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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2018 (1 MB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Fr. 22.06.2018
16.00 Uhr
Spiritual Care Competency
Einführungswochenende Lehrgang für Führungskräfte 2018 - 2020
Fr. 22.06.2018 (23804)
Lehrgang
23804

Lehrgang

Das Kardinal König Haus führt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (IGGS) und der Hochschule für Philosophie München einen Lehrgang zur Spirituellen Kompetenz durch.
Spiritual Care ist eine gemeinsame Verantwortung aller Gesundheitsberufe im Hinblick auf die Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität von kranken und behinderten Menschen sowie auf deren Auseinandersetzung mit der Sinnfrage.
Führungspersonal und Mitarbeitende in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen brauchen dafür gezielte und auf ihr jeweiliges Profil zugeschnittene Unterstützung. Die Forschung zeigt klar, dass Hindernisse bezüglich Spiritual Care nicht in erster Linie vom Zeitmangel der Gesundheitsberufe herrühren, sondern von der gefühlten Inkompetenz angesichts der spirituellen, religiösen und existenziellen Bedürfnisse kranker Menschen.
Deshalb ist es nützlich, bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf das konkrete Kompetenzprofil der Beteiligten Rücksicht zu nehmen, auf persönliche und berufsspezifische Ressourcen ebenso wie auf den Entwicklungsbedarf in der Personalführung, im Initiieren und Aufgreifen der spirituellen Thematik im Behandlungsteam und mit den Patientinnen und Patienten, im Diversity Management, in der Kooperation zwischen der Seelsorge und den verschiedenen Gesundheitsberufen.
Der Lehrgang SPIRITUAL CARE COMPETENCY greift das Thema Spiritual Care nicht nur auf der Ebene des Individuums auf, sondern im systemischen Kontext der Unternehmenskultur, des (Werte-)Managements und der Organisationsentwicklung.
Teilnahmebedingungen:
Möglichkeit zur Entwicklung und Anwendung von Spiritual Care im beruflichen Umfeld, Interesse und Bereitschaft zur persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität.
Vor Lehrgangsbeginn erfolgt ein Zulassungsgespräch mit der Lehrgangsleitung. In diesem Gespräch werden die individuellen Voraussetzungen und persönlichen Ziele mit den Inhalten des Lehrgangs abgestimmt und gemeinsam besprochen.
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt schriftlich per E-Mail (anmeldung@kardinal-koenig-haus.at) und beinhaltet einen kurzen Lebenslauf mit Foto, ein Motivationsschreiben und Hinweise zur aktuellen Berufspraxis und persönlichem Erfahrungshintergrund mit Spiritual Care.
Begrenzte Teilnehmer/-innenzahl. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Anmeldeschluss ist der 31. März 2018.
Bei Interesse erhalten Sie gerne nähere Information bei:
• Prof. Dr. Eckhard Frick (eckhard.Frick@hfph.mwn.de)
• Dr. Christian Metz (metz@kardinal-koenig-haus.at)

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. Eckhard Frick SJ, Hochschule für Philosophie und Forschungsstelle Spiritual Care an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München; interdisziplinäre Forschung und Schriftleitung der Zeitschrift SPIRITUAL CARE
Dr. Christian Metz, Psychotherapeut, Supervisor; Ausbilder und Lehrtherapeut des Forum (Personzentrierte Psychotherapie); Bereichsleiter von Hospiz, Palliative Care, Demenz im Kardinal König Haus; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement in Wien unter Mitwirkung von: - Prof. Dr.med. Arndt Büssing Arzt und Professor für Lebensqualität, Spiritualität und Coping an der Universität Witten/Herdecke. Sein Forschungsinteresse konzentriert sich auf die Bedeutung der Spiritualität als Ressource im Umgang mit chronischer Krankheit sowie auf die Bedeutung nicht-pharmakologischer Interventionsverfahren für chronisch Kranke. Mitherausgeber der Deutschen Zeitschrift für Onkologie und im Editorial Board verschiedener Fachzeitschriften - MMag.a DDr.in Elisabeth Hofstätter, Biomedizinische Analytikerin, Studium der Religionswissenschaften und der Indologie, Studium der Religionspsychologie und Palliative Care und Organisationsethik; Trainerin für interkulturelle Kompetenz, Diversitätsmanagement und Customer Relationship Management, Bereichskoordinatorin der Zentralen Ombudsstelle des Wiener Krankenanstaltenverbundes (Wien) - Mag.a phil. Dr.in phil. Anne Elisabeth Höfler, Organisationsberaterin (www.aehoefler.at), Ausbildungsleiterin an der Akademie für Sozialmanagement in Wien - Prof.in Dr.in theol. Lydia Maidl, Professorin für Fundamentaltheologie (LMU München) und Visiting Fellow für Spiritual Care (Hochschule für Philosophie München) Ihr Arbeitsschwerpunkt ist der Bereich Spiritualität, insbesondere Anthropologie der Spiritualität, Spiritual Care, Spiritualitätskritik, Christliche Spiritualitäten, interreligiöse Zugänge - JProf.in Dr.in rer.pol. Ann-Kathrin Seemann, Juniorprofessorin für Public und Non-Profit Management, insbesondere Verkehr/Logistik und Öffentliche Wohnungswirtschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

