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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (973 KB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Do. 15.11.2018
9.30 Uhr
In Mitleidenschaft gezogen –
Empathie und Mitgefühl an der Grenze
Do. 15.11.2018 (19790)
Symposium
19790

Symposium

AUSGEBUCHT !!!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung Österreich (BAT) veranstaltet gemeinsam mit der Leidfaden Academy des Verlagshauses Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) und dem Kardinal König Haus in Wien eine zweitägige Fortbildungsveranstaltung mit hochrangigen Expert/innen für alle, die Menschen in Krisen und Trauer begleiten.
Zielgruppe: Therapeut/innen, Berater/innen, Ärzt/innen, Pflegende, Seelsorger/innen, Pädagog/innen, ehren- und hauptamtliche Trauerbegleiter/innen, Menschen in Lehre und Ausbildung sowie allgemein Interessierte

Donnerstag, 15. November 2018

9:00 Ankommen & Willkommenskaffee
9:30 Begrüßung : Leidfaden Academy: Monika Müller & Christian Metz
Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung: Barbara Filek & Klaus Schwertner (Caritas Wien)
10:00 Dorothee Bürgi: In Mitleidenschaft gezogen. Landkarten zu Begegnung und Begleitung
10:45 Christine Koska: "Mitfühlen ohne Mitleiden". Impulse für eine erfolgreiche Begleitung und Unterstützung von trauernden Kindern
11:30 Pause
12:00 Andreas Heller: Compassion als Mitleidenschaft. Sorgekunst: Generator für gesellschaftliche Innovation

12:45 Mittagessen

14:15 Workshops I (9 Workshops):
1. Sylvia Brathuhn: Trauer und Arbeitsplatz: eine Herausforderung für alle Beteiligten
2. Anneliese Breher / Isabella Ehart: Singen und Klingen. Heilsames in der Trauer
3. Sabine Fabach: Empathische Erschöpfung und das stärkende Potenzial von Mitgefühl
4. Irmgard Fennes / Harald Doppelhofer: Empathie körperlich
5. Birgitta Hadatsch-Metz: Trauma und Empathie: eine unverträgliche Paarung!? - AUSGEBUCHT
6. Monika Müller: Braucht man Empathie für Einfühlung?
7. Ines Strobl / Eva-Maria Danko-Bodenstein: Mitgefühl kultivieren für sich und andere. Praktische Übungen aus buddhistischem Kontext - AUSGEBUCHT
8. Carmen Birkholz: Trauer und Demenz: Aus welchen Quellen schöpft Empathie, die für Jahre reichen muss?
16. Christine Koska: "Mitfühlen ohne Mitleiden" - Impulse für eine erfolgreiche Begleitung und Unterstützung von trauernden Kindern

16:15 Pause
16:45 Lesung. Erika Pluhar referiert und liest aus ihren Werken
17:30 Kollegiale Begegnung bei Wein / Saft und Fingerfood im Foyer
19:30 Otto Teischel: Existenzielle Filmtherapie. Empathie und Erinnerung im Spiegel berührender Filmgeschichten

Freitag, 16. November 2018

8:30 Ankommen & Kaffee
9:00 Tagesbeginn
9:10 Jürgen Guldner: Aggressivität - Die dunkle Seite der Empathie
9:45 Marion Schenk: Tod ohne gesellschaftliches Mitleid? Trauer und Suizid
10:20 "Bloß kein Mitleid!" - Poli Zach-Sofaly und Christian Metz im Gespräch mit "Betroffenen"
11:00 Pause und Begegnung

11:30 Workshops II (9 Workshops)
8. Carmen Birkholz: Trauer und Demenz: Aus welchen Quellen schöpft Empathie, die für Jahre reichen muss?
9. Ursula Baatz: Landkarten der Religionen: Empathie und Mitgefühl im transreligiösen Durchblick
10. Wolfgang Lalouschek: Behindert Mitgefühl die ärztliche Handlungsfähigkeit?
11. Christl Lieben: Liebe frei von Mitgefühl, mit dem Schicksal auf Augenhöhe - AUSGEBUCHT!
12. Norbert Mucksch: Frieden schließen. Die Bedeutung der Versöhnung in der Trauerbegleitung - AUSGEBUCHT!
13. Daniela Musiol / Thomas Geldmacher: Trauer und Arbeitsplatz: Empathie als Störung
14. Margit Schröer / Susanne Hirsmüller: "Je größer der Druck, desto schwärzer der Humor". Schwarzer Humor und Empathie - verträgt sich das? - AUSGEBUCHT!
15. Eva Tinsobin: Momente der Verbundheit. An-Bindung und Ein-Bindung als Basis für menschliches Miteinander - 16. Christine Koska: "Mitfühlen ohne Mitleiden" - Impulse für eine erfolgreiche Begleitung von trauernden Kindern - AUSGEBUCHT!

