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Hospiz und Palliative Care

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: KKA Wintersemester 2017/18 (1 MB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mo. 04.06.2018
9.00 Uhr
Wie glauben Menschen mit Demenz?
Eine theologisch inspirierte Suche
Mo. 04.06.2018 (25271)
Seminar
25271

Seminar

Wer sich im Internet auf die Suche nach dem Begriffspaar "Demenz & Glaube" macht, stößt vor allem auf Angebote: Wie können wir Menschen mit Demenz auch spirituell begleiten? Welche Formen von Gottesdiensten, Gebeten, Gesprächen brauchen sie? Auch die "Vorteile" der Spiritualität werden benannt, etwa Halt und Geborgenheit. Aber Glaube ist doch sicherlich mehr als eine Dimension der Betreuung, ein liturgisches Angebot, eine Form der Biografiearbeit.
"Und doch besteht der Glaube weder im Denken und Wissen noch im Tun, sondern reicht tiefer, umfasst das ganze innere und äußere Leben. .... der Glaube beginnt eben nicht erst, wenn der Mensch zu einer verstandesmäßigen Reflexion fähig wird; wo der Mensch dazu nicht mehr fähig ist, da hört der Glaube noch nicht auf"
(http://www.glaube-und-demenz.de/downloads/gruendungskonzept.pdf)
In diesem Seminar machen sich zwei Theologinnen mit Ihnen auf die Suche, wie wir Glauben verstehen und damit auch leben: Als reflektiertes, verstandes-bedürftiges oder als vor-gedankliches Geschehen. Gemeinsam erkunden wir unsere eigenen Konzepte von "Glauben" anhand von Texten und fundamentaltheologischen Impulsen. Wir spüren in Diskussionsphasen der Frage nach, welche Definition des Glaubensgeschehens weit genug ist, um Menschen mit Demenz als ebenbürtig Glaubenden zu begegnen, statt - überspitzt formuliert - als Objekten der spirituellen Dienstleistung.
Der zweite Teil des Seminars widmet sich den Fragen, die das Leben in Gestalt der Demenz an uns stellt. Welche Fragen werfen sich im gemeinsamen Vollzug, in der Begegnung auf, die uns verunsichern, erschüttern, aber auch lernen lassen? Welche Glaubensfragen stellen sich im begleitenden Alltag - und wie gehen wir damit um? Im Dialog und anhand von Praxisbeispielen aller Teilnehmenden wollen wir unsere Sensibilität schärfen, neue Perspektiven entdecken und vielleicht auch neuen Mut schöpfen für unvollkommene Versuche.
Zielgruppen:
Personen aus der Seelsorge (Pfarrer/innen, Pastoralassistent/innen, Pflegeheim und Krankenhausseelsorger/innen, ehrenamtliche Seelsorger/innen, Seniorenbeauftragte in Pfarren)
Personen in der Begleitung von Menschen mit Demenz, haupt- und ehrenamtlich oder familiär/nachbarschaftlich
Voraussetzungen:
Interesse an der Fragestellung, Bereitschaft zu Selbstreflexion und Einbringen in der Gruppe
Theologisches Fachwissen wird NICHT vorausgesetzt

Referierende

Referierende:

Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel, Leiterin des Pastoralamts der Erzdiözese Wien. Davor in der Seelsorge mit Demenzkranken im Rahmen der CS Caritas Socialis tätig.
Dr. Maria Katharina Moser, Evangelische Pfarrerin und wissenschaftliche Referentin am Institut für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie (IöThE)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 130,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9-17 Uhr

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Mo. 04.06.2018
19.00 Uhr
Palliative Sedierung -
angemessene Therapie im Sterbeprozess?
Mo. 04.06.2018 (22456)
Vortrag
22456

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Dietmar Weixler, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Leiter des Palliative Support Teams LK Waldviertel Horn

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 12.06.2018
9.00 Uhr
TOTAL PAIN
Schmerz lass nach – Eine interdisziplinäre Herausforderung
Di. 12.06.2018 (23726)
Seminar
23726