Veranstalter

Veranstalter:

Veranstaltungsort: Kardinal König Haus Kardinal König Platz 3 | A-1130 Wien www.kardinal-koenig-haus.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.900,- € 3.300,-- ermäßigter Teilnahmebeitrag für inskribierte Studierende der HfPh sowie IGGS-Mitglieder inklusive Mahlzeiten, Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 22.6. 16:00 - 21:00 Uhr, Sa. 23.6. 9:00 - 16:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

1. Modul: 18. bis 20.10.2018: Eigene spirituelle Biografie & professionelle Identität
2. Modul: 28.2. bis 02.03.2019: Kultur-& Religionssensibilität
3. Modul: 23. bis 25.05.2019: Adäquater Umgang mit spirituellen Bedürfnissen von Mitarbeitenden und Patient/-innen
4. Modul: 07. bis 09.11.2019 Teamkultur & Leadership
5. Modul: 27. bis 29.02.2020 Implementierung & Spirituelles Change Management

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Mo. 25.06.2018
16.00 Uhr
Hoffnung – ein Drahtseilakt
Mo. 25.06.2018 (22409)
Sommerakademie
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Sommerakademie

"Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagt das Sprichwort - und bangt vielleicht davor, dass sie eben doch stirbt. Wir Menschen können nicht ohne Hoffnung leben - und wissen zugleich, dass immer wieder Hoffnungen zerstört werden. Das Leben kann da unerbittlich sein. Aber so ist Leben auch.
Darum ist Hoffnung ein Drahtseilakt, weil sie um ihre Begrenzung weiß und zugleich Grenzen überschreitet. Eine Paradoxie, die unauflöslich ist. Die Gleichzeitigkeit des Anderen. Gerade weil Hoffnung ein Drahtseilakt ist, kann sie gestaltet werden.

Die Sommerakademie lädt ein, über Hoffnung und Grenzen der Hoffnung zu sprechen. Sie lädt ein, Hoffnung in den Realitätsabgleich zu stellen und sich wundern lassen, wie kraftvoll Hoffnung sein kann, selbst wenn sie (vermeintlich?) stirbt… Die Akademie will Menschen zusammenbringen, die ihre Hoffnungserfahrungen miteinander teilen - auch von Hoffnungen, die (vermeintlich?) gestorben sind.

Unser Austausch bietet auch Probier-/Spiel-Raum, wie Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Utopie kommuniziert werden könnten.

Leitung

Leitung:

Matthias Schnegg, Diözesancaritaspfarrer, Psychotherapeut
Monika Müller, Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care; war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 450,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mo. 25.6. 16 - 21 Uhr, Di. 26. & Mi. 27.6. jeweils 9 -18 Uhr

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Di. 11.09.2018
9.00 Uhr
Was tun wir nur mit den Männern?
Beschäftigungsangebote (nicht nur) für Männer mit Demenz im stationären Umfeld
Di. 11.09.2018 (25539)
Seminar
25539

Seminar

Die Besonderheiten männlicher Lebensführung und Interessen zeichnen sich auch in der Betreuung von Menschen mit Demenz als spannende Herausforderung aus. Bislang orientiert sich das Repertoire an Aktivitäten und Angeboten z. B. in Betreuungsgruppen meist an den Interessen und Kompetenzen weiblicher Gäste. Häufig gehen Männer mit ihren Bedürfnissen unter. Was aber nun tun mit den Männern? Oft fehlt es einfach an Ideen, wie und mit welchen Angeboten Männer angesprochen, motiviert und "abgeholt" werden können. Das Ziel dieses Seminars ist, geeignete Angebote für Männer mit Demenz zu entdecken und mit konkretem Bezug zur praktischen Betreuungsarbeit zu entwickeln.

Inhalte:
- Beschäftigungsangebote für Männer - was sagt die Theorie?
- Die Rolle der Männer in der Sozial- und Zeitgeschichte
- Grundprinzipien zur Arbeit mit Männern in der Betreuung
- Ein Koffer voller Möglichkeiten - Ideen und Praxisbeispiele
zu Medien, Materialien, Gesprächsthemen und Bewegungsangeboten

Methoden:
- Theorie-Input
- Erfahrungsaustausch
- Projekt- und Aktivitätsplanung
- Praktisches Erproben

Das Seminar wendet sich an betreuende und pflegende Fachkräfte, Seniorenbetreuer/innen, Therapeut/innen und Seelsorger/innen im stationären Kontext.