13:30 Come together: Abschließende Worte, Singen & Tönen in der Kirche
Ausklang in der Cafeteria
14:00 Ende

Anrechenbarkeit: 10 DFP-Punkte, 10 Einheiten BÖP

Referierende

Referierende:

Dorothee Bürgi, PhD, Studium der Arbeits- und Organisationspsychologie, Studien in Kulturwissenschaften, Medizinethik und Organisationsberatung, Erstausbildung als Pflegefachfrau Anästhesie, Coach und Referentin im Bereich Healthcare, Ethik, Führung und Spiritual Care in eigenem Beratungsunternehmen in Zürich
Univ.-Prof. Mag.Dr. Andreas Heller M.A., Studium Theologie, Philosophie, Soziologie, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft sowie Gesundheits- und Pflegewissenschaften, 2007 Professor für Palliative Care und OrgansiationsEthik der Alpen Adria Universität Klagenfurt/Wien/Graz, Herausgeber der Zeitschrift Palliative Praxis, wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes
Erika Pluhar, Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin
Dr. Christine Koska, Fachärztin für Psychiatrie/Neurologie, Kinder- u. Jugendneuropsychiatrie, Ärztliche & psychotherapeutische Leiterin "die Boje"
Dr. Otto Teischel, Philosoph, Autor und Psychotherapeut in eigener Praxis in Klagenfurt (Existenzanalyse; Psychoanalyse), langjährige Leitung einer filmtherapeutischen Patientengruppe in der REHA-Klinik für Seelische Gesundheit, Lehrtätigkeit für die PH Kärnten und Steiermark
Dr. Jürgen Guldner, Chefarzt der Klinik für Neurologie des Krankenhauses Püttlingen der Knappschaftsklinikum Saar GmbH
Marion Schenk, Dipl.-Psychologin, Systemische Beraterin und Sozialtherapeutin, arbeitet in freier Praxis (Lübeck) mit Schwerpunkt Stressmanagement, emotionale Belastungen und Blockaden
Poli Zach-Sofaly, Akad. Expertin für Palliative Care, Supervisorin, Integrative Gestaltberatung, Integrative Bewegungs- und Leibtherapie, Systemisch-spirituelle Therapie
Dipl.-Psych. Margit Schröer, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoonkologin, Supervisorin und Ethikerin im Gesundheitswesen
Dr. Susanne Hirsmüller, MSc Palliative Care, leitet das Hospiz des Evangelischen Krankenhauses Düsseldorf, Fachärztin für Gynäkologie & Geburtshilfe und Psychoonkologin, Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Mitglied in der Akademie für Ethik in der Medizin
Dr. Sylvia Brathuhn, Diplom-Pädagogin, Fachreferentin im Bereich existentieller Krisen (Lebensbedrohliche Erkrankungen, Sterben, Tod, Trauer), Fachbuchautorin, Geschäftsführende Herausgeberin von Leidfaden - Fachmagazin für Krise, Leid, Trauer
Mag. Daniela Musiol, Sozialarbeiterin, Juristin, Mediatorin, Abgeordnete zum Nationalrat a. D., Beraterin mit den Schwerpunkten Tod und Trauer am Arbeitsplatz, Team- und Organisationsmediation, Supervision, Coaching
Ingrid Strobl, Koordinatorin des Mobilen Hospiz der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft
Eva-Maria Danko-Bodenstein, Diplomierte Physiotherapeutin, Ausbildung und ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich Hospiz und Trauerbegleitung bei der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR)
Christl Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland und Amerika
Carmen Birkholz, Dipl.-Theologin, Palliative-Care Trainerin Schwerpunkt Menschen mit Demenz und Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, Autorin zu Themen der Trauer, Spiritualität, Palliative-Care
Mag. Eva Tinsobin, MAS Palliative Care, Freiberufliche Referentin im Bereich Hospizarbeit und Palliative Care, Koordinatorin der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Palliativstation St. Raphael, Krankenhaus Göttlicher Heiland
Dr. Birgitta Hadatsch-Metz, Psychotherapeutin (SF) und Juristin, langjährige Bereichsleiterin für Klinische Psychologie und Psychotherapie im St. Josef Krankenhaus, Wien, Psychotherapeutin in freier Praxis mit den Schwerpunkten Psychoonkologie, Palliative Care, Traumatherapie sowie Supervision im Sozial- und Gesundheitswesen, Ausbilderin in Traumafokus
Mag. Sabine Fabach, Personenzentrierte Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach
Anneliese Breher, Seelsorgerin
Mag. Isabella Ehart, Seelsorgerin, Erwachsenenbildnerin
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek, Facharzt für Neurologie, systemischer Coach
Dr. Ursula Baatz, Lehrbeauftragte an der Universität Wien (Philosophie), Wissenschafts- und Religionsjournalistin, langjährige Zen-Praxis, MBSR-Ausbildung beim „Center for Mindfulness“ der University of Massachusetts, USA, Gründungsmitglied von MBSR Austria
Mag. Irmgard Fennes, Personzentrierte Psychotherapeutin in freier Praxis, Supervisorin für Personen in Sozial- und Gesundheitsberufen
Harald Doppelhofer, Personzentrierter Psychotherapeut, Supervisor in freier Praxis
Norbert Mucksch, Diplom-Theologe, Diplom-Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe (DGfP), ist Fachbereichsleiter »Sterbe- und Trauerbegleitung« an der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld/Heimvolkshochschule und Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule NRW, Münster
Mag. Thomas Geldmacher, Mag. (FH) Klaus Schwertner