Seminar

Schmerz ist eine interdisziplinäre Herausforderung. Mediziner, Pflegende und Therapeuten sind um eine individuelle, zufriedenstellende und ethisch vertretbare Schmerztherapie bemüht, gelangen jedoch immer wieder an Ihre emotionalen Grenzen und Kompetenzgrenzen. Der gemeinsame Zugang und das gemeinsame Vorgehen könnte ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung sein. Daher möchte dieses Seminar den Horizont erweitern und das Gemeinsame in den Vordergrund stellen.
Die Teilnehmer/innen sollen Ihren persönlichen Zugang zu ihrem Schmerzerleben erkennen, wahrnehmen und ihre Schmerzkompetenz erweitern. Die Wichtigkeit eines interdisziplinären Zugangs und Handelns in der Schmerztherapie soll erkannt und verstanden werden.
• Mein Schmerz und ich – der persönliche Zugang
• Schmerz aus medizinischer und pflegerischer Sicht
• Schmerzdimensionen
• Verordnung und wirklicher Bedarf
• Schmerzen richtig und frühzeitig erkennen und wahrnehmen
• Interdisziplinäre Zugänge und deren Bedeutung
• Grenzen der Schmerztherapie – Ethische Vertretbarkeit
• Schmerzgespräche – Fallbeispiele
• Die Bedeutung und der Einfluss von Kultur und Religion auf
das Schmerzerleben

Leitung

Leitung:

Jörg Fuhrmann, DGKP, Pflege-Clown & Trauerbegleiter, Seminarleiter & Referent für Pflegethemen
Dr. Georg Bollig, Palliativmediziner, Notfallmediziner

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 12.6. und Mi., 13.6., jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 22.06.2018
16.00 Uhr
Spiritual Care Competency
Schnupperwochenende Lehrgang 2018 - 2020
Fr. 22.06.2018 (23804)
Lehrgang
23804

Lehrgang

Das Kardinal König Haus führt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (IGGS) und der Hochschule für Philosophie München einen Lehrgang zur Spirituellen Kompetenz durch.
Spiritual Care ist eine gemeinsame Verantwortung aller Gesundheitsberufe im Hinblick auf die Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität von kranken und behinderten Menschen sowie auf deren Auseinandersetzung mit der Sinnfrage.
Führungspersonal und Mitarbeitende in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen brauchen dafür gezielte und auf ihr jeweiliges Profil zugeschnittene Unterstützung. Die Forschung zeigt klar, dass Hindernisse bezüglich Spiritual Care nicht in erster Linie vom Zeitmangel der Gesundheitsberufe herrühren, sondern von der gefühlten Inkompetenz angesichts der spirituellen, religiösen und existenziellen Bedürfnisse kranker Menschen.
Deshalb ist es nützlich, bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf das konkrete Kompetenzprofil der Beteiligten Rücksicht zu nehmen, auf persönliche und berufsspezifische Ressourcen ebenso wie auf den Entwicklungsbedarf in der Personalführung, im Initiieren und Aufgreifen der spirituellen Thematik im Behandlungsteam und mit den Patientinnen und Patienten, im Diversity Management, in der Kooperation zwischen der Seelsorge und den verschiedenen Gesundheitsberufen.
Der Lehrgang SPIRITUAL CARE COMPETENCY greift das Thema Spiritual Care nicht nur auf der Ebene des Individuums auf, sondern im systemischen Kontext der Unternehmenskultur, des (Werte-)Managements und der Organisationsentwicklung.
Teilnahmebedingungen:
Möglichkeit zur Entwicklung und Anwendung von Spiritual Care im beruflichen Umfeld, Interesse und Bereitschaft zur persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität.
Vor Lehrgangsbeginn erfolgt ein Zulassungsgespräch mit der Lehrgangsleitung. In diesem Gespräch werden die individuellen Voraussetzungen und persönlichen Ziele mit den Inhalten des Lehrgangs abgestimmt und gemeinsam besprochen.
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt schriftlich per E-Mail (anmeldung@kardinal-koenig-haus.at) und beinhaltet einen kurzen Lebenslauf mit Foto, ein Motivationsschreiben und Hinweise zur aktuellen Berufspraxis und persönlichem Erfahrungshintergrund mit Spiritual Care.
Begrenzte Teilnehmer/-innenzahl. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Anmeldeschluss ist der 31. März 2018.
Bei Interesse erhalten Sie gerne nähere Information bei:
• Prof. Dr. Eckhard Frick (Eckhard.Frick@hfph.mwn.de)
• Dr. Christian Metz (metz@kardinal-koenig-haus.at)

