 Uhr,Montag, 18.1.2021. 9.00 bis 17.30 Uhr; Gruppencoaching nach Vereinbarung

Download

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Folder LG Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit 2020

va0028832
Di. 29.09.2020
18.00 Uhr
Achtsamkeit in personalen Beziehungen (Interpersonal Mindfulness IPM)
Ein 8-Wochen Achtsamkeits-Kurs (Aufbaukurs)
Di. 29.09.2020 (28832)
8-Wochenkurs
28832

8-Wochenkurs

Unser Leben entsteht und bewegt sich in Beziehungen. In allen diesen Beziehungen gibt es Freude und Spannung, Anziehung und Abstoßung, Annahmen und Urteile. Achtsamkeit in zwischenmenschlicher Kommunikation (Interpersonal Mindfulness) ist ein Acht-Wochen-Kurs, in dem wir üben
•präsenter zu sein in Beziehungen mit anderen
• fürsorglicher mit uns selbst und anderen umzugehen.
Herz und Geist können sich in der geteilten, gemeinsamen menschlichen Erfahrung entspannen und weiten. Ursachen für Stress in Beziehungen können erforscht und verwandelt werden.
Der Prozess von "Achtsamkeit in personalen Beziehungen" (IPM) erfolgt nach dem Leitfaden des Einsichtsdialogs:
• (1) innehalten •(2) entspannen •(3) sich öffnen •(4) sich einstellen auf das, was auftaucht •(5) tief zuhören •(6) die Wahrheit sagen.
Achtsamkeitsmeditation und leichte Körperübungen unterstützen den Einsichtsdialog. Übungsziele:
• Vertiefung der Achtsamkeitsmeditation
• Hinweise für eine vertiefte zwischenmenschliche Achtsamkeit
• eingefahrene Verhaltensmuster und Reaktionen auf Stress undAngst erkennen
• heilsame personale Haltungen und Handlungen kultivieren.
Der Kurs ist auch für Paare geeignet.IPM ist jedoch weder Paar-Therapie noch Mediation, sondern Einübung in personale Beziehungen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Absolvent*innen von MBSR- oder MSC-Kursen sowie für Menschen mit eigener Meditationspraxis (bitte bei der Anmeldung angeben)

Leitung

Leitung:

Dr. Ursula Baatz, Achtsamkeitslehrerin (MBSR und IPM), Somatic Experiencing (SE) Practitioner, Lehrbeauftragte an der Univ. Klagenfurt, Philosophin und Publizistin, langjährige Ö1-Redakteurin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 380,- inkl. Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

jeweils Dienstag: 6.10., 13.10., 20.10., 27.10., 3.11., 10.11., 17.11.2020 18:00 - 21:00 Uhr sowie Samstag, 31.10. 9:00 - 17:00 Uhr


va0029323
Do. 01.10.2020
9.00 Uhr
"Wie Traumata weiter wirken..."
Transgenerationale Traumaweitergabe (Grundlagenseminar)
Do. 01.10.2020 (29323)
Seminar
29323

Seminar

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden.
Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Selbsterfahrungsübungen.

Ziel:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient*innen erkennen.

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte. Dieses Seminar ist für Psychotherapeut*innen als Fortbildung anrechenbar (7,5 Unterrichtseinheiten).

Leitung

Leitung:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, Kinder-und Fachbuchautorin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Dieses Seminar findet auch am 3.9.2020 statt (ausgebucht).
Am 1.12.2020, 9.00 bis 16.30 Uhr findet die Vertiefung zu diesem Seminar statt.


va0030422
Do. 01.10.2020
18.00 Uhr
Was spielt sich da gesellschaftlich ab?
Offene Soziodramagruppe für Verständigung und Ermutigung
Do. 01.10.2020 (30422)
Workshop
30422

Workshop

Was spielt sich da aktuell ab in unserer Gesellschaft?
Diese Leitfrage der offenen Soziodramagruppe bleibt erhalten, auch wenn der Fokus sich durch die Corona-Krise verschieben wird. Welche gesellschaftlichen Fragen stellen sich durch die Krise neu? Wie steht es mit Solidarität - im Land und mit Geflüchteten? Wie mit der Gestaltung einer menschenfreundlichen Gesellschaft? Was soll wieder Alltag werden - und wo könnten wir die Unterbrechung für einen Neubeginn nützen?
Im Soziodrama (nach J.L. Moreno) gehen wir solchen Fragen nicht rein gedanklich nach, sondern spielen Realitäten und mögliche Lösungen durch.
Eine Einladung an Menschen, die gemeinsam mit anderen in lustvoller Weise Gesellschaft besser verstehen wollen, um sie zu gestalten! Es sind keine Vorkenntnisse nötig; Freude am Ausprobieren und gemeinsam Weiterdenken ist förderlich!

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,- für 3 Termine pro Semester (auf Anfrage ist auch die Teilnahme an einzelnen Terminen möglich: € 40,-)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr