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Hospiz und Palliative Care

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: KKA Wintersemester 2017/18 (1 MB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mo. 26.02.2018
19.00 Uhr
Trauer kann verstören - ist aber keine Störung
Trauerbegleitung als Wegbegleitung in Zeiten der Verstörung
Mo. 26.02.2018 (22435)
Vortrag
22435

Vortrag

Referierende

Referierende:

Norbert Mucksch, Diplom-Theologe, Diplom-Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe, Fachbereichsleiter »Sterbe- und Trauerbegleitung« an der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld/Heimvolkshochschule und Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Münster, darüber hinaus ist er tätig als Berater, Fortbildner, Moderator und als Supervisor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 27.02.2018
9.00 Uhr
Trauerbegleitung als Wegbegleitung auf Augenhöhe -
Was Trauerbegleitung ausmacht und wodurch sie wirkt.
Di. 27.02.2018 (24100)
Seminar
24100

Seminar

Die Fähigkeit zu trauern gibt Menschen nach erlittenen Verlusten die Möglichkeit, sich mit dem erzwungenen Verlust auseinanderzusetzen und sich an die neue Lebenssituation anzupassen. Diese grundsätzlich positive Sicht auf die Trauer verkennt nicht den Umstand, dass es schwerwiegende Umstände geben kann, die einen an sich positiv zu bewertenden Trauerprozess beeinträchtigen, stören oder auch verhindern können.
Trauer an sich ist heilsam und sie ist eine dem Menschen zur Verfügung stehende Fähigkeit zur Reorganisation. Daher erscheint es zentral, die Trauer selbst nicht mit dem Begriff "Störung" zu belegen.
Nicht die Trauer ist die Störung, sondern die spezifischen Umstände eines erlittenen Verlustes können eine Anpassungsstörung verursachen. Es geht darum, Trauernde zu begleiten und ihre Situation nicht zu pathologisieren.
Gleichzeitig müssen die Menschen, deren erlittener Verlust so herausfordernd ist, dass sie daran zu erkranken oder sogar zu zerbrechen drohen, selbstverständliche Zugänge zu professioneller psychotherapeutischer Hilfe erhalten.
In der Diskussion um die vorgesehene Neufassung des ICD 11 wird die Möglichkeit einer Diagnose und Behandlung von Trauer als „anhaltende Trauerstörung“ bei bestimmten Symptomen bereits nach 6 Monaten in Aussicht gestellt – um so auch abrechenbar zu sein. Dies eröffnet einerseits den Zugang für Betroffene zu professioneller Unterstützung, andererseits erfordert es einen sensiblen und kritischen Umgang mit den Begrifflichkeiten, die ihrerseits Wirklichkeiten schaffen und dadurch fälschlicherweise Trauer als „Störfall“ markieren.

Leitung

Leitung:

Norbert Mucksch, Diplom-Theologe, Diplom-Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe, Fachbereichsleiter »Sterbe- und Trauerbegleitung« an der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld/Heimvolkshochschule, Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Münster, tätig als Berater, Fortbildner, Moderator und als Supervisor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 27. und Mi., 28.2., jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr

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Mo. 12.03.2018
19.00 Uhr
Leben im Bett
Eine szenische Lesung
Mo. 12.03.2018 (22437)
Lesung
22437

Lesung

Ja, das ist es.
Wenn der Name fällt, werden wir zornig.
Bitte laßt mich
In diesem Krankenhaus nicht - oh, nein -
Noch auf andere Weise gequält werden;
Nur der Weg zum Himmel ist guter Lohn.
Hier liege ich in meinem Bett
Ganz als wäre ich tot,
Hoffend wünschend das Halleluja betend
Daß mein letzter Atemzug der nächste sein wird.
Als ich erwachte
Fand ich mich in demselben üblen Scherz wieder.
Mein Körper war derselbe:
Wollte sich bewegen.
Ich hatte keine Stimme, nur ein Loch zum Atmen.
Die Schläuche überall in mir
Sagten mir
Das ist
Der Anfang
Vom Ende.
Julia Tavalaro: aus "Bis auf den Grund des Ozeans"

Referierende

Referierende:

Sabine Baumbach

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 13.03.2018
9.00 Uhr
Ins Bett - aus dem Bett?
Führungswerkstatt zu Aktivierung und Bettlägerigkeit
Di. 13.03.2018 (25124)
Führungswerkstatt
25124

Führungswerkstatt

Kreativität, Freiheit und Sicherheit als Recht und Pflicht in der Betreuung und Pflege.

Ethische, rechtliche und alltagspraktische Aspekte für Führungskräfte

Referierende

Referierende:

DDr. Mag. Monique Weissenberger-Leduc, Pflegewissenschaftlerin, Philosophin und Soziologin.
Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9-17 Uhr

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Mi. 14.03.2018
9.00 Uhr
Lebenswelt Bett I (Geriatrie)
Wenn sich das Leben auf den Lebens-"Raum" Bett reduziert
Mi. 14.03.2018 (25126)
Seminar
25126

Seminar

Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um, den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern?

(Aufbauseminar am 15.3. extra buchbar)

Referierende

Referierende:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9-17 Uhr


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