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. Eckhard Frick SJ, Hochschule für Philosophie und Forschungsstelle Spiritual Care an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München; interdisziplinäre Forschung und Schriftleitung der Zeitschrift SPIRITUAL CARE
Dr. Christian Metz, Psychotherapeut, Supervisor; Ausbilder und Lehrtherapeut des Forum (Personzentrierte Psychotherapie); Bereichsleiter von Hospiz, Palliative Care, Demenz im Kardinal König Haus; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement in Wien unter Mitwirkung von: - Prof. Dr.med. Arndt Büssing Arzt und Professor für Lebensqualität, Spiritualität und Coping an der Universität Witten/Herdecke. Sein Forschungsinteresse konzentriert sich auf die Bedeutung der Spiritualität als Ressource im Umgang mit chronischer Krankheit sowie auf die Bedeutung nicht-pharmakologischer Interventionsverfahren für chronisch Kranke. Mitherausgeber der Deutschen Zeitschrift für Onkologie und im Editorial Board verschiedener Fachzeitschriften - MMag.a DDr.in Elisabeth Hofstätter, Biomedizinische Analytikerin, Studium der Religionswissenschaften und der Indologie, Studium der Religionspsychologie und Palliative Care und Organisationsethik; Trainerin für interkulturelle Kompetenz, Diversitätsmanagement und Customer Relationship Management, Bereichskoordinatorin der Zentralen Ombudsstelle des Wiener Krankenanstaltenverbundes (Wien) - Mag.a phil. Dr.in phil. Anne Elisabeth Höfler, Organisationsberaterin (www.aehoefler.at), Ausbildungsleiterin an der Akademie für Sozialmanagement in Wien - Prof.in Dr.in theol. Lydia Maidl, Professorin für Fundamentaltheologie (LMU München) und Visiting Fellow für Spiritual Care (Hochschule für Philosophie München) Ihr Arbeitsschwerpunkt ist der Bereich Spiritualität, insbesondere Anthropologie der Spiritualität, Spiritual Care, Spiritualitätskritik, Christliche Spiritualitäten, interreligiöse Zugänge - JProf.in Dr.in rer.pol. Ann-Kathrin Seemann, Juniorprofessorin für Public und Non-Profit Management, insbesondere Verkehr/Logistik und Öffentliche Wohnungswirtschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

Veranstalter

Veranstalter:

Veranstaltungsort: Kardinal König Haus Kardinal König Platz 3 | A-1130 Wien www.kardinal-koenig-haus.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.900,- € 3.300,-- ermäßigter Teilnahmebeitrag für inskribierte Studierende der HfPh sowie IGGS-Mitglieder inklusive Mahlzeiten, Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 22.6. 16:00 - 21:00 Uhr, Sa. 23.6. 9:00 - 16:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

1. Modul: 18. bis 20.10.2018: Eigene spirituelle Biografie & professionelle Identität
2. Modul: 28.2. bis 02.03.2019: Kultur-& Religionssensibilität
3. Modul: 23. bis 25.05.2019: Adäquater Umgang mit spirituellen Bedürfnissen von Mitarbeitenden und Patient/-innen
4. Modul: 07. bis 09.11.2019 Teamkultur & Leadership
5. Modul: 27. bis 29.02.2020 Implementierung & Spirituelles Change Management

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Mo. 25.06.2018
9.00 Uhr
Hoffnung – ein Drahtseilakt
Mo. 25.06.2018 (22409)
Sommerakademie
22409

Sommerakademie

"Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagt das Sprichwort - und bangt vielleicht davor, dass sie eben doch stirbt. Wir Menschen können nicht ohne Hoffnung leben - und wissen zugleich, dass immer wieder Hoffnungen zerstört werden. Das Leben kann da unerbittlich sein. Aber so ist Leben auch.
Darum ist Hoffnung ein Drahtseilakt, weil sie um ihre Begrenzung weiß und zugleich Grenzen überschreitet. Eine Paradoxie, die unauflöslich ist. Die Gleichzeitigkeit des Anderen. Gerade weil Hoffnung Drahtseilakt ist, kann sie gestaltet werden.

Die Sommerakademie lädt ein, über Hoffnung und Grenzen der Hoffnung zu sprechen. Sie lädt ein, Hoffnung in den Realitätsabgleich zu stellen und sich wundern lassen, wie kraftvoll Hoffnung sein kann, selbst wenn sie (vermeintlich?) stirbt… Die Akademie will Menschen zusammenbringen, die ihre Hoffnungserfahrungen miteinander teilen - auch von Hoffnungen, die (vermeintlich?) gestorben sind.

Unser Austausch bietet auch Probier-/Spiel-Raum, wie Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Utopie kommuniziert werden könnten.

Leitung

Leitung:

Matthias Schnegg, Diözesancaritaspfarrer, Psychotherapeut
Monika Müller, Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care; war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 450,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mo., 25. bis Mi., 27.


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