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Hospiz und Palliative Care

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: KKA Wintersemester 2017/18 (1 MB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Do. 03.05.2018
9.00 Uhr
"Mehr Schmerz als ich ahnte…"
Sterben und Tod der alten Eltern: Wenn die Kindheit (endgültig) zu Ende geht
Do. 03.05.2018 (24235)
Seminar
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Seminar

Es ist natürlich und normal, wenn Eltern in hohem Alter sterben. Bestimmt ist dies traurig/bedauernswert, aber nichts "Besonderes". So denken viele. Doch Töchter und Söhne sind oft überrascht, von welchen Gefühlen und Gedanken sie ergriffen werden, wenn Vater und Mutter sterben. Leider stoßen sie bei Mitmenschen oft auf wenig Verständnis, wenn sie ihre Trauer im Alltag äußern. Dies gilt insbesondere, wenn Eltern am Lebensende schwer krank und gebrechlich waren. Da sollten Kinder sogar "froh sein", dass der Tod dem Leiden endlich ein Ende gesetzt hat.
Was für ein Irrtum! Der Tod der altern Eltern ist oft auch für erwachsene Kinder ein tief einschneidendes Erlebnis. Vergangenes wird vergegenwärtigt und erscheint in anderem Licht. Die eigene Vergänglichkeit wird unausweichlich präsent. Die Beziehung zu den Eltern nimmt rückblickend eine andere Gestalt an und bekommt durch das Trauern eine neue Chance anders als zu Lebzeiten von Mutter und Vater.
Im Seminar leiten uns folgende Fragen: Wie sterben alte Eltern? Wie können Kinder das Sterben des Elternteils begleiten? Wie erleben erwachsene Söhne und Töchter das Sterben ihrer Eltern? Was ist für sie hilfreich? Wie können sie Abschied nehmen? Wie kann Abschied überhaupt gelingen? Welche Chance eröffnet ein gelungener Abschied? Muss oder soll die Beziehung zum verstorbenen Elternteil aufgelöst werden? Was geschieht, wenn Mitmenschen das Trauern um die alten Eltern nicht anerkennen? Wie können wir trauernden erwachsenen Töchtern und Söhnen begegnen?

Es handelt sich bei dem Seminar um keine Trauergruppe für Betroffene!

Leitung

Leitung:

Erika Schärer-Santschi, dipl. Pflegefachfrau, Lehrerin für Pflege, NLP Master, ausgebildete Trauerbegleiterin, MAS Palliative Care, Ausbildung in Existentiellem Coaching bei DDr. Alfried Längle; arbeitet seit 20 Jahren in ihrer eigenen Praxis für Trauer- und Krisenbegleitung, als freischaffende Dozentin und Praxisberaterin für psychosoziale Themen in der Schweiz; Herausgeberin des Buches Trauern (2012), erschienen im Verlag Hans Huber, Bern.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do., 3.5. und Fr.4.5. jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 14.05.2018
19.00 Uhr
Hat Demenz eine Botschaft?
Mo. 14.05.2018 (22454)
Vortrag
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Vortrag

Referierende

Referierende:

Michael Schmieder, Redaktor von Sonnweid - das Heft und Initiant von www.alzheimer.ch

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 15.05.2018
9.00 Uhr
Führen, wenn die Normen versagen
Herausforderungen für Demenz-Teams
Di. 15.05.2018 (24261)
Führungswerkstatt
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Führungswerkstatt

In der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz herrscht eine andere Normalität. Als Führungskräfte haben Sie Ihre Mitarbeitenden auf schwierigen Wegen zu begleiten. In diesem Kurs erfahren Sie, wie Sie Ethik als Führungsinstrument nutzen können. SIe entwickeln Strategien, wenn unnormale Situationen normal sind. Sie kennen die Bedeutung der Pflegeethik für die Gesundheitsförderung des Personals und erhalten Impulse zum Umgang mit moralischen Konflikten und Stress.
Inhalt: - Ethik statt Qualitätsmanagement - zum Umgang mit schwierigen Situationen; - "Moral Distress" und andere moralische Belastungen des Personals; - Ethische Interventionen - Chancen und Risken; - Ethische Entscheidungsfindungen - Charakteristik und Institutionaliserung

Referierende

Referierende:

