Logo

Hospiz, Palliative Care und Demenz

a2619

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (973 KB)

a575

Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

Seite 4 von 4
va0025973
Di. 19.02.2019
9.00 Uhr
"Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …", oder?
Zum Menschenbild am Anfang und am Ende des Lebens
Di. 19.02.2019 (25973)
Seminar
25973

Seminar

Das Klischee, Kindheit und hohes Alter seien einander ähnlich, existiert seit Plato. So sieht es auch Shakespeare in "Wie es euch gefällt": "Der letzte Akt, mit dem die seltsam wechselnde Geschichte schließt, ist zweite Kindheit: gänzliches Vergessen, ohne Augen, ohne Zahn, Geschmack und alles."
Dagegen wendet sich Arno Geiger in "Der alte König in seinem Exil": "Oft heißt es, an Demenz erkrankte Menschen seien wie kleine Kinder - kaum ein Text zum Thema, der auf diese Metapher verzichtet; und das ist ärgerlich. … Der Umgang mit Kindern schärft den Blick für Fortschritte, der Umgang mit Demenzkranken den Blick für Verlust."

Gemäß der Vision des Propheten Joel "Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben" (Joel 3,1) möchte dieser Tag anregen, Lebensphasen am Anfang und am Ende des Lebens von ihrem Eigensinn her zu verstehen. Es gilt, den Blick für die darin steckenden Möglichkeiten zu schärfen. Für die Begleitung alter, an Demenz leidender, Menschen möchten wir ein Verständnis von Bildung vertiefen, die nicht unaufhaltsame Verluste therapiert, sondern den Möglichkeiten eine Chance gibt.

Leitung

Leitung:

Univ.-Prof. i. R. Dr. Martin Jäggle, Fachbereich Religionspädagogik, Institut für Praktische Theologie, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Wien
Dr. Franz Josef Zessner, Pflegeheim-Seelsorger in der CS Caritas Socialis, Wien 3

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen un

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0024147
Mo. 25.02.2019
19.00 Uhr
Technische Versorgung oder menschliche Sorge - das wäre die falsche Alternative.
Ethisch-anthropologische Anmerkungen zur Veränderung der Sorgekultur in einer digitalisierten Welt
Mo. 25.02.2019 (24147)
Vortrag
24147

Vortrag

Die westlichen Industrie-Gesellschaften altern in dreifacher Hinsicht: die Menschen werden kalendarisch immer älter, und die alten Menschen werden absolut und relativ immer mehr in diesen Gesellschaften. Zugleich mangelt es an Pflegefachkräften und an Finanzmittel für die Sorge dieser alten Menschen. Daneben erweitern sich die medizinisch-technischen Möglichkeiten und die Ansprüche derer, die eine möglichst optimale Versorgung im Alter haben wollen. Digitalisierung und intelligente Vernetzung, smart-homes, Pflegeroboter und altersgerechte Assistenzsysteme scheinen das Mittel der Wahl zu sein, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Die damit einhergehenden Veränderungen betreffen sowohl den einzelnen Menschen in seinem Selbstverhältnis wie auch das Zusammenleben der Menschen. Welche ethischen Fragen sind also bei den hierfür nötigen Entscheidungen und Investitionen zu berücksichtigen? Ethik als die notwendige Reflexion auf die sozialen und moralischen Implikationen der durch Technik hervorgerufenen Veränderungen stellt einen wichtigen Beitrag zu einer breiteren gesellschaftspolitischen Debatte dar. Der Vortrag informiert systematisierend über den Stand der pflege-technischen Diskussion und liefert ethische und anthropologische Perspektiven auf diesen Prozess.

Referierende

Referierende:

Prof. Dr. theol. habil. Arne Manzeschke, Professor für Anthropologie und Ethik für Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Leiter der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen, seit 2014 Forschungsdirektor am Zentrum für Wirtschaftsethik (ZfW), Arbeitsbereich »Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen«, seit 2015 stellv. Vorsitzender der Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik in Bayern und ebenfalls seit 2015 Vizepräsident der Societas Ethica, der Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

va0025957
Di. 26.02.2019
9.00 Uhr
Technische Versorgung oder menschliche Sorge? – Das wäre die falsche Alternative!
Ethische Perspektiven auf technische Arrangements in der Pflege und ihre praktischen Konsequenzen.
Di. 26.02.2019 (25957)
Führungswerkstatt
25957

Führungswerkstatt

Die westlichen Industriegesellschaften altern in dreifacher Hinsicht: die Menschen werden kalendarisch immer älter, und die alten Menschen werden absolut und relativ immer mehr in diesen Gesellschaften. Zugleich mangelt es an Pflegefachkräften und an Finanzmittel für die Sorge dieser alten Menschen. Daneben erweitern sich die medizinisch-technischen Möglichkeiten und die Ansprüche derer, die eine möglichst optimale Versorgung im Alter haben wollen.
Digitalisierung und intelligente Vernetzung, smart-homes, Pflegeroboter und altersgerechte Assistenzsysteme scheinen das Mittel der Wahl zu sein, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Die damit einhergehenden Veränderungen betreffen sowohl den einzelnen Menschen in seinem Selbstverhältnis als auch das Zusammenleben der Menschen.
Welche ethischen Fragen sind also bei den hierfür nötigen Entscheidungen und Investitionen zu berücksichtigen? Ethik als die notwendige Reflexion auf die sozialen und moralischen Implikationen der durch Technik hervorgerufenen Veränderungen stellt einen wichtigen Beitrag zu einer breiteren gesellschaftspolitischen Debatte dar.
Das Seminar nimmt den Stand der pflege-technischen Diskussion auf, es bietet ethische und anthropologische Perspektiven auf diesen Innovationsprozess von technischen Arrangements in der Pflege und reflektiert die praktischen Konsequenzen.