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM), Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care, Demenz in Wien, Trainer an der Akademie für Sozialmanagement Wien
Monika Müller, Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland

Veranstalter

Veranstalter:

Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung Österreich, Leidfaden Academy des Verlagshauses Vandenhoeck & Ruprecht

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 200,- , (€ 160,-- Frühbucherpreis bis 30.6.2018), inkl. Tagungsgetränke, Mittagessen am 15.11.18 sowie eine Ausgabe des aktuellen Leidfadens

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialfolder anfordern

Dauer

Dauer:

Donnerstag, 15.11., 9.30 bis Freitag, 16.11., 14.00 Uhr

Download:

Download:

PDF-Datei: In Mitleidenschaft gezogen_Tagung 2018 (2 MB)

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Mo. 19.11.2018
19.00 Uhr
Auseinandersetzung und Umgang mit existenziellem Leid
Sinnfragen und Ohnmacht in Versorgungssituationen am Lebensende
Mo. 19.11.2018 (24000)
Vortrag
24000

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Theologie, Organisationsberater, Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Koordinator der Klinischen Ethikarbeit im St. Josef-Krankenhaus, Wien
Manuela Straub, DGKP, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor Frankl (EALP), Trainerin Palliative Care (DGP), Supervisorin & Coach (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 20.11.2018
9.00 Uhr
Auseinandersetzung und Umgang mit existenziellem Leid -
Sinnfragen und Ohnmacht in Versorgungssituationen am Lebensende
Di. 20.11.2018 (25223)
Seminar
25223

Seminar

„Wer bin ich, wenn ich bin, was ich habe,
und dann verliere, was ich habe?“
Erich Fromm