Michael Schmieder, Redaktor von Sonnweid - das Heft und Initiant von www.alzheimer.ch Ethiker und Pfleger. Er leitete 30 Jahre lang die Sonnweid in Wetzikon und gilt als wichtiger Erneuerer der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz. Seit Anfang 2016 ist er Verwaltungsrat der Sonnweid AG. Er vermittelt sein Wissen mit Referaten, Kursen und Medienbeiträgen. Schmieder ist Redaktor der Demenz-Zeitschrift «Das Heft». 2015 ist sein Buch «Dement, aber nicht bescheuert» im Ullstein Verlag erschienen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 15.05.2018
9.00 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2018/19
Einführungstag
Di. 15.05.2018 (22465)
Lehrgang
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Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuung und Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitung ihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Annette Henry, Ärztin mit langjähriger Erfahrung im CS Hospiz Rennweg, Vortrags- und Lehrtätigkeit im Bereich von Hospizarbeit und Palliative Care
Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor

Veranstalter

Veranstalter:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von September 2018 bis Juni 2019

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.350,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Do. 17.05.2018
9.00 Uhr
Wenn Wunden nicht mehr heilbar sind & Wenn der Tumor das ICH bedroht – Tumore und Metastasen im Gehirn
Weiterbildungstag für Absolvent/innen der Interprofessionellen Palliativlehrgänge
Do. 17.05.2018 (24406)
Seminar
24406

Seminar

An beiden Halbtagen steht das Thema der Identität, des Selbstbildes – einmal mehr physisch, einmal mehr kognitiv betont – im Fokus dieses Fortbildungstages:

Wenn Wunden nicht mehr heilbar sind
Ein Leben lang versuchen wir unser Erscheinungsbild mehr oder weniger nach unseren Vorstellungen zu gestalten: kosmetisch, modisch, sportlich.
Chronische Wunden, deren Heilung nicht realistisch erscheinen, insbesondere aber exulzerierende Tumorwunden zeigen nicht nur das Fortschreiten einer unheilbaren Erkrankung gnadenlos an. Entstellung, Geruchsbelästigung und Verlust des Körperschemas können sich zu solch starker Belastung entwickeln, dass bei Betroffenen ein oft nachhaltiger Todeswunsch entsteht.
Wie können Menschen – Angehörige wie Patient/innen selbst – durch diese krisenhafte Zeit geholfen werden? Mit welche Möglichkeiten, von Verbandstechniken über Aromatherapie bis zu sogenannten Notfallplänen kann Erleichterung verschafft und können Ängste gemindert werden?

Wenn der Tumor das ICH bedroht – Tumore und Metastasen im Gehirn
Wir identifizieren uns stark über unsere intellektuellen Leistungen, unsere Kommunikationsfähigkeiten, unser Selbstbild.
Welche Ängste und Sorgen lösen vorübergehende oder bleibende Veränderungen im Gehirn aus? Welche Maßnahmen für die Zukunft können wir treffen und welche Informationen brauchen wir dafür?
Wie können wir Patient/innen und deren Angehörige begleiten, die vor dem Verlust ihrer Identität stehen, die sich kaum noch verständlich machen können, deren Persönlichkeit kaum noch erkennbar ist?
Durch welche vorausschauenden Maßnahmen können wir Krisensituationen lindern und zusätzliche, belastende Interventionen vermeiden?
Wie gehen wir mit Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr um, wenn kognitive und physische Probleme zunehmen?
Nach einem fachlich - wissenschaftlichen Input diskutieren wir fallbezogen und praxisnahe Antworten auf diese Fragen. Problemstellungen und Erfahrungen der Teilnehmer stellen einen wesentlichen Aspekt dieser Fortbildung mit dem Fokus auf altbekannten, immer wiederkehrenden Beschwerden und deren kreativer Behandlung dar.
Zielgruppe: Absolvent/innen der Interprofessionellen Palliativlehrgänge
Methoden: Fachlich – wissenschaftliche Kurzvorträge, Fallbesprechungen, Diskussionen und Gruppenarbeiten

Leitung

Leitung:

Hildegard Kössler, (palliative care, ane), Koordinatorin des Mobilen Palliativteams Baden, Lehrbeauftragte für Palliativpflege an der FH Wr. Neustadt

Veranstalter

Veranstalter:

Wenn Wunden nicht mehr heilbar sind & Wenn der Tumor das ICH bedroht – Tumore und Metastasen im Gehirn

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Teilnahmebeitrag ganztags, € 95,- Teilnahmebeitrag halbtags inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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