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Stille in Wien

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Mit dem Projekt "Stille in Wien" wollen wir Menschen in Wien und darüber hinaus, Menschen im Zentrum und an der Peripherie der Kirche, älteren und jüngeren Menschen einen Ort der Stille bewahren und/oder schaffen. Einen Ort, an dem es (äußerlich) still ist und an dem in die (innere/innerliche) Stille geführt wird.
Abgegrenzt, geschützt vom übrigen Haus stehen vier Zimmer zur Verfügung, um sich für ein paar Tage zurückzuziehen, auszuspannen und neue Kraft zu schöpfen.
Darüber hinaus gibt es verschiedene Angebote, die in die Stille führen. Gebet, Kontemplation, Exerzitien – unterschiedliche aber altbewährte Wege.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Website
"Stille in Wien" .

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Räumlichkeiten für „Stille in Wien“

Immer mehr Menschen nehmen Angebote für bewusste Stille mit spiritueller Begleitung wahr. „Der Hunger nach Stille ist groß“, erzählt P. Maureder, Leiter des Bereichs „Stille in Wien“. „Viele machen auch regelmäßig Wüstentage, um in der Gottesbeziehung zu wachsen.“



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Bereits seit 1884 laden die Jesuiten im Kardinal König Haus zur Besinnung und zu Exerzitien ein. 2009 wurde das spirituelle Angebot des Hauses um den Bereich „Stille in Wien“ erweitert. Im Sommer 2015 wurden dafür neue Räumlichkeiten geschaffen. Über alte Steintreppen im Exerzitientrakt des Hauses gelangt man nun ins Dachgeschoß, wo eine Glastüre den Bereich zu „Stille in Wien“ räumlich und auch akustisch abtrennt. Zentrales Element in einem lichten, großen Meditationsraum ist eine in warmen Farben auf Holz gemalte Christusikone, daneben gibt es einen Gruppenraum, einen einladenden Speiseraum und drei Gesprächszimmer.

Etwa 2000 Menschen nehmen jährlich an den Kursen des Kardinal König Hauses im Bereich Exerzitien und Spiritualität teil. Weiters kommen über 100 Einzelgäste für "Stille in Wien", mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von vier Tagen.

Der Tag hat für die Besucherinnen und Besucher von „Stille in Wien“ nur wenige Fixpunkte: die Messe in der Hauskapelle um 7:15 Uhr sowie gemeinsame Essenszeiten. Der Vormittag und Nachmittag bietet ausreichend Zeit für Gebetsübungen, Spaziergänge in der Natur und die Begleitgespräche. „Die Anfragen nach Begleitung sind so viele, dass ich nichts anderes tun bräuchte als nur zu begleiten“, sagt P. Maureder. Für Unterkunft, Verpflegung und Begleitung zahlen die Besucherinnen und Besucher einen durch die Ordensprovinz gestützten ermäßigten Preis.

Für die Zukunft plant P. Maureder noch niederschwelligere Angebote für Stille in der Großstadt. „Wir wollen auch Möglichkeiten schaffen für jene, die sich bewusst auf die Suche nach Sinn in ihrem Leben machen, nach dem, was wir Gott nennen - und die sich in dieser Suche noch ganz am Anfang fühlen.“