Leitung

Leitung:

Thomas Herrmann, Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler, Coach und Organisationsberater, Ostfildern (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 17.09.2018
9.00 Uhr
Salutogenese & die Selbstpflege mit der Kraft der Natur
Warum bleiben wir eigentlich gesund?
Mo. 17.09.2018 (23188)
Seminar
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Seminar

Das Wort „Salutogenese“ setzt sich aus dem lateinischen „salus“ – Gesundheit und dem griechischen „genesis“ – Entstehung zusammen. Die Salutogenese bedeutet die Ausrichtung auf attraktive Gesundheitsziele sowie die Ressourcen, um diese Ziele zu erreichen. Salutogenese kann zur Steigerung des Wohlbefindens, der Lebensfreude und der Kreativität im Menschen anregen – in allen Lebenslagen, besonders aber auch bei Krisen.
Die Fragen von Aaron Antonovsky fallen aus dem Rahmen. Nicht was uns krank macht, interessiert den israelischen Forscher, sondern welche Faktoren eigentlich dafür sorgen, dass wir gesund bleiben.
Nach Antonovsky existiert nicht ein Zustand von „entweder Gesundheit oder Krankheit“. Jeder gesunde Mensch hat zumindest einen winzigen Teil an Krankheit in sich. Und jeder Kranke ist auch in einigen Bereichen gesund. Nach Antonovsky befinden wir uns auf einem Kontinuum zwischen diesen beiden Polen. Und die Frage ist, wie weit wir von den Polen entfernt sind. Er erkannte Faktoren die auf eine starke Fähigkeit schlossen, trotz widriger Umstände gesund zu bleiben. Er nannte diese Fähigkeit Kohärenz. Kohärenz meint dabei so viel wie Zusammenhalten und Halt haben. Die Kohärenz stützt sich dabei auf drei Säulen - die Verstehbarkeit, die Sinnhaftigkeit und die Handhabbarkeit!
Dieses Seminar lädt ein, die gesunderhaltenden Aspekte des Lebens wiederzuentdecken, zu fördern und einen nachhaltigen Perspektivenwechsel im Alltag zu gewinnen. Die Natur bietet uns dazu genügend Möglichkeiten mit Pflanzen und deren Anwendungen.

Leitung

Leitung:

Beatrix Wondraczek, Trainerin, Seminarleiterin und Systemischer Coach, Lehrbeauftragte im Basislehrgang Palliative Care im KKH

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 17.09.2018
9.00 Uhr
Demenz Balance
Erleben - verstehen - handeln
Mo. 17.09.2018 (25367)
Seminar
25367

Seminar

"Wer das Selbstwissen verliert, braucht jemand anderen, der ihn kennt und der es ihm zurückgibt."
Barbara Klee-Reiter

Das von B. Klee-Reiter entwickelte Demenz-Balance-Modell unterstützt Betreuungskräfte dabei, durch eigenes Erleben Menschen mit Demenz besser zu verstehen. Es geht davon aus, dass in personzentrierter Betreuung und Pflege die eigene Haltung mehr Wirksamkeit entfaltet als erlernte Techniken.

Verhaltensweisen von Menschen, die mit einer Demenz leben, haben gute Gründe, die sich uns nur noch nicht erschlossen haben. Das Demenz-Balance-Modell gibt ihnen den Schlüssel für mehr Verständnis in die Hand.

Wichtigstes Instrument einer gelingenden Beziehungsgestaltung ist Ihre eigene Person. Sie setzen sich mit dem Modell mit Ihren eigenen Gefühlen und daraus resultierenden Bedürfnissen auseinander. Hierdurch lernen Sie sich selbst besser kennen und schaffen zugleich die Grundlage für ein Verstehen der
Reaktionen und Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz.

Neben der Selbsterfahrung anhand des Modells stehen die Grundsätze personzentrierter Betreuung und Pflege sowie die
Umsetzung in Ihrem konkreten Betreuungsumfeld im Mittelpunkt des Seminars. Anhand von Beispielen aus der Betreuungs- und Pflegepraxis reflektieren wir Interaktionen, die für das Wohlbefinden und das Personsein förderlich bzw. hinderlich sind .

Zielgruppe: Hauptamtlich in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz Tätige. (Seminar für ehrenamtliche am 10.11.)

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn, DPGKP, Studium Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften, langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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