Mitarbeiter/innen in den Gesundheitsberufen, insbesondere im Kontext von Palliative Care werden täglich durch das Leiden von Patienten herausgefordert. Und: Es braucht Stellungnahme und Umgang, wenn Patient/innen um Hilfe bitten in ihrem individuellen Leiden. Oft werden die Gesundheitsberufe zu unmittelbaren Ansprechpartnern für existenzielle Bilanzen, in der sich Gefühle von Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit breit machen. Und die Mitarbeiter/innen werden in Mitleidenschaft gezogen, wenn bei den Patient/innen Angst, Verzweiflung und Unversöhntheit sich auf allen Ebenen ihres Daseins auswirken.
„Was kann Halt geben, wenn es (fast) nicht mehr auszuhalten ist?“ Die Auseinandersetzung mit diesen Themen und Fragen ist nicht allein aus der Perspektive von Medizin und Pflege zu bearbeiten und zu beantworten, sondern im Chor mit den psychosozialen Berufen. Philosophie, Theologie, Psychologie und Psychotherapie, aber auch Kunst und Literatur können Beiträge leisten für eine Auseinandersetzung und Orientierung – Bausteine für eine bessere Vorbereitung der Gesundheitsberufe im Umgang mit existentiellem Leid.
Ein wesentliches Element der Spurensuche ist für uns die Verbindung von Palliative Care und Logotherapie. Der persönlichen Einstellung und Haltung, dem Menschen- und Weltbild, kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Viktor E. Frankl’s Seinsverständnis beeinflusste Cicely Saunders nachhaltig und fanden Einzug in ihr Palliativkonzept. Cicely Saunders hat den mehrdimensionalen ganzheitlichen Blick auf den Menschen und den Begriff des ‚Total Pain’ geprägt. Wie zeigt sich existenzielles Leiden, welcher Dimension wäre es zuzuordnen – und wie kann eine Auseinandersetzung mit den Patient/innen gelingen? Dazu werden auch Ergebnisse aktueller Forschung vorgestellt und einbezogen.
Wir möchten mit Ihnen gemeinsam den Zusammenhängen von Schmerzen, Symptomen in Krankheitsverläufen und Leid nachgehen. Diese Zusammenhänge zu sehen und zu berücksichtigen ist maßgeblich und entscheidend, wenn es in der Folge um Indikationen für therapeutische und medizinische Maßnahmen, wie z.B. der palliativen Sedierung und weiteren Begleitungsangeboten geht. Ziel ist es, zum einen den schillernden Begriff des existentiellen Leidens zu konkretisieren und verschiedene Dimensionen des Umgangs zu entdecken und zu erproben. Dies geschieht in interprofessioneller Begleitung, durch Impulse, Gesprächsrunden, mit unterschiedlichen Seminarmethoden.
Zielgruppe: Mitarbeiter/innen aus dem Gesundheitswesen

Leitung

Leitung:

Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Theologie, Organisationsberater, Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Koordinator der Klinischen Ethikarbeit im St. Josef-Krankenhaus, Wien
Manuela Straub, DGKP, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor Frankl (EALP), Trainerin Palliative Care (DGP), Supervisorin & Coach (ÖVS)
Dr. Christoph Gabl, FA für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, FA für Pathologie, Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Leitender Arzt im Mobilen Palliativteam

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 22.11.2018
14.00 Uhr
Lehrgang Dementia Care 2019
Weiterbildung Pflege bei Demenz lt. GuKG
Do. 22.11.2018 (22493)
Lehrgang
22493

Lehrgang

Informationsveranstaltung

Zielsetzungen
- Wohlbefinden, Selbstbestimmung und Teilhabemöglichkeiten von Betroffenen werden durch die erworbenen Kompetenzen der Absolvent/innen verbessert.
- Absolvent/innen wirken als Multiplikator/innen in der interprofessionellen Zusammenarbeit und unterstützen An- und Zugehörige.
- Absolvent/innen erleben die Arbeit durch ihre personzentrierte Haltung und erworbenen Erkenntnisse fachlich und persönlich zufriedenstellender.

Dementia Care Kompetenzen
- Teilnehmer/innen entwickeln eine empathische und wertschätzende Grundhaltung.
- Teilnehmer/innen lernen Entwicklungsprozesse zu begleiten und erhalten Grundkenntnisse der Palliativen Demenzbetreuung.
- Teilnehmer/innen lernen ihr Handeln ethisch zu reflektieren und zu argumentieren.
- Teilnehmer/innen lernen Interventionen anzuwenden, die sich an den Ressourcen und Bewältigungsformen der Betroffenen orientieren.
- Sie erwerben Zusammenhangswissen in Bezug auf sozialpolitische, medizinische, gerontologische, rechtliche und ethische Dimensionen der Demenz.
- Sie erarbeiten sich Vernetzungs- und Vermittlungskompetenzen in der Interaktion mit An- und Zugehörigen und als Multiplikator/innen im interprofessionellen Team.
- Teilnehmer/innen bauen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit aus.