Leitung

Leitung:

Dr. Arne Manzeschke, Professor für Anthropologie und Ethik für Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Leiter der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen, seit 2014 Forschungsdirektor am Zentrum für Wirtschaftsethik (ZfW), Arbeitsbereich »Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen«, seit 2015 stellv. Vorsitzender der Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik in Bayern und ebenfalls seit 2015 Vizepräsident der Societas Ethica, der Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 175,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0025819
Fr. 01.03.2019
18.00 Uhr
"Liebes Ich" - Schreiben für die Psychohygiene
Kreative, ressourcenorientierte Formen des Tagebuchschreibens
Fr. 01.03.2019 (25819)
25819

Ausgebucht - Warteliste möglich

Schreiben, wenn das Denken im Kreis läuft, wenn die Seele verstummt ist und wieder Worte finden will? Schreiben, um Glückserlebnisse festzuhalten? Schreiben, um später noch einmal zu genießen, wofür man jetzt eigentlich keine Zeit hat. Schreiben ist eine vielseitige Form der Lebenskunst.
In diesem Seminar zeigt Ihnen Barbara Pachl-Eberhart, wie Sie die Techniken des kreativen und therapeutischen Schreibens für Ihre private und berufliche Psychohygiene einsetzen können - um sich von Gedankenlast zu befreien und sich neu mit Lebenslust aufzuladen.

Leitung

Leitung:

Barbara Pachl-Eberhart, Autorin und Leiterin von Schreibwerkstätten mit Methoden der Poesietherapie, außerdem: Eine Frau voll Lebenserfahrung, mit Herz und Hand und Fuß, die ihr Wissen und ihre Liebe zum Leben großzügig weitergibt

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 1.3. 18 - 21 Uhr, Sa., 2.3. 9 - 17 Uhr

va0025895
Fr. 26.04.2019
17.00 Uhr
"Alles wieder gut?"
Den Schmerz überwinden, der zwischen uns steht.
Fr. 26.04.2019 (25895)
Seminar
25895

Seminar

Im Versuch unseren Bedürfnissen nachzukommen bzw. unserem Glaubenssystem gerecht zu werden, setzen wir immer wieder Handlungen, die wir bedauern, weil sie - wie wir gleich oder später im Rückblick erkennen - ganz allgemein ausgedrückt "nicht ok" waren.
Eine Möglichkeit mit so einer "Einsicht" - jenseits von Selbstvorwürfen und Konzepten wie Schuld und Sünde - umzugehen, ist der Prozess der "Wiedergutmachung". Es geht dabei um eine schrittweise Klärung - zunächst nur für uns selbst - aus welchen Glaubenssätzen, Gefühlen und Bedürfnissen heraus wir welche Handlungen gesetzt haben und was uns dabei an offensichtlichen oder vermuteten "negativen" Auswirkungen auf andere bzw. uns selbst leidtut. Wenn das wirklich klar ist, besteht ein möglicher weiterer Schritt darin, den betroffenen Menschen unser Verhalten einzugestehen (sofern dadurch nicht weiterer "Schaden" entsteht), unser aufrichtiges Bedauern zum Ausdruck zu bringen und danach zu fragen, wie wir es wieder gut machen können (persönlich, systemisch und/oder rituell).

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz und Palliative Care in Wien; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement Wien
Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr. 17 - 21, Sa. 10 - 18 Uhr

va0023783
Di. 07.05.2019
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2019/20
Einführungstag
Di. 07.05.2019 (23783)
Lehrgang
23783

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuung und Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitung ihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Christian Metz, Psychotherapeut und Supervisor
Beatrix Wondraczek, DGKP, Freiberuflich als Trainerin & Seminarleiterin, Systemischer Coach
Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, ärztliche Leitung Mobiles Hospiz der Caritas Wien
Manuela Straub, Diplomierte Pflegefachkraft (Mobiles Hospiz der Caritas der Erzdözese Wien, Schwerpunkt Tageshospiz), zert. Trainerin für Palliative Care (DGP), Coach & Supervisorin (ÖVS), Organisationsberatung, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor E. Frankl
Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Organisationsberater, praktischer Theologe (Dr. theol.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Koordinator der Klinischen Ethikarbeit im St. Josef Krankenhaus, Wien

Veranstalter

Veranstalter:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von Oktober 2019 bis Juni 2020

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.375,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr


Seite 4 von 4