Zielgruppen
Pflege- und Betreuungspersonen, Vertreter/innen psychosozialer Berufe,
Physio- und Ergotherapeut/innen, Psycholog/innen, u. a.

Lernwege - Theorie und Praxis verbinden
- fünf berufsbegleitende Module (19 Seminartage)
- zwei Coachingtage zum Erfahrungsaustausch in kontinuierlichen Kleingruppen
- Analyse von Fallbeispielen und Entwicklung von Lösungen
- Exkursionen und Praxisaufgaben

Abschluss
Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung im Umfang von 200 Stunden (145 UE Theorie/ à 45 min und 55 h Praxis/ à 60 min) berechrigt Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Pflegehelfer/innen, Pflegeassistent/innen und Pflegefachassistent/innen zur Führung der Zusatzbezeichnung "Pflege bei Demenz" gemäß § 64, § 104a/b GuKG. Andere Berufsgruppen erwerben das Zertifikat "Dementia Care" des Kardinal König Hauses.

Lehr- und Weiterbildungsleitung
Raphael Schönborn, MA Sozialwirtschaft und Soz. Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP, Sonderausbildung für Lehrtätigkeit § 65b GuKG; langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und An- und Zugehörigen, Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, Wien

Termine
Informationsveranstaltung: Donnerstag, 22. November 2018, 14.00 bis 17.00 Uhr
Präsentation, Auskunft, Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen

Fünf Module mit je drei Seminartagen
von 9.00 bis 17.45 Uhr (1. und 2. Seminartag) bzw. 15.45 Uhr (3. Seminartag)
Modul I "Haltung und Handlung": 21. bis 23. Jänner 2019
Menschenbild, Grundlagen gerontologischer Betreuung und Pflege; Pflegeprozess im Demenzverlauf; Kommunikation und Validation
Modul II "Medizinische und fachliche Grundlagen": 25. bis 27. Februar 2019
Demenzformen, Abgrenzung Delir, Suchterkrankung; Demenz und Palliative Care insb. Ernährung, Risikomanagement, Schmerz; Interprofessionelle Zusammenarbeit
Modul III "Lebensqualität und Wohlbefinden": 10. bis 12. April 2019
Kultursensible Betreuung und Pflege; Intimität und Sexualität; Kreativität und Beschäftigung; ausgewählte Methoden der Betreuung und Pflege
Modul IV "Rahmenbedingungen und Vermittlung": 3. bis 5. Juni 2019
Rechtliche Rahmenbedingungen; Umgang mit herausfordernden Situationen; Zusammenarbeit mit An- und Zugehörigen
Modul V "Ethik in der Anwendung": 24. bis 25. September 2019
Ethische Grundsätze, Reflexion, Entscheidungsfindung; Deeskalationstraining
Abschlussprüfung und -evaluation: 26. September 2019, 9.00 bis 12.15 Uhr
Feeback, Ausblick und Abschlussfeier: 27. September 2019, 9.00 bis 13.15 Uhr

Zwischen den Modulen finden zwei Coachingtage in den Einrichtungen der Teilnehmer/innen statt (9. April, 31. Mai 2019).

Referierende

Referierende:

Dr.iur. Michael Halmich, Dr. Klaus Kraushofer, Gerda Schmidt, DDr. Mag. Monique Weissenberger-Leduc, Dr. Helga Singer

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.600,- Lehrgangsbeitrag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

14.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

21. bis 23. Jänner, 25. bis 27. Februar, 9. bis 12. April, 31. Mai, 3. bis 5. Juni, 24. bis 27. September 2019

Download:

Download:

PDF-Datei: Lehrgang Dementia Care 2019 (546 KB)

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Mo. 03.12.2018
19.00 Uhr
Unheilbar krank -
Sinn finden und Heil werden mit schwerer Krankheit
Mo. 03.12.2018 (23992)
Vortrag
23992

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Karl-Heinz Steinmetz, Theologe und Medizinhistoriker

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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